5 Fragen an ... Oliver Dirr

Der SV Rhenania ist zur Zeit Tabellenführer in der Bezirksliga und kann aus eigener Kraft den Landesliga-Aufstieg schaffen. Wer hätte damit wirklich gerechnet? Und wer hätte damit gerechnet, dass dies mit Oliver Dirr - ein Trainer, der polarisiert, vielleicht auch oftmals provoziert und sein Herz auf der Zunge trägt - gelingt? Zeit für Auf'm Platz und fünf Fragen an Oliver Dirr. Doch vorab überreichte Dirr die Belohnung für das Remis gegen Oberlohberg vergangenen Spieltag an Dostlukspor.

Pro Punkt, den Dostlukspor vergangenen Sonntag gegen Oberlohberg holte, sollte es eine Kiste Bier geben. Seit letzten Sonntag ist der SV Rhenania Dank des eigenen Sieges und dem Unentschieden eben vom Verfolger Oberlohberg gegen Dostlukspor nun auch rechnerisch alleiniger Tabellenführer. Darum ließ sich Rhenanen-Coach Oliver Dirr auch nicht lumpen und spendierte darüber hinaus noch eine Kiste Mix-Getränke für die Stempel-Elf.

Dostlukspor-Trainer Sebastian Stempel mit seinem Kapitän, Samet Güldü, sowie Rhenanen-Kapitän Dennis Cziuraj und sein Trainer, Oliver Dirr, bei der Übergabe am vergangenen Freitag.
Dostlukspor-Trainer Sebastian Stempel mit seinem Kapitän, Samet Güldü, sowie Rhenanen-Kapitän Dennis Cziuraj und sein Trainer, Oliver Dirr, bei der Übergabe am vergangenen Freitag.

5 Fragen an ...

Oliver Dirr, Trainer beim SV Rhenania Bottrop

Auf'm Platz: Moin, Olli. Eine bisherig überraschend erste Saison für Dich beim SV Rhenania. Keiner hätte wirklich voarb mit der jetzigen Situation gerechnet. Wie fühlt es sich als Tabellenführer an? Hast Du selbst damit gerechnet?

Oliver Dirr: Den ersten Platz erklommen zu haben ist sicherlich eine tolle Momentaufnahme und Vieles geht leichter von der Hand. Sei es die Trainingsarbeit mit der Mannschaft, Vertragsverlängerungen oder die Gespräche mit potentiellen Neuzugängen. Allerdings wissen wir, dass erst nach dem letzten Spieltag die Saison abgerechnet wird. Es wäre vermessen zu behaupten, dass ich mit der Tabellenspitze gerechnet habe. Da in der Hinrunde keine Mannschaft in der Lage war sich abzusetzen, war mir klar, dass die Mannschaft die Spitze erklimmen und ausbauen kann, da sie es schafft, Konstanz in ihre Leistungen zu bringen.

Auf'm Platz: Wie ist die Zusammenarbeit mit dem neuen sportlichen Leiter, Michael Kahnert?

Oliver Dirr:Die Installation eines sportlichen Leiters war für die Weiterentwicklung des Vereins von immenser Bedeutung, und mit Michael Kahnert haben wir einen fähigen Mann für diese Position gefunden, der wie kein anderer fest mit Rhenania verwurzelt ist. Sämtliche Gespräche mit den aktuellen Spielern und eventuellen Neuzugängen führen wir zusammen im Team, und bisher haben wir eine sehr gute Quote was die Zusagen für die neue Saison betrifft. Michael vereint Erfolgsdenken und fachliche Kompetenz, ist hoch motiviert und setzt sich, mir und dem Vorstand hohe Ziele.

Auf'm Platz: Wie sind die weiteren Planungen - bis zum Ende der Saison und für die kommende Saison?

Oliver Dirr: Wir planen zur Zeit natürlich zweigleisig. Alle Vertragsverlängerungen mit den Spielern gelten sowohl für die Bezirksliga als auch für die Landesliga. Was die laufende Saison Saison betrifft, ändert sich nichts an der Zielsetzung der Verbesserung des letztjährigen Tabellenplatzes (Platz 4). Das beinhaltet selbstverständlich auch Platz Eins. 

Auf'm Platz: Mal Hand auf's Herz. Wie blickst Du bisher auf Dein erstes Trainerjahr beim SV Rhenania zurück?

Oliver Dirr: Ich bin unheimlich stolz den SV Rhenania trainieren zu dürfen. Nach anfänglichen Problemen mit vielen Verletzungen, Sperren und dem Einbau von fünf neuen Spielern ist die Entwicklung speziell in der Rückrunde hervorragend. Spielerisch müssen wir uns natürlich noch gewaltig steigern, aber was die Kondition und vor allem den Hunger nach Erfolg betrifft, haben die Spieler mein positives Denken immer mehr verinnerlicht. Dieser Prozess ist allerdings noch lange nicht abgeschlossen.

Auf'm Platz: Wie sehen Deine Wünsche und Ziele beim und mit dem SV Rheanania aus?

Oliver Dirr: Ich bin angetreten mit der Vorgabe innerhalb von drei Jahren mit dem SV Rhenania in die Landesliga aufzusteigen. Falls dieses bereits im ersten Jahr klappt, nehmen wir das natürlich mit. Auf lange Sicht möchte ich mir und dem Verein ein neues Ziel auf die Fahnen schreiben, was da wäre, die erste Macht in Bottrop zu werden. Ich bin mir durchaus bewusst, dass diese Aussage die anonymen Kommentarschreiber auf eurer Seite aus ihren Verstecken ruft, aber ich bin ja nicht zum SV Rhenania gekommnen, um mir außerhalb des Vereins Freunde zu machen sondern nur mit dem einen Ziel Erfolg!

Wir bedanken uns bei Oliver Dirr für das Gespräch und wünschen ihm und dem SV Rhenania alles Gute für die Zukunft und vor allem viel Erfolg bei der Zielumsetzung!

 

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Kommentare: 5
  • #1

    latte (Sonntag, 21 April 2013 09:47)

    toll von svr und dsb .,hoffe das dsb heute holten weiter bringt ,

  • #2

    anonymer Schreiber (Sonntag, 21 April 2013 09:53)

    ich halte die Aussage, die erste Macht im Bottroper Fußball zu werden, zwar für gewagt so in der Öffentlichkeit zu tätigen aber gleichzeitig als sinnvoll. In 3 Jahren bin ich mir sicher, dass der Verein eine Vormachtstellung in der Stadt und im Kreis einnimmt. Im Gegensatz zum VFB verfügt Rhenania über Nachhaltigkeit und Strukturen um auf lange Sicht erfolgreich zu sein, da bin ich beim, schon was die nächste Saison betrifft, skeptisch.

  • #3

    Partyminister (Sonntag, 21 April 2013 12:01)

    Kommt jetzt jeden Tag die Rubrik 5 fragen?

  • #4

    Anonymer Schreiber 2 (Sonntag, 21 April 2013 13:00)

    Gute Sache mit der Kiste, sollte als Dauermotivation zum Standard werden ;) kann mir in 3 Jahren gut vorstelln, dass SVR vor VFB in der LL Tabelle steht

  • #5

    latte (Sonntag, 21 April 2013 20:05)

    rhenania sollte dsb mehr bieten ,da dsb sie auch in anderen spielen helfen könnte,bottroper sollten jetzt mal helfen