Derbyzeit im Jahnstadion

Am kommenden Sonntag heißt es Derbyzeit im Jahnstadion, wenn der VfB Bottrop Arminia Klosterhardt empfängt. Der SV Rhenania trifft derweil auf den aktuellen Ligaprimus der Landesliga. In der Bezirksliga muss der Tabellenführer Königshardt bei Dostlukspor ran, während SW Alstaden auf die "Wucht und Power" von BW Oberhausen trifft. In der Kreisliga A hofft Adler Osterfeld II mit Unterstützung aus der ersten Mannschaft auf einen Erfolg gegen den SC Buschhausen, während der RSV Klosterhardt vor dem "einfachsten Spiel" steht. In der Kreisliga B kommt es zum Spitzenspiel zwischen Dostlukspor II und SF Königshardt II.

Landesliga

SV Rhenania Bottrop (14.) - 1. FC Bocholt (1.)

"Wir wollen die erste Mannschaft in dieser Saison sein, die diese Mannschaft schlägt", ist die Kampfansage an den Gast aus Bocholt von Oliver Dirr und seinem Team. "Ich habe sogar schon 50 Euro in einer Essener Tippbude auf uns gesetzt. Dennoch werden wir den Gegner am Sonntag in keinster Weise unterschätzen", so Dirr weiter, der sich besonders auf einen Rückkehrer spätestens in der nächsten Woche freuen darf - nämlich Radoslaw Jankowski. Der Mittelfeldspieler, der sich beim Ligauftakt Ende August gegen den VfB Bottrop eine schwere Schulterverletzung zugezogen hatte, wird nach langer Verletzungspause heute abend wieder ins Training einsteigen. "Rado ist wie ein Neuzugang für mich zu sehen. Er hat der Mannschaft gerade bei den Standards gefehlt und wird wohl am Sonntag zunächst bei der Zweiten spielen und wenn erst nächste Woche zu uns stoßen", freut sich der Rhenanen-Coach.

Kehrt spätestens nächste Woche ins Team zurück: Radoslaw Jankowski.
Kehrt spätestens nächste Woche ins Team zurück: Radoslaw Jankowski.

   Für den gesperrten Arthur Wcislo könnte Dominik Wenderdel nach über vier Wochen Verletzungspause wieder eingreifen. Dennis Cziuraj, David Gajda und Kevin Wenderdel fallen verletzungs- bzw. krankheitsbedingt aus. "Dennoch bleiben wir im Moment vom Verletzungspech verschont und stehen gerade in der Defensive sehr gut. Am Sonntag müssen wir auch auf einen entspannten Schiedsrichter hoffen, der nicht gleich alles abpfeift, denn wir werden hart in die Zweikämpfe gegen solch einen Gegner gehen müssen", verrät Dirr, der noch mit sechs Punkten aus den restlichen vier Spielen bis zur Winterpause rechnen will. "Es wäre toll, wenn wir in der Winterpause auf einen Nichtabstiegsplatz stehen. Aber meine Jungs waren bisher immer in der Rückrunde am stärksten und wir wollen mit aller Macht diese Liga halten. Wir wollten dieses hohe Niveau und werden weiterhin hart dafür arbeiten, dass wir auch in der nächsten Saison gegen so tolle Gegner wie dem 1. FC Bocholt spielen werden", blickt der emsige Trainer in die Zukunft.

   Der Gast aus Bocholt hat es natürlich in sich und ist absoluter Liga-Primus in der Landesliga Niederrhein. Im zweiten Heimspiel in Folge bezwang die Mannschaft von Trainer Manuel Jara am vergangenen Sonntagnachmittag die Spvgg. Sterkrade-Nord mit 2:0 und hält seitdem als Tabellenführer die Verfolger FSV Duisburg  und Spvgg. Schonnebeck mit vier bzw. fünf Punkten Abstand auf Distanz. Der 1. FC ist seit elf Saisonspielen ungeschlagen und machte den besten Saisonstart des Vereins seit über 30 Jahren perfekt. Also kann der SV Rhenania am Sonntag nur gewinnen.

Infos und Videos vom 1. FC Bocholt findet Ihr hier:

http://www.1fcbocholt.de/fctv/kategorie/75/1-mannschaft-saison-20132014

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Sterkrade-Nord (9.) - SF Hamborn (13.)

Da wartet ein ganz besonderes Spiel auf die Oberhausener. Oder, wie es auch Sterkrade-Nord-Trainer Lars Mühlbauer im Vorfeld der Partie sagt: “Dieses Duell ist in zweierlei HInsicht etwas besonderes.” Wer bislang noch immer im Dunkeln tappt, den klären wir natürlich herzlich gerne auf. “Ich habe drei Jahre bei Hamborn gespielt, unter anderem auch in der Verbandsliga, war dort auch Kapitän und ich habe noch immer Freunde dort. Es wird also etwas ganz Spezielles für mich”, verrät der 36-Jährige, der mittlerweile aber selbverständlich lieber die Punkte bei den “Schmachtendorfern” halten will. 

   Denn, und damit kommen wir zum zweiten besonderen Punkt, Hamborn zählt zu den Klubs, gegen die der Aufsteiger punkten muss, sofern man die Klasse halten will. “Eigentlich habe ich Hamborn nicht da unten erwartet. Im Gegenteil. Ich habe sie deutlich stärker erwartet, weil sie eigentlich auch die Qualität dazu im Kader haben”, so Mühlbauer, der aber fortführt. “Wir sind also gewarnt, aber es wird auch seine Gründe haben, warum Hamborn dort unten steht. Und weil sie dort unten stehen, ist es ein Gegner, gegen die wir punkten müssen”, fordert der Übungsleiter unmissverständlich. Oder, um noch deutlicher zu werden: “Sonntag zählen nur drei Punkte”, macht er auch damit deutlich, dass selbst eine Punkteteilung ihm zu wenig ist. Doch die Gastgeber sind auch guter Dinge. “Die Jungs machen bislang in der Saison einen guten Job, daher bin ich auch optimistisch, dass es Sonntag klappen wird.” Nicht dabei helfen kann Alexander Ripkens, der verletzt ist. Und auch hinter Oliver Straub und Ugur Yilmaz stehen Fragezeichen. Dazu kommen noch die Langzeitverletzten. “Wer mich aber kennt, der weiß, dass ich das nicht als Grund vorweg schiebe. Wir haben zahlreiche Jungs, die hinten dran stehen und die alle Landesliga-Anspruch haben. Wir werden also genügend gute Spieler haben”, unterstreicht Mühlbauer abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

VfB Bottrop (11.) - Arminia Klosterhardt (6.)

Derbyzeit im Jahnstadion! Am Sonntag erwartet der VfB Bottrop die Arminia aus Klosterhardt zum sportlichen Kräftemessen - und sämtliche Verantwortlichen gehen mit größtem Respekt vor dem Gegner in die Partie. „Wir wissen, dass uns ein unangenehmer und sehr schwerer Gegner erwarten wird, der sich nicht nur in der Breite, sondern auch in punkto Qualität verstärkt hat“, sagt VfB Bottrops Christian Müller mit Blick auf das Team von Trainer Michael Lorenz aus Oberhausen. Da kommt es den Platzherren mehr als nur gelegen, dass sich die personelle Situation deutlich entspannt. Kevin Wagener ist nach abgesessener Sperre wieder im Kader, auch das Fragezeichen hinter einem Einsatz des zuletzt angeschlagenen Marc Grobi ist deutlich kleiner geworden.

Christian Müller.
Christian Müller.

Zwar wird Serkan Al mit einem dicken Knie als Andenken aus dem Schonnebeck-Spiel wohl passen müssen, dafür könnte aber Pascal Bauer wieder als Option greifen. „Es wird nicht leicht werden für uns, aber wir wollen mal sehen, was wir bei uns halten können. Einen Punkt nehmen wir gerne, drei Punkte mit Kusshand“, so Müller, der trotz der häufigen Rotation im Team aufgrund der Verletztenmisere keine schlechte Ausgangslage für die Schwarz-Weißen sieht. „Wenn es uns gelingt an die Leistung aus dem Rellinghausen-Spiel anzuknüpfen, dann ist was drin“, unterstreicht Müller. Der wird mit Marcel Siwek und Patrick Drechsler auf zwei alte Bekannte treffen, die zuletzt noch im VfB-Dress kickten und nun zu festen Größen bei der Arminia geworden sind. Viel Wasser ist auch ansonsten bei beiden Mannschaften personell seit dem letzten Aufeinandertreffen und dem 4:0-Sieg des VfB im Jahnstadion den Rhein herunter geflossen. „Von daher denken wir gar nicht mehr an diese Partie, das war ein komplett anderes Spiel“, so Müller und auch Arminen-Coach Michael Lorenz unisono.

Michael Lorenz.
Michael Lorenz.

„Wir sind gewarnt vor der Kampfkraft und der Geschlossenheit des VfB, mit der sie die Gegner vor große Probleme stellen“, sagt Lorenz, der ergänzt: „Ich habe sehr großen Respekt vor dem Motivator Mevlüt Ata und seiner Leistung.“ Eines steht fest: auch wenn die Oberhausener ebenso schwungvoll und erfolgreich auftreten wollen wie zuletzt im Heimspiel gegen Duisburg - es wird mindestens eine Änderung geben. Raphael Steinmetz ist nach seiner Ampelkarte vom Vorsonntag gesperrt und somit zum Zuschauen verdammt. Und nun? „Wir haben gerade im Bereich der Offensive viele Alternativen, von der wir uns, auch je nachdem ob wir auf Rasen oder Asche spielen werden, für eine sehr gute Variante entscheiden werden“, unterstreicht Michael Lorenz. Siegtorschütze Merveile Kalala, David Fojcik, SebastianCzaijkowski, Daniel Agostino, Michel Roth, Philip Bauer und Marcel Siwek - sie alle sind im Lostopf. Wobei vor allem Czaijkowski, Roth, Agostino und Kalala von der Bank aus mächtig Druck machen. Druck auch auf David Fojcik, der mit großem Aufwand spielt und sich voll reinhängt, dem derzeit allerdings das Glück im Abschluss fehlt. „Egal wer auflaufen wird, wir müssen wieder eine geschlossene und leidenschaftliche Leistung an den Tag legen. Wir wollen beim VfB etwas mitnehmen“, unterstreicht Michael Lorenz, der neben Steinmetz auch Tobias Quast wird ersetzen müssen.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Duisburger SV - Viktoria Buchholz *Bereits am Sa, 9. November*

SC Bocholt - ESC Rellinghausen

Mülheimer SV - SpVg Schonnebeck

FSV Duisburg - SF Niederwenigern

Voghelheimer SV - TuB Bocholt

Bezirksliga

Dostlukspor Bottrop (7.) - SF Königshardt (1.)

Der Respekt ist auf beiden Seiten sehr groß. „Königshardt steht völlig zu Recht an der Tabellenspitze. Ich habe sie einmal beobachtet und war beeindruckt. Insbesondere das Mittelfeld ist sehr stark. Sie spielen schnell und sind insgesamt sehr laufstark und sind zudem taktisch auch sehr gut geschult“, zählt Dostlukspors Spielertrainer Sebastian Stempel direkt die Stärken des kommenden Gegners auf. Doch verstecken wollen sich die Bottroper deswegen noch lange nicht. „Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir mit jedem mithalten. Das haben wir zweimal im Pokal gegen jeweils einem Landesligisten gezeigt, und BW Oberhausen haben wir vor zwei Wochen 75 Minuten kontrolliert. Und wozu BWO in der Lage ist, hat man ja allein letzten Sonntag beim 7:2 gegen Adler Osterfeld gesehen“, so Stempel auch nicht völlig zu Unrecht stolz.

Weiß noch nicht, ob er sich selber einsetzen wird: Dostlukspors Spielertrainer Sebastian Stempel.
Weiß noch nicht, ob er sich selber einsetzen wird: Dostlukspors Spielertrainer Sebastian Stempel.

   Und die Gäste aus Oberhausen wissen darüber auch ganz genau Bescheid. „Ich habe großen Respekt vor Dostlukspor, das ist eine unangenehme Mannschaft, wo es nicht leicht für uns wird. Wenn man dann noch bedenkt, dass wir bislang gerade auswärts nicht immer gewinnen, wird es unter dem Strich sicherlich ein enges Spiel“, glaubt Königshardts Cheftrainer Dirk Wißel. Der weiß auch um die Bedeutung des Untergrunds am kommenden Sonntag. Denn die Sportfreunde spielen daheim auf Kunstrasen. Bei Dostlukspor wird auf Naturrasen gespielt. „Wir haben deswegen sehr intensiv in dieser Woche gearbeitet. In Lankern haben wir gesehen, was passieren kann, wenn wir den Kampf nicht annehmen. Aber darauf wird es ankommen. Bei dem Wetter wird es Sonntag fußballerisch kein Leckerbissen werden. Wir werden unsere Spielweise anpassen müssen und die Taktik wird denke ich das Spiel entscheiden“, ist sich Wißel sicher. „Die Reaktion nach unserem Lankern-Spiel war aber gut, so dass ich auch für Sonntag auf die Kant’sche Theorie setze und auf die Vernunft meiner Spieler hoffe“, zeigt sich Wißel wie eh und je durchaus philosophisch.

Julian Rosenau fällt auf Seiten der Gäste verletzt aus.
Julian Rosenau fällt auf Seiten der Gäste verletzt aus.

   Dostlukspor konnte rein theoretisch sogar noch intensiver arbeiten, da die Bottroper am letzten Sonntag spielfrei hatten. „Wir haben dafür den Samstag und auch Sonntag genutzt, um zu trainieren“, so Stempel, der nicht nur im Hinterkopf die starken Leistungen gegen die großen Klubs im Hinterkopf hat. „Wir müssen noch beständiger werden. Innerhalb von zwei, drei Wochen kann es sein, dass wir völlig unterschiedliche Leistungen zeigen“, so Stempel weiter, der noch nicht weiß, ob er sich Sonntag selber einsetzen wird. Zwar ist die Verletzung von vorletzter Woche ausgeheilt, als Stempel im Spiel gegen BWO einen Schlag auf den Knöchel bekam und zur Halbzeit draußen blieb. „Aber die Mannschaft hat dann ja gut gespielt, weswegen es eigentlich nicht viele Gründe gibt, großartig zu tauschen“, setzt der Trainer der Bottroper voll auf „never change a winning team“. Verzichten muss er nach wie vor auf den verletzten Stammtorhüter Branko Maric, der sich jetzt aber immerhin in der Reha befindet. Adem Güngör wird ebenfalls sicherlich schmerzlich vermisst werden gegen Königshardt, spielte er schließlich bisher immer. Doch gegen BWO zog er sich eine Leistenzerrung zog und trainierte seit diesem Spiel gar nicht mehr. Neuzugang Ali Hazar komplettiert die Ausfälle mit seiner Bauchmuskelzerrung. Doch diese Probleme hat auch Wißel. Teilweise schon seit Saisonbeginn. Wojtek Musial verletzte sich letzten Sonntag bei der Reserve. Hinter ihm steht ein dickes Fragezeichen. Definitiv ausfallen werden auf Seiten der Gäste aber Marcel Spitzer, Yasin Meziroglu, Robin Thiel und auch Julian Rosenau, der sich ebenfalls letzten Sonntag verletze.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SC 20 Oberhausen (10.) - Borussia Bocholt (11.)

Man braucht gar nicht lange um den heißen Brei herum reden. Dieses Duell ist ein absolutes Sechs-Punkte-Spiel, der pure Kampf ums Überleben und um den Klassenerhalt. Das kann man mit Fug und Recht bereits zu dem eigentlich noch frühen Saisonzeitpunkt so sagen. Beide Bezirksligisten stehen so gerade eben über dem Strich, aber eben auch nur so gerade eben. Beide trennen gerade einmal einen Punkt und beiden droht bei einer Niederlage das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz. Kurzum: Eigentlich sind sowohl die Cluberer wie auch die Gäste aus Bocholt dazu verpflichtet, zu siegen.

   Dabei treffen aber auch noch zwei Teams aufeinander, die ausgerechnet daheim (SC 20) und auswärts (Bocholt) nicht Angst und Schrecken verbreiten. Am Knappenmarkt gewann der SC 20 Oberhausen erst zweimal, Bocholt gewann auswärts erst einmal. Auf Asche und bei voraussichtlichem Kampf-Wetter dürfte die gastgebene Schneider-Elf dennoch im Vorteil sein. Vor allem, weil eigentlich alle und jeder eine Trotzreaktion erwarten dürften. Letzten Sonntag war der SC 20 Oberhausen chancenlos bei den SF Königshardt und verlor auch in dieser Höhe absolut verdient mit 0:5. Bocholt kann davon auch ein Lied singen. Denn siegreich verließ man den Platz letztmalig am 13. Oktober. Lange ist‘s her.

Anstoß: 14.30 Uhr
 

GW Lankern (9.) - SV Fortuna Bottrop (12.)

Dem Aufsteiger von der Rheinbabenstraße steht am Sonntag ein wichtiges Spiel bevor. Mit einem Sieg beim Tabellenneunten GW Lankern würde die Hoffmann-Truppe erstmals seit dem achten Spieltag wieder die Abstiegsränge verlassen. Zwei Punkte sind die ü entfernt. Trennen sich gleichzeitig SC 20 Oberhausen (10.) und Borussia Bocholt (11.) mit einem Remis, übernehmen die Bottroper bei einem eigenen Dreier sogar den Platz der Lankerner. Neun Punkte aus den verbleibenden fünf Partien haben sich die Bottroper als Ziel gesetzt. Mit dem 1:0-Heimsieg gegen die bis dato beste Defensive der Liga, dem PSV Wesel-Lackhausen II hat man am letzten Sonntag den Anfang gemacht. Nun soll es gegen GW Lankern weiter gehen. Doch die Fortuna ist gewarnt, denn die bisherigen Ergebnisse, insbesondere die der Heimspiele, sind auch den Bottropern nicht verborgen geblieben: „2:1 gegen BWO, 2:0 gegen Hamminkeln und 4:3 gegen Königshardt. Die Resultate sprechen für sich. Wir haben gegen alle drei Teams verloren. Aber der Sieg gegen Wesel-Lackhausen zeigt mal wieder, dass wir Bezirksliga können. Und er gibt uns das nötige Selbstvertrauen mit“, so Fortunen-Trainer Marco Hoffmann und fügt hinzu: „Viel von dem was wir uns in den letzten beiden Spielen vorgenommen haben, haben wir auf dem Platz bekommen und sollten wir es auch so gegen Lankern fortsetzen können, dann ist es nicht aus den Wolken gegriffen, wenn ich sagen, dass drei Punkte möglich sind. Doch dafür müssen wir mit Sicherheit über uns hinauswachsen. Wir stellen uns der Aufgabe und wollen nach dem Spiel in den Spiegel schauen mit der Gewissheit, dass all das was wir drauf haben auch abgeliefert haben.“ Die Reise nach Lankern tritt der Aufsteiger ohne Kapitän Norman Hassenrück (Urlaub), Dennis Boron (Zerrung), Christoph Illguth (Beruf) und Sebastian Schumann (Muskelfaserriss) an.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

08/29 Friedrichsfeld (3.) - VfR 08 Oberhausen (13.)

Seit zwei Spielen ist der VfR 08 Oberhausen nun ungeschlagen. Nach dem 1:1 beim Hamminkelner SV vor zwei Wochen folgte am vergangenen Sonntag ein 2:0-Heimerfolg über den SV Krechting. Trotzdem belegt der VfR mit aktuell 14 Punkten einen Abstiegsplatz, doch in der Liga geht es so eng zu, dass der Rückstand auf Tabellenplatz Sieben gerade einmal fünf Punkte beträgt. "In der Gruppe kann jeder jeden schlagen", sagt daher auch VfR-Trainer Thorsten Hamm.

   Am kommenden Sonntag erwartet den VfR "ein sehr schweres Auswärtsspiel", so Hamm. Denn die 08er sind dann beim Tabellendritten 08/29 Friedrichsfeld zu Gast, der gerade zu Hause scher zu knacken ist. Von fünf Heimspielen gewann Friedrichsfeld vier und verlor dabei nur gegen Borussia Bocholt (0:3). Der VfR hat in der Fremde eine ausgeglichene Bilanz: Zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen, was den neunten Tabellenplatz in der Auswärtstabelle bedeutet. "Wenn wir mit viel Leidenschaft zu Werke gehen und so spielen wie zuletzt, dann ist auch in Friedrichsfeld was möglich", so Thorsten Hamm. Dabei muss der VfR-Trainer aber unter anderem auf Marc Jung und Deniz Murat verzichten, die verletzungsbedingt ausfallen. Doch aufgepasst VfR: Friedrichsfeld konnte zuletzt drei Siege in Serie einfahren und wird dementsprechend mit großem Selbstvertrauen in die Partie gehen.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SV Krechting (14.) - Arminia Klosterhardt II (5.)

"Wir bleiben auf der Stelle stehen und haben es verpasst den Anschluss nach oben wiederherzustellen", ärgerte sich Arminias sportlichter Leiter Andreas Arold nach dem 1:1 gegen den Hamminkelner SV. Mit der Partie vor zwei Wochen gegen Alstaden hat die Arminia ihre Bottrop- und Oberhausentour für diese Hinrunde beendet und empfängt jetzt nur noch die „Exoten“ der Liga. Am Sonntag reist der Tabellenfünfte ins 50 Kilometer entfernte Krechting bei Rhede. Die Oberhausener gehen am Sonntag mit acht Punkten Vorsprung auf Krechting in die Partie, doch unterschätzen wird man die Hausherren, wenn es nach dem sportlichen Leiter Andreas Arold geht, nicht: „Krechting ist eine kämpferisch gute Mannschaft. Wir müssen 90 Minuten dagegen halten. Insbesondere bei den Wetterbedingungen und dem daraus folgenden tiefen Rasen. Ohne Kampf und Lauf ist gegen Krechting nichts zu holen. Sie haben Friedrichsfeld zu Hause geschlagen und auch Königshardt hat dort nur einen Punkt geholt. Zudem hat Krechting viele Spiele nur knapp mit 1:0 oder 2:1 verloren. Das zeigt mir, dass sie eine gute Defensive haben, es aber vorne ein wenig hakt.“ Bei den Gästen aus Oberhausen fehlt lediglich der gesperrte Oktay Cin.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Hamminkelner SV (8.) - GW Holten (17.)

Vor einer Woche konnte sich GW Holten in der vierten Minute der Nachspielzeit einen Punkt im Kellerduell gegen SW Alstaden sichern. Sven Salewski traf per Elfmeter zum 2:2. Doch Auswirkungen für die Tabelle hatte dieser Punkte nicht. Die Grün-Weißen zieren weiterhin das Tabellenende und haben sechs Punkte Rückstand auf den Vorletzten, aber auch "nur" sieben Zähler Rückstand auf Tabellenplatz Elf.

   Am kommenden Sonntag geht die Reise der Holtener zum aktuellen Tabellenachten Hamminkelner SV. "Das wird ein sehr schweres Spiel, da der Hamminkelner SV eine sehr gute Mannschaft hat", so Holtens Trainer Giuseppe Gambino. Der HSV konnte bislang drei der sechs Heimspiele für sich entscheiden. Eine Partie endete Unentschieden und gegen Adler Osterfeld und Lackhausen II setzte es Niederlagen. Die Holtener konnten in fünf Auswärtspartien erst einen Sieg sammeln und stellen zudem mit 24 kassierten Toren in der Fremde die schlechteste Defensive. Dementsprechend bescheiden formuliert Gambino das "Ziel" für Sonntag: "Es wäre ein Riesenerfolg, wenn wir am Sonntag einen Punkt holen." 

   Wie die Holtener lechzt auch der Hamminkelner SV nach einem Sieg. Denn seit mittlerweile sechs Spielen ist der HSV sieglos. Doch zuletzt konnte sich der Tabellenachte bei der Reserve von Arminia Klosterhardt II einen Punkt erkämpfen. Es scheint demnach nicht unmöglich für die Grün-Weißen am Sonntag etwas mitzunehmen. Personell gesehen werden drei bis vier Leute fehlen. Unter anderem ist Marcel Radke nicht da. Zudem steht hinter dem Einsatz von Hakan Zorlu ein Fragezeichen, da er unter der Woche nicht trainieren konnte.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SW Alstaden (15.) - BW Oberhausen (4.)

Es ist ein ungleiches Duell, was hier auf alle wartet. Während Alstaden nach dem Aufstieg noch nicht wirklich richtig im Tritt ist, zeigte gerade BW Oberhausen in den letzten beiden Spielen ganz stark aufsteigende Form und zerlegte unter anderem auch den zu diesem Zeitpunkt Tabellenführenden Adler Osterfeld mit 7:2. „Gegen Adler war es gerade in der zweiten Halbzeit eine Augenweide, zuzuschauen. Da konnte ich mich zurücklehnen. Aber auswärts waren wir zuletzt nicht so stark, weswegen ich da fast immer unzufrieden war. Wir werden uns also in Alstaden anders präsentieren müssen, sonst wird es auch für uns beim Aufsteiger eine harte Nuss“, so BWO-Cheftrainer Thorsten Möllmann vor der Partie.

BWO-Cheftrainer Thorsten Möllmann sah einen Hauch von Champions League im Spiel gegen Adler Osterfeld.
BWO-Cheftrainer Thorsten Möllmann sah einen Hauch von Champions League im Spiel gegen Adler Osterfeld.

   Der ist aber insgesamt positiver gestimmt als noch vor wenigen Wochen. „Die Körpersprache ist eine andere und gegen Bocholt und Adler haben wir auch richtig guten Fußball gespielt. Ich kenne jetzt meine Mannschaft immer besser und die ein oder andere Umstellung hat uns zuletzt auch gut getan. Aber jetzt dürfen wir nicht aufhören. In Alstaden können wir einen Big Point landen, da wir danach drei Heimspiele hintereinander haben“, so Möllmann weiter, der noch lange nicht den Aufstieg abgehakt hat. „Wir hatten sieben Verletzte, davon fünf Stammspieler. Das kann keine Mannschaft auffangen. Von unseren Neuzugängen hat bisher immer nur mein Sohn David gespielt. Da konnte es noch nicht rund laufen. Wenn die Mannschaft aber komplett und keiner verletzt ist, dann sind wir nicht aufzuhalten. Manche Spielzüge gegen Adler siehst du selbst in der Champions League nicht so oft“, zeigt sich Möllmann wie eh und je wieder selbstbewusst. Der Gäste-Trainer wird auf Jonas Rölver verzichten müssen, der sich noch immer mit seiner Bänderdehnung herumplagen muss. Ümit Mutlu ist noch zwei Spiele lang gesperrt und Marcel Bongers ist nach wie vor beruflich so eingespannt, das ans Fußballspielen derzeit nicht zu denken ist. Bislang hat es immer nur zu einem Einsatz gereicht.

    Und Alstaden? Das gibt sich vor dem Derby ganz bescheiden. „Gehen wir nach der Formkurve und nach der Qualität im Kader, dann ist das eine eindeutige Sache. Wir sind am Sonntag krasser Außenseiter und haben eigentlich gar keine Chance. Aber die wollen wir nutzen“, gibt sich Alstadens Cheftrainer Guido Contrino Phrasenschwein-sicher. Contrino gerät beinahe ins Schwärmen, wenn er an Blau-Weiß Oberhausen denkt.

Alstadens Cheftrainer Guido Contrino sieht sein Team als krassen Außenseiter.
Alstadens Cheftrainer Guido Contrino sieht sein Team als krassen Außenseiter.

   „Wer Adler Osterfeld sieben Stück einschenkt, muss schon stark sein. Ich habe aber auch das BWO-Spiel gegen Bocholt gesehen. Das ging zwar nur 3:2 aus, aber Bocholt hätte sich auch nicht über zehn Gegentreffer beschweren können. BWO hat mit einer Wucht und Power gespielt, das ist schon à la bon heur für diese Liga. Wir werden uns sicherlich nicht verstecken und ich traue meinen Jungs auch wirklich einiges zu. Aber sein wir doch mal ehrlich: Jeder rechnet mit einer Niederlage von uns, und wir werden schon einen Sahne-Tag erwischen müssen und es muss alles passen, damit wir was mitnehmen können.“ Contrino ist erfahren genug, dass er die Favoritenrolle dem Gegner zuschiebt. Doch das macht er für Sonntag tatsächlich nicht auch einfach nur so. „BWO und SF Königshardt werden am Ende der Saison den Aufstieg unter sich ausmachen. Die Möllmann-Elf wird jetzt bis zur Winterpause wahrscheinlich alles wegrasieren, was sich in den Weg stellt. Solche Teams sind einfach nicht auf unserer Augenhöhe. Mit denen können und wollen wir uns auch gar nicht messen.“ Dabei würde Contrino sich gerade jetzt auch eine Art Trotzreaktion gerne wünschen. Denn das Unentschieden in Holten am letzten Sonntag sitzt noch immer ganz schön tief bei ihm. „Sportlich gesehen war das der Tiefpunkt für uns, in der Nachspielzeit einen Elfmeter zum 2:2 zu kassieren. Aber vielleicht ist BWO so gesehen dann auch der genau richtige Gegner zur richtigen Zeit. Man weiß ja nie“, hofft der Cheftrainer der Schwarz-Weißen auf den Außenseiter-Effekt. André Kampen wird dabei aber nicht helfen können, da er natürlich noch weiterhin an seinem Kreuzbandriss zu knabbern hat. Tobias Spiegel fällt mit einer Bänderdehnung aus und Arthur Jarzombek muss noch immer seine Rot-Sperre absitzen. Immerhin: Dadurch, dass Alstaden nächste Woche spielfrei hat und danach für alle Mannschaften wegen des Totensonntags spielfrei ist, kann Jarzombek beim übernächsten Spiel wieder eingreifen. „Die Trauben hängen hoch und wir müssen das Beste aus uns herausholen. Aber klar ist auch, dass die Jungs sich freuen, gegen Spieler wie Ertural und Kollegen spielen zu können. Man kann in solchen Spielen auch viel lernen, wie die Jungs sich bewegen, sich verhalten. Wir werden alles geben und vor allem Herz zeigen. Wichtig wird auch unsere Körpersprache sein, die wir selbst bei einem Rückstand nicht aufgeben dürfen“, so Contrino abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

PSV Wesel-Lackhausen II - BW Dingden

Adler Osterfeld -> Spielfrei

Kreisliga A

RSV Klosterhardt (16.) - Sterkrade 06/07 (1.)

„Das wird das einfachste Spiel der Saison werden. Wir haben nichts zu verlieren“, äußert sich RSV-Trainer Bodo Flamme zum anstehenden Duell gegen den Tabellenersten und Aufstiegsfavoriten Sterkrade 06/07. Die Hausherren kassierten am letzten Spieltag sechs Buden gegen SuS 21 Oberhausen und die Gefahr ist natürlich hoch, dass man gegen die Sterkrader ein ähnliches Debakel erlebt. Das will man aber selbstverständlich bei den Hausherren verhindern: „Mein Freund und Trainerkollege Dirk Rovers (Trainer Sterkrade 06/07) agiert viel mit Pressing. Darauf stellen wir uns natürlich ein und dann warten wir ab was dabei herauskommt. Sterkrade wird uns nicht viele Chancen bieten, aber die wenigen, die wir bekommen, müssen wir auch nutzen. Jetzt müssen wir Kampf an den Tag legen“, so Flamme, der beim Heimspiel wieder auf Torhüter Sebastian Heuse zurück greifen kann.

   Und während der eine vom einfachsten Spiel der Saison redet, treffen die Gäste am Sonntag neben dem RSV noch auf einen weiteren Gegner: „Wir werden es auch mit „Bruder Leichtfuß“ zu tun bekommen. Vom Papier her ist es natürlich eine leichte Aufgabe, doch gerade das sind die schwersten Spiele die gespielt werden müssen. Wenn du als Erster auf den Letzten triffst, dann gibt es keine Motivationsfaktoren die greifen. Wir müssen versuchen unser Spiel aufzuziehen und wollen die drei Punkte aus der Vorwoche (3:1 – GA Sterkrade) bestätigen“, warnt Dirk Rovers, Coach der Gäste. Gegen das Schlusslicht muss Rovers auf Sven Weinknecht, Hakan Kaygisiz und auf Keeper Dennis Swiatkowski verzichten. Für Letzt genannten wird mit Phillip Merten, der Torhüter der A-Jugend, im Kasten stehen.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

GA Sterkrade (5.) - Arminia Lirich (4.)

„Ich erwarte ein spannendes Spiel“, so Lirichs Trainer Christian Kinowski. „Sterkrade steht nur einen Platz und einen Punkt hinter uns. Deswegen glaube ich, dass sie ungefähr gleich stark sind. Trotzdem wollen wir sie mit einem Sieg auf Abstand halten. Wir wollen oben dran bleiben und den Anschluss nicht verlieren. Deshalb wäre ein Sieg besonders gegen einen Tabellennachbarn ziemlich wichtig.“ Lirichs Form ist schwierig einzuschätzen. Gegen den Tabellenzweiten Concordia mussten sie sich mit 4:1 geschlagen geben, dafür sprang vergangenes Wochenende ein 2:1-Sieg gegen SG Osterfeld heraus. Spannend wird nun, wie sich die Gäste gegen einen direkten Nachbarn in der Tabelle zeigen. Dafür stehen Trainer Kinowski auch fast alle Mann zur Verfügung: „Alle Mann sind an Bord und wir haben keinerlei Verletzte zu ersetzen. Lediglich Nico Retzerau fehlt noch aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre. Aber ansonsten werden halt alle mithelfen, um in Sterkrade etwas Zählbares mitzunehmen.“

   Für Sterkrades Trainer Michael Buhlmann ist es „das Spiel um Platz 4“. Dabei sieht er der Begegnung optimistisch entgegen: „Wir wollen zuhause weiterhin erfolgreich Fußball spielen, auch gegen Lirich. Bisher haben wir noch nicht auf heimischem Platz verloren und diese Serie wollen wir fortsetzen. Deshalb gehen wir mit viel Selbstbewusstsein in die Partie und werden unser Bestes geben, um einen Sieg einzufahren.“ Auch den Gastgebern stehen fast alle Spieler zur Verfügung, aber auch bei mehreren Ausfällen sieht Buhlmann keine Schwierigkeiten: „Auch wenn mal einige Spieler ausfallen werden, wir haben einen großen Kader. Die wenigen Ausfälle gegen Lirich werden wir kompensieren, denn wir haben viele Leute in der Hinterhand. Die Kommunikation mit der Zweiten ist zudem sehr gut und zur größten Not würden wir halt Unterstützung bekommen.“

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SG Osterfeld (13.) - SV Concordia (2.)

Am vergangenen Sonntag unterlag der SV Concordia für viele sicher unerwartet mit 0:2 den Gästen von Fortuna Alstaden. Concordias Co-Trainer Michael Häse brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: "Fortuna war ganz klar besser, wir hätten noch eine Woche weiter spielen können, und wir hätten kein Tor geschossen." Durch diese Niederlage mussten die Concorden den ersten Tabellenplatz abgeben und belegen nun mit einem Punkt Rückstand auf die Spitze den zweiten Tabellenplatz. 

   Auch die SG Osterfeld verlor am vergangenen Sonntag und zwar mit 1:2 bei Arminia Lirich, wodurch die Osterfelder auf den 13. Tabellenplatz abrutschten. Am kommenden Sonntag nun erwartet die SGO den Tabellenzweiten SV Concordia zum Duell. "Nach der Niederlage gegen Alstaden dürfte Concordia noch bissiger sein. Darauf müssen wir uns einstellen", so Reimar Basenau, sportlicher Leiter bei den Hausherren. Dabei muss Trainer Patrick Wojwod auf die beruflich verhinderten Robin Bakos, Sertac Kocaman und Patrick Reuter verzichten. Dementsprechend tief stapelt Basenau: "Wir würden uns mit einem Unentschieden zufrieden geben." Denn mit dem SV Concordia kommt die beste Auswärtsmannschaft der Liga zur Wittekindstraße. 13 von möglichen 15 Punkten sammelte der SVC in der Fremde und das bei einem Torverhältnis von 14:2. "Wir müssen zusehen, dass wir die drei Punkte holen. Der Abstand auf 06/07 darf nicht zu groß werden. Aber wir dürfen auch keinen Gegner unterschätzen", so Concordidas Co-Trainer Michael Häse. Die Osterfelder hingegen mussten in sieben Heimspielen schon drei Pleiten hinnehmen und kassierten mit 18 Gegentreffern die meisten in der Heimbilanz aller 16 Mannschaften. Alles andere als ein Erfolg der Concorden wäre also eine Überraschung, doch genau diese ist bereits am vergangenen Sonntag eingetreten. Da dürfen sich die Osterfelder fragen: Ist diese auch am Sonntag möglich? 

Anstoß: 14.30 Uhr

 

TSV Safakspor (14.) - VfR 08 Oberhausen II (8.)

„Safakspor ist eine Mannschaft, die langsam am Kommen ist, da müssen wir vorsichtig sein“, so VfR-Trainer Günter Gbür. Bereits in der vergangenen Woche konnten die Hausherren für eine Überraschung sorgen und mit 3:2 gegen den derzeitigen Spitzenreiter Sterkrade-Nord gewinnen. „Wenn wir mit dem gleichen Engagement und Einsatz wie gegen Nord spielen, bin ich guter Dinge“, so Safakspor-Trainer Murat Eraslan. Zudem hat Eraslan seiner Truppe für die restlichen Spiele ein klares Ziel gesetzt. „Wir müssen jetzt in den letzten Spielern mindestens zehn Punkte holen. Ich glaube ab der Rückrunde sind wir wieder völlig dabei, aber wir brauchen jetzt die Punkte, um da unten raus zu kommen“, so Eraslan weiter. Und auch die Gäste peilen etwas Zählbares in der Partie an, um nicht in den Abstiegskampf zu kommen. „Ich bin immer noch davon überzeugt, dass vier Mannschaften absteigen und man 40 Punkte braucht um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben“, erklärt Gbür. Doch auch wenn die Gäste in der Tabelle besser da stehen, ist der Respekt vor den Gastgebern groß. „Der Gegner ist mit Vorsicht zu genießen, aber wir versuchen die drei Punkte zu holen“, so Gbür. Die Gastgeber verfolgen dasselbe Ziel. „Das wir ein schweres Spiel für uns, doch ich hoffe das wir jetzt nachlegen und zuhause drei Punkte holen“, so Eraslan abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

VfR Ebel (12.) - Barisspor Bottrop (6.)

Derbytime am Lichtenhorst. Am zwölften Spieltag kommt es zum einzigen Bottroper Derby in der Kreisliga A, nachdem Fortuna auf- und Vorwärts 08 abgestiegen sind. In der Vorsaison konnte sich jeweils das Auswärtsteam durchsetzten. Bei der Ansetzung hieß im September 2012 4:6 aus Sicht der Ebeler. Im Frühjahr dieses Jahres revanchierte sich der VfR mit einem 3:0 an der Welheimer Straße.

   Geht man nach der Tabelle, dann geht Barisspor als Favorit in dieses Rennen. Mit 18 Punkten und damit fünf mehr als die Ebeler rangieren die Gäste zurzeit auf dem sechsten Tabellenplatz, schon leicht abgeschlagen von der Top Five. Im Vergleich zur letzten Saison spielt die Truppe der Kaplangiray-Brüder eine gute Saison. Man hat jetzt schon einen Punkt mehr als in der gesamten Hinrunde der letzten Spielzeit. Bis zum letzten Sonntag waren die Bottroper auch vier Partien in Folge ungeschlagen, dann kam die 2:0-Niederlage gegen den Aufsteiger FC Sterkrade 72. Coach Cem Kaplangiray sprach von einer absoluten Katastrophe, doch unter der Woche bekamen die Spieler seine Frust zu spüren, was Wirkung gezeigt hat: „Wir sind auf Wiedergutmachung aus. Das harte Training kam zum richtigen Zeitpunkt. Es geht eng zu in der Tabelle, von daher dürfen wir uns eine weitere Niederlage nicht erlauben. Ich kann Ebel nur sehr schwer einschätzen, doch wir sind gut drauf, werden Vollgas geben und sind in der Lage drei Punkte mitzunehmen.“

   Beim VfR durfte man sich am letzten Wochenende nach acht sieglosen Partien mal wieder über einen Dreier freuen. Gegen die Zweitvertretung von Adler Osterfeld drehte die Nowak-Truppe einen 1:2-Rückstand in ein 3:2 um. Nun hofft man, dass es gegen Barisspor so weiter geht: „Seit letztem Sonntag ist die Laune natürlich wieder gestiegen. So langsam hat sich die Mannschaft gefangen. Jetzt wollen wir unsere drei Punkte natürlich veredeln, was aber nicht einfach wird. Barisspor will sich seine verloren Zähler zurück holen“, so Nowak. Bis auf den verletzten Kevin Molitor hat Nowak alle an Bord.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

FC Sterkrade 72 (11.) - SuS 21 Oberhausen (10.)

Ein interessantes Duell erwartet die Zuschauer am Sonntag an der Wilhelmstraße. Der Aufsteiger FC Sterkrade 72 empfängt den Tabellennachbarn SuS 21 Oberhausen. Beide Teams werden in dieser Saison wohl gegen den Abstieg kämpfen, sodass es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem verbissenen Kampf um den Dreier wird. Den holten sich sowohl die 72er (2:0 – Barisspor) als auch SuS (6:0 – RSV) am letzten Sonntag. Dementsprechend wollen die Rivalen eine Niederlage vermeiden, zumal es in der Tabelle sehr eng zu geht. Von Rang sechs bis Rang 15 sind es lediglich acht Zähler.

   Die Hausherren haben in den letzten fünf Partien fleißig Punkte gesammelt. Zehn sind es an der Zahl, wodurch sich die Mohamad-Truppe von dem vorletzten auf den zehnten Platz vorarbeitete. „Wir sind heiß auf Sonntag. Der Sieg gegen Barisspor hat uns Sicherheit und Selbstvertrauen gegeben, vor allem weil es ein Zu-Null-Sieg war. Diese Euphorie hat man auch im Training gespürt. SuS ist auswärts vielleicht nicht so stark, unterschätzen dürfen wir sie aber trotzdem nicht. Da wir qualitativ aber besser besetzt sind, bin ich zuversichtlich, was den Sieg angeht“, so Ahmend Mohamad, der nur auf seinen Bruder und Keeper Walid Mohamad (Mittelfußbruch) verzichten muss).

   Die Gäste müssen gleich auf fünf Spieler verzichten. Sascha und Andre Lange, Michael Froese, Andre Krämer und Dennis Kolbitsch stehen nicht zu Verfügung. Hinter dem Einsatz von Dennis Siegel steht noch ein Fragezeichen. Und während der FC sich in der Tabelle nach oben gearbeitet hat, fiel die Schleuse-Elf von Rang sechs auf den zehnten Tabellenplatz. Vier Punkte gab es für die 21er aus den letzten fünf Partien, doch das halbe Dutzend, welches man dem Schlusslicht RSV Klosterhardt letzten Sonntag eingeschenkt hat, gab wieder Hoffnung.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SC 1912 Buschhausen (3.) - Adler Osterfeld II (15.)

Von der Tabellenkonstellation her dürfte der SC Buschhausen als Favorit in das Spiel gegen den Tabellenvorletzten Adler Osterfeld II gehen. Doch Andre Nowak, Trainer des SC 1912, vermutet, dass der die Adlerreserve auf Verstärkung aus der ersten Mannschaft zurückgreifen wird, da diese Spielfrei hat: "Das ist natürlich legitim. Nur ist das für uns natürlich nicht so toll. Aber wir nehmen es so, wie es ist." Torsten Jablonski, Trainer der Osterfelder, kann Nowaks Vermutung bestätigen: "Wir bekommen fünf Spieler aus der ersten Mannschaft." Jablonski und Lo Mele, das Trainerduo der Adlerreserve erhoffen sich dadurch einen Qualitätsschub, wobei Jablonski auch erklärt: "So ein großer Unterschied ist es zwischen Bezirksliga und Kreisliga A ja auch nicht." Trotz der Verstärkung aus der ersten Mannschaft fordert Jablonski von seinem Team: "Wir müssen alles geben und alles abrufen um zu punkten. Buschhausen hat eine starke Mannschaft, die da oben auch hingehört."   

   Doch in den vergangenen beiden Partien ließ Buschhausen unerwartet Punkte liegen. Zurerst unterlag die Nowakelf mit 1:4 der Reserve von Sterkrade-Nord, dann gab es beim VfR 08 II nur ein 1:1. "Jedes Spiel wird schwieriger, das haben wir gerade in den letzten zwei Wochen gemerkt", so Andre Nowak, der trotz der zwei sieglosen Spiele betont: "Die Jungs wissen, worum es geht. Da ist es auch egal, wer auf dem Platz steht." 

   Für beide Mannschaften ist es ein wichtiges Spiel. Die Buschhausener können mit einem Sieg Anschluss an das Topduo Sterkrade 06/07 und SV Concordia halten und die Osterfelder könnten mit einem Dreier den Abstiegsplatz verlassen.

Anstoß: 15 Uhr

 

 

Die weitere Partie in dieser Kreisliga A:

Fortuna Alstaden - SpVgg Sterkrade-Nord II

Kreisliga B - Gruppe 1

BW Fuhlenbrock (5.) - SV Rhenania III (6.)

„Wir wollen gegen Rhenania gewinnen, Die drei Punkte sollen bei uns in Fuhlenbrock bleiben“, zeigt sich BWF Coach Andre Hülsmann optimistisch. Zu den Aufstiegsplätzen ist „der Zug abgefahren“, zumindest vorerst. „Wir müssen sehen, was die nächsten Spiele zeigen, aber unser Fokus liegt ganz klar auf uns selbst. Wir werden versuchen, unsere Spiele zu gewinnen. Vielleicht finden wir nochmal den Anschluss an die Spitze“, so Hülsmann. Bisher konnten sich die Blau Weißen noch nicht einspielen. In jedem Spiel musste Hülsmann einer neuen Mannschaft vertrauen, denn immer wieder gab es verletzungsbedingte Ausfälle. Vor allem darin sieht Hülsmann die Problematik: „Es ist nicht gerade gut, wenn sich die Mannschaft nicht einspielen kann. Auch in unserer Liga hat das nur Nachteile. Für das nächste Spiel gegen die Rhenanen werden einige Spieler fehlen. Ich weiß noch nicht genau, wer am Sonntag mithelfen kann. Aber das müssen wir kompensieren.“ Mit Rhenania kommt ein sehr erfahrener Gegner nach Jakobi. Hülsmann weiter: „Rhenania hat viele erfahrene Spieler. Ich weiß natürlich nicht, wie fit sie jetzt sind, aber in Sachen Kondition sollten wir im Vorteil sein.“

   Auch die Gäste hatten in den vergangenen Wochen viel Verletzungspech. Viele und vor allem wichtige Spieler konnten zuletzt nicht mitwirken. Diese Ausfälle schaffte das Reichert-Team nur bedingt zu kompensieren und so war die Punktausbeute zuletzt nicht sonderlich gut. Auch gegen die Fuhlenbrocker kann Reichert nicht auf seine Stützen bauen: „Mir Sven Ingler fehlt natürlich unser Toptorjäger. Es ist sehr ärgerlich, dass er gerade in diesem Spiel ausfällt. Aber es ist ja nicht nur Sven.“ Denn auch Dennis Intven, Ekrem Ersahin, Nouri Bagouri und Jens Lüer können nicht antreten. Außerdem sind mehrere Spieler noch angeschlagen, der Einsatz ist noch fraglich. Also stapelt Reichert erst Mal tief: „Wir würden natürlich sehr gerne etwas mitnehmen, aber wir haben keine guten Voraussetzungen. Wir werden alles geben und versuchen, das Beste rauszuholen. Trotzdem fahren wir mit beschaulichen Erwartungen nach Fuhlenbrock.“

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

GA Sterkrade II - Arminia Lirich II

TSV Safakspor II - SG Oberhausen

SC Buschhausen II - TB Oberhausen

Adler Oberhausen - Sterkrade 06/07 II

BV Osterfeld - SV Concordia II

Post Oberhausen - BW Oberhausen II

Arminia Klosterhardt III - TuS Buschhausen

Kreisliga B - Gruppe 2

SV Rhenania II (7.) - SC Viktoria (4.)

„Wiedergutmachung ist angesagt“, lautet das Motto laut Ralf van Niersen von Rhenania II. Zuletzt verlor seine Mannschaft mit 4:1 in Königshardt II. Dabei war van Niersen alles andere als zufrieden und hofft nun, dass seine Spieler motiviert sind, das vergangene Wochenende zu entschädigen: „Ich hoffe, dass alle mehr als 100 Prozent geben. Wir werden schauen, wie dann Viktoria auftritt. Für mich sind sie völlig unerwartet Dritter, aber das zeigt ja, dass sie Qualität in der Mannschaft haben. Für mich steht aber die unsere Leistung im Vordergrund. Wir wollen ganz anders auftreten und unser ganzes Potenzial zeigen.“ Einige Spieler sind noch angeschlagen und somit ist ein Einsatz am Sonntag noch fraglich, aber die meisten sind mit an Bord, wenn es heißt: Wiedergutmachung!

   Viktoria Trainer Matthias Pech geht ebenfalls mit Optimismus in die Partie: „Wir wollen auf jeden Fall etwas Zählbares mitnehmen. Wir spielen auf Sieg und wollen bestenfalls dann die drei Punkte mit nach Hause nehmen.“ Zuletzt gewann sein Team mit 9:1 gegen Vonderort, aber Pech will das Thema nicht überbewerten: „Vonderort hatte personelle Probleme, somit darf das Spiel kein Maßstab sein. Gegen Rhenania erwartet uns dann ein ganz anderes Spiel.“ Die Gastgeber beschreibt er nämlich als junge, aber durchaus gute Truppe: „Rhenania hat viele junge Spieler, die nach dem letzten Spiel wohl noch motivierter als sonst ins Spiel gehen. Sie werden viel Einsatz zeigen, aber wir wollen sie nicht rehabilitieren. Ganz im Gegenteil, wir wollen weiter nachsetzen. Mit einem Punktgewinn würden wir den Anschluss an die Tabellenspitze halten, uns oben festsetzen und den Abstand auf die Verfolger erhöhen. Wir haben nämlich keinen Grund, uns zu verstecken. Also werden wir zeigen, was wir drauf haben.“ Ein paar seiner Spieler sind noch angeschlagen und ein Einsatz am Sonntag ist demnach noch fraglich. Aber das stuft Pech weniger hoch ein: „Wir haben einen großen Kader und werden eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken. Es wird ein heißes Spiel.“

Anstoß: 12.30 Uhr

 

Dostlukspor II (1.) - SF Königshardt II (3.)

 „Wir wollen am Sonntag wieder die drei Punkte holen“, gibt sich Dostlukspor Coach Sadettin Senyüz optimistisch. „Es ist ja Fakt, dass wir um den Aufstieg mitspielen wollen und dann muss man gerade die Spiele gegen Konkurrenten gewinnen. Das Wochenende wird richtungsweisend, aber nicht nur für uns. Wir, die Löwen, Königshardt und vielleicht noch 1911 sind die ärgsten Anwärter für den Aufstieg. Jetzt wird sich zeigen, wer sich oben halten kann. Also wären das drei verdammt wichtige Punkte. Wir wissen aber auch, dass es kein Selbstläufer wird. Königshardt hat eine gute Mannschaft und auch sie kennen ihre Stärken. Es wird ein schweres Spiel, aber wir hoffen natürlich, dass wir es für uns entscheiden können“, so Senyüz weiter. Dabei kann auf alle seine Spieler bauen. Denn niemand fehlt verletzungsbedingt und so kann Senyüz seine beste Elf ins Rennen schicken.

   Bei den Gästen sieht es in dieser Beziehung ganz anders aus: „Leider haben wir nicht alle Spieler beisammen“, stellt Ralf Meseck, Trainer von Königshardts Reserveteam, fest. Einige seiner Spieler sind noch angeschlagen und deren Einsatz ist bisher noch fraglich. „Wir wollen natürlich versuchen, dass am Sonntag alle fit sind. Davon kann man aber nicht ausgehen. Wir haben aber einen breiten Kader und jetzt können die Spieler aus der zweiten Reihe zeigen, dass sie Einsätze verdient haben. Die Ausfälle vor diesem Spitzenspiel sind schon ungünstig, aber ich habe Vertrauen in meine Mannschaft“, erklärt Meseck. Er freut sich sehr, dass sich sein Team rangekämpft hat an die vorderen Tabellenplätze und nun mit um die Aufstiegsränge spielt. Die junge Zweitvertretung wird auf jeden Fall an Erfahrung gewinnen gegen einen starken Gegner. Meseck vermutet auch, dass man wohl auf dem Ascheplatz spielen muss: „Bei den jetzigen Wetterverhältnissen kann man sich die Platzverhältnisse ja ausmalen. Der Ascheplatz wird sehr, sehr schwer bespielbar sein, wahrscheinlich sogar überschwemmt. Aber ich will mich auch nicht beklagen. Dann wird es eben ein Kampfspiel. Da müssen wir auf jeden Fall dagegenhalten.“ Auch zum Gegner hat Meseck noch einige Worte: „Dostlukspor hat eine gute Mannschaft. Dort spielen auch einige erfahrene Leute und ich denke, dass es ein ganz schwieriges Spiel wird. Eine harte Nuss, die es zu knacken gilt. Also werden wir versuchen etwas mitzunehmen und wenn es nur ein Punkt ist.“

Anstoß: 12.30 Uhr

 

SV Fortuna II (6.) - SV Vonderort (14.)

Vom Papier her ist das Spiel schon entschieden, doch Fortunen-Trainer Dieter Büth warnt vor dem Gegner: „Ich nehme jeden Gegner ernst“, so der emsige Trainer. Und die letzten Wochen der Vonderorter gestalteten sich zwar nicht erfolgreich und zuletzt mussten die Gäste eine 1:9 Klatsche gegen Viktoria Bottrop hinnehmen, doch Vonderort-Trainer Erdal Balli sieht wieder Licht am Ende des Tunnels: „Wir hatten jetzt enorme Kaderprobleme, doch diese Woche ist der Kader wieder groß genug. Viele Verletzte kommen jetzt wieder dazu“, so Balli. Personell sind auch bei den Hausherren einige angeschlagen: „Ich hoffe, dass ich da wieder einige reinbekomme, denn momentan sind viele erkältet bei diesem Wetter“, erklärt Büth. Zwar sind die Rollen in dem Spiel völlig klar verteilt und die Gäste gehen als klarer Außenseiter in die Partie, doch das Ziel beider Mannschaften ist gleich. „Die Gäste haben nichts zu verlieren und wir müssen aufpassen, doch wir wollen das Spiel gewinnen und ich sehe das eigentlich positiv“, zeigte sich Büth zuversichtlich. Doch auch die Gäste wollen jetzt zeigen, dass sie noch leben und Balli ist guter Dinge: „Meiner Meinung nach können wir gewinnen. Wenn wir richtig kämpfen, dann können wir die drei Punkte holen“, so der Vonderort-Trainer. Schaffen die Vonderort die Überraschung oder setzten sich wie erwartet die Fortunen durch?

Anstoß: 14.30 Uhr

 

VfB Bottrop II (8.) - TB Oberhausen II (11.)

„Das ist ein völlig gleichwertiger Gegner und ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe“, so VfB-Trainer Marek Weglicki. Beide Mannschaften befinden sich derzeit im Niemandsland der Tabelle und sammeln fleißig Punkte, um den Anschluss nicht zu verlieren und in den Abstiegskampf zu rutschen. Beide Mannschaften sind völlig gleichwertig und beide Teams plagen dieselben Probleme. „Unser Problem ist, dass wir viele Ausfälle haben und darunter auch einige Stammspieler sind. Ich bin froh, wenn ich zwölf Mann zusammen bekommen und es werden drei Spieler aus der A-Jugend zum Einsatz kommen“, erklärt TBO-Trainer Andreas Temming. Und auch bei den Hausherren sieht es beim personellen alles andere als gut aus. „Ich glaube alle werde ich nie zusammen bekommen, aber wie der Kader am Sonntag aussieht steht noch in den Sternen“, so Weglicki. Schwung aus den letzten Spielen können die beiden Temas nicht nehmen, die Bottrop erspielten sich lediglich ein 2:2 gegen die Batenbrocker Ruhrpott Kicker und die Oberhausener mussten eine 1:5-Niederlage gegen die Welheimer Löwen hinnehmen. Doch fremd sind die die Teams nicht. „Wir haben in der Vorbereitung schon mal gegeneinander gespielt und haben uns eigentlich gut verkauft, aber VfB konnte mit 1:3 gewinnen“, so Temming. Doch trotz der Personalsituationen und der letzten Ergebnisse wollen beide Mannschaften etwas Zählbares aus dem Spiel nehmen. „Wenn wir einen Punkt holen würden, wäre ich schon zufrieden“, so Temming. Und die Hausherren stecken sich noch ein höheres Ziel. „Wir müssen richtig Gas geben, um das Spiel zu gewinnen“, so Weglicki abschließend.

Anstoß: 12.30 Uhr

 

SV Vorwärts (13.) - SV 1911 (5.)

Auch in dieser Partie sind die Rollen klar verteilt, doch gerade das sieht 1911-Trainer Ralf Quabeck als Gefahr: „Alle Gegner die mit dem Rücken zur Wand stehen sind gefährlich“, so der emsige Trainer. Und die Hausherren stehen ohne Frage mit dem Rücken zur Wand, denn derzeit läuft bei den Vorwärtsern nicht zusammen und bereits seit vielen Wochen haben die Hausherren mit Personalproblemen zu kämpfen. „Da ist 100-Prozent Konzentration gefragt, das wird schon schwer. Auch gegen Safakspor war schon die Konzentration gefordert, alle die da unten stehen gucken, dass sie die Serie beenden können“, warnt Quabeck weiter. Zuletzt mussten die 11er gegen Safaskpor ran, wo Quabeck schon Konzentration forderte und sein Plan und seine Taktik ging auf. Die Gäste konnten auf heimischem Geläuf mit 7:0 gegen Safakspor gewinnen. Und die Quabeck-Elf will weiterhin oben dran bleiben und peilt auch im Spiel gegen Vorwärts den Sieg an. „Wir gehen das konzentriert an und gucken, dass wir die drei Punkte holen“, so Quabeck abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SW Alstaden II - SuS 21 Oberhausen II

RW Welheimer Löwen - FC Polonia

TSV Safakspor III - Batenbrocker Ruhrpott Kicker

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Kommentare: 3
  • #1

    Jupp (Freitag, 08 November 2013 18:09)

    Mölle mach die Bande heiß!!!!
    Dann wird die Truppe aus der Kuhle kein Stolperstein!!
    Alles andere als ein klarer Sieg der Blau-Weißen wäre eine Überraschung!!

  • #2

    zuschauer bwo (Samstag, 09 November 2013 07:50)

    Auch bwo zwei viel glûck in post.

  • #3

    Ruhrpott (Samstag, 09 November 2013 09:33)

    Ortsderby. Vorsicht BWO. Aber wenn der Express läuft hat auch SWA keine Chance. Aber der Kampf sollte auch stimmen bei BWO sonst ist in Alstaden nichts zu holen.