5 Fragen an ... Sascha Reimann

Er war lange Zeit Spieler und auch Trainer bei Wacker Gladbeck und wird seine alte Liebe wohl auch immer weiter im Herzen tragen, aber seit ein paar Monaten gehen Wacker und Sascha Reimann getrennte Wege. Reimann schlug es an die Sportanlage Busfortshof zum Schwarz-Blau Gladbeck, wo er Trainer der ersten Mannschaft geworden ist. Wie es ihm da so geht und was seine geplanten Ziele sind, erfuhr Auf'm Platz exklusiv für Euch. Es ist wieder einmal Zeit für fünf Fragen.

Von Ben Tautz

5 Fragen an ... Sascha Reimann

Trainer SuS SB Gladbeck

Auf'm Platz: Hallo Sascha! Seit Anfang der Saison bist du ja nun bei Schwarz-Blau als Trainer der ersten Mannschaft und jeder weiß, dass du sofort mit Herzblut dabei bist und auch weiter sein wirst. Trübt der Anschein?

Reimann: "Nein! Ich bin hier echt mit viel Spaß bei der Sache und fühle mich mehr als pudelwohl und fahre gerne zum Training und auch die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Klagen, will ich auf keinen Fall und bin froh, diesen Schritt gemacht zu haben."

Auf'm Platz: Sind wir mal ehrlich: Eigentlich hast du dir für den Saisonstart einiges mehr vorgenommen, oder?

Reimann: "Das stimmt auf jeden Fall! Es läuft derzeit sehr schleppend und wir hatten uns natürlich mehr erhofft. Jetzt stehen wir sechs Punkte hinter dem Tabellenführer und haben nach fünf Spielen erst fünf Punkte. Das kann noch nicht unser Anspruch sein."

 

Auf'm Platz: Dein beziehungsweise der Anspruch der Mannschaft lautet auch weiterhin - trotz des Fehlstarts - besser als letzte Spielzeit zu sein?

Reimann: "Ich habe ein Ziel ausgegeben und das bleibt auch. Wer mich kennt, der weiß, dass ich meine Ziele erreichen will. Wir hinken zwar dem Ziel derzeit ein wenig hinterher, aber ich setze viel auf die Jugend und irgendwann trägt auch das Früchte. Erstmal jedoch müssen wir uns wieder finden."

 

Auf'm Platz: Da sagst du was. Letzte Woche gab es ja schließlich eine unnötige Niederlage, wo ihr zu Halbzeit 3:1 in Grafenwald II geführt habt und schließlich noch verloren habt. Kannst du dir das erklären?

Reimann: "Die Einstellung fehlte einfach in der zweiten Halbzeit. Wir müssen uns in den kommenden Wochen definitiv um 100 Prozent steigern und um 180 Grad drehen, sonst gewinnen wir keine Spiele. Wir haben schwere Aufgaben vor der Brust, können diese auch meistern, aber nur, wenn die Moral stimmt. Das traue ich meinen Jungs natürlich zu und erwarte dies auch."

 

Auf'm Platz: Wie sieht deine Zukunftsplanung im Amateurfußball aus? Bleibt diese Schwarz-Blau?

Reimann: "Ich habe zwar einen Einjahresvertrag, aber ich baue mir hier etwas auf und das will ich mit Sicherheit nicht nach einem Jahr wieder aufgeben. Ich möchte zum jetzigen Zeitpunkt auf jeden Fall bleiben!"

 

Wir bedanken uns bei Sascha Reimann für das Gespräch und wünschen ihm  alles Gute für die Zukunft! 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Arkadius Piekorz (Montag, 23 September 2013 11:30)

    Viel Erfolg!