Spitzenspiel an der Dorstener Straße

Bereits am morgigen Samstag eröffnen die Bezirksligisten BW Oberhausen und SW Alstaden den neuen Spieltag. Am Sonntag treffen dann in der Landesliga Arminia Klosterhardt und der SV Rhenania aufeinander und in der Kreisliga A kommt es zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel zwischen Sterkrade 06/07 und dem SV Concordia. Außerdem stellt sich die Frage, ob der RSV Klosterhardt nach der Spielabsage am Donnerstag antreten kann. In der Kreisliga B muss der SV Vorwärts beim aktuellen Ligaprimus ran - bei den RW Welheimer Löwen.

Auch wir müssen erstmals in unserer Geschichte den englischen Wochen Tribut zollen. Leider platzt das Lazarett unserer Redaktion an diesem Wochenende aus allen Nähten, weswegen wir nur sehr dünn besetzt sind und wir über weniger Spiele berichten können, als ihr es gewohnt seid. Wir hoffen auf Eurer Verständnis und werden ab nächster Woche wieder wie gewohnt voll angreifen können. 

Landesliga

Arminia Klosterhardt (5.) - SV Rhenania (14.)

Was für ein spielerischer Abschluss der Festwoche zum 90-jährigen Bestehen von Arminia Klosterhardt, wenn am Sonntag die Hausherren vom Hans-Wagner-Weg im Derby auf den Aufsteiger des SV Rhenania treffen und wohl wieder für eine große Anzahl Zuschauer sorgen dürfte. Denn beide Kontrahenten verfügen über ein großes Potential an Zuschauer-Interesse, beide Mannschaften haben sich diese Unterstützung im eigenen Umfeld hart erarbeitet, so wie beispielsweise die Jungs von Trainer Michael Lorenz am Donnerstag beim 4:1-Erfolg über Rot-Weiß Oberhausen. Doch der Sieg war teuer erkauft für die Arminen, neben den ohnehin nicht spielfähigen Carsten Weißert, Jens Bergforth, Sebastian Czaijkowski und Michel Roth erlitten im Spiel gegen das Regionalliga-Team mit dem Kleeblatt auf der Brust auch Danny Walkenbach sowie Mark Walenciak Verletzungen, die ein Auflaufen am Sonntag nicht erlauben werden.

Verletzte sich gegen RWO: Armine Danny Walkenbach.
Verletzte sich gegen RWO: Armine Danny Walkenbach.

„Aber wir haben ja vor der Saison entsprechend reagiert und unseren Kader vergrößert, damit wir entsprechend auf solche Situationen reagieren können“, sagt Arminias Übungsleiter Michael Lorenz, der ergänzt: „Ich freue mich, dass ich nun auch Spieler mit Einsätzen belohnen kann, die geduldig waren und bei der Stange geblieben sind.“ Rein beim Blick auf die Tabelle stellt sich die Frage nach der Favoritenrolle wohl erst einmal nicht: sie fällt klar in die Hände der Platzherren. Doch vor den Rhenanen um Trainer Olli Dirr ist man nicht nur auf Grund des überraschenden Siegens gegen Schonnebeck gewarnt. „Der SVR hat mit Sicherheit das eine oder andere Spiel unglücklich verloren. Ich erwarte einen sehr kampfstarken und robusten Gegner, der sich zerreißen wird. Denn eines steht ja mal fest: Rhenania ist nicht durch eine Green Card in die Landesliga gekommen, das haben sie sich selbst und vor allem hart erarbeitet. Wir haben alle größten Respekt vor dem SVR“, unterstreicht Michael Lorenz, der im Heimspiel einen defensiv eingestellten Gegner erwarten dürfte. „Das ist ja auch absolut legitim. Aber die Rhenanen haben auch in der Offensive eine hohe Qualität vorzuweisen, die es für uns nicht aus den Augen zu lassen gilt. Wir müssen ihnen den Spaß am Fußball nehmen und die richtige Lösung finden“, so Michael Lorenz.

Angeschlagen: Rhenane Kevin Lachs.
Angeschlagen: Rhenane Kevin Lachs.

Und im Lager der Rhenanen? Da sind die Vorzeichen auf das Derby, trotz der Vorfreude, alles andere als herausragend. Gerade einmal acht Mann konnte Coach Olli Dirr zum Ende der Woche beim Training begrüßen. Radoslaw Jankowski, Dominik Wenderdel, Dennis Czuiraj und David Gajda werden definitiv am Sonntag nicht auflaufen können, Fragezeichen stehen noch hinter den erkrankten André Schittko und Kevin Lachs. „Dennoch ist die Laune bei uns natürlich nach dem Sieg der Vorwoche gestiegen und gut, ich musste hier und da sogar die Euphorie ein wenig bremsen“, so Rhenanen-Coach Dir, der ergänzt: „Ebenso wie ich gesagt habe, dass wir teilweise unglücklich unsere Spiele verloren haben so muss ich nun auch zugeben, dass wir gegen Schonnebeck glücklich gewonnen haben. Dennoch rennen wir immer noch drei Punkten hinterher, die wir uns wiederholen wollen. Und das können wir halt nur gegen Mannschaften aus dem oberen Bereich“, unterstreicht der Coach aus dem Blankenfeld. Also vielleicht sogar gegen die Klosterhardter? „Da müssen wir ganz fein auf dem Teppich bleiben. Klosterhardt ist eine der vier bis fünf Top-Mannschaften in dieser Liga, gegen die wir läuferisch viel werden investieren müssen. Aber für uns gibt es in dieser Liga keine leichten Spiele. Unser Spiel, und da verrate ich sicherlich kein Geheimnis, wird auf die Stärke unserer Defensive ausgerichtet sein. Über einen Punkt in Klosterhardt würde ich mich sehr freuen“, so Oliver Dirr, der mit seinen Jungs das Heimrecht getauscht hat, um die Arminen bei ihren Jubiläums-Feierlichkeiten zu unterstützen. „Da möchte ich mich auch nochmal herzlich im Namen aller bei uns für bedanken, das ist nicht selbstverständlich“, so Arminen-Trainer Michael Lorenz. Der warmen Worte sind damit genug gewechselt, am Sonntag geht´s dann endlich rund.

Anstoß: 15.15 Uhr

 

Sterkrade-Nord (12.) - Viktoria Buchholz (11.)

Sterkrade-Nord konnte nach doppelten englischen Wochen jetzt endlich mal durchpusten. Unter der Woche gab es ausnahmsweise mal kein Spiel, und die „Schmachtendorfer“ konnten sich somit ganz in Ruhe auf die nächste Partie vorbereiten. Unterwegs war Cheftrainer Lars Mühlbauer dennoch am Donnerstag, den Tag der Deutschen Einheit. Denn er schaute sich die eigene Reserve bei Adler Osterfeld II an, da so mancher aus der Erstvertretung aushalf. Es nützte nichts, es war sogar ein schwaches Spiel.

   Dennoch geht Mühlbauer positiv gestimmt in das Wochenende. „Es ist natürlich ungewohnt, dreimal hintereinander verloren zu haben. Aber ich mahne alle, jetzt die Ruhe zu bewahren.“ Tatsächlich ist es ungewohnt für die Oberhausener, so oft als Verlierer vom Platz gehen zu müssen. Insbesondere für Mühlbauer selbst, der in vier Jahren Trainertätigkeit bis vor kurzem nie öfter als einmal hintereinander verlor. Irgendwann geht jede Serie vorbei, aber die Nordler können auch das gut einschätzen. „Wir haben jetzt auch drei starke Gegner nacheinander gehabt, von daher können wir das auch gut einordnen“, so der Cheftrainer weiter. Doch er weiß ebenso, dass nun diese starken Gegner zunächst einmal Geschichte sind. „Nun folgen Mannschaften auf Augenhöhe. Zudem spielen wir zu Hause, da müssen wir punkten“, stellt er unmissverständlich klar. Mühlbauer will niemanden nervös machen, macht aber ebenso deutlich, dass am Sonntag keine Ausreden zählen. „Wenn wir den Klassenerhalt packen wollen, müssen wir gegen Buchholz was holen.“ Und der Übungsleiter kann fast aus dem Vollen schöpfen. Mike Ratkowski wird natürlich monatelang noch wegen seines Kreuzbandrisses fehlen. Ansonsten aber sind alle Mann an Bord. „Ich habe die Qual der Wahl. Beim Abschlusstraining werde ich genau hinschauen, denn es sind noch ein paar Positionen offen.“

Anstoß: 15 Uhr

 

VfB Bottrop (13.) - Mülheimer SV (15.)

Schaut man auf die Tabelle, dann dürfte für die Bottroper am Sonntag eigentlich nur eines zählen: drei Punkte. Ganz so einseitig sieht es der Trainer des VfB zwar nicht. „Sie haben Rhenania kurz vor Schluss mit 1:0 besiegt“, so Mevlüt Ata. Doch praktisch im selben Atemzug sagt er ebenso: „Wir spielen zu Hause, da müssen drei Punkte her“, so seine unmissverständliche Aussage. Dennoch wartet damit eine hohe Hürde, nicht nur, weil ein Gegner auf dem Platz steht.

Marc Wittstamm arbeitet Stück für Stück an seinem Comeback. Auf'm Platz freuts.
Marc Wittstamm arbeitet Stück für Stück an seinem Comeback. Auf'm Platz freuts.

   Denn Ata hat einige Ausfälle für Sonntag zu beklagen. Da wären zum einen die sowieso schon Langzeitverletzten um Marc Wittstamm, Fabian Blanik und auch Serkan Ka Kayikcioglu. Immerhin: Marc Wittstamm tastet sich nach seiner schweren Krankheit wieder langsam ans Team heran. Seit Wochen darf er schon wieder laufen, und Ata bestätigte, dass Wittstamm hin und wieder 30 Minuten mit der Mannschaft auch trainiere. „Aber da dauert es natürlich, bis er die Muskeln alle wieder aufgebaut hat“, so Ata. Zum anderen gesellen sich vor dem Duell am Sonntag gegen Mülheim aber dann auch noch drei weitere Spieler dazu. Deniz Yesil ist Gelb-Rot gesperrt, Michael Kiefer musste bereits letzte Woche verletzt ausgewechselt werden und auch bei Nico Albert weiß man noch nicht genaueres, außer Knieprobleme. Macht unter dem Strich mindestens sechs Ausfälle. „Die Abwehr bereitet mir daher Kopfzerbrechen. Das ist schon viel, was da bei uns gerade in der Defensive ausfällt. Aber alle anderen Jungs hängen sich voll rein, laufen und kämpfen“, so der Bottroper Cheftrainer weiter. Müssen sie derzeit auch, das betont Ata ebenso. „Dadurch, dass wir einige sehr junge Spieler haben, müssen wir noch einiges lernen. Aber das tun wir derzeit auch. Schritt für Schritt geht es bei uns voran. Und am Sonntag würde es mir beispielsweise auch schon reichen, wenn wir ein dreckiges 1:0 erreichen.“ Was dazu oder zu mehr Erfolgen noch fehle, liegt für den Übungsleiter auf der Hand. „Bisher hatten wir kaum Glück. Das muss man sich natürlich erarbeiten, aber da sind wir auch bei. Daher bin ich mir auch sicher, dass wenn wir weiter so hart arbeiten, uns das Glück auch erzwingen können. Von daher werden wir auch nicht von unserem Saisonziel, Platz zehn, abrücken“, gibt sich Ata kämpferisch. Wie auch sein Team, das unter anderem trotz Feiertag am Donnerstag fleißig um 10 Uhr trainierte. Eine nicht intakte Mannschaft sieht definitiv anders aus. Mülheim darf sich warm anziehen.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

FC Bocholt - TuS Bocholt

SF Niederwenigern - SF Hamborn

FSV Duisburg - Schonnebeck

Duisburger SV - SC Bocholt

Vogelheimer SV - ESC Rellinghausen

Auch wir müssen erstmals in unserer Geschichte den englischen Wochen Tribut zollen. Leider platzt das Lazarett unserer Redaktion an diesem Wochenende aus allen Nähten, weswegen wir nur sehr dünn besetzt sind und wir über weniger Spiele berichten können, als ihr es gewohnt seid. Wir hoffen auf Eurer Verständnis und werden ab nächster Woche wieder wie gewohnt voll angreifen können. 

Bezirksliga

GW Lankern (17.) – BW Oberhausen (7.) *bereits Sa., 5.10*

Bereits am Samstag geht es für BW Oberhausen in der Meisterschaft wieder um Punkte. Die Truppe von Trainer Thorsten Möllmann gastiert ab 17 Uhr bei GW Lankern. Für die Oberhausener geht es darum nach dem 1:2 gegen die Sportfreunde Königshardt wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden. Durch die Niederlage und die Absage der Partie unter der Woche rutschten die Blau-Weißen in der Tabelle von Platz eins auf Rang sieben. Nun geht es am Samstag gegen den Tabellenletzten. Ein Sieg ist Pflicht.

   Nach dem Unentschieden zum Saisonauftakt gelangen BW Oberhausen vier Siege in Folge. Im Spitzenspiel gegen Königshardt musste sich die Möllmann-Elf dann aber geschlagen geben. Das für Mittwoch angesetzte Heimspiel gegen BV Borussia Bocholt fiel bekanntlich aufgrund technischer Probleme mit dem Flutlicht aus. Der Gegner am Samstag rangiert aktuell auf dem letzten Tabellenplatz. Aus den ersten acht Spielen konnte GW Lankern lediglich vier Zähler sammeln. Am vergangenen Dienstag unterlagen die Grün-Weißen im Keller-Duell GW Holten mit 1:2 und mussten damit die rote Laterne übernehmen.

   BW Oberhausen ist für die Partie am Samstagnachmittag also klar favorisiert. Alles andere als ein Sieg bei GW Lankern wäre eine Überraschung. Die Mannschaft von Thorsten Möllmann will an der Tabellenspitze dran bleiben. Dazu benötigt man gegen Teams wie Lankern in jedem Fall drei Punkte.

Anstoß: 17 Uhr

 

SW Alstaden (14.) – BW Dingden (10.) *bereits Sa., 05.10*

Auch für SW Alstaden geht es bereits am Samstagnachmittag weiter. Die Mannschaft von Trainer Guido Contrino empfängt um 17 Uhr BW Dingden auf heimischem Geläuf. Die Oberhausener wollen endlich wieder punkten, um sich von den unteren Tabellenrängen ein wenig abzusetzen. Der Gegner, BW Dingden, konnte bisher zehn Punkte sammeln und rangiert damit auf dem zehnten Tabellenplatz.

   Einen guten Start erwischte der Aufsteiger aus Oberhausen in die neue Bezirksligasaison. Aus den ersten beiden Partien holte man sechs Zähler. Dann kam jedoch der Einbruch. Zuletzt verlor Alstaden fünf Spiele in Serie und rutschte so in der Tabelle ab. Aktuell steht man mit sechs Punkten auf dem 14. Rang und somit auf einem Abstiegsplatz. Am Mittwoch musste die Contrino-Elf eine deutliche Niederlage hinnehmen. Bei der Reserve vom PSV Wesel-Lackhausen unterlag man mit 0:4. Auch der Gegner vom kommenden Samstag verlor unter der Woche. Im Heimspiel unterlag BW Dingden Adler Osterfeld mit 0:1.

  Aufgrund der momentan schwachen Form der Alstadener sind die Gäste aus Hamminkeln leicht favorisiert. Allerdings haben die Schwarz-Weißen in dieser Saison auch schon gezeigt, dass sie in der neuen Klasse mehr als nur mithalten können. Mit einem Sieg wollen die Oberhausener für einen Befreiungsschlag sorgen.

Anstoß: 17 Uhr

 

Arminia Klosterhardt II (3.) - Dostlukspor (8.)

"Arminia ist klarer Favorit", schiebt Dostlukspors Spielertrainer Sebastian Stempel die Favoritenrolle klar den Hausherren zu. Mit aktuell 15 Punkten rangiert Klosterhardt auf dem dritten Tabellenplatz mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze. Die Bottroper befinden sich auf Tabellenplatz Acht, haben aber auch nur drei Punkte Rückstand auf die Arminenreserve. Für die Hausherren kommt es dabei zu einem Wiedersehen mit den Ex-Arminen Georges Nassar und Vitali Schreiner.

    "Dostlukspor wird eine kampfstarke Mannschaft sein. Wir dürfen uns zuhause nicht den Schneid abkaufen lassen", so Arminias Sportlicher Leiter Andreas Arold. "Die Ergebnisse bislang sprechen am Sonntag für Arminia. Wir sind Außenseiter in dieser Partie", stapelt Sebastian Stempel, der definitiv auf Torhüter Branko Maric verzichten muss, tief. Auch ein Einsatz von Göksal Yergök, der sich mit Adduktorenproblemen herumplagt, ist laut Stempel eher unwahrscheinlich. Bei den Arminen stehen die Nienerza-Brüder nicht zur Verfügung. Auch Oktay Cin ud Andy Noll werden nicht mitwirken können. Letzterer wird am heutigen Freitag aufgrund seines Leistenbruches operiert. "Wir werden auf jeden Fall eine schlagkräftige Mannschaft in das Spiel schicken können. Mit einem Sieg könnten wir uns oben festsetzen", so Andreas Arold.

Anstoß: 13 Uhr

 

SC 20 Oberhausen (15.) - GW Holten (16.)

Kellerduell an der Knappenstraße. Derzeit stehen die beiden Mannschaften auf Platz 15 und 16 der Liga und sind punktgleich. Schon jetzt beginnt der Kampf gegen den Abstieg bei den beiden Oberhausenern. „Wir müssen gucken, dass wir eine gute Leistung bringen und die drei Punkte an der Knappenstraße halten, die sind nämlich extrem nötig und wichtig“, so SC20-Cheftrainer Michael Schneider. Einen Favoriten gibt es nicht in dem Spiel der Tabellenschlusslichter, die Rollen sind vöölig offen. Die Gäste wollen den Schwung aus dem 2:1-Sieg gegen GW Lankern am vergangenen Dienstagabend nehmen und auch für sie sind Punkte bitter nötig. Die Hausherren haben keinen Sieg im Rücken, sie mussten sich am vergangenen Spieltag dem VfR 08 Oberhausen mit 2:3 geschlagen geben: „Das ist eine schwierige Situation, wir haben drei Heimspiele hintereinander nicht die Form gefunden, das ist ein Kopffehler der Mannschaft“, so Schneider über die derzeitige Situation der Gastgeber.

   Doch am Sonntag werden die Karten neu gemischt und, dass was auswärts schon umgesetzt werden kann, soll auch auf heimischen Geläuf Früchte tragen: „Wir müssen gucken, dass wir eine schlagkräftige Elf ins Rennen schicken, um Sicherheit in das Spiel zu bringen und in der ersten Halbzeit auch mal aufs Tor zu spielen und vielleicht auch mal in Führung gehen. Auswärts gelingt das schon, bei Heimspielen haben wir noch arge Probleme im Spielaufbau“, so Schneider, der bis auf den angeschlagenen Sebastian Zoll aus dem Vollen schöpfen kann.

Anstoß: 15 Uhr 

 

SF Königshardt (1.) - SV Fortuna (11.)

„Wir fahren echt entspannt zum Tabellenführer und haushohen Favoriten“, erklärt Fortunas Coach Marco Hoffmann. Am vergangenen Donnerstag konnte seine Mannschaft einen 2:1-Sieg einfahren und so herrscht eine äußerst entspannte Stimmung. „Wir haben ja nichts zu verlieren und wollen uns möglichst gut zeigen. Wenn wir ein wenig Glück haben, nehmen wir vielleicht sogar einen Punkt mit“, hofft Hoffmann. Seine Mannschaft will sich nicht vor dem Spiel dem großen Favoriten ergeben, trotzdem fahren sie mit keinen großen Erwartungen nach Oberhausen. Dafür gewannen sie ja gegen den Konkurrenten SV Krechting. „Das war ein sehr anstrengendes Spiel, aber es war sehr wichtig, dass wir die drei Punkte mitgenommen haben.“ Marco Hoffmann kann gegen Königshardt auf all seine Spieler bauen, um eventuell die Überraschung zu schaffen.

   Dagegen ist die Verletztenliste bei den Oberhausenern erheblich länger. Dirk Wißel fehlen David Mertesacker und Wojtek Musial, die unterwegs sind. Zudem fallen Yasin Meziroglu, Marc Skowronek, Marcel Spitzer, Oguz Sefi und Robin Thiel verletzt aus. So tritt Wißel wie schon zuletzt mit einem sehr dezimierten Kader an, trotzdem ist er guten Mutes: „Wir wollen etwas Zählbares, eigentlich einen Sieg mitnehmen. Wir sind nicht übereifrig. Also getreu dem Motto von Peter Neururer: Wir spielen auf einen und holen drei.“ Auch die personellen Probleme sollen den derzeitigen Höhenflug nicht stoppen. Trotzdem weiß Wißel auch, dass man keinen Gegner unterschätzen darf und dass kein Sieg verschenkt wird: „Wir müssen in jedem Spiel 100 Prozent geben und alles in die Waagschale werfen.“ Auch wenn das Ergebnis eine große Rolle spielt, soll der attraktive Fußball im Vordergrund stehen.

Anstoß: 15 Uhr

 

Adler Osterfeld (4.) - VfR 08 Oberhausen (13.)

„Wir haben im Moment echt einen guten Lauf. Auch der Sieg gegen Dingden spiegelt unseren derzeitigen Leistungsstand wieder“, freut sich Udo Hauner. Adler Osterfeld Trainer weiter: „Wir müssen aber jedes Spiel neu angehen und immer wieder aufs Neue gut auftreten. Wenn wir Vollgas geben, wenn wir Lauf- und Kampfbereitschaft zeigen, dann können wir auch die drei Punkte einfahren. Das ist natürlich unser Ziel: Wir wollen den Sieg holen und den Anschluss an die vorderen Plätze halten.“ Allerdings muss Hauner weiterhin auf einige Spieler verzichten. Die Verletzungsliste ist sehr groß, doch das ist auch schon seit Wochen so und er muss auch noch ein paar Wochen auf diese Spieler verzichten.

   Thorsten Hamm dagegen geht mit anderen Voraussetzungen in die Partie. Ihm fehlen „nur“ drei Spieler. Tobias Schlassaus fehlt, weil er noch im Urlaub ist. Außerdem fallen Oliver Berger und Chris Thiemann verletzungsbedingt aus. Nach der Niederlage gegen Dostlukspor Bottrop muss VfR wieder punkten. „Wir wollen möglichst die drei Punkte mitnehmen. Aber wenn wir das erreichen wollen, dann müssen wir mit einer ganz anderen Einstellung ins Spiel gehen als gegen Dostlukspor. Da haben wir nicht viel gezeigt. Das wollen wir ändern. Wir müssen mehr Leidenschaft zeigen, wieder die langen Wege gehen“, fordert VfR Trainer Thorsten Hamm.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Krechting - 08/29 Friedrichsfeld

Hamminkelner SV - PSV Wesel-Lackhausen II

BV Borussia Bocholt --> Spielfrei

Auch wir müssen erstmals in unserer Geschichte den englischen Wochen Tribut zollen. Leider platzt das Lazarett unserer Redaktion an diesem Wochenende aus allen Nähten, weswegen wir nur sehr dünn besetzt sind und wir über weniger Spiele berichten können, als ihr es gewohnt seid. Wir hoffen auf Eurer Verständnis und werden ab nächster Woche wieder wie gewohnt voll angreifen können. 

Kreisliga A

RSV Klosterhardt (16.) - VfR 08 Oberhausen II (10.)

Die Hausherren sind am „traurigen Höhepunkt“ angekommen und am gestrigen Donnerstag konnte der RSV Klosterhardt bei GA Sterkrade aus Personalgründen nicht antreten. Die Partie wird automatisch für Sterkrade gewertet und somit ist es für die Hausherren die siebte Niederlage im siebten Spiel. Punkte sind für die Hausherren enorm wichtig, doch dafür müssen die Hausherren am kommenden Sonntag gegen die VfR 08-Reserve antreten: „Dann sollen drei Spieler zurückkehren und eventuell noch einer, der aktuell angeschlagen ist“, so RSV-Cheftrainer Jörg Salomon nach dem Nichtantritt. Die Gäste hingegen kommen immer besser in die Saison und nach dem 4:2-Sieg gegen den SV Concordia ist die Stimmung bei der Gbür-Elf gut und auch am Sonntag sollen drei Punkte her. Die Hausherren gehen ganz klar als Außenseiter in die Partie, doch wenn sie nicht sang und klanglos absteigen wollen, müssen dringend Punkte her, bislang haben die Gastgeber keine Zähler auf dem Punktekonto.

Anstoß: 15 Uhr

 

GA Sterkrade (6.) - Adler Osterfeld II (12.)

„Wir wollen zuhause die drei Punkte holen“, erzählt Michael Buhlmann von GA Sterkrade. „Zuletzt hat das Spiel ja nicht stattgefunden, weil Klosterhardt nicht angetreten ist und so werden wir wohl die drei Punkte am grünen Tisch bekommen.“ Auf dem heimischen Platz möchte Buhlmann eine aggressive Truppe sehen, die alles gibt, um den Dreier zu erreichen. Sein Team soll nämlich auch weiterhin zu der Verfolgergruppe gehören. Sterkrade soll den Anschluss an die vorderen Plätze halten. Allerdings muss Buhlmann dabei auf Spielführer Sebastian Sass verzichten, weil dieser im Urlaub ist.

   Auch Thorsten Jablonski von Adlers Reserve fehlen zwei Spieler. Sowohl Dennis Roszkiewicz als auch der Torwart Christopher Hübers werden in der ersten Mannschaft aushelfen. So fehlen sie ihm, aber dann müssen „halt zwei andere in die Bresche springen“. Jedenfalls gewann die Zweitvertretung der Osterfelder unter der Woche mit 2:1 gegen die Reserve von Sterkrade Nord. Somit konnten wichtige Punkte gesichert werden und man wird versuchen, „den Schwung mitzunehmen“. Jablonski sieht die Gastgeber als starken Gegner und wäre somit mit einem Punktgewinn hoch zufrieden. Dieser Punkt soll über den Kampfgeist erarbeitet werden, Laufen und Gas geben sollen die Mittel zum Erfolg sein und dann ist „ein Remis auch möglich“.

Anstoß: 15 Uhr

 

Arminia Lirich (3.) - SuS 21 Oberhausen (7.)

Die Hausherren haben derzeit einen „guten Lauf“ und stehen auf dem dritten Tabellenplatz. SuS 21 befindet sich derzeit im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, doch beide Mannschaften wollen den Anschluss nicht verlieren, gehen aber mit unterschiedlichen Zielen in die Partie. Auch wenn die Gastgeber auf Grund der aktuellen Tabellensituation und nach dem 5:0-Sieg gegen den VfR Ebel als Favoriten in die Partie gehen, ist der Respekt vor den Gästen groß: „Wir gehen mit einer Menge Respekt an das Spiel heran“, so Lirich-Trainer Christian Kinowski. Doch von der Leistung der eigenen Elf ist Kinowski überzeugt: „Wir schauen von Spiel zu Spiel was wir rausholen können. Wir haben einen guten Lauf und es wird sicherlich nicht einfach gegen uns, aber der Respekt vor SuS 21 ist da“, so der emsige Trainer. Respekt ist auch auf Seiten der Gäste da: „Lirich hat in den letzten Spielen stark gespielt und gute Ergebnisse erzielt, das wird ein sehr schwieriges Spiel“, so SuS-Cheftrainer Manfred Brock.

   Auch wenn man auf die Personalien blickt, sind die Gastgeber im Vorteil. „Ich hab derzeit mit Verletzungssorgen zu kämpfen, ganze vier Spieler können am Sonntag nicht auflaufen“, so SuS-Trainer Manfred Brock. Ein kleines Ziel haben sich die Gäste dennoch gesetzt: „Also das Minimalziel ist ein Punkt, damit wäre ich hochzufrieden. Die Mannschaft hat sich jetzt schon ein bisschen stabilisiert und es folgen dann zwei Heimspiele, mit einem Punkt wäre ich sehr zufrieden“, so Brock abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

 

Sterkrade 06/07 (1.) - SV Concordia (2.)

Das absolute Spitzenspiel steigt am kommenden Sonntag auf der Sportanlage von Sterkrade 06/07. Nachdem das Team von Trainer Dirk Rovers bereits am Donnerstag ein Topspiel hinter sich hat (1:1 gegen den SC 1912 Buschhausen), wartet mit dem SV Concordia der nächste Kracher. Beide Topteams konnten am Donnerstag nicht dreifach punkten. Wie schon erwähnt kam 06/07 nicht über eine Punkteteilung hinaus, obwohl genügend Torchancen da waren, und der SV Concordia musste am Tag der Deutschen Einheit die erste Niederlage der Saison hinnehmen: Das Team von Co-Trainer Michael Häse verlor mit 2:4 gegen die Reserve des VfR 08 Oberhausen. "Wir sind nach der Niederlage immer noch ein bisschen angeschlagen", gibt Häse zu. Trotzdem betont er: "Wir wollen am Sonntag wieder zurück in die Erfolgsspur finden." Dafür steht dem SV Concordia der komplette Kader zur Verfügung und hat demnach keine Ausfälle zu beklagen. 

    Dirk Rovers erwartet ein Spiel auf Augenhöhe: "Ich denke die Partie wird von Beginn an ausgeglichen sein und die Mannschaft mit dem größeren Siegeswillen wird gewinnen. Ich hoffe natürlich das wir das sind." Auf Sterkrader Seite muss der 06/07-Trainer aber aller Voraussicht nach auf Dennis Schürmann verzichten, der im Spiel gegen den SC Buschhausen umgeknickt ist. Mit einem Sieg könnten die Hausherren ihre Tabellenführung ausbauen und den SV Concordia auf vier Punkte distanzieren. Doch Rovers stellt klar, was dafür nötig ist: "Wir müssen dahin kommen, dass wir unsere Torchancen in Tore ummünzen." Dies war in den vergangenen beiden Spielen nicht der Fall, woraufhin Rovers erklärte: "In den vergangenen zwei Spielen haben wir vier Punkte liegen lassen."

Anstoß: 15 Uhr

 

SC 1912 Buschhausen (4.) - TSV Safakspor (9.)

Am vergangenen Donnerstag konnten sowohl der SC Buschhausen als auch der TSV Safakspor keinen Sieg bejubeln. Der SC trennte sich im Spitzenspiel 1:1-Unentschieden von Sterkrade 06/07. Trainer Andre Nowak konnte damit sehr gut leben: "Den Punkt nehmen wir gerne mit." Safakspor hingegen unterlag bei SuS 21 Oberhausen mit 1:4.

   Nun empfangen die zuhause noch punktverlustfreien Buschhausener den TSV. "Das wird ein richtig schweres Spiel", weiß Safakspors Tan Basar. "Buchhausen ist eine gestandene Mannschaft." Doch auch Andre Nowak erwartet ein spannendes Duell: "Das wird ein schweres Spiel. Safakspor kann man schwer einschätzen, die kommen einer Wundertüte gleich. Doch wir werden natürlich versuchen unser Bestes zu geben und die Punkte zuhause zu halten." Personell gesehen muss Nowak aber aller Voraussicht nach auf David Müller, Marvin Luft und Dennis Horn verzichten, die sich allesamt am Donnerstagabend beim 1:1 bei Sterkrade 06/07 verletzten.

   "Bei uns ist das immer ein Wechsel zwischen Hoch und Tief. Ich hoffe natürlich, dass wir am Sonntag gut spielen werden. Wenn wir gegen Buschhausen einen Punkt holen, wäre ich hochzufrieden. Aber klar ist auch, dass wir das Potenzial dazu haben auch dreifach zu punkten", so Safakspors Tan Basar. "Die Gruppe ist ohnehin so ausgeglichen und mir fehlen so viele Spieler, dass man nicht sagen kann, wie das Spiel ausgehen wird", so Andre Nowak.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SG Osterfeld - Barisspor Bottrop

FC Sterkrade 72 - Sterkrade-Nord II

VfR Ebel - Fortuna Alstaden

Auch wir müssen erstmals in unserer Geschichte den englischen Wochen Tribut zollen. Leider platzt das Lazarett unserer Redaktion an diesem Wochenende aus allen Nähten, weswegen wir nur sehr dünn besetzt sind und wir über weniger Spiele berichten können, als ihr es gewohnt seid. Wir hoffen auf Eurer Verständnis und werden ab nächster Woche wieder wie gewohnt voll angreifen können. 

Kreisliga B - Gruppe 1

Die Partien in dieser Liga:

Sterkrade 06/07 II - SV Concordia II

SC Buschhausen II - TSV Safakspor II

GA Sterkrade II - TB Oberhausen

Arminia Lirich II - TuS Buschhausen

Adler Oberhausen - SG Oberhausen 92

BV Osterfeld - BW Oberhausen II

Post Oberhausen - BW Fuhlenbrock

Arminia Klosterhardt III - SV Rhenania III

Kreisliga B - Gruppe 2

Dostlukspor II (4.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker (9.)

Am kommenden Sonntag kommt es im Batenbrocker Volkspark zum Duell der beiden Platznachbarn Dostlukspor und Batenbrock. Die DSB-Reserve konnte am Donnerstag trotz eines 2:4-Rückstandes beim SV Rhenania II noch einen Punkt mitnehmen. Am Sonntag unterlagen die Batenbrocker der Rhenanreserve mit 0:2. "Wir wollen natürlich die drei Punkte", gibt DSB-Trainer Sadettin Senyüz die Marschroute für Sonntag vor. Bei dem Unterfangen Heimsieg muss Senyüz allerdings weiter auf den verletzten Sercan Istek verzichten. Auch Tacettin Senyüz wird nicht zur Verfügung stehen, da er am Sonntag im Kader der ersten Mannschaft stehen wird. Im Vergleich zum Donnerstag wird aber Merdan Senyüz wieder dabei sein. Die Batenbrocker müssen auch am Sonntag auf die Offensivkräfte Dominik Kröse und Nico Parisis verzichten. Zudem fehlt Robin Axel weiterhin rotgesperrt. Dafür rückt Abwehrspieler Kevin Konarski nach seiner abgesessenen Gelb-Rot-Sperre wieder in den Kader. "Wenn wir am Sonntag nicht über unsere Grenzen gehen, dann wird es schwer etwas zu holen", stellt BRK-Trainer Dirk Schulz klar.

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Vonderort (15.) - FC Polonia (12.)

„Wir wollen den Schwung vom Sieg gegen Vorwärts mit in die Partie nehmen“, erklärt Erdal Balli vom SV Vonderort. Die Vonderorter konnten in den ersten fünf Spielen nicht einen Punkt holen und somit ist die Freude über den ersten Punktgewinn noch größer. „Ich hoffe, dass wir uns ähnlich zeigen, damit wir uns weiter entlasten.“

   Als Gegner kommt Polonia Bottrop, die nur drei Plätze und zwei Punkte vor den Löwen vom Wienberg stehen. Somit erwartet uns ein spannendes Kellerduell, wo beide Mannschaften verpflichtet sind, Punkte mitzunehmen. Also Kompromisslösung Remis? „Nein!“, sagt Polonias Trainer Adam Karpinski. „Wir müssen langsam richtig Punkte holen, ansonsten wird der Druck zu hoch. Gegen Vonderort ist es gut möglich, Punkte mi nach Hause zu nehmen. Am liebsten würden wir ja den Dreier mitnehmen, das sollte unser Ziel sein und es auch gut zu schaffen“, so Karpinski weiter. Allerdings weiß Karpinski noch nicht, wen er auf den Platz schicken kann. „Viele Absagen kommen immer sehr kurzfristig. So kommen diesen Sonntag zwei Spieler aus dem Urlaub zurück. Aber niemand weiß, ob sie dann auch sofort spielen können“, ärgert sich Karpinski. Der Saisonstart verlief bisher eher suboptimal und nun ist Punkteholen Pflichtprogramm. Karpinski sieht vor allem die nächsten zwei Spiele als sehr wichtig an: „Vonderort und auch die Batenbrocker Ruhrpott Kickers sind schlagbare Gegner. Also erwarten uns nun zwei Spiele, wo man wirklich Punkte holen muss.“ Dafür sollen die bisherigen Fehler abgestellt werden und Kampf- und Laufbereitschaft sollen weiterhin das Spiel prägen.

Anstoß: 15 Uhr

 

RW Welheimer Löwen (1.) - SV Vorwärts (13.)

„Die Löwen sind ganz klar die Favoriten“, so Vorwärts-Trainer Fahrudin Kovac. Nach dem 2:1-Sieg im Topspiel gegen den SC Viktoria stehen die Hausherren mit drei Punkten Vorsprung auf dem ersten Tabellenplatz. Löwen-Cheftrainer Thomas „Netzer“ Ochojski beruht weiter auf seinem Motto und konzentriert sich lediglich auf die eigene Leistung: „Ich bleibe dabei, ich schätze keine Mannschaft ein. Ich schätze und respektiere jede Mannschaft, aber es zählt nur unsere Leistung und wir konzentrieren uns nur auf das was wir spielen“, so der emsige Trainer. Dass dies keine Partie auf Augenhöhe wird ist kein Geheimnis, denn bei den Gäste läuft derzeit nichts nach Plan. Gegen SV Vonderort mussten sich die Vorwärtser zuletzt mit 1:3 geschlagen geben. „Wir haben viele Verletzte, viele die einfach nicht dabei sind und es läuft einfach ziemlich schlecht gerade. Nach dem Spiel gegen Vonderort habe ich den Spielern eine Trainingspause zum Nachdenken gegeben“, so Kovac.

   Auch wenn Ochojski das Ziel für die kommende Partie verschlüsselt formuliert, peilen die Löwen die drei Punkte fest an: „Wir müssen unseren Job machen, dann können wir jeden Gegner schlagen. Machen wir unseren Job nicht, können wir auch verlieren“, so Ochojski, der auch mit Personalproblemen zu kämpfen hat: „Wir haben derzeit viele Verletzte, im letzten Spiel hatte ich schon nur zwei Leute auf der Bank“, so „Netzer“ weiter. Doch das Ziel für die laufende Spielzeit formuliert Ochojski genauer: „Unser Ziel ist der Aufstieg und dafür müssen wir alles geben. Wir haben jetzt einen Vorsprung von drei Punkten und diesen können wir ausbauen.“

   „Wir müssen leider mit dem kämpfen was wir haben, und werden alles versuchen, doch die Löwen sind die Favoriten“, blickt Kovac auf das kommende Spiel.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Fortuna II - SF Königshardt II 1:0 *Bereits am Do, 3. Oktober*

SV Rhenania II - TB Oberhausen II

VfB Bottrop II - TSV Safakspor III

SW Alstaden II - SV 1911

SC Viktoria - SuS 21 Oberhausen II

Auch wir müssen erstmals in unserer Geschichte den englischen Wochen Tribut zollen. Leider platzt das Lazarett unserer Redaktion an diesem Wochenende aus allen Nähten, weswegen wir nur sehr dünn besetzt sind und wir über weniger Spiele berichten können, als ihr es gewohnt seid. Wir hoffen auf Eurer Verständnis und werden ab nächster Woche wieder wie gewohnt voll angreifen können. 

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Kommentare: 6
  • #1

    bwo (Freitag, 04 Oktober 2013 17:15)

    Zu 99 % prozent kommt von fuhlenbrock einer nach und.

  • #2

    SVR (Freitag, 04 Oktober 2013 17:53)

    Rhenania siegt

  • #3

    Beobachter (Freitag, 04 Oktober 2013 19:05)

    Noch so einer,Netzer: Jede Mannschaft redet sofort vom Aufstieg, wenn sie an der 1.Tabellenplatz sind.Ball Flach halten, wartet doch erst mal die Vorrunde, dann werden wir sehen wer um die Meisterschaft spielt.Hier kann fast jeder jeden schlagen.Es wird bis zum letzten Spiel Spannend bleiben.

  • #4

    Peter Senderecki (Samstag, 05 Oktober 2013 09:51)

    Ich schaue mir gerne Amateurspiele an und kenne sehr viele Trainer und daher stelle ich euch Spielern mal die Frage.Haben die Trainer immer schuld wenn es sportlich nicht läuft? Nein, ihr seid es doch die immer wieder Probleme bereiten.Der erste Spruch der immer von euch kommt"
    Der Trainer hat doch keine Ahnung", dabei haben die meisten Trainer viel höher gespielt wo ihr nie hinkommen werdet.Kritikfähig sind die meisten Spieler sowieso nicht suchen die Fehler immer beim Mitspieler, Trainer, Schiedsrichter oder Gegenspieler. Das Training ist bei vielen Spielern auch nicht die Stärke es kommen Abmeldungen (wenn sie kommen) da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Große Fresse haben alle und herziehen könnt ihr auch über alle aber mal Größe zeigen und nach dem Spiel sagen" Ich war heute richtig Scheiße" das kommt von keinen. Das traurige ist, das es nicht besser wird.Am Montag gehe ich wieder arbeiten und das Gejammere von den Spielern geht von vorne los. Ihr seid die schlechteste Fußballgeneration die ich kenne.

  • #5

    Bottroper (Samstag, 05 Oktober 2013 10:39)

    DSB & BWF brauchen beide neue Torhüter
    DSB muss auf Branko verzichten der wird wohl auch garnicht mehr zurückkehren wegen seine schlimme verletzung und mit den ersatz kerper Milan kann mann die liga nicht retten!

    BWF muss auch ein nuen Keeper holen wenn die aufsteigen wollen mit Kasper ist es schwer die hatten ja 2Top spiele und da patzte der Kasper

  • #6

    @@@ Insider (Samstag, 05 Oktober 2013 13:11)

    Info zu AK 2. vs. DSB.
    @
    Beste Heimmannschaft der Liga (Arminia 2) trifft beste Auswärtsmannschaft (DSB)
    Nicht Posten! Vielleicht noch dazu schreiben irgendwo! ;)