Arminias AH ist Westdeutscher Meister

Arminia Klosterhardt feiert in diesem Jahr bekanntlich das 90 Jahr-Jubiläum. Und pünktlich zu diesem Anlass hat auch die Alt-Herren Mannschaft von Axel Plücker etwas historisches geschafft und dem Verein einen weiteren Grund zum Feiern beschert. Arminia Klosterhardt Alte Herren ist Westdeutscher-Ü32-Meister. Auf den Kleinfeldern der Sportschule Wedau präsentierte sich das Team am vergangenen Samstag in bestechender Form. In fünf Gruppenspielen landeten die Plücker-Mannen vier Siege in Folge und war somit verdienter Sieger.

Im letzten unbedeutenden Gruppenspiel gab es noch ein 1:1. Der Jubel war riesig. In nahezu allen Spielen stand die Truppe defensiv sehr diszipliniert, hatte eine prima Grundordnung und ließ dem Gegner nur wenig Entfaltungsmöglichkeiten. Offensiv war die Truppe hingegen immer brandgefährlich; allen voran Torjäger Christian Dahlbeck, der hochmotiviert allein sechs von elf Toren erzielte. Eine perfekte Mischung an diesem Tag.

Der verdiente Lohn als Westdeutscher Meister: Berechtigung zur Teilnahme an der inoffiziellen deutschen Ü32-Alt-Herren Meisterschaft. Diese findet am 13.6. und 14.06. 2014 bei der SG Sonnenhof Großaspach in der Nähe von Stuttgart statt. Einen kleinen Vorgeschmack vom diesjährigen Endturnier bekommt man hier : http://supercup-nb.de. Chef-Coach Axel Plücker fasste den Tag glücklich zusammen: „Ich bin einfach nur stolz auf das Team. Wir haben super gespielt und freuen uns total, so etwas historisches geschafft zu haben!“

 

Die einzelnen Begegnungen:

 

Spiel 1 : Union Mülheim, 1:0, Tor : Christian Dahlbeck.

Gegen ein bereits für die Endrunde qualifiziertes Union Mülheim (da amtierender Niederrheinmeister) war die Truppe direkt hellwach. Defensiv stand man sicher, offensiv war man jedoch zunächst glücklos. Dahlbeck, Rausch, Schlautmann vergaben kleinere Gelegenheiten. Letztlich war es Christian Dahlbeck, der in der letzten Spielminute nach beherztem Perenz-Tackling freistehend den Ball bekam und dann seinem Ruf gerecht wurde. Bei ihm brennt halt nichts an, drin das Ding!  Ein perfekter Turnierauftakt.

 

Spiel 2 : VfL Meckenheim, 4:2, Tore : 2 x Christan Dahlbeck, Harald Bätz, Robert Perenz.

Arminia legte los wie die berühmte Feuerwehr. Nach gut fünf Minuten stand es bereits 3:0. Wie es dann so oft passiert, im Gefühl der sicheren Führung, kommt der Schlendrian und die Quittung folgte. Es stand plötzlich nur noch 3:2. Letztlich war es Robert Perenz, der dem Gegner mit dem 4:2 den letzten Zahn zog. Sechs Punkte nach zwei Spielen bedeutete die Übernahme der alleinigen Tabellenführung.

 

Spiel 3 : Germania Burgwart, 3:2, Tore : Andreas Schlautmann, Christian Dahlbeck per Elfmeter, Hennes Rausch.

In diesem Spiel musste die Truppe erstmals einem Rückstand hinterher laufen. Das frühe 0:1 hatte durchaus einige Minuten Bestand. Auch daher war vielleicht das Arminia-Spiel ein wenig hektischer und weniger geordnet. Andreas Schlautmann erzielte schließlich nach Klasse-Freistoß-Variante das umjubelte 1:1. Nun war man wieder auf Betriebstemperatur. Christian Dahlbeck erhöhte cool per Neunmeter auf 2:1, aber kurz danach fiel auch schon wieder der Ausgleich. Es wurde hektisch und hitzig. Burgwart übertrieb das Zeitspiel, Arminia rannte an. Als Andreas Arold das 3:2 erzielte war der Jubel wieder groß. Noch größer jedoch auch der Ärger und die Meckerei, als der Schiri dieses Tor nicht gab. Hand ?! Neee, niemals, Aris (nicht vorhandener) Sixpack hatte ein perfektes „Ball-Emblem“ davon getragen ; man sah es abends im Clubhaus noch ; Ari wurde vom Schnapper aus kurzer Distanz gegen den dünnen Bauch geschossen, die Hand war niemals am Ball. Aber da ein Schiri in solch Situationen bekanntlich kaum eine Entscheidung revidiert ging es weiter mit 2:2 und einer turbulenten Schlussphase. Hennes Rausch war es letztlich, der zu einem seiner bekannten Fernschüsse ansetzte. „Lass ihn laufen, der Hennes macht das…!“..schrie Axel Plücker von außen, als Hennes den Ball Höhe Mittellinie bekam und in seiner bekannten Art loslegte….gesagt….getan - Rechtschuss in den Knick. Es dauerte nicht mehr lange und es war gewiss : Es war der Siegtreffer. Dritter Sieg, Ausbau der Tabellenführung.

 

Spiel 4 : FC Frohlinde, 2:1, Tore : 2 x Christian Dahlbeck.

In den Parallen-Gruppen-Spielen nahmen sich die Gegner netterweise gegenseitig die Punkte weg. Speziell Hagen 1911 verpasste in ihrem vierten Spiel einen 3. Sieg und kam nach besagten vier Spielen eben nur auf acht Punkte. Man wusste daher schon vor dem Anstoß : Ein 4. Sieg wäre die Westdeutsche Meisterschaft ! Vielleicht war auch deswegen das Spiel nicht ganz so gut. Christian Dahlbeck netzte mal wieder zur Führung, beruhigen sollte der Treffer das Arminen-Spiel jedoch nicht. Frohlinde egalisierte und das Spiel plätscherte ein wenig dahin. Arminia wurde ein wenig nervös, nicht viel sollte klappen. Dass Christian Dahlbeck schließlich abermals traf, darf man vielleicht „glücklich“ nennen, aber unter dem Strich durchaus verdient. Arminia AH brachte das 2:1 über die Zeit. Ende und Gewissheit : Westdeutscher Meister. Der Jubel kannte kaum Grenzen.

 

Spiel 5 : Hagen 1911, 1:1, Tor Klaus Stelzer

Im unbedeutend gewordenen letzten Spiel gab es einen Nichtangriffspakt und einen Mann des Spiels. Alle waren platt, die Entscheidung war gefallen, entsprechend war das Spiel. Langweilig, langsam, Rückpass hier, Rückpass da. Sehr zum Missfallen von Klaus „Oppa“ Stelzer. Mit 46 Jahren rennt und brennt er immer noch mehr als heute die 20-Jährigen. Nicht dass er nur das 1:0 erzielte, nein, auch verbal ließ er seine Mitspieler wissen, was er von Passivität hält. Lautstark machte er seine Truppe zur „Schnecke“. Als dann der Gegner auch noch Rückpass um Rückpass spielte, bekam auch der Gegner seinen Unmut zu hören. „Jetzt hab ich aber die Schnauze voll, greift doch mal an, wat soll so eine Scheiße ?“, machte er auch den Gegner zur Minna. “ Weltklasse, der Oppa…. ! In der Zwischenzeit fiel übrigens das 1:1.

 

Eine im Großen und Ganzen ausgeglichene Gruppe. Arminia AH war hier und da einfach den Ticken stärker und war mit 13 Punkten verdienter Sieger vor Hagen 1911 mit neun Punkten.

Ein geiler Tag, mit perfektem Ausgang wurde anschließend natürlich gebührend im Clubhaus begossen!

 

Text und Fotos: Schlauti / Arminia Klosterhardt AH

Auf´m Platz gratuliert den Ü-32 AH von Arminia Klosterhardt zum Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft!
Auf´m Platz gratuliert den Ü-32 AH von Arminia Klosterhardt zum Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft!

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Kommentare: 4
  • #1

    Andreas Arold (Montag, 09 September 2013 12:26)

    Wir sind alle sehr stolz auf das was wir erreicht haben. Eine Geile Mannschaft, danke das ich ein teil dieser Truppe sein darf.

  • #2

    Kenner (Montag, 09 September 2013 13:43)

    Spielt der Lorenz denn dann auch zeitgleich für Louisiana . Da er ja dieses Jahr dort die deutsche Meisterschaft gespielt hat . Das ist schon komisch

  • #3

    Maik Kuschel (Montag, 09 September 2013 13:57)

    Super Jungs...

  • #4

    @#2 (Mittwoch, 11 September 2013 14:16)

    Wo ist dein Problem?