Duell der Platznachbarn am Lichtenhorst

Ticket Nummer Sieben ist zu vergeben. Neben den gesetzten vier Top-Teams VfB Bottrop, SV Rhenania, Dostlukspor und SV Fortuna gesellten sich zuletzt auch noch Barisspor und die Welheimer Löwen dazu. Am heutigen Mittwochabend kämpfen RW Fuhlenbrock und der VfR Ebel um den Einzug in die Gruppenphase der Feldstadtmeisterschaften im Juli. Haushoher Favorit ist natürlich der A-Ligist VfR Ebel. Für dessen Coach, Herbert Nowak, kommt das Quali-Spiel jedoch alles andere als gelegen. Der C-Ligist ist stark ersatzgeschwächt, hofft aber auf die Pokalgesetze.

RW Fuhlenbrock (Kreisliga C) - VfR Ebel (Kreisliga A)

„Das Spiel passt so gar nicht in unseren Zeitplan. Aber da müssen wir jetzt durch“, zeigt sich Nowak ein wenig verstimmt. Und das nicht zu Unrecht. Denn das Hauptaugenmerk des A-Ligisten liegt ganz klar in der Meisterschaft. Am Sonntag steht das letzte Saisonspiel an, und die Ebeler stecken mitten im Abstiegskampf. Und aus diesem Grund wird Nowak am heutigen Abend einige Ersatzspieler zum Zuge kommen lassen. „Bis auf den Torwart und die Abwehr werde ich rotieren. In erster Linie um keine Verletzungen zu riskieren, aber auch umzusehen, ob sich jemand aufdrängt“, so der Coach des VfR. Vertrauen in seine Einsatzspieler hat Nowak dennoch, da er sehr zuversichtlich ist: „Ich mache mir da keine Sorgen. Es wäre auch sehr blamabel, wenn wir rausfliegen würden, zumal RW Fuhlenbrock bei uns auf der Platzanlage beheimatet ist“.

   Der Platznachbar geht mit ordentlich Verletzungssorgen in die Partie. Gleich sechs Spieler haben sich beim 5:2-Sieg über SW Alstaden III verletzt. Moris Schmidt, Marcel Prang, Sascha Haberstroh, Sven Pfeil, Michel Meier und Christian Rüdiger stehen nicht zu Verfügung. Die Rot-Weißen, die ihre Debütsaison mit großer Wahrscheinlichkeit mit Tabellenplatz Elf beenden werden, hoffen auf den Außenseiterbonus. „Wir sind klarer Außenseiter. Dennoch werden wir mit Spaß an die Sache gehen und versuchen die Ebeler ein wenig zu ärgern. Vielleicht gelingt uns ja die Überraschung“, so Sascha Haberstroh.

 Anstoß: 19.30 Uhr

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