PSV verpasst Heimsieg

Bei optimalen Fußballwetter wurde die Startelf auf einigen Positionen durchgemischt. Die Urlauber Dirk Kretschmann, Patrick Helle, Manuel Rustici, Dennis Wlecklik und Marco Beorchia kehrten in die Startelf zurück. Dafür mussten Martin Scherf, Fabian Bruns, David Afonso Gil, Kai Sadlowski und Jens Schräder weichen. Natürlich wollte man beim ersten Heimspiel der Saison den 4:2 Sieg bei UD Espanyol bestätigen, doch kam mit der Mannschaft von Sterkrade Nord III ein schwerer Brocken ins Sportzentrum Tackenberg.

PSV Oberhausen - Sterkrade-Nord III 1:1 (1:0)

Durch zahlreiche Zugänge und Abstellungen aus erster und zweiter Mannschaft können die Nordler derzeit aus einem Kader von 30 Leuten schöpfen - genug Qualität um in dieser Saison eine relevante Rolle zu spielen. Gute Voraussetzungen für ein spannendes Spiel.

   Vom Anpfiff an war der PSV um Spielkontrolle bemüht und konnte es auch größtenteils umsetzen. Die beiden Offensivkräfte Miro und Marc arbeiteten sehr gut nach hinten und konnten die Räume für die Nordler sehr gut einengen, das Zentrum wurde von Marco, Pierre und Manuel sehr gut organisiert, so dass Nord kaum Möglichkeiten hatte überhaupt ein Spiel aufzuziehen. In die andere Richtung konnte man erste Spitzen setzen und das gegnerische Tor bedrängen. In der zwölften Minute wurde es das erste Mal richtig gefährlich. Manuel Rustici kam halblinks im Mittelfeld an den Ball, machte noch ein paar Schritte vorwärts und feuerte dann aus circa 24 Meter einen sehr platzierten Schuss in die lange Torwartecke. Der Torhüter konnte den Ball so eben abwehren, doch Dennys Filz war hellwach und konnte den Abpraller aus spitzem Winkel unter mithilfe des Innenpfostens verwerten und es stand 1:0.

   Kurz nach der Führung fand ein länger Diagonalball Marc Merrettig in der Spitze, dieser konnte den Ball auf Dennis Wlecklik weiterleiten, der jedoch aus immer Spitzer werdenden Winkel leider verzog. In der Folge arbeitete der PSV konsequent weiter mit elf Leuten gegen den Ball und Gegenr und so dauerte es bis zur 26. Minute bis Dirk Kretschmann einen ersten harmlosen Schuss aus 18 Metern entschärfen musste. In der 30. Minute gelang ein Abpraller zu einem sehr freistehenden Stürmer in brandgefährlicher Position. Hier war Glück dabei, dass der Schiedsrichter auf Abseits erkannte - wobei Dirk den Schuss auch parieren konnte. Der Gegner wechselte früh in der ersten Hälfte und kam in der Folge besser ins Spiel. Es boten sich nun mehr Räume für die Nordler, doch die Führung hatte bis zur Pause bestand.

   Unverändert ging es in die Zweite Hälfte. Kurz nach Wiederanpfiff dann die erste richtig brenzlige Situation im PSV Strafraum. Einen strammen Schuss von der rechten Seite konnte Dirk Kretschmann nur Abprallen lassen, doch Marco Beorchia war zu Stelle um die Situation zu klären. Leider fand man die Ordnung der ersten 45 Minuten nicht wieder und Nord wusste die sich bietenden Räume immer besser zu nutzen. In der 58. Minute versuchte Patrick Helle eine Situation im Mittelfeld zu klären, leider landete der Ball unglücklich beim Gegner, der in der Folge nicht konsequent beim Doppelpass gestört wurde. Gegen den anschließenden Schuss in die lange Ecke war Der PSV Schlussmann machtlos.

   Im Anschluss an das Gegentor wurde es unruhiger. Beide Mannschaften wollten sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden geben. Sterkrade Nord kontrollierte jetzt das Spielgeschehen, doch der PSV kam zu den klareren Torchancen. Doch leider konnten Pierre Fischer und Marco Beorchia die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Erschwerender Weise schwächte sich der PSV in der 82. Minute durch einen unnötigen Feldverweis selber. Im Gegensatz zu früheren Spielen, ließ man sich aber diesmal von einem solchen Ereignis nicht irritieren und hielt mit zehn Mann den Laden dicht. In den verbleibenden acht Minuten setzte man auch nochmal Akzente nach vorne.

   Das Ergebnis geht über die gesamte Distanz in Ordnung, hier begegneten sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Der PSV zeigte in der ersten Halbzeit eine sehr konzentrierte, abgeklärte Leistung konnte dies aber nicht über die ganze Distanz halten. Daran gilt es zu arbeiten.

   In der nächsten Woche reist man zum Aufstiegsfavoriten SC Buschhausen III. DieMannschaft hat in der vergangenen Saison den Aufstieg knapp verpasst und ist größtenteils zusammengeblieben. Hier wartet ein starkes Stück Arbeit auf die Polizisten.

Text: PSV

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Kommentare: 1
  • #1

    Sascha (Montag, 02 September 2013 22:36)

    Guter Bericht, weiter soooo.... ;-)