5 Fragen an ... Massimo Lo Mele

Zusammen mit Thorsten Jablonski bildet Massimo Lo Mele das Trainerduo bei Adler Osterfeld II. Der Auftakt in die aktuelle Spielzeit war bislang durchwachsen, doch Lo Mele setzt volles Vertrauen in seine Mannschaft. Auch die Geschehnisse rund um den Verein sind dem Adler-Trainer bekannt, doch mit voller Vereinsidentifizierung kann er behaupten: "Der Verein wird nie sterben."

Von David Wirsch

5 Fragen an ...

... Massimo Lo Mele, Trainer Adler Osterfeld II

Auf'm Platz: „Hallo Massimo, mittlerweile steht bereits der neunte Spieltag in der Kreisliga A an. Mit acht Punkten belegt Adler Osterfeld II derzeit den 13. Tabellenplatz und hat demnach nur zwei Zähler Vorsprung auf den vorletzten Tabellenplatz. Wie ist dein Fazit nach den ersten acht Spieltagen?

Massimo Lo Mele: „Von den Punkten her ist das bislang natürlich nicht befriedigend. Wenn man alle Spiele bislang betrachtet dann hätten wir fünf bis sechs Punkte mehr haben können. Die Spiele bei GA Sterkrade (0:1) und SuS 21 Oberhausen (1:3) hätten wir nicht verlieren müssen. Fakt ist aber, dass wir aktuell acht Punkte auf dem Konto haben, was natürlich wenig ist. Doch das beängstigt uns nicht.“

 

Auf'm Platz: „Stellt ihr euch auf Abstiegskampf ein?

Massimo Lo Mele: „Es wird eine schwere Saison, das ist klar. Und es müssen natürlich Punkte her. Nach dem morgigen Spiel gegen Concordia kommen Gegner, wo wir punkten müssen. In der Mannschaft steckt ein großes Potenzial, das nur abgerufen werden muss und mit der nötigen Leidenschaft auf dem Platz zu Werke gegangen wird. Ich bin mir sicher, dass wir gegen Saisonende mit der Mannschaft nicht im Abstiegskampf stecken werden.“

 

Auf'm Platz: „Du betonst immer wieder, dass du und Thorsten Jablonski bei Adler Osterfeld II ein gleichgestelltes Trainerduo seid. Könntest du dir vorstellen bei einer Mannschaft alleiniger Cheftrainer zu sein oder wäre das nicht für dich vorstellbar?

Massimo Lo Mele:„Thorsten und ich fühlen uns pudelwohl. Uns macht die Arbeit hier einen riesen Spaß. Der Verein liegt uns beiden sehr am Herzen und wir identifizieren uns absolut mit ihm. Wir wollen natürlich so lange wir möglich bleiben und haben bislang reinkommende Angebote immer ausgeschlagen, da Adler einfach eine Herzensangelegenheit ist. Doch wir wissen auch, wie das Fußballgeschäft funktioniert. Von daher können wir die Zukunft natürlich nicht voraussagen.“

 

Auf'm Platz: „Der Verein Adler Osterfeld wurde zuletzt mitunter als Pleitegeier bezeichnet. Wie unmittelbar hast du die Geschehnisse rund um den Verein mitbekommen?

Massimo Lo Mele: „Wir kriegen das natürlich alles mit, da wir mit dem Verein eng verbunden sind. Man hat uns als tot bezeichnet, doch man sieht unter anderem an der ersten Mannschaft, die auf dem zweiten Tabellenplatz steht, dass es nicht so ist. Der Hauptsponsor ist weg, aber es müssen nun andere Wege gegangen werden. Und das Wichtigste ist, dass der Verein diese neuen Wege geht. Der Verein wird nie sterben.“

 

Auf'm Platz: „Wie ist die Stimmung im Verein allgemein? Merkst du eine gewisse Aufbruchsstimmung?

Massimo Lo Mele: „In der Situation muss man einfach zusammenrücken. Kameradschaft und gemeinsame Abende sind noch wichtiger geworden, da hier einfach nicht das Geld da ist. Die Zusammenarbeit mit Udo Hauner (Trainer der ersten Mannschaft und Jugendleiter, d.Red.) ist prächtig. Wir arbeiten sehr gut zusammen und helfen uns gegenseitig bei Personalengpässen. Die Chemie stimmt und das ist absolut wichtig. Auch der Anschluss einer komplett neuen Seniorenmannschaft spricht für den Verein.“

 

Wir bedanken uns bei Massimo Lo Mele für das Gespräch und wünschen ihm und Adler Osterfeld II alles Gute für die Zukunft!

 

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