RSV Klosterhardt sorgt für "April-Scherz"

Unsere Landesligisten spielten beide 0:0 und waren dennoch auf die unterschiedlichste Art und Weise nach Spielende enttäuscht. Die Bottroper Bezirksligisten Rhenania und Dostlukspor feiern derweil weiter, während auch die Spitzenteams der Oberhausener Bezirksligisten sich keine Blöße gaben. Grün-Weiß Holten macht es dagegen im Keller weiter spannend und machte es den Landesligisten gleich. In der Kreisliga A trumpfte der RSV Klosterhardt groß auf und sorgte für großes Erstaunen in der Liga, in der SW Alstaden zum ersten Mal in dieser Spielzeit nicht gewann! Derweil wird die Kreisliga B immer spannender. Sowohl Sterkrade 72 als auch BW Fuhlenbrock gucken nach Ostermontag dumm aus der Wäsche.

*Inklusive Bildergalerie aus Klosterhardt*

Landesliga

VfB Bottrop - ASV Wuppertal 0:0

Merkbar enttäuscht war Mevlüt Ata nach dieser Nullnummer zu Hause. Klar hatte er ein schweres Spiel für sein Team erwartet und war nach dem Spiel noch erfreut über den Punktgewinn. "Wir können froh sein, dass wir uns in den Schlussminuten nicht noch einen fangen", so der VfB-Coach, der seine Schlüsselszene des Spiels bereits in der 6. Spielminute ausmachte. Hier umkurvt Torjäger Göksal Yergök den herauslaufenden Gästekeeper und legt sich dabei den Ball zu weit vor. "Trifft Göksal hier, dann verläuft das Spiel ganz anders für uns. Mit einer Führung zu dieser Zeit im Rücken und diesem ersehnten Erfolgserlebnis machen wir hier bestimmt das Spiel. Aber uns fehlt einfach dieser Erfolg und somit das Selbstvertrauen. Wir haben gekämpft und alles versucht", resümiert Ata nach dem Spiel. Erfreulich war für den Trainer, dass Daniel Späth die komplette Spielzeit durchhielt und sich dabei nicht erneut verletzte. "Das war für Daniel, für die Mannschaft und für mich wichtig", weiß Mevlüt Ata abschließend.

Tore: Fehlanzeige

 

Arm. Klosterhardt - Spvg Schonnebeck 0:0

Spätestens, als Peter Müller in der 85. Spielminute frei vor Schonnbecks Keeper Marco Glenz auftauchte und aus kurzer Distanz das Leder nicht am Gäste-Keeper vorbei ins Netz zum erlösenden 1:0 für die Oberhausener einschieben konnte, ja spätetens da wusste auch der kühnste Optimist am Hans Wagner Weg: dieses Spiel endet mit einem Remis. Und es sollten die Gastgeber sein, die nach 90 Minuten dem Sieg hinterher trauerten. Hier war an diesem schönen und sonnigen Oster-Montag mehr drin für die Jungs von Trainer Michael Lorenz. Doch der Reihe nach. 15 Minuten brauchten beide Mannschaften in diesem von der Taktik geprägten Spitzenspiel der Landesliga Gruppe 1, ehe die erste Chance in Klosterhardt zu verbuchen war – und zwar für die gastgebenden Arminen, die in der Folge gleich mehrfach gefährlich vor dem Schonnebecker auftauchen sollten, die an diesem Montag nur ganz lauwarmes Wasser aufgesetzt hatten. „Wir haben das Geschehen kontrolliert“, sollte Arminen-Trainer Michael Lorenz nach dem Schlusspfiff sagen.

Verletzte sich: Thomas Vennemann.
Verletzte sich: Thomas Vennemann.

Jura Adolf, der nachdem Angreifer Peter Müller wieder nach überstandener Erkrankung ins Team zurückkehren sollte über die rechte Seite für viel Bewegung sorgte, drang nach der ersten Viertelstunde in den Strafraum der Gäste ein, schlug aber einen Haken zu viel anstelle eines konzentrierten Abschlusses. Und die Chancen häuften sich: Peter Müller setzte sich stark in Szene, scheiterte aber am bestens aufgelegten Gäste-Torsteher Glenz (31.), der dem Arminen-Angreifer heute noch den letzten Nerv rauben sollte. Und auch die anschließende Ecke hatte es in sich, doch Klosterhardts Ali Agca verzog denkbar knapp. Und als Jura Adolf sich auf rechts den Ball schnappte und Richtung Schonnebecker Tor stürmte, da hatten viele Arminen-Fans den Tor-Schrei bereits auf den Lippen. Doch im letzten Moment übersah Adolf den mitgeeilten und besser positionierten Müller in der Mitte (38.), der wiederum nur drei Minuten später nach einer verunglückten Flanke von Thomas Vennemann per Kopfball an Glenz scheitern sollte. Halbzeit. Und zu dieser Zeit war den rund 400 Zuschauern bereits klar, dass die Lorenz-Schützlinge das Glück heute nicht gepachtet hatten. Nicht ein einziges Mal waren die Schonnebecker zu diesem Zeitpunkt gefährlich vor dem Arminen-Tor aufgetaucht. Keeper Nils Keiser, der von Trainer Michael Lorenz nicht wirklich überraschend für den schwächelnden Sebastian Deike zwischen die Pfosten geschickt wurde, hätte im ersten Abschnitt auch gefahrlos Krieg und Frieden in einem Rutsch durchlesen können. Und im zweiten Durchgang? Gleiches Bild, allerdings sollten im späteren Spielverlauf auch die Gäste zwei Mal gefährlich vor dem Oberhausener Tor auftauchen. Bis dahin reihten sich die Chancen von Müller nach Freistoß von der linken Seite und Kopfball auf die Latte (50.) sowie einige weitere gute Gelegenheiten aneinander. Und auch die Gelb Rote Karte für Schonnebecks Kevin Puhan wegen einer Notbremse (77.), der den Unparteiischen Tim Pelzer schon in der ersten Halbzeit durch harte Aktionen an der Grenze quasi angefleht hatte, ihn des Feldes zu verweisen, sollte den Oberhausenern nicht mehr das nötige Quäntchen Glück zum Torerfolg vermitteln. „Natürlich ist man direkt nach dem Spiel, wenn man unsere Chancen sieht, etwas enttäuscht über das Unentschieden. Aber diese Enttäuschung ist nicht gerechtfertigt. Wir haben gegen ein Spitzenteam das Spiel diktiert“, so Arminias Sportlicher Leiter André Stange. Und auch Coach Michael Lorenz war alles andere als zerknirscht. „Die Jungs haben eine starke Leistung gezeigt und veredeutlicht, dass sie nicht zu Unrecht da oben stehen. Aber man hat halt auch nicht immer das nötige Quäntchen Glück. Es war ein Spiel auf taktisch hohem Niveau, in dem wir die Schonnebecker zu langen Bällen gezwungen haben. Wir wollten sie ärgern, das haben wir geschafft. Jetzt freuen wir uns auf zwei weitere tolle Spiele gegen Rellinghausen und RWE II“, so Lorenz. Ob dann Mark Walenciak und Thomas Vennemann mitwirken können, das steht derzeit noch in den Sternen. Beide Arminen mussten verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Tore: Fehlanzeige

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für Kevin Puhan (Schonnebeck/77./Notbremse)


Impressionen zum Spitzenspiel in der Landesliga:

Die weiteren Partien in dieser Liga:

FSV Vohwinkel Wuppertal - SuS Haarzopf  2:3

TSV Ronsdorf - RW Essen II 2:2

ESC Rellinghausen- Vogelheimer SV 1:1

Tuspo Richrath - SV Burgaltendorf  0:2

SC Velbert- Sprf. Niederwenigern 2:3

SSV Sudberg - FC Remscheid 1:5

Bezirksliga - Gruppe 4

Arm. Klosterhardt II - TuS Essen-West 1:4 (1:1)

Still war es geworden in der zweiten Halbzeit am Hans Wagner Weg. Die Gäste hatten bereits frühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt, die letzten Minuten glichen einem schönen Sommerkick bei bestem Sonnenschein. Auch Klosterhardts Trainer Christian Dahlbeck musste die Qualität des Gegners zugeben. „Heute hat man den Unterschied gesehen, warum Essen-West 81 so weit oben steht. Sie haben weniger Torchancen als wir, aber sie haben die individuelle Qualität und machen dann die Tore“, brachte es der Oberhausener Cheftrainer auf den Punkt, woran es heute mangelte. Dabei sah es nach 45 Minuten noch gar nicht so schlecht aus.

    Doch am Ende kassierte die Arminia eine 1:4-Niederlage und musste innerhalb von wenigen Tagen gegen das zweite Spitzenteam der Liga den Kürzeren ziehen. Bereits im letzten Spiel gegen den SC 20 verlor die Dahlbeck-Elf mit 2:3, wobei man hier sogar lange 2:0 geführt hatte. Heute reichte der zwischenzeitliche Ausgleich von Pierre Nienerza nicht für mehr, weil der Essener Kevin Zamkiewicz einen Sahne-Tag erwischte und nach dem Pausentee einen lupenreinen Hattrick schoss. „Für unsere Möglichkeiten haben wir gut gespielt. Wir können dann einfach nicht so nachlegen, wie beispielsweise Essen-West 81, das ja sogar für 5.000 Euro Hollweg vom BWO in der Winterpause holen wollte. Da sieht man dann einfach die Unterschiede.“ Während die Essener durch den 14. Saisonsieg im 21. Spiel weiter oben dran bleiben, gilt für die Klosterhardter die Punkte nun in den nächsten Wochen gegen andere Gegner zu holen, damit man nicht wieder dahin reinrutscht, wo man her kam: in den Tabellenkeller. Aktuell hat man noch neun Punkte Vorsprung.

Tore: 0:1 (22.), 1:1 Pierre Nienerza (31.), 1:2/1:3/1:4 (47./65./69.)


SF Königshardt - Adler Osterfeld 4:0 (2:0)

Das war mal ein deutliches Ausrufezeichen der Sportfreunde. Mit einem starken Torwarttrainer Sascha Bast zwischen den Pfosten, der von Trainer Robert Reichert heute ein Extra-Lob einheimsen konnte und Toren zum richtigen Zeitpunkt, konnte Königshardt das Derby am Ende deutlich für sich entscheiden. Adler-Trainer Achim Mawick war nach dem Spiel für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen, Reichert hingegen schon und er ahnte zunächst nichts Gutes im Spiel. „Wir haben wie die letzten Wochen angefangen: Torchancen waren da, allerdings haben wir diese nicht genutzt“, so der Trainer der Gastgeber. Und dennoch gingen die Sportfreunde mit einem beruhigenden 2:0-Polster in die Halbzeit. Innerhalb von vier Minuten sorgten Oguz Sefi und Christian Hinz für einen ruhigeren Puls bei Reichert und Co. „Vor allem das 1:0 durch Sefi war der schwierigste Treffer. Ein schönes Distanzschuss“, freute sich Reichert. Danach kam der Adler besser ins Spiel, „ohne aber die 100prozentigen Torchancen zu haben“. Dennoch gab es ein paar brenzlige Situationen, in denen Schlussmann Bast „zwei-, dreimal richtig gut pariert hat“, so Reichert, der seinen Torwarttrainer zwischen die Pfosten stellte, weil Kevin Luft es nicht rechtzeitig zum Spiel schaffte. Den Rest besorgte dann Winter-Neuzugang und Jokes Mark Skowronek mit einem Doppelpack. „Er hat das gemacht, was er am besten kann und was er auch machen soll: Tore schießen“, freute sich Reichert über einen am Ende verdienten Heimsieg.

Tore: 1:0 Oguz Sefi (41.), 2:0 Christian Hinz (44.), 3:0/4:0 Mark Skowronek (76./90.)

 

Sterkrade 06/07 -  Sterkrade-Nord 2:6 (0:2)

Im Sterkrader Duell zwischen den 06/07ern und den Nordlern gab es einen verdienten Sieger. Der Favorit von der Lütticherstraße setzte sich am Ende mit 6:2 durch und bleibt damit weiter auf Rang Drei. Die Hausherren hingegen stecken weiterhin im Abstiegskampf.

   In Halbzeit Eins stellte die Elf von Trainer Lars Mühlbauer bereits die Weichen auf Auswärtssieg. Daniele Kowalski und Timm Wüsten schossen eine vermeintlich beruhigende 2:0-Halbzeitführung heraus. Kurz nach Anpfiff der zweiten 45 Minuten konnten die Hausherren die Partie wieder spannend machen, da Serhat Erdogan auf 1:2 verkürzen konnte (51.). Doch die Antwort der Nordler ließ nur knappe 15 Minuten auf sich warten: Stefan Tempes stellte den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die 06/07er steckten aber nicht auf und konnten erneut verkürzen: Dennis Pawellek traf in der 71. Minute zum 2:3 aus Gastgebersicht. 

Sah einen verdienten Sieg: Nord-Trainer Lars Mühlbauer.
Sah einen verdienten Sieg: Nord-Trainer Lars Mühlbauer.

Es dauerte aber wieder nicht lange, ehe die Nordler erneut ins Tor von Denis Swiatkowski treffen konnten. Daniele Kowalski erzielte mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag das 4:2 und Tobias Biegierz (81.) und Oliver Straub (90.) per Strafstoß besiegelten letzten Endes den Sieg der Gäste und die Niederlage der 06/07er

   "Wir haben insgesamt gesehen 60 Minuten gut gespielt. Sterkrade 06/07 kam zwei Mal ran und wir hatten dann teilweise mit Glück und Geschickt verteidigt, so dass wir unsere Führung nicht aus der Hand gegeben haben. Denn das hätte auch kippen können", konstatierte Nord-Trainer Lars Mühlbauer, der einen verdienten Sieg sah: "Wir waren die bessere Mannschaft, doch der Sieg ist ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen."

   Sein Gegenüber, Dirk Rovers, sah es ähnlich: "Nord war über 60 verteilte Minuten die bessere Mannschaft, die anderen 30 Minuten haben wir dominiert. Ärgerlich ist, dass wir uns drei Tore quasi selbst reingehauen haben. Das darf eigentlich nicht passieren. Wir hatten heute einfach nicht das Quäntchen Glück gehabt. Einmal rettete Nord auf der Linie und teilweise haben wir auch den Torwart angeschossen. Das ist nun mal das Pech, wenn man uten drin steht. Nun stehen wir mit leeren Händen da. Doch wir müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen und nicht gegen Nord. Hätte es heute mit einem Erfolg geklappt, dass wäre es Zückerchen gewesen."

Tore: 0:1/2:4 Daniele Kowalski (15./73.), 0:2 Timm Wüsten (16.), 1:2 Serhat Erdogan (51.), 1:3 Stefan Tempes (65.), 2:3 Dennis Pawellek (71.), 2:5 Tobias Biegierz (81.), 2:6 Oliver Straub (90./Foulelfmeter)


Die weiteren Partien in dieser Liga:

TuS Essen-Holsterhausen - Tgd Essen West 2:2

Union Frintrop - SC Phönix Essen 3:2

BW Oberhauen - SC Frintrop 

VfB Frohnhausen - TSV Safakspor 3:0

DJK SG Altenessen- SC 20 Oberhausen Abgesagt

Bezirksliga - Gruppe 9

Rhenania - SGP Oberlohberg 3:2 (0:1)

Das A-Wort darf nun ab sofort "Im Blankenfeld" in den Mund genommen werden. Dank einer furiosen Schlussviertelstunde und einem glänzend aufgelegten Kevin Wenderdel drehten die Rhenanen einen 0:2-Rückstand und dürfen sich nun weiter als Tabellenführer der Bezirksliga bezeichnen. Doch trotz des fünften Dreiers in Folge, gab es einen kleinen Wehmutstropfen für die Bottroper. Coach Oliver Dirr zog sich nach einem Sprint einen Muskelfaserriss zu, als er in guter Jürgen Klopp-Manier nach dem Siegtreffer zum Jubeln zu seinen Spielern rannte. „Besser der Trainer verletzt sich als die Spieler“, scherzte ein mehr als gut gelaunter Oliver Dirr.

   Doch es hat lange gedauert bis sich die Laune von Oliver Dirr zum gutem wandelte. Er hatte es sogar fast bereut, seinen Spielern über Ostern trainingsfrei zu geben: „Da haben wir endlich ein volles Haus und dann sowas. Ich habe ihnen mit dem freien Wochenende den kleinen Finger gegeben und sie haben sich in der ersten Halbzeit die ganze Hand geschnappt. Es war grottenschlecht von uns. Ich bin kein Freund von Frauenfussball, aber so ähnlich sah das heute aus, was wir da abgeliefert haben.“ Rhenania‘s Nummer Zehn, Marc Schäffler, bezeichnete die Leistung als geplant, umso den Gegner die Fitness zu rauben. So war der 0:1-Rückstand zur Pause auch keine große Überraschung.

   Und auch nach dem Pausentee dauerte es, bis die Bottroper auf Betriebstemperatur gekommen sind. So kam es, dass man in der 50. Minute mit dem 0:2 „bestraft“ worden ist. Dann wurde es auch auf der Bank der Hausherren, genauer gesagt beim Trainer erst einmal ruhig und es wurde überlegt, wie man das hier und heute noch drehen konnte. Denn trotz der zwei Tore Rückstand, war klar zu erkennen, dass die Oberlohberger konditionell am Ende waren. Dirr reagierte und brachte Marvin Polak und David Hücker in die Partie. Bei letzterem hatte er aber sehr mit sich zu kämpfen: „Eigentlich wollte ich ihn nicht bringen, weil er gegen Bruckhausen, obwohl er verletzt war, zu Hause geblieben ist und sich nicht abgemeldet hatte. Deshalb stand er in der Schuld der Mannschaft. Ich musste dafür Amanuel Haile auf der Bank lassen. Doch es war eine richtige Entscheidung ihn zu bringen.“ Nach 75 Minuten kam dann die Zeit von Kevin Wenderdel, der erst zur Halbzeit in die Partie gekommen ist. Mit einem sehenswerten Pass setzte er den Torjäger Pascal Pfeifer so gut in Szene, dass dieser seine ganze Klasse zeigen konnte und den Anschlusstreffer erzielte. Nun drehten die Bottroper so richtig auf und holten auch noch die letzten Prozente aus sich heraus und Wenderdel immer mit dabei. In der 82. Spielminute bekamen die Rhenanen einen Freistoß zu gesprochen, den Wenderdel auf dem Kopf von Radoslaw Jankowski platzierte, dass dieser wenig Mühe hatte den Ausgleich zu markieren. Nach zwei Torvorlagen belohnte Wenderdel sich selbst und traf drei Minuten vor Abpfiff mit einem Schuss aus 16 Metern zum hochverdienten 3:2. Danach kannte der Jubel keine Grenzen. Neben der Freude über den eigenen Sieg, freute man sich auch über die Patzer von Friedrichsfeld und VfR 08 Oberhausen.

   Coach Oliver Dir geizte im Anschluss nicht mit den Superlativen: „Ich habe noch nie so eine geile Mannschaft trainiert. Riesenrespekt vor dem, was die Jungs da abgeliefert haben. Es macht unglaublich viel Spaß mit den Jungs zu trainieren. Wir sind bereit für den Aufstieg. Jetzt ist es auch Blödsinn nur noch drum herum zu reden. Du kannst der Mannschaft ja auch nicht die Euphorie wegnehmen. Vor allem nicht, wenn du so einen Lauf hast. Die Mannschaft hat eine absolute Gier entwickelt, die du auch brauchst um da oben zu stehen. Man muss auch erwähnen, dass wir zu Beginn der Saison fünf Stammspieler verloren haben. Das musst du auch erst einmal verkraften. Das ist uns super gelungen.“

Tore: 0:1 (16.), 0:2 (49.), 1:2 Pascal Pfeifer (74.), 2:2 Radoslaw Jankowski (82.), 3:2 Kevin Wenderdel (87.)


Dostlukspor - TuRa Duisburg 2:1 (1:0)

Spannender hätten es die Bottroper für ihren Trainer nicht machen können. Mit der letzten Aktion sicherte sich Dostlukspor ihren neunten Saisonsieg und verteidigte somit den siebten Tabellenplatz. Sollten die Hausherren am Donnerstag die drei Punkte aus dem abgebrochenen Spiel gegen Hertha Hamborn zugesprochen bekommen, würde man sogar auf Rang Drei springen.

   Es waren generell chancenarme 90 Minuten. In der ersten Hälfte hatte die Stempel-Elf leichte Feldvorteile, jedoch ohne großartig zu dominieren. Der junge Merdan Senyüz traf nach einer guten halben Stunde zu Führung. Nach der Pause drehte sich das Spiel dann. Dostlukspor zog sich nach hinten und versuchte die Führung zu verwalten. Das ging auch lange gut. Bis zur 90 Minute. Da nutzte TuRa eine Unachtsamkeit in der gegnerischen Defensive aus und netzte zum 1:1 ein. Doch zum Glück für die Gastgeber hatte man einen Deniz Sirin in seinen Reihen. Dieser schnappte sich nach dem Ausgleich die Kugel und bescherte seinen Farben mit einer schönen Einzelaktion den Sieg. Coach Stempel freute sich über den Sieg, blieb aber bescheiden: „Eigentlich wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Aber wir haben auch schon so oft die Punkte liegen lassen, wo wir besser waren. Das gleicht sich ja in so einer Saison immer aus.“

Tore: 1:0 Merdan Senyüz (30.), 1:1 (90.), 2:1 Deniz Sirin (92.)


Hertha Hamborn  - GW Holten 0:0

Im so wichtigen Spiel beim SC Hertha Hamborn musste sich GW Holten mit einer Nullnummer begnügen. Dabei hätte diese Partie auch keinen Sieger verdient gehabt, wie Pressesprecher Heiko Baxmann verriet: "Das war von beiden Mannschaften ein sehr schlechtes Spiel. Das hatte mit Bezirksliganiveau nicht viel zu tun."

    Viele Worte über die 90 Minuten wollte Baxmann eigentlich nicht verlieren, da beide Mannschaften nicht durch Offensivaktionen in Erscheinung treten konnten. Mehmet Yilmaz vergab in der 10. Spielminute freistehend und Sven Salewski probierte es nur eine Minute später mit einem Distanzschuss - Das waren die einizig nennenswerten Aktionen auf Seiten der Gäste. 20 Minuten vor Spielende konnte sich dann Holtens Torhüter Timo Grohmann auszeichnen, als er aus kurzer Distanz die Null halten konnte.

   Am Ende stand somit auf beiden Seiten die Null. "Neben dem schlechten Spiel war auch der Platz ein Grottenacker mit viel zu viel Asche", so Heiko Baxmann. Durch das siebte Unentschieden der Grün-Weißen und den Sieg des TSV Bruckhausen beim VfR 08 Oberhausen rutschte Holten auf einen Abstiegsplatz ab. Einen Zähler hat eben dieser TSV nun Vorsprung auf GW Holten. Am kommenden Sonntag wird die Aufgabe für das Team von Trainer Sladan Juko alles andere als einfacher: Dann reist der aktuelle Tabellenführer SV Rhenania Bottrop an.

Tore: Fehlanzeige


Die weiteren Partien in dieser Liga:

Spvgg. Meiderich - 08/29 Friedrichsfeld 4:3

GA Möllen- Hilal Duisburg 4:2

SF Hamborn II - TV Voerde 4:3

Genc Osman Duisburg - SV Spellen 2:2

VfR 08 Oberhausen - TSV Bruckhausen 2:3

Kreisliga A

VfR 08 Oberhausen II  -  SW Alstaden 1:1 (1:1)

Es ist vollbracht und passiert, ist man geneigt zu sagen. Denn der Schwarz-Weiß Alstaden, der bisher in einer eigenen Liga spielte, musste im 20. (!) Meisterschaftsspiel zum ersten Mal (!) Punkte an den Gegner abgeben. Die Gazetten dürften nun lauthals den frühzeitigen Abschied von Alstadens (Meister)Macher Guido Contrino fordern, der zum Saisonende den (sehr wahrscheinlich) kommenden Bezirksligisten nach vier Jahren verlassen wird. Dieser befeuerte auch noch die wahrscheinlich gnadenlos aufkommende Kritik mit seiner eigenen Spielanalyse. „Eigentlich bin ich gar nicht unfroh über die ersten Punktverluste. Jetzt hat das Gelaber über unsere Siegesserie endlich ein Ende“, so der Gäste-Trainer, der natürlich mit einer gehörigen Portion Selbstironie sich und die Mannschaft auf die Schippe nahm und dem Gegner zu dem Punktgewinn gratulierte. „Der VfR hat eine richtig starke erste Halbzeit gespielt, wo wir hätten auch in Rückstand geraten können. Allerdings hätten wir auch in Front gehen können, spätestens in der zweiten Halbzeit, wo wir nach einer knappen Stunde das totale Kommando über das Spiel übernommen haben“, so Contrino weiter, der in der ersten Halbzeit sich noch freuen konnte, dass Marvin Lettau seine Farben früh (8.) in Führung schoss.

   Doch bereits in der 21. Minute „nach sehr guter Vorarbeit von Richard Baron“ (Günter Gbür) glich Remo Knollmann für den Gastgeber aus. Gbür freute sich nach dem Abpfiff natürlich. „Natürlich sind wir zufrieden und ich kann der Analyse von meinem Kollegen Contrino auch zustimmen. Unter dem Strich würde ich sagen, dass Alstaden 60 zu 40 besser war. Alstaden wird auch aufsteigen, aber wir freuen uns, die erste Mannschaft der Liga zu sein, die dem Spitzenreiter Punkte abgeknüpft hat.“ Allerdings war Gbür nicht restlos zufrieden. „Ich weiß gar nicht, wie ich das sagen soll. Feuer und Flamme war es heute aber nicht. Es war nicht so der Kracher für die Zuschauer“, war Gbür ehrlich und sprach nicht von einem Spitzenspiel. „Unser nächstes Ziel ist es, nun dem Tabellenzweiten Concordia Punkte abzuknüpfen.“ Und Alstaden? Das trauerte vor allem der dicksten Möglichkeit in der Nachspielzeit nach. „Robin Raguse tanzt zwei Spieler aus und knallt dann den Ball aus elf Metern voll gegen die Latte. Die müsste jetzt noch immer von dem Schuss scheppern“, scherzte Contrino nach Abpfiff. „Das wäre der Lucky Punch gewesen. Aber es hat nicht sollen sein. Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Aber aufgrund vor allem der zweiten Halbzeit müssen wir nun leider von zwei verlorenen Punkten sprechen.“

   Solche Aussagen dürften den Erfolgstrainer dann vielleicht doch noch retten - bis zum Saisonende. Denn das Ende aller Tage ist nicht gekommen. Schließlich bleibt es dabei, dass noch immer kein Team den Spitzenreiter besiegen konnte. Der Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz wuchs nämlich sogar noch an, obwohl man selbst nur Unentschieden spielte, da Fortuna Bottrop völlig überraschend gegen den RSV Klosterhardt mit 0:2 verlor. „Ich dachte das wäre der größte April-Scherz, den ich je gehört habe. Ich bin sprachlos und habe großen Respekt vor dem RSV, der noch vor einer Woche 1:9 gegen Concordia verloren hat. Wenn man sich in so kurzer Zeit wieder so gut fangen kann, hat das alle Achtung und Respekt verdient“, gab Contrino abschließend zu Protokoll.

Tore: 0:1 Marvin Lettau (8.), 1:1 Remo Knollmann (21.)

 

VfR Ebel - Post Oberhausen 7:2 (1:1)

Der VfR hatte sich wohl die Partie Bayern gegen Hamburg mehrmals angeschaut und gut analysiert. Zwar drehten die Bottroper erst nach der Pause auf, aber da standen sie dem Rekordmeister, was die Torqualitäten angeht, in nichts nach. Es war für beide Teams ein wichtiges Duell im Kampf um den Abstieg, welches der VfR auf beeindruckende Weise für sich entschieden hat. Waren es vorher vier Punkte, ist es nur noch ein Punkt, den die Bottroper auf Post und somit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz aufholen müssen.

   Post-Trainer Christoph Tapinos, der für Auf’m Platz nach der Partie nicht zu erreichen war, sah eine ausgeglichene erste Spielhälfte. Der Gastgeber begann ungewohnt nervös. „Wir haben schwachen Fussball gespielt. Keine vernünftigen Kombinationen, nur rumgepölt, viele Zweikämpfe verloren und noch vieles mehr“, so VfR-Trainer Herbert Nowak. Und so war es kein Wunder, dass die frühe Führung durch Martin Bonnenmann nicht mal eine Viertelstunde hielt. Daniel Mista „bestrafte“ die Hausherren für ihre vielen Fehler und glich zum verdienten 1:1 aus.

   Diese schwache Leistung nahm Nowak zum Anlass, in der Kabine dann etwas lauter zu werden. Und das mit Erfolg. „Es war eine 100-prozentige Steigerung zu ersten Halbzeit. Wir haben endlich angefangen Fussball zu spielen. Wir haben die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen und sind durch schnelle Kombinationen nach vorne gekommen“, analysierte Nowak. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb von neun Minuten machten die Hausherren aus dem 1:1, ein 4:1. Eine gute Viertelstunde vor Abpfiff bekamen die Oberhausener einen Elfmeter zugesprochen, der zugleich die einzige Torchancen für die Gäste in den zweiten 45 Minuten darstellt. Der Tabellenvorletzte lies sich von dem Anschlusstreffer nicht beeindrucken und gab dann noch mal so richtig Gas. Martin Bonnemann, Levent Memisoglu und Andre Reimann stellten den alten Drei-Tore Abstand wieder her. 

Tore: 1:0/5:2 Martin Bonnemann (10./78.), 1:1 Daniel Mista (23.), 2:1/7:2 Andre Reimann (52./88.), 3:1 Ahmet Tufa (53.), 4:1 Andreas Bonnemann (61.), 4:2 Ramiz Hagjolli (76./FE.), 6:2 Levent Memisoglu (81.)


SV Fortuna - RSV Klosterhardt 0:2 (0:1)

War es das mit dem Aufstiegskampf? Im Heimspiel gegen den RSV Klosterhardt setzte es für den SV Fortuna eine überraschende 0:2-Niederlage. "Vor dem Spiel habe ich nicht wirklich damit gerechnet, zumal wir nur mit zwölf Spielern anreisen und konnten und man den Jungs ansah, dass sie nach der 1:9-Klatsche gegen Concordia verunsichert waren", freute sich RSV-Coach Jörg Salamon über drei wohl nicht ganz eingeplante Punkte auf Rheinbaben.

    Für die Fortunen um Trainer Marco Hoffmann, der leider nicht von der Auf'm Platz Redaktion zu erreichen war, dürfte diese Niederlage ein herber Rückschlag im Aufstiegskampf sein. Durch den zeitgleichen Sieg des Tabellenzweiten SV Concordia beträgt der Rückstand auf eben diesen nun acht Punkte. Theoretisch haben die Rheinbabenkicker noch Chancen, doch acht Zähler sind kein Pappenstiel.

    Zum Spiel: Die RSV'er hatten mit so großen Personalproblemen zu kämpfen, dass sogar Salamons Co-Trainer Andreas Barun ins Tor musste. "Unter diesen Umständen war es eine sehr gute Leistung", lobte der RSV-Coach, der in der 30. Minute den ersten Treffer seines Teams bejubeln durfte: Oliver Aspröck traf zum 0:1 aus Fortunasicht.

   Salamon gab zu: "Fortuna hatte gefühlt 70 bis 80 Prozent Ballbesitz. Doch die Jungs haben die Vorgaben sehr gut umgesetzt. Wir haben uns hinten reingestellt, waren eng an den Leuten und haben über Konter versucht Offensivakzente zu setzen." Eine Erklärung für diese Mauertaktik lieferte der RSV-Coach gleich mit: "Wenn man bei Fortuna versucht mitzuspielen, haut das absolut nicht hin. Dafür ist Fortuna zu stark."

    Durch diese Taktik haben sich die Hausherren auch nicht viele Torchancen erarbeiten können. Fünf Minuten vor dem Ende fiel dann die Entscheidung: Jörn Berg traf per Strafstoß zum 2:0. "Wir haben heute nicht unverdient gewonnen", freute sich Salamon, dessen Team einen ganz wichtigen Sieg einfahren konnte. "Die Jungs, die heute auf dem Platz standen, wissen worum es geht: um den Klassenerhalt", betonte Salamon, der mit seinem RSV auf den elften Tabellenplatz springen konnte.

    Für den SV Fortuna dürfte damit der Aufstieg nahezu endgültig in nahe Ferne gerückt sein.

Tore: 0:1 Oliver Aspöck (30.), 0:2 Jörn Berg (85./Foulelfmeter)


Vorwärts 08 - SV Concordia 0:4 (0:3)

„Scheiß Platz, scheiß Sieg, aber drei Punkte", gab Manolo Dente nach der Pflichtaufgabe gegen den Tabellenvorletzten zum Besten. Und es war ein perfekter Ostermontag für die Spielvereinigung. Denn durch die 0:2-Niederlage der Fortunen gegen den RSV hat die Dente-Elf jetzt schon acht Zähler Vorsprung auf den dritten Rang. Ein weiteres Bonbon war das Remis der Alstadener, die damit zum ersten Mal in dieser Saison Punkte abgegeben haben. Damit schrumpft der Rückstand von sieben auf fünf Punkte.

   Für die Bottroper war es dagegen ein Tag zum Vergessen. Nicht nur, dass Ebel wieder vorbei gezogen ist, mit Philipp Franzke hat sich Mitte der zweiten Halbzeit so schwer am Knie verletzt, dass er mit einem Krankenwagen abgeholt werden musste. „Das ist ganz bitter für uns. Philipp war einer unsere Säulen in der Abwehr. Wir müssen die Diagnose jetzt noch abwarten, aber ich habe kein gutes Gefühl“, so ein besorgter Klaus Kisters, Geschäftsführer der Gastgeber. Auch Concordias Trainer Manolo Dente zeigte Mitgefühl: „Das sah nicht gut aus. Wir wünschen dem Jungen eine schnelle Genesung und hoffen, dass es keine schwerwiegende Verletzung ist.“

   Bei der zwanzigminütigen Spielunterbrechung stand es schon 0:3 für die Gäste. Mathias Menne und Timo Kaulmann per Foulelfmeter sorgten schon frühzeitig für die Vorentscheidung zugunsten des Tabellenzweiten. „Wir haben die Anfangsphase total verschlafen. Die ersten beiden Tore waren leicht eigentlich leicht zu verteidigen, doch wir haben uns sehr unglücklich angestellt.“, so Kisters. Kurz vor Schluss erhöhte Mathias Menne dann noch auf 0:3. Nach der Unterbrechungspause kamen die Bottroper dann völlig aus dem Konzept, hielten aber die letzten Minuten noch gut dagegen. Alkan Candan stellte mit dem Schlusspfiff dann das Endergebnis her.

Tore: 0:1/0:3 Mathias Menne (5./45.), 0:2 Timo Kaulmann (20.), 0:4 Alkan Candan (90.)

 

Auf'm Platz wünscht Philipp Franzke gute Besserung


Die weiteren Partien in dieser Liga:

Adler Osterfeld II - Arminia Lirich 2:4

SterkradeNord II - SG Osterfeld 2:2

Barisspor - SuS 21 Oberhausen 0:5

SC 1912 Buschhausen - GA Sterkrade 7:1

Kreisliga B - Gruppe 1

Die Partien in dieser Liga:

BW Oberhausen II - SV Concordia II 14:0

Barisspor II - TSV Safakspor II 3:1

SC 1912 Buschhausen II - Fortuna Alstaden 0:4

Dostlukspor II - Adler Oberhausen 0:1 

SV Vonderort - Arm. Lirich II

SV 1911- SG 92 Oberhausen 1:1

PSV Oberhausen - BVO 3:0

Kreisliga B - Gruppe 2

SV Rhenania II  - BW Fuhlenbrock 1:0 (0:0)

Die Fuhlenbrocker verpatzten die Möglichkeit in der Tabelle höher zu klettern, denn der Spitzenreiter aus Sterkrade ließ die Punkte in Fortuna liegen. "Das war eine Katastrophe", sagte der Trainer der Fuhlenbrocker, Andre Hülsmann. Von der guten Leistung aus dem 2:0-Sieg gegen die Sportfreunde aus Königshardt war nichts mehr zu sehen und in der ersten Halbzeit zeigten sich die Gäste von ihrer schlechtesten Seite "Die erste Halbzeit kannst du in die Tonne kloppen", so Hülsmann weiter. Lediglich ein bis zwei Torchancen erspielten sich die Fuhlenbrocker in der ersten Halbzeit und diese wurden auch noch leichtfertig vergeben. Doch die Rhenanen zeigten im ersten Durchgang auch nicht viel mehr und mit einem 0:0 ging es dann in die Halbzeitpause.

   Nach dem Pausentee gestaltete sich das Spiel weiterhin ausgeglichen und ohne große Torchancen. Die Rhenanen packten ihre Möglichkeiten heute gut aus und hielten gegen den heute schlechten Favoriten gut mit. Torchancen waren auf beiden Seiten zu beobachten. "Doch was 100-Prozentiges kam nicht bei rum", ergänzte Hülsmann. Die Rhenanen machten dann noch mal ordentlich Druck und in der letzten Sekunde belohnten sich die Platzherren mit einem Tor von Leroy Derick Asamoah. "Das war ein ausgeglichenes Spiel heute, doch wir haben nicht unverdient gewonnen und haben endlich wieder drei Punkte erspielt", so der Rhenanen-Coach Ralf van Niersen. 

Tor: 1:0 Leroy Derick Asamoah (90.)


Sterkrade 06/07 II -  Batenbrocker Ruhrpott Kicker 6:1 (1:0)

Nach dem 9:1-Kantersieg über den SSV 51 am vergangenen Donnerstag wurden die Batenbrocker Ruhrpott Kicker am heutigen Ostermontag wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Beim Ligaschlusslicht Sterkrade 06/07 II unterlag man auch in der Höhe verdient mit 1:6. "Ich bin dermaßen angefressen. Das war heute Arbeitsverweigerung. Punkt Ende aus", nahm Daniele Lepori, der 1. Vorsitzender der BRK'ler, kein Blatt vor den Mund. "Unfassbar mit welcher Arroganz und Hochnäsigkeit die Mannschaft in das Spiel gegangen ist. Der Vorstand hat vor dem Spiel mehrfach gewarnt, doch wenn man vor dem Spiel innerhalb der Mannschaft nur darüber spekuliert wer wie viele Tore schießt, dann ist doch klar, dass man damit auf die Fresse fliegt", fand auch der 2. Vorsitzende David Wirsch harte Worte, der fortführt: "Lediglich Stefan Droste hatte heute vollen Einsatz gezeigt und sich in jeden Zweikampf gehauen." 

   Zum Spiel: Ohne die Offensivkräfte Alexander Teichert und Dominik Kröse und mit einer erneut durcheinander gewürfelten Startaufstellung ging es in die Partie gegen die Reserve von Sterkrade 06/07. Von Beginn zeigten die Hausherren, wie gewillt man war, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Vom Anpfiff an übernahmen die Oberhausener das Kommando. Dass es zur Halbzeit nur 0:1 aus Batenbrocker Sicht stand, war dem Unvermögen der Hausherren zuzuschreiben. Eine Chance hatten die Pottler sich nicht erspielen können, lediglich nach rund einer halben Stunde hätten die Gäste einen Strafstoß zugesprochen bekommen müssen, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm.

   Die zweite Halbzeit begannen die Pottler ein wenig engagierter. Man versuchte sich aus der Umklammerung der 06/07er zu befreien und man kam nun selbst zu Chancen. So fiel nach rund einer Stunde der 1:1-Ausgleich durch Nico Parisis. Doch im Gegenzug gingen die Hausherren erneut in Führung. Unverständlicherweise machten die Batenbrocker dann bereits auf und ließen den Rückwärtsgang oftmals missen. So erspielten sich die Oberhausener erneut reihenweise Chancen. Ruckzuck stand es dann 6:1 für die Gastgeber - und das verdient. In der Offensive konnten die Batenbrocker nur noch zwei gute Chance erspielen. Am Ende blieb es beim desaströsen 1:6.

   "Die Einstellung und Disziplin war heute unter aller Sau. Das zeiht sich bereits seit mehreren Wochen durch. Es muss und wird sich jetzt einiges ändern", so Wirsch abschließend.

Tore: 1:0 (12.), 1:1 Nico Parisis (72.), 2:1 (76.), 3:1 (78.), 4:1 (83.), 5:1 (87.), 6:1 (90.)


VfB Bottrop II  - GA  Sterkrade II 0:2 (0:1)

Die Platzherren mussten die nächste Niederlage hinnehmen und kämpfen weiterhin mit Personalsorgen. "Wir sind mit dem aller aller letzen Aufgebot angetreten", so Marek Weglecki, der Trainer der Bottroper. Tolga Cakir und Ufuk Ergün aus der A-Jugend rückten in den knappen Kader. "Doch trotzdem haben wir uns in den ersten Minuten gut präsentiert und uns Torchancen erarbeitet", ergänzte Weglecki.

   Die VfBer machten in den ersten Minuten ordentlich Druck, doch es reichte nicht und im Gegenzug erzielten die Oberhausener noch vor der Halbzeitpause den Führungstreffer. Nach der Halbzeitpause machten die Platzherren wieder Druck und spielten "guten Fußball", doch die erspielten Torchancen wurden leichtfertig vergeben und in der 55. Spielminute erzielten die Oberhausener dann ihren zweiten Treffer und machten den Sack zu. Nach dem zweiten Gegentreffer schalteten die Bottroper dann ab und konnten an die Führung nicht mehr rankommen und die Oberhausener brachten diese über die Zeit. Die Oberhausener Führung war nie gefährdet und die Bottroper machten heute ein schlechtes Spiel. Allerdings präsentierten sich die A-Jugendlichen von ihrer besten Seite und sie qualifizierten sich auch für das kommende Spiel gegen den Spitzenreiter. "Die A-Jugendlichen haben sich ins Zeug gelegt und sich für die Mannschaft eingesetzt das hat mir gefallen", so der Trainer weiter.

Tore: 0:1 (40.), 0:2 (55.)


SV Fortuna II - FC Sterkrade 72 1:0 (0:0)

Die Rheinbaben stellten dem Spitzenreiter ein Bein und erspielten sich drei verdiente Punkte. Der Spitzenreiter vergab somit die Möglichkeit sich auf dem Platz an der Sonne abzusetzen. "Tiki-Taka Fußball war das heute, was der Tabellenführer gespielt hat", so der Fortunen-Trainer Andre Albani. Doch in der ersten Halbzeit überzeugten beide Mannschaften nicht und es waren auf beiden Seiten keine gefährlichen Torchancen zu beobachten. Doch Fortuna zeigte schon im ersten Durchgang, wer der Platzherr ist. "Wir waren in der ersten Halbzeit leicht überlegen, doch wir hatten keine Torchancen", so Albani weiter. Somit stand es zur Halbzeit 0:0.

   Nach der Halbzeitpause machten beide Mannschaften da weiter, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatten und die Fortunen machten weiterhin viel Druck. In der 70. Spielminute belohnten sich die Platzherren dann durch einen Treffer von Christian Schmidt. Nach dem Führungstreffer ließen die Bottroper nicht mehr viel zu und brachten die Führung verdient über die Zeit, es kam einfach zu wenig von dem Tabellenführer. "Wir haben verdient gewonnen und der Sieg war nie gefährdet, die Mannschaftsleistung war heute hervorragend und besonders loben muss ich meinen Libero Daniel Borchert, der hat heute super gespielt", zeigte sich Andre Albani erfreut. Gäste-Trainer Ahmed Mohamad war alles andere als erfreut. "Heute möchte ich nicht viel sagen, nur ein Satz: Jeder, der glaubt uns abschreiben zu müssen, wird sich am Ende noch wundern. Leider haben wir aktuell kein Glück vor dem Tor, das ist Fakt. Meine Spieler müssen aber weiter an sich glauben, dann geht es auch wieder vorwärts."

Tore: 1:0 Christian Schmidt (70.)


SSV 51  - SuS 21 Oberhausen II 3:3 (0:1)

Punkteteilung an der Klopriesstraße und somit haben sich die Platzherren ihren ersten Punkt gegen den Abstieg erspielt. Doch sie rutschen trotz des hart erkämpften Punktes auf den letzten Tabellenplatz, da Sterkrade 06/07 die Batenbrocker Ruhrpott Kicker bezwingen konnten und somit herrscht auf den letzen beiden Kellerplätze Punktgleichheit.

   Die Gäste aus Oberhausen gingen bereits in der vierten Spielminute in Führung und verteidigten die Torchancen der Welheimer gut und gingen mit der knappen Führung in die Halbzeit. Die Welheimer spielten eine gute Halbzeit, allerdings fehlte die Konzentration und die Angriffe wurden nicht gut zu Ende gespielt, sogar einen Elfmeter vergaben die Welheimer und der Torwart der Oberhausener fischte den Ball aus der Ecke.

    Nach dem Pausentee fiel wieder ein schneller Treffer für die Oberhausener, in der 48. Spielminute bauten die Gäste ihre Führung aus. Das rüttelte die Welheimer dann wach und in der 52. Spielminute verkürzte Ahmed Ibrahim auf 2:1. Doch nur 60 Sekunden später verwandelten die Oberhausener einen Freistoß und erspielten sich wieder den alten Abstand. Dann wurden die Bottroper erneut wacher und zeigten eine gute Leistung. Durch einen Foulelfmeter verkürzte Spielführer Lars Petereit dann wieder und daraufhin machten die Bottroper weiterhin viel Druck und engten die Oberhausener ein. Es war nur noch eine Frage der Zeit und in der 59. Spielminute erzielte Moritz Siwek dann durch einen sehenswerten Heber den Ausgleichstreffer.

   "Die Mannschaft hat sich endlich mal belohnt und Tore geschossen, wir haben hier heute gut gekämpft und müssen auf die Leistung aufabuen. Ab jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel und wir müssen weiter Punkte holen", zeigte sich der Trainer der Bottroper Hendrik Biegiesch zufrieden.

Tore: 0:1/0:2 (4./48.), 1:2 Ahmed Ibrahim (52.), 1:3 (52.), 2:3 Lars Petereit (55., Elfmeter), 3:3 Moritz Siwek (59.)

Bes. Vorkommnis: Marcel Gardyan verschießt Elfmeter (45.)

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

TB Oberhausen - FC Polonia 1:1

BVO II - Viktoria 21 0:3

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Kommentare: 54
  • #1

    Freund (Montag, 01 April 2013 20:07)

    Koane Punkte, für Fortuna.

  • #2

    KL B (Montag, 01 April 2013 20:09)

    Klasse Leistung der Zweitvertretung von Fortuna !
    Schade das Fuhlenbrock nicht gewonnen hat

  • #3

    FORTUNA (Montag, 01 April 2013 20:10)

    EIN von arroganz getriebener Fortunen Trainer kann vieles versauen!!!

  • #4

    egon m. (Montag, 01 April 2013 20:15)

    Hat der Noerenberg keine
    Lust mehr ?
    Am Ende wird 72 guter dritter werden !

  • #5

    neutraler (Montag, 01 April 2013 20:16)

    Was da los in Sterkrade , dachte ihr wolltet die Fortuna 2 schlagen ?
    War wohl nichts.

  • #6

    Anna Maria Zimmermann (Montag, 01 April 2013 20:20)

    Klasse die RSV Jungs Riesen Respekt !!!

  • #7

    Zuschauer (Montag, 01 April 2013 20:25)

    Heute hatte Nörenberg keinen Stich gegen seinen Gegenspieler der das Klasse gemacht hat gegen ihn Fortuna war einfach besser

  • #8

    kärcher (Montag, 01 April 2013 20:30)

    Fortuna alles ist vorbei...

  • #9

    kenner (Montag, 01 April 2013 20:35)

    Bor,das gelaber vom ata nervt langsam !!! Der hat 0,00000 ahnung !!!!

  • #10

    Neutraler Leser (Montag, 01 April 2013 20:41)

    Ist schon sehr merkwürdig,dass ein sonst von Selbstbewustsein nur sprudelnder Fortuna Trainer Hoffmann für "Auf'm Platz" nicht zur Verfügung stand..Herr Hoffmann hat es Ihnen die Sprache verschlagen oder war es diesmal wieder der Schiri schuld oder die plötzlich seit Monaten verloren gedachte aber heute scheinende Sonne?;-)
    Herr Hoffmann nach Hochmut kommt der Fall..!Der Fall auf den Boden der Tatsachen..Sie haben in der Bezirksliga nichts zu suchen..Dieser Beitrag wird sowieso zensiert,weil es realistisch klingt..
    :-))

  • #11

    Peter Wackel (Montag, 01 April 2013 20:41)

    Fortuna sollte seine Preisliste für Getränke überarbeiten....
    Koan guter Preis

  • #12

    Sven Meißner (Montag, 01 April 2013 20:49)

    Schade das Herr Hoffmann nicht zu erreichen war. Akku war bestimmt leer.

  • #13

    pressefreiheit (Montag, 01 April 2013 20:56)

    das ich nicht lache lächerlich aufmplatz team!!!

  • #14

    PRO EBEL (Montag, 01 April 2013 21:00)

    Sauber die Ebler... So muss es weiter gehen..

  • #15

    bottroper (Montag, 01 April 2013 21:02)

    Da sieht man wieder das einige Vereine in Bottrop es nicht begreifen wollen das mal zusammen halten sollte und fuhlenbrock helfen sollte das sie aufgestiegen naja svr halt

  • #16

    VFB (Montag, 01 April 2013 21:07)

    Zweite und Dritte wurden mal wieder durchgelassen, so ist das ohne Verstärkung aus der LL. Aber ihr könnt ja klagen, denn bei Rhenania 3 haben einige Spieler mitgespielt, die letzte Saison noch Bezirksligaeinsätze hatten.

  • #17

    Das ist Bottroper Fussball (Montag, 01 April 2013 21:09)

    Super Rhenania 2 vieleicht steigt ihr ja auf.lol

  • #18

    zu VfB (Montag, 01 April 2013 21:16)

    Ata kopf hoch wird schon wieder xD hahahaha

  • #19

    Sorry!!! (Montag, 01 April 2013 21:23)

    Wir als Mannschaft von Bwf entschuldigen uns bei unseren Zuschauern für das Grottenschlechte rumgebolze heute. Trotz niederlage ist noch alles drin bitte unterstützt uns weiterhin.

  • #20

    unbekannt (Montag, 01 April 2013 21:23)

    Da geht bei vfb wohl nichts mehr kein wunder der trainer hat alle spieler verjagt dort nur drei spieler auf der bank.Echt arm

  • #21

    Ulli Hoeneß (Montag, 01 April 2013 21:55)

    Ich frage mich ja wirklich, warum hier permanent gegen Fortuna geschossen wird. Natürlich steckt in der Mannschaft das Potential, um aufzusteigen. Allerdings gibt es Tage, an denen einfach nichts klappen möchte. Fortuna hat den Aufstieg gegen die vermeintlich "Kleinen" verspielt. Während man gegen Ebel 10:0 gewinnt und Concordia "nur" 2:1, verliert man im Gegensatz zu der eben genannten Mannschaft ein solches Spiel wie heute. Der Trainer war am vergangenen Donnerstag, nach einem 5:0-Sieg wohlgemerkt, ebenso nicht zu erreichen. Vielleicht hat er ja "Base", da wäre das ja kein Wunder. Und selbst wenn man ihn erreicht hätte - es kann sich doch jeder sein Resumé denken. Über die Spieler vom VFB Bottrop kann genauso gut ein Fass aufgemacht werden. In der Hinrunde war alles toll und jetzt, wo die ersten Wechselgerüchte aufkommen oder womöglich Wechsel hinter vorgehaltener Hand bereits feststehen, geht die Leistung im wahrsten Sinne des Wortes den Bach herunter. Insbesondere jetzt würde sich die Spreu vom Weizen trennen und sich zeigen, wer wirklich die Klasse besitzt, sich über eine gesamte Spielzeit in den Vordergrund zu spielen. Ebenso der BW Fuhlenbrock. Was wurde vorher groß posaunt, dass man doch auf die Unterstützung der Zweitvertretung der Fortunen hoffe. Aber erst einmal selbst gewinnen ist immer noch das Beste. Oder der Trainer der Rhenanen, dessen Stimmungsschwankungen schlimmer sind, als die einer schwangeren Frau. Einmal ist alles mist, die Mannschaft hat sein Konzept nicht verinnerlicht und über den Aufstieg wolle er nicht reden. Jetzt plötzlich diese Wende?! Dann bin ich ja mal gespannt, wer zuerst seinen Kommentar hier reinschreibt, wenn die Rhenanen nicht aufsteigen.
    Um noch einmal zu Fortuna zurückzukehren. Ohne den Trainer wäre der Verein überhaupt nichts. Wer hat zu Jugendtrainerzeiten die ganzen Spieler nach Fortuna (mit einem katastrophalen Tennenplatz) geholt und alle anderen in den Schatten gestellt?! Und auch heute würde ein Großteil der Mannschaft wohl nicht bei Fortuna spielen, wenn der Trainer nicht wäre. Man hat zwar jetzt einen Kunstrasenplatz, für ein großes Trainingstor hat die Stadt aber kein Geld. Deswegen kann man kein vernünftiges Trainingsspiel durchführen, weil eine Mannschaft immer auf ein kleines E-Jugendtor spielen muss. Zwar haben von den Junioren bis zu den Senioren sämtliche Mannschaften beim Bau des Platzes geholfen, aber das scheint die Stadt ja nicht sonderlich zu interessieren. Das Geld, was man dort gespart hat, ist ein Vielfaches von dem, was so ein Tor kostet. Einen kleinen Obolus in Form einer Siegprämie, wie es bei vielen (aber nicht allen) Mannschaften an der Tagesordnung ist, gibt es dort zudem auch nicht. Und trotz dieser und vielen weiteren Punkten, die hier den Rahmen sprengen würden, war und ist Fortuna in all den Jahren eine gute Adresse in Bottrop gewesen. Ob es zuletzt ein Ralf Höner bei Vorwärts war oder jetzt Marco Hoffmann, der in der Kritik stand. Ohne diese Personen, die für ihren Verein "leben", wären dort schon längst die Lichter aus.
    Und an welcher Stelle seitens des Fortunen-Trainers Hochmut aufkam ist mir auch fraglich. Dafür sorgte zuletzt doch wohl eher der Herr Dente. Aber da müssen die ganzen "Heckenschützen" wohl erst warten, bis seine Mannschaft etwas liegen lässt, bevor verbal "geschossen" wird.
    In diesem Sinne an alle - KOAN RESPEKT

  • #22

    Auch da nicht zu erreichen ... (Montag, 01 April 2013 22:08)

    SV Fortuna - Barisspor 5:0 (1:0)
    Fortunen-Trainer Marco Hoffmann war nach der Partie für die Auf’m Platz-Redaktion leider nicht mehr erreichbar, aber er dürfte zufrieden gewesen sein, mit dem was er heute sah. Denn sein Team gab sich zu Hause nicht die Blöße und bezwang Barisspor Bottrop souverän mit 5:0. Die Fortunen bleiben weiterhin ungeschlagen zu Hause, konnten die fünf Punkte Abstand auf Concordia, die ihre Partie mit 9:1 gewannen, aber nicht verkürzen.

    viel Spaß ;-) jetzt halt acht Punkte
    Ehrlicher Verein , tolle Mannschaft ...
    Oliver Kahn : immer weiter machen

  • #23

    zuschauer aus bottrop (Montag, 01 April 2013 22:31)

    Wahnsinn wie dostlukspor das Spiel noch gewonnen hat.....unentschieden wäre gerecht gewesen aber dieser kleine denis einfach Super Spieler. Entscheidet das Spiel alleine und das in einer Minute. Der arme junge konnte nach dem Jubel der Mannschaft nicht mehr aufstehen.

  • #24

    vfb (Montag, 01 April 2013 22:52)

    wenderdel bein rhenannia bester mann!!! hat ata für ephan ziehen lassen, noch fragen.

  • #25

    erschüttert! aber stolzer Fortune (Montag, 01 April 2013 22:56)

    Also ich hoffe auf die Aufstiege von BWF und Rhenania es bringt Bottrop fußballerisch ein wenig nach vorne ,
    1/3 der Saison wird ja noch gespielt !
    Und unsere erste ist im gesamt Paket noch jung und ausbaufähig und ein Projekt für die nächsten zwei , drei Jahre!Es fehlt noch etwas für den Aufstieg
    Köpfe nicht hängen lassen ...
    Und der Trainer war auch nach dem 5:0 über Barrispor auch nicht erreichbar ;-)
    Ball flach halten und jeder so wie er mag
    Glück auf

  • #26

    Sterkrade 72 (Montag, 01 April 2013 23:50)

    Die Jungs haben halt die Scheisse am Schuh. Der Rest ging in Ordnung. Man kann nicht immer Sieger sein.
    Weiter kämpfen dieses Jahr seit Ihr dran.

  • #27

    Traurig (Montag, 01 April 2013 23:57)

    Traurig Herr Ata,was Du aus der so tollen Mannschaft gemacht hast.
    Man hört nur welche Spieler wohin gehen,oder freiwillig in die 2.te wechseln!Was hast du aus den tollen Jungens gemacht??Der tollen Kameradschaft??Kein bisschen Fingerspitzengefühl!!!Ganz großes Kino.
    OHNE WORTE!!!!!

  • #28

    Objektiv (Montag, 01 April 2013 23:59)

    Leider muss man so langsam feststellen, dass die Arbeit von Herrn Ata einige Defizite aufweist. Seitdem es nicht mehr läuft mit Sieg an Sieg schafft es der Trainer nicht, die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen, obwohl die Truppe eindeutig das Potential dazu hätte.
    Aber das sind die Verantwortlichen vom VfB natürlich selbst schuld. Hoffentlich holt man nächste Saison endlich mal einen adäquaten Trainer, dass kann man endlich mal wieder eine Bottroper Mannschaft in der Oberliga sehen.

  • #29

    fanfan (Dienstag, 02 April 2013 00:35)

    Super brk das dafür sorgt das andere bottroper manschaften absteigen!!

  • #30

    SVR (Dienstag, 02 April 2013 02:01)

    Mal ne kurze Frage: hätten wir heute also absichtlich verlieren sollen gegen BWF? Also ich für meinen Teil spiele nicht Fussball um Teams aus der Region zu helfen, sondern um Spiele zu gewinnen. Wir haben sowohl 72 als auch BWF die Saison Punkte abgenommen, also wo ist jetzt das Problem?! Zudem muss man einfach sagen, dass wir mit einer Rumpfelf heute sehr clever gespielt haben. Wenig zugelassen, klarere Torchancen... Nicht im Stile von Barca, aber die etwas bessere Leistung wurde heute endlich mal belohnt. Trotzdem viel Erfolg an BWF!

  • #31

    Anton (Dienstag, 02 April 2013 06:06)

    zu15 Fuhlenbrock helfen schön und gut, bloß sind die ja selber zu Blöd.

  • #32

    my name is....... (Dienstag, 02 April 2013 07:21)

    SVR 9 : VFB 0 was ein rhenanen Tag für die Herren vom blankenfeld

  • #33

    BRK (Dienstag, 02 April 2013 08:12)

    9:1 - die anderen können ja nix, dann 1:6 - BRK kann noch weniger und Ceda.

  • #34

    anti 72 (Dienstag, 02 April 2013 08:36)

    Bei euch will dich keiner mehr spielen sogar der schnapper den ihr wolltet ist lieber in die c liga gegangen.
    Hoffe ihr steigt niemals auf sonder fuhlenbrock

  • #35

    was war da denn los??? (Dienstag, 02 April 2013 09:18)

    Schon komisch in den bot,ob & gla berichten so viele Verantwortliche Personen nicht zu erreichen???? Da hat wohl der Osterhase alle handys versteckt ;-) Gute und schnelle Genesung in Richtung phillip franzke

  • #36

    ... (Dienstag, 02 April 2013 09:37)

    BWF hat es verpasst an die Spitze zu klettern. Können die nicht mit Druck umgehen? So kann man eine ganze Saison kaputt machen aber ob die Spielern es verstehen?! Die Niederlage war mehr als verdient!

  • #37

    Zu 24 (Dienstag, 02 April 2013 10:30)

    1. ist der wenderdel vor dem Ephan gewechselt und somit nicht ziehen lassen so wie du es beschrieben hast und 2. wird der wenderdel meist auch nur In der Bezirksliga eingewechselt und somit ist so ein Vergleich Schwachsin oder warum haut er nach 6 Mon. VfB ab?? Richtig weil er kaum gespielt hat. Und zu Rhenania als mannschafft klasse Leistung was ihr bisher zeigt und das Glück ist auch mal bei euch. Zu VfB weiß ich garnicht was da so schlecht drueber geschrieben wird, es ist ein Aufsteiger und da ist es doch mal normal das es ein tief gibt und ich finde dafuer stehen sie ganz ordentlich da.!!

  • #38

    Zuschauer (Dienstag, 02 April 2013 11:28)

    tolle truppe Dostlukspor da zeigen die spieler was kampfgeist ist und wie man fussball spielen kann super leistung in der 92min noch das 2:1 zu machen wenn man am donnerstag noch die 3punkte von Hamborn spiel kriegt was ja eigentl dafür spricht dann sind es nur 6punkte rückstand zu Rhenania da kämpfen alle spieler bis zum umfallen nochmal toi toi toi.

  • #39

    Zu spät...... (Dienstag, 02 April 2013 13:12)

    Für einen neuen Trainer beim VfB. ATA hat doch schon Zusage gegeben für nächste Saison. (leider). Sind doch viele junge erfolgshungrige Trainer nächste Saison auf dem Markt die da frischen Wind hätten rein bringen können. Hoffmann(Fortuna), Stempel(dsb) oder Contrino(swa), falls der wirklich aufhört in alstaden. Kaum vorstellbar nach dieser klasse Saison und dem wahrscheinlichen Bezirksliga Aufstieg!

  • #40

    @zuschauer (Dienstag, 02 April 2013 13:31)

    Warum spricht es dafür das dsb die Punkte bekommt? Es muss nur jemand bezeugen das dort rassistische Sprüche gefallen sind von Seiten des dsb dann bekommt niemand die Punkte.

    Diesen fall gab es auch oft genug im profifussball, warum sollte es im amateurbereich anders sein?

    Hinzu kommt noch das es nicht der erste Vorfall gewesen ist von dsb in dieser Saison und vorallem in letzter zeit.

    Es können nicht immer andere Schuld sein

  • #41

    Wenderdel (Dienstag, 02 April 2013 13:50)

    Hat bei VFB meist nur in der 2. gespielt. Hätte er auch schon früher bei Rhenania haben können. Hat sehr gut gespielt, sollte das aber konstant machen. Bei VFB konnte er sich nicht durchsetzen. Und zum VFB. Dort ist doch alles im Lot. Leute , die da meinen sie könnten noch etliche Klassen höher spielen , die werden sich noch umqucken, weil sie an maßloser Selbstüberschätzung leiden.

  • #42

    zu 39 (Dienstag, 02 April 2013 13:55)

    Ohne ATA wäre der VFB untergegangen. Mit Quabec wären sie lange nicht mehr in der Bezirksliga. Ata hat die Mannschaft geformt, ist souverän aufgestiegen und belegt einen sicheren Mittelfeldplatz als Aufsteiger in der LL. Zudem noch alles drumherum gewonnen wie Stadtmeisterschaft etc.. Das Leute , die die Klasse für die LL nicht haben wieder abhauen ist auch nur verständlich. Kann man den VFB nur beglückwunschen, wenn man den Trainer hält und mit ihm verlängert.

  • #43

    SVR (Dienstag, 02 April 2013 13:58)

    wird verdienter Doppelaufsteiger. Keiner kann die 1. und 3. mehr aufhalten. Und für Bottrop ist das doch super 2 Mannschaften in der LL zu haben. Möglicherweise käme in den nächsten Jahren noch DSB dazu. Das hätte es in Bottrop noch nie gegeben.

  • #44

    DSB (Dienstag, 02 April 2013 14:01)

    Trotz aller verletzten und gesperrten Spieler immer noch oben mitzuspielen ist als Aufsteiger aller Ehren wert. Dazu ist es nur gerecht auch mal ein Spiel glücklich zu gewinnen.

  • #45

    franz peter ludwik (Dienstag, 02 April 2013)

    @72

    ole ole
    72 ole 72 oleeeeee

  • #46

    Experte (Dienstag, 02 April 2013 14:30)

    Der Wenderdel war jetzt drei Wochen verletzt zu Kommentar 24 !

  • #47

    zu40 (Dienstag, 02 April 2013)

    Warte doch einfach mal die Verhandlung ab.

  • #48

    zuschauer (Dienstag, 02 April 2013 15:09)

    Bla bla bla ist gut abwarten die 3punkte gehören DSP bei einem spielstand 1:0 und in unterzahl zu führen und nur wegen einen torwart der eh nur denkt er hätte nichts gemacht in der 88min ausraten zu müssen spricht es nur dafür

  • #49

    Besserwisser (Dienstag, 02 April 2013 16:27)

    Ich denke nicht, dass das Problem welches beim VFB offensichtlich da ist, nicht vom Ata kommt sondern von den Spielern selbst. Man muss auch mal einsehen das das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Auch ein Herr Wenderdel hat nunmal seine Einsatzgrenzen:P wobei ich die Person jetz nicht in den Vordergrund stellen möchte. Wenn ein Spieler freiwillig in die 2. Mannschaft geht dann muss man mal die Disziplin und/oder Kritikfähigkeit des Spielers in frage stellen und nicht etwa den Trainer. Klar hat Herr Ata auch seine Macken- ich abe auch 2 Jahre unter Ihm spilen müssen- aber ich selbst habe nie freiwillig den Weg in die 2. gesucht um meinen eigenen Erfolg zu erleben...
    Ich mag Herr Ata als Trainer auch nicht, aber die Konsorten von denen man hört sie wollen wechseln werden unter Garantie bei den neuen Vereinen genau das gleiche erleben!
    Fuhlenbrock: Eure Kritik ist n Witz! Weshalb sollte denn Rhenania einer Wettbewerbsverzerrung zustimmen!? Unfassbar!

    Kritiken an den SV Fortuna sind natürlich angebracht! Allerdings ist Herr Hoffman wohl am wenigsten am Misserfolg beteiligt!

  • #50

    Joker (Dienstag, 02 April 2013 17:49)

    Der Herr Wenderdel war genau 7 Tage verletzt. Vom Spiel in Hilal (Donnerstag)bis zum Spiel in Bruchhausen (Donnerstag)). Ihr seid alle so schlau. Außerdem mit Ephan zeitgleich gewechselt (definitiv).
    Außerdem auf ausdrücklichen Wunsch vom Dirr geholt. Ich denke mal, alles richtig gemacht.

  • #51

    Fuhlenbrocker (Dienstag, 02 April 2013 17:52)

    Ich möchte mal etwas klar stellen! Wir von Blau-Weiss Fuhlenbrock erwarten bestimmt nicht von anderen Bottroper Vereinen das sie uns gewinnen lassen!! Wenn wir nicht in der Lage sind selber unsere Spiele zu gewinnen obwohl Fortuna 2 so wie gestern Sterkrade 72 schlägt sind wir doch selber Schuld!! Und wir werden dies mit Sicherheit auch nicht Rhenania Bottrop zum Vorwurf machen. Das ist absoluter Schwachsinn!! Am Ende soll die Mannschaft aufsteigen die es sportlich verdient!

  • #52

    @ Besserwisser (Dienstag, 02 April 2013 18:03)

    Du schreibst hier über 3 Mannschaften,(bei Fuhlenbrock gebe ich dir recht) und kennst sie vieleicht nur aus der Zeitung und aus ihr kennst du auch das Wort Kritik.Du hast unter Ata spielen MÜSSEN!Lachhaft!!!Hatte er nur 11 Spieler.Besserwisser hättest du dich nicht nennen müssen nach 2 Sätzen hat es jeder gemerkt.Bist schlau wie Jesus sein Pferd und das war ein Esel.

  • #53

    Ohne Worte (Dienstag, 02 April 2013 19:36)

    Was war denn eigentlich am Samstag bei Vonderort los? Zur Halbzeit 0-7 gegen SG 92, danach nicht mehr angetreten? Stefan Zbocna im Tor! Warum wird das nicht bei Euch Aufmplatz berichtet? Oder war der Jupp Tubay und Peter Raabe auch nicht nach Spielende erreichbar?

  • #54

    @ 52 (Mittwoch, 03 April 2013 10:52)

    "Jesus sein Pferd" und dann jemanden als Dumm bezeichnen? Der Genitiv ist dem Dativ sein Tot ;)

    Zudem kann dir doch egal sein über wie viele Vereine ich spreche. Und wenn ich hier jeden Verein anspreche den ich gerne ansprechen möchte!