06/07 im Kellerduell gefordert

So langsam biegt die Spielzeit auf die Zielgerade ein. Auch am Sonntag warten daher wieder spannende Spiele auf die Zuschauer in Bottrop und Oberhausen. In der Landesliga empfängt Arminia Klosterhardt nach dem klaren Erfolg gegen den Tabellenführer einen Abstiegskandidaten und der VfB trifft zu Hause auf den Vogelheimer SV. In der Bezirksliga kommt es in der Gruppe Vier zum absoluten Kellerknaller: Sterkrade 06/07 erwartet den SV Union Frintrop. Der SC 20, der in der Vorwoche die Tabellenführung hergeben musste, steht zudem vor einer schweren Aufgabe bei Adler Frintrop. Im Batenbrocker Volkspark kommt zu zum Verfolgerduell zwischen Dostlukspor und SGP Oberlohberg. In der Kreisliga A ist der Abstiegskampf spannend wie lange nicht mehr und eine Liga tiefer empfängt der SV 1911 den bisher so souveränen Ligaprimus Fortuna Alstaden.

Landesliga

VfB Bottrop (8.) - Vogelheimer SV (11.)

Mevlüt Ata ist mächtig stolz auf seine Elf. Gerade in den letzten beiden Spielen konnte die Mannschaft wieder mit Leidenschaft und Kampf überzeugen - die Tugenden halt, die den VfB von der überragenden Bezirksliga-Saison aus dem letzten Jahr durch die erfreuliche Hinrunde im Haifischbecken Landesliga gebracht haben.

Ist wohl am Sonntag wieder dabei: Marc Wittstamm.
Ist wohl am Sonntag wieder dabei: Marc Wittstamm.

Rückblickend zum Mittwochsspiel in Velbert merkte Ata, dass gerade die langen Fahrten am späten Abend schon recht schlauchen. "Aber wir können ja froh sein, dass wir nicht in Remscheid zum Beispiel gespielt haben", witzelte der Trainer, der davon überzeugt war dass am Mittwoch kein weiteres Tor mehr auf beiden Seiten gefallen wäre, wenn das Spiel drei Stunden länger gedauert hätte. Dank des Punktgewinns und der erneut guten Leistung gab es am Donnerstag trainingsfrei, was die gesamte Mannschaft einschließlich Trainer nutzte, um sich das Spiel der Arminen gegen RWE II (Auf'm Platz berichtete) anzuschauen.

    Am Sonntag gegen Vogelheim kann Mevlüt Ata erneut nur auf zwölf oder 13 Spieler zurückgreifen. Göksal Yergök fehlt berufs- und Patrick Drechsler urlaubsbedingt. Der Einsatz von Daniel Späth ist fraglich und wird sich wohlmöglich erst kurz vor Spielbeginn entschieden. "Göksal und Patrick waren zuletzt sehr stark und trafen ins Tor. Beide werden uns sehr fehlen. Bei Daniel wissen wir noch nicht ob es eine Muskelverhärtung oder ein Faserriss ist. Ich hoffe da auf die heilenden Hände von Chritian Müller", so der VfB Coach. Dafür sind wohl David Gajda und Marc Wittstamm wieder an Bord, die eine mögliche Lücke schließen sollen. Ansonsten kann Ata zur Zeit nur auf einen kleinen Kader blicken. "Mehr ist im Moment leider nicht drib", sorgt sich Ata.

    Der Gast aus Vogelheim hatte den VfB im Hinspiel überragend mit 3:0 geschlagen. "Wir waren damals sehr schlecht und die Vogelheimer gut", erinnert sich der Bottroper Coach. Im Moment trennt den Gast lediglich ein Punkt von den Abstiegsplätzen. Demnach steht der Vogelheimer SV nahezu mit dem Rücken an der Wand und ist zum Siegen verdammt. "Mein Trainerkollege ist aber ein Fuchs. Der wird da schon was machen. Dennoch wollen wir zu Hause gewinnen und können bei einem Sieg viel Luft nach unten gut machen. Es wird - wie jedes Spiel - sehr schwer, denn ich bleibe dabei, dass in der Landesliga jeder jeden schlagen kann. Wir müssen erneut viel arbeiten und so weiter machen wie zuletzt", gibt Mevlüt Ata die Marschroute für Sonntag an seinem Team vor.

Anstoß: 15 Uhr

Der Volltreffer zum Spiel
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Arm. Klosterhardt (3.) - FC Remscheid (15.)

Und jetzt bitte schnell im Kopf umschalten! Möchte man es etwas emotionslos ausdrücken, dann erwartet die Arminia aus Klosterhardt ein ziemlich kontrastreiches Programm. Aber will man es auf den Punkt bringen, dann muss man schon von einem Spiel David gegen Goliath sprechen. Nur das an diesem Sonntag dem Team von Trainer Michael Lorenz die Rolle des Goliath zukommen wird. Denn nach den Spielen gegen Rellinghausen, Schonnebeck und zuletzt beim 3:0-Sieg am gestrigen Donnerstag gegen die Reserve von Rot Weiß Essen folgt nun mit den Gästen aus Remscheid ein Gegner aus den Niederungen der Landesliga-Tabelle.

André Stange.
André Stange.

Und genau hier liegt die Gefahr. Ist die junge Mannschaft von Trainer Michael Lorenz reif genug, diesen tabellarischen Quantensprung zwischen den Gegnern adäquat anzunehmen? Denn eines ist klar: ein Gegner, der um das Überleben in einer Liga kämpft, ist besonders für die hoch favorisierten Mannschaften aus der oberen Tabellenregion ein enormes Gefahrenpotenzial – ein Kellerkind hat gegen ein Team das um den Aufstieg kämpft rein gar nichts zu verlieren, kann nur gewinnen und somit befreit aufspielen. Und von den Klosterhardtern, das steht außer Frage, erwartet man nach diesen Leistungen der aktuellen Spielzeit ganz einfach einen Heimsieg. „Aber das wird kein Selbstläufer“, hat Klosterhardts Sportlicher Leiter André Stange den mahnenden Finger zur Vorsicht gehoben. „Remscheid ist mit völlig anderen Zielen in die Saison gestartet und wollte viel mehr erreichen. Diese Mannschaft ist deutlich besser, als es ihr aktueller Tabellenstand vermuten lassen würde“, so Stange. Personell wird sich bei den Arminen bis Sonntag nicht mehr viel Entscheidendes verändern, weiterhin platzt das Oberhausener Lazarett aus allen Nähten. Aber das bereitet den Arminen-Verantwortlichen spätestens seit dem umwerfenden Sieg des gestrigen Abends keine großen Kopfschmerzen mehr. „Und mental werden sowieso alle Spieler auf der richtigen Höhe sein. Unser Trainer Michael Lorenz findet immer die richtigen Worte, die Jungs bestens auf jeden Gegner einzustellen. Und eins wissen wir auch: es ist verdammt schwer, auf unserer Platzanlage Punkte zu entführen“, so André Stange, der ergänzt: „Es wird ein ganz anderes Spiel werden als die Partien, die wir zuletzt bestritten haben.“ Jetzt hoffen die Verantwortlichen, dass auch am Sonntag wieder zahlreiche Zuschauer an den Hans Wagner Weg kommen werden, um ihre Jungs zu unterstützen.

Anstoß: 15 Uhr

Die weiteren Partien in dieser Liga:

FSV Vowhinkel Wuppertal - RW Essen II

SSV Sudberg - Spfr. Niederwenigern

Spvg. Schonnebeck - SuS Haarzopf

Tuspo Richrath - ESC Rellinghausen

SC Velbert - ASV Wuppertal

TSV 05 Ronsdorf - SV Burgaltendorf

Bezirksliga - Gruppe 4

Adler Frintrop (6.) - SC 20 Oberhausen (2.)

Es ist nicht einfach nur ein komisches Gefühl, was die Spielclub-Sympathisanten seit Wochen beschleicht, es ist auch mit Fakten zu belegen: Die Oberhausener tun sich bislang in 2013 schwer, die fantastische Hinrunde zu bestätigen. Aus sechs Spielen konnte man „nur“ zwölf Punkte holen, wenngleich keine Niederlage dabei war. Doch genauso viele Unentschieden wie Siege zu haben, schmeckt dem Trainer Thorsten Möllmann gar nicht. „Es wird Zeit, dass wir wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und auch mal einen deutlichen Sieg wieder landen“, so der Übungsleiter nach dem Pokalspiel unter der Woche. Mit dem Halbfinal-Einzug müssten die Kicker eigentlich wieder zusätzlichen Rückenwind haben und mit dementsprechend breiter Brust am Sonntag in Essen auftreten.

   In Essen ist der Spielclub Favorit, auch wenn die Anstoßzeit Möllmann und Co. gar nicht schmecken wird. Denn immer, wenn Spiele um 11 Uhr angepfiffen werden, scheint ein Fluch auf den Kickern von der Knappenstraße zu liegen. Bereits im Laufe der Saison hatte Möllmann einmal erklärt, dass seine Mannschaft zu der Zeit nicht gewinnen könne. Folgt nun endlich der ersehnte deutliche Sieg und damit auch ein Bruch mit der 11 Uhr-Statistik? Auch am Sonntag wird Möllmann nicht in Bestbesetzung auflaufen können, erneut werden ihm einige Spieler fehlen. Dennoch: Mit einem Auswärtssieg kann man an den Platz der Sonne zurückkehren. Denn pikanterweise spielt auch TuS Essen-West 81, der aktuelle Tabellenführer, zeitgleich in Fronhausen. Allerdings dürfte dieses Unterfangen auch nicht einfach werden. Denn der Adler ist daheim sehr stark, konnte bisher schon acht von elf Partien gewinnen und kassierte in Essen bislang nur 13 Gegentore. Möllmann und Co. müssen sich also gewaltig strecken, wenn sie (deutlich) gewinnen wollen. 

Anstoß: 11 Uhr

 

DJK SG Altenessen (8.) - Adler Osterfeld (4.)

Adler Osterfeld muss nach dem knappen 2:1-Heimerfolg gegen die Reserve von Arminia Klosterhardt beim aktuellen Tabellenachten antreten. Trotz des Sieges war Adler-Coach Achim Mawick, deessen Team immerhin einen Rückstand noch umbiegen konnte, nicht zufrieden: „So ein schlechtes Spiel habe ich von uns und generell noch nicht gesehen."

   Nun geht es zur DJK SG Altenessen, die in zehn Heimspielen erst eine Niederlage hinnehmen musste und mit nur zehn Gegentoren auf heimischer Anlage die beste Defensive der Liga (Heimbilanz) stellt. Doch die Osterfelder reisen als zweitbeste Auswärtsmannschaft, die zudem auswärts die zweitmeisten Tore erzielen konnte, der Liga zum Duell nach Essen.

   Die Adler führen aktuell das Verfolgerfeld, wenn man es denn angesichts der zehn Punkte Rückstand auf Rang Drei so nennen kann, hinter dem Spitzentrio SC 20, Sterkrade-Nord und TuS Essen-West an. Die Essener hingegen warten im Jahr 2013 noch immer auf den ersten Sieg. Zwei Unentschieden und drei Niederlagen - so lautet bislang die Bilanz für das aktuelle Jahr. Dennoch beträgt der Rückstand auf die Osterfelder nur fünf Punkte. Es dürfte ein spannendes Spiel werden, wobei den Osterfeldern ein wenig die Favoritenrolle zuzuschieben ist. 

Anstoß: 15 Uhr


Sterkrade 06/07 (15.) - SV Union Frintrop (16.)

Mit 1:7 unterlag Sterkrade 06/07 im Kellerduell beim SC Phönix Essen und das obwohl Trainer Dirk Rovers vor dem Spiel drei Punkte gefordert hatte. "Man kann Spiele verlieren, aber ich verlange einfach, dass man sich den Allerwertesten aufreißt. Das ist das Mindeste im Fußball", so Rovers nach der deutlichen Pleite. Doch bereits am kommenden Sonntag hat die Rovers-Elf die Chance Wiedergutmachung zu betreiben. Denn dann treffen die 06/07er auf einen erneuten direkten Konkurrenten: den SV Union Frintrop. Die Essener liegen aktuell mit fünf Punkten Rückstand hinter den Sterkradern. Doch aufgepasst: Der SV Union hatte am vergangenen Sonntag spielfrei und davor gelang den Essenern ein knapper 3:2-Heimerfolg gegen den SC Phönix. Davor unterlag man Sterkrade-Nord nur knapp mit 2:3. Im Hinspiel konnten die 06/07er einen 2:0-Auswärtssieg in Essen bejubeln.

    Für Sterkrade ist dieses Spiel absolut richtungsweisend: Sollte man gegen einen erneuten direkten Konkurrenten den Kürzeren ziehen, würde man die Frintroper auf zwei Punkte herankommen lassen. Mit einem Sieg hingegen würde die Roverself einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen, auch wenn man nur die Frintroper distanzieren würde - aber eben auch auf acht Punkte.

   "Wir müssen uns als Einheit präsentieren und ich erwarte einfach, dass die Mannschaft die Grundtugenden eines Fußballspiels an den Tag legt", so Dirk Rovers.

Anstoß: 15 Uhr


BW Oberhausen (11.) - SC Phönix Essen (12.)

Blau-Weiß Oberhausen steht mit dem Rücken zur Wand, da muss man gar nicht lange um den heißen Brei herum reden. Konsequenz aus der sportlichen Talfahrt in diesem Jahr war der Trainer-Rausschmiss unter der Woche. Auf Jörg Lieg folgt nun zunächst bis Saisonende der 1. Vorsitzende Frank Kielczewski, der schon einige Male einsprang, wenn an der Tulpenstraße der Baum brannte. Und der brennt heller, als so mancher vielleicht wahr haben will. Zwei Punkte Vorsprung sind es mittlerweile nur noch auf die Abstiegszone. Zwei Punkte Vorsprung sind es auch nur noch bis zum nächsten Gegner, Phönix Essen.

   Da wundert es eigentlich nicht, dass Kielczewski deswegen ganz klar drei Punkte fordert. „Wir müssen schon Sonntag damit anfangen, zu punkten“, so der Vorstandsvorsitzende und Trainer zugleich, der ein paar Umstellungen im Team vornehmen wird. Disziplin ist zudem auch gefragt. Im Abstiegskampf sowieso. Aber beim BWO ganz besonders. Schließlich räumte man im buchstäblichen Sinne bisher die meisten Platzverweise ab. Elf an der Zahl! Vorsicht ist Sonntag auf alle Fälle geboten. Zwar war Phönix in der bisherigen Spielzeit alles andere als furchteinflößend, wenn man auf fremden Plätzen antrat. Doch im Hinspiel taten sich die Oberhausener bereits auch schwer und gewannen nur knapp mit 2:1.

Anstoß: 15 Uhr

 

TuS Essen-Holsterhausen (16.) - Sterkrade-Nord (3.)

In der Bezirksliga Gruppe Vier kämpfen aktuell drei Mannschaften um den Aufstieg. Eine davon ist das Team von Sterkrade-Nord. Die Truppe von Trainer Lars Mühlbauer konnte bislang 49 Punkte aus 21 Partien sammeln und musste dabei keine einzige Niederlage einstecken. 

    Am kommenden Sonntag muss die Mühlbauer-Elf beim Tabellenvorletzten TuS Essen-Holsterhausen antreten, die zwölf Zähler auf der Habenseite vorweisen können. Seit mittlerweile ist der Abstiegskandidat seit zwei Spielen ungeschlagen und konnte am vergangenen Sonntag einen wichtigen 2:0-Erfolg gegen den SC Frintrop einfahren, der angesichts des Rückstandes von zehn Punkten auf das rettende Ufer fast schon zwingend notwendig war. Auch gegen Sterkrade-Nord stehen die Essener enorm unter Zugzwang. Jede Niederlage lässt Holsterhausen näher Richtung Kreisliga A rutschen. Doch Sterkrade-Nord will sich erst gar nicht mit dem Thema Niederlage beschäftigen. Die beste Auswärtsmannschaft der Liga will auch in Essen bestehen und weiter mitmischen im Aufstiegsrennen. Dabei betont Trainer Mühlbauer: "Wir werden nur auf uns gucken und nicht auf die Konkurrenz." Denn durch das 1:1 des SC 20 in der Vorwoche konnte Sterkrade-Nord Boden gut machen. Erst einmal müssen die Nordler am Sonntag selbst ihre Hausaufgaben erledigen, ehe man auf die Ergebnisse der Konkurrenten schauen kann. Der Dreikampf ist in vollem Gange und ist an Spannung nicht zu überbieten. 
Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Arm. Klosterhardt II - Tgd. Essen-West

VfB Frohnhausen - TuS Essen-West 81

SF Könighardt - SC Frintrop 05/21

Bezirksliga - Gruppe 9

VfR 08 Oberhausen (7.) - GW Holten (12.)

Das einzige Oberhausener Derby in dieser Bezirksliga-Gruppe steht am Sonntag an und wenn Auf’m Platz vor Ort ist, wird sogar die Sonne scheinen. Wenn das mal nicht zusammenhängt. Bei den beiden Klubs allerdings scheint weniger die Sonne. Aufsteiger Holten traf in den letzten drei Spielen das Tor nicht mehr und nahm nur insgesamt einen Punkt aus der Meisterschaft mit. Immerhin: Da Hilal Duisburg seine Mannschaft zurückzog und Holten das Duell verloren hatte, kletterte man wieder über den Strich.

   Doch auch die favorisierten Gastgeber sind alles andere als in Topform, verloren die letzten beiden Spiele und konnten zuletzt - auch aufgrund von diversen Spielausfällen - am 3. März gegen Rhenania siegen (2:1). „Da wartet trotzdem ein ganz dicker Brocken auf uns, diese Hausnummer müssen wir erst einmal bewältigen“, so Holtens Pressesprecher Heiko Baxmann, der es ganz einfach formuliert, wie es zum Erfolg zurückgehen kann. „Wir müssen hinten unsere individuellen Fehler abstellen und vorne einfach mal wieder treffen. Sonst stehen wir Sonntag auch mit leeren Händen da.“ Kapitän Björn Hlavaty fällt in den nächsten drei Wochen verletzt aus und auch Daniel Fischer wird urlaubsbedingt fehlen. „Wieder mal zwei Eckpfeiler, aber das kennen wir ja schon die ganze Saison über“, merkt Baxmann süffisant an. Sein Gegenüber, VfR-Trainer Jörg Kessen, weiß auch noch nicht, wer alles fit ist. Mehrere Spieler sind angeschlagen, aber die Woche macht Kessen viel Mut. „Wir haben super trainiert und ich hoffe meine Ansprache am Dienstag hat gefruchtet und wir geben wieder Gas.“ Respekt ist vor Holten dennoch da. „Wir nehmen die Favoritenrolle an, ja. Aber das Spiel muss auch erst einmal gespielt werden. In der Liga gewinnt doch kaum einer als mit einem Tor Differenz, da ist alles ausgeglichen und jeder kann jeden schlagen. Die drei Punkte gegen Holten haben wir noch lange nicht im Sack.“

Anstoß: 15 Uhr


Dostlukspor (6.) - SGP Oberlohberg (5.)

"Für die Teams, die sechs Punkte abgezogen bekommen, ist das natürlich bitter. Auch wir müssen jetzt zusehen, dass wir zunächst Punkte sammeln um den Abstand nach unten wieder zu vergrößern, bevor wir Ausschau auf die oberen Ränge halten“, so die Reaktion von DSB-Coach Sebastian Stempel auf den Rückzug von Hilal Duisburg. Den Anfang wollen die Bottroper beim Tabellennachbarn SGP Oberlohberg. Im Hinspiel (2:1) sorgte man für die bis dato einzige Heimniederlage des 14-maligen Tabellenführers. Dass diese Zahl nicht größer werden soll, dafür wollen Stempel und seine Mannschaft am Sonntag sorgen. Auch zur Freude des SV Rhenania, denn die SGP ist derzeit die einzige Mannschaft, die den Spitzenreiter aufgrund ihrer Nachholspiele und somit aus eigener Kraft noch abfangen könnte. „Der Oliver Dirr hat mich am Sonntag angerufen. Er hofft natürlich auf unsere Unterstützung. Bei einem Sieg wird bestimmt der ein oder andere Bierkasten den Besitzer wechseln“, schmunzelte Stempel. Neben der Schützenhilfe wollen die Hausherren natürlich auch was für die eigene Bilanz tun und auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen bleiben. Personell ändert sich nicht viel bei DSB. Zwar kehrt Vitali Schreiner zurück in den Kader, dafür fällt Akin Uzal am Wochenende aus.

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Rhenania (1.) - SV Spellen (15.)

So gelassen wie über die Niederlage im Pokalspiel gegen SC 20 Oberhausen reagiert Oliver Dirr selten: „Wir haben mit vielen jungen Leuten gespielt, die alle eine klasse Leistung gezeigt haben. Ich sehe den Rausflug nicht als Nachteil an. Wir hatten jetzt sieben Partien in 25 Tagen und wenn wir weiter gekommen wären, würden wir drei Spieltage vor Schluss erneut an einem Mittwoch spielen. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Meisterschaft. Da wollen wir am Ende oben stehen.“   

    Und dieses Ziel liegt noch acht Partien entfernt oder wie es Dirr formuliert: „Wir haben noch zwölf Stunden Fussball vor uns. Das ist ein Bruchteil der Stunden, die es bis zum 09. Juni wirklich sind. Da muss es möglich sind die Konzentration hochzuhalten.“ Die ersten 90 Minuten muss der Spitzenreiter gegen das Schlusslicht SV Spellen absolvieren. Dirr wurde von der Sportzeitschrift „Reviersport“ gebeten, einen Tipp für das Duell abzugeben. Seine Antwort lautete 2:1. Auf die Frage, warum er so einen engen Tipp abgibt, sagte er folgendes: „Wir sind keine Mannschaft die den Gegner vom Platz fegt. Beim VfB Bottrop war es in der letzten Saison möglich, aber wir sind eine Arbeitermannschaft.“ Der Übungsleiter der Bottroper rechnet mit einem schweren Spiel gegen Spellen und das trotz der doppelten Punktzahl und der Schonung der Spitzenspieler. Vor allem bei letzterem hat er eine ungewöhnliche Erklärung: „Immer wenn wir aus dem vollen schöpfen konnte, haben wir uns ungewohnt schwer getan. Wir müssen gegen Spellen alles geben. Für mich macht es keinen Unterschied, ob ein Team oben oder unten steht. Du musst immer gleich auftreten. Der Druck bei einem Absteiger ist viel höher als bei einer Mannschaft die oben steht. Spellen wird versuchen so lange wie möglich die Null zu halten. Und wenn wir den Ball erst in 90. Minuten über die Linie stolpern. Hauptsache gewonnen.“ Und damit es was mit dem Aufstieg wird, müssen die Rhenanen so viele Punkte wie möglich sammeln. Denn selbst wenn die Hausherren alle ihre verbleibenden Partien gewinnen, haben sie es nicht selbst in der Hand, denn der SGP Oberlohberg kann die Bottroper noch aus freien Stücken vom ersten Platz verdrängen. Dass daraus nichts wird, muss der Spielverein auf die Schützenhilfe der anderen Bezirksligisten hoffen. Am Sonntag wird das Dostlukspor Bottrop sein. Und als kleiner Anreiz hat Dirr eine Belohnung ausgestellt: „Für jeden Punkt den mein Freund Sebastian mit seiner Mannschaft holt, spende ich einen Kasten Bier. Die werde ich höchstpersönlich vorbei bringen. Ich habe auch kein Problem damit, wenn es drei Kästen werden.“ Gegen Spellen treten die Gastgeber in Bestbesetzung an. Lediglich Jan Golombiewski und Cem Aksemir fehlen.

Anstoß: 15 Uhr

 

Anstoß: 15 Uhr

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Möllen - TuRa Duisburg

Genc Osman Duisburg- 08/29 Friedrichsfeld

SC Hertha Hamborn - TV Voerde

Spfr. Hamborn  II - Spvgg. Meiderich

Kreisliga A

VfR Ebel (14.) - SG Osterfeld (6.)

„Wir waren nicht mehr als ein Trainingspartner. Wir wurden problemlos abgefertigt und was noch viel schlimmer war, wir wurden teilweise von A-Jugendlichen düpiert“, so die harten Worte von Reimar Basenau, sportlicher Leiter der SG Osterfeld. Er bezieht sich damit auf deutliche 1:4-Niederlage am gestrigen Donnerstag gegen GA Sterkrade. „Der Geist der Mannschaft war nicht zu spüren. Besonders in der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft enttäuscht. Es wurde nicht das umgesetzt, was der Trainer gefordert hatte. Sterkrade hatte das Spiel diktiert“, fügte Basenau hinzu.

   Am Sonntag wollen die Osterfelder die passende Antwort auf die schlechte Leistung geben. Doch es wird keine einfache Partie werden. Denn die SGO ist zu Gast beim Tabellenvierzehnten VfR Ebel. Zwar haben die Gäste 20 Zähler mehr auf dem Konto, doch die Hausherren holten zuletzt vier Siege aus sechs Partien und stehen zum ersten Mal in dieser Saison nicht auf einem Abstiegsplatz, denn sie selbstverständlich nicht mehr abgeben wollen. Besonders bitter für Osterfeld: Man muss die Reise an den Lichtenhorst ohne die beiden Sechser Dennis Schrafen und Selami Yalcin antreten. Doch für Basenau kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken: „Wir hoffen das Ebel ein wenig übermütig ist. Ich gehe auch davon aus, dass unsere Spieler nicht noch einmal so eine Leistung zeigen werden. Das würde mir nicht gefallen, unserem Trainer nicht und erst Recht nicht unseren Zuschauer, die schon am Donnerstag sehr unzufrieden waren.“

   Und sollten die drei Parteien auch am Sonntag weiterhin unzufrieden sein, hätte man beim VfR auch kein Problem mit. Denn das hieße, dass man mindestens einen Punkt geholt hat. Damit wäre Herbert Nowak, Trainer der Hausherren, voll und ganz zufrieden: „Wir sind klarer Außenseiter. Die Mannschaft ist nach dem 3:1 über Vorwärts top motiviert. Wir wollen die Freunde und die Euphorie mitnehmen und 100-Prozent abrufen.“ Zeitgleich hoffen die Bottroper auch Schützenhilfe von Barisspor. Denn die Welheimer empfangen Post Oberhausen, die nur zwei Zähler Rückstand auf Ebel haben. Gelingen muss die Mission ohne den 13-fachen Torjäger Martin Bonnemann. Mario Washofer und Marcel Poetsch sind wieder fit.

Anstoß: 15 Uhr


Barisspor (13.) - Post Oberhausen (15.)

An der Welheimer Straße steigt am Sonntag eines von zwei Kellerduellen der Kreisliga A. Der auf Rang 13 platzierte Barisspor Bottrop empfängt den Tabellenvorletzten Post Oberhausen. Nimmt man die bisherige Jahrestabelle, dann trifft der Letzte auf den Vorletzten. Während die Bottroper am Mittwoch ihren ersten Zähler holten, waren es bei den Oberhausenern in diesem Jahr immer schon drei mehr. Und somit steht man völlig zu Recht im unteren Tabellendrittel. Beide Teams trennen derzeit drei Punkte. Neben diesem Duell spielt auch der Ausgang der Partie Ebel gegen SG Osterfeld eine große Rolle. Sollten sowohl Barisspor als auch Ebel gewinnen, würde der Abstand der Tapinos-Elf auf einen Nichtabstiegsplatz auf fünf Punkte wachsen. Würde dann auch der SV Vorwärts gegen Klosterhardt gewinnen, dann wären die Oberhausener sogar Tabellenletzter. Bei einem Auswärtssieg und einem Dreier des VfR Ebel, würden die Hausherren auf einen Abstiegsrang rutschen. Je komplizierter die Konstellation, desto einfacher die Lösung: Es muss ein Sieg her, ohne Wenn und Aber. Das sehen auch die Verantwortlichen der beiden Clubs so.

   Mustafa Taspinar, Coach der Gastgeber, hofft das seine Elf da weiter macht, wo sie am Mittwoch aufgehört haben, allerdings mit mehr Erfolg vor dem Tor: „Die Mannschaft hat stark gespielt gegen Lirich. Was uns fehlt sind einfach die Tore. Irgendwann wird das bestraft und soweit soll es ja nicht kommen. Wir wollen die drei Punkte und ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt.“ Dabei müssen die Bottroper ohne Tolga Kocbay auskommen, der nach seinem Platzverweis noch vier Wochen fehlen wird.

   Bei den Oberhausenern herrscht größter Respekt vor den kommenden Gegner, besonders vor einem Akteur warnt Coach Tapinos: „Der Karadayi ist ein sehr gefährlicher und starker Stürmer. Ihn gilt es in den Griff zu kriegen.“ Das Ziel der Gäste lautet, wie sollte es auch anders sein, drei Punkte. „Ein Punkt wäre schon zu wenig. Wir wollen Barisspor da unten reinziehen und das geht nur über einen Sieg. Viele Chancen haben wir nicht mehr“, so Christoph Tapinos. Neben der sportlichen Situation sieht es auch personell alles andere als rosig aus. Zur der schweren Verletzung von Isak Ramadami (Kreuzbandriss) fällt nun auch Stürmer Ramiz Hagjolli mit einer schweren Erkältung aus.

Anstoß: 15 Uhr

 

Vorwärts 08 (16.) - RSV Klosterhardt (10.)

Der zweite Abstiegskrimi findet beim SV Vorwärts an der Paßstraße statt. Zwar steht der RSV auf dem zehnten Tabellenplatz, doch auf ihren Vorsprung von sieben Zählern, können sich auch die Oberhausener nicht ausruhen. Im schlimmsten Fall würde dieser auf vier Punkte schrumpfen und dann wäre die Luft deutlich dicker im Lager des RSV. Richtig Dick ist sie bereits bei den 08ern. Nach der Niederlage gegen Ebel muss die Truppe von der Paßstraße nun schon fünf Zähler aufholen. Keine leichte Aufgabe in sieben Partien.

   Das sieht auch Ralf Höner, Trainer der Bottroper, so: „Zwar ist noch alles möglich, doch es wird immer schwerer. Vor allem wenn wir die Punkte weiter so liegen lassen wie gegen Ebel. Wir spielten 30 Minuten auf ein Tor, hätten mit 3:0 führen müssen, dann hat Ebel kurz vor der Halbzeit zwei Chancen, die uns so aus dem Konzept gebracht haben, dass wir rumgelaufen sind wie aufgescheuchte Hühner. Und dann machst du nach der Pause so dumme Fehler, dass Ebel keine andere Wahl hatte als den Ball im Tor unterzubringen. Wir sind eine junge Mannschaft und man kann immer Fehler machen, aber diese Fehler hätte nicht mal ein D-Jungendspieler gemacht. Solche dummen Fehler kosten dann den Sieg. Ich weiß aber auch, dass es schwer ist für die jungen Leute, wenn du in einem Team spielst, das unten drin steht. Es ist nicht leicht mit dem Abstieg zu Recht zu kommen. Mit Safak Aksu, Philipp Franzke und auch Max Rados fehlen uns einfach die erfahrenen Spieler, deshalb müssen die jungen in die Bresche springen. “

   Sein Gegenüber, Jörg Salamon, kann die Sache ein wenig entspannter angehen. Obwohl Klosterhardt ebenfalls unter der Woche verloren hat, gibt es keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen, erst Recht nicht nach den Erfolgen über Fortuna und Barisspor. Dennoch warnt der Coach vor Überheblichkeit: „Wir dürfen nicht den Fehler machen und denken, dass es eine leichte Aufgabe für uns wird. Vorwärts steht mit dem Rücken zur Wand. Sie haben den größeren Druck und werden bis zum Umfallen kämpfen. Wenn wir die gleiche Leistung wie gegen Fortuna und Barisspor zeigen, dann bin ich überzeugt, dass wir gewinnen werden.“ 

Anstoß: 15 Uhr

Sterkrade-Nord II (11.) - GA Sterkrade (8.)

Ein richtungsweisendes Spiel im Kampf um den Klassenerhalt. Zumindest für den Gastgeber, denn die Reserve von Sterkrade-Nord ist noch längst nicht aus dem Gröbsten heraus. Zu eng geht es noch in der Abstiegszone zu. „Absolut, das Spiel ist von hoher Bedeutung“, so Nord-Trainer Thorsten Lamers, der am Donnerstagabend sich die ersten Halbzeit von GA Sterkrade gegen SG Osterfeld live angeguckt hat. „Das wird für uns ein richtig schwerer Gang, auch wenn wir den Dreier natürlich daheim behalten wollen. Sterkrade steht aber sehr kompakt und ist zweikampfstark. Dennoch zeigen sie immer wieder auch fußballerisch gute Ansätze. Da müssen wir höllisch aufpassen, wenn wir am Sonntag punkten wollen“, so Lamers weiter, der die Bedeutung des Spiels nochmals unterstreicht. „Wenn wir dieses Spiel gewinnen, machen wir einen ganz großen Schritt Richtung Klassenerhalt.“ Ob das tatsächlich gelingt? Denn Lamers kann nicht aus dem Vollen schöpfen. „Personell sind wir momentan wirklich arg gebeutelt, das sieht nicht gut aus. Aber dafür haben wir den großen Kader und wir werden sicherlich genügend gute Ersatzleute haben.“

   Der Respekt auf Seiten der Gäste ist auf alle Fälle auch gegeben. „Wir wollen Nord Paroli bieten“, klingt Glück-Auf-Trainer Michael Buhlmann richtig zurückhaltend. Buhlmann war nach dem Sieg am Donnerstagabend erleichtert. „Jetzt dürften wir eigentlich mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Man hat ja doch noch mit einem Auge immer nach unten geguckt.“ Wer schlussendlich am Sonntag im Kader steht, muss sich zeigen. Unter der Woche spielten Sechs der Erstvertretung bei der Reserve mit und halfen im Abstiegskampf aus. „Die A-Jugendlichen haben sich am Donnerstag voll reingehauen. Das macht richtig Spaß momentan mit allen zusammen zu arbeiten“, so Buhlmann. „Dafür müssen aber jetzt manche behandelt werden. Aber wir werden Sonntag schon noch drei Leute auf der Bank sitzen haben“, so der Gäste-Trainer weiter, der lachend hinzufügt. „Jetzt können wir uns neue Ziele setzen und wenn Concordia zurückzieht, wollen wir der lachende Dritte sein.“

Anstoß: 15 Uhr


Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfR 08 Oberhausen II - Arm. Lirich

SuS 21 Oberhausen - SW Alstaden

SV Fortuna - SC 1912 Buschhausen

Adler Osterfeld II - SV Concordia

Kreisliga B - Gruppe 1

SV 1911 (4.) - Fortuna Alstaden (1.)

Spitzenspiel in den Weywiesen: Der Tabellenvierte empfängt den Tabellenersten. Der Spitzenreiter hat sich an dem Platz an der Sonne schon abgesetzt und der Abstand auf die 1911er beträgt schon satte 17 Punkte. Doch die Bottroper wollen den Anschluss nach oben nicht verlieren und es steht ein richtungsweisendes Spiel auf dem Plan, das weis auch 1911-Coach Ralf Quabeck. „Wenn wir verlieren dann ist nach oben hin nichts mehr drin.“ Zwar stehen die Oberhausener in der Tabelle besser da doch die Rollen in dem Spiel sind völlig offen. Und die Platzherren werden es den Gästen alles andere als leicht machen. Zudem haben die Gastgeber nach dem Hinspiel, in dem sie sich von den Oberhausenern mit 0:3 geschlagen geben mussten, noch was gut zu machen und wollen diesmal ihre Chancen nutzen. „Wir haben im Hinspiel viele Chancen liegen gelassen und dann verloren, jetzt wollen wir es besser machen“, so Quabeck.

    Beide Mannschaften konnten sich im vergangenen Spiel nur einen Punkt erspielen, am Dienstagabend mussten sich die Oberhausener mit einem 2:2 gegen SG Osterfeld zufrieden geben und die Bottroper erspielten sich gegen Arminia Lirich II ein 1:1-Unentschieden. Jetzt sollen wieder drei Punkte auf das Punktekonto der Bottroper: „Wir wollen gucken, dass wir uns Chancen erarbeiten und drei Punkte erspielen“, ergänzt Quabeck. Jedoch ist der Tabellenführer auch heiß auf drei Punkte und das Spiel wird alles andere als eine Selbstläufer für die 1911er. „Wir gehen mit der richtigen Einstellung in das Spiel und es wird sehr schwer“, so Quabeck abschließend. Der Coach der 11er kann fast aus dem Vollen schöpfen, lediglich auf Daniel Pietryszek und den verletzten Derek Damm muss Quabeck verzichten.

Anstoß: 15 Uhr

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Dostlukspor II - SG 92 Oberhausen

Barisspor II - Adler Oberhausen

BW Oberhausen II - PSV Oberhausen

SC 1912 Buschhausen II - BV Osterfeld

Arm. Lirich II - Arm. Klosterhardt III

TSV Safakspor II - TuS Buschhausen

SV Vonderort - SV Concordia II

Kreisliga B - Gruppe 2

VfB Bottrop II (7.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker (10.)

Seit mittlerweile drei Partien warten die Batenbrocker mittlerweile auf einen Sieg. Zuletzt setzte es im Lokalduell gegen den SC Viktoria eine deutliche 0:4-Niederlage. "Wir haben uns nicht gut präsentiert. Ich war richtig enttäuscht", so Daniele Lepori, der 1. Vorsitzende der Batenbrocker. Der VfB hat die gleiche Punkteausbeute vorzuweisen, wie die Pottler, die vor den drei Niederlagen gegen den SSV gewinnen konnten. Die VfB'er konnten zwar am vergangenen Sonntag knapp beim FC Polonia gewinnen, mussten aber in den drei Spielen zuvor Niederlagen hinnehmen. Dafür konnte der VfB bekannt gegeben, dass Trainer Marek Weglicki auch in der kommenden Saison die sportlichen Geschicke der Reserve leiten wird. "Ich habe dem Vorstand direkt zugesagt und bleibe dem Verein erhalten", so der Coach gegenüber Auf'm Platz, der am kommenden Sonntag aufgrund eines Urlaubaufenthaltes nicht beim Spiel dabei sein wird. Bei den Batenbrockern hingegen trat Co-Trainer Michael Ceda in der Vorwoche zurück. "Wir wollen das Thema nicht zu sehr hochkochen. Wir danken Michael jedenfalls für die Betreuung der Mannschaft in den vergangenen Monaten und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, so Daniele Lepori.

    Ein Blick auf die Tabelle verrät: Für den VfB geht es um Nichts mehr in dieser Saison. Mit 34 Punkten auf der Habenseite hat die Weglicki-Elf weder mit dem Aufstiegs- noch mit dem Abstiegskampf etwas zu tun. Etwas anders sieht es bei den Batenbrockern aus. Aktuell beträgt der Vorsprung auf den vorletzten Tabellenplatz zwölf Punkte. Doch noch ist nicht endgültig klar, wie viele Teams absteigen werden. "Fakt ist, dass wir zeitnah Punkte sammeln müssen, damit wir uns mit dieser Thematik erst gar nicht beschäftigen müssen. Dafür bedarf es am Sonntag aber einer Leistungssteigerung", so Daniele Lepori. 

Anstoß: 13 Uhr

FC Sterkrade 72 (3.) - RW Welheimer Löwen (8.)

Der Aufstiegskampf ist nach dem 3:2-Sieg der Fuhlenbrocker über die Platzherren weiterhin spannend und für die Oberhausener ist ein Sieg Pflicht, wenn sie weiterhin oben dran bleiben und das Aufstiegsrennen weiter spannend halten wollen. Die Rollen in dem Spiel sind klar verteilt, die Platzherren gehen als Favorit ins Rennen und die Bottroper müssen zudem noch zahlreiche Ausfälle kompensieren. „Wir müssen auf sechs Leute verzichten, das trifft uns“, so der Trainer der Gäste Thomas „Netzer“ Ochojski. Doch die Löwen haben nach der 0:2-Niederlage gegen den Tabellenvorletzten Sterkrade 06/07 II was gut zu machen und werden in Oberhausen alles versuchen was in ihrer Macht steht.

   Die Oberhausener werden das Spiel von Beginn an entscheiden wollen und es den Löwen sehr schwer machen, denn den Anschluss an die oberen Plätze und die beiden Mitkonkurrenten wollen die 72er nicht ziehen lassen und auch der Trainer der Oberhausener, Ahmed Mohamed, gibt ein klares Ziel vor. "Wir werden voll auf Sieg spielen und alles andere beschäftig mich derzeit auch nicht. Ich kann und erwarte ganz klar von meiner Mannschaft, dass sie am Sonntag zuhause das Spiel gewinnen", so der Coach, der auf ganze fünf Spieler verzichten muss, darunter auch Mike Nörenberg. Allerings stoßt dafür der Kapitän der 72er Mourad Oulday wieder in den Kader und er ist entscheidens für seine Mannschaft und wir das Spiel "clever" nach vorne bringen. 

Anstoß: 15 Uhr

SSV 51 (16.) - Viktoria 21 (5.)

Die meisten haben die Platzherren schon abgeschrieben und sehen sie bereits in der Kreisliga C, doch rein rechnerisch ist der Klassenerhalt für die Bottroper noch drin, doch daran glauben kann keiner mehr so richtig und die Welheimer wollen in den letzten Spielen nochmal alles geben, was möglich ist. Doch in den vergangenen Spielen hat nichts geklappt und die Leistung der Mannschaft hat nicht gereicht und es hagelte immer wieder klare Klatschen. Zuletzt mussten sich die Gastgeber dem Tabellenvorletzten mit 1:8 geschlagen geben, keine gute Ausgangssituation für die Partie am Sonntag. Doch der Coach der Gastgeber Hendrik Biegiesch setzt weiterhin auf den Kampfgeist der Mannschaft: "Wir werden versuchen den Viktorianern Paroli zu bieten, und kämpfen."

   Die Gäste hingegen fahren mit breiter Brust an die Klopriesstraße und gehen als klarer Favorit in die Partie. Nach dem 4:0-Sieg gegen die Batenbrocker Ruhrpottkicker am vergangenen Donnerstagabend soll auch gegen den Tabellenletzten ein Sieg her. „ Wir wollen uns gegen SSV keine Blöße geben und drei Punkte holen“, so der Trainer der Gäste Matthias Pech, der auf den Toptorschützen Markus Katriniok verzichten muss, da er sich im Spiel gegen die Batenbrocker eine Zerrung eingefangen hat. „Jetzt sind also andere Leute gefragt“, ergänzt der Coach der SC’ler. Und auch das Personal der 51er ist nicht komplett und Biegiesch muss viele Ausfälle kompensieren und vermutlich selbst wieder die Fußballschuhe schnürren: "Wir werden mit dem letzten Aufgebot auflaufen und eventuell muss ich sogar selber spielen."

   Somit gehen die Gäste mit viel Selbstbewusstsein in die Partie und kennen auch die aktuelle Lage der Gastgeber, doch sie werden den nötigen Respekt aufweisen. „Wir werden und dürfen den SSV nicht unterschätzen“, so Pech abschließend. 

Anstoß: 15 Uhr

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Fortuna II - SuS 21 Oberhausen II

SF Königshardt II - FC Polonia

SV Rhenania II - GA Sterkrade II

BV Osterfeld II - BW Fuhlenbrock

TB Oberhausen - Sterkrade 06/07 II

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Kommentare: 13
  • #1

    Fußball Fan (Freitag, 12 April 2013 21:14)

    Wieso ist eigentlich jeden Spieltag ein Bericht von den BRK hier zu lesen? Diese Plattform sollte als Information über alle Vereine hier im Umfeld dienen und nicht als Werbung für den Verein indem einige der Redakteure ihre Fußballschuhe schnüren!
    Bitte mehr Infos über andere!!!!

  • #2

    Unnormal (Freitag, 12 April 2013 23:46)

    Löwen tauschen mal kurz die halbe Mannschaft um die zweite im rennen zu halten

  • #3

    @ Fußball Fan (Samstag, 13 April 2013 10:50)

    Sei doch froh das es solche Leute gibt die sich die Mühe machen.
    Kannst ja selber deine Berichte schreiben und per E-Mail zur "Redaktion" senden.
    Holger Dennis und Co. machen hier einen Prima Job und solche Pappköppe wie du machen hier alles runter!

    sportlichen Gruß
    Ulla kock am Brink

  • #4

    Lächerlich (Samstag, 13 April 2013 10:56)

    Vfb gegen kicker bekommt n bericht und der tabellenführer und der zweitplatzierter nicht. stimmt spiel 7 gegen 10 ist ausschlaggebend.

  • #5

    löwe (Samstag, 13 April 2013 12:26)

    Also was ein quatsch bei unseren löwen in der ersten mannschaft fehlen etliche spieler durch verletzungen und sperre wir in der zweiten kriegen nicht einen einzigen spieler runter sonst könnte die erste nämlich selbst nicht mehr antreten ok so hoffe jetzt sind alle aufgeklärt

  • #6

    Peter (Samstag, 13 April 2013 12:41)

    Warum wird hier wieder gegen die Redaktion von Aufmplatz geschosssen? Die machen wirklich einen Prima Job und es wurde bereites im Vorfeld angekündigt, dass es weniger Berichte geben wird. Also seid mal friedlich.

    Außerdem!! Wen interessiert so ein Spiel in der Kreisliga B? Wenn ihr darüber nicht lest (VOR DEM SPIEL WOHLBEMERKT) dann geht die Welt auch nicht unter.

  • #7

    @vfr ebel (Samstag, 13 April 2013 12:50)

    zieht euch schonmal warm an morgen
    morgen zeigen wir euch wo ihr in der tabelle steht und das ist ganz unten
    könnt euch auf eine packung gefasst machen

  • #8

    uninteressant (Samstag, 13 April 2013 13:47)

    echt arm das dauernd die berichte der brk berichtet werden es gibt wesentlich interessantere spiele als die von den brk

  • #9

    RWWL-Maik (Samstag, 13 April 2013 14:36)

    der unnormale auf der zwei soll ma sonntag nach dem spiel den bericht bei fussball.de mit den anderen spieltagen vergleichen!

  • #10

    ihr seit alle lächerlich (Samstag, 13 April 2013 14:58)

    schreibt doch die berichte selber meine güte eyy. jedes woche das gleiche warum ist von den nicht warum wird von dem berichtet. dann bewegt euer arsch und geht ehrenamtlich arbeiten vlt stehen dann die berichte die ihr wollt.. die jungs machen ne super arbeit.. seit mal froh das ihr überhaupt was zulesen habt.. ne ne ne also in dem sinne meckert nicht macht es selber die jungs arbeiten auch nebenbei.. wenn euch die mannschaften so int dann geht und macht die berichte für die immer dieses rumgeheule.. wie kindergarten kinder..

  • #11

    @2 (Samstag, 13 April 2013 15:56)

    erzähl nich so ein sch....,wenn du das so gut weisst dann sag mir einen spieler aus der ersten der ine zweiten spielt?genau nämlich kein einziger spieler.die erste hat selber probleme im mom mit spieler weil zu viele verletzt oder kartenbedingt ausfallen

  • #12

    gas (Samstag, 13 April 2013 17:13)

    Didi, was meinst du diesmal was der GAS morgen macht ???

  • #13

    .didi (Sonntag, 14 April 2013 12:43)

    2:2