Vorwärts greift nach dem letzten Strohhalm

Am kommenden Sonntag müssen unsere Landesligisten VfB Bottrop und Arminia Klosterhardt erneut auf viele Spieler verzichten. Wer verkraftet es in den durchaus machbaren Duellen besser? In der Bezirksliga stehen Blau-Weiß Oberhausen und Sterkrade-Nord vor schwierigen, aber enorm wichtigen Partien. Beide sind eigentlich zum Siegen verdammt. Gleiches gilt für den SV Vorwärts 08. Wenn es richtig doof läuft, steht der Abstieg nach diesem Wochenende aus der Kreisliga A fest. Die Fortunen hingegen wittern Morgenluft. Klettern sie wohlmöglich am Sonntag auf einen Aufstiegsplatz und verdrängen von dort den SV Concordia? Auch der spannende Aufstiegskampf in der Kreisliga B geht in die nächste Runde.

Landesliga

ESC Rellinghausen (5.) - VfB Bottrop (7.)

Die Personaldecke ist beim Bottroper Landesligisten ziemlich dünn und Mevlüt Ata fehlen zur Zeit die Alternativen. "Die Mannschaft geht am Tropf. Ich lass Spieler auflaufen, wo man nicht sicher sein kann, ob sie überhaupt richtig fit sind. Es ist für viele Spieler momentan einfach zu viel und eine Qual", so der VfB-Coach.

Kämpft immer noch mit seinen Blasen an den Füßen: Daniel Späth.
Kämpft immer noch mit seinen Blasen an den Füßen: Daniel Späth.

Der Gastgeber hat zehn Punkte mehr aufzuweisen und dürfte als Favorit ins Rennen gehen. Vorsicht ist bei Rellinghausens Torjäger Emrah Cinar für die Ata-Elf geboten, der bereits neun Mal ins gegnerische Tor ballerte. Das Hinspiel konnten die VfB-er noch durch Tore von Göksal Yergök und Kevin Wenderdel (heute Rhenania) mit 2:1 für sich entscheiden. Doch jetzt ist die Situation eine deutlich andere. "Es wird für uns ein ganz schweres Spiel. Aber wir wollen wenigstens einen Punkt mitnehmen", ist das Ziel für den VfB damit vorgegeben. Fabian Blanik, Kevin Wagener und Oktay Semiz, der mit der A-Jugend am vergangenen Mittwoch einen Sieg feiern durfte, sind wieder mit an Bord. Inwiefern die angeschlagenen Spieler wie z.B. Daniel Späth am Sonntag auflaufen, stellt sich wohl erst am Sonntag raus. "Beim Freitagstraining werden wir sehen was ich gegen Rellinghausen wohlmöglich zur Verfügung habe. Ich hoffe natürlich, dass sich keiner mehr verletzt und sich alle einigermaßen regenerieren können", sorgt sich Mevlüt Ata um das Wohl seiner Jungs.

Anstoß: 15 Uhr

Tuspo Richrath (8.) - Arm. Klosterhardt (3.)

Es könnte wieder ein ganz wichtiges Wochenende für die Jungs von Trainer Michael Lorenz werden. Denn während der Oberhausener Landesligist Arminia Klosterhardt am Sonntag in Richrath antreten muss, treffen gleichzeitig mit Niederwenigern und Schonnebeck zwei beinharte Konkurrenten im Rennen um den Aufstieg aufeinander – und klauen sich gegenseitig die Punkte, bestenfalls aus Oberhausener Sicht mit einem Remis. „Es kann natürlich alles gut laufen“, so Coach Lorenz, der allerdings – wie sollte es bei den Arminen denn auch anders sein – wieder auf einige Ausfälle wird reagieren und das Team umstellen müssen.

Mit etwas Glück wieder mit dabei: Dennis Kubitza.
Mit etwas Glück wieder mit dabei: Dennis Kubitza.

In dieser Woche setzte dann auch noch zusätzlich Stefan Schattauer sein Anton Siegfried unter die Arminen-Ausfallliste. „Von daher werden wir im Bereich der Innenverteidigung umstellen müssen, das wird eine Herausforderung, aber wir werden eine Lösung finden. Derzeit ist es ja seit Wochen so, dass wir bestrebt sind alle Teams für die Wochenenden gut zu besetzen. Von daher haben wir immer wieder intensive Gespräche als Trainer der ersten und der zweiten Mannschaft sowie mit dem Trainer der A-Jugend geführt. Aber wie gesagt, wir werden schnelle Lösungen finden und die Herausforderungen annehmen“, so Michael Lorenz. Und der Gastgeber? Der könnte sich als wahre Wundertüte entpuppen und ist für viele Beobachter sehr schwer einzuschätzen. Unruhen solle es da geben in Richrath, unruhige Zeiten, die sich auch auf das Team der Gastgeber niederzuschlagen scheinen, wie die schwankenden Leistungen in der aktuellen Spielzeit zu zeigen scheinen. Dennoch, allerhöchste Vorsicht ist bei den Oberhausenern mit Sicherheit geboten. Denn will man am Sonntag als Sieger aus dem Spieltag gehen, dann müssen die Lorenz-Schützlinge vor allem eines erledigen: ihre eigenen Hausaufgaben. Daher warnt der Coach: „Wir müssen eine taktisch disziplinierte sowie geschlossene Mannschaftsleistung abrufen, um auch weiterhin dem nachzukommen, dass wir jede Woche das Beste aus jedem Spiel herausholen wollen“, gibt Michael Lorenz die Marschroute für Sonntag vor. Mit ein wenig Glück könnte dann auch Oldie Dennis Kubitza wieder mit an Bord und eine Alternative für die Arminen sein.

Anstoß: 15 Uhr


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SuS Haarzopf - FC Remscheid

Spfr. Niederwenigern - Spvg. Schonnebeck

RW Essen II - SSV 07 Sudberg

ASV Wuppertal - FSV Vohwinkel Wuppertal

Vogelheimer SV - TSV 05 Ronsdorf

SV Burgaltendorf - SC Velbert

Bezirksliga - Gruppe 4

SV Union Frintrop (15.) - BW Oberhausen (13.)

Die Talfahrt von BW Oberhausen in den vergangenen Wochen führte nun dazu, dass die Blau-Weißen nur noch einen Zähler vom Abstiegsplatz entfernt sind. In der Vorwoche setzte es im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten SC Phönix eine 2:5-Pleite, worauf hin man auf den 13. Tabellenplatz abrutschte. Vorstandsvorsitzender Frank Kielczewski war dennoch nicht vollends unzufrieden. „Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen. Sie hat alles versucht und war bemüht. Momentan ist es aber einfach eine Kopfsache." 

   Nun wartet auf die BWO'ler mit dem Spiel beim SV Union Frintrop eine absolut richtungsweisende Partie. Die Frintroper belegen zurzeit den 15. Tabellenplatz und somit einen Abstiegsrang. Sechs Zähler haben die Blau-Weißen zur Zeit Vorsprung auf eben diese Frintroper. Eine Niederlage der Oberhausener hätte zur Folge, dass man einen direkten Konkurrenten an sich herankommen lassen würde. Mit einem Sieg jedoch könnte man einen enorm wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Ein Blick auf die Heim- beziehungsweise Auswärtsbilanz lässt drei Punkte für BWO nicht unwahrscheinlich wirken: Fünf von 12 Auswärtspartien konnte der SC gewinnen und steht demnach auf Rang Acht der Auswärtstabelle. Der SV Union hingegen verlor bislang die Hälfte seine Heimspiele und rangiert auf Platz 13 der Heimtabelle.

   Trotz der anhaltenden Negativserie versprücht Frank Kielczewski Optimismus: „Fast immer, wenn ich eingesprungen bin, haben wir das erste Spiel verloren. Danach ging es immer bergauf.“ Bleibt für die Oberhausener zu hoffen, dass er Recht behält, denn dann würde man drei ganz wichtige Punkte für den Klassenerhalt einfahren können.

Anstoß: 11 Uhr

 

Sterkrade-Nord (2.) - SF Königshardt (5.)

Richtungsweisende Partie am kommenden Sonntag in Sterkrade. Der Tabellenzweite, Sterkrade-Nord, empfängt die SF Königshardt zum Derby. Unheimlich eng geht es bekanntlich an der Tabellenspitze der Bezirksliga Gruppe 4 zu. Mittendrin im Aufstiegskampf, die SpVgg Sterkrade-Nord. Nach dem Unentschieden von TuS Essen-West 81 am vergangenen Wochenende rangiert das Team von Trainer Lars Mühlbauer aktuell auf dem zweiten Platz, punktgleich mit dem Tabellenführer, SC 1920 Oberhausen. Die Sterkrader befinden sich momentan in einer absoluten Topform. Man startete herausragend aus den Startlöchern der Rückrunde. Aus den bisherigen sieben Spielen sammelte man ganze 19 Zähler und ging einzig im Spiel gegen den SC Frintrop nicht als Sieger vom Feld. Zuletzt gelangen Sterkrade-Nord fünf Erfolge in Serie. Am Sonntag will man weiter ausbauen und weiterhin ganz oben mitmischen. Königshardt hingegen ist mit 40 Punkten aus den 23 Spielen Fünfter. Sowohl nach ganz oben, als auch nach ganz unten wird es für die Oberhausener nicht mehr gehen. Trotzdem spielt man bislang eine gute Rückrunde. Aus den acht Spielen in 2013 holte sich die Mannschaft von Trainer Robert Reichert immerhin 16 Zähler und befindet sich ähnlich wie Sterkrade-Nord in einer guten Verfassung. So gab es aus den letzten drei Partien sieben Punkte. Zuletzt besiegte man den SC Frintrop mit 1:0.

   Nichts desto trotz ist Sterkrade für das Duell am Sonntag in der Favoritenrolle. Der Zweite will weiterhin ganz oben mitmischen und den Tabellenführer vom SC 20 unter Druck setzen. Doch Königshardt wird versuchen den Favoriten ein wenig zu ärgern und möglichst etwas Zählbares aus Sterkrade zu entführen.

Anstoß: 15 Uhr


SC 20 Oberhausen (1.) - TSV Safakspor (17.)

Es wird das Duell zweier befreundeter Trainer. Auf Seiten des Spielclubs Thorsten Möllmann, auf Seiten Safakspors Carsten Kemnitz. Kemnitz sorgte unter dessen Fittiche damals bei Turnerbund Oberhausen für den scheinbar ewigen Rekord, als er 54 Tore in einer Saison schoss. Wenn er aber eines nicht will, dann im Fokus stehen. „Ich mag es nicht, wenn man Mister Oberhausen oder ähnliches sagt. Das finde ich doof, ich steh nicht gerne im Mittelpunkt“, gibt sich der Spielertrainer ganz bescheiden. Deswegen kündigt er auch mit einem Lachen vollmundig an: „Wir werden die Meisterschaft wieder spannend machen und ich habe Ricardo Lenz schon gesagt, dass ich ihn ein paarmal nass mache. Das wird lustig und ein schönes Duell.“

   Kemnitz betont es bewusst mit viel Ironie, denn er weiß auch, dass unter normalen Umständen der Tabellenletzte keine Chance hat gegen den Ersten. „Es steht erst einmal 0:0, man weiß ja nie, was passieren kann. Aber normalerweise dürften wir keine Chance haben. Wir werden aber alles geben“, unterstreicht Kemnitz, der nicht mit einer zweistelligen Niederlage rechnet. „Selbst wenn, ich betone wenn, wir 0:3 zurückliegen, wenn wir versuchen die Ordnung beizubehalten. Auch dann muss man vernünftig zu Ende spielen.“ Lenz und auch Mirko Brands kennt Kemnitz noch aus der Zeit vor Möllmann, als der jetzige Safakspor-Trainer für 20 Spiele (zehn Siege) den Spielclub trainierte, nachdem sein Vorgänger entlassen worden war. Nun steht Möllmann in der Verantwortung und der steht mit seiner Mannschaft glänzend da und konnte unter der Woche mit dem Finaleinzug im Kreispokal noch einmal ordentlich Selbstvertrauen tanken. „Ja, das Selbstbewusstsein ist wieder zurück. Aber abwarten, in welcher Form sich der TSV am Sonntag befindet. Eigentlich müssten wir das Spiel gewinnen, aber ich hoffe, dass meine Spieler nicht zu locker in die Partie gehen.“ Der Spielclub-Trainer freut sich auf dieses Duell. „Gegen Safakspor gab es eigentlich immer schöne Spiele und auch mit vielen Zuschauern. Ich hoffe, dass sie auch wieder viele mitbringen.“ Viele stehen auf jeden Fall im Kader von Möllmann, der hofft, dass alle Spieler am Sonntag mehr oder minder fit sind. „Wenn es gut läuft, sind alle Mann an Bord“, so der Übungsleiter des Spitzenreiters. 

Anstoß: 15 Uhr


Die weiteren Partien in dieser Liga:

TuS Essen-Holsterhausen - SC Phönix Essen

TuS Essen-West 81 - Adler Frintrop

Adler Osterfeld - VfB Frohnhausen

Tgd Essen-West - SG Altenessen

SC Frintrop 05/21 - Arm. Klosterhardt II

Bezirksliga - Gruppe 9

GW Holten (12.) - Dostluskpor (6.)

Das Duell der Aufsteiger steigt am Sonntag in Holten. Und der Respekt auf Seiten der Gastgeber ist groß. „Ich schätze Dostlukspor noch stärker als den VfR 08 ein. Sie sind spielstärker und stehen insgesamt auch einfach gut“, so Holtens Pressesprecher Heiko Baxmann, der letzten Sonntag mit ansehen musste, wie seine Mannschaft beim Tontaubenschießen Glück hatte, und beim VfR 08 trotz zahlreicher Chancen des Gastgebers irgendwie ein 2:2 erreichte. „Man muss zu den Bottropern eigentlich nicht viel sagen. Sie sind die zweitbeste Auswärtsmannschaft und haben in der Rückrunde bisher nur gegen Rhenania Bottrop verloren. Deswegen müssen wir dringend unsere Fehler abstellen und dürften auch nicht, wie beispielsweise letzten Sonntag in der zweiten Halbzeit die Ordnung verlieren“, so der Pressesprecher weiter, der ebenso bekanntgeben konnte und auch musste, dass erneut einige Spieler fehlen werden. Kapitän Björn Hlavaty fällt weiterhin verletzt aus, Daniel Fischer fehlt noch ein Spiel urlaubsbedingt, Trainer Sladan Juko, der wegen der Personalprobleme letzten Sonntag erstmals einsprang, verletzte sich direkt, hinter Ali Hazar steht ein dickes Fragezeichen, ebenso auch bei Christian Splittorf und Sven Salewski. „Vielleicht kriegen wir Juko und Hazar bis Sonntag ja noch fit geknetet“, hofft Baxmann.

   Doch auch die Gäste aus Bottrop können alles andere als aus dem Vollen schöpfen. Dabei hatte man nach letzten Sonntag bei dem Comeback nach wochenlanger Verletzung endlich mal wieder Grund zur Hoffnung, dass der Kader wieder etwas breiter aufgestellt ist. Doch nun kam der Rückschlag. Nachdem Schreiner schon am Sonntag über Probleme am Knöchel klagte, verhob er sich auf der Arbeit wohl und seine alte Verletzung brach auf. „Er wird nicht spielen können“, ist sich Stempel sicher. Der Langzeitverletzte David Molitor befindet sich zwar wieder im Lauftraining. Aber auch hier macht sich Stempel für die restliche Spielzeit keine Hoffnungen mehr. „Er sagt selbst, dass er sogar beim Laufen schon Schmerzen spürt. Er soll lieber die Fitness erst komplett aufbauen, ich glaube nicht, dass er nochmal in dieser Spielzeit mitwirken kann“, so der Trainer von Dostlukspor. Auch Akin Uzal hat eine starke Bänderdehnung auch wird ebenfalls nicht auflaufen können. Keine optimale Voraussetzungen für die Bottroper, die im Hinspiel deutlich mit 5:0 gewannen. „Ja, da haben wir einen Sahne-Tag erwischt und da hat vieles gepasst. Auch der Trainer von Holten kam damals auf mich zu und sagte, dass wir die bis dato stärkste Mannschaft gewesen sind. Aber gegen untere Teams haben wir uns zuletzt schwer getan, deswegen sind wir Sonntag sicher kein Favorit“, gibt sich Stempel ganz bescheiden. „Ich weiß, dass wenn wir 100 Prozent geben, es schwierig wird, uns zu schlagen. Aber ich weiß genauso, dass wenn wir keine 100 Prozent geben, uns auch jeder in dieser Liga schlagen kann. Und bis auf Rhenania sahen wir gegen Teams von oben immer gut aus. Aber gegen Teams aus dem unteren Drittel war es meist umgekehrt.“ Gerade jetzt fordert Stempel deswegen einen Lauf von seinen Kickern. „Mit Holten und Spellen kommen Gegner, wo wir einfach punkten müssen“, so die unmissverständliche Forderung des Spielertrainers. 

Anstoß: 15 Uhr


SV Spellen (15.) - VfR 08 Oberhausen (7.)

Für den VfR 08 schließt die englische Woche mit einem erneuten Auswärtsspiel ab. Innerhalb von sieben Tagen muss die Kessen-Elf zum dritten Mal antreten. Folgt zum dritten Mal in Folge auch ein 2:2? Damit wäre Jörg Kessen wohl alles andere als einverstanden. Der Trainer der 08er würde sich zu gerne einen Sieg am Sonntag wünschen. „Der Mannschaft fehlt ein Erfolgserlebnis, dann stellt sich auch der Erfolg ein. In der Hinrunde gab es nach zwei Niederlagen schließlich auch mal eine Serie mit acht gewonnenen Partien danach“, so Kessen.

   Der sieht ein, dass sein Team aufgrund der Tabellensituation als Favorit in die Partie geht. „Aber ich habe es ja schon mehrmals gesagt: Diese Liga ist diese Saison sehr ausgeglichen und fast alle Spiele gehen eng zu. Außerdem hat Spellen jetzt nur noch Endspiele vor der Brust und wird immer alles reinwerfen“, befürchtet Kessen, deswegen nicht glaubt, dass es einfach wird. 

Anstoß: 15 Uhr


TV Voerde (13.) - SV Rhenania (1.)

Seit letzten Sonntag ist es amtlich: Der SV Rhenania kann den Aufstieg in die Landesliga nur noch selbst vermasseln. Da der SGP Oberlohberg Dostlukspor nicht bezwingen konnte und sie die einzige Mannschaft waren, die es aus eigener Kraft schaffen konnte den SV Rhenania zu verdrängen, hat der Spitzenreiter den Gang in Landesliga nun selbst in der Hand. Doch dazu müssten, um ganz sicher zu gehen, aus den verbleibenden acht Saisonspielen mindestens 22 Punkte her. Dann hätte die Dirr-Elf 62 Zähler. Das würde reichen, selbst wenn der schärfste Konkurrent, der SGP Oberlohberg, seine restlichen neun Partien gewinnen würde, womit sie auf 61 Zähler kämen. Keine leichte Aufgabe für den Tabellenführer, der in diesem Jahr, bis auf die Pleite beim VfR 08, alle Duelle für sich entscheiden konnte. Denn es warten noch namhafte Gegner wie die Spfr. Hamborn II, 08/29 Friedrichsfeld und die Spvgg. Meiderich. Drei Teams, die sich momentan unter den ersten Fünf wieder finden.

   Doch zunächst geht es gegen TV Voerde, nach dem Schlusslicht SV Spellen das nächste Kellerkind. In Voerde wollen die Bottroper den Anfang an machen und dafür sorgen, dass es um 16.45 Uhr nur noch 19 Punkte sind. Für Coach Oliver Dirr sind es die gleichen Voraussetzung wie in der Vorwoche: „Voerde gilt es genauso wenig zu unterschätzen wie Spellen. Dass es nicht leicht wird, haben wir im Hinspiel gesehen (3:2). Sie haben nichts zu verlieren. .“ Trotz der Vorwarnung rechnet der Übungsleiter mit einem Sieg, erwartet aber ein anderes Bild von seiner Truppe: „So eine Halbzeit, wie die erste gegen Spellen, will ich nicht noch einmal sehen. Die war unterirdisch. Wir müssen am Sonntag von Beginn an diese Gier entwickeln. Acht Partien haben wir noch vor der Brust, da haben wir nichts zu verschenken.“ Neben der fehlenden Gier, vermisst Dir auch die Dominanz und die Souveränität, die ein Tabellenführer ausstrahlen sollte. „Ich verlange keine Kantersiege. Aber ich wünsche mir öfter so ein Spiel wie das gegen Holten. Wir haben zu viele Schwankungen über die 90 Minuten“, so Dirr, der am Sonntag auf Radoslaw Jankowski und auf Jan Golombiewski verzichten muss.

Anstoß: 15 Uhr

Die weiteren Partien in dieser Liga:

08/29 Friedrichsfeld - SC Hertha Hamborn

Spvgg. Meiderich - Genc Osman Duisburg

TSV Bruckhausen - TuRA Duisburg

Spfr. Hamborn II - GA Möllen

Kreisliga A

Vorwärts 08 (16.) - Barisspor (13.)

„Wir greifen gegen Barisspor nach dem letzten Strohhalm. Wenn wir am Sonntag nichts holen, dann ist es so gut wie aus“, so Klaus Kisters, Geschäftsführer bei Vorwärts 08. Sieben Niederlagen kassierte das Schlusslicht in den letzten zehn Partien. Auf das zwischenzeitliche Hoch von vier Punkten in Serie, folgten vier Pleiten. Mit ein Grund für die aktuelle Situation der 08er, sind die personellen Probleme, die die Hausherren schon die ganze Saison mit sich schleppen. Es fielen immer wieder erfahrene Spieler aufgrund von Verletzungen aus. „Hinzu kommen noch so unnötige Platzverweise wie der von Alex Martin in der Vorwoche“, so Kisters. Besser ist die Lage dagegen bei den Gästen. Zwar holten diese drei Punkte weniger in diesem Jahr als Vorwärts, doch aufgrund der deutlich besseren Hinrunde hat Barisspor einen komfortablen Vorsprung. Dennoch rechnet Mustafa Taspinar, Trainer in Barisspor, mit einem Kampfspiel: „Wir sind Favoriten, aber leicht wird es nicht. Vorwärts hat nichts zu verlieren. Aber wir kommen so langsam in Fahrt. Wenn wir gewinnen und Post verliert, dann haben wir neun Punkte Vorsprung. Ich denke, dass das dann reichen wird.“

Anstoß: 15 Uhr

SV Fortuna (3.) - Adler Osterfeld II (12.)

Durch Adler Osterfeld II ist der Kampf um den zweiten Platz wieder spannend wie lange nicht mehr. Denn die Elf von Trainer Thorsten Jablonski konnte am vergangenen Sonntag den Aufstiegsanwärter SV Concordia deutlich mit 6:2 schlagen. "Der Sieg war hochverdient. Die Mannschaft hat klasse gespielt und sowohl kämpferisch als auch spielerich überzeugt", so Jablonski. Der SV Fortuna hingegen konnte ebenfalls einen Sieg einfahren - mit 2:0 bezwang das Team von Coach Marco Hoffmann den SC 1912 Buschhausen und konnte dadurch bis auf zwei Punkte an den SV Concordia heranrücken. "Nach der Niederlage gegen den RSV (0:2, d.Red.) haben wir in den vergangenen 14 Tagen unser Gesicht gewahrt und ordentlich weiter gemacht. Gegen Buschhausen haben wir eine aufmerksame Leistung gezeigt und wieder zu Null gespielt", so Fortuna-Coach Marco Hoffmann.

   Nun treffen die Adler am Sonntag mit dem SV Fortuna auf den nächsten Aufstiegsanwärter, der vor ein paar Wochen noch acht Punkte vom zweiten Tabellenplatz entfernt war. "Auch da haben wir uns vorgenommen, den Favoriten zu ärgern. Wir haben keinen Druck und können befreit aufspielen", erklärt Jablonski, der trotz der nur neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge den Klassenerhalt fest im Blick hat. Personell gesehen können die Osterfelder auf den kompletten Kader zurückgreifen. Mit Serkan Al und Mehmet Kafli, der beim 6:2-Sieg über Concorida einen Treffer beisteuerte, sind erneut zwei A-Jugendliche dabei. "Die beiden sind eine super Verstärkung", freut sich der Adler-Coach. 

   Auch wenn das Hinspiel mit 6:1 klar an die Fortuna ging, weiß Hoffmann um die Stärke der Osterfelder: "Ich habe das Spiel noch voll aufm Schirm. Wir haben uns schwer getan einen ordentlichen Ballbesitz zu bekommen und auch das Ergebnis der Osterfelder gegen Concordia zeigt, dass sie fähig sind gegen Teams der oberen Tabellenhälfte zu punkten. Es gilt am Sonntag die gleiche Bereitschaft wie im Buschhausenspiel an den Tag zu legen um die Chance zu haben, das Spiel gegen Adler II zu gewinnen."

   Ähnlich wie Thorsten Jablonski auf Adlerseite steht auch Marco Hoffmann nicht der komplette Kader zur Verfügung: Sebastian Schumann ist nach vier Wochen Pause wieder dabei, doch dafür fallen Fabian Urbanczyk und Matthias Beckfeld ebenso aus wie der im Urlaub weilende Marcel Leidgebel. Mit Wesley Bakalorz steht am Sonntag zudem ein A-Jugend-Spieler im Kader. "Eventuell kommen noch weitere dazu", so Hoffmann.

Anstoß: 15 Uhr


SW Alstaden (1.) - Post Oberhausen (15.)

Elf Punkte Vorsprunge bei noch sieben zu absolvierenden Spielen. Der Aufstieg ist somit so gut wie eingetütet. Doch daran will Guido Contrino, Trainer in Alstaden, noch gar nicht denken. Es herrscht Bescheidenheit beim Spitzenreiter. Nichtsdestotrotz soll der Dreier am Sonntag in der Kuhle bleiben. Gegen den Tabellenvorletzten eigentlich eine eindeutige Sache. Das sieht auch Contrino so: „Als Tabellenführer können wir nur schlecht aussehen. Aber wenn wir den Maßstab haben aufzusteigen musst du gewinnen, vor allem zu Hause, alles andere wäre auch eine Überraschung. Aber ich habe auch Respekt vor Post. Die müssen unbedingt punkten.“ Und da hat Contrino nicht ganz Unrecht. Denn sollte Post verlieren und Ebel gleichzeitig in Lirich gewinnen, hätten die Gaste dann schon fünf Punkte Rückstand auf einen möglichen Nicht-Abstiegsplatz. Der Favorit aus Alstaden geht ohne acht in diese Partie. Neben den rot gesperrten Robert Binda, Christian Berger, Marvin Lettau und Tarik El-Hamouti, fallen Andreas Siebert, Christian Neuendorf, Dennis Prangenberg und Panagiotis Giotis verletzt aus. Marius Baensch und Arthur Jarzombek kehren nach einer vierwöchigen Verletzung wieder zurück in den Kader.

Anstoß: 15 Uhr

SV Concordia (2.) - Sterkrade-Nord II (11.)

Die Gäste und der Tabellenzweite der Kreisliga A mussten letzte Woche eine herbe 2:6-Niederlage bei Adler Osterfeld II einstecken und büßte damit drei Punkte auf den Verfolger Fortuna Bottrop ein. Die Bottroper liegen nun nur noch zwei Punkte hinter dem Aufstiegsplatz, das Rennen ist also wieder offen. Wieder? Concordias Manolo Dente sieht das etwas anders. „Es war schon immer offen und nach dem Spiel gegen Alstaden habe ich schon da darauf hingewiesen, dass uns die Platzverweise noch wehtun werden.“

   Schlussmann Mikro Kaulmann muss noch einmal zuschauen, zwei Manndecker fehlen ebenfalls und Marco Schermann fällt wohl auch aus. „Dennoch, wir wollen und müssen natürlich gewinnen. Wir wollen dieses Spiel irgendwie überstehen und dann mit neuer Kraft und weiterem Personal zur nächsten Partie schreiten“, so Dente weiter, der einen selbstbewussten Gastgeber sehen dürfte. „Ja, aus der englischen Woche haben wir sieben Punkte aus drei Spielen geholt, wir haben natürlich eine breite Brust. Aber die Vorzeichen sind eindeutige“, so Nord-Trainer Thorsten Lamers vor dem Spiel. „Concordia steht da zu Recht oben und hat enorme Qualität. Da lasse ich die Niederlage gegen Adler Osterfeld auch nicht zählen, das passiert mal. Concordia ist aber bärenstark und ich habe großen Respekt davor, was der Trainer-Kollege da zusammengestellt hat. Es ist die Positiv-Überraschung der Saison.“ Da hat Lamers wohl eindeutig Recht, der den kommenden Gegner als „klaren Favoriten im Spiel sieht“. Seine Mannschaft müsse hingegen nun beweisen, dass man die Konstanz auch gefunden hat. Fehler dürfe man sich speziell Sonntag nicht erlauben. „Dafür hat Concordia gerade in der Offensive zu viel Qualität. Ich bin einfach gespannt auf den Ausgang“, so Lamers, der erneut auf die A-Jugend zurückgreifen wird, weil das Lazarett groß ist. So fallen neben den Langzeitverletzten Oliver Vogel und Kevin Weihofen auch Sascha Roth (Urlaub) und Jens Schouren aus. 

Anstoß: 15 Uhr


Arm. Lirich (9.) - VfR Ebel (14.)

25 Zähler auf der Habenseite, Rang Neun und elf Punkte Vorsprung auf Post Oberhausen. Manch anderer Verein wäre froh so eine Bilanz sieben Runden vor Schluss aufweisen zu können. Doch Arminen-Trainer Thorsten Hamm sieht das anders: „Noch sind wir nicht durch. Wir müssen zu sehen, dass wir ein Sieg einfahren. Doch es wird nicht einfach. Ebel hat gut gepunktet in den letzten Wochen.“ Damit es am Sonntag mit dem achten Saisonsieg klappt, erwartet Hamm mehr Offensivpower: „Wir brauchen nach vorne hin mehr Durchschlagskraft. Das hat uns auch gegen VfR 08 gefehlt. Die Bälle wurden nicht konsequent nach vorne gespielt beziehungsweise unsere Angriffe nicht sauber heraus gespielt.“ Beim Gastspiel der Ebeler an der Liricherstraße müssen die Oberhausener auf Christian Holterc, Pascal Witt und Matthias Henkemeyer verzichten.

   Von elf Zählern Vorsprung könnte der VfR nur träumen. Derzeit sind es nur zwei Punkte und selbst wenn die Bottroper am Ende auf dem 14. Platz bleiben, ist ein Verbleib in der Kreisliga A nicht sicher. Denn sollten drei Vereine aus Bottrop / Oberhausen aus der Bezirksliga absteigen, dann würden auch drei Teams runter die in die Kreisliga B gehen. Doch das haben die Gäste nicht selbst in der Hand. Bei Herbert Nowak und seine Truppe konzentriert man sich schlicht weg auf die eigene Leistung und da muss gegenüber der letzten Woche, eine deutliche Steigerung her. „Treten wir so auf wie gegen SGO, dann ist für uns nichts zu holen. Wir waren weit, weit, weit vom Höchstmaß entfernt. Wir haben die große Chance uns auf fünf Punkte zu entfernen. Und die wollen wir auch nutzen. Wenn wir in Normalform spielen, dann rechne ich mir was aus.“

Anstoß: 15 Uhr

Die weiteren Partien in dieser Liga:

RSV Klosterhardt - SC 1912 Buschhausen

SG Osterfeld - SuS 21 Oberhausen

GA Sterkrade - VfR 08 Oberhausen II

Kreisliga B - Gruppe 1

Arm. Lirich II (10.) - Dostlukspor II (5.)

Mit dem angestrebten zweiten Platz wird es bei der Bezirksliga-Reserve wohl nichts mehr. Dennoch will der scheidende Coach Nejdet Arslan die Saison mit dem Tabellenfünften vernünftig zu Ende spielen. Acht Spiele sind es noch bis dahin. Am Sonntag geht es nach Lirich. Keine einfache Aufgabe für die Bottroper. Die Oberhausener haben sich nach einer schlechten Vorrunde gesteigert und holten schon fünf Dreier in diesem Jahr. Aber auch die Gäste aus Bottrop haben kein Grund sich zu verstecken. Neben den 16 Zählern, die die Arslan-Truppe in neun Partien sammelte, geht man als zweitbeste Auswärtsmannschaft in das Duell. Nicht dabei sein wird Ibo Cin, Orhan Bayat und Ender Arslan. Engin Karadayi ist fraglich.

Anstoß: 13 Uhr

SV Concordia II (15.) - SV 1911 (3.)

Trotz des 3:1-Heimerfolgs über Adler Oberhausen sprach 1911-Trainer Ralf Quabeck von einem "grottenschlechten Spiel" und er gestand ein: "Das hat Nerven gekostet. Wir müssen das Spiel abhaken und schnell vergessen." 

   Am kommenden Sonntag müssen die 11er beim Abstiegsaspiranten SV Concordia II antreten. "Concordia steht ganz unten in der Tabelle. Doch gerade das sind Spiele, die nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind. Am Sonntag wird Konzentration gefragt sein", so Quabeck, der betont: "Um weiter Chancen auf den zweiten Platz zu haben, muss ein Sieg her." Und Recht hat er: Aktuell rangiert die Elf aus den Weywiesen auf dem dritten Tabellenplatz mit elf Punkten Rückstand auf Rang Zwei, der am Ende der Saison eventuell zur Relegation berechtigt. Doch der SV hat bislang zwei Spiele weniger absolviert als der aktuelle Tabellenzweite BW Oberhausen II. Gestaltet man diese Partien siegreich könnte man bis auf fünf Punkte heran kommen. Doch es ist auch klar, dass jeder Patzer der Elfer zum Ende der Hoffnungen auf Rang Zwei führen kann. "Wir schauen was in dieser Saison noch drin ist. Platz Zwei ist ein kleines Ziel von uns und auch eine Voraussetzung um den nötigen Ehrgeiz zu bekommen", so Quabeck. Doch aufgepasst 11er: Concordia konnte alle Punkte zu Hause einfahren: So schlug man auch unter anderem BWO II mit 3:2. Warnung genug für Quabecks Team. Personell gesehen "ist es aktuell ein Kommen und Gehen im Kader", so der SV-Coach. Daniel Pietryszek ist wieder dabei, dafür sind Marc Fleicher und Konstantin Jacob angeschlagen.

Anstoß: 13 Uhr


BV Osterfeld (13.) - SV Vonderort (9.)

Die Vonderorter werden nach dem 5:3-Sieg gegen SV Concordia III mit viel Ehrgeiz in das Spiel gehen und die Bottroper peilen die nächsten drei Punkte an. „ Wir wollen das Spiel gewinnen“, so der Trainer der Gäste, Gündüz Tubay. Die Bottroper befinden sich derzeit im Niemandsland der Tabelle. „Von den Abstiegsplätzen sind wir weit entfernt“, ergänzt Tubay und die Aufstiegsplätze sind auch schon in weite Ferne gerückt, davon lässt sich Tubay aber nicht abbringen. „ Wir wollen das Spiel machen und dann weiter schauen.“ Zudem kann der SVV-Coach auf den kompletten Kader zurückgreifen, was ebenfalls zum Vorteil ist.

   Der Gastgeber hingegen muss noch zittern und weitere Punkte holen, um die Abstiegsplätze weiterhin zu vermeiden. Nach der 1:5 Niederlage gegen SC Buschhausen 1912 II und dem aktuell 13. Tabellenplatz gehen die Gäste als Favorit in die Partie, jedoch ist es für die Platzherren ein richtungsweisendes Spiel und die Gastgeber werden es den Bottropern nicht einfach machen.

Anstoß: 15 Uhr


Die weiteren Partien in dieser Liga:

PSV Oberhausen - SC 1912 Buschhausen II

TuS Buschhausen - Adler Oberhausen

SG Oberhausen 92 - TSV Safakspor II

Fortuna Alstaden - Arm. Klosterhardt III

Kreisliga B - Gruppe 2

SV Fortuna II (5.) - Viktoria 21 (4.)

Für die Gäste folgt nach dem Spitzenspiel am Donnerstagabend, direkt das nächste Knallerspiel gegen den direkten Tabellenkonkurrenten. Im Nachholspiel am Donnerstag präsentierten sich die 21er von ihrer besten Seite und erspielten sich gegen den Tabellenführer Königshardt II ein 2:2 Unentschieden. Gegen Königshardt zeigte die Pech-Elf, dass sie nach einem Rückstand nicht aufgeben und immer wieder ins Spiel kommen. Doch der SV Fortuna ist der direkte Tabellennachbar, womit die Rollen völlig offen sind. Die Platzherren siegten im vergangenen Spiel gegen die SuS 21 Oberhausen-Reserve mit 3:0 und sind weiter auf Punktejagd. Beide Mannschaften gehen somit mit breiter Brust in die Partie, aber die Hausherren könnten einen kleinen Vorteil haben, denn nach dem Spitzenspiel am Donnerstagabend bleibt Viktoria nicht viel Zeit sich zu erholen. Doch das der SC mit der Belastung umgehen kann, zeigte die Pech-Elf schon öfters und kann es diesmal wieder beweisen. Schließlich will man die Serie von acht ungeschlagenen Partien weiter fortsetzen. "Wir wollen den Sieg mitnehmen und unter den ersten Fünf bleiben. Fortuna könnte durch den Kunstrasenplatz leicht im Vorteil sein. Aber generell erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe", so Viktoria-Trainer Matthias Pech, der wieder auf Sadettin Senyüz zurück greifen kann.

Anstoß: 13 Uhr


BW Fuhlenbrock (2.) - SuS 21 Oberhausen II (6.)

Die Bottroper wollen weiterhin oben mitmischen und sind derzeit gut dabei, im Rennen um den Aufstieg ist noch alles drin. Die Spitzenspiele gegen die direkten Konkurrenten konnten die Platzherren vor kurzem für sich entscheiden und sind weiter heiß. „Wir haben 72 und Königshardt geschlagen und wollen da natürlich weitermachen“, so der BWF-Coach Andre Hülsmann. Und auch in der vergangenen Woche fuhren die Gastgeber einen 5:1-Sieg gegen den BV Oberhausen II ein. Doch die Oberhausener konnten schon öfters überraschen und nach der 0:3-Niederlage gegen den SV Fortuna II haben die Gäste was gut zu machen. Allerdings spricht die Heimstärke für die Bottroper, denn auf heimischem Geläuf sind die Fuhlenbrocker derzeit noch ungeschlagen. Auch wenn die Platzherren mit einem klaren Ziel, einem Sieg, in die Partie gehen weiß Hülsmann, dass der Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist: „Wir wollen gewinnen. Doch schon im Hinspiel hat uns der Gegner Schwierigkeiten bereitet, auch wenn wir 4:1 gewonnen haben. Die sind stark und haben gute und große Spieler in den Reihen, die sehr körperbetont spielen, das hat uns schon Probleme bereitet.“ Somit gehen die Fuhlenbrocker zwar mit breiter Brust in die Partie, werden allerdings den nötigen Respekt vor dem Gegner aufweisen, denn die Oberhausener „sind nicht zu unterschätzen“. Personell ist noch unklar, ob Lars Tessmer, Marcel Leszijnski und Christopher Tkocz für die Gastgeber auflaufen können, dies entscheidet Hülsmann im Training.

Anstoß: 15 Uhr


RW Welheimer Löwen (8.) - BV Osterfeld II (14.)

Nach dem enttäuschendem 3:3-Unentschieden, wollen die Platzherren am Sonntag wieder drei Punkte, um die Rückrunde weiterhin positiv zu bestreiten. Die Bottroper stehen im Niemandsland der Tabelle, denn vom Abstiegskampf sind sie nicht betroffen und der Zug nach oben ist schon abgefahren. Die ist für die Welheimer aber kein Grund aufzugeben und die Gastgeber konzentrieren sich weiterhin auf die eigene Mannschaftsleistung. Für die Gäste hingegen wäre ein Sieg wichtig, damit man den Abstand auf die Abstiegsränge weiter ausbauen kann, um den Klassenerhalt zu sichern. Zudem haben die Oberhausener nach der 1:5-Niederlage gegen den BW Fuhlenbrock was gut zu machen. Der Trainer der Bottroper, Thomas Ochojski, war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen, doch dieser wird voraussichtlich am Sonntag einen Sieg anpeilen, denn die Löwen wollen weiterhin Gas geben, auch wenn es für sie um nichts mehr geht in der Liga.

Anstoß: 15 Uhr

 

FC Polonia (13.) - SV Rhenania II (11.)

Nach dem was glücklichen 3:0-Sieg gegen den Tabellenletzten SSV Bottrop empfängt der FC am kommenden Sonntag, die Rhenanen-Reserve mit breiter Brust. Die Platzherren befinden sich derzeit auf dem 14. Tabellenlatz und somit auf einem direkten Abstiegsplatz. Doch die Platzherren wollen auch in der kommenden Saison in der Kreisliga B spielen und um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Gastgeber punkten. „Wir wollen zuhause drei Punkte holen. Wir wollen den Klassenerhalt schaffen und dafür werden wir kämpfen“, so der Trainer der Platzherren Adrian Schymon, der aus dem Vollen schöpfen kann.

   Doch mit Rhenania treffen die Gastgeber auf einen harten Gegner, der nach einer kleinen Schwächephase wieder auf die richtige Bahn gefunden haben und im vergangenen Spiel erspielten sich die Gäste einen 2:1-Sieg gegen Glück-Auf Sterkrade II. Auch gegen Polonia sollen Punkte geholt werden um gar nicht erst wieder in das Tief zu fallen. Die Rhenanen wollen die kommenden Spiele weiterhin positiv bestreiten. In der Liga können sie nichts mehr reißen, der Abstand nach oben ist groß, und mit de, Abstieg haben es die Gäste auch nicht zu tun. Trotz alledem geht man in jedes Spiel mit viel Ehrgeiz.

Anstoß: 15 Uhr

 

GA Sterkrade II (12.) - FC Sterkrade 72 (3.)

Derbytime in Oberhausen: Glück Auf Sterkrade empfängt Sterkrade 72. „Jetzt sind Männer gefragt, die auch Eier in der Hose haben“, so Ahmed Mohamed der Trainer der 72er, der dem Verein auch in der kommenden Saison erhalten bleibt. Die Gäste sind mitten im Aufstiegsrennen und wollen den Anschluss nicht verlieren, denn die Konkurrenz schläft nicht. Die 72er gehen zwar als Favorit in die Partie, doch bei einem Derby ist bekanntlich alles möglich. Allerdings sprechen auch die letzten Ergebnisse für die Gäste. Im vergangenen Spiel mussten sich die Platzherren mit 1:2 der Rhenania Bottrop-Reserve geschlagen geben, die Gäste hingegen siegten mit 2:1 gegen die Welheimer Löwen. Punkte brauchen beide Mannschaften, die Gastgeber wollen sich weiter von den Abstiegsrängen fernhalten, und die 72er wollen weiterhin oben mitmischen und das Rennen um den Aufstieg spannend halten.

Am Sonntag kann Mohamed aus dem Vollen schöpfen: „Ich hab die Qual der Wahl. Seit langem habe ich mal wieder 18 Spieler, und werde versuchen die aktuell beste Elf auf den Platz zu bringen.“ Vier Mann der Reservemannschaft rücken in den Kader der Erstmannschaft und Marco Frau und Marc Herz kommen zum Kader hinzu. Außerdem kehrt Mohamed Bahhadi nach der Rot-Sperre wieder zurück.

Anstoß: 13 Uhr


Die weiteren Partien in dieser Liga:

Sterkrade 06/07 II - VfB Bottrop II

TB Oberhausen - SSV 51

Batenbrocker Ruhrpott Kicker - SF Königshardt II

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Kommentare: 9
  • #1

    bingo (Freitag, 19 April 2013 15:49)

    Bei 74 Gelben 11 Gelbroten und 3 Rotenkarten.Da sag ich nur selber schuld SV Vorwärts 08 Bottrop.Und dabei sind es immer die selben Leute die vom Platz fliegen.Die leisten euch einen Bärendienst,würde mal da einen schlusstrich ziehen.Nutzt ja nichts wenn der Spieler schon zur halbzeit vom Platz muss.

  • #2

    Bottrop (Freitag, 19 April 2013 18:20)

    Ach bei Vorwärts gehen die Lichter aus.. Die Karten Bilanz sagt schon alles über diese Truppe aus.. Das brauch die Kreisliga A nicht.Schade das eine Bottroper Mannschaft wieder in die Kreisliga B muss. Naja vielleicht schafft es der VFR EBEL ja noch.. Das wäre eine Sensation

  • #3

    holten (Freitag, 19 April 2013 18:45)

    holten gewinnt 1-0

  • #4

    Bottroper (Samstag, 20 April 2013 11:16)

    Wünsche besonders Fortuna und Rhenania SIEGE im Aufstiegskampf am Wochenende !!!

    Glück auf

  • #5

    bingo (Samstag, 20 April 2013 13:40)

    Ebel lässt sicht gerade auch nicht lumpen.Bei 64 gelbe 6 Gelbrot und 6 Roten Karten.

  • #6

    Insider (Samstag, 20 April 2013 19:59)

    Kleiner Geheimtip für morgen. Post gewinnt mit neuem Trainer bei swa, die haben ganz viele Ausfälle. Fortuna und Concordia gewinnen und dann ist das aufstiegsrennen wieder offen!!

  • #7

    Markus Merk (Samstag, 20 April 2013 20:32)

    Seit wann gibt es eigentlich für Tätlichkeiten nur zwei Wochen Sperre? Also kann man lieber jemanden schwer verletzen anstatt ihn zu beleidigen?! Komische Welt........

  • #8

    08 (Samstag, 20 April 2013 23:15)

    ist bereits mausetot, also auch keines weiteren Kommentars würdig.

  • #9

    traurig (Sonntag, 21 April 2013 11:20)

    echt traurig wie ein Traditionsverein wie 08 bitterlich vor die Hunde geht! Da hätte der Vorstand schon viel viel früher reagieren müssen. Einige Spieler machen da was sie wollen, verhalten sich wie die letzten ....fahren regelmäßig rote Karten ein usw. Und werden immer wieder aufgestellt!! Solche Spieler gehören für mich rausgeschmissen. Mal sehen wohin der Weg von 08 führt. Ich hoffe nur nicht noch tiefer als die Liga B

    Glück auf