Hühnerpelle bei Sterkrader Derby

Nach Halloween ist vor Amateurfußball, und da steht in Bottrop und Oberhausen natürlich auch der nächste Spieltag vor der Tür. Am Sonntag muss beispielsweise Landesligist VfB Bottrop bei alten Bekannten antreten und fürchtet sich vor allem vor dem Lauf des eigenen Ex-Stürmers. Arminia Klosterhardt will sich nach harten Wochen endlich mal wieder durchschütteln und siegen. Gilt selbstverständlich auch für alle Teams eine Liga tiefer, wo gleich drei Oberhausener Derbys auf die Zuschauer warten, während mit der Fortuna nur ein Bottroper Team im Einsatz ist. Nach Spitzenspiel und Hochspannung riecht es ganz verdächtig in der Kreisliga A, wo die Sterkrader Teams um 06/07 und Glück-Auf ganz gewaltig mit den Hufen scharren. Safakspor und Sterkrade-Nord II können derweil ganz wichtige Dreier einfahren.

Landesliga

SpVg Schonnebeck (3.) - VfB Bottrop (9.)

Am Sonntag trifft die Ata-Elf auf alte Bekannte. Zur neuen Saison wechselten Ex-Kapitän Daniel Späth und Marvin Höner zum ambitionierten Aufteiger Schonnebeck. Und gerade Daniel Späth hat zur Zeit einen Lauf, denn er hat in den letzten zwei Spielen gleich fünf mal getroffen. "Das schmeckt uns natürlich im Moment rein gar nicht. Wir hoffen, dass Daniel am Sonntag ein mentales Tief hat und an seine alten Zeiten beim VfB denkt", witzelt Co-Trainer Christian Müller.

Aziz Rachidi ist Sonntag wieder dabei.
Aziz Rachidi ist Sonntag wieder dabei.

Ansonsten wollen die Bottroper gegen den Tabellendritten locker aufspielen, denn viel zu verlieren haben die VfB-er eher nicht - sie können nur gewinnen. "Wir kennen den Gegner ja noch aus der letzten Saison, wissen wie sie sich verstärkt haben und wo sie hin wollen. Wir gucken einfach mal, was so geht. Vielleicht können wir die Schonnebecker ein bißchen ärgern", so Müller mit einem Augenzwinkern. Der Kader beim Bottroper Landesligisten ist weiterhin dünn besetzt. Neben den gesperrten Deniz Yesil und Kevin Wagener gesellst sich nun auch Marc Grobi mit einem Muskelfaserriß hinzu. Ein großes Fragezeichen steht hinter Pascal Bauer, der noch ein wenig angeschlagen ist und am Dienstag noch nicht trainieren konnte. Dafür rücken Aziz Rachidi und Tano De Haan wieder ins Team - und mit Physiotherapeut Christian Müller sitzt eine weitere Geheimwaffe am Sonntag auf der Bank. "Der Paß ist endlich da. Aber ich laufe wirklich nur im äußersten Notfall auf. Sagen wir mal so: Ich habe die Fußballschuhe an", lässt Müller alle Türen für ein Comeback offen.

   Der VfB kann den Schwung aus der Vorwoche mitnehmen und recht entspannt nach Schonnebeck fahren. Wie in der Vorwoche gilt: Punkte hamstern und vielleicht für eine Überraschung sorgen.

Anstoß: 15 Uhr

 

1. FC Bocholt (1.) - Sterkrade-Nord (8.)

Da wartet ein echter Leckerbissen auf die Oberhausener. Denn Aufsteiger Sterkrade-Nord muss beim Spitzenreiter und auch Top-Favoriten auf den Aufstieg am Sonntag antreten. Der 1. FC Bocholt, gespickt mit vielen Spielern vom letzte Saison starken Verbandsligisten VfL Rhede, führt die Landesliga als Spitzenreiter souverän an und verlor bis dato als einziges Team noch nicht ein Saisonspiel. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt führen die Bocholter die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung - derzeit auf den FSV Duisburg - an und kassierten in zehn Spielen auch gerade einmal acht Gegentreffer. Angst und Schrecken verbreitet es bei den Nordlern nicht. Doch auch deren Cheftrainer Lars Mühlbauer, der seit dem heutigen Tage 36 Jahre alt ist, weiß ganz genau, was auf ihn und seine Mannschaft zukommt.

Ist heute 36 Jahre jung geworden: Lars Mühlbauer.
Ist heute 36 Jahre jung geworden: Lars Mühlbauer.

   „Da wartet ein echter Brocken auf uns. Aber ich sehe es anders, als so manche Leute, die unter der Woche schon gesagt haben, dass wir nichts zu verlieren haben. Das Spiel startet mit einem 0:0 und es wird auch verdammt schwierig für uns. Aber wir werden nicht mit der falschen Einstellung in das Spiel gehen und wir wollen nicht einfach nur gut aussehen, sondern auch versuchen etwas mitzunehmen.“ Man merkt, bei den „Schmachtendorfern“ ist das Selbstvertrauen wieder zurückgekehrt. Nach zuletzt erfolgreichen Wochen liegt das auch schon fast auf der Hand. „Wir haben zuletzt festgestellt, dass wir absolut mithalten können. Der Klassenerhalt ist alles andere als utopisch, nur müssen wir lernen, die kleinen Fehler abzustellen. Das wird nun einmal jetzt noch schneller bestraft, als vielleicht noch in der Bezirksliga. Aber zuletzt gegen Niederwenigern haben wir die letzte halbe Stunde wirklich vom Feinsten Fußball gespielt“, zeigt sich Geburtstagskind Mühlbauer noch immer vom letzten Spieltag begeistert, als man nach 0:2-Rückstand noch 3:2 gewann. Bocholt ist da schon ein anderes Kaliber. „Eine Traditionsmannschaft, die nicht zu Unrecht dort oben steht, ein tolles Stadion hat und gespickt ist mit guten Spielern. Da muss man kein Prophet sein, um zu wissen, dass es ein schweres Spiel wird“, so „Lalle“ abschließend, der bis auf die drei Langzeitverletzten auf niemand weiteres verzichten muss.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SF Niederwenigern (7.) - SV Rhenania Bottrop (14.)

Seit zwei Spielen ist der SV Rhenania nun ungeschlagen. Vor zwei Wochen gab es ein Unentschieden bei Viktoria Buchholz und am vergangenen Sonntag bezwangen die Rhenanen den Tabellenletzten TuB Bocholt mit 3:1. Doch anstatt der vier Punkte wären auch sechs möglich gewesen, doch in Buchholz musste das Team von Trainer Oliver Dirr in der 90. Minute den Ausgleichstreffer der Viktoria hinnehmen. 

Wird am Sonntag nicht zur Verfügung stehen: Dennis Cziuraj.
Wird am Sonntag nicht zur Verfügung stehen: Dennis Cziuraj.

   Am kommenden Sonntag geht die Reise des SVR zum Tabellensiebten SF Niederwenigern. "Ich habe mal nachgeschauen und gesehen, dass Niederwenigern bislang in jedem Spiel mindestens zwei Tore geschossen hat, dabei auch immer welche kassiert hat. Ich habe der Mannschaft dann gesagt, dass wir zwei Tore machen müssen, wenn wir etwas mitnehmen wollen", so Trainer Oliver Dirr, der die Sportfreunde als Favoriten einschätzt aber auch betont: "Wir werden auch in Niederwenigern unsere Chancen suchen." Personell gesehen muss Dirr weiter auf die Langzeitverletzten Jankowski und Khatoun verzichten. Auch Dennis Cziuraj wird nicht im Kader stehen, da er nach seinem Muskelfaserriss noch nicht richtig trainieren konnte. Amanuel Haile wird zudem die eigene Reserve verstärken, da er berufsbedingt nicht trainieren konnte. Und auch Kevin Wenderdel wird am Sonntag nicht im Kader stehen. "Kevin hat von mir Sportverbot bekommen, da er sich hat durchchecken lassen und schlechte Werte hat. Ich stehe da in der Verantwortung und möchte absolut nichts riskieren", erklärt Dirr. Ansonsten sind alle anderen an Bord. Dominik Wenderdel macht weiter Fortschritte und könnte am Sonntag vor seinem Comeback stehen. 

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Arminia Klosterhardt (6.) - Duisburger SV (4.)

Es sind harte Wochen, die die Arminen aus Klosterhardt derzeit hinter sich bringen müssen. Denn auch am Sonntag bekommen es die Schützlinge von Trainer Michael Lorenz mit einem starken Kaliber der Landesliga zu tun, wenn sich der Duisburger SV am Hans-Wagner-Weg vorstellen wird. Hart aber nicht nur aufgrund des Gegners, sondern auch aufgrund dessen, dass scheinbar etwas Sand in das ansonsten so trefflich geschmierte Klosterhardter Getriebe geraten zu sein scheint. Es ist die Defensive, die dem Trainerteam um Chefcoach Lorenz derzeit etwas Ärger bereitet und zuletzt nicht unmaßgeblich an den beiden zurückliegenden Niederlagen verantwortlich war.

Trainer Michael Lorenz.
Trainer Michael Lorenz.

„Gegen Vogelheim waren wir in der Vorwoche sehr dicht dran etwas mitzunehmen“, sagt Michael Lorenz im Hinblick auf zwei auswärts erzielter Treffer und gleichzeitiger Null-Punkte-Ausbeute, „deswegen gilt es für uns im Heimspiel am Sonntag, jetzt gegen ein Spitzenteam einen Punkt zu holen.“ Den Willen und den Einsatz seiner Jungs sieht der Coach, „es ist halt normal, dass es in einer jungen Mannschaft Schwankungen gibt. Aber so werden wir besser, wir lernen und machen den nächsten Schritt. Die Jungs wollen, und das ist die Basis“, unterstreicht der Übungsleiter aus Klosterhardt, der auch am Sonntag wieder Einsatz, Bereitschaft und Leidenschaft von seinen Schützlingen erwartet. Personell könnte es langsam aber sicher wieder bergauf gehen, doch zunächst muss das Abschlusstraining am Freitagabend weitere Aufschlüsse geben. Klar ist, dass jeder einzelne Kicker auf´m Platz gegen den Duisburger SV gefordert sein wird. „Wir treffen hier auf einen Gast, der sehr erfahren ist und aus einer guten Grundordnung heraus agiert, Duisburg spielt modernen Fußball und steht nicht von ungefähr in der oberen Tabellenregion“, hat Lorenz seine Hausaufgaben gemacht. Ob es eine Systemumstellung bei den Arminen geben wird, weg vom schnellen Offensivspiel hin zur Absicherung der Defensive, wie nach der Niederlage in Vogelheim angedacht? „Auch wenn das ein Thema ist, mit dem wir uns beschäftigen, ist das zunächst keine Option. Wir wollen jetzt nicht aufgrund zweier Niederlagen in Aktionismus verfallen, das ist der falsche Weg. Wir machen Fehler, die wir einem jungen Team auch zugestehen müssen. Wir haben eine Spielphilosophie, an der wir festhalten werden. Es bedarf auch Vertrauen unsererseits in die Jungs“, stellt Michael Lorenz klar. In Klosterhardt wird am Sonntag im Gegensatz zu den anderen Plätzen der Region aufgrund der hohen Platzbelegung auch weiterhin erst um 15.15 Uhr angepfiffen werden.

Anstoß: 15.15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF Hamborn - SC Bocholt

ESC Rellinghausen - Mülheimer SV

TuB Bocholt - FSV Duisburg

Viktoria Buchholz - Vogelheimer SV

Bezirksliga

Arminia Klosterhardt II (4.) - Hamminkelner SV (8.)

Nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Serie konnten die Arminen am vergangenen Sonntag wieder dreifach punkten. Beim Aufsteiger SW Alstaden gelang ein knapper 2:1-Erfolg. Doch Arminias sportlicher Leiter wusste: "Das war ein glücklicher Sieg für uns. Wir können uns bei unserem Torwart David Schneider bedanken."

   Am kommenden Sonntag empfangen die Klosterhardter nun den Tabellenachten, den Hamminkelner SV. Die Gäste haben bislang 17 Punkte auf dem Konto und eine ausgeglichene Bilanz: Fünf Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen. Zuletzt trennte sich der HSV mit 1:1 vom VfR 08 Oberhausen. Auf fremden Terrain hat der Hamminkelner SV bislang sieben Punkte aus sechs Spielen sammeln können. Dabei gewann der HSV gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenbild - unter anderem mit 3:1 beim SV Fortuna Bottrop und mit 3:2 bei SW Alstaden. Und auf der heimischen Anlage fühlt sich die Arminia besonders wohl und steht damit auch auf Rang Zwei der Heimtabelle: Sieben Spiele, vier Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage. Die einzige Pleite gab es gegen den aktuellen Tabellenführer Adler Osterfeld (2:3). Definitiv zuschauen am Sonntag muss Armine Oktay Cin, der im Spiel gegen SW Alstaden wegen Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte sah.

Anstoß: 13 Uhr

 

SV Fortuna Bottrop (15.) - PSV Wesel-Lackhausen II (3.)

Fünf Spiele sind es noch bis zur Winterpause, darunter drei Heimspiele für den Aufsteiger. Und bis auf den kommenden Gegner Wesel-Lackhausen (3.) und SC 20 Oberhausen (9.) befinden sie die restlichen Teams wie die Fortuna auf den Abstiegsplätzen. Will man mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen, müssen mindestens drei Siege dabei herausspringen. Diese Ansicht teilt auch Fortunen-Trainer Marco Hoffmann: „Wir haben uns neun Punkte als Ziel gesetzten. Dann hätten wir ungefähr die Hälfte die nötig ist für Platz Elf.“ Für alle Leser, die sich nicht mit den Auf- und Abstiegsregularien auskennen: In der Bezirksliga Gruppe 6 steigen sechs Mannschaften ab. Rang Elf ist der erste Nichtabstiegsplatz.

   Doch am Sonntag empfangen die Bottroper einen richtig schweren Brocken. Zu Gast ist die Zweitvertretung des Oberligisten PSV Wesel-Lackhausen. Mit 20 Punkten rangieren die Weseler auf dem dritten Rang, haben diesen aber nur aufgrund der besseren Tordifferenz inne, da Arminia Klosterhardt II und 08/29 Friedrichsfeld ebenfalls auf 20 Zähler kommen. Bei einer Niederlage droht der Fall auf den siebten Tabellenplatz. Doch genauso eng wie es oben zu geht, ist es auch in der unteren Tabellenregion. Läuft alles optimal für die Rheinbaben würde man ein Sprung auf den elften Platz machen, im schlimmsten Fall wäre man Vorletzter.

   Aber das sind alle Zahlen und Gedankenspiele, was zählt ist aufm Platz. Und da gab es nach der letzten Heimspiel (1:3 gegen Friedrichsfeld) erstmals Gesprächsstoff innerhalb der Mannschaft. „Gegen Friedrichsfeld hatten wir zu wenig gezeigt um etwas dafür zu bekommen. Das Auswärtsspiel in Bocholt war besser. Insbesondere unsere Laufleistung und unser Verhalten bei eigenem Ballbesitz. Leider fehlte uns die letzte Konsequenz im und am 16er um ein Tor zu erzielen und das ist nun mal das A und O im Fussball“, blickt Hoffmann zurück und ergänzt: „Gegen Wesel, die die beste Abwehr der Liga haben, liegt das Brett extrem hoch. Wir müssen über 90 Minuten die Aufmerksamkeit in unserer Defensive hochhalten und mit Ballbesitz und Laufleistung versuchen im Heimspiel etwas zu holen.“ Nicht mit dabei sein werden Sebastian Schumann (Muskelfaserriss) und Dennis Boron (Zerrung).

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SF Königshardt (2.) - SC 20 Oberhausen (9.)

900 Minuten blieben die Sportfreunde aus Königshardt ungeschlagen. Dann kam GW Lankern und fügten den Oberhausen ihre erste Saisonniederlage zu und das innerhalb von zwei Minuten. 4:2 hieß es am Ende für den Verein aus Hamminkeln. Damit rutschten die Sportfreunde auch auf den zweiten Rang ab, nachdem sie die Tabellenführung zuvor über sechs Runden inne hatten. Doch Grund zu Besorgnis gibt es nicht. Zum einen ist gerade einmal ein Drittel der Saison rum und zum anderen haben die Hausherren lediglich einen Punkt weniger als Spitzenreiter Adler Osterfeld und zudem eine Partie weniger absolviert.

   Doch für einen beziehungsweise gleich für elf könnte die Niederlage der Wißel-Truppe nicht vorm Vorteil gewesen sein. Und das sind die Spieler des SC 20 Oberhausen. „Dirk Wißel, von dem ich eine sehr hohe Meinung habe und den ich als den kompetentesten Trainer der Bezirksliga halte, wird seinen Spielern ein paar Worte mitgegeben und die Niederlage vernünftig aufgearbeitet haben. Uns wird Sonntag ein sehr schweres Spiel bevor stehen. Ein wenig Hoffnung gibt mir unser Auftreten gegen Alstaden (4:0). Insbesondere unser Zweikampfverhalten war sehr stark. Wir streben eine Punkteteilung an. Wenn wir allerdings nur ein wenig nachlassen, dann wird es sehr schwer bis unmöglich sein, was zu holen in Königshardt“, so SC-Coach Michael Schneider, der bis auf den gesperrten Sebastian Stollen alle mit an Bord haben wird.

   Königshardts Trainer Dirk Wißel war alles andere als begeistert am letzten Sonntag. Nicht nur wegen der Niederlage an sich. Unter anderem auch deswegen, weil seine Mannschaft bereits mit 2:0 führte und dann das Spiel aber völlig her schenkte. „Wenn man es zusammenfassen will, kann man sagen: Charakter schlägt Talent. Nach unserer eigentlich klaren Führung haben wir das Fußballspielen eingestellt, dann fing der Regen an, der Rasen wurde tief und Lankern hat uns zweimal böse angeguckt. Lankern hat gefightet, während wir wohl dachten, nichts mehr machen zu müssen“, so Wißel nach der Partie. Und weil es am Sonntag die Niederlage gab, ließ Coach Wißel seine Spieler am heutigen Feiertag auflaufen: „Wer verliert, der muss trainieren. Es bringt nichts wenn man an die Decke starrt. Wir haben gegen Lankern Itzi-Bitzi gespielt und viele Fehler gemacht. Die haben wir jetzt versucht unter der Woche abzustellen. Und dann werden wir mal sehen, ob das alles so klappt was wir uns vorgenommen haben. SC 20 ist gleichstark, wenn nicht sogar besser als Lankern und da haben wir eine hohe Hürde zu meistern.“ Ob seine Elf mit Wut im Bauch in die Partie gehen werden, antwortete Wißel wie folgt: „Wut hätten meine Spieler am letzten Sonntag gebraucht. Dieses Gefühl kannten sie bis jetzt noch nicht. Ich würde mich freuen, wenn sie engagierter spielen als in der Vorwoche.“ Verzichten muss Wißel auf Marcel Spitzer, Yasin Meziroglu und Robin Thiele. Wojtek Musial hilft in der Reserve aus. 

Anstoß: 14.30 Uhr

 

VfR 08 Oberhausen (16.) - SV Krechting (11.)

Man braucht gar nicht lange um den heißen Brei herum reden. Jeder, der die Tabelle lesen kann, ist an diesem Spieltag mehr als nur klar im Vorteil. Die Gäste liegen derzeit zwar fünf Plätze vor den Oberhausenern, aber mit nur zwei Punkten Vorsprung. Es geht hauchdünn und knüppelhart im Abstiegskampf zu. „Klar, das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Da zählt nur der Dreier“, unterstreicht daher auch 08-Trainer Thorsten Hamm im Vorfeld der Partie. 

   Hamm wünscht sich am liebsten eine ähnliche Wiederholung der letzten Leistung, als man in Hamminkeln ein 1:1 mitnahm - wobei der Gegentreffer erst in letzter Minuten fiel. „Wir müssen uns gegen Krechting so präsentieren, wie in Hamminkeln. Die läuferische Leistung wiederholen und auch die Einstellung war super. Fußballerisch ist noch Luft nach oben, das wissen wir auch. Aber die Einstellung war die richtige.“ Einstellung allein wird aber für den Klassenerhalt nicht reichen. Dessen ist sich auch Hamm bewusst. „Jeder muss es begriffen haben, worum es geht: Um den Klassenerhalt. Aber das hat auch jeder begriffen. Diese Woche hat die Mannschaft auch sehr gut trainiert und ist richtig heiß auf das Heimspiel“, gab Hamm im Vorfeld bekannt. Der Cheftrainer wird allerdings nach wie vor nicht aus dem Vollen schöpfen können. Alexander Deußen ist im Urlaub, Oli Berger und Marc Jung sind verletzt und hinter Matthias Banowski und Florian Kneifel stehen Fragezeichen. „Aber wir werden schon 14, 15 Spieler zusammenbekommen“, so Hamm augenzwinkernd und abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

BW Oberhausen (6.) - Adler Osterfeld (1.)

Der SV Adler Osterfeld geht an diesem Wochenende als Tabellenführer der Bezirksliga in das nächste Spiel. Es ist ein durchaus besonderer Moment, den es festzuhalten gilt. Vermeintliche Experten wie die Tageszeitung sahen den Adler vor der Saison auf Tauchstation, als einen der Abstiegskandidaten schlecht hin. So weit würde jetzt Adler-Trainer Udo Hauner nicht gehen. Doch das Adler-Urgestein selbst muss vor Sonntag gesehen: „Ja, auch ich habe vor der Saison nicht gedacht, dass wir vor diesem Duell da oben stehen und BW Oberhausen auf Platz sechs. Das wäre eher anders herum realistischer gewesen.“

Adlers Trainer Udo Hauner freut sich auf das Derby.
Adlers Trainer Udo Hauner freut sich auf das Derby.

Warum es derzeit so gut läuft, wird sicherlich einige Gründe haben. Für Hauner ist der Zusammenhalt der vielleicht wichtigste. „Viele kennen sich aus der Jugend, in der sie viele Jahre zusammengespielt haben. Das ist uns entgegengekommen, nachdem wir viele neue Spieler geholt haben. Somit brauchten wir keine lange Anlaufzeit. Ich denke, dass gerade in den Ligen, in denen wir uns hier bewegen, die Kameradschaft einfach sehr viel ausmacht“, ist sich der Osterfelder Übungsleiter sicher. Sein Gegenüber, Thorsten Möllmann, hat da ganz andere turbulente Tage und Wochen hinter sich. Möllmann selbst hatte noch vor kurzem zugegeben, dass er froh sei, wenn der Monat Oktober vorbei sei. Ist er nun, und am Mittwoch gelang sogar noch im Nachholspiel ein wichtiger Dreier gegen Borussia Bocholt. „Ich habe mir das Spiel angeguckt. Da hätte sich keiner beschweren dürfen, wenn es 8:2 ausgegangen wäre. Mama Mia, ich hoffe, dass BWO am Sonntag gegen uns keinen so guten Tag erwischt. Was die in der Offensive haben, ist schon beeindruckend. Der Ball läuft sehr sicher und vor allem schnell nach vorne, und Ümit Ertural wird wohl auch wieder spielen“, ist sich Hauner sicher. Ob es tatsächlich so ist, muss abgewartet werden. Möllmann senior war im Vorfeld der Partie leider nicht zu erreichen, hatte aber vor einer Woche noch von einem Hinrundenaus bei seinem Schwiegersohn gesprochen. „Ich habe mit Ümit gesprochen und er meinte, dass er es probieren will. Wäre mir auch lieber. Es ist doch für alle schöner, wenn die Besten auflaufen können. Auch für uns. Denn wenn meine Spieler wissen, dass die Besten auf der anderen Seite auflaufen, legen sie selber auch noch einmal ein paar Prozentpunkte dazu“, glaubt Hauner, der die Aufregung um Möllmann aus den letzten Wochen nicht groß kommentieren will. „Ich mag ihn. Er ist ein Typ und ich komm gut mit ihm klar“, so Hauner kurz und knapp. Der wird vielleicht wieder auf Timo Uster zurückgreifen können, der unter der Woche wieder voll mittrainieren konnte. Für Tim Reichert reicht es wohl konditionell noch nicht ganz. So wie es aussieht, wird der gleiche Kader wie auch zuletzt am Sonntag parat stehen.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

GW Holten (17.) - SW Alstaden (14.)

Nach der 1:10-Klatsche bei Adler Osterfeld erwarten die Holtener nun den Aufsteiger SW Alstaden, der ebenfalls am vergangenen Sonntag unterlag und zwar mit 1:2 der Reserve von Arminia Klosterhardt. Für beide Mannschaften ist das Spiel am Sonntag wichtig. Die Grün-Weißen zieren weiterhin das Tabellenende und der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze beträgt schon sieben Punkte. Doch auch die Alstadener belegen aktuell einen Nichtabstiegsplatz und benötigen die drei Punkte daher ebenfalls. 

   "Das wird ein Schlüsselspiel für uns", betont Holtens Trainer Giuseppe Gambino. "Es wird ein schweres Spiel", weiß auch Guido Contrino. Die Holtener dürften aber mehr mit dem Rücken zur Wand stehen als die Alstadener, daher sagt Gambino: "Es müssen drei Punkte her, ohne wenn und aber." Dabei hofft Holtens Trainer auch auf eine Fortsetzung seiner persönlichen Serie: "Ich habe als Spieler und als Trainer noch nie gegen SW Alstaden verloren. Das soll auch am Sonntag so sein." Zwar trennen beide Teams sieben Punkte doch Contrino betont: "Wir fahren mit der nötigen Portion Respekt nach Holten, wollen aber natürlich den Dreier holen. Ich habe Holten zwei Mal gesehen: Gegen VfR und gegen Königshardt. In beiden Spielen hat Holten nur knapp verloren. Es wird daher verdammt schwer am Sonntag, zumal wir auswärts bislang nicht so präsent waren." Damit spricht Alstadens Trainer die bislang sehr dürftige Auswärtsbilanz seiner Mannschaft an: In bislang sechs Auswärtsspielen gab es erst einen Sieg und in diesen Partien erzielten die Schwarz-Weißen auch nur zwei Treffer.

   Personell gesehen kann Holtens Trainer Gambino auf alle Kräfte zurückgreifen, während Guido Contrino auf einige Spieler verzichten muss: Andre Kampen fehlt weiterhin langzeitverletzt. Nach seiner roten Karte in der Vorwoche wird Arthur Jarzombek am Sonntag ebenfalls fehlen, genau so wie Dominik Langenberg, der im Torhüter weilt.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

BW Dingden - 08/29 Friedrichsfeld

Borussia Bocholt - GW Lankern

Dostlukspor Bottrop -> Spielfrei

Kreisliga A

VfR 08 Oberhausen II (7.) - SC Buschhausen (3.)

„Wir wollen wieder vernünftig Fußball spielen und zeigen, was wir draufhaben“, so SC 1912 Coach Andre Nowak. Zuletzt musste sein Team nämlich eine bittere 1:4 Niederlage gegen Sterkrade Nord II hinnehmen. Als Dritter soll der Anschluss an die Spitze aber nicht verloren gehen: „Wir müssen besser spielen als vergangenen Spieltag. Wir wollen den Anschluss nicht verlieren und deswegen brauchen wir einen Sieg. Aber wir wissen auch, dass VfR II keine schlechte Mannschaft hat und wenn wir so auftreten wie gegen Nord, werden wir nichts mitnehmen. Das wissen auch die Spieler und nun erwarte ich vollen Einsatz von allen, die spielen können“, so Nowak. Denn die Verletztenliste seiner Mannschaft ist lang, doch trotzdem ist sein Team ziemlich schlagkräftig. „Wenn meine Spieler alles geben, sind die drei Punkte drin. Denn auch trotz der vielen Verletzten haben wir ein gutes Team und wollen nicht jammern.“

   Jammern muss Günther Gbür sowieso nicht: „Alle Mann sind mit an Bord, lediglich Mirco Remmerde fällt für das Spiel am Sonntag aus. Buschhausen hat eine sehr gute Mannschaft. Doch das sehe ich eher positiv. Gegen gute Teams haben wir bisher immer sehr gut ausgesehen und das hoffe ich natürlich auch für die nächste Partie. Wir haben keine Angst und spielen auf Sieg.“ Für das Tore schießen war bis zum jetzigen Zeitpunkt vor allem Manuel Knobloch zuständig. Auch am Sonntag soll er wieder den Ball einnetzen und seiner Mannschaft so zum Sieg verhelfen. Allerdings wird diese Partie sein vorerst allerletztes Heimspiel sein. Denn den Stürmer zieht es ins Sauerland. Doch auch von dort wird er seiner Mannschaft natürlich die Daumen drücken.

Anstoß: 12.30 Uhr

 

SV Concordia (1.) - Fortuna Alstaden (9.)

Die Rollen in der Partie sind klar verteilt, der Spitzenreiter und Gastgeber empfängt den Tabellenneunten Fortuna Alstaden. Zuletzt konnten die Gäste gegen Safakspor Oberhausen einen 5:3-Sieg einfahren, doch so einfach wird es ihnen Concordia nicht machen. Während in der Statistik der Hausherren nur eine Niederlage zu finden ist und sie nach dem 4:1-Sieg gegen Arminia Lirich weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz stehen, befinden sich die Gäste im Niemandsland der Tabelle. Doch einschätzen kann Concordia-Trainer Michael Häse den Gegner nicht so ganz: „Das ist eine Überraschungstüte, mal sind die gut und mal sind die schlecht, wir müssen da aufpassen“, so Häse. Die Hausherren werden den Gästen alles abverlangen, denn den Platz an der Sonne will die Häse-Elf nicht verlieren. „Wir wollen uns bis zur Winterpause da oben absetzten“, so Michael Häse. Allerdings hat die Fortuna nichts zu verlieren und wird versuchen den Favoriten zu ärgern und versuchen den Hausherren etwas Zählbares abknöpfen. Doch Concordias Ziel für das kommende Heimspiel, formuliert der emsige Trainer klar: „Wir spielen zuhause und wollen die drei Punkte haben“, so Häse abschließend. Alstaden-Trainer Yusuf Kuecuek war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Sterkrade-Nord II (8.) - TSV Safakspor (15.)

„Wir haben bisher noch nicht unentschieden gespielt“, erzählt Murat Eraslan von TSV Safakspor. „Leider haben wir aber mehr Spiele verloren als gewonnen, auch wenn wir immer gut anfangen.“ Als Hauptproblem nennt der Trainer die Chancenverwertung. „Meine Mannschaft in den letzten Wochen war sehr jung und unerfahren. Nun kommen erfahrene Spieler zurück ins Aufgebot. Ich hoffe, dass es zum Umschwung verhilft. Denn wir brauchen jetzt die Punkte.“ Nun erwartet er ein schweres Spiel, denn Nord II hat einen „sehr guten Kader“. Einige Verletzte werden auch wieder zum Team stoßen, die schon vorher eine große Hilfe gewesen wären. Also fordert Eraslan einen Sieg: „Mit diesem großen Kader haben wir gute Chancen etwas mitzunehmen. Ich habe ein sehr gutes Gefühl für das Spiel und möchte auch gewinnen.“

   Auch der Trainer auf der anderen Seite, Johann Wüst, hat keine Ausfälle zu verzeichnen. Auch der Trainer von VfR II selbst ist wieder da, doch davor fürchten sich seine Spieler: „Die Jungs haben einige Scherze gemacht, dass es ohne mich so gut lief. Die Stimmung ist derzeit einfach großartig“, freut sich Wüst. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass seine Mannschaft sehr gut drauf ist. „Jetzt müssen wir mit der Situation aber gut umgehen. Denn Safakspor dürfen wir nicht unterschätzen, auch wenn sie Drittletzter sind. Wir haben gegen Ebel knapp mit 2:1 gewonnen, unsere Gäste 10:1. Sie haben also durchaus Potenzial.“ Trotzdem möchte Wüst natürlich den Schwung der letzten Wochen mitnehmen und weiter Siege einfahren. Somit sollen auch die Punkte am Sonntag daheim bleiben. Einzig schlechtes Omen, so Wüst: „Ich bin wieder da.“

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Arminia Lirich (5.) - SG Osterfeld (10.)

Bei der Arminia aus Lirich macht man drei Kreuzzeichen, dass die Duelle gegen die zwei stärksten Mannschaften der Liga nun endlich vorüber sind. „Jetzt kommen wieder Gegner, wo man auch mitreden kann. Concordia und Sterkrade 06/07 haben reichlich Qualität im Kader, da ist sehr schwer für uns mitzuhalten“, so Lirichs Trainer Christian Kinowski. Denn bei den Top-Teams Sterkrade 06/07 (0:4) und Concordia Oberhausen (1:4) gab es für die Arminia nichts zu holen, auch wenn man gegen Concordia „beim Stande von 1:2 näher am Ausgleich dran, als Concordia am 1:3.“ Vor den zwei Niederlagen holten die Hausherren fünf Siege am Stück und da will man natürlich gegen SG Osterfeld wieder anknüpfen. Doch trotz der neun Punkte Vorsprung auf die SGO ist der Respekt gegenüber dem Gegner vorhanden: „Wir nehmen jedes Spiel ernst. Aber wir haben ein Heimspiel und wollen mit einem Sieg natürlich oben dran bleiben“, so Kinowski.

   Und wenn es nach Reimer Basenau, dem sportlichen Leiter der Gäste geht, dann ist der Respekt auch gerechtfertigt, denn aus Osterfeld kommt direkt mal eine Kampfansage: „Am Sonntag holen wir natürlich die drei Punkte. Wir haben ein qualitativ guten Kader und wollen die unglückliche Niederlage gegen Sterkrade 06/07vergessen machen“, so Basenau. Es wird auch mal wieder Zeit für einen Sieg, den letzten gab 3. Oktober gegen Aufsteiger FC Sterkrade 72 (6:1). Bei den Osterfeldern wird am Sonntag Thomas Frömmer für den angeschlagenen Kai Kühn im Tor stehen. Zudem fallen Selami Yalcin, Danny Fees und Daniel Schneider aus. Eine gute Nachricht gibt es aber auch zu vermelden: Alex Kühnen hat nach schwerer Krankheit wieder das Training beim Tabellenzehnten aufgenommen.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Sterkrade 06/07 (2.) - GA Sterkrade (4.)

Da ist Hühnerpelle garantiert. Oder, um es verständlicher auszudrücken: „Für uns ist es ein Traum. Wir wollten schon immer ein Derby haben und spielen nun erstmals seit Jahren gegen eine Sterkrader Erstvertretung. Sterkrade-Nord ist schon lange weg, 06/07 war es auch lange und wir waren die dritte Kraft. Jetzt wollen wir dafür sorgen, dass wir Dirk Rovers und seine Mannschaft als zweite Kraft in Sterkrade ablösen. Wir haben nichts zu verlieren und werden ganz klar voll auf Sieg spielen“, so Michael Buhlmann, Trainer von GA Sterkrade, voller Selbstbewusstsein vor diesem Derby und auch Spitzenspiel.

Auf der einen Seite Dirk Rovers mit der geballten Offensiv-Kraft.
Auf der einen Seite Dirk Rovers mit der geballten Offensiv-Kraft.

   Denn beide Teams trennen gerade einmal drei Punkte in der Kreisliga A und spielen bis dato auf ihre Weise eine sehr erfolgreiche Saison. Denn während am „Dicken Stein“ vor allem die Offensive total aufblüht, kommt Glück-Auf über eine unglaublich geschlossene mannschaftliche Leistung zu einem defensiven Ergebnis, wie es sonst auch nur Spitzenreiter SV Concordia aufweisen kann. Doch - und um auch dem Derby dann endgültig die richtige Note zu verpassen - Sterkrade 06/07 rechnet sich auch etwas aus. „Lirich war defensiv auch stark, bis sie gegen uns gespielt haben und wir ihnen auch vier Stück eingeschenkt haben. Wir haben die Möglichkeit nun den nächsten Konkurrenten in der Tabelle zu distanzieren und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Mannschaft auch ein anderes Gesicht als gegen SG Osterfeld zeigen und die drei Punkte einfahren will“, so 06/07-Trainer Dirk Rovers. Der muss mit seinem Team abermals ein Spitzenspiel austragen. Wie zuletzt jede Woche. „Ja, ich werde auch immer wieder darauf angesprochen. Aber die Tabellenkonstellation und Spieltagsansetzungen geben es nun einmal derzeit so her. Und für beide Teams ist es am Sonntag wichtig, nicht zu verlieren. Wir haben die Möglichkeit nach Lirich das nächste Team zu distanzieren und uns ein weiteres Polster zu verschaffen. Vielleicht sind nach Sonntag dann nur noch Concordia, Buschhausen 1912 und wir im Rennen um den Aufstieg.“

Auf der anderen Seite Michael Buhlmann mit seinem Defensiv-Bollwerk.
Auf der anderen Seite Michael Buhlmann mit seinem Defensiv-Bollwerk.

   Genau das will Buhlmann mit seinem Team verhindern. „Bislang haben wir gegen Teams gewonnen, die wir schlagen müssen, wenn wir unser Saisonziel unter die ersten fünf Mannschaften zu kommen, erreichen wollen. Bislang ist die Saison also normal. Jetzt kommen aber mit 06/07, Lirich und Concordia drei starke Teams hintereinander. Danach kann man alles besser bewerten. Es ist aber auch die Chance, im Konzert der Großen mitzuspielen und das ist auch unser Ziel. Wenn wir Sonntag verlieren, ist die Saison praktisch für uns gelaufen. Denn nach unten hinten wird für uns auch nichts mehr passieren“, baut Buhlmann durchaus Druck auf seine Mannschaft auf. Doch in der ist derzeit alles intakt. Donnerstagabend ging die komplette Mannschaft mit Trainer auf Halloween-Tour und feierte gemeinsam. „Die Stimmung ist sehr gut, jetzt müssen wir sie auch nur noch bis Sonntag hochhalten“, so der GA-Trainer weiter. Buhlmann ist sich seiner Worte sehr bewusst. „Was sollen wir denn jetzt auch rumeiern? Wir haben es selber in der Hand und daher sage ich klipp und klar, dass wir Sonntag gewinnen wollen. Für uns läuft es defensiv hervorragend und das war vor der Saison unser Ziel, weswegen wir uns auch dafür verstärkt haben.“ Und Buhlmann weiß, wovon er redet. „Ich bin seit über zehn Jahren hier, aber so eine Defensivleistung wie bisher in dieser Saison habe ich noch nicht erlebt. Alle arbeiten sehr gut mit, das fängt schon bei den Stürmern an. Ja, wir schießen dafür weniger Tore, aber wir haben auch erst acht Gegentreffer kassiert“, unterstreicht der Übungsleiter der Gäste. Bei denen fallen zahlreiche Spieler für das Derby aus. „Sieben Spieler sind es, die gleichen wie schon seit Wochen. Aber das war auch schon so vor acht Wochen, als wir mit Reservisten gegen Bezirksligist Fortuna Bottrop im Pokal gewonnen haben. Wir werden auch Sonntag 14 Spieler haben und ich kann eh nur dreimal wechseln. Also werden wir nicht jammern, vor allem, weil wir derzeit auch noch jeden Eins zu Eins ersetzen können“, so Buhlmann selbstbewusst weiter.

   Bei Rovers fallen natürlich weiterhin die beiden Langzeitverletzten Jan Fuß und Maik Kusenberg mit ihren Kreuzbandrissen aus. „Beide machen aber gute Fortschritte, wurden beide mittlerweile auch schon operiert und ich kann mir vorstellen, dass zumindest einer vielleicht schon zum Rückrundenauftakt wieder dabei ist“, hofft Rovers, der definitiv aber auch auf Damian Vergara verzichten muss, der einen Muskelfaserriss in der Leistengegend hat. Hinter Sven Weinknecht steht zudem auch ein Fragezeichen, weil er ebenfalls Probleme mit der Leiste hat. Ansonsten hat Rovers alle Mann an Bord. Und es scheint ein enges und spannendes Derby zu werden. „Wie schon gegen SGO letzte Woche wird es glaube ich ein sehr unbequemer Gegner werden, und das Spiel auch eng ausgehen“, glaubt Rovers.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SuS 21 Oberhausen (11.) - RSV Klosterhardt (16.)

„Es müssen unbedingt drei Punkte her“, darüber sich beide Trainer vor dem anstehenden Duell an der Schleuse einig. Recht haben sie. Doch die Dringlichkeit ist von unterschiedlichem Ausmaße. Während SuS immerhin schon elf Zähler auf der Habenseite und noch zwei Punkte Vorsprung auf Rang 15 haben, gab es für den Rasensportverein aus Klosterhardt bis dato noch nicht viel zu jubeln. Zwei Unentschieden holte das Schlusslicht gerade einmal, die restlichen neun Partien gab es auf die Mütze.

   Und auch Sonntag geht die Favoritenstellung an den Gegner beziehungsweise an die Hausherren. Den letzten Sieg für die Schleuse-Elf gab es am 3. Oktober. „Wir müssen gewinnen, da führt einfach kein Weg dran vorbei. Letzten Sonntag gegen GA Sterkrade haben uns noch zehn Leute gefehlt, aber am Sonntag sind alle mit an Bord. Und deshalb gibt es auch keine Ausrede mehr. Wir spielen zu Hause und sind stark genug gegen RSV zu gewinnen“, so Trainer Manfred Brock.

   Und auch sein Pendant, RSV-Trainer Bodo Flamme, der zwar am Sonntag nicht da sein wird, fand aber die richtigen Worte vor dem Derby: „Viel Zeit bleibt uns nicht mehr. Wenn wir nicht langsam anfangen, dann sind es mau aus. Momentan haben wir großes Verletzungspech und da können wir nur von Sonntag bis Sonntag schauen.“ Da bei den Gästen beide Torhüter gesperrt sind, wird ein AH-Torwart am Sonntag versuchen die Hüte sauber zu halten.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Barisspor Bottrop (6.) - FC Sterkrade 72 (13.)

Während die Gäste sich in der vergangenen Woche hart ein 4:4-Unentschieden gegen Adler Osterfeld II erarbeiteten, konnten die Hausherren ohne große Mühe RSV Klosterhardt mit 3:0 besiegen. Barisspor-Trainer Cem Kaplangiray sieht Parallelen zum vergangenen Spieltag: „Von der Tabelle her sieht es genauso wie letzte Woche eindeutig aus.“ Und nach der Tabelle gehen die Bottroper mit dem sechsten Tabellenplatz als Favorit in die Partie, doch der Gegner ist mit Vorsicht z genießen: „Wir werden den Gegner nicht unterschätzen, dafür gibt es keine Grund“, so Kaplangiray weiter. Doch das Ziel der Kaplangiray-Elf auf heimischen Geläuf ist klar: „Wir spielen zuhause und wir wollen die drei Punkte und da bin ich auch guter Dinge, dass es uns gelingt“, so Kaplangiray, der am kommenden Sonntag auf zwei Spieler verzichten muss. Isa Basören hat weiterhin mit seinen Bändern zu kämpfen und Mahmut Candir zog sich im vergangenen Spiel einen Muskelfaserriss zu. 72-Trainer Ahmed Mohamad, war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Adler Osterfeld II (12.) - VfR Ebel (14.)

Kellerduell in Osterfeld. Der Tabellenzwölfte Adler Osterfeld II empfängt den Drittletzten der Liga VfR Ebel. Beide Teams sind punktgleich, wobei die Osterfelder das bessere Torverhältnis als die Ebeler aufweisen. In der Vorwoche teilte sich die Adlerreserve mit dem FC Sterkrade 72 in einem torreichen Spiel die Punkte (4:4), während der VfR gegen den VfR 08 Oberhausen II mit 1:2 unterlag. Der Tiefflug der Ebeler setzte sich somit fort. "Wir wollen alles versuchen um am Sonntag wieder zu punkten", hofft Ebels Trainer Herbert Nowak, der auf den verletzten Kevin Molitor verzichten muss, wobei sich der Verdacht auf Mittelfußbruch bei ihm nicht bestätigt hat. 

   Adler-Trainer Thorsten Jablonski erwartet ein schweres Spiel: "Wir konnten in den vergangenen beiden Wochen nicht gewinnen und auch Ebel steht mit dem Rücken zur Wand. Wir müssen den Kampf annehmen, denn wenn wir das nicht tun, werden wir es sehr schwer haben." Auch in diesem Spiel ist es schwer einen Favoriten zu bestimmen. Die Ebeler befinden sich seit Wochen im Tiefflug und gerade auswärts hat der VfR erst drei Punkte in sechs Spielen einfahren können und das bei einem Torverhältnis von 7:25. Doch Herbert Nowak zeigt sich zuversichtlich: "Wenn wir die Leistung der vergangenen drei Wochen abrufen können, dann können wir am Sonntag auch punkten." Denn die Adlerreserve ist auf der heimischen Anlage keine Macht: Von fünf Heimspielen gewannen die Osterfelder erst eins (mit 2:1 gegen Sterkrade Nord II). Doch in diesen Heimspielen traf der Adler auch auf die aktuellen Top Zwei der Liga, in denen man unterlag (0:4 gegen Concordia und 1:2 gegen Sterkrade 06/07. Auf Adlerseite jedenfalls sind alle Mann an Bord und eventuell bekommen Jablonski und Lo Mele noch Verstärkung aus der ersten Mannschaft. Fakt ist, der Sieger der Partie kann erst einmal durchatmen. 

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Kreisliga B - Gruppe 1

Die Partien in dieser Liga:

SV Concordia II - BW Fuhlenbrock

Arminia Lirich II - BV Osterfeld

Sterkrade 06/07 II - GA Sterkrade II

BW Oberhausen II - Arminia Klosterhardt III 

SV Rhenania III - TSV Safakspor II

SG Oberhausen - SC Buschhausen II

TuS Buschhausen - Adler Oberhausen

TB Oberhausen - Post Oberhausen

Kreisliga B - Gruppe 2

SF Königshardt II (3.) - SV Rhenania II (6.)

Der Tabellensechste aus Bottrop muss nun nach Königshardt reisen. Gegen den Tabellendritten erwartet die Rhenanen ein schweres Spiel. Die Gastgeber stecken noch ganz groß im Aufstiegsrennen, während Rhenania II zuletzt ein wenig den Anschluss an die Spitze verloren hatte. Königshardt gewann zuletzt mit 4:0 gegen Vonderort und geht natürlich mit einem großen Selbstbewusstsein in die Partie. Dagegen ist die Reaktion der Rhenanen auf die zuletzt abgebrochene Begegnung gegen Schlusslicht SuS 21 nicht zu erraten. Mit Sicherheit wollen die Bottroper Gäste etwas mitnehmen, doch es ist auch klar, wer ihnen gegenüber steht und wie schwer das Spiel wird. Somit erwartet uns eine spannende Begegnung zwischen zwei guten Teams, wo man vor allem auf das Auftreten der Gäste gespannt ist. Der Trainer von Rhenania Bottrop II war für die Auf´m Platz Redaktion nicht erreichbar.

Anstoß: 12.30 Uhr

 

SV Fortuna II (6.) - SV Vorwärts (12.)

„Wir haben zuletzt nur einen Punkt in Viktoria geholt“, ärgert sich Fortuna II Trainer Dieter Büth. „Das waren zwei verschenkte Punkte und jetzt wissen wir, was Sache ist. Nach dem Punktverlust heißt es gegen Vorwärts für uns: Sieg! Es wird zwar sicherlich kein einfaches Spiel, aber am Ende soll ein Dreier für uns rausspringen, denn dazu sind wir, wie ich glaube, auf jeden Fall fähig.“ Zurzwit sind noch einige Spieler krank, doch wer genau ausfällt, weiß Büth erst am Sonntag: „Ich hoffe natürlich, dass wir dann alle Mann an Bord haben. Davon gehe ich jedenfalls aus. Mit einem vollen Kader kann man immer besser in ein Spiel gehen.“ Mit drei Punkten würde man den Platz im gesicherten Mittelfeld auf jeden Fall sichern, sowohl nach unten wie auch nach oben ein wenig Boden gutmachen. Das würde die Fortuna freuen, doch das Spiel wird kein Selbstläufer. Zwar steht Vorwärts mit sieben Punkten auf dem zwölften Platz nur ganz knapp über den Abstiegsrängen. Trotzdem ist der Gegner nicht einfach zu besiegen. „Ich glaube schon, dass wir die besseren Voraussetzungen haben, aber man darf nie einen Gegner unterschätzen.“ Mir der richtigen Einstellung soll dann schließlich ein Sieg eingefahren werden. Der Trainer von Vorwärts war für die Auf´m Platz Redaktion nicht zu erreichen. 

Anstoß: 12.30 Uhr

 

SuS 21 Oberhausen II (16.) - Dostlukspor II (1.)

David gegen Goliath: Das Tabellenschlusslicht SuS 21 Oberhausen II empfängt den Spitzenreiter aus Bottrop Dostlukspor II. Schon am vergangenen Spieltag machten die Oberhausener keiner gute Bekanntschaft mit dem Bottroper Fußball, beim Stande von 2:9 für die Reserve des SV Rhenania wurde das Spiel wegen Überlegenheit abgebrochen. Somit geht der Trainer der Gäste, Sadettin Senyüz entspannt und zuversichtlich an die Partie heran: „Die Tabellensituation sagt doch schon alles“, so Senyüz. Doch auch wenn alles andere als ein Sieg für die Senyüz-Elf aus dem Batenbrocker Volkspark eine Überraschung wäre, legen die Gäste den nötigen Respekt an den Tag: „Ich respektiere jeden Gegner und auch wenn die Tabelle für sich spricht, muss man das Spiel erst mal gewinnen“, so Senyüz. Für die Bottroper läuft derzeit alles nach Plan, doch am vergangenen Spieltag taten sich die Dostlukspor-Akteure schwer gegen Polonia Bottrop, konnten aber dennoch mit 2:1 gewinnen. Zudem kann Senyüz gegen SuS 21 aus dem Vollen schöpfen. „Am Sonntag sind alle dabei“, gab Senyüz abschließend zu Protokoll.

Anstoß: 12.30 Uhr

 

TB Oberhausen II (10.) - RW Welheimer Löwen (2.)

Beide Mannschaften gehen mit einer Niederlage im Rücken in die kommende Partie, doch mit einem erheblichen Unterschied. Die Hausherren mussten sich zuletzt mit 1:5 gegen SW Alstaden II geschlagene geben und am vergangenen Dienstagabend konnten sich auch die Löwen nicht für das Viertelfinale des Kreispokals qualifizieren und mussten eine 2:4 Niederlage gegen den Oberhausener Bezirksligisten SC 20 hinnehmen. „Das war ein super starkes Pokalspiel und da hat auch die Leistung gestimmt“, ist Löwen-Cheftrainer Thomas „Netzer“ Ochojski trotz der Niederlage zufrieden über die Mannschaftsleistung. „Wir wollen den Schwung aus dem Pokalspiel mitnehmen und wie am Dienstag unsere wahre Stärke zeigen“, so „Netzer“ weiter. Vom Papier her gehen die Bottroper Gäste als Favorit in die Partie, doch für Ochojski spielt das keine Rolle: „Wir gucken, wie immer, nicht auf den Gegner.“ Doch das Ziel für die Gäste kann nur ein Sieg sein, denn die Löwen wollen dem Spitzenreiter aus Dostlukspor an den Fersen bleiben. Und nicht nur die Leistung im Pokalspiel bereitet Ochojski gute Laune: „Marcel Ehrlich ist wieder dabei und bringt frischen Wind in die Mannschaft und auch Marcel Nageler ist wieder an Bord und so langsam aber sicher füllt sich unser Kader wieder“, freut sich „Netzer“ auch über die derzeitige Personalsituation. Aus diesen Gründen geht „Netzer“ voller Zuversicht in die Partie. „Wenn wir die Leistung jetzt so abrufen, dann wird es auch ein erfolgreiches Spiel in TBO“, so Ochojski abschließend.

Anstoß: 12.30 Uhr

 

SC Viktoria (4.) - SV Vonderort (13.)

„Die drei Punkte bleiben an der Passstraße“, eindeutig ist das Ziel von SC-Trainer Matthias Pech. Doch so eindeutig es klingt, genauso viel Respekt haben die Hauhsherren vor dem kommenden Gegner: „Die sind nicht zu unterschätzen und haben jetzt auch schon zwei Siege. Ich kenne die Mannschaft und die haben auch gute Fußballer da drin, die schon höher gespielt haben“, bringt Pech den nötigen Respekt vor den Vonderortern auf. Und auch wenn die Hausherren als Favorit in die Partie gehen, „muss jedes Spiel erst mal gespielt werden“: „Es gibt keinen Grund überheblich zu sein“, appelliert Pech an seine Elf. „Nach den zwei vergangenes Spielen, wollen wir wieder dreifach punkten“, so Pech zuversichtlich. Bei den Gästen läuft derzeit alles drunter und drüber und von einem Traumstart in die laufende Saison kann wohl keiner sprechen. Vom Personal bis hin zu Leistung der Elf von Erdal Balli treten viele Schwächen auf: „Wir haben viele Probleme. Uns fehlen viele Spieler, die verletzt oder gesperrt sind, der Kader wird langsam dünn“, erklärt Balli. Personell sind die Hausherren besser aufgestellt, doch gegen Vonderort fehlt dem SC ein „wichtiger“ Spieler. Oliver Bogatzki fällt auf Grund einer starken Prellung aus. „Mit Oli fehlt ein guter, doch ich denke, dass ich seinen Ausfall kompensieren kann und wir trotzdem eine schlagkräftige Elf auf den Platz schicken“, so Pech, der auch weiterhin auf Clerenc Mehmeti verzichten muss, der sich noch im Aufbautraining befindet. Und während für die Hausherren das Ziel klar ist: „Wir wollen das Spiel gewinnen und uns die drei Punkte holen.“ Hoffen die Gäste auf einen Punkt: „Hoffentlich können wir mit etwas Glück einen Punkt holen am Sonntag“, zeigt sich Balli zuversichtlich.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Batenbrocker Ruhrpott Kicker (9.) - VfB Bottrop II (8.)

Die Kontrahenten dieser Partie mussten am vergangenen Sonntag jeweils eine knappe Niederlage hinnehmen. Die Batenbrocker verloren bei den Welheimer Löwen mit 3:4, obwohl sie bis zur 82. Minute noch mit 3:2 geführt haben. Auch die Reserve des VfB verlor am vergangenen Wochenende - gegen den SV 1911 setzte es eine 0:1-Niederlage.

   In der Tabelle trennen beide Mannschaften gerade einmal drei Punkte. Der VfB belegt dabei den achten Tabellenplatz, während die BRK'ler mit drei Punkten Abstand auf Rang Neun liegen. Einen Favoriten in dieser Partie auszumachen ist demnach sehr schwer. Auf des Gegners Platz konnte der VfB bislang sechs von möglichen zwölf Zählern einfahren. Die Batenbrocker haben auf der heimischen Anlage eine ausgeglichene Bilanz: Zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Doch BRK-Trainer Dirk Schulz zeigt sich optimistisch und hat einen Sieg ins Visier genommen: "Wir wollen die drei Punkte und fertig." Dabei muss Schulz erneut auf einige Spieler verzichten: Dominik Kröse, Roman Skowranek und Patrick Boes fallen verletzungsbedingt aus. Ouissem Helaili ist zudem im Urlaub, doch dafür könnte Nico Parisis wieder in den Kader rutschen. Für die Batenbrocker kommt es zudem zu einem Wiedersehen mit Ex-BRK'ler Denis Bieniek, der in der Vorsaison noch für die Batenbrocker spielte nun aber beim VfB kickt.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SV 1911 (5.) - TSV Safakspor III (15.)

Der Motor ist heiß gelaufen bei den Elfern. Nach dem Stotterstart (Ein Punkt aus zwei Spielen) gab es für die Quabeck-Elf sechs Siegen in den folgenden acht Partien. Darunter ein 1:0 gegen Tabellenführer Dostlukspor II und ein 3:0 gegen den Tabellenzweiten RW Welheimer Löwen. Und auch die Defensivarbeit kann sich bei den Bottropern sehen lassen. Mit zehn Gegentoren hat man nach SF Königshardt II die beste Abwehr der Liga. Die letzten drei Siege fielen alle zu Null aus für 1911. Und nun wartet mit dem Vorletzten TSV Safakspor III die nächste leichte Beute. Magere vier Punkte holte der Aufsteiger bis dato. Eigentlich eine klare Angelegenheit, oder? Nicht so für Elfer-Trainer Ralf Quabeck: „Uns erwartet ein schweres Spiel. Mannschaften von unten sind immer sehr unangenehm und wir haben uns gegen die bis jetzt immer sehr schwer getan. Nichtsdestotrotz müssen wir die Partie für uns entscheiden.“ Bis auf Christoph Busch (Meniskusprobleme) sind bei den Hausherren alle an Bord.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Die weitere Partie in dieser Liga:

FC Polonia - SW Alstaden II

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Kommentare: 18
  • #1

    Jupp (Freitag, 01 November 2013 19:02)

    Für Adler wird nix zu holen sein in Lirich!!
    Wenn die Blau - Weißen so spielen wie am Mittwoch wird es schwer sein dort zu punkten!!
    4:2 für BWO

  • #2

    Frage (Freitag, 01 November 2013 20:44)

    Warum wird nicht veröffentlicht, dass Marvin Höner seinen Vertrag in Schonnebeck aufgelöst hat?

  • #3

    Nordler Fan (Freitag, 01 November 2013 23:13)

    Der Lalle ist schon 36 Jahre geworden ???
    Mit Kappe sieht der aus wie 26 !!!
    happy birthday song for Lalle !!!
    http://www.youtube.com/watch?v=GLqWiZ78uk0
    Die Nordler sollten Ihm gegen Bocholt für
    jedes Jahrzehnt ein Tor schenken !!!!
    Laß den Pausentee nicht zu lange ziehen dann schießen
    die Nordler Burschen Am Hünting die Netze kaput !!!

  • #4

    Roooter Teufel (Samstag, 02 November 2013 00:20)

    Hallo Dirk Wißel,

    Itsy-Bitsy Teeny-Weeny Yellow Polka-Dot Bikini ????

    wie kann man bei tiefen Rasen und Regen in Lakern nur
    Itzi-Bitzi spielen lassen ????
    Da müssen sich die Burschen ja voll die Ei… unterkühlen !!!
    Die werden gegen den Ex- Möllman Club sich warm anziehen
    müssen und Knüppel aus dem Sack spielen ,sonst ist die
    Tabellenführung gefährdet.
    Gegen SC 20 könnt ihr nicht auf dem Rücken liegen
    und von Honolulu und weißem Sand von
    Waikiki Beach träumen !!!!!
    Tooore wollen wir sehen ihr roooten Teufel vom Pfälzer Graben !!!!

  • #5

    Bottroper (Samstag, 02 November 2013 08:02)

    Armer VfB Bottrop... nächste Niederlage kommt... und von der Jugend rückt auch nix nach... so das der alte Aziz noch Gas geben muss...
    Weiter machen VfBSpor

  • #6

    svk (Samstag, 02 November 2013 08:45)

    Sc20 kriegt 10 stûck.

  • #7

    Adlerauge (Samstag, 02 November 2013 10:59)

    Über der Tulpenwiese kreisen schon die Adler !!
    Sie haben Höhenluft geschnuppert und wollen dem
    Möllmann ein paar Eier ins Nest ( Netz ?? ) legen.
    Wenn der Hauner das Spiel richtig liest, kann er
    Punkte mit in den heimischen Horst nehmen !!!

  • #8

    Oberhausener (Samstag, 02 November 2013 11:00)

    Diese Kommentar Funktion macht einfach kein Spaß mehr. Liebes Aufmplatz Team lasst es einfach . Immer werden Vereine oder Trainer angeriffen. Manche Spieler haben einfach nicht die Klasse um in der Liga zu spielen in der sie sind, und dann lassen sie hier Ihre Unzufriedenheit hier in dummen Kommentaren raus.

  • #9

    Fortune (Samstag, 02 November 2013 11:15)

    Hoffi lass die Löwen los !!!
    Morgen Platz der Knoten 4:1 ;-) mein Tipp


    Werde euch nicht live sehen können , doch habe ich einen Live Ticker und die Tore schaue ich mir 23:50 auf Arte an :-D
    Alles Gute für morgen ein treuer Fan

  • #10

    @6 (Samstag, 02 November 2013 14:23)

    Wenn man hier versucht Unruhe im Namen anderer Mannschaften zu stiften, sollte man zumindest die richtige Schreibweise beherrsche oder es sofort ganz sein lassen. So weiß wahrscheinlich jeder in Oberhausen wer das geschrieben hat, ich tippe auf denselben der auch so klug war das Tor am knappenmarkt umzureißen.

    Und um dich auch über deinen Fehler aufzuklären. Der Verein heißt sportfreunde königshardt (sfk) und nicht sportvreunde königshardt (svk) wie du es gemacht hast. Bekommst nach dem Spiel am Sonntag bestimmt die Möglichkeit hier zu zeigen das du die Rechtschreibung doch beherrscht wenn du den sportfreunden hier zum Sieg und der Tabellenführung gratulierst.

  • #11

    sterkrade (Samstag, 02 November 2013 16:35)

    GA Sterkrade dritte Kraft in Sterkrade ?????
    Was ist den mit Safakspor , gehören die nicht zu sterkrade ???????

  • #12

    Analytiker (Samstag, 02 November 2013 19:19)

    Blau Weiß hat endlich mal gut gespielt. Chancen waren für drei Spiele da. Aber gegen Osterfeld und klein Hauni muß die Abwehr samt Torwart mal sicher stehen. Viel Glück Jungs

  • #13

    jo (Samstag, 02 November 2013 20:04)

    Der Podi. Schon 18 Hütten. .
    Nicht schlecht.

  • #14

    Anstosszeiten? (Sonntag, 03 November 2013 08:05)

    Warum gibt es neue Anstosszeiten?

  • #15

    Chefrainer (Sonntag, 03 November 2013 13:38)

    Die Blau- Weißen verlieren gegen Adler und
    Hauni haushoch !!!!

    Mein Tipp 2 : 8 Adler

  • #16

    Anstosszeit!! (Sonntag, 03 November 2013 18:09)

    Schon mal was von Winterzeit gehört!

  • #17

    zu 2 (Sonntag, 03 November 2013 18:10)

    Weil es niemanden Juckt...

  • #18

    Vorstopper a.D (Sonntag, 03 November 2013 19:15)

    An anstosszeiten: Weil du dann frueher im Bett bist.