Klosterhardt begeistert weiter

Bei bestem Fußballwetter hatten der VfB Bottrop und Arminia Klosterhardt in der Landesliga allen Grund zum Jubeln. In der Bezirksliga Gruppe Vier marschiert der SV Rhenania weiter an der Tabellenspitze voran und erhielt heute Schützenhilfe von Dostlukspor. In der Gruppe Neun bahnt sich ein wahrer Aufstiegskrimi an und der SC 20 und Sterkrade-Nord sind mittendrin. Die Talfahrt von BW Oberhausen hält auch nach der Beurlaubung von Jörg Lieg an, während Sterkrade 06/07 in Unterzahl einen Zähler im Kellerduell festhalten konnte. In der Kreisliga A taumelt der SV Vorwärts weiter in Richtung Kreisliga B, während der Aufstiegskampf doch noch einmal spannend zu werden scheint. 

*Inklusive Bildern der Partie VfB - Vogelheimer SV*

*Inklusive Bildern der Partie VfB II - BRK*

*Inklusive Bildern der Partie Arminia Klosterhardt - FC Remscheid*

Landesliga

VfB Bottrop - Vogelheimer SV 2:1 (1:1)

Der VfB Bottrop ist offensichtlich zurück in der Spur. Auch heute konnte die Ata-Elf punkten und das sogar dreifach. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wir waren einfach frischer heute als Vogelheim", gibt der Bottroper Trainer zu Protokoll.

   Etliche Torchancen hatte sich sein Team erarbeitet und konnte diese jedoch nicht verwerten. In der 32. Minute wurde Marcel Siwek im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Daniel Späth ließ es sich nicht nehmen und verwandelte den fälligen Strafstoß zur Führung, die jedoch nicht lange anhielt. Schon bereits in der 34. Minute glichen die Gäste nach einem "schmeichelhaften Freistoß", so Ata, aus. Auch in Hälfte zwei erspielte sich das Team von Mevlüt Ata etliche Torchancen heraus und letztendlich sollten die VfB-er auch zum Torerfolg kommen. Daniel Späth, der nach der Pause im Sturm argierte, orientierte sich nach Außen und zog dabei seine Gegenspieler mit sodass ausreichend Platz für Marvin Höner in der Mitte war, der dann in der 76. Minute mustergültig zum 2:1 Endstand einnetzte. "Wir hatten einfach die besseren Tormöglichkeiten gehabt und haben verdient gewonnen", so das Fazit von Mevlüt Ata, der heute wieder dem jungen Oktay Semiz sein Vertrauen schenkte und leider in der 68. Minute verletzt ausgewechselt wurde. "Wir hoffen, dass es nur eine Prellung ist. Auch Marvin Höner verletzte sich zwei Minuten vor Schluss. Wir pfeifen quasi aus den letzten Löchern und müssen von Spiel zu Spiel denken", macht die dünne Personaldecke dem Trainer stets zu schaffen.

Am Mittwoch geht es zur Nachholpartie zum SuS Haarzopf - eine erneut machbare Aufgabe für den VfB, denn immerhin trennen beide Mannschaften fünf Tabellenplätze bei 11 Punkten Unterschied.

Tore: 1:0 Daniel Späth (32./FE), 1:1 (34.), 2:1 Marvin Höner (76.)

Impressionen zum Spiel:

Arm. Klosterhardt - FC Remscheid 4:1 (2:0)

Ein Glückwunsch an all die Zuschauer, die bei sonnigem Wetter den Weg zum Hans Wagner Weg gefunden hatten, um den Klosterhardtern im Spiel gegen Remscheid die Daumen zu drücken. Warum die Glückwünsche? Na ganz einfach: mal wieder alles richtig gemacht. Wer sonntags noch Beschäftigung sucht, an die frische Luft möchte und starken Landesliga-Fußball sehen will, dem sei diese junge Truppe von Trainer Michael Lorenz wärmstens ans Herz gelegt. Denn auch heute hielt man sich im Heimspiel schadlos und besiegte einen mit den Gastgebern völlig überforderte Mannschaft aus Remscheid mit 4:1. Und das, nachdem man erst am Donnerstag in einem Wahnsinns-Spiel die Reserve von Rot Weiß Essen mit 3:0 besiegen konnte.

Klaus-Peter Müller (l.) feiert mit Sturmpartner Raphael Steinmetz (m.) den Treffer zur 1:0 Führung. Der Tag des Remscheiders Sebastian Grund sollte es nicht werden, wurde er im weiteren Verlauf der Partie mit einer roten Karte des Feldes verwiesen.
Klaus-Peter Müller (l.) feiert mit Sturmpartner Raphael Steinmetz (m.) den Treffer zur 1:0 Führung. Der Tag des Remscheiders Sebastian Grund sollte es nicht werden, wurde er im weiteren Verlauf der Partie mit einer roten Karte des Feldes verwiesen.

„Wir haben das Spiel heute kontrolliert. Es freut mich sehr für die Jungs, dass sie die Leistung und den Sieg von Donnerstag bestätigen konnten“, sollte Arminen-Trainer Michael Lorenz nach den gespielten 90 Minuten zu Protokoll geben. Recht hatte er. Denn direkt von Beginn an spielte nur eine Mannschaft munter auf und ließ keinen Zweifel daran, wer das Geläuf an diesem Sonntag als Sieger verlassen wollte. Und so war es nach gerade einmal elf Spielminuten der treffsichere Peter Müller, der die Grünhemden aus Klosterhardt zu diesem Zeitpunkt schon überfällig in Führung brachte. Dabei wurde Müller mustergültig von Raphael Steinmetz bedient, der heute von Beginn an auf´s Feld geschickt wurde und Müller mustergültig im Strafraum in Szene setzte. Steinmetz war es auch, der nach rund einer halben Stunde mit einer Doppelchance das vorentscheidende 2:0 hätte einnetzen können, vielleicht sogar müssen. Doch Remscheids Nummer eins Björn Kreil parierte und entschärfte gleich zwei Mal bärenstark. Doch nur zehn Minuten später setzte Armine Jura Adolf zu einem seiner bei den Gegnern gefürchteten Sprints mit Ball an, ließ Freund und Feind hinter sich, vernaschte noch zwei Remscheider Defensiv-Kicker und schob das Leder eiskalt ein. Ein unnachahmliches 2:0 zur Halbzeit, das die Kräfteverhältnisse aber nicht wirklich wiederspiegelte. Klosterhardts Keeper Sebastian Deike, der heute für den beruflich verhinderten Nils Keiser im Tor stand und eine tadellose Leistung bot, hätte sich die Handschuhe in Abschnitt eins auch ausziehen oder gleich ganz in der Kabine bleiben können, so wenig Druck ging von den Gästen aus. „Wir haben es uns am heutigen Tage schon etwas schwieriger vorgestellt, bedenkt man unsere personelle Situation, die Temperaturen und den Gegner, der eigentlich besser ist als sein derzeitiger Tabellenstand“, zeigte sich Arminias Sportlicher Leiter André Stange etwas verwundert. Zwar kamen die Remscheider Gäste in den zweiten 45 Minuten etwas besser ins Spiel und sollten nach dem 3:0 von Philip Bauer auf 3:1 verkürzen - aber nur deshalb, weil die Klosterhardter nach dem kraftraubenden Spiel gegen RWE II mindestens zwei Gänge zurückgeschaltet hatten. Als dann auch noch Remscheids Sebastian Grund nach einer rüden Notbremse an den kurz zuvor eingewechselten Nils Carstensen die rote Karte sah, da war das Bärenfell, das ohnehin schon im Arminen-Klubhaus hing, endgültig an die Oberhausener verteilt. Kurz danach agierten die Gäste dann sogar nur noch zu neunt. Grund: Remscheids Trainer Zeljko Nicolic hatte bereits drei Mal gewechselt und konnte so nicht mehr adäquat auf eine Spielerverletzung reagieren. Und so war es an Philip Bauer, der mit seinem zweiten Treffer des Tages vor der Tribüne den Schlusspunkt zum 4:1 setzte. „Das war ein robuster Gegner und man hat gesehen, dass wir noch lernen müssen, dass wir unseren Offensiv-Fußball ganz brutal bis zum Ende ausspielen müssen. Dennoch haben die Jungs heute nach diesen harten Wochen eine ordentliche, disziplinierte und effektive Leistung geboten“, so Coach Michael Lorenz. „Jetzt haben wir eine Woche Zeit, um uns etwas zu erholen und dass der eine oder andere Spieler vielleicht wieder zu uns stoßen kann“, ergänzte André Stange. Denn unter der Woche steht für die Arminen kein Pokalspiel auf dem Programm. Das Halbfinale bei Sterkrade Nord findet am 2. Mai um 19.30 Uhr statt.

Tore: 1:0 Peter Müller (11.), 2:0 Jura Adolf (41.), 3:0 Philip Bauer (59.), 3:1 (69.), 4:1 Philip Bauer (86.)

Besonderes Vorkommnis: Rote Karte Sebastian Grund (Remscheid/74./Notbremse)

Impressionen zum Spiel:

Die weiteren Partien in dieser Liga:

FSV Vowhinkel Wuppertal - RW Essen II 2:1

SSV Sudberg - Spfr. Niederwenigern 0:3

Spvg. Schonnebeck - SuS Haarzopf 3:2

Tuspo Richrath - ESC Rellinghausen 0:1

SC Velbert - ASV Wuppertal 3:1

TSV 05 Ronsdorf - SV Burgaltendorf  3:4

Bezirksliga - Gruppe 4

Adler Frintrop - SC 20 Oberhausen 1:3 (0:3)

Ein fast perfekter Sonntag für den neuen Spitzenreiter aus Oberhausen. Der Spielcub 20 gewann bereits am Sonntagvormittag bei Adler Frintrop verdient mit 3:1 (3:0) und besiegte somit auch den 11 Uhr-Fluch. Noch nie konnte bisher der SC 20 eine Partie zu dieser frühen Anstoßzeit gewinnen. Zeitgleich spielte zudem der bisherige Spitzenreiter Essen-West 81 nur 0:0 beim VfB Fronhausen. Einzig Sterkrade-Nord machte Spielclub-Trainer Thorsten Möllmann einen Strich durch die Rechnung und gewann sein Spiel, so dass die beiden Oberhausener Klubs nach 29 Spieltagen in der Tabelle gleichauf liegen: Gleich viele Siege (15), gleich viele Unentschieden (sieben), gleich viele Niederlagen (nämlich keine) und gleich viele Gegentore (29). Der SC 20 hat nur mehr geschossene Tore (69) als Sterkrade-Nord (62).

   Und das heutige Spiel war zudem auch noch frühzeitig entschieden. Bereits vor dem Pausentee sorgte der selbsternannte Aufstiegsfavorit für klare Verhältnisse. Ümit Ertural (18./21.) und Oliver Nözel (24.) schossen innerhalb von nur sechs Minuten die drei Treffer, die den Gastgeber matt setzten. „So langsam finden wir wieder zurück zu alter Stärke“, war Möllmann mit dem heutigen Auftritt zufrieden. „Wir hatten auch noch in Halbzeit Zwei einige Chancen und hätten die Partie noch deutlicher für uns entscheiden können.“ Der Oberhausener Übungsleiter zeigte sich in den letzten Tagen und Wochen nicht so zufrieden mit dem bisher Gezeigten seiner Kicker in 2013. „Wir haben ein paar Spiele gebraucht, um wieder reinzukommen. Aber jetzt sieht es wieder besser aus“, gab Möllmann zu Protokoll, der zudem mit dem Schiedsrichtergespann erneut hochzufrieden war. „Ein großes Lob an alle Drei, die ihren Job heute sehr gut gemacht haben“, so der Gäste-Trainer, der bereits unter der Woche beim Pokalspiel gegen Rhenania die Leistung der Unparteiischen hoch anerkannte. „Dieses Niveau stelle ich mir in der Bezirksliga vor“, so Möllmann weiter, der nach dem Spiel dennoch sauer war. Grund dafür war die Spielansetzung um 11 Uhr.

   „Noch vor drei Wochen lag diese bei 15 Uhr. Denn die Vereine müssen vor der Saison auch angeben, zu welchen Zeiten sie anstoßen wollen. Dann haben sie wohl mitbekommen, dass wir bislang noch nie ein Spiel um 11 Uhr gewinnen konnten und haben das Spiel umlegen lassen. Das gleicht schon fast einer Wettbewerbsverzerrung und ich frage mich auch, was der Verband sich dabei denkt. Ich werde auch Beschwerde einlegen“, so Möllmann weiter. Sein Team muss sich allerdings schnell wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Denn bereits Mittwochabend (19.30 Uhr) geht es im Pokal-Halbfinale gegen die Sportfreunde Königshardt auf der Knappenstraße für den Spielclub weiter. 

Tore: 0:1/0:2 Ümit Ertural (18./21.), 0:3 Oliver Nözel (24.), 1:3 (88.)


DJK SG Altenessen - Adler Osterfeld 1:6 (1:3)

Nach dem knappen 2:1-Heimerfolg über die Reserve von Arminia Klosterhardt konnte die Mannschaft von Adler Osterfeld die heutige Auswärtshürde DJK SG Altenessen nahezu mühelos meistern. Am Ende stand ein deutlicher 6:1-Erfolg der Elf von Trainer Achim Mawick zu Buch, wodurch die Osterfelder den vierten Tabellenplatz verteidigen konnten.

Manuel Werner traf zum 5:1 für sein Team.
Manuel Werner traf zum 5:1 für sein Team.

Dabei konnten die Adler einen Auftakt nach Maß hinlegen. Bereits nach vier Spielminuten brachte Andre Kampen die Osterfelder in Führung. Nur zwölf Minuten später erhöhte Tobias Hauner auf 2:0 und brachte seine Farben somit bereits früh auf die Siegerstraße. Doch nach einer halben Stunde gelang den Hausherren nach einem Eckball der 1:2-Anschlusstreffer. Nur sieben Minuten später jedoch konnte Sebastian Czajkowski den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herstellen, so dass es mit einem 3:1 aus Adler-Sicht in die Pause ging.

    Kurz nach Anfpiff des zweiten Durchgangs sorgte Mehmet Gül für die Entscheidung in diesem Spiel: Er traf zum 4:1. Die Essener gaben sich nun ihrem Schicksal hin und die Osterfelder konnten sich eine Vielzahl von Torchancen erspielen. Eine davon nutzte Manuel Werner nach 64 Spielminuten. Den Schlusspunkt dieser Partie setzte Tobias Hauner, der somit zum zweiten Mal an diesem Tag traf. Kurz nach dem 6:1 hatten die Essener die Möglichkeit Ergebniskosmetik zu betreiben, doch Adler-Keeper Matthias Eckl konnte einen Strafstoß parieren.

    "Der Sieg hätte noch wesentlich höher ausfallen können", erklärte Adler-Coach Achim Mawick, der mit der gebotenen Leistung seiner Mannschaft zufrieden war. "Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute das klar dominierende Team und waren den Gastgebern in allen Belangen überlegen." Mit nun 41 Punkten führen die Osterfelder weiterhin das Verfolgerfeld und stellen mit nun 71 erzielten Toren die torhungrigste Offensive der Liga. 

Tore: 0:1 Andre Kampen (4.), 0:2 Tobias Hauner (16.), 1:2 (29.), 1:3 Sebastian Czajkowski (36.), 1:4 Mehmet Gül (50.), 1:5 Manuel Werner (64.), 1:6 Tobias Hauner (83.)

Bes. Vorkommnis: Altenessen verschießt Elfmeter (85./Matthias Eckel parierte)

Sterkrade 06/07 - SV Union Frintrop 2:2 (1:1)

Auch im zweiten Spiel in Folge gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg konnte Sterkrade 06/07 keinen Sieg einfahren. Gegen den SV Union Frintrop gab es am Ende ein 2:2-Unentschieden, wobei die Hausherren ganze 55 Minuten in Unterzahl spielen mussten. Dementsprechend geteilter Meinung war 06/07-Coach Dirk Rovers nach dem Spiel.

Dirk Rovers.
Dirk Rovers.

    Die Partie begann dabei nach Maß für die Sterkrader. Andre Scheffler konnte seine Farben nach nur 21 Minuten in Führung bringen. Diese währte allerdings nur kurz und der Gast aus Essen konnte nur drei Minuten später zum 1:1 treffen. Wiederrum zehn Minuten später trat der Unparteiische in den Blickpunkt. Der gelb vorbelastete Bülent Demirci bekam in der 35. Minute die gelb-rote Karte. "Eine sehr fragwürdige Entscheidung, da Bülent nur meinte 'Weiter so'. Der Unparteiische wertete dies wohl gegen sich. Dabei waren die Worte nur an die Mannschaft gerichtet, weiter Gas zu geben", so Dirk Rovers zu dem Platzverweis. Mit dem 1:1 ging es dann in die Halbzeitpause.

    Im zweiten Durchgang folgte in der 58. Minute der nächste Nackenschlag für die 06/07er, da Frintrop in Führung gehen konnte. Doch dieses Mal waren es die Hausherren, die sofort antworten konnten. Nach einem Foul an Thomas Dziedzic entscheid der Unparteiische auf Elfmeter: Andre Scheffler übernahm Verantwortung und traf zum wichtigen 2:2. Trotz der Unterzahlsituation erspielten sich die Sterkrader viele Chancen, doch genutzt werden konnte keine. "Wir haben teilweise richtige Hochkaräter ausgelassen. Wir hätten zum Ende trotz ein Mann weniger als Sieger vom Platz gehen können, vielleicht sogar müssen", war Dirk Rovers mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Am Ende blieb es schließlich bei der Punkteteilung. "Eigentlich müsste ich mit einem Punkt zufrieden sein, da wir in Unterzahl einen Rückstand aufholen konnten. Doch andererseits hätte auch mehr rumspringen können", so Rovers, der betonte: "Ich möchte aber nicht davon sprechen, zwei Punkte verloren zu haben. Wichtig war, dass die Mannschaft gezeigt hat, dass sie Kondition hat und die Moral intakt ist", konstatierte der Sterkrader Coach.

    Somit bleiben die 06/07er auch nach dem heutigen Spieltag auf einem Abstiegsplatz, konnten aber den Abstand zum heutigen Gegner (fünf Punkte halten) und der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt auch "nur" ein Zähler. 

Tore: 1:0 Andre Scheffler (21.), 1:1 (24.), 1:2 (58.), 2:2 Andre Scheffler (60./FE)

Bes. Vorkommnis: Gelb-rote Karte Bülent Demirci (35.)


BW Oberhausen - SC Phönix Essen 2:5 (1:2)

 Der Schuss ging ordentlich nach hinten los. Nachdem Blau-Weiß Oberhausen sich unter der Woche vom Trainer Jörg Lieg getrennt hatte, verlor man am heutigen Sonntag deutlich gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. 2:5 (1:2) hieß es am Ende auf der Tulpenstraße, wo derzeit nur die Adresse für Frühlingsgefühle sorgt. Interimstrainer und auch Vorstandsvorsitzender Frank Kielczewski wollte am liebsten gar nichts sagen. Er tat es natürlich trotzdem und haderte mit dem Spielverlauf. „Das 1:2, das mit dem Pausenpfiff fällt, hätte schon früher fallen müssen. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte drücken wir auf den Ausgleich, bekommen stattdessen das 1:3. Und im unmittelbaren Gegenzug nach unserem Anschlusstreffer zum 2:3 bekommen wir das 2:4. Am Ende muss man aber auch zugeben, dass Phönix Essen noch hätte sogar höher gewinnen können, wenn nicht sogar müssen“, so Kielczewski ehrlich.

   Der war dennoch nicht vollends unzufrieden. „Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen. Sie hat alles versucht und war bemüht. Momentan ist es aber einfach eine Kopfsache. Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, schließlich steht uns nächsten Sonntag die nächste wichtige Partie an, deutet der Trainer das Duell gegen den Drittletzten Union Frintrop an, das bereits um 11 Uhr angepfiffen wird. Kielczewski schöpft einfach Mut aus der Vergangenheit. „Fast immer, wenn ich eingesprungen bin, haben wir das erste Spiel verloren. Danach ging es immer bergauf.“ Bleibt für die Oberhausener zu hoffen, dass er Recht behält.

Tore: 0:1 (21.), 0:2 (25.), 1:2 Jonas Rölver (45.), 1:3 (56./FE), 2:3 Hakan Yürülmez (75.), 2:4 (76.), 2:5 (79.)


TuS Essen-Holsterhausen - Sterkrade-Nord 1:3 (0:1)

Nach dem Sieg über TuS Essen-Holsterhausen und dem Patzer von TuS Essen West (0:0 beim VfB Frohnhausen) ist Sterkrade-Nord dem ersten Platz sehr nahe gerückt. Mit nun 52 Punkten belgen die Nordler um Trainer Lars Mühlbauer aktuell den zweiten Tabellenplatz, sind dabei aber punktgleich mit dem neuen Tabellenführer SC 20 Oberhausen.

Nord-Trainer Lars Mühlbauer.
Nord-Trainer Lars Mühlbauer.

    Die Partie beim Tabellenvorletzten, der sich in der Winterpause verstärken konnte, begann für die Gäste gut: Bereits nach zwölf Minuten brachte Christian Müller seine Farben in Führung. In der Folgezeit bis zum Halbzeitpfiff blieb es spannend, doch ohne dass weitere Tore fielen. Auch in Durchgang Zwei mussten die Zuschauer lange auf den zweiten Treffer dieser Partie warten. Erst zehn Minuten vor dem Ende konnte Sterkrade-Nord die vermeintliche Vorentscheidung erzwingen. Malte Wissen traf da nämlich zum 2:0 für die Gäste. "Wir haben es zuvor verpasst unsere Torchancen zu nutzen. Dann wäre die Partie eher entschieden gewesen", vermisste Nord-Coach Lars Mühlbauer die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Mit dem 2:0 im Rücken dachten wohl viele bereits, dass die Partie entschieden sei. Doch die Essener konnten nur drei Minuten nach dem 0:2 aus ihrer Sicht auf 1:2 verkürzen. Holsterhausen witterte nun seine Chance, doch die Nordler machten mit dem 3:1 in der Schlussminute endgültig den Deckel auf die Partie: Torschütze war Stefan Tempes.

    "Es waren verdiente drei Punkte, auch wenn es ein hartes Stück Arbeit war. Holsterhausen hat keine schlechte Truppe, hat sich aber eben auch in der Winterpause verstärken können", so das Fazit von Lars Mühlbauer, dessen Team ein spannendes Saisonfinale bevorstehen dürfte. In einem wahren Dreikampf um den ersten Tabellenplatz haben die Nordler mit dem SC 20 aktuell die besseren Chancen auf den Aufstieg, als der aktuelle Tabellendritte Essen-West, der einen Zähler hinter den beiden Oberhausenern Klubs liegt und dabei sogar schon eine Partie mehr absolviert hat.  

Tore: 0:1 Christian Müller (12.), 0:2 Malte Wissen (80.), 1:2 (83.), 1:3 Stefan Tempes (90.)

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Arm. Klosterhardt II - Tgd. Essen-West 2:3

VfB Frohnhausen - TuS Essen-West 81 0:0

SF Könighardt - SC Frintrop 05/21

TSV Safakspor -> Spielfrei

Bezirksliga - Gruppe 9

VfR 08 Oberhausen - GW Holten 2:2 (1:2)

Der Aufsteiger aus Holten konnte seine „Tor-Allergie“ (Baxmann) besiegen und traf nach drei torlosen Partien mal wieder in das gegnerische Gehäuse. Allerdings reichten sogar zwei Treffer nicht, um den ersten Auswärtssieg in dieser Spielzeit zu feiern. Immerhin reichte es aber am Ende zu einem Punktgewinn, der aber auch schmeichelhaft war. Denn Holtens Schlussmann Timo Grohmann wuchs heute über sich hinaus und hielt seinen Mannschaftskameraden den einen Punkt fest. „Ja, ganz klar, unser Torwart hat uns heute den Punkt gerettet“, gab auch Holtens Pressesprecher Heiko Baxmann nach Spielende zu. 08-Trainer Jörg Kessen war die Enttäuschung hingegen nach Spielende deutlich anzusehen. „Genau aus den heute gesehenen Gründen steht Rhenania oben und wir nicht. Wir verballern Chancen, das ist der Wahnsinn. Und der Torwart von Holten hat natürlich stark gehalten.“ Doch was war eigentlich genau in den 90 Minuten passiert, dass der VfR heute nach Spielende so verzweifelt war?

Sladan Juko spielte zum ersten Mal, musste aber verletzt ausgewechselt werden.
Sladan Juko spielte zum ersten Mal, musste aber verletzt ausgewechselt werden.

Die Gäste fanden in der ersten halben Stunde praktisch nicht statt. Zwar versuchte man dagegen zu halten, doch eigene Chancen waren erst einmal Fehlanzeige. Ganz anders die Gastgeber. VfR-Goalgetter Dennis Buchholz begann bereits nach sieben Sekunden (!) an seinem mehr als nur gebrauchten Tag zu arbeiten. Seinen Schuss aus kurzer Distanz konnte Grohmann parieren. Ob die Grün-Weißen da noch mit den Gedanken in der Kabine waren? Als nächstes prüfte Marcel Engelen den Gäste-Torwart, allerdings auch zu ungenau und genau in die Arme (8.). Wiederum nur zwei Minuten danach vertändelte Sladan Juko, Holtens Trainer und aufgrund der defensiven Ausfälle heute zum ersten Mal selbst im Einsatz, den Ball vor dem eigenen Strafraum. Was machte Buchholz mit dem Geschenk? Er schob den Ball freistehend am Torwart, aber auch am Tor vorbei. In der 13. Minute war es dann Ali Hazar, der unfreiwillig im eigenen Strafraum nach einem Eckball den Ball für 08-Spieler Marcel Engelen auflegte. Dessen Schuss aus acht Metern konnte Grohmann aber so gerade noch zum Eckball klären. Es ging Schlag auf Schlag weiter bei allerbestem Kaiserwetter an der Tiroler Straße. Erneut der agile Buchholz war es, der in der 20. Minute an seinem Gegenspieler mit viel Elan vorbeizog und den Ball danach aber nur an das linke Außennetz pfefferte. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die Gastgeber in Führung gingen. Und so war es dann in der 28. Spielminute auch endlich so weit. Nach einem Durcheinander in Folge eines Eckballs, reagierte Engelen am schnellsten und drückte den Ball wuchtig zum viel umjubelten 1:0 in die Maschen von Holten. Torwart Grohmann war machtlos. Doch Holten reagierte prompt mit guten Angriffen und nahm auch in der Offensive nun endlich am Spiel teil. Gut auch für die Nacken der Zuschauer, die bislang eine halbe Stunde lang immer nur in eine Richtung gucken mussten. Und es kam auch, wie es kommen musste. Mit der ersten echten gefährlichen Torchance glich der Aufsteiger aus. Der heute starke Doppeltorschütze Mehmet Yilmaz war im zweiten Versuch erfolgreich, als sein schöner Schuss mit links im langen, linken Eck landete (28.). Der VfR reagierte mit einer guten Kopfballgelegenheit. Natürlich durch Buchholz und natürlich konnte Grohmann das runde Leder noch so gerade eben stark über die Latte lenken (37.). Doch nur drei Minuten später tauchte wieder Yilmaz plötzlich links im Strafraum völlig blank auf und schloss eiskalt per Beinschuss gegen Oliver Berger zum überraschenden 1:2 ab, dem gleichzeitigen Halbzeitstand. 

Heiko Baxmann freute sich über die Sonnenstrahlen und einen Auswärtspunkt.
Heiko Baxmann freute sich über die Sonnenstrahlen und einen Auswärtspunkt.

Die zweite Halbzeit ging so weiter, wie die erste. Chancentod Buchholz köpfte nach einer Ecke knapp links vorbei (54.), Kapitän Marcel Beyer schoss ebenfalls nur hauchdünn am Holtener Kasten vorbei (56.) und abermals Buchholz brachte in der 67. Minute das Kunststück fertig, aus wenigen Metern und völlig alleine gelassen, den Ball tatsächlich nicht mit dem Kopf in den Maschen unter zu bekommen. Beinahe wäre der VfR sofort wieder für seine Nachlässigkeiten bestraft worden. Doch im unmittelbaren Gegenzug nach Buchholz‘ letzter Chance, drosch Merih Copur das runde Leder nur an den Pfosten (68.). Die 71. Spielminute setzte dem VfR-Spiel die Krone auf und war bezeichnend für die kompletten 90 Minuten. Gleich drei VfR-Spieler hintereinander schafften es innerhalb von nur fünf Sekunden nicht aus den allerbesten Torgelegenheiten und aus kürzester Distanz die Pille ins Tor zu schießen. Aus Sicht der Gastgeber war es zum Verzweifeln. Auch für den eingewechselten Alexander Deußen, der in der 74. Minute am erneut starken Grohmann scheiterte. Doch eine Minute später war auch dieser machtlos. Zunächst konnte Grohmann einen Schuss noch klasse parieren. Doch den Nachschuss setzte der ebenfalls eingewechselte Paul Schendzierlorz zum 2:2 ins Tor (75.). Wieder nur eine Minute später war es Thorsten Pfitzner, der nur ganz knapp am Tor von Holten vorbeischoss. Holten fand quasi gar nicht mehr statt. Die wenigen Kontergelegenheiten, die sich boten, wurden zu ungenau zu Ende gespielt. Auch in Minute 83 konnte so noch einmal Grohmann sich auszeichnen, als er einen Schuss von Daniel Gielen sogar festhalten konnte. Auch Marcel Beyer versuchte sein Glück mit einer perfekten Schusshaltung in der 87. Minute noch einmal. Doch Grohmann streckte und reckte sich und konnte den Ball noch zur Seite boxen, so dass es unter dem Strich und trotz fünf Minuten Nachspielzeit dann beim 2:2 blieb.

   „Bei den Gegentoren schlafen wir zweimal. Aber der Mannschaft kann ich nach heute einfach keinen Vorwurf machen, sie haben alles versucht. Einzig die Chancenauswertung war natürlich eine Katastrophe“, so Kessen, der fast schon wie ein Häufchen Elend nach dem Spiel auf der Ersatzbank saß und der anstehende Grill-Abend in der Familie ihn wohl nur noch retten konnte. Holten freute sich natürlich. „Wir sind mit dem Punkt zufrieden. Wir hatten nach einer Verletzung vor allem hinten links in der zweiten Halbzeit große Probleme, so dass es sich abzeichnete, dass der VfR auch noch zum Ausgleich kam. Timo Grohmann kann man heute einfach nur ein ganz großes Kompliment aussprechen“, so Baxmann abschließend.

Tore: 1:0 Marcel Engelen (28.), 1:1/1:2 Mehmet Yilmaz (33./40.), 2:2 Paul Schendzielorz (75.)


Dostlukspor - SGP Oberlohberg 1:1 (0:0)

Ein Punktgewinn über den man sich an der Beckstraße nur sehr verhalten freut. "Wir waren heute über weite Strecken die überlegende und spiel bestimmende Mannschaft. Haben uns Torchancen ohne Ende raus gespielt. Und wenn du dann nur mit einem Punkt nach Hause gehst, dann ist das natürlich ärgerlich. Vor allem weil wir den Vorsprung nach unten nicht ausbauen konnten. Zehn Punkte sind für mich noch nicht beruhigend“, so ein enttäuschter Sebastian Stempel nach der Partie. Neben der eigenen Zielen konnte man heute auch dem SV Rhenania eine große Freude machen, indem man dem heutigen Gegner mit weniger als drei Punkte wieder nach Hause schickt. Und das ist den Bottropern auch gelungen. Denn nun können die Oberlohberger nicht mehr aus eigener Kraft Tabellenführer werden. Doch das war bei Dostlukspor nur Nebensache. Nach einer ereignislosen ersten Hälfte erzielten die Gäste mit ihrer erste Chance das 0:1 aus Sicht der Hausherren. Nach einem Einwurf herrschte Unstimmigkeiten im Defensivbereich der Bottroper, was der SGP clever ausnutze und aus 16 Metern in die Maschen traf. Da die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte mehr getan haben, ging die Führung auch in Ordnung. Nachdem 0:1 brachte Stempel mit Christian Jusik und Marcel Dibowski zwei offensiver Spieler, was sich in 79. Minute als richtige Entscheidung heraus stellte. Denn Marcel Dibowski flankte zehn Minuten vor Schluss auf seinen Zehner, Sercan Istek, der den Ball annahm und nach einer kurzen Drehung abzog. Der Ausgleich. Kurz vor Schluss rettete Branko Maric dann noch den einen Punkt für die Hausherren.

Tore: 0:1 (61.), 1:1 Sercan Istek (79.)


SV Rhenania - SV Spellen 5:2 (0:1)

Nun ist es amtlich: Der SV Rhenania kann den Aufstieg in die Landesliga nur noch selbst vermasseln. Dank der Schützenhilfe von Dostlukspor Bottrop. Die knüpften dem SGP Oberlohberg, die einzige Mannschaft die es noch aus eigener Kraft schaffen konnte die Rhenanen zu verdrängen, zwei Zähler ab. Zwar haben die Oberlohberger zwei Partien weniger absolviert als der Spitzenreiter, doch sieben Punkte sind bei einem Dreier pro Sieg nicht mehr aufzuholen. Diese Rechnung ging natürlich nur auf, da die Bottroper ihre Partie dank einer beeindruckenden zweiten Halbzeit gewannen. Gegen den „erwartet schwachen“ Gegner brauchten die Bottroper aber zunächst eine „grottenschlechte“ erste Halbzeit und eine ordentliche Standpauke vom Gegner um wach zu werden. „Hätten wir das Spiel heute verloren, dann wäre ich auf der Stelle zurück getreten“, so Oliver Dirr, der das Duell mit Katz und Maus verglich: „Am Anfang ärgert die Maus die Katze, doch die schlägt irgendwann mit ihren Krallen zurück.“ Doch selbst die zusätzliche Motivation durch Gäste-Trainer Markus Osthoff, der im Vorfeld der Partie Verwunderung darüber aussprach, warum der SV auf dem ersten Platz steht, konnte den frühen Rückstand nicht verhindern. Angefressen von dem Rückstand und der schwachen Leistung wechselte Dirr schon nach 35 Minuten das erste Mal aus. David Hücker kam für Burak Carkci in die Partie, dessen Auswechslung auch disziplinarische Gründe hatte. „SGP hatte eine harte Gangweise drauf, doch der Schiri hat nicht viel gepfiffen. Und Burak ist immer wieder gefoult worden und hat sich jedes Mal beschwert, aber irgendwann musst du kapieren, dass der Schiri das nicht pfeift. Und das war bei ihm nicht der Fall“, so Dirr. In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte brachte der Wechsel aber noch keinen Erfolg ein, womit es bei Führung für den Tabellenletzten blieb.

   In der Kabine blieben die Hausherren dann nicht lange, denn Dirr schickte seine Elf schon nach fünf Minuten wieder auf dem Feld, mit der Begründung, dass sie sich schon 45 Minuten ausruhten. Diese Maßnahme zeigte dann auch Wirkung. Kurz nach Wiederanpfiff übersah der Mann in Schwarz ein klares Handspiel auf der Linie und stahl den Hausherren somit die Ausgleichmöglichkeit und ein Überzahlspiel. Doch in 50 Minute zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul an Kevin Wenderdel dann auch auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Marc Schäffler zur Freude seines Teams. Zehn Zeigerumdrehungen später war dann der Torjäger vom Dienst, Pascal Pfeifer, zur Stelle. Mit der Führung im Rücken brach dann endgültig der Bann. Spellen war konditionell am Ende und der Spitzenreiter legte noch eine Schüppe drauf. In der 70. Minute war es dann erneut Pfeifer, der nach einem „Traumzuspiel“ von Sezer Akmisir, sein 25. Saisontor erzielte. Wenige Momente nach dem 3:1 durfte sich Keeper Dominik Wrobel dann auch mal auszeichnen. Mit einer Glanzparade fischte er den sicher geglaubten Anschlusstreffer aus dem Netz. Für das 4:1 sorgte der Vorlagengeber zum 3:1, Sezer Akmisir, dann höchstpersönlich. Doch das schönste der sieben Tore erzielte in Dirrs Augen Arthur Wcislo. Der Defensiv-Akteur, dem normalerweise verboten wurde die Mittellinie zu überschreiten, schnappte sich den Ball, um kurvte fünf Spellener und schob dann mit Außenriss sehenswert zum 5:1 ein. Noch in Angriffsmodus, ließ man Spellen gewähren und kassierte wenige Sekunden vor dem Abpfiff das 5:2. Das störte am Ende aber niemanden mehr. Der zwölfte Saisonsieg war perfekt. Bei einem Spiel weniger haben die Bottroper nun schon vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Spfr. Hamborn II. Für Dirr noch kein Grund zu feiern: „Wir haben noch einige Spiele vor der Brust. Nächste Woche kommt mit TV Voerde ein weiterer Abstiegskandidat. Da müssen wir wieder höllisch aufpassen. Doch das noch eine Woche hin. Jetzt genießen wir weiter den Platz an der Sonne.“

Tore: 0:1 (10.), 1:1 Marc Schäffler (50.), 2:1/3:1 Pascal Pfeifer (60./70.), 4:1 Sezer Akmisir (85.), 5:1 Arthur Wicslo (88.), 5:2 (90.)

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Möllen - TuRa Duisburg

Genc Osman Duisburg- 08/29 Friedrichsfeld

SC Hertha Hamborn - TV Voerde

Spfr. Hamborn  II - Spvgg. Meiderich

TSV Bruckhausen -> Spielfrei

Kreisliga A

VfR Ebel - SG Osterfeld 1:2 (1:1)

Der VfR schafft es einfach nicht in dieser Saison Konstanz reinzubringen. All die Motivation, Freunde und Euphorie aus dem 2:1 gegen 08 waren wie weggeblasen. Trotz der 17. Saisonniederlage bleiben die Bottroper auf einem Nichtabstiegsplatz, da zeitgleich Konkurrent Post Oberhausen in Barisspor 4:0 verloren hat. Auf der anderen Seite gaben die Osterfelder nachdem 1:4 unter die Woche eine passende, wenn auch nicht komplett überzeugende Antwort. Durch den Erfolg am Lichtenhorst hat die SGO nun schon 39 Zähler auf der Habenseite, womit man dem Saisonziel von 40 Punkten nicht mehr weit entfernt ist. In einer über 90 Minuten eher durchschnittlichen Partie waren die Ebeler in der Anfangsviertelstunde die druckvollere und spielbestimmende Mannschaft, weshalb das 1:0 durch Marcel Poetsch nach Vorlage von Andreas Bonnemann auch in Ordnung geht. Normalerweise gibt so eine Führung auch immer Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit. Nicht so beim Tabellenvierzehnten. Der VfR ließ den Schlendrian reinkommen und leistete sich vor allem im defensiven Mittelfeld immer häufiger Fehler. Aus einen dieser Fehler resultierte dann auch der Ausgleich für die Jondral-Elf. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld kam ein SGO-Akteur im Strafraum der Bottroper zu Fallen. Den darauffolgenden Elfer verwerte Sebastian Hendel zum 1:1. Damit ging es dann auch die Kabine. In der zweiten Halbzeit konnten sich die Gastgeber ein leichtes Übergewicht erarbeiten. Die Oberhausener erarbeiteten sich ein klares Chancenplus, brachten aber nur eine davon im gegnerischen Netz unter, was am Ende dann auch reichte. Christoph Schneeweiß stand 15 Minuten vor Schluss nach einer Flanke goldrichtig. Kurze Zeit später sah Ebels Andreas Reimann die Ampelkarte, was für den weiteren Spielverlauf irrelevant war. VfR-Trainer Herbert Nowak war bedient nach der Niederlage: „Es war heute absolut schlecht von uns. Wir haben keinen Spielfluss reingebracht und im Mittelfeld zu viele Zweikämpfe verloren, wodurch unsere Abwehr überfordert war. Aber na gut, wir harken die Niederlage ab. Jetzt bin erst einmal froh, dass wir unter der Woche kein Spiel haben und seit langen wieder richtig trainieren können. Rainer Basenau, sportlicher Leiter der SGO, war zufrieden mit dem Spiel: „Es war zwar jetzt keine 100-Prozent-Steigerung gegenüber Donnerstag, aber Sieg ist Sieg. Wir galten vorher als Abstiegskandidat Nummer Eins und haben allen das Gegenteil bewiesen.“

Tore: 1:0 Marcel Poetsch (11.), 1:1 Sebastian Hendel (25.), 1:2 Christoph Schneeweiß (75.)


Barisspor - Post Oberhausen 4:0 (1:0)

Barisspor nimmt so langsam Fahrt auf. Am Mittwoch der erste Punktgewinn nach acht Niederlagen in diesem Jahr und nun der große Erfolg gegen den Abstiegskonkurrenten Post Oberhausen. Mit dem ersten Sieg seit Anfang Dezember bauten die Bottroper den Vorsprung auf Post auf „beruhigende“ sechs Punkte aus. Die Hausherren kontrollierten die ersten 45 Minuten klar und deutlich. Ceyhan Karadayi brachte seine Farben schon nach drei Minuten in Führung. Ein weiteres Tor kam trotz zahlreicher Chancen und schwachen Oberhausenern nicht zu Stande. In Hälfte zwei war die Partie dann ausgeglichener. Zwar setzten die Gäste nun auch einige Akzente, doch zu ihrem Pech, konnte die Taspinar-Truppe nun ihre Tormöglichkeiten verwerten. Emre Aydin mit einem Doppelpack und Erdem Ücbuduak machten den fünften Dreier für Barisspor perfekt.

Post-Trainer Christoph Tapinos war nach der Partie für Auf’m Platz nicht zu erreichen.

Tore: 1:0 Ceyhan Karadayi (3.), 2:0/4:0 Emre Aydin (54./80.), 3:0 Eredem Ücbuduak (74.)


Vorwärts 08 - RSV Klosterhardt 0:4 (0:2)

Wichtiger Sieg für den RSV Klosterhardt. Dank des klaren 4:0 an der Paßstraße haben die Oberhausener nun einen Zehn-Punkte-Vorsprung inne, der für RSV-Trainer Jörg Salamon ein beruhigendes Polster darstellt. Die 08er bleiben weiterhin auf dem letzten Platz, können sich aber glücklich schätzen, dass der VfR Ebel ebenfalls verloren hat, womit es bei den fünf Punkten Abstand bleibt. Kai Barwich und Dennis Hufnagel sorgten schon nach 23 Minuten für die Vorentscheidung zugunsten der Gäste. Doch die Halbzeit war nicht so klar wie das Ergebnis aussieht. Denn der Rasensportverein profitierte von einem verschossenen Elfmeter der Hausherren kurz nach dem 0:1. Und auch danach hatten beide Teams noch jede Menge Chancen, allerdings sprang ein weiteres Tor nicht dabei heraus. Auf dem Weg in die Kabine dezimierten sich die Bottroper dann selbst. Alex Martin sprach etwas in Richtung des Unparteiischen, wodurch sich dieser gezwungen sah, ihm die Ampelkarte zu zeigen. Begünstigt durch die Überzahl, aber auch aufgrund der spielerisch besseren Leistung, war es nach der Pause ein Spiel auf ein Tor. Emrah Durdu und Nuroj Aldur, der zuvor für Durdu eingewechselt wurde, setzten der Partie nach gut einer Stunde den Deckel auf.

Vorwärts-Trainer Ralf Höner war nach der Partie für Auf’m Platz nicht zu erreichen.

Tore: 1:0 Kai Barwich (6.), 2:0 Dennis Hufnagel (23.), 3:0 Emrah Durdu (58.), 4:0 Nuroj Aldur (63.)

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte Alex Martin (45./SV Vorwärts 08)


Sterkrade-Nord II - GA Sterkrade 4:2 (1:1)

Ein ganz kurioses Spiel bekamen heute die Zuschauer bei der Reserve von Sterkrade-Nord gegen Glück Auf Sterkrade zu sehen. Denn während die Gäste 30 Minuten lang in Unterzahl spielen musste und dennoch in der 81. Minute mit 2:1 in Führung gingen, verlor man das Spiel beim Gastgeber noch deutlich mit 2:4. Die Gastgeber feierten damit den sechsten Saisonsieg und machten einen ganz großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

   Aus Sicht von Gäste-Trainer Michael Buhlmann ging das Spiel schon schlecht los. „Beim 1:0 prallt der Ball von der Unterkante der Latte vor die Linie und nicht dahinter. Dennoch hat der Schiedsrichter das Tor gegeben.“ Immerhin, Glück Auf kam schnell zurück und zwar in Person von Sven Oymann, der in der 26. Spielminute bereits wieder ausglich. Thorsten Lamers von Sterkrade-Nord hatte das schwere Spiel befürchtet. „Glück Auf ist physisch einfach extrem stark und schwer zu bespielen. Sie arbeiten sehr gut gegen den Ball. Deswegen wollten wir eigentlich auch verstärkt über unsere schnellen Außenspieler spielen, haben es aber nicht gemacht. Deswegen muss ich jetzt im Nachhinein ein ganz großes Lob an die Mannschaft aussprechen. Denn das ganz große Plus des Teams ist es, dass sie sich nie aufgeben. Wir haben jetzt schon oft und spät auch Rückstände aufgeholt“, so Lamers. Buhlmann ärgerte sich natürlich über die Niederlage. „Nach dem Ausgleich zum 2:2 wollten wir zu viel, statt sich mit einem Punkt zufrieden zu geben. Dass wir dann noch die entscheidenden Gegentore beide in der Nachspielzeit kassieren, ist richtig ärgerlich. Aber wir stecken nach wie vor im Lernprozess und ich hatte auch wieder A-Jugendspieler dabei, die das klasse gemacht haben. Außerdem haben wir heute auch insgesamt 86 Minuten alles richtig gemacht.“

   Auch sein Gegenüber freute sich über den jugendlichen Elan in seinem Team, das erneut ohne Verstärkung aus der Erstvertretung heute auskam. „Wir hatten zwei A-Jugendspieler im Kader stehen und Patrick Szovan, der erst vor einem Jahr aus dem Jugendbereich kam und lange fehlte, hat heute schon wieder getroffen. Sogar zweimal. Wie die jungen Kicker sich heute wieder reingeworfen haben, hat richtig Spaß gemacht zuzusehen. Da geht mir das Herz auf als alter Nordler, das war wieder einmal eine Riesenfreude“, so Lamers, der zahlreichen Ausfälle heute zu verkraften hatte. Doch auch ohne diese wurde das Spiel am Ende noch gedreht. Mit Treffern in der 91. und 93. Minute. Ein bitterer Nachmittag für Glück Auf Sterkrade.

Tore: 1:0/3:2 Patrick Szovan (9./90.+1.), 1:1 Sven Oymann (25.), 1:2 Batuhan Kaba (81./FE), 2:2 Thorsten Vozar (86.), 4:2 Fabian Roth (90.+3)

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte Sebastian Sass (GA Sterkrade/60./Handspiel)


Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfR 08 Oberhausen II - Arm. Lirich 3:1

SuS 21 Oberhausen - SW Alstaden 1:1

SV Fortuna - SC 1912 Buschhausen 2:0

Adler Osterfeld II - SV Concordia 6:2

Kreisliga B - Gruppe 1

SV 1911 - Fortuna Alstaden 3:3 (1:2)

Im Spitzenspiel zwischen dem Tabellenersten und dem Drittplatzierten mussten die Punkte geteilt werden. „Eine Partie auf Augenhöhe“, so der Trainer der Bottroper, Ralf Quabeck. Und ausgeglichen war das Spiel allemal. Bereits im ersten Durchgang erspielten sich beide Mannschaften Torchancen und von der ersten Spielminute an waren beide Mannschaften gleichwertig. „Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die verdientermaßen da oben steht“, ergänzte Quabeck. Doch die 11er machten es dem Spitzenreiter ziemlich schwer und brachten diesen an seine Grenzen. In der 19. Spielminute gingen die Oberhausener jedoch in Führung. Doch nur 60 Sekunden nach dem Rückstand erzielte Christopher Schröter den Ausgleich. Nach diesem hatten die 11er noch Möglichkeiten in Führung zu gehen, doch die Torchancen wurden vergeben und im Gegenzug gingen die Gäste in der 33. Spielminute wieder in Führung und damit mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

   Nach der Halbzeitpause spielte sich das Spiel größtenteils im Mittelfeld ab und blieb lange ohne große Torchancen und somit auch ohne Tore. „Wir haben gute Möglichkeiten gehabt. Im Mittelfeld haben wir den Ball gut laufen lassen, doch die Chancen haben wir vergeben“, so Quabeck. Doch in den letzten zehn Minuten der Partie wurde es noch einmal spannend. Edin Kovac brachte die Platzherren wieder ins Spiel und erzielte den Ausgleich. Doch nur vier Minuten später ging der Spitzenreiter wieder in Führung, zum dritten Mal. Allerdings kamen auch diesmal die Bottroper wieder ins Spiel zurück und quasi mit dem Abpfiff erzielte Mathias Placzek den verdienten Ausgleichstreffer. Quabeck war zufrieden mit dem Punkt, doch für die Bottroper wäre mehr drin gewesen. „Wir hätten das auch gewinnen können, aber der Gegner war unglaublich stark und mit dem Unentschieden bin ich insgesamt gesehen völlig zufrieden“, so der Bottroper Coach abschließend.

Tore: 0:1 (19.), 1:1 Christopher Schröter (20.), 1:2 (33.), 2:2 Edin Kovac (80.), 2:3 (84.), 3:3 Mathias Placzek (90.)


Die weiteren Partien in dieser Liga:

Dostlukspor II - SG 92 Oberhausen 2:5

BW Oberhausen II - PSV Oberhausen 10:0

SC 1912 Buschhausen II - BV Osterfeld 5:1

Arm. Lirich II - Arm. Klosterhardt III 2:1

TSV Safakspor II - TuS Buschhausen 3:1

SV Vonderort - SV Concordia II 5:3

Kreisliga B - Gruppe 2

VfB Bottrop II - Batenbrocker Ruhrpott Kicker 1:4 (0:2)

Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg meldeten sich die Batenbrocker im Auswärtsspiel bei der VfB-Reserve eindrucksvoll zurück. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 4:1-für die BRK'ler zu Buche. Doch Mevlüt Ata, der heute den im Urlaub weilenden Marek Weglicki an der VfB-Seitenlinie vertrat, haderte vielmehr mit der Mannschaft als mit der Niederlage.

    Nach der deutlichen 0:4-Niederlage unter der Woche gegen den SC Viktoria merkte man den Batenbrockern schnell an, dass sie etwas gutmachen wollten. Das Team von Trainer Dirk Schulz nahm sofort das Heft in die Hand, ohne aber in den ersten Minuten gefährlich vor das VfB-Gehäuse zu kommen. Die VfB-Reserve, die in der Vorwoche einen knappen 3:2-Erfolg beim FC Polonia bejubeln konnte, agierte eher verhalten und versuchte ihr Glück trotz namhafter Spieler wie Michael Späth und Marc Wittstamm vermehrt über Konter. Es dauerte schließlich bis zur 32. Minute als die Batenbrocker in Führung gehen konnten: Nach feinem Zuspiel von Pierre Freier konnte Toptorjäger Dominik Kröse den Ball am herauseilenden VfB-Keeper Daniel Ernst vorbeispitzeln und zur Gästeführung treffen. Nur zehn Minuten später erhöhten die Gäste auf 2:0. Denis Bieniek passte auf Dominik Kröse, der wiederrum im Strafraum querlegte und der durchgestartete Bieniek traf mit Hilfe des Pfostens zum 2:0. "Die ersten beiden Gegentore haben wir uns quasi selbst reingehauen", ärgerte sich Mevlüt Ata. Kurz vor der Pause hatte der VfB durch Marcel Knizik die Chance auf 1:2 zu verkürzen, doch BRK-Keeper Kalinasch konnte parieren. 

Das 1:0 - Dominik Kröse spitzelte den Ball an Daniel Ernst vorbei.
Das 1:0 - Dominik Kröse spitzelte den Ball an Daniel Ernst vorbei.

   In der Halbzeitpause nahm der VfB-Coach ein paar Änderungen vor. So betrat Julian Stuchlik für Marcel Knizik den Platz. Und eben dieser Stuchlik war es, der den VfB in der 47. Minute mit einem platzierten und strammen Schuss wieder auf 1:2 heranbringen konnten. Doch die Antwort der Batenbrocker ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem sich Alexander Teichert den Ball erarbeiten konnte, flankte er auf den zweiten Pfosten, wo Pierre Freier mutterseelenallein zum 3:1 einschießen konnte. Wiederrum nur vier Minuten später dann die Vorentscheidung: Nico Parisis, der heute wieder eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legte, passte überlegt in die Mitte auf Dominik Kröse, der nur den Fuß hinhalten musste und zum 4:1 traf. In der Folgezeit sahen die Zuschauer dann noch viele weitere Chancen. "Wir hätten noch das eine oder andere Tor machen können bei der Chancenvielzahl", so BRK-Trainer Dirk Schulz. Aber auch der VfB konnte sich noch ein paar kleinere Chancen erarbeiten.

     "Der Sieg ist hochverdient. Wir waren heute einfach die bessere Mannschaft. Wichtig war, dass wir nach dem 1:2 schnell antworten konnten. Diese Leistung müssen wir konservieren und im nächsten Spiel wieder abrufen", resümierte Dirk Schulz. Sein Gegenüber Mevlüt Ata, der bereits unter der Woche das Training der VfB-Reserve leitete, haderte viel mehr mit der Resonanz unter der Woche: "Wir hatten drei bis fünf Spieler an den beiden Trainingstagen da. Das ist unter aller Sau. Da müssen wir auf jeden Fall im Verein drüber sprechen. So kann man nicht arbeiten", fand Ata deutliche Worte.

    "Heute hat die Mannschaft endlich mal wieder eine gute Leistung abgerufen. Bestnoten verdienten sich Michael Sobczak und Nico Parisis, der erneut einige Meter abriss", so David Wirsch, 2. Vorsitzender der Batenbrocker.

Tore: 0:1 Dominik Kröse (32.), 0:2 Denis Bieniek (43.), 1:2 Julian Stuchlik (47.), 1:3 Pierre Freier (49.), 1:4 Dominik Kröse (53.)

FC Sterkrade 72 - RW Welheimer Löwen 2:1 (0:0)

Die 72er siegten und bleiben somit im Rennen um den Aufstieg. Auch die Sportfreunde aus Königshardt und die Fuhlenbrocker siegten und somit ist weiterhin alles offen im Kampf um den Aufstieg. Denn: den Tabellendritten trennt lediglich ein Punkt vom Spitzenreiter Königshardt II. Doch es war heut alles andere als einfach für die Oberhausener, denn die Welheimer Löwen machten es den Platzherren richtig schwer und ordentlich Druck. „Das war ein Arbeitssieg, mehr nicht“, so der Trainer der Gastgeber, Ahmed Mohamad.

    Und das obwohl die Bottroper gleich auf fünf Leute verzichten mussten, doch die Elf, die in die Partie geschickt wurde, machte einen guten Eindruck. „Die, die heute da waren, haben super gut gespielt“, freute sich der RWWL-Coach Thomas „Netzer“ Ochojski, der heute nicht dabei sein konnte und sich vom Spiel berichten ließ. In der ersten Halbzeit war das Spiel überwiegend ausgeglichen und auf keiner Seite fand der Ball den Weg in das Tor. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

    Auch nach der Halbzeitpause ließen die Löwen nicht nach und belohnten sich in der 62. Spielminute durch einen Treffer von Michael Franken und gingen in Führung. Doch diese war nicht von langer Dauer, denn nur acht Minuten später ertönte die Pfeife des Schiedsrichters und es gab einen Strafstoß für die Platzherren. „Netzer“ ließ sich sagen, dass der Elfmeter äußerst fragwürdig gewesen sein soll, doch der Schiedsrichter pfiff und Hakan Gürer erzielte den Ausgleich für die Hausherren. Nach dem Ausgleich wollten die Bottroper wieder in Führung gehen und setzten alles daran, doch die Torchancen wurden leichtfertig vergeben und im Gegenzug erzielte Julian Rosenau den Führungstreffer für die Oberhausener. Die 72er drehten somit das Spiel. Nach dem letzten Treffer war die Zeit abgelaufen und die Löwen mussten sich unglücklich den Gastgebern geschlagen geben.

    Die Bottroper ärgerten sich über die Schiedsrichterleistung im zweiten Durchgang: „Meine Jungs ärgerten sich über den Schiedsrichter in der zweiten Halbzeit und fühlten sich benachteiligt“, so Ochojski. Doch Ausreden wollte der Trainer der Bottroper nicht suchen, doch er war leicht verärgert aber konzentriert sich weiterhin auf die eigene Mannschaft und Leistung und auf die nächsten Spiele.

Der Trainer der Oberhausener lobte besonders die Leistung des Torhüters und freut sich über die drei Punkte. „Besonders loben möchte ich Christian Puppe, der hat heute den Sieg festgehalten. Er hat sich heute ein Riesen Lob verdient.“

Tore: 0:1 Michael Franken (62.), 1:1 Hakan Gürer (70./Elfmeter), 1:2 Julian Rosenau (90.)

SSV 51 - Viktoria 21 3:5 (2:2)

Und schon wieder mussten die Welheimer eine Niederlage einstecken und konnten somit den Abstand nicht verkürzen und bleiben auf dem letzten Tabellenplatz. Die Niederlage heute war dabei äußerst unglücklich. Unerwartet stark präsentierten sich die Grün-Weißen und gingen sehr früh, in der 2. Spielminute, durch einen sehenswerten Weitschuss aus 35 Metern von Dennis Bloem in Führung. Nach dem Führungstreffer verteidigten die Platzherren sehr gut und machten es den Gästen richtig schwer, doch in der 31. Spielminute konnte Muhammed Gören den Abwehrriegel der Platzherren knacken und erzielte den Ausgleich. Die 51er wehrten weiterhin viele Torchancen ab und machten Druck und bereits fünf Minuten nach dem Ausgleichstreffer erzielte Jan Franzke einen Treffer und brachte die Gastgeber wieder in Führung. Ein offener Schlagabtausch. Denn noch vor der Halbzeitpause traf Michael Matthes zum 2:2 Ausgleich und damit gleichzeitig zum Halbzeitstand.

    Nach der Halbzeitpause kamen die Welheimer wieder mit breiter Brust in die Partie und Moritz Siwek traf in der 57. Spielminute für die Platzherren. Allerdings ließen die Gastgeber im zweiten Durchgang nach und kamen an ihre Grenzen. Und auch diese Führung wurde durch einen Treffer von Aytac Demir egalisiert. Nun kamen die Gäste besser ins Spiel und in den letzten Spielminuten drehten die SC’ler auf und drehten mit zwei weiteren Treffern das Spiel und erspielten sich einen glücklichen Sieg.

   „Ich war positiv überrascht vom SSV, die haben alles gegeben. Aber das war mehr Krampf als alles andere, uns wurde es sehr sehr schwer gemacht. Doch letztendlich haben wir das Abwehrbollwerk geknackt und sind immer wieder zurückgekommen. Es war kein Fußballleckerbissen, aber am Ende zählen die drei Punkte.“ Trotz der nächsten Niederlage zeigte sich auch der Trainer der Platzherren Hendrik Biegiesch zufrieden: „Wir haben uns endlich als Einheit präsentiert. Doch der große Kampf wurde nicht belohnt, wir haben drei Mal geführt und dann gepennt. Unglaublich, dass wir nur gegen die oberen Mannschaften unsere gute Leistung abrufen.“

    Kai Singh äußerte seine Meinung in den vergangenen Tagen und die meisten planen schon für die Kreisliga C. Doch der Trainer der Platzherren Hendrik „Henne“ Biegiesch bleibt weiterhin optimistisch und hofft sein Ziel noch zu erreichen: „Auch wenn uns schon alle abgeschrieben haben, wir kämpfen weiterhin gegen den Abstieg.“ Doch das Ziel zu erreichen scheint schier unmöglich, aber rein rechnerisch noch möglich.

Tore: 1:0 Dennis Bloem (2.), 1:1 Muhammed Gören (31.), 2:1 Dennis Bloem (36.), 2:2 Michael Matthes (43.), 3:2 Moritz Siwek (57.), 3:3 Aytac Demir (63.),  3:4 Dustin Loos (84.), 3:5 Michael Matthes (90.)

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Fortuna II - SuS 21 Oberhausen II 3:0

SF Königshardt II - FC Polonia 10:0

SV Rhenania II - GA Sterkrade II 2:1

BV Osterfeld II - BW Fuhlenbrock 1:5

TB Oberhausen - Sterkrade 06/07 II 2:0

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Kommentare: 41
  • #1

    Unglaublich (Sonntag, 14 April 2013 20:42)

    Es ist ja nachvollziehbar, dass ihr euch nicht um jedes Spiel kümmern könnt ! Aber wieso finden die ersten drei der Kreisliga A keinerlei Erwähnung ?! Spiele, wie barisspor vs. Post interessieren die Klofrau ! Vorwärts ist seit Wochen tot. Da muss man keine zwei Zeilen drüber verlieren. Das Aufstiegsrennen ist offener als je zuvor, da Concordia langsam die Punkte liegen lässt. Ich weiß eure ehrenamtliche Arbeit sehr zu schätzen, aber die Präferenzen hätte man am heutigen Sonntag anders legen können oder war das Handy von Herrn Hoffmann wieder leer ? :)
    In diesem Sinne allen noch einen schönen Abend ! XD

  • #2

    Freund (Sonntag, 14 April 2013 20:45)

    Koane punkte für Vorwärts

  • #3

    Toni (Sonntag, 14 April 2013 20:56)

    Bekommt Concordia doch noch die Flatter! Nun sind es nurnoch 2 auf Fortuna :D

  • #4

    svr (Sonntag, 14 April 2013 20:59)

    Stark die rhenanen!

  • #5

    Manfred Kischkel (Sonntag, 14 April 2013 20:59)

    Die Spielberichte der jeweiligen Liga finde ich ueberwiegend gut,aber viele Berichte sind viel zu lang.

  • #6

    bericht fehler (Sonntag, 14 April 2013 21:25)

    blöm nur 1 mal getroffen

  • #7

    Offizieller (Sonntag, 14 April 2013 21:29)

    Wie bereits in einem anderen Bericht erwähnt,rate ich den Verantwortlichen von BWO zu einer Trainerfindung innerhalb der eigenen Reihen!Mensch,Kille!Mach die Augen auf und befördere eher jemanden als wie wieder irgendeinen Nichtsnutz zu engagieren!Modernes Training ist gefragt,ihr werdet euch wundern was dann alles möglich wäre!Aber priorität ist natürlich der Klassenerhalt!Es gibt Vereine in Oberhausen die euch im Moment in diesen Dingen einen kleinen Schritt vorraus sind!Setzt mehr auf die Jungen,die sind hungrig!!
    Schönen Abend noch!

  • #8

    Bottrop United (Sonntag, 14 April 2013 21:35)

    Super VFB! Respekt auch an den SVR,aber da heissts auf'm Teppich bleiben. Ansonsten noch drauf hoffen, dass Fortuna noch den Sprung schafft. Den Rest interessiert hier doch kaum 'ne Sau... ;)

  • #9

    olli (Sonntag, 14 April 2013 21:38)

    Sehr starke Leistung heute der Adler reserve aus Osterfeld!
    Heute wurden die guten Leistungen gegen die Spitzenteams der Liga mal wieder bestätigt! Daumen hoch ! :)

  • #10

    seltsam (Sonntag, 14 April 2013 21:49)

    fortuna hat doch laut reviersport 4:2 verloren???

  • #11

    An SVR (Sonntag, 14 April 2013 21:54)

    Glückwunsch jetzt seit ihr auch dank DSB durch. Auch mal schön das eine Bottroper Mannschaft der anderen helfen kann und nach Rückstand weiter kämpft. Sportlich sehr fair DSB.

  • #12

    SVR (Sonntag, 14 April 2013 21:56)

    Frechheit vom Trainer (spellen) wie der sich in der Presse über Rhenania äußert. Soll froh sein, dass dr überhaupt noch im Amt ist als Tabellenletzter! Mein Vorschlag: einfach mal die Tabelle drehen!

  • #13

    ssv (Sonntag, 14 April 2013 21:57)

    Das war heute bestimmt mit das beste Spiel von SSV haben super gekämpf. Nur eine fehl Entscheidung heute vom ein spieler ist verletzt und wollte raus aber er hat ihn durch spielen lassen. Das war ein ganz klarer Fehler trotzdem respekt an den Spieler der trotzdem weiter alles geben hat und an den SSV hätten einen Punkt verdient gehabt.

  • #14

    A-Liga (Sonntag, 14 April 2013 21:58)

    Wer hätte gedacht das Fortuna nochmal die Chance auf de Aufstieg bekommt. Denke Concordia schlägt sich nun sebst und verspielt leichtfertig den 8 Punkte Vorsprung. Vörwärts hat auch wirklich nichts in der A-Liga zu suchen. Werden auch nicht mehr auf die Beine kommen. Man hört das sich die Mannschaft demnächst auflöst.

  • #15

    Bildergalerien (Sonntag, 14 April 2013 22:01)

    Gute Arbeit, hoffe für euch, dass die ganzen Motzer über Qualität & Quantität das zu schätzen wissen! Nochmal, die Jungs machen das EHRENAMTLICH!

  • #16

    Pinky and the Brain (Sonntag, 14 April 2013 22:25)

    Liebe Freunde der mehr oder weniger gepflegten sonntäglichen Bewegungstherapie. Da haben die Miezekätzchen aus dem Blankenfeld aber noch einmal Glück gehabt. Mich würde persönlich einmal interessieren, von wem die Aussage "erwartet schwacher Gegner" kam. Man sollte zwar nicht alles auf die Goldwaage legen, aber ich finde, dass sich so etwas nicht gehört und respektlos gegenüber dem Gegner ist. Aber anscheinend ist die Unsportlichkeit ja jetzt in Mode gekommen.
    Hoffentlich vergisst man vor lauter Selbstverliebtheit nicht die Sonnencreme am Platz an der Sonne, sonst kann man sich schnell verbrennen.
    In diesem Sinne, Miauuuu...

  • #17

    Vanille-Eis (Sonntag, 14 April 2013 22:32)

    Es sind doch genügend Sponsoren hier auf der Internetseite. Dann sollen die mal nicht so geizig sein und den einen oder anderen Penny mehr geben und dann war ehrenamtlich einmal. Das ist der normale Gang eines jungen, dynamischen und aufstrebenden Unternehmens. Stellt euch vor, Bill Gates würde heute noch PCs in seiner Garage bauen ;)

  • #18

    Ich (Sonntag, 14 April 2013 22:48)

    Ihr macht ne SUPER arbeit!!!!!!!!
    aber zu es wäre viel schöner,wenn ihr zu jedem spiel ein bisschen schreibt,anstatt zu 3-4 spielen 50 sätze,die man auf 10 kürzen könnte,wenn man das drumherum nicht einbezieht!!! Eure Seite ist verdammt stark,aber die war letztes Jahr viel stärker,als noch zu jedem Spiel was geschrieben wurde!!!

  • #19

    @ssv (Sonntag, 14 April 2013 22:50)

    der spieler ,es waren nur noch drei min zu spielen !,hatte keine Lust mehr aber ist immer wieder gelaufen wenn der ball kam ,was soll ein trainer da wieder falsch gemacht haben? Herr Schymik ?

  • #20

    Top (Sonntag, 14 April 2013 23:00)

    Top arbeit von den Leuten des Aufmplatzteam! ;) weiter so

  • #21

    SWA (Sonntag, 14 April 2013 23:10)

    Ich hätte gerne was vom Dente gelesen !
    Wie nach letzten Mittwoch : "... die Niederlage ist kein Rückschlag mehr die roten Karten ..."
    Heute dann bestimmt auch nur die rote Karte :-D
    Das wird noch einmal spannende um Platz zwei ! Wer behält die Nerven und folgt uns in die Bezirksliga ??

  • #22

    Insider (Sonntag, 14 April 2013 23:43)

    Stempel mit Fortuna einig!!!

  • #23

    SVR (Sonntag, 14 April 2013 23:59)

    @16
    Wer sprueche verteilt muss auch einstecken koennen. Die respektlosigkeit ging nicht von Rhenania aus

    Wie man in den Wald ruft.......

    Siehe WAZ dinslaken

  • #24

    Redondo (Montag, 15 April 2013)

    Fortuna kann nächsten Sonntag mal me Kiste für die Jungs aus Alder Osterfeld II springen lassen, 3 Punkte gegen Concordia sind wohl von vielen nicht erwartet worden ;) Also Herr Hoffman gern geschehen und Rest müsst ihr selbst schaffen

  • #25

    Realer swa #21 (Montag, 15 April 2013 00:54)

    Hör doch mal auf sowas zu schreiben du Heckenschütze. Du bist keiner von swa. Du willst hier nur Stimmung machen und Feuer legen. Jeder der die Mannschaft und verantwortliche kennt der weiss genau das solche Aussagen wie " wer folgt uns in die Bezirksliga" nicht aus dem oberhausener Süden kommen. Da wird ruhig und bescheiden gearbeitet am grossen Ziel ohne irgendwelche sprüche zu machen.

  • #26

    Pflichtsiege (Montag, 15 April 2013 09:17)

    Für den VFB und Rhenania waren es trotz allem Pflichtsiege gegen vermeintliche Absteiger. Wenn die doch alle so gut sind warum ist Spellen dann letzter und Vogelheim 1 Punkt vorm Abstiegsplatz. Also Bitte.

  • #27

    RSV (Montag, 15 April 2013 09:20)

    Kai Barwich Fußball-Gott

  • #28

    Jupp Derwall (Montag, 15 April 2013 09:21)

    Der Bottroper Fussball kommt so langsam wieder in Schwung!

    Und das Herr Stempel sich mit Fortuna einig ist, ist doch kein Geheimniss... ER WIRD NICHT KOMMEN! Da sind sich alle einig!

    Concordia wird nicht nur 1-2 Spiele verlieren... das wars würde ich mal sagen!

  • #29

    Nord Zuschauer (Montag, 15 April 2013 09:34)

    Berichtigung, Glück Auf Sterkrade hat keinesfalls ab der 15. Minute in Unterzahl gespielt. Der Kapitän ist erst Mitte der 2.Halbzeit vom Platz geflogen.
    Und ob die Tore erst so spät in der Nachspielzeit (90+1/90+3) gefallen sind, bezweifle ich auch stark. Denn der Schiedsrichter hat überhaupt keine Nachspielzeit angezeigt, sondern ziemlich pünktlich abgepfiffen.

  • #30

    @ssv (Montag, 15 April 2013 10:03)

    Hä?????? Fakt ist was unterm Strich steht und das sind wieder keine Punkte! Egal ihr steigt ab. Ich hoffe das der SSV in der Liga C wieder auf die Füße kommt und mit neuen Spielern und neuem Trainer wieder den Anschluss findet! Wäre schade um den Verein aber der Vorstand hätte wissen müssen das es mit dem Clan nix werden kann. Glück auf

  • #31

    Leser (Montag, 15 April 2013 10:32)

    Ich muss Eintrag Nummer 5 zustimmen. Ich bin begeisterter Auf'm Platz Leser und informiere mich gerne über viele Spiele, aber die Texte sind in meinen Augen zu lang. Ich habe lieber komprimiert die wichtigsten Informationen und ein Zitat, als ausgiebige Spielbeschreibungen. Das wichtigste in Kürze fände ich gut!

  • #32

    Enttäuschter Fan (Montag, 15 April 2013 13:26)

    Was momentan an der Tiroler Straße passiert,ist echt traurig. Vor 2-3 Monaten hätte man Holten noch mit Bravour vom Platz gefegt,und jetzt versiebt man knapp zehn 100% ige ... Der Aufstieg ist seit Oberlohberg vom Tisch und die halbe Truppe wird nach der Saison das Weite suchen. Schade.

  • #33

    Redewendung (Montag, 15 April 2013 13:33)

    In der Kürze liegt die Würze!! Gebe einigen meiner Vorredner recht.

  • #34

    Neutraler (Montag, 15 April 2013 13:43)

    @27
    Ist das der Kai Barwich, der früher in Osterfeld und bei Dorsten- Hardt gespielt hat? Wenn ja, bestell dem Kai mal einen schönen Gruß von der ewigen Nummer 3. Ich hoffe er weiß dann schon Bescheid.
    Wie kommt der überhaupt zum RSV?

  • #35

    kenner (Montag, 15 April 2013 13:50)

    ich respektiere die arbeit vom aufmplatz team sehr.
    aber: es kann doch nicht sein dass in der kreisliga a nicht von cocncordias klatsche berichtet wird oder von alstadens unentschieden oder gar von fortunas sieg mit dem sie jetzt nur noch 2 punkte hinter der dente truppe stehen.
    nord 2- glück auf oder vowärts - rsv intressiert doch niemanden!! Nichtmal die Spieler die da mitgespielt haben intressieren sich dafür

  • #36

    Kreisliga-Lattek (Montag, 15 April 2013 15:43)

    Ich habe Concordia jetzt mehrmals gesehen und verstehe nicht wie dieser Dente zu seinen Aussagen kommt. Wo war die beste Offensive der Liga gegen Alstaden? Traurig, dass jemand mit so wenig Fussballsachverstand aber viel Concordiabrille die "Interviews" gibt.

  • #37

    koan (Montag, 15 April 2013 17:55)

    ja ist der .. spielt schon drei jahre beim RSV..

  • #38

    Elvis (Montag, 15 April 2013 22:34)

    Sind da die fortunen traurig das über sie nicht berichtet wird? Wenn der Herr Hoffmann immer sein Handy aus hat,kein Wunder ;)... Außerdem wenn in China ein Sack Reis umfällt...

  • #39

    Concorde (Dienstag, 16 April 2013 12:44)

    Hier euer Beitrag:

    Eine desolate Vorstellung lieferte Concordia bei der Zweitvertretung in Osterfeld ab. Gegen einen Gegner mit durchaus begrenzten fußballerischen Mitteln gab es eine auch in dieser Höhe vollkommen verdiente Niederlage.

    Die Gäste ließen neben ihrer unbestrittenen spielerischen Klasse alle Tugenden vermissen, die eine gute Mannschaft ausmachen: keinerlei Laufbereitschaft, kein Zweikampfverhalten, keine Körpersprache, kaum Einsatzwillen und dazu noch Arroganz - mit dieser Einstellung wird es schwierig überhaupt noch ein Spiel in dieser Saison erfolgreich zu absolvieren! Bis auf einige wenige Ausnahmen hatte man bei kaum einem Spieler der Concorden an diesem Nachmittag das Gefühl, das er den Platz als Sieger verlassen wollte. Ausgenommen von dieser heftigen - aber berechtigten Kritik ist Ersatztorwart Deniz Kun. In seinem ersten Spiel von Beginn an in der Kreisliga A machte er seine Sache sehr ordentlich, bei den sechs Gegentreffern ließen ihn seine Vorderleute bei seinem Debüt mehr als im Stich...

    Nun können wir gespannt sein, wie sich die Mannschaft am kommenden Wochenende präsentieren wird. Der einst komfortable Vorsprung auf Rang drei wurde in kürzester Zeit fahrlässig verspielt.

  • #40

    ... (Dienstag, 16 April 2013 12:58)

    Das es niemanden interessiert denke ich nicht! Man sollte schon sportlich fair bleiben und den Vereinen die nicht um den Aufstieg spielen durchaus einen großen Bericht gönnen!

    Was man aber kritisieren MUSS ist eben die Tatsache, dass in Sachen Aufstieg die Berichterstattung an diesem Spieltag mehr als mangelhaft war! Es ist schon interessant wie dieses Magazin arbeitet und ich ziehe den Hut davor! Dennoch ist man ja offensichtlich mit einem Ziel an den Start gegangen. Wie dieses definiert ist sieht man ja! Spaß an der Freude! Investigativer Sportjournalismus sieht jedenfalls komplett anders aus! Man muss nur ,mal die Berichterstattung in Sachen DSB betrachten da sieht man die miserable Recherche!! Von den teilweise lächerlichen Berichten ganz zu schweigen...

    Mein Tip. Definiert doch am Donnerstag mal ein Ziel in eurer Redaktion und sendet die "Reporter" mal zu den spannenden Spielen in der Kreisliga. Fortuna spielt gegen Adler (Die haben Concordia auseinander genommen!!) könnte interessant sein! Aber müsst Ihr wissen...

    Rhenania ist auch ganz gut dabei...

  • #41

    Großer Fan (Dienstag, 16 April 2013 14:08)

    Seid ihr so doof oder tut ihr nur so? Die Jungs legen doch anscheinend vorher immer eine Einteilung fest, sieht man doch auch an den Vorberichten. Daran orientieren die sich dann am Sonntag bei den Spielberichten natürlich auch. Da entscheidest du dich doch nicht spontan um, nur weil es ein interessantes Ergebnis gab. Die konnten auch nicht ahnen, dass Concordia so die Hucke voll bekommt. Viele Leser hier haben manchmal so viel Ahnung wie ein Blatt Papier. Unglaublich. Die betonen oft genug, dass man was schicken soll. Schreibt selber, statt so einen geistigen Dünnschiss hier in letzter Zeit zu schreiben und immer häufiger zu kritisieren.