Fußball wieder im Fokus

Am kommenden Spieltag will Landesligist Rhenania Bottrop nun endlich angreifen. Schließlich kämen ab sofort Gegner mit derselben Kragenweite. Gleiches gilt für alle anderen Landesligisten ebenfalls, wenngleich der Arminia aus Klosterhardt ein echtes Spitzenspiel im Hause ansteht. Gleiches gilt für die eigene Zweitvertretung am Sonntag zwei Stunden zuvor, wenn man in der Bezirksliga Adler Osterfeld empfängt. Ein Derby der ganz besonderen Art wartet mit BWO gegen SC 20 auf, wo die Vergangenheit eine ganz große Rolle spielt. In der Kreisliga A richten sich die Augen nicht nur auf das Spitzenspiel zwischen Sterkrade 06/07 und Arminia Lirich, sondern vor allem auf das Kellerduell zwischen Adler Osterfeld II und RSV Klosterhardt, wo Bodo Flamme seinen Einstand als Salamon-Nachfolger gibt.

Landesliga

TuB Bocholt (16.) - Sterkrade-Nord (11.) *Bereits am Sa, 19. Oktober*

Seit mittlerweile vier Spielen wartet der Aufsteiger Sterkrade-Nord auf einen Sieg in der Landesliga. Doch das Team von Trainer Lars Mühlbauer habe am vergangenen Sonntag beim 1:1 gegen den VfB Bottrop "ein gutes Spiel abgeliefert." Mit aktuell acht Punkten liegt Sterkrade-Nord auf dem elften Tabellenplatz, während der kommende Gegner TuB Bocholt, auf dessen Wunsch hin die Partie auch auf den Samstag vorgezogen wurde, mit einem Zähler das Tabellenende ziert. In drei Heimspielen setzte es für die Bocholter zwei Niederlagen, bei einem Remis. Die Nordler hingegen stellen die siebtbeste Auswärtsmannschaft: Zwei Siege und zwei Niederlagen zieren die Bilanz des Aufsteigers. Die zwei Siege konnten gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenkeller eingefahren werden (1:0 bei Rellinghausen und 3:1 beim Mülheimer SV), was die Hoffnung auf einen erneuten Auswärtssieg schürt.

   "Wir sind schon gehörig unter Druck und fast schon zum Siegen verdammt", so Mühlbauer mit Blick auf die Partie beim Schlusslicht der Liga. Doch trotz der Tabellensituation erwartet der Nordler-Trainer keine einfache Partie: "Das wird ein schweres Spiel. Bocholt kämpft um das Überleben in der Landesliga." Den bislangen einzigen Punkt ergatterte der kommende Gastgeber beim 1:1 gegen die Sportfreunde Hamborn, die nur einen Zähler weniger auf dem Konto haben als Sterkrade-Nord. "Wir sind optimistisch am Samstag einen Sieg landen zu können", so Mühlbauer abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

 

SC Bocholt (9.) - VfB Bottrop (10.) *Bereits am Sa, 19. Oktober*

Das Duell der Tabellennachbarn steht erneut unter keine guten Vorzeichen für das Team von Mevlüt Ata. Die Mannschaft ist personell schwer angeschlagen und Physiotherapeut Christian Müller hat alle Hände voll zu tun. Defenitiv ausfallen werden Mohamed Bouterfas (Zerrung), Nico Albert (erst wieder mit dem Lauftraining begonnen), Ibrahim Akkaya (Fraktur) sowie Aziz Rachidi, der beruflich verhindert ist. Große Fragezeichen stehen hinter Deniz Yesil, der sich beim Training in der Woche am Knie verletzte, Marc Grobi und seine Leistenprobleme sowie hinter Michael Kiefer, der immer noch an einer Bänderdehnung laboriert. "Zur Zeit bekomme ich Michael nur für maximal 45 Minuten fit. Mal schauen wie weit es am Sonntag reicht", so Christian Müller.

Fabian Blanik ist wieder an Bord.
Fabian Blanik ist wieder an Bord.

Dafür sind Fabian Blanik nach langer Verletzung sowie Marc Wittstamm wieder im Kader. "Marc hat sehr stark trainiert. Die Puste fehlt vielleicht noch ein bißchen aber er ist enorm wichtig für die Mannschaft mit seinen Pässen und seinem Überblick", freut sich der Physiotherapeut über die Rückkehr von Marc Wittstamm.

Für den VfB wird dieses Spiel in Bocholt ein Sechs-Punkte-Spiel werden, obwohl das Ata-Team aufgrund der dünnen Personaldecke mit einem Punkt zufrieden sein dürfte. "Na klar wären wir mit einem Punkt in diesem Fall zufrieden. Wie schon gesagt; wir müssen Punkte hamstern und freuen uns über jeden Punkt. Die Jungs sind motiviert und haben die Zeichen der Zeit erkannt. Wir müssen nicht viel erzählen", so Müller abschließend.

Die Bocholter sind heiß auf einen Heimerfolg; der letzte Heimsieg gelang gegen Rhenania Bottrop vor knapp einen Monat. Nach der unglücklichen Niederlage letzte Woche gegen Niederwenigern sind die Gastgeber auf Wiedergutmachung aus und wollen die Punkte im eigenen Stadion lassen.

Anstoß: 16 Uhr

 

Viktoria Buchholz (8.) - SV Rhenania (14.)

Mit der Partie bei Viktoria Buchholz steht für den SV Rhenania das bereits sechste Auswärtsspiel bevor. Von diesen konnte der SVR nur eines gewinnen und zwar das Spiel bei der Spvg Schonnebeck (2:1). Am kommenden Sonntag wartet nun der Tabellenachte Buchholz auf das Team von Trainer Oliver Dirr, der das Training am gestrigen Donnerstag aus Krankheitsgründen nicht leiten konnte. "Solange nur der Trainer krank ist, ist das in Ordnung", schmunzelt Dirr, der bei der heutigen Freitagseinheit aber wieder dabei sein wird. Personell gesehen sieht es für Rhenania deutlich besser aus. Beim Donnerstagstraining waren 18 Spieler und mit Joel Goldberg und Samuel Kahnert wurden zwei Jugendspieler vorzeitig zum Senior erklärt. Auch Neuzugang Niko Adorf ist ab sofort spielberechtigt. Außerdem hat Artur Wcislo seine Sperre abgesessen und ist somit am Sonntag wieder mit von der Partie. Dominik Wenderdel befindet sich zwar wieder im Training, doch Trainer Oliver Dirr will nichts "riskieren", da ein Einsatz in seinen Augen zu früh käme.

   Viktoria Buchholz konnte in bislang vier Heimspielen sechs Punkte einfahren. Gegen die SF Hamborn (1:0) und TuB Bocholt (3:1) gab es jeweils Siege, während man gegen den Tabellenführer 1. FC Bocholt (3:4) und den Fünftplatzierten Schonnbeck (2:3) nur knapp unterlag. "Ich erwarte ein Kampfspiel, das zudem wohl auf Asche stattfinden wird. Wenn wir gewinnen, können wir den Abstand auf Buchholz verkürzen und sie auch mit unten reinziehen", so Dirr, der aber auch weiß, dass die bisherige Punkteausbeute seiner Mannschaft (fünf Zähler) zu wenig sind: "Wenn wir komplett sind, sind wir landesligatauglich. Doch so viele Verletzte wie wir hatten und haben, kann man nicht so einfach auffangen." Dabei betont Dirr aber auch: "Ohne Druck ausüben zu wollen: Jetzt kommen Gegner unserer Kragenweite, wo wir beweisen können, dass wir in der Liga mithalten können." 

Anstoß: 15 Uhr

 

Arminia Klosterhardt (3.) - FSV Duisburg (4.)

Der Spielplan, er meint es dieser Tage und Wochen gut mit den Arminen aus Klosterhardt. Denn am Sonntag, wenn sich der FSV Duisburg vorstellig macht, genießen die Schützlinge von Trainer Michael Lorenz erneut Heimrecht. Und in Heimspielen, das ist längst bekannt, da sind die Oberhausener eine absolute Macht. „Ich habe es ja bereits mehrfach gesagt, wir zeigen zu Hause die deutlich stabileren Leistungen. Somit ist uns der Spielplan natürlich entgegen gekommen, die Jungs sind erfreulich und beeindruckend zurückgekommen“, so Arminias Sportlicher Leiter André Stange.

Vielleicht wieder mit an Bord: Marcel Kositz.
Vielleicht wieder mit an Bord: Marcel Kositz.

Und der konnte in den zurückliegenden Spielen gemeinsam mit dem Team der anderen Klosterhardter Verantwortlichen feststellen, dass der zweite Anzug - wenn man ihn denn überhaupt als solchen bezeichnen kann - sitzt wie maßgeschneidert. „Ja, wir werden immer mehr darin bestätigt, dass wir personell im Hinblick auf diese Saison die richtigen Entscheidungen getroffen haben“, so Stange. Denn Coach Michael Lorenz, dem bereits in den ersten Spielen der aktuellen Saison einige Stammkräfte verletzungsbedingt weggebrochen waren, kann dennoch aus dem Vollen schöpfen und auf´m Platz in der Mannschaft eins zu eins ersetzen. Ein Luxus, der sich über die Gesamtheit der Saison sicherlich nicht negativ in den Arminen-Büchern niederschlagen wird. „Wir vertrauen allen 24 Spielern die wir haben, und sie geben uns dieses Vertrauen derzeit zurück“, lobt Stange. Da könnte es dann so richtig eng werden, wenn die verletzten Kicker wieder einsatzbereit sind. So einer könnte beispielsweise Marcel Kositz sein, bei dem zumindest eine begründete Hoffnung besteht, dass er am Sonntag das Team wieder wird verstärken können. „Ansonsten gehen wir derzeit davon aus, dass wir das gleiche Personal wie am vergangenen Sonntag zur Verfügung haben werden“, so der Sportliche Leiter vor der Partie gegen einen punktgleichen Gast, der ebenfalls zu spielen weiß. „Das wird eine schwere Aufgabe gegen eine spielstarke Mannschaft, die vor allem im Bereich der Offensive über individuelle Qualität verfügt. Aber man merkt bei unseren Jungs, dass sie Spaß am Fußball haben, und gerade unsere junge Mannschaft wird in Heimspielen vor dem eigenen Publikum häufig getragen. Keine Frage, wir wollen am Sonntag diese drei Punkte am Hans-Wagner Weg halten“, unterstreicht André Stange.

Anstoß: 15.15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF Hamborn - Mülheimer SV

Spvg Schonnebeck - Vogelheimer SV

SF Niederwenigern - 1. FC Bocholt

ESC Rellinghausen - Duisburger SV

Bezirksliga

Arminia Klosterhardt II (4.) - Adler Osterfeld (2.)

Derby und Spitzenspiel zugleich am Hans-Wagner-Weg. Der Tabellenvierte Arminia Klosterhardt II empfängt den Zweitplatzierten Adler Osterfeld. Aktuell liegen vier Punkte zwischen den beiden Teams, wobei die Osterfeler eine Partie mehr absolviert haben. Während die Arminia am vergangenen Sonntag nicht über ein 2:2-Unentschieden im Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Fortuna hinaus kam, konnte Adler Osterfeld bei Dostlukspor Bottrop einen knappen aber verdienten 1:0-Auswärtssieg einfahren. "Adler hat ein neues Gesicht und ist bislang die positive Überraschung. Udo Hauner macht wirklich gute Arbeit", findet Andreas Arold, sportlicher Leiter der Arminia, lobende Worte in Richtung des Gegners. "Bei uns herrscht Vorfreude auf das Derby. Wir freuen uns darauf, uns wieder mit Adler messen zu können, auch wenn es ein schweres Spiel wird", so Arold weiter. Dieser Ansicht ist auch Adler-Trainer Udo Hauner: "Ein Knaller erwartet uns." Einen Favoriten auszumachen ist bei dieser Begegnung schwer. "Vom Potenzial her ist bei Arminia natürlich einiges los. Wenn wir einen Punkt holen, wäre das sensationell", so Hauner. "Wir versuchen natürlich zu gewinnen. Nach den Niederlagen gegen BWO und Königshardt kommt nun die nächste Mannschfat von oben. Wenn wir gewinnen, können wir den Anschluss nach oben herstellen", so Arold. Bei sieben Siegen in zehn Spielen lässt sich die gute Form der Osterfelder nicht wegreden, doch Trainer Udo Hauner tritt immer wieder auf die Euphoriebremse: "Natürlich läuft es momentan gut bei uns. Doch wir müssen immer mindestens 100 Prozent geben um erfolgreich zu sein. Bei ein oder zwei Niederlagen wird man auch schnell nach unten gereicht. Unser Ziel ist es daher, die junge Mannschaft weiter zu formen. Denn wir sind mitnichten ein Favorit." Personell gesehen müssen die Arminen auf die Dienste von Torjäger Peter Müller verzichten, der zuletzt einen Hexenschuss hatte und erst am Dienstag aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

Anstoß: 13 Uhr

 

SV Fortuna Bottrop (11.) - 08/29 Friedrichsfeld (7.)

Der Punktgewinn am letzten Sonntag in Klosterhardt hat den Rheinbaben nicht nur zum Sprung von den Abstiegsrängen geholfen, sondern er gab den Spielern von Coach Marco Hoffmann auch eine gehörige Portion Selbstbewusstsein mit. Denn es war das erste Mal in dieser Saison, dass die Bottroper nach einem Rückstand noch was Zählbares holten und gegen Klosterhardt lag man sogar zweimal zurück. Am elften Spieltag empfängt der Aufsteiger auf der heimischen Platzanlage mit 08/29 Friedrichsfeld einen ähnlichen schweren Brocken. Die Friedrichsfelder, die in der abgelaufenen Saison den zweiten Platz hinter SV Rhenania belegten, haben derzeit vier Punkte mehr auf dem Konto als die Hausherren. Bei einem Blick auf die bisherigen Ergebnisse der Gäste ist eine Einschätzung nur sehr schwer möglich, was auch Trainer Marco Hoffmann so sieht: „ 4:0 gegen Hamminkeln, 5:1 im Niederrheinpokal gegen den Landesligisten TSV 05 Ronsdorf und dann aber ein 3:6 gegen Krechting. Mit diesen Ergebnissen tragen sie dazu bei, dass man bei ihnen gar keine Richtung ausmachen kann, was sie noch unberechenbarer macht. Vor allem das 5:1 im Niederrheinpokal deutet daraufhin, dass wir in absoluter Topform sein müssen um etwas zu Hause zu behalten.“ Doch auch diese Partie fängt bei 0:0 an. „Das Unentschieden in Klosterhardt hat wieder gezeigt, dass wir einen Fuß in der Bezirksliga haben. Mit einem Heimsieg würden wir den erkämpften Punkt noch wertvoller machen, wollen ihn aber auch schon vor dem Heimspiel nicht weniger wertschätzen. Unser Ziel muss sein, den Gegner vom eigenen Tor weg zu halten, sprich früh zu Balleroberungen zu kommen um den Gegner defensiv zu beschäftigen“, so Hoffmann. Nicht mit dabei sein werden Marcel Leidgebel und Benedikt Kracke. Christoph Illguth und Maurice Dignal kehren wieder zurück und Thilo Grollmann und Tim Strickerschmidt sind fraglich.

Anstoß: 15 Uhr

 

VfR 08 Oberhausen (14.) - SW Alstaden (15.)

Alstadens Cheftrainer Guido Contrino zeigt sich bestens gelaunt: „Wir sind seit 14 Tagen ungeschlagen. Und auch bei unserem letzten Auswärtsspiel haben wir nicht verloren“, muss er lachen. Denn: Das letzte Auswärtsspiel fand gar nicht statt. Es war das berühmte „Pfosten-Spiel“. Beim SC 20 Oberhausen konnte das Spiel nicht angepfiffen werden, weil ein Torpfosten angesägt wurde. Doch völlig unberührt lässt der Vorfall auch Contrino nicht. „Erst das Flutlicht bei BWO, dann der Pfosten beim SC 20, dann noch die Geschichte mit dem Flutlichtraum auf derselben Anlage, jetzt die Geschichte mit TBO… Ich weiß gar nicht, was in Oberhausen derzeit los ist.“ Da fällt es fast schon schwer, sich auf das Sportliche zu konzentrieren.

08-Trainer Thorsten Hamm erwartet ein Spiel auf Augenhöhe.
08-Trainer Thorsten Hamm erwartet ein Spiel auf Augenhöhe.

Doch hier sind sich immerhin beide Trainer vom nächsten Sonntag einig. „Das Spiel wird eines auf Augenhöhe“, sagen sowohl Contrino als auch 08-Trainer Thorsten Hamm unisono im Vorfeld der Partie. „Da kann ich meinem alten Kumpel nur beipflichten“, so Contrino weiter. Beide spielten unter anderem in der A-Jugend von RWO zusammen. „Wir haben so einige Schlachten verbracht“, erinnert sich der Alstadener Trainer gerne zurück. Jetzt gilt aber das Hier und Jetzt. „In der Kreisliga A hatten wir gegen Lirich die Nase vorn, wo Thorsten zuletzt Trainer war. Jetzt ist er beim VfR 08 und wir spielen eine Liga höher. Das wird deutlich schwerer.“ Liegt auch daran, dass sich beim Personal nichts geändert hat. Die Ausfälle sind genau dieselben, wie schon beim letzten Spiel. „Aber wir fahren mit breiter Brust zum VfR, schließlich haben wir zuletzt Dingden besiegt.“ Und Hamm? Der warnt sein Team. „Man hat zuletzt gesehen, dass wir mit der richtigen Einstellung auch vernünftig spielen können. Aber das geht nun mal nur, wenn wir immer 100 Prozent geben. Die Einstellung ist ganz wichtig.“ Hamm ist sich nicht nur wegen der ähnlichen Punktezahl sicher, dass es ein enges Spiel daheim geben wird. „Ich denke, dass die Tagesform entscheiden wird, wer gewinnt.“ Verzichten muss Hamm auf Oli Berger, Dennis Eichert, Chris Thiemann (verletzt) und Tobias Schlassaus (Urlaub). Immerhin kehren Marcel Beyer und Tim Prazeus nach ihren Sperren zurück ins Team.

Anstoß: 15 Uhr

 

SF Königshardt (1.) - Borussia Bocholt (8.)
„Das Spiel gegen Bocholt wird sicherlich kein Spaziergang“, erklärt Königshardt Trainer Dirk Wißel. Er habe sich die Gäste schon einmal angeschaut, weiß nun, dass der Gegner schwierig einzuschätzen ist: „Ich habe sie ja spielen sehen und jetzt weiß ich, dass man immer aufpassen muss. Man muss wirklich auf alles gefasst sein. Wir werden uns natürlich sehr gewissenhaft vorbereiten und versuchen uns darauf einzustellen. Auch wenn es meiner Meinung nach sehr, sehr schwierig ist“, so Wißel weiter. Im letzten Jahr sind die Bocholter abgestiegen und mussten viele schwerwiegende Abgänge verkraften. Man erwartete vor der Saison eher einen Abstiegskandidaten. Doch das sieht Wißel ein wenig anders: „Sie mussten einige Rückschläge verkraften, aber dafür machen sie ihren Job echt gut. Ich sehe sie auch weniger im Tabellenkeller, denn sie haben schon den einen oder anderen Gegner geschlagen. Wir wollen natürlich nicht dazugehören.“ Sein Team soll also keinesfalls verlieren, am liebsten wäre dem Spitzenreiter ein Sieg und der scheint auch in Reichweite. Bei dieser Mission muss Wißel aber auf vier seiner Spieler verzichten. Yasin Meziroglu, Marcel Spitzer und auch Robin Thiel können verletzungsbedingt nicht teilnehmen. Außerdem fehlt Wojtek Musial aus beruflichen Gründen. Einige weitere Spieler aus dem Kader sind noch angeschlagen, da ist der Einsatz am Sonntag noch fraglich. Aber alle Beteiligten hoffen darauf, dass die angeschlagenen Spieler zum Einsatz kommen können. So soll man dann auch die wichtigen drei Punkte holen.

Anstoß: 15 Uhr

 

BW Oberhausen (5.) - SC 20 Oberhausen (16.)

Es ist schwierig, die richtigen Worte für dieses Spiel zu finden. Nicht nur die außersportlichen Turbulenzen rund um beide Vereine aus den letzten Tagen lassen den Fußball fast in Vergessenheit geraten. Die höchstemotionale Vorgeschichte beider Klubs lässt auch erahnen, welche Brisanz in diesem Kick steckt. Es fing bereits zum Saisonende an, als Thorsten Möllmann äußerst unglücklich und schon beinahe tragisch am Landesliga-Aufstieg scheiterte. Mit wem? Richtig, mit dem Spielclub 20 Oberhausen. Nur wenige Tage vor Wechselfrist dann der Hammer: Möllmann wechselte die Trainerbank und heuerte bei einem neuen Verein ein. Bei wem? Richtig, bei BW Oberhausen. Nun treffen beide Klubs in der Meisterschaft aufeinander.

Ex-SC 20- und nun BWO-Trainer Thorsten Möllmann.
Ex-SC 20- und nun BWO-Trainer Thorsten Möllmann.

„Ja, ein ganz besonderes Spiel, das aber viel zu früh kommt. Die Schmerzen sind noch zu groß, die sind noch nicht verheilt. Egal, wer am Sonntag gewinnt: Ich werde mich nicht freuen können“, so Möllmann vor der Partie. Ein Unentschieden würde allerdings auch keinem helfen. „Das hilft beiden Klubs in der momentanen Lage nicht weiter. Im Prinzip ist es egal, wie es ausgeht. Die letzte Niederlage mit dem SC 20 tut immer noch im Herzen weh, weswegen ich auch gar nicht zum SC 20 schaue oder irgendetwas darüber hören will“, gibt Möllmann offen zu. Der muss am Sonntag nur auf Ümit Ertural verzichten. „Er hat am heutigen Freitag eine Untersuchung bei einem Spezialisten in Gelsenkirchen. Ihn kann man und ihn wollen wir auch nicht ersetzen, aber Gott sei Dank haben wir letzte Mal gezeigt, dass wir auch ohne ihn Tore schießen können“, so der Blau-Weiß-Trainer weiter, der ansonsten alle Mann an Bord hat. Ähnlich ergeht es da seinem Gegenüber, seinem Nachfolger beim SC 20, Michael Schneider. Einzig Chris Harder ist privat verhindert, ansonsten sind alle dabei. Doch Schneider fällt es aktuell auch schwer, sich auf den Fußball zu konzentrieren. „Wir haben momentan sehr schwer an den letzten Wochen zu knacken. Es gibt hier so viele Menschen, die in den letzten Wochen und Monaten einen tollen Job machen und sich den Arsch aufreißen, auch die zweite Mannschaft, und jetzt stehen wir als die Deppen da. Es ist eine Sauerei, wie teilweise über uns geurteilt wird und ich bin teilweise auch von manchem aus Alstaden enttäuscht“, so Schneider. Der beteuert, dass es kein Spielcluberer gewesen sein, der den Torpfosten angesägt hat. „Wie doof müssten wir denn sein? Wir sind finanziell angeschlagen und hätten mit dem Samstagabendspiel, wo keine Bundesliga und kein Länderspiel stattgefunden haben, mit dem Derby unglaublich viele Einnahmen machen können. Und das ich im Kurz-Urlaub war, stand seit vier Wochen fest. Dass ich dann aber auch lesen muss, dass ich telefonisch nicht erreichbar war, war das nächste Unding. Und wir hätten auch ebenso genügend Spieler zusammen bekommen, obwohl ja angeblich so viele ausgefallen sind. Wir hatten auch schon Essen für alle danach bestellt, auch für Alstaden. Das sind jetzt Gelder, die wir wieder für umsonst rausgehauen haben. Das sind alles Ohrfeigen, die uns nicht gut tun. Nicht umsonst haben wir daher jetzt auch eine Belohnung über 500 Euro ausgesprochen, um die Täter für die Vorkommnisse dran zu kriegen.“

 

Man merkt, es brodelt gewaltig. Zumindest außerhalb des Fußballs. Da sind die Voraussetzungen eigentlich vor diesem Duell eindeutig. Denn normalerweise dürfte der SC 20 es schwer haben, bei BWO zu punkten. „Wir fahren aber dorthin, um was zu holen. Wir sind nicht chancenlos“, gibt sich Schneider kämpferisch, der aber direkt anfügt: „Das ist natürlich eine ganz starke Truppe, ob mit oder ohne Ertural. Wenn sie einmal ins Rollen kommen, wird es schwer sein, sie aufzuhalten. Ich persönlich freue mich auf das Spiel, weil viele Leute sich untereinander kennen. Auch noch aus meiner aktiven Zeit. Ich hoffe, dass viele Zuschauer dabei sein werden“, so Schneider abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

 

GW Holten (17.) - Dostlukspor Bottrop (9.)

Für den GW Holten läuft die Saison alles andere als berauschend. Zwei Siege stehen sieben Niederlagen gegenüber, was den letzten Tabellenplatz bedeutet. In der letzten Woche gab es das Sechs-Punkte-Spiel gegen VfR 08 Oberhausen, die ebenfalls in der Abstiegsregion rumdümpeln, welches man mit 1:2 verlor. Zu allem Unglück hat Holten-Trainer Giuseppe Gambino auch nun jede Menge Ausfälle zu beklagen: „Mir fehlt die komplette Abwehr. Sieben Ausfälle habe ich zurzeit. Ich werde wohl auf Reservespieler zurück greifen. Normalerweise schätze ich unsere Chance gegen Dostlukspor auf 50:50 ein, doch angesichts der Verletzten und Sperren, wird es schwer werde gegen Dostlukspor zu bestehen.“

   Deren Trainer, Sebastian Stempel, erwartet nach dem schwachen Auftritt in Adler Osterfeld eine Reaktion seiner Mannschaft: „Der Abstand zu den Abstiegsplätzen wird kleiner. Wir müssen zusehen, dass wir auch in der Meisterschaft nachlegen. Nach dem starken Sieg im Pokal gegen Arminia Klosterhardt gab es gegen Adler eine 0:1-Niederlage. Neben Ali Hazar und Branko Maric, die definitiv ausfallen, steht hinter den Einsätzen von Göksal Yergök, Deniz Sirin und George Nassar ein Fragezeichen.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

PSV Wesel-Lackhausen II - SV Krechting *Bereits am Sa, 19. Oktober*

BW Dingden - Hamminkelner SV

GW Lankern -> Spielfrei

Kreisliga A

Sterkrade-Nord II (13.) - VfR Ebel (11.)

Wann geht es wieder bergauf mit dem VfR Ebel? Nach zehn Punkten aus den ersten vier Saisonspielen folgten fünf, teilweise sehr hohe, Niederlagen in Folge. Unter anderem ein 1:10 gegen Safakspor oder 1:8 gegen Fortuna Alstaden. Mit ein Grund für diese Misere war der Rücktritt von Tim Lanfermann als Trainer des VfR Ebel. „Wir hatten unterschiedliche Ansichten, bedingt auch durch den Altersunterschied. Wir sind aber im friedlichen Auseinander gegangen. Dadurch kam so ein kleiner Bruch beziehungsweise Unruhe in die Mannschaft. Mittlerweile hat die Mannschaft sich ausgesprochen und es kann wieder nach vorne gehen“, so Coach Herbert Nowak. Den Anfang machten sie beim 0:2 gegen GA Sterkrade. „Das war eine große Steigerung zu den vergangenen Spielen. Wir haben gut mitgehalten und hätten einen Punkt verdient gehabt. Also haben meine Jungs gesehen, dass sie Fußball spielen können. Doch leider wurden wir nicht belohnt. Insgesamt werden wir mit solchen Leistungen aber noch weitere Punkte holen. Unter der Woche waren wieder 17 Leute beim Training. Mit der gleichen Einstellung wie gegen GA Sterkrade könnte in Nord was drin sein“, so Nowak.

   Und auch Nord-Trainer Johann Wüst zeigt sich wenig beeindruckt von den letzten Ergebnissen der Ebeler: „Wir dürfen uns davon nicht irritieren und lassen und jetzt übermütig werden. Wir dürfen und werden keine Mannschaft in der Kreisliga A unterschätzen. Auch deren Negativtrend geht irgendwann vorbei, aber das soll nicht gegen uns passieren.“ Nach dem Auswärtssieg am letzten Sonntag ist die Stimmung wieder besser bei den Oberhausenern, was sich auch im Training bemerkbar macht. „Es war wichtig, dass wir nicht zwei Spiele hintereinander als Verlierer vom Platz gegangen sind. Nun wollen wir mit einem Sieg gegen Ebel ins Tabellenmittelfeld vorstoßen. Wir haben keine Ausfälle zu verzeichnen, deshalb gehe ich optimistisch in die Partie“, so Wüst.

Anstoß: 15 Uhr

 

Fortuna Alstaden (7.) - SC Buschhausen (3.)

Der SC 1912 Buschhausen gastiert am kommenden Sonntag bei Fortuna Alstaden. Es ist das Duell zwischen dem Tabellensiebten und dem Dritten. Für die Buschhausener geht es darum, den Kontakt zu den Aufstiegsrängen zu halten, Alstaden will sich von den unteren Plätzen weiter absetzen.

   Buschhausen geht als Favorit in die Partie. Mit 20 Punkten aus den ersten neun Spielen rangiert die Truppe von Trainer Andre Nowak auf dem dritten Tabellenplatz. Der Rückstand zum zweiten Rang beträgt gerade einmal einen Zähler. Am vergangenen Wochenende gab es für den SC 1912 einen 5:2-Erfolg bei SG Osterfeld. Seit nunmehr drei Spieltagen sind die Buschhausener ungeschlagen, das soll auch am Sonntag so bleiben. Zwar rangiert die Fortuna aus Alstaden auf dem siebten Tabellenplatz, der Vorsprung auf die Abstiegsregion ist allerdings nicht gerade komfortabel. Der Aufsteiger konnte in seinen bisherigen acht Partien elf Punkte einfahren. Der 15., Adler Osterfeld II, hat nur drei Zähler weniger. Nach dem deutlichen 8:1-Sieg beim VfR Ebel gab es am letzten Spieltag eine 2:5-Niederlage bei Sterkrade 06/07 für die Truppe von Trainer Yusuf Küküc.

   Der SC 1912 Buschhausen geht also favorisiert ins Spiel bei Fortuna Alstaden. Jedoch werden die Fortunen alles daran setzen dem aktuellen Dritten der Tabelle ein Bein zu stellen und etwas Zählbares an der Duisburgerstraße zu behalten.

Anstoß: 15 Uhr

 

Sterkrade 06/07 (4.) - Arminia Lirich (2.)

Es schnuppert nach Spitzenspiel. Und beinahe sehen es auch die beiden verantwortlichen Cheftrainer genauso. „Ja, momentan ist es tabellarisch gesehen schon ein Spitzenspiel. Aber Sterkrade ist klarer Favorit. Wir haben zwar bislang insgesamt ganz gut gespielt, hatten in den letzten beiden Partien aber auch Glück, gewonnen zu haben. Das ist vielleicht das Glück, das man hat, wenn man oben steht“, stapelt Lirichs Cheftrainer Christian Kinowski vor dem Spiel gegen den Bezirksliga-Absteiger sehr tief.

   Sein Gegenüber, Dirk Rovers, ist auch schon gespannt. „Das ist ein Spitzenspiel, und wenn wir nicht den Kontakt nach oben abreißen lassen wollen, müssen wir gewinnen. Das ist auch endlich mal die Chance, gegen ein Team von oben zu gewinnen. Das ist uns schließlich zuletzt gegen Concordia oder 1912 Buschhausen nicht gelungen.“ Rovers ist sich der Bedeutung des Spiels bewusst. „Wenn wir gegen Lirich verlieren, wird es schwierig, wieder ganz oben dran zu kommen.“ Personell sieht es gut bei seiner Mannschaft aus. Die Erkältungswelle ist abgeschwappt, so dass zumindest alle wieder auf dem Trainingsplatz stehen konnten und Rovers am Sonntag aus dem Vollen schöpfen kann. Ähnlich ist es da auch bei Kinowski. Dummerweise steht aber ausgerechnet hinter Spielmacher Ertunc Turan ein Fragezeichen. Turan plagte sich zuletzt mit einer Zerrung herum. „Wenn wir einen Punkt am Sonntag holen, wären wir schon zufrieden“, so Kinowski abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

 

Adler Osterfeld II (15.) - RSV Klosterhardt (16.)

„Wir spielen volle Kanne auf Sieg. Eine andere Wahl haben wir ja nicht“, so die Marschroute von Adler-Coach Massimo Lo Mele, der zusammen mit seinem Trainerkollegen Thorsten Jablonski am Sonntag auch wieder die Schuhe schnüren wird: „Wir haben das Gefühl, dass die Mannschaft unsere Erfahrung jetzt braucht.“ Das 0:4 zu Hause gegen Concordia war die zweite Niederlage in Folge. Mit acht Punkten belegt die Bezirksliga-Reserve derzeit den vorletzten Tabellenplatz. Lo Mele sieht sein Team in der Pflicht gegen das Schlusslicht drei Punkte zu holen, warnt aber vor dem RSV: „Sie haben ja jetzt einen neuen Trainer und so ein Trainerwechsel setzt immer neue Kräfte frei.“ Bis auf Fatih Cetin haben die Hausherren alle an Bord.

   Und wie Auf’m Platz schon berichtete heißt der neue Trainer Bodo Flamme. Und Flamme will am Sonntag mit der Elf zeigen, dass in Klosterhardt noch Leben ist: „Wichtig ist, dass die Mannschaft am Sonntag bei Adler Osterfeld ein Zeichen setzt“, so der neue RSV-Trainer. Im zehnten Spiel soll am Ende nicht die neunte Niederlage auf dem Papier stehen, Pinkte müssen bei den Gästen her und Flamme ist optimistisch:„Wir fahren nicht nach Adler Osterfeld, um dort ohne etwas Bring bares zurück zur Harkorthstraße zu reisen.“ Flamme appelliert an die Moral und Einstellung der Spieler: Bei uns geht es nur über den Kampf und Willen. Da müssen wir alle dran arbeiten“, so der neue Übungsleiter der Gäste.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfR 08 Oberhausen II - FC Sterkrade 72

SV Concordia - TSV Safakspor

SuS 21 Oberhausen - SG Osterfeld

Barisspor - GA Sterkrade

Kreisliga B - Gruppe 1

Die Partien in dieser Liga:

SV Concordia II - TSV Safakspor II

Sterkrade 06/07 II - Arminia Lirich II

SV Rhenania III - Post Oberhausen

BW Oberhausen II - GA Sterkrade II

SG Oberhausen - Arminia Klosterhardt III

BW Fuhlenbrock - SC Buschhausen II

TuS Buschhausen - BV Osterfeld

TB Oberhausen - Adler Oberhausen

Kreisliga B - Gruppe 2

SF Königshardt II (5.) - SC Viktoria (2.)

„Für mich eine der stärksten Mannschaften in der Gruppe“, so Viktoria-Cheftrainer Matthias Pech über den kommenden Gegner. „Die sind zweimal knapp am Aufstieg gescheitert und jetzt stehen sie wieder im oberen Tabellendrittel“, so Pech weiter. Doch nach der aktuellen Tabelle geben die Gäste das Kommando an, sie stehen nämlich auf dem zweiten Tabellenplatz und den Spielclub trennt nur ein magerer Punkt von dem Platz an der Sonne, den derzeit die Welheimer Löwen besetzten. Allerdings gibt es in der Partie am kommenden Sonntag in Königshardt keinen Favoriten und die Rollen sind völlig offen, Pech warnt vor dem Gegner: „Die sind unberechenbar, man weiß auch nie was von oben runterkommt und die sind an sich schon stark“, so der Trainer der Spielclubs.

   Beide Mannschaften gehen mit deutlichen Siegen im Rücken ins Spiel, in der vergangenen Woche besiegte Viktoria Safakspor Oberhausen III mit 4:0 und die Sportfreunde aus Königshardt siegten gegen Vorwärts 08 mit 3:0. Doch einen kleinen Rückschlag mussten die Bottroper am Donnerstagabend hinnehmen, im Freundschaftsspiel gegen BW Fuhlenbrock unterlag der Spielclub den Fuhlenbrockern mit 3:4. „Ein Spiel, um uns schon mal an das Geläuf zu gewöhnen, aber Angst haben wir vor dem Kunstrasen nicht“, gab Pech zu Protokoll. Außerdem erinnert sich Pech gern an die vergangenen Saison zurück: „Das ist eine Mannschaft, die uns liegt und letztes Jahr konnten wir uns vier Punkte gegen die erspielen.“ Dieses Jahr werden die Karten allerdings neu gemischt. Doch Personell können sich die Bottroper nicht beklagen, außer Mehmeti, der sich noch im Aufbautraining befindet, kann Pech am Sonntag aus dem Vollen schöpfen. „Das wird ein heißes Spiel, mit einem hoffentlich besseren Ausgang für uns. Wir wollen drei Punkte, um weiterhin oben dran zu bleiben“, so Pech abschließend.

Anstoß: 13 Uhr

 

SV Fortuna II (7.) - TSV Safakspor III (15.)
„Wir wollen uns jetzt eine Siegesserie aufbauen“, hofft Fortuna II Trainer Dieter Büth. Die letzten zwei Spiele konnte seine Mannschaft gewinnen. Mit einem 1:0-Auswärtssieg gegen TB Oberhausen II und dem 1:0-Sieg gegen die Königshardter Reserve konnte man sich eine kleine Serie aufbauen. Diese soll natürlich möglichst lange halten und so soll auch gegen die Oberhausener Mannschaft wieder ein Dreier her. „Wir wollen jetzt konstant unsere guten Leistungen bringen. Mit einem Heimsieg gegen Safakspor hätten wir dafür schon Mal einen guten Schritt getan. Mit den weiteren drei Punkten würden wir uns oben ein wenig festsetzen. Das ist nämlich unser großes Ziel: Wir wollen weiter Punkte holen, auswärts wie daheim, und dann gar nichts mit den unteren Rängen zu tun haben“, erläutert Büth. Dieser ist aber derzeit noch im Urlaub und kann erst am Sonntag pünktlich zum Spiel wieder seine Mannschaft unterstützen. Derzeit übernimmt diese Rolle sein Co-Trainer. Allerdings ist der Neuzugang Denis Wala noch angeschlagen und bisher ist unklar, ob er am Sonntag eingesetzt werden kann. „Denis hat im letzten Spiel einen Pferdekuss bekommen. Es wäre echt schade, wenn er ausfällt, denn er hat sehr gut eingeschlagen“, so Büth. Mit drei Toren in vier Spielen hat er einen super Einstand gefeiert und sein Ausfall würde dem Büth-Team sehr wehtun. Ansonsten kann der Trainer auf alle seine Spieler bauen: „Außer Denis sind aber alle Mann fit und werden am Sonntag an Bord sein.“

Anstoß: 13 Uhr

 

SV 1911 (6.) - Welheimer Löwen (1.)

„Wir spielen gegen den besten Trainer Bottrops, Ralf (Ralf Quabeck,Trainer 1911, d.Red.) ist mein großes Vorbild“, so Löwen-Cheftrainer Thomas „Netzer“ Ochojski. Die Hausherren treten nach dem 7:0-Sieg gegen die Reserve von SuS Oberhausen mit breiter Brust an, die Löwen stolperten am vergangenen Spieltag an Rhenania Bottrop II und konnten sich lediglich ein 1:1 erspielen. „Uns ist klar, dass wenn wir wieder so spielen wie letzte Woche gegen Rhenania, dann kann es nichts werden“, ärgerte sich „Netzer“. „Die sind stark, sonst wären die nicht oben und es wird ein schweres Spiel“, versucht 1911-Cheftrainer Ralf Quabeck den kommenden Gegner einzuschätzen. Vom Papier her gehen die Löwen als Favorit in die Partie. Denn bislang stehen die Welheimer an der Tabellenspitze und für die Hausherren ist derzeit nur der sechste Tabellenplatz reserviert. „Aber da oben ist alles sehr eng, und wir wollen uns nicht verstecken. In unserer Mannschaft steckt viel Potenzial, um da gegenzuhalten“, erklärt Quabeck. Das sieht auch sein Gegenüber so: „Die haben einen gute Elf geformt“, warnt Ochojski.

   Vom Personellen her gehen die Gastgeber als klarer Favorit in die Partie, denn bei den Löwen werden es von Woche zur Woche weniger Spieler. „Wir haben viele Verletzte und jetzt auch gesperrte“, so „Netzer“. „Doch ich habe gesehen, dass in unserer zweiten Mannschaft auch Rohdiamanten dabei sind, die aushelfen können“, so Ochojski weiter. „Das Ziel ist durch den personellen Engpass jetzt Schwer, aber wir wollen nicht meckern und wenn wir noch eine Schüppe drauf legen, dann könnte es klappen“, so „Netzer“ abschließend.

   Auch die 11er gehen zuversichtlich in die Partie und haben kein geringeres Ziel als einen Sieg: „Wir werden auf jeden Fall viel investieren müssen, um vielleicht die drei Punkte zu holen“, gab Quabeck zu Protokoll.

Anstoß: 15 Uhr

 

Batenbrocker Ruhrpott Kicker (10.) - SW Alstaden II (11.)

Während die Batenbrocker am vergangenen Sonntag trotz 0:1-Pausenrückstand noch mit 2:1 beim FC Polonia gewinnen konnten, unterlag die Reserve von SW Alstaden mit 0:3 bei Dostlukspor Bottrop II. Nun empfangen die Batenbrocker die Schwarz-Weißen zum neunten Spieltag in der Kreisliga B. 

   Die Batenbrocker warten mittlerweile seit drei Heimspielen auf einen Sieg. Gegen Dostlukspor II (1:2) und den SV Rhenania II (0:2) gab es Niederlagen und gegen die TBO-Reserve erkämpfte man sich noch ein 2:2-Unentschieden. Der letzte Sieg im Volkspark liegt also mehrere Wochen zurück. Die Alstadener, die in der Vorsaison den Aufstieg in die Kreisliga B schafften, konnten auf fremden Terrain bislang vier Punkte einfahren. Beim SV Vorwärts gelang ein deutlicher 4:0-Erfolg und bei der VfB-Reserve gab es ein 0:0-Unentschieden. "Das Spiel wird mit Sicherheit nicht einfach. Wir müssen über unsere Schmerzgrenze gehen, wenn wir punkten wollen", fordert BRK-Trainer Dirk Schulz, der am Sonntag erneut auf einige Akteure verzichten muss. Dominik Kröse und Nico Parisis fallen weiterhin verletzt aus. Hinzu kommen die gesperrten Robin Axel und Ferhat Bolat. Dafür dürfte Kostantinos Lagogiannis wieder in den Kader rücken. Neu mit dabei sein wird Alexander Kubitza, der aus der zweiten Mannschaft der Batenbrocker hochrückt. 

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Vorwärts (14.) - VfB Bottrop II (8.)

„Wir haben jetzt den Wind in den Rücken bekommen und wollen gewinnen“, so VfB-Trainer Marek Weglicki. Denn in den letzten Spielen erzielten die Gäste gute Ergebnisse, zu letzte siegte die Weglicki-Elf gegen den SV Vonderort mit 6:3. Von guten Ergebnissen sind die Hausherren weit entfernt. Während sich die Gäste derzeit im Niemandsland der Tabelle befinden und weiter nach oben wollen, haben die Gastgeber lediglich vier Zähler auf ihrem Punktekonto und finden sich im Keller der Tabelle wieder. In der vergangenen Woche unterlagen sie den Sportfreunden aus Königshardt mit 0:3. Doch Weglicki warnt vor dem Gegner: „Wir müssen aufpassen“, so der Vfb-Trainer. „Vom Papier her gehen wir als klarer Favorit in das Spiel. Aber ich schätze die Mannschaft stärker ein, ich glaube die stehen da unten, weil die in letzter Zeit so viele Ausfälle hatten“, ergänzt Weglicki. Ausfälle haben auch die Gäste am kommenden Sonntag. Der Kapitän fällt für vier bis fünf Wochen aus und hinter Julian Stuchlik und Nikolai Stangenberg steht noch ein Fragezeichen. Und der VfB-Cheftrainer weiß: „Die haben eine bisschen ältere Truppe, aber die Erfahrung spielt mit.“

   Punkte haben die Hausherren bitter nötig. „Für uns ist jedes Spiel schwer. Wir werden alles geben und gucken was wir machen können“, so Vorwärts-Trainer Fahrudin Kovac. 

Anstoß: 15 Uhr

 

FC Polonia (13.) - SV Rhenania II (4.)

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den Spitzenreiter aus Welheim fahren die Rhenanen mit breiter Brust an die Bezirksportanlage Lichtenhorst. „Wir sind leicht favorisiert, wenn man sich die Tabelle anguckt“, so Rhenanen-Trainer Ralf van Niersen. Und das sind die Gäste in der Tat, den derzeit befinden sich die Hausherren im unteren Drittel der Tabelle und jeder Punkt für die Hausherren zählt derzeit, um nicht komplett in den Abstiegskampf zu geraten. „Ich tendiere mal dazu, dass sie sehr stark sind. Das wird ein richtig schweres Spiel“, so FC-Trainer Adam Karpinski. Für die Gäste ist das Ziel am kommenden Sonntag eindeutig: „Wir wollen die drei Punkte holen und die Löwen nicht davonziehen lassen und oben dran bleiben“, formuliert van Niersen das Ziel ganz klar. Doch der Gegner ist für ihn schwer zu durchleuchten: „Es ist schwer die einzuschätzen. Wichtig ist auch, dass wir auf den Boden klar kommen“, so der emsige Rhenanen-Trainer.

   Mit dem Boden haben die Hausherren keine Probleme, doch bei dem Personal sieht Karpinski schwarz: „Wir haben immer wieder Spielermangel, jede Woche habe ich andere Spieler. Jedes Mal fehlt jemand anderes oder ist gesperrt. Ich weiß noch nicht wer genau am Sonntag spielt“, gab der FC-Trainer zu Protokoll. Bei den Rhenanen gibt’s auch einige Ausfälle, dort steht beispielsweise hinter der Torwartfrage noch ein Fragezeichen. „Alles andere entscheidet sich heute im Training“, so van Niersen.

   Wichtig sind die Punkte für die Hausherren allemal, doch die Rhenanen werden es ihnen mehr als schwer machen, denn sie wollen weiter oben mitspielen und dafür zählen nur drei Punkte. Punktlos wollen aber auch die Hausherren nicht aus der Partie gehen: „Ich denke mal wenn alle Mann da sein sollten, wäre ein Punkt für uns schon ganz gut. Mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden“, so Karpinski abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SuS 21 Oberhausen II - SV Vonderort

TB Oberhausen II - Dostlukspor II

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Kommentare: 7
  • #1

    Analytiker (Freitag, 18 Oktober 2013 17:45)

    Hallo. Jetzt ist wieder Fussball angesagt. Sonntag sehen wir ein Spitzenspiel an der Tulpenroad. Blau Weiß gewinnt 4-3 und alles sollte wieder über den Sport sprechen. Hoffe wir haben ein Schiedsrichter der weiß das Fussball ein Männer Sport ist. Fußball lebt von Emotionen.

  • #2

    Peter der Große (Freitag, 18 Oktober 2013 18:17)

    Alte Liebe hin oder her!! Jetzt is Mölle Trainer bei BWO! Und da kann nur ein Sieg zählen,um die Ziele die man sich gesteckt zu erreichen!!

  • #3

    Fan ganz neutral (Freitag, 18 Oktober 2013 20:56)

    So spannendes spiel concordia gegen den tsv safakspor . Nimmt das nicht zu leicht concordia . Die türken sind sehr stark und der deutsche vorne im Sturm ist auch sehr Tor gefährlich .. Also habe die letzten 3 Spiele Bälle beobachtet von der tsv safakspor die gehören eigentlich ganz oben dabei wird echt interessant am Sonntag wer da als Sieger vom platz geht

  • #4

    bwo (Freitag, 18 Oktober 2013 23:02)

    Sc20 knallen wir mit 6 stück weg.

  • #5

    oberhausener (Freitag, 18 Oktober 2013 23:28)

    Jetzt mal ehrlich! Leiden alle verantwortlichen von spielclub an gedachtnisschwund oder was? Keiner von euch wollte das das Spiel Samstag stattfindet!!!!!

    Im Moment weiss man gar nicht was peinlicher ist in Oberhausen! Die pfosten Affäre. Die tbo Geschichte oder die schmalzigen Aussagen zum Spiel blau weiss gegen spielclub. Ne Leute. Nur noch peinlich.

  • #6

    Udo stahl (Samstag, 19 Oktober 2013 10:40)

    Safakspor wird die concordia schlagen und die 2 Niederlagen für die haus Herren einfahren . Spitzen spiel und wird noch nicht einmal drüber berichtet oh Mann . Wird am Sonntag bestimmt voll sein

  • #7

    Guten Start Junge (Samstag, 19 Oktober 2013 11:47)

    Spielt der denis sirin wieder ? Ich dachte er fällt länger aus.