Nur zweiter Sieger im Pokalfinale

Zum dritten Mal hintereinander erreichten die alten Herren von Wacker Gladbeck das Pokalfinale, wie immer hieß der Gegner Kirchhellen. Die Vorzeichen standen schlecht, da gleichzeitig normaler Spieltag der Amateurligen angesetzt war, weshalb wichtige Spieler fehlten, die ihre Mannschaften betreuen mussten.

VfB Kirchhellen - Wacker 4:2 (2:1)

Wacker ging in das Spiel mit dem Vorsatz, sich nicht schnell einen einzufangen, doch bereits nach drei Minuten gerieten die Gladbecker unglücklich in Rückstand. Da Uwe Mantel sich bei dieser Aktion verletzte, ging kurzfristig "Siggi" Sahinbas ins Tor, machte seine Sache gut, konnte jedoch das 2:0 nicht verhindern. Voraus gegangen war ein Missverständnis zwischen Meik Steinbrich und Volker Maas, das dem Gastgeber den Weg in den Strafraum einfach machte. Der nächste Torwartwechsel trug insofern Früchte, dass "Siggi" wieder in den Sturm konnte und einen Elfer kurz vor der Pause rausholte, den Volker Maas verwandelte. Alex Jagielski hütete nun die Bude und wurde nach der Pause erst aus klarer Abseitsposition überwunden. Die ersten 20 Minuten in der zweiten Hälfte wurden bedeutend engagierter angegangen. Andreas Will erzielte den Anschlusstreffer, danach verhinderte Hermann Wessendorf im Anschluss an eine Freistoßflanke von Peter Stiller den Ausgleich, als er einen Kopfball von "Siggi" entschärfte. Wacker setzte nochmal nach, konnte sich aber nicht mehr entscheidend durchsetzten und fing sich das 4:2. Damit war das Spiel gelaufen, Alex hatte noch ein paar brenzlige Situationen zu überstehen, kassierten aber keinen Treffer mehr. An diesem Tag waren die Kirchhellener zu packen, doch am Ende siegten sie verdient.

 

Es spielten: Mantel, Mania, Stiller, Steinbrich, Kort, Will, Subasi, Pawleta, Dernovsek, Sahinbas, Cetinkaya, Schmidt, Jagielski, Kort, Maas

Text: Wacker

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