PSV verliert gegen Buschhausen III

Der PSV Oberhausen verlor sein Spiel am Sonntag beim SC 1912 Buschhausen III. Nach einer torlosen ersten Halbzeit musste man im zweiten Spielabschnitt drei Gegentreffer hinnehmen und unterlag mit 0:3. Am kommenden Spieltag geht es zu den Batenbrocker Ruhrpott Kickern. Dort will man eine bessere Leistung zeigen und etwas Zählbares mitnehmen.

SC 1912 Buschhausen III - PSV Oberhause 3:0 (0:0)

Am dritten Spieltag ging es für die Polizisten zum SC Buschhausen. Die Gelben die in der letzten Saison den Aufstieg um Haaresbreite verpasst haben, sind auch in dieser Saison Aufstiegsfavorit. Trainer Sven Nadolski stellte seine Mannschaft also auf ein schweres Spiel ein. Im Vergleich zum vergangenen Spiel musste man leider auf Pierre Fischer (Urlaub) und Marc Merrettig verzichten, dafür rückten Fabian Bruns und Kai Sadlowski in die Startelf.

   Der SC legte von Beginn an eine robuste Zweikampfführung an den Tag von der man sich im Reihen des PSV zunächst sichtlich beeindruckt zeigte. Der Schiedsrichter ließ unheimlich viel laufen und so fand man für lange Zeit nicht ins Spiel. Doch auch den 12ern wurde nicht viel gestattet und so musste man sich ein chancenarme Erste Halbzeit betrachten. Die beiden schnellen Außen von Buschhausen brachten zwar oft Gefahr an den 16er, doch fand sich zumeist kein Abnehmer in der Mitte. Das Highlight auf Seiten des PSV war ein Distanzschuss von Manuel Rustici den der Torwart irgendwie abwehren konnte doch leider war kein Abnehmer da der den Abpraller verwerten konnte. Nach bereits 34 Minuten musste Fabian Bruns der harten Zweikampfführung Tribut zollen und verletzungsbedingt den Platz verlassen. Dilip Solle feierte nach langer Zeit sein Comeback in der Ersten Mannschaft und ersetzte Ihn in der defensiven Schaltzentrale. So ging es also torlos in die Halbzeitpause zum Wunden lecken.

   Ein erneuter Wechsel stand an. Jens Schräder kam für den ohnehin am Rücken

angeschlagenen Kai Sadlowski ins Spiel. Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich ein ähnliches Bild wobei sich die Spielanteile deutlich zugunsten der Buschhausener verschoben. Die Polizisten wurden quasi mürbe gemacht. Immer wieder bekam man was auf die Socken und die Angriffe konnten meist frühzeitig wieder beendet werden. Leider schenkte man den Ball oftmals auch wieder zu leichtfertig her. So fanden die langen Abschläge von Dirk Kretschmann häufig den Kopf von Miro van Dellen doch die Mitspieler standen meist zu weit weg um den Zweiten Ball zu erobern. Buschhausen wurde immer stärker und so passierte in der 60. Minute das was sich abzeichnete. Pierre Niekrawitz spitzelte an der Seite des 16ers den Ball seinem Gegner vom Fuss und es erklang einer der sehr wenigen Pfiffe des Schiedsrichters der in dem Fall irrtümlicher Weise auf Freistoß entschied. Die darauffolgende Hereingabe segelte an den langen Pfosten. Die Buschhausener wussten in den Zweikämpfen im Zentrum sehr geschickt ihre Arme einzusetzen, scheinbar ohne dass der Schiedsrichter das erkennen konnte. Vom langen Pfosten wurde der Ball wieder ins Zentrum gespielt wo ein Gelber mit einer sehenswerten Direktabnahme unhaltbar einschoss. Nach dem 1:0 versuchte sich der PSV gegen die drohende Niederlage zu stemmen, jedoch gelang das Offensive umschalten zu selten. Den Angreifern fehlten Anspielstationen, so dass nur Einzelaktionen zu Tornähe führten. Bei denen gab es dann weiterhin ordentlich auf die Socken – meist ungeahndet vom Schiedsrichter. Trotzdem konnte sich Dennis Wlecklik mit einem feinen Dribbling eine Torchance aus 18 Metern erspielen, sein Schuss verfehlte das Ziel aber haarscharf. Der PSV machte offen um den Ausgleich zu erzwingen. Pierre Niekrawitz musste nun verletzungsbedingt die Segel streichen und wurde für die Schlussphase durch Fabian Bruns ersetzt. Leider hatten die Bemühungen nicht den erwünschten Erfolg. Buschhausen markierte durch einen einfach Konter in der 87. Minute das 2:0. Bei allen Angriffsbemühungen darf man halt nicht vergessen seinem Gegenspieler hinterher zu gehen. Der Drops schien kurz vor Schluss also gelutscht zu sein. Leider verhielt man sich in den Reihen des PSV auch entsprechend. Man erzählt zwar immer von so vielen Beispielen wo ein Spiel in wenigen Minuten noch umgedreht werden konnte doch die Polizisten hatten aufgegeben und ließen ohne jegliche Gegenwehr das 3:0 über sich ergehen. Der SC Buschhausen war der zu erwartende starke Gegner. Spielerisch neutralisierte man sich weitestgehend, jedoch zeigten die Buschhausener den etwas größeren Biss und wussten die Spielleitung des Schiedsrichters besser für sich zu nutzen.

   Am kommenden Sonntag reist man nach Bottrop in den Sandkasten zu Batenbrock. Die Ruhrpottkickers stehen nach 3 Spielen mit zwei Siegen und einer Niederlage 2 Punkte vor dem PSV in der Tabelle. Um dort zu bestehen muss man noch mehr Leidenschaft und Kampfgeist an den Tag Legen denn die ungewohnten Platzverhältnisse werden das Spielen mit Sicherheit nicht einfacher machen.

Text: PSV

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