5 Fragen an ... Sebastian Mrosek

Aktuell ist Sebastian Mrosek Spielertrainer der Drittvertretung von BW Fuhlenbrock. Seine Mannschaft führt er schon seit einigen Jahren an, allerdings hieß man noch bis zum letzten Sommer Irish Soccer und gehörte der Hobbyliga an. Im Verein ist der 32-jährige nun schon seit zwölf Jahren und zusammen mit seinen Mitspielern hat Mrosek in der Hobbyliga alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Zuletzt sogar zweimal das Double aus Meisterschaft und Pokal. Bei Auf’m Platz erklärt der Schalke-Fan wie es zu dem Schritt kam, hinaus der Hobbyliga und hinein in den Kreis und ob eine Rückkehr für ihn und sein Team möglich ist.

Von Thomas Illguth

5 Fragen an ... Sebastian Mrosek

Spielertrainer bei BW Fuhlenbrock III

Auf’m Platz: Hallo Sebastian. Eure Zugehörigkeit zum Kreis Oberhausen/Bottrop ist nun gute drei Monate alt. Wie sieht deine bisherige Bilanz aus? Wo siehst du die Unterschiede im Vergleich zur Hobbyliga?

Mrosek: „Wir haben in elf Spielen 19 Punkte geholt und sind aktuell Tabellensiebter. Als Neuling in der Kreisliga C bin ich ganz zufrieden. Natürlich hätte es der eine oder andere Punkt mehr sein können, doch wir haben Anschluss an das obere Tabellendrittel und den wollen wir auch aufrecht erhalten. Zurzeit weisen wir in einigen Situationen noch Nachlässigkeiten auf. Zum Beispiel bei der 2:4-Niederlage gegen PSV Oberhausen. Wir führen nach 20 Minuten mit 2:0, kassieren dann aber auch noch vier Tore. Aber wir sind jetzt noch im ersten Jahr, da müssen wir uns noch an den Kreis und die Mannschaften gewöhnen. Von drei Kreisliga C-Gruppen haben wir die schwerste erwischt und da werden bestimmt noch öfters Spiele kommen, auch wenn ich es natürlich nicht hoffe, wo wir besser sind, die aber verlieren werden. Bei den Unterschieden denke ich in erster Linie an die Spielstärke und die Kondition. Wir haben selbstverständlich auch unser Trainingspensum erhöht, womit wir gut gefahren sind. In der Kreisliga treffen wir auf viele unbekannte Gegner, was in der Hobbyliga ja zuletzt nicht mehr der Fall war. Wir müssen jedes Spiel ernst nehmen, denn unsere Gruppe ist doch recht ausgeglichen. Da gewinnen die Mannschaften von unten gegen die Teams von oben. Wenn wir es schaffen mitzuhalten, können wir unter den ersten Sechs kommen.“

Auf’m Platz: Was waren die Gründe für den Wechsel in den Kreis beziehungsweise zu Blau-Weiß Fuhlenbrock und wie läuft die Zusammenarbeit?

Mrosek: „Am Ende fehlte einfach der Spaß in der Hobbyliga. Es wurden von Jahr zu Jahr immer weniger Teams. Irgendwann kannte man sich in- und auswendig, wodurch die Konkurrenz untereinander litt. Und weil die Verantwortlichen von der Hobbyliga nicht sagen konnten, wie es weiter geht, haben wir uns dafür entschieden in den Kreis zu gehen. Zu Fuhlenbrock sind wir gegangen, weil wir dort einige Spieler kannten und das Umfeld auch stimmte. Die Zusammen läuft sehr gut. Wir sind vom Verein gut aufgenommen worden. Es hat ein wenig gedauert, bis wir zu unseren regulären Trainingszeiten gekommen sind, denn Fuhlenbrock hat ja viele Jugendmannschaft und legt auch viel Wert darauf. Wenn wir personell dünn besetzt waren, haben wir auch Unterstützung aus der ersten beziehungsweise zweiten Mannschaft bekommen.“

 

Auf’m Platz: Uwe Dahl, Vorsitzender der Hobbyliga e.V., sprach in einem Interview davon, dass die Gefahr bestehe, die ausgewanderten Vereine würden ihre Identität verlieren. Wie siehst du das?

Mrosek: „Das sehe ich anders. Klar, wir heißen jetzt nicht mehr Irish Soccer, aber sind noch die gleiche Mannschaft wie vorher. Der große Kern der Truppe bleibt bestehen. Wir haben sogar Zuwachs bekommen. Für uns ging es nur darum, weiter Fussball zu spielen und da haben wir mit Fuhlenbrock die optimale Wahl getroffen.“

 

Auf’m Platz: Könnt ihr euch eine Rückkehr in die Hobbyliga vorstellen?

Mrosek: „Selbstverständlich. Unsere Tür steht da offen, denn wir haben uns ja immer wohl gefühlt. Wäre die Hobbyliga mit dem Plan in den Kreis zu gehen, früher auf uns zu gekommen, dann wären mit hoher Wahrscheinlichkeit geblieben. Genauso wenn das mit der Zusammenarbeit mit der Essener Hobbyliga geklappt hätte. Ich will den Verantwortlichen da aber auch keinen Vorwurf machen, das war alles schwer vorzuplanen. Am Ende haben wir einfach keiner Perspektive mehr gesehen. Jetzt gehören wir aber zu Blau-Weiß Fuhlenbrock und dann warten wir ab, wie es sich bei uns entwickelt.“

 

Auf’m Platz: Könntest du dir persönlich vorstellen unter einem Trainer nur als Spieler zu arbeiten?

Mrosek: „Natürlich. Dann könnte ich mich besser auf mein eigenes Spiel konzentrieren, doch die Frage stellt sich momentan nicht. Es ist ja auch nicht so, dass ich die Mannschaft alleine führe. Beim Training bringt sich jeder mit ein und äußert sein Ideen und Wünsche. Beim Thema Mannschaftsaufstellung arbeite ich mit meinem Kapitän Matthias Rader zusammen. Deshalb sehe ich keinen Bedarf mich nach einem Trainer umzuschauen. Insbesondere nicht, solange die Spieler nichts dagegen haben, das ich als Spielertrainer weiter arbeite.“

 

Wir bedanken uns bei Sebastian Mrosek für das Gespräch und wünschen ihm  alles Gute für die Zukunft! 

 

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Kommentare: 7
  • #1

    Joker (Samstag, 26 Oktober 2013 00:40)

    Ha Ha Ha Ha , stärkste Gruppe .... mit ehemaligen Hobbyvereine und Dritt - Viertmannschaften , träum weiter

  • #2

    neutral (Samstag, 26 Oktober 2013 21:32)

    ich finde er hat recht das das die stärkste gruppe ist. in gruppe 1 und 2 hast du 2-3 teams die um den aufstieg spielen und in gruppe 3 haste 5-6 die es schaffen könnten. er sagte ja das es das esrte jahr ist und sie damit zurecht kommen müssen. habe mir paar spiele von fuhlenbrock 3 angeschaut und muss sagen das es eine gute truppe ist. man wird sehen wie es die nächste saison aussieht wenn man dann ja im kreis angekommen ist...

  • #3

    Herby (Sonntag, 27 Oktober 2013 11:06)

    Welche ist denn die stärkste Gruppe? Doch nicht etwa die Gruppe wo Fortuna durchspaziert oder? Und Fortuna ist nicht ma so stark wie letzte Saison .

  • #4

    t.s (Sonntag, 27 Oktober 2013 18:27)

    dann ist also die zweite von bw.fuhlenbrock schwach oder warum sind die nur mittelmaß in gruppe 1 ? die antwort ist , da stärkere mannschaften in der gruppe 1 spielen

  • #5

    Der dicke Bär mitm Schießgewehr (Sonntag, 27 Oktober 2013 22:39)

    BWF 2 steht aktuell auf dem 5. Tabellenplatz mit 4 Punkten Rückstand auf den 1. Mittelmaß sieht für mich anders aus.

  • #6

    Kai (Montag, 28 Oktober 2013 08:35)

    Gruppe eins definitiv die stärkste!
    Königshardt, sc20, kaprys, concordia topfavoriten dann noch fuhlenbrock die immer gut sind die großen zu ärgern genau wie Post Anfang der Saison und noch 2-3 teams

  • #7

    Ritter Locke (Dienstag, 29 Oktober 2013 12:44)

    muss ich Kai recht geben .... in Gruppe 1 trennen vom ersten Königshardt bis zum sechsten Ritter 83 ganze 6 Punkte , als letztjähriger Bottroper Hobbyligist ein schöner Achtungserfolg und nur 2 Punkte hinter BWF 2