Mallorca-Duell in Osterfeld

Der 2. Spieltag steht vor der Tür und Arminia Klosterhardt, VfB Bottrop und Sterkrade-Nord wollen in der Landesliga ihre ersten drei Punkte von Sonntag vergolden. Rhenania Bottrop will im ersten Landesliga-Heimspiel seit gefühlt 100 Jahren dagegen den Fehlstart vermeiden, was auch auf GW Holten und Fortuna Bottrop eine Liga tiefer zutrifft. Dummerweise treffen beide direkt aufeinander. Ihre Heimspielpremieren bei ihren neuen Klubs feiern auch Thorsten Möllmann und Dirk Wißel, die ebenfalls schon gefordert sind. In der Kreisliga A kommt es schon zum ersten Spitzenspiel zwischen 06/07 und der VfR-Reserve, wenn man den letzten Eindrücken Glauben schenken darf. Und: Ballern die BaRuKis und Fuhlenbrock auch am Sonntag in der Kreisliga B weiter?

Landesliga

FSV Duisburg (5.) - VfB Bottrop (6.)

"Wir sehen das Ergebnis gegen Rhenania ganz realistisch und sind glücklich über die drei Punkte und dass wir zu Null gespielt haben", blickt Physiotherapeut Christian Müller kurz zurück auf die Vorwoche und richtet mit der Mannschaft nun die gesamte Konzentration Richtung Duisburg. Beim FSV Duisburg erwartet die Mannschaft von Trainer Mevlüt Ata ein heißes Pflaster, denn der Gastgeber schielt nach zwei Jahren Abstiegskampf und mit einem rundum erneuerten Kader mit einem Auge Richtung Oberliga - und das obwohl die vorsichte Zielvorgabe für diese Saison der Klassenerhalt ist. Unbegründet, denn die Duisburger haben sich mit zwei Ex-Profis sowie weiteren Hochkarätern enorm verstärkt. "Für uns sicherlich ein schweres Spiel gegen eine fast rein türkische Mannschaft. Aber wir haben das Potential in dieser Liga mitzuhalten und gehen deswegen auch optimistisch zu Werke", ist Christian Müller bei seinen Mannschaftskollegen zuversichtlich. Fabian Blanik, Michael Kiefer, Serkan Kayikcioglu sowie Marc Wittstamm werden aus gesundheitlichen Gründen nicht für die schwarz-weißen auflaufen.

Beide Mannschaften hatten zumindest in der letzten Saison das gleich Leid - beide absolvierten auf Grund der zu dünnen Personaldecke in der Rückrunde Zitterpartien und kämpften gegen den Abstieg. Und beide Mannschaften gehen nun mit neuen Zielen in diese Saison, wobei beide Ihrem jeweiligen Ziel mit einem Auftaktsieg näher gekommen sind.

Anstoß: 15.30 Uhr

 

SV Rhenania (11.) - Mülheimer SV (13.)

Am ersten Spieltag der Landesligasaison unterlag der SV Rhenania im Lokalderby gegen den VfB Bottrop knapp mit 0:1. „Das ist wirklich bitter. Wir haben kaum etwas bis auf zwei Standards zugelassen und verlieren 0:1. Ehrlich gesagt hätte ich mich schon über ein 0:0 geärgert, jetzt stehen wir sogar mit ganz leeren Händen da“, so Oliver Dirr, der Übungsleiter aus dem Blankenfeld. Besonders bitter war zudem die schwere Verletzung von Radoslaw Jankowski sowie die rote Karte für Samet Kanoglu. „Meiner Meinung nach hätte der ansonsten wirklich sehr gute Schiri hier nicht die rote Karte ziehen müssen“, so Oliver Dirr.

Fehlt rotgesperrt: Samet Kanoglu.
Fehlt rotgesperrt: Samet Kanoglu.

Neben dem rotgesperrten Samet Kanoglu und dem verletzten Radoslaw Jankowski reiht sich auch weiterhin Dominik Wenderdel, der voraussichtlich noch mindestens sechs Wochen fehlen wird, in die Reihe der Ausfälle ein. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen werden Khatoun, Polak und Nizeyimana, die allesamt im Urlaub weilen. Dafür kann Dirr wieder mit Sezer Akisir planen, der im VfB-Spiel noch schmerzlich vermisst wurde.

   „Jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt. Gestern beim Training war eine große Aggressivität zu spüren, wenn wir nur 50 Prozent am Sonntag davon zeigen, dann bin ich zuversichtlich. Wir müssen uns einfach strecken, um etwas erreichen zu können“, fordert der Rhenanen-Übungsleiter eine klare Leistungssteigerung am Sonntag. Dabei versucht Dirr seine Jungs mit klaren Worten wachzurütteln: „Wer nicht bereits ist zu laufen, der findet sich am Sonntag auch nach 20 Minuten neben mir auf der Bank wieder.“ Doch nach den schweren Verletzungen von Dominik Wenderdel und Radoslaw Jankowski weiß auch Oliver Dirr: „Es darf nicht mehr viel passieren. In nächster Zeit kommen einige Urlauber wieder zurück, doch diese haben Teile der Vorbereitung verpasst und dementsprechend noch Nachholbedarf.“ Auch in Bezug zur Transferpolitik des SV Rhenania wollte Dirr noch Stellung nehmen: „Es wird sich über unsere Transferpolitik lustig gemacht. Uns wird unterstellt wir wären arrogant und müssten keine Neuzugänge holen. Aber keiner weiß, dass viele bei uns im Büro waren, sich dann aber doch gegen uns entschieden haben. Fakt ist nun Mal, dass wir hier finanziell sehr beschränkt sind und wir arbeiten daher mit jungen Spielern. Wenn man uns dann keine Geduld gibt, dann weiß ich auch nicht weiter.“ Nun liegt die Konzentration aber voll und ganz auf dem ersten Heimspiel in der Landesliga - und zwar gegen den Mülheimer SV, der am ersten Spieltag mit 1:3 gegen Sterkrade-Nord verloren hat. „Lars Mühlbauer (Trainer Sterkrade-Nord, d.Red.) hat mir einige Informationen zu Mülheim gegeben und dadurch erhoffen wir uns, den Mülheimer SV knacken zu können.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Sterkrade-Nord (4.) - SC Bocholt (15.)

Das erste Landesliga-Heimspiel steht für die Oberhausener auf dem Programm und alle fiebern dem Duell gegen Bocholt entgegen. „Ja, wir sind schon wieder heiß auf das nächste Spiel“, gibt auch Cheftrainer Lars Mühlbauer vor dem 2. Spieltag zu. „Wir haben am 1. Spieltag Blut geleckt. Nicht nur auf die Landesliga an sich, sondern auch auf die nächsten Punkte. Wir stecken immer noch voller Euphorie wegen des Aufstiegs, der durch den Sieg letzte Woche sicherlich noch längst nicht abgeklungen ist“, so Mühlbauer weiter.

   Der SC Bocholt verlor sein Derby am ersten Spieltag gegen den 1. FC - übrigens für Mühlbauer der Topfavorit auf die Meisterschaft - mit 0:4. Ist der SC jetzt also locker machbar für die Nordler? „Lall“ Mühlbauer mahnt trotz alledem zur Vorsicht. „Ich will die Euphorie sicherlich nicht bremsen. Aber deswegen heißt es noch lange nicht, dass alles von alleine läuft. Gerade wegen des 0:4 ist der SC sicherlich ein unbequemer Gegner, der nicht schon nach dem 2. Spieltag schon so unter Druck stehen will. Und wie wir alle wissen: Angeschlagene Boxer sind ja immer am gefährlichsten“, füllt „Lalle“ das Phrasenschwein. Er weiß aber auch, warum man nicht den kommenden Gegner unterschätzen sollte. „Wir wissen ja auch, wo wir herkommen.“ Gegen Bocholt ist zwar nun Michael Kunze endlich spielberechtigt und mit Pascal Wickert vom FSV Duisburg haben die „Schmachtendorfer“ noch einmal einen flexiblen Mittelfeldspieler verpflichtet. Aber dafür wird Timm Wüsten fehlen, der im Urlaub weilt. Von dem kommt Alagic zwar am Samstag wieder. „Er hat aber wochenlang nicht trainiert und wird deswegen sehr wahrscheinlich nicht im Kader stehen“, stellt Mühlbauer klar. Der überlegt, die Startelf von letzter Woche trotz des Erfolgs umzubauen. „Ich halte nichts von dem Spruch Never change a winning team. Bei mir muss man sich unter der Woche im Training immer neu beweisen. Und wir haben viele Spieler und einige, die sich aufdrängen.“

Anstoß: 15 Uhr

 

TuB Bocholt (16.) - Arminia Klosterhardt (3.)

Eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schöööööööön… Am Sonntag ist es soweit, die Arminen brechen erstmals in dieser Spielzeit mit dem Linienbus in Richtung Auswärtsspiel auf. Und Grund zu guter Laune und Vorfreude, das haben die Schützlinge von Trainer Michael Lorenz in jedem Fall. Der Start in der vergangenen Woche beim Heimspiel und dem beeindruckenden 3:0-Sieg über die Gäste von Viktoria Buchholz ist geglückt. Mehr noch, bereits in der ersten Partie der aktuellen Spielzeit zeigte sich, dass man ganz offensichtlich mit den Neuzugängen richtig lag und schon so früh ein Rädchen ins andere greift.

Teilabriss im Außenband: Robert Trimborn.
Teilabriss im Außenband: Robert Trimborn.

Doch am kommenden Sonntag, wenn der Gastgeber TuB Bocholt heißen wird, da heißt es: aufgepasst und konzentriert zu Werke gehen. Denn die Bocholter erwischten einen hundsmiserablen Start und wurden mit acht Hütten von den Schonnebeckern komplett zerlegt und an die Wand gekleistert. Keine Frage, hier dürfte Wiedergutmachung auf dem Plan stehen und ein aggressiver Gastgeber auf die Klosterhardter treffen, der gegen die Lorenz-Schützlinge aus seiner Underdog-Rolle heraus nichts zu verlieren haben wird. „Wir fahren dort hin mit dem Anspruch zu punkten, aber wir haben uns dort immer schwer getan“, so Arminias Sportlicher Leiter André Stange. Und auch Trainer Lorenz ist gewarnt: „Schonnebeck ist klarer Aufstiegsfavorit und sehr heimstark. Wenn Du dann noch obendrein einen schlechten Tag erwischst, dann kommt so ein Ergebnis zu Stande. Bocholt hat sicher seine Qualität, die werden sich komplett zerreißen. Für uns wird es dort wichtig sein, den Kampf anzunehmen, aus einer guten Grundordnung heraus zu spielen und den Schwung aus dem ordentlichen Saisonstart mitzunehmen“, so der Übungsleiter vom Hans Wagner Weg. Nicht mit an Bord wird Michel Roth sein, der derzeit im Urlaub weilt. Und auch Robert Trimborn wird passen müssen. Der Defensiv-Akteur zog sich unter der Woche einen Teilabriss des Außenbandes im Sprunggelenk zu. Als Alternativen stünden Jens Bergforth, Danny Walkenbach und Ali Agca bereit. „Wer es werden wird kann ich noch nicht sagen, ich werde das heutige Abschlusstraining abwarten“, so Lorenz, der sich gemeinsam mit seinen Schützlingen auf einen kampfstarken Gastgeber einstellt.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

1. FC Bocholt (2.) - ESC Rellinghausen (8.)

SF Niederwenigern (8.) - SpVg Schonnebeck (1.)

Viktoria Buchholz (14.) - SF Hamborn (6.)

Vogelheimer SV (11.) - Duisburger SV (10.)

Bezirksliga

GW Holten (12.) - SV Fortuna Bottrop (13.)

Am kommenden Sonntag treffen in Holten zwei Verlierer des ersten Spieltages aufeinander - GW Holten unterlag Arminia Klosterhardt II mit 2:3, während Aufsteiger SV Fortuna Bottrop gegen Adler Osterfeld (1:2) den Kürzeren zog. 

   "Die Trainingswoche war bei uns ein wenig zerrissen. Am Dienstag steckte noch das intensive erste Bezirksligaspiel in den Knochen, so dass nur Beachvolleyball auf dem Programm stand. Am Donnerstag haben wir die schwachen 15 Minuten der zweiten Halbzeit von Sonntag in den Blick genommen um eventuell in Holten dann einfache ungezwungene Ballverluste im Spielaufbau zu vermeiden und die gegnerische Hälfte besser anzuspielen", erklärt Fortunen-Trainer die Trainingsinhalte der aktuellen Woche, wobei er auch betont: "Die Niederlage gegen Osterfeld fühlt sich noch nicht so ganz danach an, weil es mit Sicherheit kein fürchterlich schwacher Auftritt war." 

Trainer Marco Hoffmann.
Trainer Marco Hoffmann.

In Holten scheint man die Auftaktniederlage verarbeitet zu haben und der Blick richtet sich nur noch auf Sonntag: "Wir wollen zusehen, dass die Punkte am Sonntag in Holten bleiben", so Holtens Trainer Giuseppe Gambino, der im Vergleich zur Vorwoche personell gesehen mehr Alternativen zur Verfügung haben wird. "Stand heute sind alle Spieler fit und am Sonntag einsatzbereit." Dabei freut er sich vor allem darüber dass Orhan Uzun, Marcel Radtke und Popal Murid wieder dabei sind. Das Ziel der Grün-Weißen lautet klar: Die ersten Punkte einfahren. Doch Giuseppe Gambino ist sich bewusst, dass mit dem Bottroper Aufsteiger eine harte Nuss auf sein Team wartet: "Fortuna hat eine sehr gute Mannschaft. Sie ist jung und vor allem kompakt."

   Fortuna-Trainer Marco Hoffmann hofft ebenfalls auf die ersten Punkte. Bei diesem Unterfangen muss er aber auf Christopher Horstmann (Urlaub) verzichten. "Dafür kommt jemand anderes ins Team. Die Grundordnung wird die gleiche sein, jedoch kann sich personell noch etwas ergeben. Tim Strickerschmidt und Sebastian Schumann werden mit Trainingsrückstand eventuell auch fehlen", so Hoffmann, der allerdings wieder auf Sven Brattig und Neu-Kapitän Norman Hassenrück zurückgreifen kann. 

Anstoß: 15 Uhr

 

Dostlukspor (15.) - Hamminkelner SV (1.)

Mit der 0:2-Niederlage beim Bezirksligaaufsteiger SW Alstaden ging der Auftakt für Dostlukspor in die Hose. „Ich glaube Alstaden hat nicht einmal in der Vorbereitung so gut gespielt wie vergangenen Sonntag“, suchte Spielertrainer Sebastian Stempel nach Gründen für die Niederlage. Doch eben dieser konnte er sogar schon fast etwas Gutes abgewinnen. „Ich hoffe, dass jetzt die Stimmen in unserem Umfeld endlich aufhören, dass wir aufsteigen. Wir sind kein Aufstiegsfavorit und man hat gesehen, dass wir uns gegen lauf- und zweikampfstarke Mannschaften schwer tun. Wir brauchen auch diese deutschen Tugenden.“

Fehlt gesperrt: Ali Hazar.
Fehlt gesperrt: Ali Hazar.

   Diese hofft er bereits am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den Hamminkelner SV sehen zu können. „Hamminkeln ist für mich ein Aufstiegskandidat. Sie wuden vergangene Saison Zweiter in ihrer Gruppe und haben zum Start direkt mal 5:1 gewonnen“, sieht Stempel sein Team vor einer schweren Aufgabe. Mit eben diesem Ergebnis hat der Hamminkelner SV am ersten Spieltag den SC 20 Oberhausen deutlich in die Schranken gewiesen und sich somit direkt an die Tabellenspitze gesetzt. Doch trotz der Ausgangslage und der personellen Situation geht Dostlukspor nicht chancenlos in die Partie. Gerade in der Vorbereitung deutete man das Potenzial an. Spielertrainer Sebastian Stempel muss dabei aber auf die gesperrten Ali Hazar und Sebastian Murasch verzichten. Außerdem fallen Georges Nassar, Deniz Sirin und Danny Buttenbruch verletzt aus und Akin Uzal weilt noch im Urlaub. Die Vorzeichen stehen demnach nicht besonders gut für die Volksparkkicker, doch wie sagt man so schön: Wichtig is auf'm Platz!

Anstoß: 15 Uhr

 

Adler Osterfeld (6.) - SW Alstaden (4.)

Es ist gefühlt ein Spiel der Gegensätze. Denn mit SW Alstaden kommt der eingespielte Aufsteiger aus der Kreisliga A und bei Adler Osterfeld wurde mehr oder minder fast alles zu Saisonbeginn ausgetauscht. Was allerdings auch nichts an einer Tatsache ändert: Es ist auch das Duell zweier sehr guter Freunde. Auf des Adlers Seite Udo Hauner, auf des Gegners Seite Guido Contrino. Die beiden sind so gut befreundet, dass Hauner sogar auf der Abschluss-/Aufstiegsfeier von Alstaden auf Mallorca dabei war. Damals, als noch nicht feststand, wie es bei Adler weitergeht, geschweige denn, bevor überhaupt feststand, dass Hauner tatsächlich Trainer wird. „Wir haben damals schon gewitzelt und aber auch über Spielertransfers gesprochen. Keiner war nachtragend oder böse, jetzt immer noch nicht. Wir haben das alles vernünftig und sehr gut abgewickelt“, blickt Contrino zufrieden zurück und betont die gute Zusammenarbeit der beiden Vereine. Kein Wunder, denn vier Spieler wechselten von Osterfeld nach Alstaden. „Mit Cibis, Werner und Eckl hat Guido die Creme de la Creme in der Bezirksliga bekommen“, ist sich Hauner sicher. Und das meint er gar nicht ironisch. „Die haben ja auch nicht umsonst auch schon höher gespielt beziehungsweise könnten sie das ohne Probleme“, so der Alder-Trainer weiter.

Aogos Mallorca-Party-Kollege Nummer eins, Udo Hauner...
Aogos Mallorca-Party-Kollege Nummer eins, Udo Hauner...

Beim Blick zurück auf den 1. Spieltag sind beide Übungsleiter zufrieden. Auch wenn Hauner einschränkt: „Wir hatten mehr Glück als Fortuna Bottrop. Jetzt wird es eine schwierigere Aufgabe gegen Alstaden, das nicht wie Fortuna nur über den Kampf kommt, sondern auch spielerisch sehr stark ist und zudem sehr eingespielt ist“, schiebt Hauner die Favoritenrolle seinem Gegenüber zu. „Die Jungs sind richtig heiß auf die Heimspielpremiere, aber mit einem Punkt wäre ich schon sehr zufrieden“, stapelt Hauner tief. „Ja, der Udo ist ja auch ein Trainer-Fuchs, der weiß was man im Vorfeld sagen muss“, muss Contrino lachen. „Wir sind in diesem Spiel auf jeden Fall der Außenseiter. Man muss sich allein mal nur den Kader anschauen beziehungsweise die Aufstellung von letzten Sonntag. Da sind Jungs dabei, die richtig Routine und Erfahrung mitbringen und einfach Klasse haben, wie beispielsweise Badur, Uster oder Hauner, um jetzt mal nur drei von vielen zu nennen“, so Contrino.

... und Aogos Mallorca-Party-Kollege Nummer zwei, Guido Contrino.
... und Aogos Mallorca-Party-Kollege Nummer zwei, Guido Contrino.

Doch ausgerechnet Adlers Kapitän Badur droht am Sonntag auszufallen. „Er ist angeschlagen und hat Probleme mit der Leiste. Er wird sich Sonntag zwar wahrscheinlich mit warm laufen, aber ich glaube nicht, dass es reichen wird“, ist Hauner skeptisch. Die Laune bei den Gastgebern ist nach den turbulenten letzten Monaten wieder richtig gut. Kein Wunder bei dem Trainer, der für einen Spruch auch nie verlegen ist. „Meine alten Spieler lasse ich die Woche über ja auch immer im Alters-Heim, damit sie sich ausruhen können. Wir holen sie immer nur sonntags zum Spielen ab“, muss Hauner auch schmunzeln und spielt auf seine 30-jährigen Kicker an, bei denen außer Badur aber sonst alle fit zu sein scheinen. Auch Contrino hat nach letzten Sonntag, wo mit insgesamt drei Torhütern in einem 14-Kader wirklich das allerletzte Aufgebot aktiv war, wieder mehr Alternativen. Jetzt sind es keine 13 Ausfälle mehr, wie noch letzte Woche. Christian Splittorf, Dennis Riesop und Claudio Miranda haben ihre Freigaben erhalten, zudem sind Tobi Spiegel und Arthur Jarzombek auch wieder fit. Und Panagiotis Giotis ist auch wieder mit dabei, nachdem er am 1. Spieltag beruflich aussetzen musste.

Anstoß: 15 Uhr

 

SC 20 Oberhausen (17.) - SV Krechting (14.)

Der Spielclub aus Oberhausen ist alles andere als gut gestartet. Die 1:5-Niederlage vom 1. Spieltag saß und sitzt tief. „Ja, die Stimmung war hier im Keller. Aber wir sollten es auch nicht überbewerten“, versucht Cheftrainer Michael Schneider nicht jetzt schon zu viel Druck aufzubauen. „Wir haben die Niederlage in Ruhe analysiert und nach wie vor bin ich auch der Meinung, dass das Pokalspiel gegen Rhede einfach zum falschen Zeitpunkt kam. Zudem hatten wir letzten Sonntag mehrere Totalausfälle und werden jetzt deswegen aber nicht komplett einbrechen.“

   Wie gut, dass es dafür jetzt schon wieder bald weitergeht und dann auch noch auf der heimischen Asche. „Mit diesem Heimspiel wollen wir wieder etwas gutmachen. Auch wenn wichtige Spieler wie Lenz und Brands angeschlagen sind und wahrscheinlich ausfallen, wollen wir gewinnen.“ Der nächste Gegner kam zwar auch nicht gut aus den Startlöchern und musste letzte Woche ebenfalls eine Niederlage einstecken. Doch genau deswegen warnt Schneider seine Mannschaft. „Sie haben unglücklich verloren und wollen zudem sicherlich jetzt auch den Fehlstart vermeiden und werden hier alles daran setzen, bei uns zu gewinnen. Unser Ascheplatz kann da ein Vorteil sein, wobei Bezirksliga-Mannschaften in der Lage sein müssten, auf jedem Untergrund zu spielen. Aber mit unserer Zuschauerunterstützung sollten drei Punkte möglich sein“, so Schneider abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

 

BW Oberhausen (9.) - Arminia Klosterhardt II (5.)

Die ersten drei Punkte gegen den Abstieg sind eingefahren, doch am Sonntag erwartet die Arminia-Reserve ein anderes Kaliber als GW Holten. Das weiß auch der sportlicher Leiter Andreas Arold, der das 3:2 über Holten als eine schwere Geburt bezeichnete, für Sonntag jedoch eine andere Einstellung fordert: „ BWO ist schon eine andere Hausnummer. Da müssen wir an unsere Grenzen gehen um was zu holen. Blau-weiß ist im Offensivbereich erstklassig besetzt. Es muss uns gelingen Ertural, Nözel und Co. ausschalten. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen und unsere eigenen Chancen besser nutzen, dann können wir was Zählbares mitnehmen. Mit einem Punkt wären wir vollkommen zufrieden.“ Nicht mit an die Tulpenstraße reisen werden Michael Nienerza, der mit einem Knorpelschaden die komplette Hinrunde ausfällt, und Kreativkopf Oktay Cin.

   Die Hausherren mussten sich beim Debüt von Thorsten Möllmann mit einem Unentschieden zufrieden geben. 1:1 hieß es am Ende gegen VfR 08 Oberhausen. Komplett unzufrieden war Möllmann aber nicht: „Ich kann der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen, die so zum ersten Mal zusammengespielt hat. Für unsere katastrophale Saisonvorbereitung war das schon in Ordnung. Aber vom Verlauf her enttäuschend.“

Anstoß: 15 Uhr

SF Königshardt (7.) - BW Dingden (11.)

Im ersten Meisterschaftsspiel unter der Leitung von Neu-Trainer Dirk Wißel trennten sich die Sportfreunde aus Königshardt mit einem 2:2 von PSV Wesel-Lackhausen II und stiegen damit als Tabellensiebter in die neue Bezirksligasaison ein. 

   Am kommenden Sonntag feiert Wißel dann seine Heimpremiere als Trainer der Sportfreunde. Dann wird BW Dingden zu Gast sein. Die Blau-Weißen hatten am ersten Spieltag frei und dürften daher nur sehr schwer einzuschätzen sein. In der vergangenen Spielzeit jedenfalls landete Dingden auf Tabellenplatz Drei und hatte dabei nur einen Zähler Rückstand auf den Zweitplatzierten Hamminkelner SV. Mit 76 erzielten Treffern stellte BW zudem die zweittorgefährlichste Mannschaft der vergangenen Bezirksligasaison.

   Doch auch die Königshardter sind in der Offensive erneut gut besetzt. Schon in der Vorsaison traf man bereits 79 Mal in 32 Spielen. Und auch gegen Wesel-Lackhausen trafen die Sportfreunde zweifach. "Wir haben keinen Grund überheblich auf den Platz zu gehen. Wir müssen zusehen, dass wir am Sonntag in beiden Halbzeiten so dominant auftreten, wie eine Halbzeit gegen Lackhausen", fordert Trainer Dirk Wißel über 90 Minuten Konzentration und Engagement. Denn er weiß: "In der Liga gibt es kein Fallobst. Wir müssen uns richtig strecken, wenn wir etwas erreichen wollen." Personell gesehen muss Wißel auf den gelb-rot gesperrten Dominik Schulz und auf Daniel Schoss verzichten. Auch Dusan Trebaljevac wird verletzungsbedingt nicht mitwirken können. "Das müssen wir so hinnehmen. Es bringt nichts zu jammern. Auch wenn es ein großer Verlust ist", so Wißel. Dafür steht Björn Hlavaty nach seinem Urlaub vor der Rückkehr in den Kader. Es dürfte ein spannendes Duell werden mit zwei offensivstarken Mannschaften. Bleibt abzuwarten, welche Defensive besser stand hält. 

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

GW Lankern (3.) - 08/29 Friedrichsfeld (16.)

Borussia Bocholt (2.) - PSV Wesel-Lackhausen II (7.)

VfR 08 Oberhausen (9.) -> Spielfrei

Kreisliga A

SG Osterfeld (6.) - Fortuna Alstaden (14.)

Nach dem 1:0-Auswärtssieg beim Bezirksligaabsteiger TSV Safakspor empfängt die SG Osterfeld um Trainer Hartwig Jondral den Aufsteiger Fortuna Alstaden. Die Gäste, die das erste Spiel mit 0:2 gegen Arminia Lirich verloren haben, "wollen die ersten Punkte der Saison sammeln", so Trainer Yusuf Kücük. Doch auch nach dem ersten Spieltag mag man in beiden Lagern nicht viel zum Gegner sagen. "Alstaden hat das Auftaktspiel zwar verloren, doch man weiß nun nicht, ob sie davon geschockt sind oder umso motivierter", so SGO's sportlicher Leiter Reimar Basenau. Auch Kücük kann die SG schwer einschätzen: "Ich weiß nicht, wie stark Osterfeld ist."

   Eins eint beide Mannschaften: Sowohl SG Osterfeld als auch Fortuna Alstaden haben personelle Ausfälle zu verkraften. Trainer Hartwig Jondral muss auf Mario Unkel, Alexander Kühnen, Andreas Ohm (berufsbedingt), Tobias Kuhlmann (Urlaub) und Patrick Hubl (gelb-rot gesperrt) verzichten. Auch Selami Yalcin wird nich zur Verfügung stehen, da er sich am ersten Spieltag mit Verdacht auf Bänderriss verletzte. "Das ist ein schwerer Schlag, da Selami unser Antriebsmotor ist", so Reimar Basenau. Auch bei Fortuna Alstaden ist die Liste der Ausfälle lang: Ylber Ramadani, Yakup Bilici, Bünyamin Küçük, Melih Kızılaslan, Recep Tuna, Cihan Kuruoğlu, Kevin Kiepen, Hakan Yıldız, David Ovezier stehen allesamt nicht zur Verfügung. Doch Kücük betont: "Wir haben einen 25-Mann großen Kader."

   "Mit der disziplinierten Vorstellung gegen Safakspor können wir auch gegen Alstaden drei Punkte holen", so Reimar Basenau der SG Osterfeld. Alstaden lechzt ebenfalls nach einem Erfolg, es wäre der erste in dieser Saison. "Das war einfach nicht unser Tag", blickt Kücük auf die Niederlage am ersten Spieltag zurück, wobei man durchaus einen Punkt verdient gehabt habe. Nun richtet sich aber der Blick auf den kommenden Sonntag: "Wir wollen die ersten Punkte in der Kreisliga A einfahren."

Anstoß: 15 Uhr

 

Arminia Lirich (4.) - Sterkrade-Nord II (13.)

Unterschiedliche Vorzeichen im Oberhausener Duell. Denn während Lirich am ersten Spieltag beim Aufsteiger Fortuna Alstaden dreifach punkten konnte, musste die Nordler Reserve trotz einer 2:0-Führung noch eine deutliche 2:4-Niederlage hinnehmen. „Wir haben ja gegen keine schlechte Mannschaft verloren. Sterkrade 06/07 hat sehr gut gespielt und wir werden trotz der Niederlage auch das Positive daraus mitnehmen“, stellt Nord-Trainer Johann „Hansi“ Wüst klar.

   Ganz andere Worte vernimmt man natürlich von seinem Gegenüber. Christian Kinowski blickt gerne auf den vergangenen Sonntag zurück. „Wir werden nichts ändern und übermorgen genauso spielen, wie letzten Sonntag. Wir haben super gespielt und alles das umgesetzt, was ich verlangt habe“, so der Liricher, der in als Chef in seiner Premieren-Saison ist. Kinowski wird allerdings auf Alexander Oepping verzichten müssen. Nicht nur, dass er sowieso im Urlaub gewesen wäre. Oepping zog sich auch noch eine gebrochene Hand zu. Dennoch peilt der Gastgeber die nächsten drei Punkte an. „Wir lassen uns da aber gar nicht unter Druck setzen, sondern gucken nur von Spiel zu Spiel. Wir haben großen Respekt vor Nord. Schließlich haben sie mit zwei Toren gegen 06/07 geführt. Und wenn wir nicht 100 Prozent geben, dann geht das schief“, ist sich Kinowski sicher. Gleiches gilt auch für Wüst und Co. Doch Hansi sieht es als noch nicht so dramatisch an, was bisher passiert ist. „Wir haben Sonntag erst zwei von 30 Spieltagen um und selbst bei einer weiteren Niederlage wäre noch sehr viel möglich. Aber damit beschäftigen wir uns auch gar nicht. Wir wissen aber auch selbst, dass unser Auftaktprogramm ein sehr schwieriges ist. Aber in dieser Liga gibt es sowieso keine einfachen Gegner. Jeden Sonntag gibt es eine reizvolle Aufgabe“, so Wüst, der in den nächsten Wochen auf Oliver Vogel verzichten muss. Vogel zog sich einen Muskelfaserriss zu und wird laut Wüst vier bis sechs Wochen fehlen. Ansonsten wird die Landesliga-Reserve alle Mann an Bord haben.

Anstoß: 15 Uhr

 

Sterkrade 06/07 (3.) - VfR 08 Oberhausen II (1.)

Die Reserve des Bezirksligisten VfR 08 Oberhausen setzte am letzten Sonntag erst einmal ein dickes Ausrufezeichen und sicherte sich mit einem 7:0 über SuS 21 Oberhausen die erste Tabellenführung in dieser noch jungen Saison. Überbewerten will Gäste-Trainer Günter Gbür das Ergebnis aber nicht: „Bei SuS haben mit Sicherheit einige gefehlt. Die werden nicht so schwach durch die Saison gehen. Wir werden jetzt nicht überheblich.“ Denn auch dieses Ergebnis bringt den 08ern nur drei Punkte ein. Ebenso wie das 4:2 des Bezirksligaabsteigers Sterkrade 06/07 über die Reserve von Sterkrade-Nord.

   Doch deren Trainer, Dirk Rovers, gab sich beeindruckt von dem hohen Sieg des VfR: „Das 7:0 kann uns nur in die Karten spielen. Die Gedankenspiele über die Leichtigkeit der Partie, da es ja nur eine Reserve ist und es am Sonntag mal eben so geht, haben bei den Spielern nichts zu suchen. Man schießt nicht mal eben so sieben Tore. Zudem hat die erste spielfrei, sodass Verstärkung runter kommen könnte. Wir haben es ja gegen Nord II gesehen, wie es schwer es ist, gegen eine Zweitvertretung zu spielen. Lauf- und Kampfbereitschaft müssen wir am Sonntag zeigen. VfR 08 wird sehr offensiv ausgerichtet sein, weswegen wir in der Defensive wesentlich stabiler stehen müssen als in der Vorwoche. Die Mannschaft muss den unbedingten Siegeswillen an den Tag legen. Wir wollen unser erstes Heimspiel gewinnen.“ Fehlen beim Heimauftakt wird Maik Kusenberg (Kreuz- und Innenbandriss), Andre Scheffler (Kapselriss) sowie Marc Bechtel und Daniel Teresiak, die sich im Urlaub befinden. Merih Copur und Alex Rubio-Guerra kehren dagegen zurück in den Kader.

   Bei den Gästen fällt am Sonntag Selim Richter (Urlaub) und Julian Brock (Urlaub) aus. Coach Günter Gbür gibt sich trotz des namenhaften Gegners angriffslustig: „Unser Ziel ist der Klassenerhalt, also brauchen wir jeden Punkt. Und die wollen wir uns auch gegen Sterkrade holen. Wir greifen 06/07 voll an.“

Anstoß: 15 Uhr

 

SuS 21 Oberhausen (16.) - Adler Osterfeld II (8.)

„Findest Du keine Worte für“, musste Lo Mele nach dem 2:2-Remis gegen Barisspor leider zugeben. Mit 2:0 lagen die Platzherren durch die Treffer von Ramiz Hagjolli und Mehmet Kafli in Front, ehe die Gäste von Barisspor in den Schlussminuten eiskalt zuschlugen. „Im Endeffekt hat sich Barisspor den Punkt dann verdient, da wir ab der 70. Minute konditionell eingebrochen sind. Das ist aber kein Wunder nach dieser unterdurchschnittlichen Vorbereitung“, so Lo Mele. Doch während die Osterfelder zu mindestens was mitnahmen, geriet die Schleuse-Elf am ersten Spieltag völlig unter die Räder. „Wir hatten mit großen personellen Problemen zu kämpfen. Neben sechs Ausfällen sind uns in der Vorbereitung noch drei Spieler abgesprungen, die für die kommende Saison schon sicher zugesagt haben. Und neun Ausfälle können wir nicht mal so eben kompensieren. Die erste Viertelstunde haben wir noch gut mitgehalten, doch dann wurden wir überrannt“, so Co-Trainer Manfred Kurka.

   Am Sonntag will man es besser machen und im ersten Heimspiel die ersten Punkte einfahren. „Adler ist eine gute Mannschaft, die immer Unterstützung aus der Erstvertretung bekommen könnten. Aber auch da müssen wir durch. Das 7:0 wird immer noch in den Köpfen der Spieler hängen, deshalb muss ein Heimsieg her. Wir wollen am Sonntag alles besser machen“, so Kurka, dem bewusst ist, dass seine Mannschaft eine harte Saison bevor steht: „25 Abmeldungen lagen bei uns diesen Sommer auf dem Tisch. Früher konnten wir bei Personalknappheit auf die Reserve zurückgreifen, doch das hat sich auch erst einmal erledigt. Dementsprechend müssen wir darauf hinarbeiten, dass wir drin bleiben. Den fünften Tabellenplatz von letzter Saison ist für uns einfach nicht machbar. Wir werden das Beste draus machen und uns in der Winterpause erneut umgucken.“

Am letzten Sonntag noch sehr aufbrausend, hat sich Massimo Lo Mele mittlerweile wieder beruhigt: „Es ist leider nun mal so gekommen und wir müssen es jetzt hinnehmen. Gegen SuS gilt es nun die Konzentration über die kompletten 90 Minuten hochzuhalten. Ich gehe davon aus, dass sich SuS anders präsentieren wird als noch in der Vorwoche. Deshalb erwarte ich eine knappe Partie. Wir müssen von Beginn an dagegen halten, sonst haben wir schlechte Karten.“ Nicht dabei sein werden Sven Zeitler, Andreas Bodowski und Cihan Karli.

Anstoß: 15 Uhr

 

Barisspor (8.) - SV Concordia (2.)

Es ging wie erwartet los für den ambitionierten A-Ligisten, der nach eigener Aussage solch einer gar nicht ist. Mit 4:0 fegte Concordia den Aufsteiger FC Sterkrade 72 auf heimischer Anlage vom Platz. Dennoch zeigte man sich nach Abpfiff nicht total zufrieden: „Es hätte insgesamt besser laufen können. Aber wenn man bedenkt, dass auch Urlauber und gesperrte Spieler noch gefehlt haben, war das schon ordentlich. Dennoch lassen wir uns nichts von außen einreden und schauen einfach nur von Spiel zu Spiel“, verdeutlichte Co-Trainer Michael Häse. Nicht unzufrieden waren die Verantwortlichen von der Welheimer Straße nach dem 2:2 zum Auftakt gegen Adler Osterfeld II. „Klar, nach einem 0:2-Rückstand fühlt sich so ein2:2 eher schon mal wie ein Sieg an. Aber wir hätten auch noch das dritte Tor machen und mit drei Punkten die Heimreise antreten können. Was positiv zu erwähnen ist, dass wir Adler ab der 60. Minute konditionell überlegen waren“, so Barisspor-Trainer Cem Kaplangiray.

   Wer am Sonntag die Favoritenrolle inne hat, ist wohl unbestritten. „Doch so einfach wie es von außen immer aussieht beziehungsweise wie es laut Außendarstellung ist, wird es aber nicht. Barisspor hat innerhalb von drei Minuten einen 0:2-Rückstand aufgeholt. Zudem findet die Partie auf Asche statt. Wir dürfen die keineswegs unterschätzen“, so Häse, der weiterhin auf die gesperrten Marco Schermann und Timo Kaulmann verzichten muss.

   Auch die Gastgeber müssen auf zwei gesperrte Spieler verzichten. Während Sturmhoffnung Emre Kilic nur ein Spiel fehlen wird, müssen die Bottroper auf die Rückkehr von Emrah Ücbudak wohl vier Wochen warten. Bange ist dem Hausherr aber dennoch nicht: „Natürlich gibt es dankbarere Aufgaben als gegen den designierten Aufsteiger zu spielen, aber wir haben nichts zu verlieren. Und wir werden uns auch nicht als Verlierer präsentieren“, so Kaplangiray.

Anstoß: 15 Uhr

 

FC Sterkrade 72 (15.) - VfR Ebel (5.)

Heimpremiere für den FC Sterkrade 72 in der Kreisliga A. Nach der (zu erwartenden) 0:4-Niederlage gegen den SV Concordia empfängt der Aufsteiger im Volksparkstadion den VfR Ebel. Die Ebeler, die sich in der Vorsaison erst am letzten Spieltag retteten, machten es zum Saisonauftakt besser und erkämpften sich gegen RSV ein knappes 2:1 und sicherten sich somit die ersten drei Punkte für den von Coach Herbert Nowak geforderten einstelligen Tabellenplatz.

   Große Vorfreude herrscht auch bei FC-Trainer Ahmed Mohamad: „Ich freue mich sehr auf das erste Heimspiel in der Kreisliga A als Trainer von Sterkrade. Und zu Hause wollen wir naturlich gewinnen und das fordere ich auch von meiner Mannschaft, die weiß was Sache ist. Ebel ist für mich sehr schwer einzuschätzen. Die haben seit Herbert Nowak da ist, wesentlich mehr Stabilität drin und werden gegen uns alles geben.“ Getrübt wird die Vorfreude ein wenig durch die vielen Ausfälle, die die 72er zu beklagen haben. Neben Kapitän Mourad Ouldaly (Urlaub) fehlen Rafael Milek (Knöchelbruch), Marc Frau (Zehenbruch), Mehriz Fezzani (Urlaub), Andre Lochthofen (Urlaub) und der gelb-rot gesperrte Kevin Tewes. Doch die Gastgeber dürfen sich über einen kurzfristigen Neuzugang freuen. Mustafa Gürdal, ehemals TSV Safakspor und Sterkrade-Nord, wird das Flügelspiel der Oberhausener ab sofort verstärken. „Ich habe mit Lars Mühlbauer (Trainer Sterkrade-Nord, d.Red.) und er hat ihn mir wärmstens empfohlen. Mustafa ist mit Nord unter Lars in die Bezirksliga aufgestiegen. Er ist noch nicht fit, steht aber für Sonntag schon im Kader und hat vom Potenzial noch jede Menge Luft nach oben“, so Mohamad.

   Personalprobleme hat der VfR keine zu beklagen. Ganz im Gegenteil. Mit einem 24-Mann starken Kader hat das Trainerduo Herbert Nowak und Tim Lanfermann sogar Luxusprobleme. „Wir haben viele gleichwertige Spieler. Es wird ein wenig dauern, bis wir die optimale Aufstellung gefunden haben. Wir schon im Pokal als auch gegen RSV Klosterhardt, werde ich am Sonntag rotieren“, so Nowak. Über die ersten drei Zähler freut sich der Bottroper und geht davon aus, dass am Sonntag weitere drei dazu kommen, warnt aber gleichzeitig: „Wir dürfen nicht übermütig werden. Sterkrade wird mit viel Euphorie am Sonntag antreten. Das 0:4 gegen Concordia zählt nicht, denn gegen die zu verlieren ist keine Schande. Wir müssen hoch konzentriert an die Sache heran gehen. Vorsicht ist geboten.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

RSV Klosterhardt (10.) - SC 1912 Buschhausen (6.)

GA Sterkrade (11.) - TSV Safakspor (11.)

Kreisliga B - Gruppe 1

Arminia Lirich II (14.) - SV Rhenania III (3.)

Rhenanias Dritte ist gut in die Saison gestartet. Mit einem 6:0-Sieg gegen Sterkrade 06/07 II konnte man zuhause den ersten Dreier einfahren. Nun will man am zweiten Spieltag beweisen, dass es kein Zufallssieg war. Dort empfängt sie Arminia Lirichs Zweitvertretung um 13 Uhr allerdings auf dem Platz von Fortuna Altstaden, weil ihr Platz derzeit saniert wird.

   Ralf Reichert ist heiß. Der Trainer von Rhenania III will natürlich Punkte mitnehmen, doch er weiß auch, dass es kein Selbstläufer wird. „Zum Beginn muss man halt von den Ergebnissen ausgehen. Da hat Lirich gegen Fuhlenbrock mit 7:1 verloren.“ Also könnte man meinen, Arminia Lirich sei ein leichter Gegner, aber davon will Reichert nichts wissen: „Es wird ein schwieriges Spiel. Wir müssen auf Asche spielen und das kommt wohl eher der Arminia entgegen. Für uns ist es schwieriger, weil eher Rasen oder Kunstrasen unserer Spielanlage entgegen kommt.“ Die Oberhausener müssen auf den Platz von Fortuna Altstaden ausweichen, da ihr traditioneller Ascheplatz saniert und zu einem Kunstrasenplatz umgebaut wird. 

   Die Bottroper müssen auf mehrere Leute verzichten. „Es sind nicht alle fit. Vier meiner Spieler sind noch angeschlagen und fallen demnach aus.“ Reichert weiter: „Wie schon gegen Sterkrade wird wieder Christian Wax im Tor stehen.“ Wax ist eigentlich Betreuer der zweiten Mannschaft, hat aber früher schon einmal im Tor gespielt. Reichert erklärt: „Unser Stammkeeper ist noch im Urlaub. Wir freuen uns sehr, dass Christian aushilft.“ 

   In der Vorbereitung zeigten sich die Bottroper oft zu lasch und überheblich, da stimmte die Einstellung nicht. Das hat sich jetzt aber geändert. „Ich war begeistert von der Leistung und vor allem überrascht“, so Reichert. Die Spieler hatten ihm versichert, dass sie Gas geben, wenn es um Punkte geht und das war zu sehen. „Die Qualität ist ja da, alle haben schon höher gespielt als Kreisliga B.“ Mit diesem Team sollte es also auch möglich sein Punkte mit nach Bottrop zu bringen.

Anstoß: 13 Uhr

 

BV Osterfeld (4.) -  BW Fuhlenbrock (1.)

Am zweiten Spieltag empfängt BV Osterfeld den Tabellenführer aus Fuhlenbrock. BWF startete mit einem klaren 7:1-Heimsieg gegen Lirich II, während BVO bei Safakspor II mit 8:3 gewann. Es treffen zwei gute Teams aufeinander, die beweisen wollen, dass sie verdient oben stehen. Man darf sich darauf freuen, wenn um 15 Uhr das Topspiel der Kreisliga B angepfiffen wird.

   „Wir wollen zeigen, dass wir verdientermaßen da oben an der Tabellenspitze stehen“, so Fuhlenbrocks Coach Andre Hülsmannn. Am liebsten würden die Bottroper natürlich die drei Punkte mitnehmen. Hülsmann ist zuversichtlich: „Wir hatten einen guten Auftakt und haben viel Selbstvertrauen gesammelt. Das wollen wir mitnehmen, so wollen wir dann auch auswärts bei BVO punkten.“ Allerdings weiß man den Gegner nicht gut einzuschätzen. Zwar gewannen die Oberhausener zum Saisonauftakt mit 8:3, doch so recht weiß zum Start niemand, wo man genau steht. „Wir kennen den Gegner nicht. Wir lassen uns überraschen“, bestätigt Hülsmann.

   Die Blau Weißen können sich freuen, dass sie mit allen Spielern anreisen können. Keiner ist verletzt und jeder kann und will spielen. Hüslmann: „Ich kann aus dem Vollen schöpfen. Das ist natürlich gut. Es belebt den Konkurrenzkampf, denn keiner kann sich ausruhen.“ Doch auch wenn mal der ein oder andere ausfallen sollte, so versichert der Trainer, kann man jeden Spieler ersetzen: „Wir sind gut aufgestellt, unsere Mannschaft ist gleichwertig stark. Wir können auch Ausfälle von guten Spielern mühelos ersetzen.“ Trotzdem freut man sich natürlich, wenn die Saison weiterhin ohne großartiges Verletzungspech verläuft.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

GA Sterkrade II (8.) - TSV Safakspor II (13)

Sterkrade 06/07 II (16.) - SG Oberhausen 92 (11.)

BW Oberhausen II (7.) - SV Concordia II (14.)

Adler Oberhausen (12.) - SC 1912 Buschhausen II (8.)

TuS Buschhausen (5.) - TB Oberhausen (10.)

Arminia Klosterhardt III (1.) - Post SV Oberhausen (6.)

Kreisliga B - Gruppe 2

SF Königshardt II (8.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker (1.)

Mit einem 14:0-Kantersieg über die Reserve von SuS 21 Oberhausen setzten sich die Batenbrocker Ruhrpott Kicker am ersten Spieltag an die Tabellenspitze der Kreisliga B. Doch BRK-Vorsitzender Daniele Lepori, der unter der Woche das Training leitetete, da Dirk Schulz (berufsbedingt) und Dennis Ohm (Operation) nicht anwesend waren, warnt seine Kicker: "Das Spiel gegen Schleuse war kein Maßstab. Klar ist es schön, wenn man so hoch gewinnt. Doch wir drüfen jetzt nicht denken, das nächste Spiel wird genau so leicht." Denn am kommenden Sonntag geht es für Pottler zu den SF Königshardt II, die in der Vorsaison erst im allerletzten Spiel den Aufstieg in die Kreisliga A aus der Hand gaben. "Auch in diesem Jahr zählen sie wieder zu den Favoriten", weiß auch Trainer Dirk Schulz. Zwar reichte es für die Sportfreunde im ersten Spiel nur zu einer Nullnummer beim SV 1911, doch gerade auf der heimischen Anlage sind die Königshardter bärenstark. "Das wird die erste Standortbestimmung", verrät Daniele Lepori. Personell gesehen muss Trainer Dirk Schulz, der am Sonntag wieder an der Linie stehen wird, auf vier Spieler verzichten: Kevin Konarski, Denis Hufnagel, Roman Skowranek und Gökhan Aydin weilen allesamt im Urlaub. Dafür stehen Kostantinos Lagogiannis und Stefan Droste vor der Rückkehr in den Kader. "Wir müssen das Spiel gegen SuS 21 II vollkommen ausblenden. Am kommenden Sonntag wartet ein anderer Gegner auf uns und somit ein richtig hartes Stück auf Arbeit auf uns", so Schulz abschließend.

Anstoß: 13 Uhr

 

SV Rhenania II (6.) - TSV Safakspor III (3.)

Am frühen Sonntagnachmittag um 13 Uhr startet für die Zweitvertretung der Rhenanen die Saison auch auf dem eigenen Platz. Zuletzt gewannen sie beim Bottroper Nachbarn VfB II mit 2:1. Mit Safakspor III kommt aber keineswegs ein einfacher Gegner. Denn auch die Oberhausener konnten sich am ersten Spieltag mit einem 4:0-Sieg gegen Vonderort die drei Punkte sichern. Somit beschert uns der zweite Spieltag ein spannendes Duell. 

   Die Bottroper möchten auch zuhause gewinnen und die Leistung der vergangenen Woche bestätigen. „Wir spielen zum ersten Mal zuhause in diesem Jahr und da möchte man den Zuschauern etwas bieten“, so van Niersen. Und um das zu schaffen, sollten am besten die drei Punkte gegen den Aufsteiger aus Oberhausen her. Dieser ist aber nicht zu unterschätzen, denn „zu Saisonbeginn kann man die Team nur sehr schwer einschätzen.“ Außerdem siegten die Oberhausener zum Start und Ralf van Niersen glaubt auch, dass die Euphorie bei Safakspor noch nicht verflogen ist: „Safakspor ist aufgestiegen, da bringen sie natürlich ein enormes Selbstbewusstsein mit. Ich glaube, dass sie den Schwung aus dem Aufstiegsjahr mitgenommen haben.“ Also wahrlich kein leichter Gegner. 

   Dafür kann sich Rhenanias Trainer Ralf van Niersen über die verbesserte Kaderbreite freuen: „Es sind alle Mann am Bord, das freut mich.“ Zuletzt waren einige Spieler angeschlagen und konnten beim Auftakt nicht mitwirken. Nun sind alle Spieler fit und bereit, um die Punkte zu kämpfen.

Anstoß: 13 Uhr

 

Dostlukspor II (5.) - VfB Bottrop II (10.)

Das Ziel beider Mannschaften ist klar: Sieg. Für die Hausherren war mit dem 2:0-Sieg gegen die Welheimer Löwen der Start in die neue Spielzeit erfolgreich. Die Zweitvertretung des Landesligisten VfB Bottrop hingegen unterlag hingegen SV Rhenania II mit 1:2 und die Elf von Marek Weglicki wartet noch auf die ersten Punkte der Saison. Allerdings werden sie von einer stark aufspielenden und sehr motivierten Mannschaft empfangen, die von vielen Konkurrenten als großer Aufstiegsfavorit gehandelt wird. Davon wollen sich die Gäste jedoch nicht einschüchtern lassen und die bestmögliche Leistung abrufen, um nach dem zweiten Spieltag die ersten Zähler auf dem Punktekonto zu haben. Mit weniger Druck gehen die Hausherren in die Partie, denn der erste Sieg ist in der Tasche, doch den Anschluss nach oben wollen sie nicht verlieren und auf heimischem Geläuf soll der zweite Sieg am zweiten Spieltag folgen. Die beiden Trainer, Sadettin Senyüz (DSB II) und Marek Weglicki (VfB II), waren für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 13 Uhr

 

SC Viktoria (4.) - SV 1911 (8.)

Nach dem perfekten Start mit einem 3:0-Sieg gegen den direkten Platznachbarn Vorwärts 08 sollen gegen die Elf aus den Weywiesen weitere Zähler auf das Punktekonto des Spielclubs kommen. Für die Elfer war in der vergangen Woche gegen die Oberhausener Mannschaft von Königshardt II nur ein 0:0-Unentschieden drin, der erste Saisonsieg soll her und für beide Mannschaften ist alles drin, die Rollen in der Partie an der Passstraße sind völlig offen. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, so Matthias Pech, Trainer der Hausherren. Nach der Ampelkarte muss Pech auf Patrick Frejno verzichten und auch Klarenc Mehmeti, der im Urlaub ist. Doch von Personalproblemen ist nicht zu sprechen und das Ziel für den kommenden Spieltag ist klar: „Wir wollen ganz klar das Heimspiel gewinnen und die drei Punkte holen und weiterhin oben dran bleiben“, so Pech zuversichtlich.

   Doch der Respekt vor dem Gegner ist groß. „1911 hat auch einen Anspruch im oberen Tabellendrittel mitzuspielen und ein Unentschieden gegen Königshardt II ist kein schlechtes Ergebnis, ich denke die Tagesform wird am Sonntag entscheidend sein“, so Pech abschließend. Beide Mannschaften gehen mit demselben Ziel in die Partie und das verspricht Spannung. Die Gäste werden den Hausherren alles abverlangen und es wird ein „spannendes Derby“. Der Gäste-Trainer, Ralf Quabeck, war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

 

SW Alstaden II (10.) - RW Welheimer Löwen (12.)

Nach der „unglücklichen und unverdienten“ 0:2-Niederlage gegen die Zweitvertretung von Dostlukspor Bottrop soll der „Fehlstart“ auswärts gegen SW Alstaden II wiedergutgemacht werden. „Wir fahren sehr offensiv aufgestellt nach Alstaden und wollen gucken, dass wir die drei Punkte holen“, so Löwen-Trainer Thomas „Netzer“ Ochojski, Allerdings wollen auch die Oberhausener ihre knappe 1:2-Niederlage gegen Fortuna Bottrop II wiedergutmachen und die Hausherren werden es den Bottropern nicht leicht machen. Ochojski weis den Gegner einzuschätzen: „Ich kenne Fortuna II und wenn man gegen diese Mannschaft nur 1:2 verliert, dann ist man keine schlechte Mannschaft. Außerdem ist es für Alstaden ein Heimspiel und man kann auch davon ausgehen, dass Spieler aus der starken Erstvertretung aushelfen.“

   Nichtsdestotrotz steht bei den Welheimern die eigene Leistung im Vordergrund und nach der 0:2-Niederlage folgte eine harte Trainingswoche: „Wir haben in der vergangenen Woche gut und hart trainiert. Die Spieler sind heiß und sind sich teilweise gegenseitig an die Wäsche gegangen, weil sie selber wissen, dass wir noch besser spielen können. Wir haben gut gespielt aber es geht noch besser“, ist sich Ochojski sicher. Für das Auswärtsspiel bei den Oberhausener sind die Löwen „gut aufgestellt“, lediglich auf David Leubner und Robin Hoffmann muss „Netzer“ verzichten, Marcel Ehrlich wird dabei sein, ist aber angeschlagen. „Ansonsten sind alle dabei“, so Ochojski.

Anstoß: 15 Uhr

 

FC Polonia (15.) - SV Fortuna II (6.)

Der Saisonstart der Hausherren in der vergangenen Woche ist mächtig in die Hose gegangen. Gegen TB Oberhausen II musste der FC eine 0:6-Klatsche hinnehmen. Der Fehlstart soll wiedergutgemacht werden und auf heimischem Geläuf geht man mit einer komplett neu aufgestellten Mannschaft aufs Feld. „Viele Urlauber sind jetzt wieder zurück im Kader und wir müssen nicht wieder mit der Not-Elf antreten“, so der Co-Trainer Adrian Schymon. Und eines ist sich Schymon sicher: „So einfach wie in der vergangenen Woche wird es der Gegner nicht mehr gegen uns haben.“ Allerdings gehen die Hausherren auch mit dem nötigen Respekt in die Partie. „Fortuna will oben mitspielen und ist ein harter Gegner“, so Schymon.

   Für die Gäste war der Start in die neue Spielzeit besser und sie schlugen die Zweitvertretung von Fortuna Alstaden mit 2:1, an die Leistung soll angeknüpft werden und die Fortunen wollen die nächsten Zähler für ihr Punktekonto. „Wir versuchen das Beste rauszuholen. Wenn wir verlieren dann verlieren wir, aber wir würden schon gerne die Punkte zuhause halten“, erklärt Schymon abschließend. Der Trainer der Gäste, Dieter Büth, war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SuS 21 Oberhausen II (16.) - TB Oberhausen II (2.)

SV Vonderort (14.) - SV Vorwärts 08 (13.) *Auf Do, 03.10. verlegt*

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Kommentare: 18
  • #1

    Alfred (Freitag, 30 August 2013 15:54)

    Mustafa Gürdal mein Alter Freund!
    Tu Dir Dass Bloss nicht AN da Jung!

  • #2

    kreisligist (Freitag, 30 August 2013 17:10)

    Wie lange will concordia eigentlich noch den underdog spielen?
    Natürlich geht jedes spiel 90 Minuten und jedes beginnt auch bei 0:0 und wie am Dienstag gesehen kann auch bayern gegen freiburg 1:1 spielen aber bei aller objektivität ist concordia bei jedem Spiel der favorit!!
    Das können sich die jungs vom bero auch einfach mal eingestehen...und wenn concordia mit so einer truppe nicht zu 100% aufsteigen will dann weiß ich es auch nicht...aber nein man denkt von spiel zu spiel...und am ende guckt man mal was raus kommt..genau;)

    Außerdem was ist das denn für eine aussage barrispor spielt auf asche da haben die bottroper einen vorteil????....Soweit ich weiß spielt concordia seid jahren auf asche und sogar im Moment trainieren die jungs auf asche oder etwa nicht?
    Aber bei so vielen oberligaspielern ist die umstellung auf die asche natürlich schwierig ;) bzw die jungs haben den kunstrasen schon im kopf;)

    naja das musste mal raus.....sus holt jetzt den ersten dreier

  • #3

    Schade (Freitag, 30 August 2013 17:31)

    Rhenania leider Absteiger Nummer 1 :(

  • #4

    Blau-Weisser (Freitag, 30 August 2013 18:25)

    Wenn die Blauen ihre Chancen besser nutzen als gegen 08 dann schießen die Jungs Arminia von der Tulpenwiese!!!!
    Alles andere wäre ne Überraschung!!
    Auf gehts Blau-Weiß kämpfen und Siegen!!

  • #5

    Metin Demiray (Freitag, 30 August 2013 18:59)

    Urlaub Ende morgen früh geht die Fahrt nach Deutschland los.
    Grenze Bulgarien 20 km Stau.Das wird die Hölle.Wünsche alle Bottroper Mannschaften für Sonntag viel Glück.

  • #6

    der reporter (Freitag, 30 August 2013)

    bin mal gespannt was die 51er machen

  • #7

    ssv jan (Samstag, 31 August 2013 09:00)

    natürlich gewinnen was denkst du denn!!!

  • #8

    insider (Samstag, 31 August 2013 11:11)

    batenbrock = geheimtipp für den aufstieg ;)

  • #9

    an ssv jan (Samstag, 31 August 2013 12:15)

    wunder gibt es immer wieder
    #

  • #10

    @ insider / spieler brk (Samstag, 31 August 2013 19:45)

    Das denke ich wohl eher nicht. DSB und Welheim werden um den Aufstieg spielen. Eventuell noch Victoria. Alle drei sind Top.

  • #11

    72 er Fan seit neusten ;) (Samstag, 31 August 2013 22:16)

    Drücke euch die Daumen sehr feine Truppe

  • #12

    Mad dog m (Samstag, 31 August 2013 23:44)

    Barispor jagt denn hase(häse) ;)

  • #13

    zuschauer (Sonntag, 01 September 2013 01:16)

    Alle Mannschaften von Rhenania werden sonntag punkten.

  • #14

    der reporter (Sonntag, 01 September 2013 10:47)

    an ssv jan
    mit wem wollt ihr denn gewinnen ????
    sorry mit der truppe wird das nix

  • #15

    dsb (Sonntag, 01 September 2013 11:35)

    Werden die 2 von rhenania zeigen wer das sagen hat.es kann nur ein meister geben

  • #16

    @ 72er Fan (Sonntag, 01 September 2013 11:37)

    feine Holzertruppe mehr nicht

  • #17

    Mike (Sonntag, 01 September 2013 19:24)

    So viel zum Thema Geheimtipp. *lach*

  • #18

    Zuschauer (Sonntag, 01 September 2013 19:48)

    Ebel hat die sogenannte Tiki Taka Mannschaft heute auseinander genommen.!!