„Wir brauchen endlich den ersten Dreier“

Am kommenden 3. Spieltag sind in der Landesliga nur die Bottroper Klubs im Einsatz. Dabei will vor allem Rhenania nach den bisherigen Nullnummern im ersten Keller-Duell in der Fremde siegen, während der VfB einen der Meisterschaftsfavoriten empfangen muss. Auf Rheinbaben findet eine Liga tiefer das mit Spannung erwartete Derby zwischen der Fortuna und Dostlukspor statt, während die Reserve von Arminia Klosterhardt im Stadtduell mit einem Sieg an die Spitze springen kann. In der Kreisliga A duellieren sich auch Buschhausen und Lirich um den Platz an der Sonne, während auf die Sterkrader ein heißes Derby zwischen dem FC und Glück-Auf wartet.

Landesliga

Vogelheimer SV (13.) - SV Rhenania (15.)

"In beiden Spielen haben wir nicht alles abgerufen, was wir können", so Rhenanis Trainer Oliver Dirr nach dem 0:1 beim VfB Bottrop und dem 0:1 gegen den Mülheimer SV. "Wir hatten gerade gegen Mülheim genügend Torchancen um das Spiel zu gewinnen, doch es sollte nicht sein", so Dirr weiter.

Ist aus dem Urlaub zurück: Ihab Khatoun.
Ist aus dem Urlaub zurück: Ihab Khatoun.

"Vor der Saison haben 75 Prozent gesagt, dass wir Absteiger Nummer Eins sind. Nach den ersten beiden Spieltagen sagen es 95 Prozent. Die restlichen 5 Prozent bilden unser Trainerteam, der Vorstand, der Sportliche Leiter und die Mannschaft", betont Dirr, der erklärt: "Es ist jetzt nicht alles Scheiße, nur weil wir zwei Mal verloren haben. Die Trainingsbeteiligung und der -eifer sind gut und wir werden unseren Weg weitergehen." Der Rhenanentrainer ärgert sich dabei besonders über ein Thema: "Es wird sogar unser Aufstieg schlecht geredet. Wir sind ja nur mit Glück aufgestiegen. Dafür habe ich kein Verständnis", musste Dirr seinem Ärger Luft machen.

   Nun aber der Blick auf den kommenden Sonntag: Neben Samet Kanoglu (Rotsperre) werden weiterhin noch Dominik Wenderdel und Radoslaw Jankowski ausfallen. Dafür kehrte Ihab Khatoun aus dem Urlaub zurück. "Ihab wirkt topfit. Dennoch kann ich ihn nicht sofort reinschmeißen", erklärt Oliver Dirr, der sich noch über einen kurfristigen Neuzugang freuen durfte: Mit Ali Akdeniz wechselt ein 21-Jähriger Mittelfeldsieler vom SV Uedesheim aus der Oberliga nach Rhenania. "Ich habe mit ihm bereits gesprochen und er macht menschlich einen top Eindruck auf mich. Auch fußballerisch wird er uns weiterbringen. Doch wir dürfen jetzt keine Wunderdinge erwarten, da er in der Vorsaison länger verletzt war", freut sich Dirr über eine weitere Alternative im Mittelfeld, die ab sofort spielberechtigt ist.

   Auch Pascal Pfeifer wird natürlich dabei sein. "Ich übe und habe keine keine Kritik an Pascal geübt. Er ist nicht alleine für das Toreschießen zuständig. Ich weiß was ich an ihm habe und wenn er ein Mal trifft, wird es auch wieder öfter rappeln", nahm Oliver Dirr Stellung zu seiner angeblichen Kritik an seinem Stürmer. 

   Wie auch der SVR ist der Vogelheimer SV noch ohne Sieg. Dafür hat der VSV aber bereits einen Zähler auf dem Konto und auch schon zwei Mal in dieser Saison getroffen. "Das wird aber keine Übermannschaft sein, denn sonst hätten sie schon sechs Punkte auf dem Konto. Wir müssen einfach mal die Kiste treffen, dann ist auch der Knoten geplatzt. Wir brauchen endlich den ersten Dreier", so Dirr abschließend.

Anstoß: 15.30 Uhr

 

VfB Bottrop (8.) - 1. FC Bocholt (4.)

Am Sonntag wartet ein weiterer Knaller auf das Team von Mevlüt Ata, denn mit den Bocholtern kommt ein weiterer Aufstiegsanwärter ins Jahnstadion. Der Gast verfügt über einen großen Kader, der nahezu aus Bocholter Eigengewächse besteht. Gegen den Mitkonkurrenten um den Aufstieg ESC Rellinghausen reichte es letzte Woche zu Hause nur zu einem torlosen Remis. Deswegen werden die Gäste alles dran setzen, Ihre Favoritenrolle gegen den VfB gerecht zu werden - und wollen natürlich drei Punkte mitnehmen.

Ein großes Fragezeichen steht hinter Mohamed Bouterfas.
Ein großes Fragezeichen steht hinter Mohamed Bouterfas.

Somit sind zunächst die Rollen klar verteilt und die Ata-Elf hat nicht wirklich etwas zu verlieren - sie kann nur gewinnen. "Wir bauen auf unsere Leistung aus der Vorwoche und werden unsere Möglichkeiten über den Kampf suchen. Spielerisch muss sich unsere Mannschaft noch finden und wir schauen Woche zu Woche", so Pysiotherapeut Christian Müller. Fatih Uzun hat sich von einem Pressschlag aus dem letzten Spiel noch nicht richtig erholt und fällt wohl aus. Hinter den verletzten Marc Grobi und Mohamed Bouterfas stehen jeweils ein großes Fragezeichen; hier entscheidet es sich kurzfristig, ob sie am Sonntag zum Einsatz kommen. Dafür ist Michael Kiefer wieder an Bord und Marc Wittstamm lief schon wieder ein paar Runden im Jahnstadion. "Das ist sehr schön, dass er wieder bei der Mannschaft war. Wir freuen uns sehr auf und mit Marc", weiß Müller, der Sonntag leider nicht beim Spiel dabei sein wird. "Ich habe meinen großen Tag und werde am Samstag heiraten. Nach der großen Feier geht's dann in die Flitterwochen", freut sich Christian Müller.

Der VfB Bottrop zieht aus seinen bisherigen Erkenntnissen nur das Positive und ist sich seiner Situation in dieser Landesliga-Saison bewußt. "Die Art und Weise, wie wir letzte Woche gespielt haben, war ein Fortschritt. Darauf bauen wir auf und werden uns weiter entwickeln", lässt der künftige Bräutigam wissen.

Anstoß: 15 Uhr

 

Das Auf'm Platz-Team wünscht Christian Müller und seiner künftigen Ehefrau alles erdenklich Gute für die gemeinsame Zukunft!

 

Der Volltreffer des VfB Bottrop zum Heimspiel gegen den 1. FC Bocholt
Volltreffer.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.1 MB

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC 26 Bocholt (14.) - TuB Bocholt (16.)

Bezirksliga

SV Fortuna (8.) - Dostlukspor (13.)

Nach dem Landesliga-Derby am ersten Spieltag zwischen dem VfB und Rhenania Bottrop kommt es nun zum zweitranghöchsten Aufeinandertreffen im Bottroper Amateurfussball. Der Aufsteiger SV Fortuna empfängt Dostlukspor Bottrop, die in ihre zweite Bezirksligasaison gehen. Es ist auch das Duell der Finalisten der diesjährigen Feldstadtmeisterschaft, welches die Gäste im Elfmeterschießen für sich entscheiden konnten. Folgt nun die Revanche? Punktemäßig stehen die Rheinbaben um ganze zwei Zähler besser da, doch was mag das noch gerade mal zwei Spieltagen schon bedeuten. Während beide zum Auftakt verloren, gelang der Fortuna am letzten Sonntag ein starkes 3:0 in Holten. Die Stempel-Elf erkämpfte sich gegen Hamminkeln zwar einen Punkt, im Nachhinein wäre aber drei verdient gewesen.

   Für den Spielertrainer gibt es aber keinen Grund den einen Zähler schlecht zu reden: „Jetzt haben wir einen Punkt, der immerhin ein wenig Sicherheit gibt. Auf die Leistung können wir jedenfalls aufbauen, denn wir haben einen ordentlichen Fussball gespielt. Wenn wir jetzt noch unsere Chancen verwerten, dann sieht es noch besser aus.“ Immer noch schlecht sieht es dagegen im personellen Bereich aus. Zwar kommen die gesperrten Ali Hazar und Sebastian Murasch zurück, doch zu den eh schon verletzten Georges Nassar, Deniz Sirin und Danny Buttenbruch gesellt sich jetzt noch Vitali Schreiner mit eine Knorpelschaden hinzu, wodurch er höchstwahrscheinlich die ganze Hinrunde fehlen wird. Zudem ist Akin Uzal noch weiterhin im Urlaub. „Das ist natürlich alles andere als optimal. Aber was sollen wir uns jetzt zu Hause einschließen. Wir müssen das Beste draus machen und versuchen klar zu kommen. Fortuna ist eine sehr gute und laufstarke Truppe und das es gegen einen Aufsteiger nicht leicht wird, haben wir ja schon gegen Alstaden vor zwei Wochen gesehen“, so Stempel.

   Bei den Hausherren herrscht natürlich große Freude auf das erste Derby in der Bezirksliga, zu überbewerten will Coach Hoffmann es aber auch nicht: „Die Rahmenbedingungen eines Derbys sollten wir außen vor lassen, klar ist aber auch, dass so ein Derby seine eigenen Geschichten schreibt.“ Den kommenden Gegner schätzt der 31-jährige schwere ein als die letzten beiden Gegner (GW Holten, Adler Osterfeld). Als Motivation für seine Spieler nimmt er das zurückliegende Stadtmeisterschaftsfinale, an das man nicht die aller schlechtesten Erinnerungen hat: „Zu dem Zeitpunkt waren wir nicht ganz so weit weg vom Leistungsniveau von Dostlukspor. Jetzt muss man sehen, ob wir es am Sonntag halten können. Wenn wir das Ergebnis vom Finale nach der regulären Spielzeit erzielen (2:2), dann hätten wir den ersten Punkt zu Hause in der Bezirksliga geholt.“ Mit Blick auf die Partie in Holten gibt es bei den Fortunen insbesondere im taktischen Bereich einige Verbesserungen anzustreben. „Wir müssen sehen, dass wir die eigenen Reihen besser schließen und nicht die Qualität der Großchancen, wie sie Holten in der ersten Halbzeit hatte, zu lassen, den Dostlukspor verfügt über eine gute Offensivabteilung“, so der Übungsleiter, der am Sonntag auf Kevin Miszczuk, Tim Strickerschmidt und Maurice Dignal verzichten muss.

Anstoß: 15 Uhr

 

VfR 08 Oberhausen (11.) - Arminia Klosterhardt II (2.)

Der VfR 08 Oberhausen tritt am Sonntag erst zu seinem zweiten Spiel in dieser Saison an. Am letzten Wochenende hatte die Mannschaft von Thorsten Hamm spielfrei, nachdem man am 1. Spieltag 1:1 gegen BW Oberhausen gespielt hatte. Die Arminia geht hingegen sogar schon in ihr viertes Spiel, nachdem man am Mittwochabend im vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen den SC 20 Oberhausen bereits spielte. Und das auch noch sehr erfolgreich. Nach 90 Minuten stand ein 5:1-Heimsieg. Doch der kommende Gast konnte auch diesen Sieg - der bereits zweite im dritten Spiel - richtig einordnen.

Arminias Julian Bey befindet sich im Aufbautraining.
Arminias Julian Bey befindet sich im Aufbautraining.

So meint auch der Sportliche Leiter Andreas Arold im Vorfeld: „Wir haben die letzten halbe Stunde in Überzahl gespielt und erst dann wurden wir besser und die Kräfte beim SC schwanden. Wir hatten zuvor Glück, denn der Spielclub hatte viele Chancen. Daran müssen wir auch arbeiten, wir haben zu viel zugelassen und standen in der Defensive nicht gut.“ Einmal angefangen, hob Arold den mahnenden Finger immer mehr. „Uns passieren nach wie vor zu viele einfacher Fehler. Vielleicht machen die Spieler sich auch zu viele Gedanken und Fußball ist eine Kopfsache. Wenn uns der erste Fehlpass passiert, ist das Selbstvertrauen scheinbar nicht mehr so, wie wir uns das vorstellen beziehungsweise wie es in der Vorbereitung war.“ Es ist derzeit Meckern auf hohem Niveau. Denn die Mannschaft von Trainer Christian Dahlbeck schaffte einen guten Start, nachdem man letzte Saison lange Zeit gegen den Abstieg kämpfen musste. Trotzdem weiß man am Hans-Wagner Weg nicht so recht, was am Sonntag auf einem zukommt. „Den Punkt vom VfR gegen BWO am 1. Spieltag kann ich schlecht einschätzen. War der VfR jetzt so stark, der BWO so schwach? Es könnte sein, dass unser Gegner etwas aus dem Tritt ist wegen der 14 Tage Pause. Fragen über Fragen. Was wir wissen, ist, dass wir auf dem kleinen Platz dort zuletzt immer Probleme hatten. Wir lassen uns also überraschen, wie es Sonntag laufen wird“, so Arold weiter, der hinzufügt: „Wir wollten vor dieser Woche vier Punkte haben. Drei haben wir gegen den SC 20 schon geholt. Demnach wären wir mit einem Punkt bereits zufrieden. Und wenn wir den Schwung aus der letzten Partie mitnehmen, dann ist auch ein Punkt möglich.“ Verzichten muss Klosterhardt weiterhin auf die Nienerza-Brüder. Auch Simon Steinberg fällt mit Knie-Problemen aus und Julian Bey befindet sich noch im Aufbautraining. Zudem fällt Marco Schattauer aus, der am Mittwoch verletzt ausgewechselt werden musste. Bei ihm besteht der Verdacht auf eine Zerrung.

08-Trainer Thorsten Hamm warnt vor dem schnellen Umschaltspiel der Gäste.
08-Trainer Thorsten Hamm warnt vor dem schnellen Umschaltspiel der Gäste.

Auch Thorsten Hamm kann nicht aus dem Vollen schöpfen. Mathias Banowski hat sich an der Schulter verletzt und auch hinter Tim Prazeus steht derzeit noch ein Fragezeichen, ob er spielen kann. Doch deswegen macht sich Hamm keine Sorgen. „Wir haben einen großen Kader, der das auffangen kann. Und wenn die nicht fit sind, werden andere spielen. Denn gerade zu Saisonbeginn müssen wir bestimmt noch kein Risiko eingehen. Anders vielleicht als im Vergleich zum Saisonende.“ Der Cheftrainer selbst kann es auch noch nicht beurteilen, ob die Pause seinem Team gut tat. „Ich glaube, dass das weder ein Vor- noch ein Nachteil ist. Man hätte natürlich sagen können, dass nach dem 1:1 gegen BWO, wo wir in der zweiten Halbzeit gut gespielt haben, wir gerade dann hätten weiterspielen müssen“, so Hamm, der aber deswegen nicht komplett mit seiner Mannschaft die Füße auf den Couchtisch gelegt hat. Letzte Woche spielte man gegen den Oberligisten RW Oberhausen II und verlor mit 0:4. „Eine gute Vorstellung der Jungs“, war der VfR-Übungsleiter zufrieden. Dennoch warnt er vor dem kommenden Sonntag. „Das wird ein schweres Spiel, wobei in dieser Liga es sowieso keine leichten Spiele gibt. Arminia muss man früh stören, denn fußballerisch sind sie sonst sehr stark und können vor allem schnell nach vorne umschalten“, zeigt Hamm, dass er seine Hausaufgaben gemacht hat. Er und auch Teile der Mannschaft konnten sich davon auch überzeugen. Denn man besuchte ebenfalls wie viele andere Oberhausener das vorgezogene Meisterschaftsspiel der Arminia gegen den SC 20 am vergangenen Mittwoch. Hamm betont: „Wir müssen an die zweite Halbzeit von dem BWO-Spiel anknüpfen und sofort da sein und diese Leistung über 90 Minuten zeigen. Nur so werden wir uns jeden Punkt hart erarbeiten können.“

Anstoß: 15 Uhr

 

BW Dingden (16.) - GW Holten (15.)

Holtens neuer Trainer Giuseppe Gambino wartet weiter auf den ersten Sieg, sogar auf den ersten Punkt überhaupt, in dieser Saison. Zum Auftakt gab es zwei Niederlagen: 2:3 gegen Arminia Klosterhardt II und 0:3 gegen den SV Fortuna Bottrop am vergangenen Sonntag. Gerade über das 0:3 ärgerte sich Gambino, da sein Team im ersten Durchgang oftmals die Führung auf dem Fuß hatte, doch keinen Treffer erzielen konnte. "Leider haben wir nicht frühzeitig den Sack zu gemacht. Und nach dem Rückstand haben wir dann die Köpfe hängen lassen und kamen nicht mehr zurück", erklärte Holtens Trainer nach dem 0:3 gegen den SV Fortuna, wobei alle Treffer in Durchgang Zwei fielen.

   Am kommenden Sonntag müssen die Grün-Weißen bei BW Dingden antreten. Die kommenden Gastgeber sind wie die Holtener noch ohne Punkt, doch sie haben bislang auch erst eine Partie absolviert: Am ersten Spieltag hatte Dingden spielfrei und in der Vorwoche gab es eine 1:5-Packung bei den Sportfreunden Königshardt. Fakt ist daher, dass eine Mannschaft auf jeden Fall die Negativserie brechen wird und die ersten Punkte sammeln wird. Natürlich ist auch nicht ausgeschlossen, dass beide Teams ihren ersten Zähler sammeln, doch Giuseppe Gambino betont: "Gegen BW Dingden rechne ich mit einem Sieg." Personell gesehen kann Gambino aus dem Vollen schöpfen. Torhüter Kevin Strauch muss zwar bis 14 Uhr arbeiten, "wird es aber bis zum Anpfiff schaffen", glaub Holtens Trainer. "Wir haben hetzt zwei Spiele vergeigt. Doch die Mannschaft und ich haben uns fest vorgenommen am Sonntag frei Punkte zu holen", geht Holten zuversichtlich in das Spiel bei BW Dingden. Zum Gegner hat Gambino auch bereits einige Informationen: "Sie spielen auf Konter, auch zuhause, da sie einen sehr schnellen Stürmer haben. Doch wir wollen defensiv gut stehen und nichts anbrennen lassen."

Anstoß: 15 Uhr

 

SW Alstaden (9.) - GW Lankern (6.)

Nach dem Auftaktsieg am ersten Spieltag über Dostlukspor Bottrop, unterlag Bezirksligaaufsteiger SW Alstaden am vergangenen Sonntag mit 0:2 bei Adler Osterfeld. "Die Jungs haben alles probiert, aber zu viel liegen gelassen. Aber solche Spiele werden in dieser Liga öfter kommen. Da sind wir vielleicht noch etwas zu naiv. Gegen Adler fehlte uns die letzte Galligkeit, das Tor auch wirklich schießen zu wollen“, so das Fazit von Alstadens Cheftrainer Guido Contrino nach dem Spiel.

   Am kommenden Sonntag empfangen die Schwarzen-Weißen GW Lankern zum Heimspiel. Die Gäste haben bislang vier Punkte auf dem Konto: Gegen Friedrichsfeld gab es ein 1:1-Unentschieden und am ersten Spieltag schlug Lankern den SV Krechting mit 3:1. Eben diesen Erfolg sah auch Alstadens Trainer Guido Lankern. "Guido hat sich das Spiel angeguckt", verrät Martin Schulte, Co-Trainer der Schwarz-Weißen. "Es wird eine schwere Aufgabe. Doch wir spielen zu Hause und da wollen wir natürlich möglichst viele Punkte holen", so Schulte weiter. Personell gesehen müssen Contrino und Schulte auf Robin Raguse und Torhüter Matthias Eckl verzichten. "Beide haben sich im Training verletzt und werden uns rund zwei Wochen fehlen", so Martin Schulte. Auch hinter dem Einsatz von Tim Dannenberg stehe nach seinem Fall auf die Hüfte am vergangenen Sonntag noch ein großes Fragezeichen. "Wir werden genügend Spieler haben um das Ziel Saisonsieg Nummer Zwei anzugehen", blickt Martin Schulte zuversichtlich auf den kommenden Sonntag.

Anstoß: 15 Uhr

 

PSV Wesel-Lackhausen II (12.) - BW Oberhausen (6.)

Die Mannschaftsvorstellung ist raus, jetzt weiß jeder Bescheid. Oberhausens Trainer Thorsten Möllmann hat laut der meisten Meinungen der Leser wieder sein Bestes gegeben und abermals den Aufstieg als erklärtes Ziel herausgegeben. "Das Ziel ist Platz eins bis eins", so seine Aussage. Um das am Saisonende erreichen zu können, müsste noch der ein oder andere Sieg herausspringen. Am besten gleich am Sonntag in Wesel-Lackhausen anfangen, das alles andere als gut in die Saison gestartet ist. 

   Gerade solche Gegner sind meistens am schwierigsten zu bespielen. Hinzu kommt, dass Wesel-Lackhausen, die Erstvertretung, am Sonntag als Oberligist spielfrei hat und am Samstag zu einem Testspiel bei Arminia Klosterhardt antritt. Lange Rede, kurzer Sinn: Dass die Reserve aus Wesel mit verstärktem Personal antreten wird, ist alles andere als unwahrscheinlich. Es ist dieses Ungewisse, was die Trainer alles andere als mögen vor solch einem Spieltag. Möllmann selbst wird aus dem Vollen schöpfen können und nachdam man zuletzt auch Arminia Klosterhardt mit 3:1 besiegen konnte, soll der Sieg direkt vergoldet werden. 

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Adler Osterfeld (3.) - SC 20 Oberhausen (17.)

Hier treffen am Sonntag Welten aufeinander. Der Adler steht da, wo der SC 20 letzte Saison stand. Der SC 20 steht jetzt da, wo viele vermeintliche Experten den Adler nach der Saison vermutet haben. Die Vorzeichen sind klar. Denn der Spielclub 20 verlor am Mittwochabend in dem vorgezogenen Meisterschaftsspiel bei Arminia Klosterhardt II mit 1:5. Bereits zum zweiten Mal in dieser Höhe. Und das im dritten Spiel. Auch das dritte Spiel verlor man, so dass bisher ein Fehlstart beim SC auf dem Zettel steht. Anders der Adler, der aus zwei Spielen die maximale Punkteausbeute ergattern konnte.

   Dennoch warnt der Gastgeber-Trainer vor diesem Spiel. „Ich habe mir den SC 20 am Mittwochabend angeguckt. Das 1:5 hat nicht dem Spielverlauf entsprochen. Das sind alles Herzfußballer, vor denen ich den allergrößten Respekt habe. Der Spielclub hatte fünf bis sechs große Chancen und sie werden auch Sonntag gegen uns kämpfen bis zum Umfallen. Es war eine ordentliche Leistung von ihnen“, lobt Udo Hauner den kommenden Gegner. Und das auch nicht einfach so. „Gegen Alstaden haben wir zwar gewonnen, aber glücklich. Das war nicht gut von uns. Wir haben zwar bisher beide Spieltage siegreich gestalten können, aber wir wissen alle das richtig einordnen zu können. Und gegen einen so angeknacksten Gegner ist es immer gefährlich.“ Hauner wird zudem auch nicht aus dem Vollen schöpfen können. „Gino Seggio ist angeschlagen, Andre Badur ebenfalls und bei Timo Uster besteht auch die Gefahr, dass er ersetzt werden muss. Er ist momentan beruflich sehr gestresst“, so Hauner.

   Gestresst dürften so einige Cluberer sein. „Die Gemütslage ist unschön. Das ist erst einmal ein hartes Brot, das wir da schlucken müssen“, so der Spielclub-Trainer Michael Schneider. Der ärgert sich noch immer über die Niederlage am Mittwochabend. „Wir waren gut reingekommen, hatten beste Chancen und war bis zum Platzverweis von Ricardo Lenz gut. Danach sind wir auseinandergebrochen, vor allem in der Abwehr, was sicherlich auch noch daran liegt, dass Dennis Köpke derzeit beruflich fehlt.“ Schneider geht weiter auf Ursachenforschung. „Wir mussten in fünf Wochen schon viermal auswärts spielen, das ist sicherlich auch nicht sehr förderlich. Wir haben jetzt erst einmal das Training von Donnerstagabend auf Freitagabend verlegt, damit die Jungs ein Tag nach dem Spiel frei haben.“ Doch dann wartet mit dem Adler auch schon bald das nächste Duell. „Adler wurde ja eigentlich im unteren Drittel erwartet, haben aber bisher beide Spiele gewonnen. Aber davon haben wir selber gar nichts und gegen Adler werden uns die beiden gesperrten Spieler sowie Dennis Köpke fehlen. Es wird also nicht einfacher. Aber wir haben einen großen Kader, der das auffangen wird“, ist sich Schneider sicher. Ebenso, dass es so nicht weitergehen wird. „Ich bin mir sicher, dass wir uns in den nächsten Wochen steigern werden. Wir müssen nun härter arbeiten und noch disziplinierter werden. Es ist momentan sicherlich nicht schön, aber wir müssen kühlen Kopf bewahren und in Ruhe weiterarbeiten.“

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Krechting (10.) - SF Königshardt (4.)

Für die Sportfreunde aus Königshardt geht die Tour gegen die „Exoten“ der Liga weiter. Nach PSV Wesel-Lackhausen II und BW Dingenden wartet nun der nächste Gegner aus dem Norden. Knappe 50 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Oberhausen und der Gemeinde Krechting, die zur Stadt Rhede gehört. Es ist auch das Duell der Viertplatzierten der Saison 2012/13. Das die Oberhausener in der Lage sind rund um Oberhausen und Bottrop was zählbares mitzunehmen, haben sie bereits am ersten Spieltag beim 2:2 gegen Wesel-Lackhausen II gezeigt. Und gegen ein ähnliches Ergebnis hätte Coach Dirk Wißel nix einzuwenden: „Wir nehmen die Punkte gern mit nach Hause, sei es einer oder drei. Gegen Dingden haben wir gezeigt, was wir können. Natürlich müssen wir uns an vielen Ecken steigern, doch das was ich bisher gesehen habe, stimmt mich zuversichtlich. Aber es wird kein leichtes Spiel. Wir müssen das Maximum in die Waagschale werden. Wenn wir das einstudierte vom Training nur halbwegs umsetzten, dann bin ich recht optimistisch.“

   Gegen den Tabellenzehnten, der nach der Auftaktniederlage gegen GW Lankern (1:3) beim SC 20 mit 1:0 gewann, müssen die Gäste auf ihren Torjäger Dusan Trebaljevac verzichten. Dessen Ausfall wird durch Mark Skowronek kompensiert, der schon mit einem Hattrick in der Vorwoche gezeigt hat, was er kann. Des Weiteren fallen Kevin Luft, Oguz Sefi und David Schloss aus.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Hamminkelner SV (5.) - BV Borussia Bocholt (1.)

08/29 Friedrichsfeld -> Spielfrei

Kreisliga A

Fortuna Alstaden (12.) - SuS 21 Oberhausen (9.)

Bereits in der Vorbereitung auf die aktuelle Saison kam es zu der Begegnung Alstaden gegen SuS 21 Oberhausen. Bis zur 60. Minute führten die SuS'ler 1:0, ehe die Fortunen die Partie noch drehen konnten und am Ende mit 3:1 gewannen. "Wir sind da konditionell ein wenig eingebrochen. Aber die Mannschaft, die jetzt auf dem Platz steht, ist eine andere als in dem Vorbereitungsspiel", so Manfred Brock, Trainer von SuS 21 Oberhausen.

   Nun kommt es am dritten Spieltag der noch jungen Kreisliga A-Spielzeit zum Wiedersehen. Die Fortunaen haben bislang einen Punkt auf der Habenseite und müssen am Sonntag wieder auf eine Vielzahl von Spielern verzichten: Recep Tuna, Cihan Kuruoglu, Şahin Urtenur, Bünyamin Kücük, Yakup Bilici, Hakan Yildiz, Jetan  Krasniqui, Sinan Coban, David Ovezier und Kevin Kiepen stehen allesamt nicht zur Verfügung. Hinzu kommt das Nachtrauern nach dem verpassten ersten Saisonsieg am vergangenen Sonntag: "Ich bin absolut nicht zufrieden. Wir haben die ganze Zeit auf ein Tor gespielt", so Alstadens Trainer Yusuf Kücük nach dem 1:1 bei der SG Osterfeld. Besser lief es da für SuS 21: Nach der 0:7-Klatsche am ersten Spieltag gab es in der Vorwoche einen 3:1-Heimsieg über Adler Osterfeld II. "Wir wollen jetzt natürlich versuchen nachzulegen. Unser Minimalziel ist ein Punkt", stapelt Manfred Brock bewusst tief: "Wir können aktuell nicht über das Spielerische kommen, sondern nur über den Kampf. Wir müssen immer 100 Prozent geben und an unsere Leistungsgrenze gehen." Neben Torhüter Carsten Grzymski wird aller Voraussicht nach auch Libero Tim Heidbüchel ausfallen. "Das ist ein wichtiger Mann, dessen Ausfall eigentlich nicht zu kompensieren ist", so Manfred Brock. Beim getsrigen Training hat sich Heidbüchel "den halben Zehnagel weggerissen", so Brock, und sei danach ins Krankenhaus gefahren.

   "Erst gab es null Punkte, dann einen und jetzt müssen drei kommen", so Kücük in Hiblick auf kommenden Sonntag. Doch dass es nicht einfach wird, weiß Alstadens Trainer auch: "Das wird ein ganz schweres Spiel." Dennoch will die Fortuna den ersten Saisonsieg einfahren: "Meine Spieler sind ganz heiß auf das Spiel."  

Anstoß: 15 Uhr

 

TSV Safakspor (13.) - Sterkrade 06/07 (2.)

Ein ganz besonderes Duell gibt es an diesem Sonntag auf der Platzanlage des TSV Safakspor. Es trifft die Mannschaft von der Dorstener Straße 388 auf die Mannschaft von der Dorstener Straße 342. Eine Partie, die für den Gast keine lange Anreise bedeutet, doch unter verschiedenen Vorzeichen steht. Zwar stiegen beide aus der Bezirksliga ab, doch während die 06er mit zwei Siegen auf dem Sprung nach oben sind und von vielen Teams sowieso als Aufstiegsfavorit gelten, sieht es für die Gastgeber eher mau aus. Dem 0:1 gegen SG Osterfeld zum Auftakt folgte ein klares 2:4 gegen GA Sterkrade. Und auch sonst wird es für die Hausherren in erster Linie darum gehen, den dritten Abstieg innerhalb von drei Jahren zu vermeiden. Der ehemalige Landesligist spielte seit 1994 nie niedriger als Kreisliga A und so soll es auch bleiben.

   Doch dazu müssen unbedingt Punkte her, dass weiß auch C- und Torwarttrainer Tan Basar: „Wir stehen unter Zugzwang und die Tatsache, dass wir jetzt gegen Sterkrade 06/07 spielen, macht die Sache nicht unbedingt leichter. Die 06er sind einer der Aufstiegsfavoriten und sehr schwer zu spielen. Ich habe selbst am dicken Stein gespielt und kenne den Verein und auch einige Akteure und weiß was die können.“ Zu allem Übel ist der Gastgeber von großem Verletzungspech verfolgt. „Unsere komplette Defensivabteilung fehlt am Sonntag. Insgesamt fehlen uns fünf Leute. Zwar kehren drei Leute aus dem Urlaub zurück, aber die sind noch nicht in Form und werden deshalb auch nicht spielen. Dennoch freuen wir uns auf das Derby. Noch haben wir ja nicht verloren“, so Basar.

   Große Freude herrscht auch beim „Gast“ und Tabellenzweiten Sterkrade 06/07. „Das ist ein besonderes Spiel beim Platznachbarn. Es sind beide ehemalige Landesligisten und beide Absteiger und zudem ein Derby und wir wollen die Partie auch angehen, dass es sich auch ihren Namen verdient. Für Safakspor geht es um die ersten Punkte und für uns darum, unsere weiße Weste zu bewahren“, so Trainer Dirk Rovers. Nach einem 4:2 und 4:0 ist die Spielvereinigung eine von vier Teams mit optimaler Punkteausbeute nach zwei Spielen. 100-prozentig zufrieden ist Rovers, der bei den 06ern in sein zweites Jahr geht, aber nicht: „Wir bis jetzt eine Halbzeit gut und die andere Halbzeit schlecht gespielt. Es wäre mal schön, wenn wir über 90 Minuten gut spielen würden, natürlich müssen dabei auch drei Punkte herausspringen, sonst spiele ich gerne so weiter“, schmunzelt der Übungsleiter. Doch das Derby gegen Safakspor wird ein hartes Stück Arbeit für den zweitplatzierten, denn so langsam gehen Rovers die Spieler aus. Neu auf der Verletztenliste ist Jan Fuß, der sich ein Kreuzbandriss zugezogen hat. Maik Kusenberg (Kreuz- und Innenbandriss) und Andre Scheffler (Kapselriss) stehen schon was länger drauf. Ebenfalls nicht zu Verfügung stehen wird Ali Karagöz (Krank), sowie Marc Bechtel und Daniel Teresiak, die sich im Urlaub befinden. Damit hat Rovers ganze elf fitte Spieler im Repertoire. Als Auswechselspieler dienen zwei Reservespiele sowie Mert Erbas, der allerdings nach sechs Wochen das erste Mal mit trainiert hat, aber natürlich alles andere als fit ist.

Anstoß: 15 Uhr

 

SC 1912 Buschhausen (4.) - Arminia Lirich (1.)

„Topspiel“ in der Kreisliga A. Der Tabellenvierter SC 1912 Buschhausen empfängt den Spitzenreiter Arminia Lirich. Beide Teams sind noch ohne Punktverlust und haben neben dem SV Concordia auch noch kein Gegentreffer kassiert. Ein Duell das Spannung versprechen könnte. Insbesondere die Liricher wussten beim 5:0 über die Nord-Reserve zu beeindrucken.

   Übermutig ist man bei den Gästen allerdings nicht geworden: „Fortuna Alstaden und Sterkrade-Nord II waren zwei Teams, die mit uns auf Augenhöhe sind. Mit Buschhausen wartet nun ein ganz anderes Kaliber. Der Sportclub hat sehr gute Spieler in seinen Reihen und gehört für mich zu den Mitfavoriten um den Aufstieg. Das heißt für uns: Konzentriert und mit der richtigen Einstellung an die Sache heran gehen. Aber wir haben gute Spieler im Kader gehabt und auch gute hinzu gekommen und wenn wir das umsetzten, was wir uns vorgenommen haben, dann bin ich ganz zuversichtlich. Es gilt Gas zu geben und an die Leistung von letzter Woche anknüpfen.“, so Arminen-Trainer Christian Kinowski. Personell kann Kinowski bis auf den verletzen Alexander Oepping aus dem Vollen schöpfen.

   Andre Nowak, Trainer des Gastgebers, muss auf gleich vier Spieler verzichte. Christopher Mahnkopf, Tim Krause, Nico Körfer und Manuel Eckers sind allesamt verletzt. „Das sind gravierende Ausfälle. Wir haben ein schweres Spiel vor der Brust und da tun solche Ausfälle natürlich besonders weh. Lirich ist eine gut aufgestellte Mannschaft, die alles versuchen wird, ihre Serie zu halten. Eine Serie wird am Sonntag zu enden und wir wollen alles daran setzten, dass es nicht unsere sein wird“, so Nowak.

Anstoß: 15 Uhr

 

VfR Ebel (3.) - SG Osterfeld (6.)

Wird am Sonntag eine Serie reißen? Sowohl der VfR Ebel als die SG Osterfeld sind noch ungeschlagen, wobei die Ebeler mit der Maximalausbeute von sechs Punkten in die Saison starteten. Die Osterfeld haben vier Zähler auf dem Konto.

   Nun kommt es zum Duell der bislang Ungeschlagenen. "Bei uns ist nach dem guten Saisonstart natürlich Euphorie da und wir wollen mit aller Macht den dritten Saisonsieg", erklärt VfR-Trainer Herbert Nowak, dessen Sohn am heutigen Freitag heiratet. Auf'm Platz gratuliert recht herzlich! Personell gesehen müssen die Ebeler aber auf Pascal Wittebrock (Urlaub), Sebastian Eichhorn (Bänderdehnung) und Marcel Dibowski (Leistenzerrung) verzichten. "Unser Kader ist so groß, dass wir diese Ausfälle auffangen können. Auch wenn es sich hier um drei Stammspieler handelt", so Herbert Nowak.

   Die Stimmung im Lager der SG Osterfeld ist gedrückt. Der Fußball ist zweifelsohne eine der schönsten Nebensache der Welt, doch von der einen auf die andere Sekunde kann der Fußball so unwichtig sein. "Nach der sehr schweren Erkrankung unseres Spielers Alex K. fällt es uns schwer uns auf den Fußball zu konzentrieren. In so einem Moment wird der Fußball einfach nur zur Nebensache", so SGO's sportlicher Leiter Reimar Basenau. Trotzdem werden die Osterfelder das Spiel beim VfR Ebel angehen. Zwar werden Mario Unkel, Pascal Kopp und Robin Bakos nicht zur Verfügung stehen. Und auch hinter den Einsätzen von Dejan Delic und Levent Akman stehen Fragezeichen, doch die Osterfelder werden nicht zum Lichtenhorst reisen um die Punkte abzuliefern. Jedoch wird die SGO mit Respekt in das Spiel gehen: "Ebel ist gut gestartet. Keine Frage. Wir wollen gucken, was wir reißen können und würden uns auch schon mit einem Punkt zufrieden geben", so Reimar Basenau abschließend.

   Auf'm Platz wünscht Alex K. alles erdenktlich Gute!

Anstoß: 15 Uhr

 

FC Sterkrade 72 (16.) - GA Sterkrade (8.)

Neben dem Duell Safakspor gegen Sterkrade 06/07 kommt es an der Wilhelmstraße zu einem weiterem Sterkrader-Derby. Der Aufsteiger und Schlusslicht FC Sterkrade 72 empfängt den Achtplatzierten Glück-Auf Sterkrade. Die 72er haben sich ihren Anfang in der Kreisliga A sicherlich anders vorgestellt. 0:4 und 1:4 lauteten die bisherigen Resultate aus Sicht des FC. Der Gast, dessen Platzanlage mit 1,5 Kilometern gerade einmal ein „Katzensprung“ entfernt ist, war ein wenig erfolgreicher. Der Niederlage in Buschhausen folgte ein 4:2 zu Hause gegen Absteiger Safakspor.

   Bei den 72ern weiß man um die Wichtigkeit der Partie. Nicht nur weil es ein Derby ist, sondern auch weil bei einer weiteren Niederlage es immer schwerer wird da unten heraus zu kommen, zudem strotzen die Hausherren vor allem beim 1:4 gegen Ebel nicht gerade vor Selbstvertrauen. Doch es gibt auch ein Hoffnungsschimmer bei der Truppe von Ahmed Mohamad: Kapitän und Spielgestalter Mourad Ouldaly kehrt nach seinem Urlaub zurück. „Das Mourad wieder da ist, ist sehr, sehr wichtig für uns. Er ist unsere Schaltfunktion und strahlt Selbstvertrauen aus“, so Mohamad, der aber auch spürt, dass ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist: „Wir haben sehr intensiv gearbeitet in der letzten Woche. Ich erwarte jetzt eine Reaktion der Mannschaft. Jeder hat jetzt begriffen, dass man in der Kreisliga A zuerst fighten muss, bevor man schön spielen kann. Wir sind noch enger zusammen gerückt und wollen zusammen die drei Punkte holen.“ Nicht mithelfen können der gesperrte Paddy Stüdemann, der verletzte Rafael Milek und die beiden Urlauber Andre Lochthofen und Mehriz Fezzani. Dafür hat Mohamad nun einen weiteren Spieler in seinem Kader. Durali Kara, zuletzt angemeldet bei TSV Safakspor, wird die 72er ab sofort unterstützen. „Er hat lange nichts gemacht und ist natürlich noch nicht fit, aber ich erwarte viel von ihm. Als ehemaliger Verbandsligaspieler kannst du nicht allzu schlecht sein“, so Mohamad.

   Die Gäste haben für Sonntag keine Ausfälle zu beklagen und gehen nachdem Sieg über Safakspor mit breiter Brust in das Derby. Überschätzen wird man die 72er aber nicht: „Der FC hat eine gute Kolone. Das wird kein Selbstläufer. Die haben sich gut verstärkt, dementsprechend ist der Respekt vorhanden. Doch ich habe gesehen, was meine Mannschaft kann und bin guter Hoffnung, wenn wir da anknüpfen wo wir gegen Buschhausen und Safakspor aufgehört haben“, zeigt sich Michael Buhlmann, Trainer bei Glück-Auf, zuversichtlich.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfR 08 Oberhausen II (7.) - Adler Osterfeld II (11.)

SV Concordia (5.) - RSV Klosterhardt (14.)

Kreisliga B - Gruppe 1

SV Rhenania III (3.) - BW Oberhausen II (4.)

Am Sonntag empfängt die Drittvertretung vom SV Rhenania zum dritten Spieltag die Zweitvertretung von BW Oberhausen. Die Bottroper gehen als Tabellendritter in die Partie, BWO als vierter. Zu erwarten ist also ein spannendes Spiel zwischen zwei Mannschaften mit einem perfekten sechs Punkte-Start. 

   „Das Spiel ist ein Knackpunkt, es ist richtungsweisend“, erklärt Rhenanen Trainer Ralf Reichert. Für die Dritte Mannschaft des SV wird dann klar, ob man weiter auf dem Höhenflug bleibt und auch gegen stärkere Teams punkten kann. Oder ob die Siege eher Zufall waren und man letzten Endes auf den Boden der Tatsachen zurückkommt. Zu den Favoriten zählen sie sich selbst nicht. BW Fuhlenbrock, Arminia Klosterhardt und eben der nächste Gegner BW Oberhausen werden eher als Aufstiegsaspiranten genannt. 

   BWO-Coach Carsten Kemnitz ist für Reichert kein Unbekannter. Kemnitz, der nun die Oberhausener trainiert, schoss bei ihrem letzten Aufeinandertreffen ganze sechs Tore. „Mit Carsten hab ich leider keine guten Erfahrungen. Damals war ich noch bei Vorwärts und jetzt bei Rhenania soll sich meine Bilanz gegen ihn verbessern“, so Reichert. 

   Die Rhenanen sind nämlich von ihrer Stärke überzeugt: „Es gibt keinen unüberwindbaren Gegner für uns, wir können gegen alle mithalten und auch etwas mitnehmen.“ So wollen sie möglichst die drei Punkte einfahren, erwarten aber ein Spiel auf Augenhöhe. „Es wird ein spannendes Spiel, wir haben ziemlich ausgeglichene Mannschaften“, freut sich Reichert auf die Partie gegen seinen Kontrahenten Kemnitz.

Anstoß: 13 Uhr

 

BW Fuhlenbrock (1.) - TuS Buschhausen (11.)

Der Tabellenelfte, TuS Buschhausen, ist zu Gast beim Tabellenführer aus Fuhlenbrock. Diese starteten perfekt mit zwei Siegen aus zwei Spielen und wollen ihrem Höhenflug kein Ende setzen. Buschhausen dagegen musste letzte Woche eine deftige 8:0-Niederlage einstecken. Da die Oberhausener am ersten Spieltag aber gewannen, ist die Mannschaft schwierig einzuschätzen. 

   Die Fuhlenbrocker gönnten den Spielern, die zuletzt noch im Urlaub waren, in einem Testspiel ein wenig Spielpraxis. Am gestrigen Donnerstag war die Zweitvertretung von Königshardt zu Gast und konnte einen knappen 2:1 Sieg einfahren. BWF-Coach Andre Hülsmann sah aber kein schlechtes Spiel seiner Mannschaft: „Wir haben gut gespielt, hatten gefühlte 80 Prozent Spielanteile.“ Sein Team erarbeitete sich auch so einige Torchancen, blieb aber zu schwach im Abschluss. Königshardt blieb dagegen eiskalt und konnte zwei Tore erzielen. „Der Gegner hatte vielleicht zwei Torchancen und daraus sind halt zwei Tore entstanden“, konstatiert Hülsmann. Für ihn war das Ergebnis aber zweitrangig: „Wichtig ist, dass alle Spieler Einsätze bekommen, um im Rhythmus zu bleiben.“ 

   Nun kommt am Sonntag TuS Buschhausen. Ein wiedermal nur gering einzuschätzender Gegner. Die Oberhausener starteten mit einem Sieg und einer deutlichen Niederlage in die Saison. Auf dem eigenen Platz soll den Blau-Weißen dieses Team aber nicht im Weg stehen: „Wir wollen gewinnen und die drei Punkte mitnehmen, gerade zuhause.“ Die BWFler müssen gewinnen, um weiter oben zu bleiben. „Wir wollen immer Punkte mitnehmen und keine unnötigen Niederlagen haben“, erklärt Hülsmann. „Ein Sieg sollte gegen die Buschhausener auch drin sein.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Concordia II (16.) - Adler Oberhausen (12.)

TSV Safakspor II (14.) - Sterkrade 06/07 II (9.)

SC 1912 Buschhausen II (5.) - Arminia Lirich II (15.)

SG Oberhausen 92 (13.) - TB Oberhausen (7.)

Post SV Oberhausen (10.) - BV Oberhausen (8.)

Arminia Klosterhardt III (2.) - GA Sterkrade II (5.)

Kreisliga B - Gruppe 2

VfB Bottrop II (15.) - Viktoria 21 (4.)

Der dritte Spieltag steht vor der Tür und die Hausherren können bislang keine Punkte verbuchen. „Wir haben einen totalen Fehlstart hingelegt“, so VfB-Cheftrainer Marek Weglicki. Nach der 1:7-Klatsche gegen die Zweitvertretung des Bezirksligisten Dostlukspor Bottrop am Dienstagabend war Trainer Weglicki auf 180 und noch heute ist er entsetzt über die Einstellung seiner Mannschaft. „Die Leistung am Dienstag hat mir überhaupt nicht gefallen und auf zwei bis drei Positionen werde ich wohl Änderungen vornehmen“, so Weglicki. Noch einmal soll den VfBern so ein Ausrutscher nicht passieren und am kommenden Sonntag sollen die ersten Zähler auf das Punktekonto der Elf aus dem Jahnstadion fließen. „Ein Sieg wäre schön, wir müssen langsam Punkte sammeln. Aber nichtsdestotrotz müssen wir vorerst kleinere Brötchen backen und ein Punkt wäre auch was Schönes“, so Weglicki.

   Bei der Elf von der Passstraße ist die Stimmung am Höhepunkt. Nach zwei Spielen haben die Gäste sechs Punkte auf ihrem Zählerkonto und bislang kein einzigen Gegentreffer. „Noch ist es zu früh in Euphorie zu verfallen. Doch wir haben einen guten Start hingelegt und wenn wir so weiter spielen, denke ich, werden wir mehr Punkte sammeln und wie gesagt wollen wir unter die ersten fünf“, so Spielclub-Cheftrainer Matthias Pech. Im Jahnstadion soll der nächste Sieg her, doch trotz der letzten Ergebnisse warnt Pech vor den Hausherren; „Ich habe mir am Dienstag das Spiel von VfB angeguckt und so eindeutig war das Ergebnis war der Spielverlauf gar nicht. In der ersten Halbzeit waren die Mannschaften eigentlich gleichwertig“, so Pech über die VfB-Reserve. „Es gibt keinen Grund die Mannschaft zu unterschätzen und die letzten Ergebnisse müssen wir ausblenden“, so Pech weiter.

   Während Weglicki den Kader umstellt und auf Marvin Küpperfahrenberg verzichten, außerdem steht hinter dem Einsatz von Torjäger Nicolai Stangeberg noch ein großes Fragezeichen, da er an Knieproblemen leidet. Ein „Luxusproblem“ hingegen hat ein Gegenüber, lediglich auf Klarenc Mehmeti muss Pech verzichten. „Ansonsten hab ich die Qual der Wahl und muss noch gucken wer eventuell die Zweitvertretung verstärken wird. Natürlich können bei einem Kader von 18 Mann nicht alle zum Zug kommen, es ist schwierig für mich, aber im Fußball ist es nun mal so“, so Pech abschließend. 

Anstoß: 13 Uhr

 

SV Fortuna II (6.) - Dostlukspor II (2.)

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den FC Polonia treffen die Fortunen nun auf die Zweitvertretung von Dostlukspor Bottrop, die von vielen als Aufstiegsfavorit angesehen wird. Auch Fortunen-Trainer Dieter Büth schätzt die Gäste sehr stark ein: „Dostlukspor ist der absolute Favorit am Sonntag und wir gehen als Außenseiter in das Spiel. Die Jungs sind sehr stark und Sadettin Senyüz ist ein sehr guter und erfolgreicher Trainer.“ Kampflos gehen die Fortunen aber noch lange nicht in die anstehende Partie. „Das Ziel ist ein Punkt, und wir wollen das Beste draus machen und gucken dann was dabei rauskommt“, so Büth.

   Voller Euphorie sind die Gäste nach dem 7:1-Sieg gegen VfB II am Dienstagabend und gegen die Fortunen soll der nächste Sieg her und der perfekte Start in die neue Spielzeit soll fortgesetzt werden. „Wir haben derzeit einen guten Lauf und wollen diesen fortsetzten“, so DSB-Coach Sadettin Senyüz. Die Hausherren weiß Senyüz einzuschätzen: „Ich habe selber gegen Fortuna II gespielt, die sind gut und haben sich auch noch verstärkt.“ Jedoch ist der DSB-Coach von seiner Elf überzeugt: „Ich denke wir sind stark genug und werden es gewinnen. Wir wollen die drei Punkte aber mit einem Punkt wäre ich vorläufig auch zufrieden“, so Senyüz abschließend.

Anstoß: 13 Uhr

 

SW Alstaden II (14.) - SV Rhenania II (3.)

Am dritten Spieltag der Kreisliga B treffen zwei Mannschaften aufeinander mit einem Start, der unterschiedlicher kaum sein könnte. Während die Bottroper beide Spiele gewinnen konnten und mit sechs Punkte ganz oben in der Tabelle stehen, konnte Altstaden bisher noch nicht punkten. 

   So geht der Gast optimistisch ins Spiel. Das Ziel für das Team von Ralf van Niersen ist ein Sieg. Sie vertrauen darauf, dass Schwarz Weiß kommen muss: „Sie haben zweimal verloren und noch keine Punkte. Gerade zu Hausen müssen sie Gas geben und etwas nach vorne machen“, stellt van Niersen fest. Die Rhenanen-Reserve kann also reagieren und dann kontern. Sie hoffen auf viele Freiräume in der gegnerischen Defensive, um so ihre Chancen zu erarbeiten. Trotzdem wollen die Bottroper die Kontrolle über das Spiel übernehmen, denn jeder weiß, dass es zu gefährlich ist, wenn man den Gegner spielen lässt. Denn auch Altstaden hat die Leute, um schnell mal ein Tor zu schießen. Hinten reinstellen ist auch nicht das Spiel vom van Niersen-Team: „Wir haben durch den sehr guten Start viel Selbstvertrauen gesammelt und wollen es mitnehmen. Wir wollen lange unser Spiel spielen und so dann auch zum Erfolg kommen.“ 

   Die Personallage der Gastgeber ist van Niersen unbekannt: „Wir wissen natürlich nicht, wie es bei Altstaden aussieht, wer alles in der Reserve spielt.“ Seine Mannschaft dagegen muss auf einige Akteure verzichten. Der Torwart des SV fällt weiterhin aus. Außerdem können Hendrick Suden und Patrick Urbanczyk nicht mitwirken. Hoffnung gibt es dagegen für Kevin Hessling, der während der Woche pausieren musste. „Kevin konnte nicht trainieren, aber er setzt sich auf die Bank und vielleicht kann er uns dann weiterhelfen“, erzählt van Niersen.

Anstoß: 13 Uhr

 

Batenbrocker Ruhrpott Kicker (7.) - TB Oberhausen II (1.)

"Nun sind wir auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt", konstatierte Daniele Lepori, erster Vorsitzender der Batenbrocker, nach der 2:7-Niederlage bei den SF Königshardt II am vergangenen Sonntag.  "Das 14:0 am ersten Spieltag tat uns nicht gut. Die Jungs müssen sehen, dass es nur mit Trainingsfleiß, Konzentration und Disziplin geht. All diese Tugenden haben wir in der Königshardt-Woche nicht an den Tag gelegt", versucht Lepori weiter die Niederlage zu erklären.

   Klar ist, die Niederlage zeigt noch ihre Nachwehen. Dennoch versucht man im Batenbrocker Lager nun den Blick auf den kommenden Sonntag zu legen. Denn da gastiert der Tabellenführer TB Oberhausen II im Volkspark. Die TBO'ler sind als Aufsteiger in die Saison gestartet und haben gleich Mal einen Auftakt nach Maß hingelegt. Zwei Spiele, zwei Siege und 12:0 Tore. Nachdem die Batenbrocker am zweiten Spieltag unsanft von der Tabellenspitze verdrängt wurden, bietet sich dem Schulz-Team nun die gleiche Chance und zwar den Spitzenreiter vom Thron zu stoßen. Trainer Dirk Schulz verbindet mit der 2:7-Klatsche aber auch eine gewisse Hoffnung: "Ich hoffe, dass jetzt mal alle wieder wach sind. Mit Larifari erreichst du gar nichts." Im Vergleich zur Vorwoche werden mit Denis Hufnagel und Kevin Konarski zwei Defensivspieler wieder in den Kader rücken. Dafür fallen wie schon in der Vorwoche Roman Skowranek und Gökhan Aydin (beide Urlaub) aus. Außerdem steht Stefan Droste, der ab sofort aus beruflichen Gründen in die 2. Mannschaft geht, nicht mehr zur Verfügung. Auch die Einsätze von Nico Parisis und Patrick Boes sind fraglich. "Wenn wir konzentriert und engagiert zu Werke gehen und nicht anfangen untereinander zu meckern, dann bin ich zuversichtlich, dass wir am Sonntag die Mannschaft sein können, die den Tabellenführer stürzt", so Trainer Dirk Schulz. 

Anstoß: 15 Uhr

 

SV 1911 (10.) - FC Polonia (11.)

Am Sonntag treffen der Tabellenzehnte SV 1911 und der Tabellenelfte FC Polonia aufeinander. Am dritten Spieltag wollen beide Teams Punkte mitnehmen und den bisher durchwachsenen Saisonstart wiedergutmachen. 

   „Mein Team hat einiges wiedergutzumachen“, fordert 1911 Trainer Ralf Quabeck. Das Spiel am vergangenen Wochenende war katastrophal. Das gesamte Team hat die Leistung nicht abgerufen. Quabeck sagt es so: „Die komplette Mannschaft hat versagt. Es war ein ganz, ganz schlechtes Spiel. Jetzt wollen wir das zuhause wieder gutmachen und dann auch unseren ersten Dreier einfahren.“ Die schlechte Leistung war allerdings nicht vorherzusehen. Im ersten Spiel waren die Eigener gut aufgetreten und hatten einem starken Gegner durch viel Laufarbeit und Kampf einen Punkt abgerungen. „Wir wollen wieder volles Tempo geben und alles geben und dann kommt das Spielerische auch von alleine“, hofft Quabeck. Er verlangt nun einiges von seiner Mannschaft, auch das konzentrierte Spielen soll wieder beherzigt werden. Zwar gehen die 1911er mit dem Ziel, einen Sieg einzufahren, ins Spiel. Aber sie unterschätzen ihren Gegner nicht. „Polonia hat zuletzt eine gute gute Leistung abgerufen, sie sind nicht zu unterschätzen“, so Quabeck. Seinem Team wird Stürmer Edin Kovac fehlen, da er zur Zeit noch im Urlaub ist. 

   Dagegen freut sich Polonia Trainer Adam Karpinski, endlich wieder aus dem Vollen schöpfen zu können. „Am ersten Spieltag war unsere halbe Mannschaft im Urlaub und im letzten Spiel haben immer noch einige gefehlt“, blickt Karpinski zurück. Jetzt sind aber alle seine Spieler fit und erholt zurückgekehrt. „Es ist schön, dass man eine richtige Mannschaft hat und auch mal mehr variieren kann“, freut sich Karpinski. Nun fehlt nur noch der Keeper, der noch länger wegen einem Fingerbruch pausieren muss. Polonia möchte aber auch auswärts erste Punkte mitnehmen. „Jetzt wollen wir Punkte holen. Ich glaube, dass es gegen 1911 nicht unmöglich ist“., so Karpinski. Die Eigener sieht er eher im Mittelfeld der Tabelle. Mit einer guten Form, so hofft Adam Karpinski, ist gegen die Elfer etwas drin.

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Vorwärts 08 (12.) - SuS 21 Oberhausen II (16.)

Punkte haben beide Mannschaften noch keine auf ihrem Zählerkonto. Allerdings haben die Bottroper bislang nur ein Spiel absolviert, da die Partie vom zweiten Spieltag gegen den SV Vonderort auf den 03. Oktober verlegt wurde. Im ersten Spiel wurden die Bottroper vom direkten Platznachbarn SC Viktoria in die Knie gezwungen und mussten sich mit 0:3 geschlagen geben. Nichtsdestotrotz gehen die Hausherren in die Partie, denn in den vergangenen beiden Spielen entwickelte sich die Reserve von SuS Oberhausen zur Schießbude der Liga. Nach den zwei absolvierten Spielen haben die Oberhausener bereits 20 Gegentore und die 0:6 Niederlage gegen TB Oberhausen II ließ die Stimmung bei den Gästen stark sinken. Die Platzherren haben also die ersten drei Punkte angepeilt und wollen auf heimischem Geläuf den ersten Sieg in der aktuellen Spielzeit feiern. Vorwärts-Trainer Fahrudin Kovac war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

 

RW Welheimer Löwen (8.) - SV Vonderort (13.)

Nach dem 5:0-Sieg gegen SW Alstaden II wollen die Welheimer auf heimischer Platzanlage die nächsten drei Punkte einfahren. „Wir gehen mit dem gleichen Ziel und derselben Moral ins Spiel“, so Löwen-Trainer Thomas „Netzer“ Ochojski. Ohne Marcel Ehrlich, David Leubner und Michael Franken empfangen die Welheimer Löwen, die Wienberger Löwen und „haben den nächsten Dreier angepeilt“. Die Gäste haben bislang nur ein Saisonspiel hinter sich, da die Partie am zweiten Spieltag gegen Vorwärts 08 verschoben wurde auf den 03.Oktober. Der Start in die neue Spielzeit ging in die Hose und man musste sich der Drittvertretung des TSV Safakspor geschlagen geben. „Bei dem ersten Spiel war ich nicht dabei, da ich im Urlaub war, jetzt bin ich wieder dabei und wir wollen Punkte holen“, so Vonderort-Trainer Erdal Balli. Das erste Spiel für Balli soll gleichzeitig ein Sieg werden: „Beim ersten Spiel waren noch nicht alle da. Jetzt ist die Mannschaft komplett und das erste Training lief auch sehr gut. Am Sonntag wollen wir kämpfen und drei Punkte holen“, so Balli zuversichtlich.

   Allerdings treffen sie auf keinen leichten Gegner und Ochojski ist von seiner Elf überzeugt: „Wir sind derzeit läuferisch und kämpferisch sehr gut aufgestellt.“ Das ist auch dem Vonderort-Cheftrainer nicht entgangen: „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzten aber wir müssen Punkte holen“, so Balli abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weitere Partie in dieser Liga:

TSV Safakspor III (9.) - SF Königshardt II (5.)

Kommentar schreiben

Kommentare: 15
  • #1

    Obi Wan Kenobi (Freitag, 06 September 2013 16:14)

    Nur das Beste verkünden kann ich dir, Alex.

  • #2

    armes rhenania (Freitag, 06 September 2013 16:28)

    schade das svr immer verliert ,sollten schnell punkten sonst wir es schwer,mein tipp 0-0.foruna .dsb 2-1,hoffe aber das alle bottroper gegen oberhausen punkten

  • #3

    Zoubaia Baya (Freitag, 06 September 2013 16:58)

    @ Sterkrade 72:
    Jede Woche Ein Anderer Spieler Der Reaktiviert Wird!
    Der Frust Steckt Tief!

  • #4

    Petek (Freitag, 06 September 2013 17:05)

    Glaube dass der NGB im Winter nach Doslukspor geht, hab ich von einen guten Bekannten gehört, WOW wäre das eine Verstärkung langfristig gesehen.

  • #5

    ebeler (Freitag, 06 September 2013 20:06)

    Wir schlagen auch Concordia!!!

  • #6

    lukaku (Freitag, 06 September 2013 22:14)

    Alex alles gute!!!das du diese scheiß Krankheit besiegst!!!

  • #7

    Kai K. (Freitag, 06 September 2013 22:28)

    Alles Gute Alex, packst das!!!
    Ein ehemaliger aus der zweiten

  • #8

    DSB 2 (Samstag, 07 September 2013 02:08)

    Fortuna 2 sonntag wird echt schwer für euch wir sind heiss brennen schon
    Dieses jahr werden wir ohne eine Niederlage aufsteigen !!!!
    Bis sontag jungs
    Fair Play... (Verlierer zahlt kiste)

  • #9

    Ebeler (Samstag, 07 September 2013 02:38)

    Gucken wa ma ;-)

  • #10

    Frankyboy (Samstag, 07 September 2013 11:05)

    Hoffentlich kriegt die Terminator Truppe Ebel einen auf den Sack damit dieser Höhenflug ein Ende hat. Die können nix. Haben zweimal glücklich gewonnen !!!!!!!!!!!

  • #11

    Jürgen (Samstag, 07 September 2013 17:35)

    safakspor holt den ersten 3er am Sonntag . Derby in de hood "söul , soul soul . Jungs ihr habt Potenzial guck mal was für Namen bei euch spielen echt Geil klasse Truppe

  • #12

    Antwort gegeben.. (Samstag, 07 September 2013)

    Auf das Wechselgerücht gab heute NGB eine klare Antwort, er traf heute beim 3:1 3x gegen den Niederrheinligisten Straelen und wird meiner Meinung nach den Club nicht verlassen.

  • #13

    Ebel (Samstag, 07 September 2013 22:23)

    Ich glaube kaum dass ein ebeler sowas schreibt. Und ein Höhenflug gibt es da nicht! Man ist einfach nur froh dass man bisher gewonnen hat. Und ich denke man kann das verstehen.

  • #14

    FORTUNA (Samstag, 07 September 2013 23:49)

    alles gute für das Derby ;-)

  • #15

    Ebeler (Montag, 09 September 2013 03:57)

    Was ist los freakyboy wir haben schon wieder gewonnen , warum bist du so neidisch