Alstaden und Ebel mit wichtigen Siegen

In der Landesliga kam der VfB Bottrop beim SC Velbert trotz eines frühen Rückstandes zu einem Unentschieden. In der Kreisliga A fanden gleich zwei Knallerspiele statt: SW Alstaden konnte seinen Vorsprung an der Tabellenspitze im Spiel gegen den SV Concordia vergrößern und der VfR Ebel kletterte nach dem Sieg im Kellerduell beim SV Vorwärts auf einen Nichtabstiegsplatz. Dafür rutschte Post Oberhausen auf den vorletzten Tabellenplatz, da die Tapinostruppe dem SV Fortuna keine Paroli bieten konnte. 

Landesliga

SC Velbert - VfB Bottrop 1:1 (1:1)

Die Zuschauer sahen in Velbert eine klasse Partie aus Kunstrasen, die nicht wirklich einen Sieger verdient hätte. Für VfB-Coach war dieses Remis mehr als gerechtfertigt. "Da war sehr viel Power von beiden Mannschaften im Spiel." Ein ewiges Hin und Her unter den Tabellennachbarn, wobei auch in Halbzeit Zwei kein weiteres Tor fallen sollte - zumindest kein reguläres.

Patrick Drechsler traf aus 30 Metern.
Patrick Drechsler traf aus 30 Metern.

Nachdem die Gastgeber in der 15. Spielminute in Führung gingen, konnte VfB-Abwehrrecke Patrick Drechsler per direkt verwandeltem Freistoß aus 30 Metern ausgleichen. Daniel Späth musste bereits in der 23. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. "Daniel hatte jetzt zwei schwere Spiele für sich über volle Distanz absolviert. Wir gehen von einer Muskelverhärtung oder Muskelfaserriss aus", so lautete die Diagnose seines Trainers. Bis zur Halbzeit machten sich dann beide Mannschaften weiterhin gegenseitig Druck. Auf der VfB-Seite machte der für Daniel Späth eingewechselte Nico Andreadakis das Tempo und leistete sehr viel Laufarbeit.

   Auch in der zweiten Hälfte sollte sich nicht all zu viel zwischen beiden Mannschaften im Spiel ändern. Ab der 75. Minute bekamen die Bottroper jedoch Oberhand und drängten auf den Siegtreffer. "Ich dachte in diesen Minuten, dass wir zu viel wollen und uns noch einen in den Schlussminuten einfangen", so VfB-Coach Mevlüt Ata. Ein drittes Tor sollte jedoch noch in der 85. Minute durch Torjäger Göksal Yergök fallen, der aus abseitsverdächtiger Position traf und das Tor entsprechend nicht gezählt wurde. Somit blieb es beim gerechten Unentschieden und einem Punktgewinn für den VfB Bottrop. "Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein", so Ata abschließend.

Tore: 1:0 (15.), 1:1 Patrick Drechsler (20.)


Die weiteren Partien in dieser Liga:

ASV Wuppertal - SF Niederwenigern 2:5

FC Remscheid - ESC Rellinghausen 1:2

FSV Vohwinkel Wuppertal - Tuspo Richrath 1:3

SV Burgaltendorf - SuS Haarzopf  2:2

Kreisliga A - Niederrhein

Barisspor - Arminia Lirich 1:1 (0:1)

Die Erstvertretung von Barisspor Bottrop konnte im heutigen Nachholspiel einen wichtigen Punkt im Kampf um den Nichtabstieg ergattern und trotzte den Gästen aus Lirich am Ende ein 1:1 ab. "Wir haben heute super gespielt", resümierte Barisspor-Coach Mustafa Taspinar, "wir hätten 5:1 gewinnen müssen, aber haben die Tore einfach nicht gemacht."

   Bereits früh ging Arminia Lirich in Führung: In der vierten Minute nutzte Markus Blandfort eine der ersten Chancen und netzte zum 1:0 für die Gäste. Barisspor hielt dagegen, wurde allerdings erst in Hälfte Zwei belohnt. Erdem Ücbudak traf nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff zum 1:1-Ausgleich, was auch schließlich der Endstand sein sollte. Taspinar: "In der zweiten Halbzeit waren wir bärenstark. Es war ein Spiel auf ein Tor. Besonderes Emre Kilic war heute super drauf. Allerdings hat er das Tor nicht getroffen. Dennoch bin ich sehr zufrieden über den Punkt, auch wenn es zwei mehr hätten sein können."

   Durch das fünfte Unentschieden der Saison hat Barisspor aktuell 17 Punkte auf dem Konto und somit noch drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Lirich hingegen befindet sich mit nun 25 Zählern im geischerten Mittelfeld der Tabelle.

Arminia Lirich-Trainer Thorsten Hamm war für die Auf´m Platz Redaktion leider nicht erreichbar.

Tore: 0:1 Markus Blandfort (4.), 1:1 Erdem Ücbudak (52.)


Concordia Oberhausen - SW Alstaden 1:3 (1:2)

Der Spitzenreiter SW Alstaden hat am Mittwochabend das Spitzenspiel beim SV Concordia für sich entscheiden können. In einem Spiel mit wenig Torraumszenen, dafür aber gleich mit insgesamt vier (!) Platzverweisen, konnten die Gäste sich am Ende mit 3:1 (2:1) beim Tabellenzweiten durchsetzen und siegten damit im 22. Saisonspiel zum 21. Mal. In Anbetracht der bisherigen Dominanz und vor allem des großen Vorsprungs bis Platz Drei (13 Punkte) dürfte der Tabellenführer damit schon quasi als Aufsteiger feststehen. Doch Alstadens Trainer Guido Contrino stapelt natürlich nach wie vor noch tief. Auch die Gastgeber, wo Manolo Dente nach der Partie alles andere als begeistert war. Allerdings nicht wegen der Niederlage an sich.

Manolo Dente.
Manolo Dente.

Für ein Kreisliga A-Spiel unter der Woche bei nasskaltem Wetter war die Heimstätte des SV Concordia um 19.30 Uhr gut besucht. Und es dauerte auch nicht lange, bis die Zuschauer sofort in den Genuss von Toren kamen. Gerade einmal vier Minuten waren gespielt, als Marvin Lettau einen lang geschlagenen Ball auf den zweiten Pfosten mit dem Kopf verwandelte. Ein perfekter Start für den Tabellenersten. Dachten alle. Doch gerade, als sich alle wieder etwas beruhigt hatten, fiel prompt der Ausgleich. Wieder per Kopf. Wieder nach einem lang gezogenen Ball, dieses Mal per Freistoß. Beim Tor von Timo Kaulmann war Alstadens Schlussmann Dominik Langenberg machtlos. Das Spiel hatte gefühlt also gerade erst angefangen, da waren bereits auf beiden Seiten schon jeweils ein Treffer gefallen. Kaulmann war es auch, der nach einem klugen Rückpass von Menne in den Rücken der Abwehr in der 19. Minute eine sehr gute Schusschance hatte. Doch er traf den Ball nicht richtig, so dass der Schuss eher einer harmlos Rückgabe in die Arme des Keepers bedeutete. Anders in der 25. Minute auf der anderen Seite. Der heute stets quirlige Robin Raguse trat aus mehr als 20 Metern einen Freistoß direkt auf das Tor vom SVC, den Schlussmann Mikro Kaulmann aber noch über das Tor lenken konnte - zum Eckball, der folgenschwere Konsequenzen nach sich zog. Denn als der Eckball in den Strafraum flog, stand Alstadens Kapitän Dominik Noack gefühlt in der Luft und knipste unhaltbar zur erneuten Führung für die Gäste (27.). Natürlich war es ein Kopfballtreffer. Der dritte von Dreien. Die letzten beiden Szenen gehörten dann wiederum den Gastgebern, die nach Eckbällen stets gefährlich wirkten. So hatte wahrscheinlich auch schon Kalle Okon den Torschrei auf den Lippen, doch sein sehr gute Kopfball konnte Langenberg mit einer klasse Parade noch abwehren. So blieb es beim 1:2 nach einer unterhaltsamen ersten Halbzeit. 

Guido Contrino.
Guido Contrino.

Die zweite sollte ähnlich unterhaltsam werden. Allerdings nicht wegen Torchancen, geschweige denn Toren. Zwar gab es in der 55. Minute zunächst eine dicke Möglichkeit noch einmal für Lettau, doch er scheiterte genauso am Schlussmann, wie im unmittelbaren Gegenzug auch Langenberg für seine Farben den Kasten in Halbzeit Zwei weiter sauber halten konnte. Nach einer Stunde wurde das Spiel dann farbenfroher. Zunächst flog Paul Okon wegen versuchten Nachtretens mit glatt Rot vom Platz, nur neun Minuten später zückte der Unparteiische erneut zweimal Rot. Einmal gegen Concordias Schlussmann Mirko Kaulmann und gleichzeitig auch gegen Marvin Lettau, beiden wegen versuchten Kopfstoßes. Doch das Kartenspiel hatte noch immer kein Ende. Wiederum nur sechs Minuten später, mittlerweile zeichneten wir die 75. Spielminute, flog auch Alstadens Panagiotis Giotis mit der Ampelkarte vom Platz. Ausgleich, was die Spieler anging, fortan spielten nur noch Neun gegen Neun. Bis zu den Schlussminuten gab es dann nur noch Mittelfeldgeplänkel für die Zuschauer zu sehen. Beide Mannschaften wussten nichts mit ihrem Platz anzufangen, teils aber auch wegen guter Taktik. Spannend wurde es dann noch einmal in der Schlussphase, als die Concordia-Anhänger vehement Handelfmeter forderten (90.). Stattdessen gab es aber in der 93. Minute noch einen berechtigen Foulelfmeter für Alstaden. Robin Raguse verwandelte sicher zum 3:1, danach pfiff der Schiedsrichter gar nicht mehr das Spiel an. 

SW Alstaden feierte nach dem Sieg ausgelassen.
SW Alstaden feierte nach dem Sieg ausgelassen.

Concordias Manolo Dente wusste unmittelbar nach dem Spiel nicht viel zu sagen. Zu ärgerlich waren vor allem die Platzverweise. „In meinen Augen waren sie unberechtigt. Auch die für Schwarz-Weiß. Wir sind hier in der Kreisliga und nicht in der Champions League. Da steht schon drei Schiedsrichter auf dem Platz, und sehen es trotzdem nicht. Die Niederlage war kein Rückschlag, das waren die Platzverweise, die weh tun. Alstaden hat es verdient und steht zurecht ganz oben.“

   Guido Contrino bestätigte zunächst den Eindruck auch der Auf’m Platz-Redakteure. „Spielerisch war das heute nicht so gut. Das war aber auf dem Platz auch schwierig, zu Hause spielen wir anders, das wissen auch alle. Ich möchte aber ein großes Lob an die Mannschaft aussprechen, die heute taktisch und kämpferisch super agiert hat. Sie musste heute den Kampf annehmen und hat sehr gut dagegen gehalten. Dennoch ist der Aufstieg noch immer nicht perfekt, es sind noch 24 Punkte zu vergeben, das ist eine Hausnummer“, so Contrino, der großen Respekt vor Concordia hatte. „Wie wir beispielsweise heute Menne und Obermeyer aus dem Spiel genommen haben, war fantastisch. Ich hatte mir Concordia ein paar Mal angeguckt und wusste, dass man sie teilweise doppeln muss, weil sie im Eins gegen Eins immer jemanden ausschalten können. Jetzt heißt es regenerieren, damit wir Sonntag wieder fit sind.“

Tore: 0:1 Marvin Lettau (4.), 1:1 Timo Kaulmann (7.), 1:2 Dominik Noack (27.), 1:3 Robin Raguse (90.+3/FE)

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte Paul Okon (Concordia/60./Nachtreten), Rote Karte Mirko Kaulmann (Concordia/69./Versuchte Tätlichkeit), Rote Karte Marvin Lettau (Alstaden/69./Versuchte Tätlichkeit), Gelb-Rote Karte Panagiotis Giotis (Alstaden(75./Wiederholtes Foulspiel)


Adler Osterfeld II - Sterkrade Nord II 3:3 (2:1) 

Das Duell der beiden Tabellennachbarn endete nach 90 spannenden Minuten mit einem Unentschieden. Ganze sechs Treffer fielen in dem Duell der Reserveteams von Adler Osterfeld und Sterkrade-Nord.

    Den besseren Start in die Partie erwischten die Nordler, die in der zehnten Minute durch Kevin Konapka in Führung gehen konnte. Doch innerhalb von nur fünf Minuten konnte die Adlerreserve die Partie zu ihren Gunsten drehen: Sven Bugla war für beide Tore verantwortlich, denen jeweils eine Standardsituation vorausging. "Wir haben das Spiel nach unserer Führung aus der Hand nehmen lassen. Adler war dann einfach galliger", so Nord-Trainer Thorsten Lamers. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause. "Wir haben in den ersten 45 Minuten eine gute Leistung gezeigt", konstatierte Osterfeld Trainer Thorsten Jablonski. Lamers: "Es hätte zur Halbzeit auch 1:3 stehen können. Wir waren zu weit weg von den Gegenspielern und hatten zu viele Lücken im Defensivbereich. Doch diese Defizite habe ich in der Pause angesprochen."

    Im zweiten Durchgang waren es die Nordler, die zum einen "die Partie immer mehr in den Griff bekamen", so Lamers und die zum anderen dieses Mal die Führung der Hausherren egalisieren konnten. Luis Mattern traf in der 69. Minute zum 2:2 Ausgleich für Sterkrade. Doch diese hielt nur ganze fünf Minuten, denn dann gingen die Adler erneut in Führung. Erneut war es Sven Bugla, der seinen Dreierpack schnüren konnte, und sein Team mit einem verwandelten Strafstoß mit 3:2 in Führung bringen konnte. "Den Elfmeter musste man nicht unbedingt geben", beschrieb Thorstan Jablonski die Situation, in der Dennis Roszkiewicz im Laufduell zu Fall gebracht wurde und der Unparteiische auf den Punkt zeigte. "Der Strafstoß war nicht berechtigt. Ich muss aber auch dazu sagen, dass der Schiedsrichter nach dem Spiel zu mir kam und sich dafür entschuldigte und erklärte, dass man ihm gesagt habe, dass der Elfmeter unberechtigt gewesen sei. Das finde ich bemerkenswerst. Damit war das Thema für mich erledigt", konstatierte Nords Trainer. Die Osterfelder bogen somit auf die Siegerstraße ein und hätten nur wenige Minuten nach dem 3:2 die Entscheidung besorgen können. "Sven lief allein auf den Torhüter zu, doch abzuspielen, schloss er ab und der Torhüter konnte abwehren", so Jablonski über die verpasste Vorentscheidung, was noch bestraft werden sollte. "Unser Torhüter Kevin Kriegel hat uns da im Spiel gehalten", kommentierte Thorsten Lamers. Denn zehn Minuten vor dem Ende bekamen die Nordler einen Handelfmeter zugesprochen, den Steffen Zaba für sein Team zum 3:3 verwandeln konnte. In den letzten zehn Minuten dieser spannenden Partie hatten beide Mannschaften noch die Möglichkeit zum Sieg, doch nach Anlauf der 90 Minuten stand das 3:3-Unentschieden zu Buche.

   "Insgesamt gesehen war es eine gerechte Punkteteilung. Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, doch im zweiten Durchgang ein wenig den Faden verloren. Kämpferisch war das heute eine gute Leistung", so das Fazit von Adler-Trainer Jablsonski. Lamers stimmte seinem Trainerkollegen voll und ganz zu: "Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden."

Tore: 0:1 Kevin Kopanka (10.), 1:1/2:1 Sven Bugla (20./25.), 2:2 Luis Mattern (69.), 3:2 Sven Bugla (74./Elfmeter), 3:3 Steffen Zaba (80., Elfmeter)


Vorwärts 08 - VfR Ebel 1:3 (1:0)

Der VfR Ebel setzte sich im Kellerduell beim SV Vorwärts durch und steht nun das erste Mal seit Ende September wieder auf einem Nichtabstiegsplatz. Begünstigt wurde diese Tatsache auch aufgrund der Niederlage von Post Oberhausen zu Hause gegen den SV Fortuna (2:6). Für Ralf Höner, der am heutigen Abend von Auf'm Platz nicht zu erreichen war, und seine Elf wird die Luft dagegen immer dünner. Sie müssen nun zusehen, dass sie in den letzten acht verbleibenden Partien einen Fünf-Punkte-Rückstand aufholen.

   Doch die Situation würde anders aussehen, wenn die 08er die zweite Hälfte genauso durchgezogen hätten, wie sie es in der Ersten taten. In einer von Ebel sehr „unruhig“ geführten ersten Halbzeit ging der Gastgeber durch einen verwandelten Handelfmeter nach einer Viertelstunde in Führung. Torschütze war Kapitän Anton Martin. VfR-Coach Herbert Nowak, der heute auf Mario Washofer verzichten musste, war nicht zufrieden mit dem was er da sah: „Man hat gemerkt, was auf dem Spiel stand. Dementsprechend waren wir sehr nervös. Wir haben wenige Zweikämpfe gewonnen, verstolperten viele Bälle und auch nach vorne gelang uns wenig.“ Und so ging es dann mit dem 1:0 für die Spielvereinigung in die Kabine.

   Dort sprach wohl Nowak ein lautes Machtwort, denn seine Elf kam „bedeutend besser“ in die Partie als zu Beginn. All das, was in Halbzeit Eins noch nicht klappte, lief fortan wie geschmiert. Man gewann die Zweikämpfe, spielte gute Kombinationen über mehrere Stationen und die Offensive erarbeitete einige Chancen. Und eine davon landete dann auch direkt nach fünf Minuten im Netz der 08er. Levent Memisoglu war nach einem Freistoß aus 30 Metern per Kopf zur Stelle. Mit dem Ausgleich kam dann auch das Selbstbewusstsein zurück, weshalb das 1:2 aus Sicht der Hausherren wenig überraschend war. Martin Bonnemann war als erster zur Stelle als Vorwärts-Keeper Dirk Hertling einen Schuss von Ahmet Tufan nur abprallen ließ. Eine Viertelstunde vor Schluss hatten die Ebeler die Partie gedreht. Nach dem Rückstand dezimierten sich die 08er durch zwei gelb-rote Karten selbst, wodurch der VfR ein einfaches Spiel hatte. Mit dem Rückstand im Nacken und zwei Mann weniger auf dem Platz blieb der Höner-Truppe nichts anderes übrig als offen zu machen. Kurz vor Schluss dann der Genickbruch. Der Tabellenletzte bekam eine Ecke zu gesprochen, bei der man alles nach vorne warf und so auch Dirk Hertling im gegnerischen Strafraum war. Doch aus der Ecke entstand ein Konter für die Gäste, bei dem Ahmet Tufan sich den Ball schnappte und alleine auf das gegnerische Tor zu rannte und den Ball problemlos einschob. Dann war die Partie beendet und die Freude war groß bei der Nowak-Truppe.

   Nun muss am Sonntag zu Hause gegen SG Osterfeld den 14. Platz verteidigen. Vorwärts 08 empfängt den RSV Klosterhardt.

Tore: 1:0 Anton Martin (15./HE.), 1:1 Levent Memisoglu (50.), 1:2 Martin Bonnemann (75.), 1:3 Ahmet Tufan (90.)

Bes. Vorkomnisse: 2 x Gelb-Rote Karte (beide Vorwärts 08)

 

Post Oberhausen - Fortuna 2:6 (0:2)

Die abstiegsbedrohten Postler konnten dem Favoriten aus Bottrop nichts entgegen setzen und kassierten am Ende eine 2:6-Niederlage, wodurch das Team von Trainer Christoph Tapinos auf einen Abstiegsplatz abrutschte, da der VfR Ebel das Kellerduell beim SV Vorwärts für sich entscheiden konnte.

    "Wir sind gut ins Spiel gegangen und man hat früh gemerkt, dass, wenn Post gefährlich wird, dann nur mit langen Bällen. Doch das haben wir gut im Griff gehabt", so Marco Hoffmann, Coach des SVF. Bereits zur Halbzeit führte der SV Fortuna dank des Doppelpacks von Pierre Weyerhorst mit 2:0. "Pierre hatte zuletzt einen kleinen Hänger, doch heute hat er richtig stark gespielt", lobte der Fortunen-Trainer seinen Torjäger, der nicht nur zwei Mal an diesem Abend traf.

    Auch in der zweiten Halbzeit war die Fortune die spielbestimmende Mannschaft, wie auch der Trainer von Post Oberhausen, Christoph Tapinos, bestätigte: "Fortuna war klar besser." So fiel bereits in der 56. Minute der vorentscheidende Treffer zum 3:0 durch Kevin Miszczuk. Knapp 18 Minuten vor dem Ende schnürte Weyerhorst dann noch seinen Dreierpack, indem er zum 1:4 aus Post-Sicht traf (72.). Dann eine Schrecksekunde für die Postler. Der gerade eingewechselte Isak Ramadani verdrehte sich das Knie so schwer, dass er ausgewechselt werden und vom Krankenwagen abgeholt werden musste. "Es besteht Verdacht auf Kreuzbandriss", so Christoph Tapinos. Hinzu kam, dass Marcel Verschoth noch die gelb-rote Karte sah, so dass die Postler die Schlussphase mit nur neun Spielern bestreiten mussten. Diese Überzahlsituation nutzten die Fortunen in der 77. Minute aus, da Fabian Urbanczyk in der 77. Minute das 5:0 erzielen konnte. Doch die Postler bewiesen trotz der doppelten Unterzahl Moral und konnten immerhin Ergebniskosmetik betreiben. Die beiden A-Jugendlichen Richard Michel und Marcus Chrobok konnten auf 2:5 verkürzen. "Die Mannschaft und ich haben uns sehr über die beiden Gegentoren geärgert, zumal diese in Überzahl zu Stande kamen", ärgerte sich Marco Hoffmann über die Treffer zum 1:5 und 2:5. Den Schlusspunkt dieser Partie setzte Christopher Horstmann, der fünf Minuten vor dem Ende zum 6:2 für die Fortuna traf.

    "Ich bin mit der heutigen Einstellung sehr zufrieden. Gerade nach dem RSV-Spiel, das mir immer noch schwer im Magen liegt. Heute haben alle Spieler ihre Aufgaben angenommen, daher bin ich zufrieden. Ein Sonderlob geht an heute an Pierre, der ein richtig gutes Spiel abgeliefert hat", so das Fazit vom Fortunen-Trainer Marco Hoffmann. Die Postler rutschten durch die 16. Saisonniederlage auf einen Abstiegsplatz ab und haben nun zwei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

    Auf'm Platz wünscht Isak Ramadani eine schnelle Genesung und hofft, dass sich der Verdacht nicht bestätigt.

Tore: 0:1/0:2 Pierre Weyerhorst (17./35.), 0:3 Kevin Miszczuk (56.), 0:4 Pierre Weyerhorst (72.), 0:5 Fabian Urbanczyk (77.), 1:5 Richard Michel (80.), 2:5 Marcus Chrobok (83.), 2:6 Christopher Horstmann (85.)

Bes. Vorkommnis: Gelb-rote Karte Marcel Verschnoth (Post/68.)

 

 

SC 1912 Buschhausen - VfR 08 Oberhausen II 2:1 (0:0)

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Kommentare: 20
  • #1

    Ebeler (Mittwoch, 10 April 2013 23:36)

    Glückwunsch zum Sieg VFR

  • #2

    YEAH (Donnerstag, 11 April 2013 01:46)

    Sauber die Jungs aus Ebel...

  • #3

    Melle (Donnerstag, 11 April 2013 08:08)

    Schade , schade Fortuna daß Ihr gegen Klosterhardt verloren hab . Sonst hätte Concordia Oberhausen jetzt noch mehr Angst !!!

  • #4

    ... (Donnerstag, 11 April 2013 08:55)

    Ich denke das Concordia nun Angst haben muss da der TW erstmal ausfällt und ich nicht glaube das der eher kleine Kader einen zweiten bzw. adäquaten Ersatz bietet! Also für 4 Wochen gilt nun aus allen Rohren ballern was das zeug hält! ^^

  • #5

    latte 09 (Donnerstag, 11 April 2013 09:10)

    was ist da in 08 los .schlechter kann eine truppe nicht kämpfen oder spielen,trainer raussssssssssssss. seine zeit ist schon lange vorbei

  • #6

    anlatte (Donnerstag, 11 April 2013 09:43)

    Sei du mal ganz ruhig,es liegt bestimmt nicht an den Trainer.Da hat der Vorstand sein teil dazu beigetragen,das einige gute Spieler nicht gehalten werden könnten.Wenn ich diese beiden Brüder sehe die von DSB nach Vorwärts gewechselt sind bekomme ich Augenschmerzen.Da ist doch jeder B Jugendliche besser,die stecken die ganze Manschaft an und machen nur fehler.Wenn man zum Aufstieg von der B in die A liga nur ein Tshirt bekommt dann sagt das doch schon alles.Vorwärts sollte sich jetzt mit Viktoria zusammen tun sonst sehe ich schwarz.

  • #7

    08 (Donnerstag, 11 April 2013 09:46)

    Werden in der B-Liga so abstürzen wie Vonderort, keine vernünftigen Spieler mehr und keinerlei Unterbau. Der Verein dümpelt nur noch so dahin. Und nächste Saison können die Alten Herren, die nichteinmal C-Liga tauglich sind, noch in der Ersten aushelfen..Denke bei 08 ist der Tiefpunkt erreicht.

  • #8

    Kindergarten (Donnerstag, 11 April 2013 09:56)

    Die Fortuna aus Bottrop denkt auch.Die haben das Fußballspielen erfunden.

  • #9

    Schwarz und Weiß (Donnerstag, 11 April 2013 12:08)

    Wo war denn die beste Offensive der Liga Herr Dente?
    Der beste 6er?

    3-1 gewann SWA mit 7 Ausfällen... Das wird noch ganz eng mit Fortuna Bottrop

  • #10

    Manolo Dente (Donnerstag, 11 April 2013 12:19)

    @ Schwarz und Weiß

    Herr Dente war gestern bestimmt bis 23:00 Uhr noch am Platz und hätte genug Zeit gehabt dir persönlich einige Fragen zu beantworten.

  • #11

    ist nicht so (Donnerstag, 11 April 2013 12:25)

    Von den 7 Ausfällen haben 2 gespielt und 2 gehören nicht in den Stamm Kader

  • #12

    sven heiferkamp (Donnerstag, 11 April 2013 12:29)

    Und spielerisch war concordia klar besser

  • #13

    Langholz (Donnerstag, 11 April 2013 13:06)

    spielerisch..

    Concordia = Langholz!

  • #14

    Zuschauer SWA (Donnerstag, 11 April 2013 13:14)

    Auch ich bin SWA ler - Das war in der ersten Halbzeit ein starkes Spiel von beiden. In der zweiten lagen die Nerven bei beiden Teams einfach frei. Die roten Karten sagen nichts über das Spiel aus. Beide Teams haben sich danach die Hände gereicht und es gab freundliche Konversationen.

    Also Ihr Fussballunwissenden - jetzt bleibt doch mal objektiv. Concordia gestern nicht so stark wie erwartet - aber ein verdienter Aufstiegskandidat.

  • #15

    ... (Donnerstag, 11 April 2013 13:17)

    Man kann ja hier gerne schreiben was man mag, dazu sind die Kommentare eben da.

    Aber wer letztenendes Beurteilt welche Mannschaft aufsteigen "darf" ist nunmal der Punktestand! Da interessiert niemenden wie diese auf das Konto kommen.

    Die "spielerische Klasse" entscheidet da nicht... Guckt auf die Tabelle und rechnet wie Ihr wollt. Stand aktuell ist das SWA Meister ist und Concordia als zweiter aufsteigen wird.

  • #16

    Swa Kenner (Donnerstag, 11 April 2013 13:19)

    Also um das mal richtig zu stellen!!!!!!!!!
    Binda, Berger, jarzombek, bänsch, prangenberg und caliskan sind 6 vom stammpersonal die gestern ausgefallen sind. Spieler 7 und 8(Noack, Krüger) haben angeschlagen und mit Schmerzen gespielt. Also was wollt ihr hier alle erzählen das irgendwelche Ausfälle nicht stimmen würden.
    Alles Neider und Heckenschützen. Swa hat einfach bis jetzt ne sensationelle Saison gespielt und ist ganz klar die beste mannschaft ohne wenn und aber!!!! Nur echt schade das der Trainer aufhört!!!!!!!

  • #17

    Zuschauer SWA (Donnerstag, 11 April 2013 13:25)

    Nr. 13

    Du Komiker.

  • #18

    Bottroper (Donnerstag, 11 April 2013 14:11)

    Traurig traurig was da in Vorwärts 08 abgeht.Kein Kampf,wille,motivation.Da sind nurnoch 3 ....4 Leute die echt was draufhaben,und der rest sind alles nur Mitläufer.

  • #19

    @sven (Donnerstag, 11 April 2013 14:25)

    Blödsinn. Welches spiel hast du denn geguckt?

  • #20

    swa experte (Donnerstag, 11 April 2013 18:03)

    Alstaden ist eine überragende Mannschaft
    Die in dieser Liga keine Gegner hat!
    Und wer ist eig. dieser sven heiferkamp?
    Den kenn ich nicht aber viel Ahnung vom
    Fußball hat er wohl nicht... Oo