5 Fragen an ... Sascha Haberstroh

Anderthalb Jahre ist RW Fuhlenbrock nun dem Kreis 10 angehörig und die erste Saison gestaltete sich eher durchwachsen. Doch die Verantwortlichen investieren viel Zeit und betreiben einen enormen Aufwand, um den Verein weiter nach vorne zu bringen und sich im Bottroper Amateurfußball einen Namen zu machen. Grund genug für die Auf’m Platz-Redaktion sich den 1. Vorsitzenden Sascha Haberstroh an den Schreibblock zu holen. Doch im Interview wird unter anderem auch deutlich, dass der Verein zuletzt einen Rückschlag erlitten hat.

Von Peter Piotrowski

5 Fragen an ... Sascha Haberstroh

1. Vorsitzender RW Fuhlenbrock

Unmittelbar nach einer internen Sitzung von RWF war Auf’m Platz im Gespräch mit Sascha Haberstroh, der verkündete, dass die Rot-Weißen derzeit ohne Cheftrainer dastehen. Denn von dem aktuellen Übungsleiter Dennis Roitzheim wurden die Verantwortlichen mächtig enttäuscht und es stellten sich Tatsachen heraus, die die Fuhlenbrocker nicht dulden wollten. Doch die Verantwortlichen wollen erst einmal Ruhe in den Fall bekommen und derzeit nichts mehr Weiteres dazu sagen. 

 

Auf’m Platz: Welche grundlegenden Unterschiede sind es zwischen der Hobbyliga und dem Kreis, die Euch ermutigt haben sich dem Kreis 10 anzuschließen?

Haberstroh: Wir sind viel selbständiger geworden und das ist auch der größte Unterschied. Man het einen eigenen Vorstand und kann an Sitzungen teilnehmen, Trainer auf Lehrgänge schicken und einfach Entscheidungen treffen, die wir in der Hobbyliga nur eingeschränkt konnten. Dort gab es immer Abteilungsleiter und einen Vorstand. Jetzt sind wir eigenständig.

 

Auf’m Platz: Nun versucht ihr Fuß zu fassen und den Verein weiter auszubauen, unter anderem mit einer Jugendabteilung. Wie sehen da die derzeitigen Arbeiten aus und sind Erfolge sichtbar?

Haberstroh: Also ich möchte erst einmal Serafin und Lisa Ferreira ein großes Lob aussprechen, die machen wirklich herrvorragende Arbeit und investieren viel Zeit in die Jugendarbeit. Wir haben derzeit 19 Kinder in der Jugend und eine Jugendmannschaft und wollen demnächst eine zweite ins Rennen schicken. Bei der Damenabteilung läuft es derzeit nicht so, wie wir es uns vorstellen. Wir haben einen Damenkader von 23 Frauen, und ich weiß nicht, warum dann immer nur elf bis zwölf  Damen regelmäßig den Weg zum Platz finden. Ich weiß nicht, warum da momentan so ein Leerlauf ist und warum die Euphorie aus den Spielen nicht überschwappt. Aber ansonsten sind es alles liebe Frauen, die das Hobby Fußball noch nicht richtig verinnerlicht haben.

 

Auf’m Platz: Wie soll sich der Verein in Zukunft entwickeln und welche Pläne und Ziele verfolgt ihr?

Haberstroh: Wir wollen uns etablieren und wenn mehr Damen da wären, müssten wir auch nicht da stehen, wo wir momentan stehen und wir wollen uns zur Rückrunde verstärken und vielleicht können wir mit den Damen noch den einstelligen Tabellenplatz erspielen. Im Jugendbereich wollen wir spätestens zur neuen Saison eine zweite Mannschaft ins Rennen schicken. Die Jugend spielt derzeit aus der Wertung, da wir zwei D-Jugendspieler in der E-Jugend haben, aber die spielen guten Fußball. Außerdem wollen wir die Jugend und Damenabteilung weiter ausbauen und arbeiten auch an einer Mädchenmannschaft. Bei den Senioren hoffe ich, dass jetzt Ruhe reinkommt und die Ergebnisse waren jetzt nicht so, wie man sich die erhofft hat, da werden wir jetzt dran arbeiten. Wir hatten vor, neue und jüngere Mitarbeiter in den Vorstand zu holen, doch diese Leute fehlen und somit wird der Vorstand sich bei der Jahreshauptversammlung 2014 geschlossen zur Wiederwahl stellen.

 

Auf’m Platz: Wie stehst Du perönlich zu dem Wechsel der Hobbyliga als ein Verein in den Kreis und welche Verbindung besteht zu den alten Bekannten?

Haberstroh: Ich glaube, wie der Verantwortliche von den damaligen Irish Soccern schon gesagt hat, wenn der Schritt früher gekommen wäre, dann hätte die Hobbyliga mehr Mannschaften halten können. Es besteht eigentlich keinerlei Verbindung. Es besteht zwar Kontkat zu einigen Verantwortlichen, aber sonst passiert eigentlich nichts. Wir sind nicht unbedingt im Guten gegangen, aber das ist Vergangenheit. Wir wollten unseren Namen behalten und nicht wie es jetzt ist, dass jede Mannschaft unter Hobbyliga aufläuft. Ich wünsche der Hobbyliga weiterhin viel Glück und ich hoffe nicht, dass es so wird wie in Oberhausen, wo es auch so angefangen hat und heute gibt es nur noch eine Hobbyligamannschaft.

 

 

Wir bedanken uns bei Sascha Haberstroh für das Gespräch und wünschen ihm und RW Fuhlenbrock alles Gute für die Zukunft!

 

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Kommentare: 2
  • #1

    kai (Mittwoch, 06 November 2013 11:41)

    lieber sascha,mein tipp torsten spiller der sucht zur zeit eine trainer steller,und bringt immer noch viele mit,habe gehört das batenbrock in möchte viel glück noch für euch kai n

  • #2

    lacher (Mittwoch, 06 November 2013 20:50)

    Wenn er nach rwf geht werden viel mit gehen weis aber.fas er in jugend bereich bei rhenania was machen soll.wer aber der richtige fur euch .kennt viele spieler und menschlich top