Showdown am Hans Wagner Weg

Auch in Bottrop und Oberhausen wird erst am Ostermontag gespielt. Dabei will Landesligist VfB Bottrop im Heimspiel ein Zeichen an die Konkurrenz senden, während in Klosterhardt ein echter Knaller auf alle Beteiligten wartet. In den Oberhausener Bezirksligen herrscht vor allem eines: Trauer und Bestürzung nach dem Tod eines SC 20-Mitgliedes am Spielfeldrand am Gründonnerstag. Rhenania Bottrop bittet wie die Arminia auch zum ganz heißen Tanz, während Aufsteiger GW Holten endlich den ersten Dreier in der Fremde feiern will. In der Kreisliga A will Trainer Guido Contrino Auf'm Platz zur Motivationshilfe nutzen. Derweil werden auch der VfR Ebel und der Post SV aufeinandertreffen: Abstiegskampf pur!

Landesliga

VfB Bottrop (8.) - ASV Wuppertal (13.)

Obwohl beide Mannschaften immerhin noch sieben Punkte trennen, dürfte der Gast aus Wuppertal nicht wirklich ein angenehmer Gegner am Ostermontag für die VfB-er werden. Mit lediglich einem Punkt von den Abstiegsrängen entfernt, stehen die Wuppertaler mit dem Rücken zur Wand und werden nach jedem Strohhalm greifen wollen.

Daniel Späth steht in der Startelf.
Daniel Späth steht in der Startelf.

Noch lange nach dem Spiel gegen die RWE-Reserve musste Mevlüt Ata über die Ist-Situation nachdenken. "Es ist momentan alles ein wenig angespannt. Wir müssen wieder Ruhe reinbekommen und unser Glück erkämpfen - vielleicht mehr als sonst. Uns fehlt das Klickerlebnis, denn wir haben ja das Fußballspielen nicht verlernt", weiß Ata, der sich schützend vor seinem Team stellt. Zu viel prasselt momentan auf die junge Mannschaft ein, erfolgsverwöhnt müssen Mannschaft und Zuschauer zur Zeit mit Niederlagen umgehen können - und das klappt in beiden Lagern nicht wirklich. Hinzu kommen die ständigen Wechselgerüchte einiger Spieler, die für zusätzlich Unruhe sorgen. "Am Montag erwarte ich von meinen Spielern ein klares Bekenntnis", möchte Mevlüt Ata den ganzen Gerüchten dann schnell ein Ende setzen, um in Ruhe weiter arbeiten und für die Zukunft planen zu können.

Überraschend soll Daniel Späth gegen Wuppertal von Anfang an ran. "Die Mannschaft braucht seine Erfahrung und seine positive Ausstrahlung. Ich denke, wenn Daniel mindestens 70 Minuten durchhält, dass er dem Team sehr weiterhelfen wird", ist der VfB-Coach von seinem etatmäßigen Kapitän überzeugt. "Die Jungs sind heiß. Wenn sich ein Niko Andreadakis extra vier Stunden frei nimmt um uns gegen RWE II zu helfen, dann heißt das schon was. Wir sind nun gefordert und müssen es erzwingen, dass die drei Punkte am Montag im Jahnstadion bleiben", gibt Mevlüt Ata die Marschroute vor.

Wie man Tore schießt, zeigte Niko Andreadakis eindrucksvoll beim 1.FC Bocholt. Schaut mal rein unter http://www.youtube.com/watch?v=o_oaZyR-0ww!

Anstoß: 15 Uhr


Arm. Klosterhardt (2.) - Spvg Schonnebeck (3.)

Jetzt geht es rund bei den Arminen, die mit dem Spitzenspiel am Oster-Montag in die heiße Phase der Saison eintreten. Denn nachdem sich am Montag Schonnebeck am Hans Wagner Weg vorgestellt hat, folgen mit Rellinghausen und RWE II zwei weitere Brocken – nach denen man mit Sicherheit schlauer sein wird, wo die Reise der Kloserhardter in der aktuellen Spielzeit hingehen wird. Denn eins steht fest: Bislang hat das junge Team von Trainer Michael Lorenz  eine fantastische Figur in der Landesliga Gruppe 1 gemacht. Und noch eins steht fest: Die Arminen stehen völlig zu Recht mit den vermeintlichen Spitzenteams der Liga ganz oben. Alles ist drin.

Trainer Michael Lorenz.
Trainer Michael Lorenz.

   „Wir spüren, dass die Unterstützung aus dem Umfeld da ist, ich würde mich wirklich sehr darüber freuen, wenn meine Spieler am Montag vor einer großen und starken Kulisse spielen können“, hofft Trainer Michael Lorenz auf viele Zuschauer beim Spitzenspiel. Denn eins ist klar: Die Klosterhardter sind zu Hause eine absolute Macht, „und wenn die Jungs von unseren Zuschauern dann noch nach vorne gepeitscht werden, dann können wir jeden Gegner schlagen“, sagt auch Klosterhardts Sportlicher Leiter André Stange. Lediglich zwei Niederlagen kassierten die Oberhausener in der aktuellen Spielzeit – eine davon im Hinspiel in Schonnebeck (0:3). „Es war ganz einfach so, dass wir in Schonnebeck die Grenzen aufgezeigt bekommen haben. Sie hatten auf unsere Aktionen immer die richtigen Antworten“, erinnert sich André Stange noch gut an das Hinspiel. „Aber auch, wenn wir teilweise noch nicht auf Grund unserer Jugend die Stabilität mitbringen können, wir haben mehrfach gezeigt, dass wir an uns glauben und auch noch spät im Spiel ein Tor erzielen können“, so Coach Michael Lorenz, den beim Spiel am Donnerstag in Vogelheim (2:2) ein wenig die Gegentore aufgestoßen waren. „Das waren beides vermeidbare Gegentreffer. Aber so ist das nun einmal, denn wir können mit dem Punkt in Vogelheim sehr gut leben“, so Lorenz. Und der hat gemeinsam mit seinen Jungs nun Fakten für Montag geschaffen. Rang Eins hat derzeit die Zweitvertretung von RWE inne (38 Punkte), allerdings mit einem Spiel mehr auf dem Konto als die Klosterhardter. Die folgen mit 36 Punkten auf Rang zwei, dicht gefolgt von Schonnebeck mit 35 Punkten. Im Falle eines Sieges also würden die Lorenz-Schützlinge einen schönen Vier-Punkte-Puffer zwischen sich und der Konkurrenz aus Schonnebeck bringen. Ob Angreifer Peter Müller bei diesem Vorhaben mit an Bord sein kann, wird sich erst kurz vor Anpifff entscheiden. Der Goalgetter laboriert noch an den Ausläufen einer Grippe. „Wenn wir unsere individuellen Fehler vor den Gegentreffern abstellen, und das müssen wir gegen diese starke Offensive aus Schonnebeck, damit haben wir gute Chancen“, so André Stange.

Anstoß: 15 Uhr

Die weiteren Partien in dieser Liga:

FSV Vohwinkel Wuppertal - SuS Haarzopf 

TSV Ronsdorf - RW Essen II

ESC Rellinghausen- Vogelheimer SV

Tuspo Richrath - SV Burgaltendorf

SC Velbert- Sprf. Niederwenigern

SSV Sudberg - FC Remscheid

Bezirksliga - Gruppe 4

Arm. Klosterhardt II (9.) - TuS Essen-West (2.)

Auch für die Reserve von Arminia Klosterhardt ist in diesen Tagen der Sport nur zweitrangig. Nach den Vorfällen beim Meisterschaftsspiel am Gründonnerstag beim Spielclub 20 trägt Oberhausen schwarz. Ein SC 20-Mitglied war nach dem 3:2-Führungstreffer gegen Arminia Klosterhardt II jubelnd am Seitenrand zusammengebrochen. Später im Krankenhaus verstarb das Mitglied. „Bei solchen Vorfällen wird der Fußball zur Nebensache“, erklärt deswegen auch Klosterhardts Sportlicher Leiter Andreas Arold, der dennoch versucht auf das nächste Meisterschaftsspiel am Ostermontag vorauszuschauen. 

David Stolte wird nicht mitwirken können.
David Stolte wird nicht mitwirken können.

   Am Ostermontag wartet für die Arminen nämlich der nächste schwere Brocken nach letztem Donnerstag. Ging es Gründonnerstag gegen den Tabellenersten, so empfängt man nun auf heimischer Anlage den Tabellenzweiten, TuS Essen-West 81, der mit viel Selbstvertrauen nach Oberhausen reisen dürfte. Donnerstagabend besiegten die Essener die Sportfreunde Königshardt mit 5:2. Arold zeigt viel Respekt vor der nächsten Partie. „Ich schätze Essen-West noch einmal einen Ticken stärker ein als den Spielclub, weil sie in der Abwehr noch besser besetzt sind. In der Offensive haben sie dagegen ebenfalls wie der Spitzenreiter sehr starke Spieler, die durch ihre individuelle Klasse ein Spiel auch alleine entscheiden können.“ Dennoch hat man bei Klosthardt keine Angst. Schließlich konnte man den Spitzenreiter auch beinahe ärgern, führte lange 2:0 und verlor am Ende nur denkbar knapp mit 2:3. „Wir wollen daher auch Essen-West 81 ärgern und möglichst lange gut dagegen halten, um dann über Konter zum Erfolg zu kommen“, beschreibt Arold das mögliche Erfolgsrezept. Wenn das Team so spiele, wie gegen den SC, ist wohl einiges möglich. „Das war ein richtig gutes Bezirksliga-Spiel und wenn wir daran anknüpfen, rechnen wir uns auch gegen den Tabellenzweiten sicherlich mindestens einen Punkt aus“, so Arold weiter.

   Sein Trainer Christian Dahlbeck wird gegen die Essener auf Stolte und Fees verzichten müssen. Ansonsten sind alle anderen Spieler mit an Bord. „Vielleicht bekommt auch der ein oder andere Spieler aufgrund der englischen Wochen mal eine Pause. Aber das liegt letzten Endes in der Hand vom Trainer“, so Arold abschließend.

Anstoß: 13 Uhr


SF Königshardt (6.) - Adler Osterfeld (4.)

Die Vorzeichen bei diesem Derby könnten kaum unterschiedlicher sein. Während die Gastgeber Sportfreunde Königshardt das zweite Spitzenspiel hintereinander am Donnerstag verloren und mit 5:2 von Essen-West 81 nach Hause geschickt wurden, tankte der Adler aus Osterfeld mächtig Selbstvertrauen und gewann parallel mit 4:1 beim Tabellenletzten Essen-Holsterhausen. Ein echtes Ausrufezeichen, bedenkt man, dass die Essener in der Winterpause ordentlich aufgerüstet hatten und gegen TSV Safakspor (11:0) und SC 20 Oberhausen (2:2) bereits vor wenigen Wochen ordentlich aufmuckten. 

Co- und Spielertrainer Ecevit Bögüs fällt verletzt aus.
Co- und Spielertrainer Ecevit Bögüs fällt verletzt aus.

   Kein Wunder, dass Adler-Trainer Achim Mawick also mit der letzten Partie mehr als zufrieden war. „Das war trotz eines guten Gegners hervorragend. Wir standen zwar jeweils zu Beginn beider Halbzeiten mächtig unter Druck, konnten aber in den entscheidenden Momenten die Tore schießen.“ Genau diese Qualität fehlt den kommenden Gastgebern. „Ich brauche generell eigentlich länger, um Niederlagen zu verarbeiten. Allerdings kommt das nächste Spiel sehr schnell und wenn die bessere Mannschaft auch gewonnen hat, ist es etwas einfacher zu akzeptieren. Aber wie schon gegen den Spielclub letzte Woche, brauchen wir einfach zu viele Chancen, um zu Toren zu kommen“, unterstreicht Sportfreunde-Trainer Robert Reichert, an was es zuletzt scheiterte. Im Derby gegen den Adler kommt jetzt auch noch hinzu, dass den Königshardtern die Verteidiger ausgehen. Ostermontag werden die beiden Innenverteidiger Robin Thiel und Marc Janßen verletzt ausfallen. „Dadurch wird es natürlich nicht einfacher“, weiß Reichert, der aber auch auf andere Dinge setzen will. „Dass es kein einfaches Spiel wird, darüber bin ich mir im Klaren und ich hoffe die Mannschaft auch. Aber wir haben ja auch noch den einen oder anderen Spieler, der früher mal für Adler gespielt hat, da dürfte also mehr Motivation vorhanden sein“, so Reichert. Doch auch sein Gegenüber weiß, zu was sein Team im Stande ist. „Wir haben schon unzählige Male in dieser Spielzeit bewiesen, dass wir das Potential für ganz oben haben. Nur leider schwanken wir in unseren Leistungen, das ist einfach eine Einstellungssache“, weiß Mawick, der auch weiß, woraus sein Team die Motivation herausziehen sollte. „Wir haben noch aus dem Hinspiel etwas gut zu machen, das wir mit 1:3 verloren haben. Und wir sind auswärts auch bärenstark mit sieben Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage. Wir haben nichts zu verlieren und werden volle Offensive spielen“, lässt Mawick auf ein geiles Spiel für die Zuschauer hoffen. In der Tat dürfte es für die Sportfreunde nicht einfach werden, denn der Adler ist das auswärtsstärkste Team der Liga. Allerdings wird Mawick auf jeden Fall auf Bögüs und Badur verzichten müssen. Zudem sind Kapitän Werner und Kampen angeschlagen. Reichert appelliert an seine Jungs: „Wir wollen am Ende der Saison auf jeden Fall vor dem Adler stehen, deswegen wäre es sicherlich von großem Vorteil, am Ostermontag zu gewinnen.“

Anstoß: 15 Uhr


Sterkrade 06/07 (12.) -  Sterkrade-Nord (3.)

Im Oberhausener Lokalderby empfängt der aktuelle Tabellenzwölfte Sterkrade 06/07 den Drittplatzierten Sterkrade Nord um Trainer Lars Mühlbauer. Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel, wie ein Blick auf die Tabelle der Bezirksliga Gruppe Vier verrät. Die Nordler liegen mit fünf Punkten Rückstand auf den aktuellen Tabellenführer SC 20 Oberhausen auf dem dritten Rang, haben aber bislang eine Partie weniger absolviert der SC. Mit einem Sieg im Sterkrader Duell kann die Mühlbauer-Elf weiterhin ganz oben mitmischen.

   Für die 06/07er um Coach Dirk Rovers hingegen ist ein dreifacher Punkteerfolg mindestens genau so wichtig. Mit 22 Punkten rangieren die Hausherren auf zwölften Tabellenplatz und haben nur drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatzm den zurzeit der SC Phönix Essen inne hat. Und eben dieser hat bislang eine Partie weniger absolviert als die 06/07er, die zudem das wesentlich schlchtere Torverhältnis aufweisen.

    Während die Nordler am vergangenen Donnerstag eine klasse Moral beweisen und einen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg drehen konnten, setzte es für die Rovers-Elf trotz einer 1:0-Führung bis zur 75. Minute eine 1:2-Niederlage beim SC Frintrop. "So nah hat uns noch keine Mannschaft an den Rand einer Niederlage gebracht", gab Lars Mühlbauer, Trainer der Nordler, am Donnerstag zu. Doch auch nach dem 22. Spieltag hat die Mühlbauer-Truppe weiterhin keine Niederlage vorzuweisen.

    Die 06/07er gehen somit nicht unbedingt als Favorit in dieses Spiel, zumal man auf der heimischen Anlage nicht unmittelbar eine Macht darstellt. Mit nur sechs Punkten aus neun Heimspielen, zählt das Team von Trainer Dirk Rovers zur zweitschlechtesten Heimmannschaft der Liga, die zudem auch mit nur neun erzielten Toren, die offensivschwächste Mannschaft der Liga stellt. "Wir wollen auch mal wieder in einem Heimspiel brillieren und auch den Sterkrader Zuschauern beweisen, dass sich hier einiges tut", so Dirk Rovers vor einigen Wochen. Mit einem Sieg und einer Niederlage in den folgenden Heimspielen nach dieser Aussage, hat diese sicherlich auch für das Sterkrader Duell Bestand.
Anstoß: 15 Uhr


Die weiteren Partien in dieser Liga:

TuS Essen-Holsterhausen - Tgd Essen West

Union Frintrop - SC Phönix Essen

BW Oberhauen - SC Frintrop

VfB Frohnhausen - TSV Safakspor 

DJK SG Altenessen- SC 20 Oberhausen

Bezirksliga - Gruppe 9

Rhenania (1.) - SGP Oberlohberg (4.)

Es war ein langer Abend für die Rhenanen am Gründonnerstag. Da die Teams aufgrund einer Veranstaltung in Ausweichkabinen gesteckt wurden und die Duschen dort „unter aller Sau“ waren, packten die Bottroper ihre Klamotten schnell zusammen und duschten sich zu Hause. Und so kam es, dass man erst gegen Mitternacht auseinander ging. Grund dafür ist auch, dass Oliver Dirr und seine Jungs die Verteidigung der Tabellenführung mit zwei bis drei Flaschen Gerstensaft gefeiert hatten. Das es nicht mehr geworden sind, darauf hatte Dirr ein wachsames Auge, denn lange Zeit zum Feiern und ausruhen haben die Rhenanen nicht. Schon am Ostermontag, also nur vier Tage nach dem "Drecksspiel" in Bruckhausen, müssen die Bottroper wieder ran. Und das wird kein Zuckerschlecken. 

Christopher Friese.
Christopher Friese.

   Zu Gast "Im Blankenfeld" ist der Tabellenvierte SGP Oberlohberg. Die Dinslakener waren mit Ausnahme vom ersten und zwölften Spieltag Tabellenführer, sind jedoch durch drei Spielausfälle und zuletzt nur drei Punkten aus zwei Partien auf den vierten Rang abgerutscht. Somit hat der derzeitige Tabellenplatz der Oberlohberger nichts mit einer Formkrise zu tun, wodurch die Angelegenheit nicht viel leichter wird für die Hausherren. Damit ist mit einem weiteren Sieg und dem Ausbau der guten Heimserie klappt, hat Dir eine ganz einfache Formel aufgestellt: „Den Sieg so schnell wie möglich vergessen, die Füße am Wochenende hochlegen, und zu mindestens ab Sonntagabend die Konzentration auf Oberlohberg richten. Außerdem hoffe ich, dass jeder einzelne so gut es geht auf Alkohol verzichtet. Die Jungs haben drei Spiele innerhalb einer Woche. Da erwarte ich ein wenig Eigenverantwortung. Sonst würde sich das sehr fatal auf Montag auswirken.“

   Zu dem erhofft sich der Übungsleiter eine große Unterstützung seitens der Zuschauer: „Ich und auch die Mannschaft würden sich freuen, wenn am Montag mehr Zuschauer den Weg zum Platz finden würden. Ich weiß, dass man immer einen schön spielenden Tabellenführer sehen will, doch wir sind ein Team, das durch Arbeit Erfolg hat. Und das sollte auch belohnt werden.“ Doch selbst bei einem erneuten Dreier gäbe es für den ehemaligen Oberligatorwart noch nichts zu feiern: „Wir haben jetzt viermal in Folge gewonnen. Dennoch konnten wir uns nicht absetzen, weil die Konkurrenz keine Punkte liegen lässt. Wenn alle Nachholspiele vorbei sind und es etwas ruhiger ist, dann wissen wir wo wir stehen. Und es kann auch immer noch passieren, dass sich z.B. Hilal aus dem Spielbetrieb zurück zieht. Dann fehlen uns sechs Punkte und elf Tore. Wir haben es selbst in der Hand und müssen zu sehen, dass wir so viele Spiele wie möglichen gewinnen.“

   Ohne vier, dafür mit dem A-Jugendlichen Marvin Polak, der gegen Bruckhausen „schon ins kalte Wasser geworfen wurde und seine Sache sehr gut gemacht hat“, empfangen die Bottroper einen ausgeruhten SGP Oberlohberg.

Anstoß: 15 Uhr


Dostlukspor (7.) - TuRa Duisburg (8.)

Nachbarschaftsduell an der Beckstraße. Das Team um Coach Sebastian Stempel erwartet nach dem munteren Scheibenschießen nun den Tabellenachten TuRa 88 Duisburg. Die Gäste, die in diesem Jahr noch auf ihren ersten Dreier warten, teilten sich am Donnerstag gegen VfR 08 die Punkte und verloren zuvor gegen Spitzenreiter SV Rhenania nur knapp mit 1:2. Also keine einfache Aufgabe für die Bottroper. Doch Stempel lässt sich nicht aus der Ruhe bringen: „Da wir uns selbst keine Ziele gesetzt haben, stehen wir auch nicht unter Druck. Wir werden unser Spiel Woche für Woche durchziehen und dann werden wir sehen, wo wir am Ende stehen. Wenn wir die drei Punkte aus der Verhandlung gegen Hamborn kriegen sollten, wovon ich schwer ausgehe, haben wir 31 Punkte. Das ist sehr ordentlich." Personell hat sich nicht viel verändert bei den Hausherren. Stempel, der selbst ausfällt, hat weiterhin nur elf gesunde Spieler zu Verfügung. Die Langzeitverletzten Vitali Schreiner und David Molitor fangen nächste Woche mit dem Lauftraining an. „Es wird zwar langsam eng für uns, was die Personalsituation betrifft, aber Sorgen mache ich mir noch keine. Wir erzielen ja weiterhin gute Resultate“, so Stempel, der das 14:0 gegen Hilal und das 1:1 gegen GA Möllen anspricht.
Anstoß: 15 Uhr


Hertha Hamborn (11.) - GW Holten (12.)

Durch die Niederlage der Grün-Weißen aus Holten am vergangenen Donnerstag gegen den SV Genc Osman Duisburg (0:1) und den zeitgleichen Sieg des SV Spellen über die Sportfreunde Hamborn II (2:1) geht es im Tabellenkeller der Bezirksliga Gruppe 9 ungeheuer eng zu. Zwischen den Holtenern, die Rang Zwölf belegen, und dem Tabellenvorletzten TV Voerde liegen gerade einmal zwei Punkte. "Da unten ist alles beieinander gerückt", so Heiko Baxmann, Pressesprecher der Grün-Weißen nach dem vergangenen Spieltag am Donnerstag. Dabei hätte sich das Team von Trainer Sladan Juko etwas Luft verschaffen können, doch gegen Genc Osman setzte es trotz zahlreicher Möglichkeiten eine knappe 0:1-Heimniederlage. "Der Ball wollte einfach nicht über die Linie", so Baxmann rückblickend.

   Bereits am kommenden Montag steht das nächste wichtige Spiel auf dem Programm, denn dann treten die Holtener beim Tabellenelften Hertha Hamborn an. "Wir müssen die Niederlage gegen Genc Osman schnell wegstecken", fokussiert Baxmann den Blick auf die Partie gegen die Hertha, die aktuell einen Platz und fünf Punkte vor den Grün-Weißen liegt. "Es wird Zeit, dass wir endlich den ersten Auswärtssieg einfahren", hofft Holtens Pressesprecher auf den ersten Dreier in der Fremde. Doch ein Blick auf die Heimbilanz der Hamborner verrät: Auf Jukos Truppe wartet eine schwere Aufgabe. Denn die Hertha musste zu Hause erst eine Niederlage hinnehmen und stellt mit nur acht Gegentoren die beste Heimdefensive der Liga.

   Fakt ist aber auch: Sollte den Holtenern tatsächlich der erste Auswärtsdreier gelingen, würde man in erster Linie den zwölften Tabellenplatz halten können und den kommenden Gegner gleich mit unten rein ziehen.
Anstoß: 15 Uhr


Die weiteren Partien in dieser Liga:

Spvgg. Meiderich - 08/29 Friedrichsfeld

GA Möllen- Hilal Duisburg

SF Hamborn II - TV Voerde 

Genc Osman Duisburg - SV Spellen

VfR 08 Oberhausen - TSV Bruckhausen

Kreisliga A

VfR 08 Oberhausen II (4.) -  SW Alstaden (1.)

Die einen wären mit einem Punkt schon zufrieden, die anderen wollen mit drei Stürmern volles Risiko gehen und nach vorne stürmen. Nein, es ist nicht die Reserve vom VfR, die mit einem Punkt zufrieden wäre und nein, es ist nicht der Spitzenreiter SWA, der voll angreifen will. Im Derby und kleinen Spitzenspiel der Kreisliga A am Ostermontag sind die Rollen alles andere als klar verteilt. Einerseits liegt es daran, dass die Gäste auf sechs Stammspieler verzichten müssen. Andererseits auch daran, dass die Gastgeber bis in die Haarspitzen motiviert sind, dem Tabellenführer die ersten Punktverluste der Saison beizufügen. 

Günter Gbür.
Günter Gbür.

   Doch wie auch schon Andreas Arold bei Arminia Klosterhardt II fällt es auch Alstadens Trainer Guido Contrino schwer, sich auf den Fußball zu konzentrieren. Grund dafür ist der Todesfall am Gründonnerstagabend eines Mitgliedes vom SC 20 am Spiefeldrand. „Ich habe bereits mein Beileid ausgedrückt, das ist sehr traurig, was da passiert ist. Und da rückt der Fußball natürlich in den Hintergrund“, so Contrino, der großen Respekt auch vor der nächsten sportlichen Herausforderung hat. Wohl auch zu Recht, wenn man den markanten Worten der Gastgeber Glauben schenken darf. „Alstaden wird hier nicht einfach herkommen und drei Punkte mitnehmen können. Wenn die hier gewinnen wollen, werden die schon ordentlich Gas geben müssen. Alstaden ist reif, endlich mal zu verlieren und meine Mannschaft ist richtig heiß“, kündigt 08-Trainer Günter Gbür schon einmal vollmundig an. Seiner Meinung nach habe sein Team auch noch etwas gut zu machen. „Im Hinspiel haben wir lange nur 1:2 zurückgelegen, bevor Alstaden uns dann in den letzten 15 Minuten an die Wand gespielt und 5:1 gewonnen hat“, so Gbür weiter. „Das wird uns nicht noch einmal passieren. Wir sind bis in die Haarspitzen motiviert.“ Über solche Aussagen freut sich Contrino natürlich. „Dem braucht man gar nichts mehr hinzuzufügen, das wird uns wiederum auch motivieren. Ich werde den Vorbericht von Auf’m Platz ausdrucken und an die Taktiktafel vor dem Spiel in die Kabine hängen, so dass jeder Spieler die Aussagen sehen wird“, erzählt Contrino mit einem Schmunzeln. Denn auch er weiß, dass es kein leichtes Spiel wird. „Es ist doch klar, dass es Woche für Woche schwieriger wird, weil jede Mannschaft die erste sein will, die uns schlägt und dafür alles in die Waagschale wirft. Aber ich weiß genauso, dass meine Mannschaft ab der 60. oder 70. Minute immer im Vergleich zum Gegner noch zulegen kann“, so der Gäste-Trainer. „Wir wissen, was auf uns zukommt, denn man weiß, wie die Glocken leuten können beim VfR 08, wenn sie ein Heimspiel austragen. Das wird eine echte Aufgabe.“

Guido Contrino.
Guido Contrino.

   Neben der Heimstärke der 08er - nach dem Spitzenreiter ist man das zweitheimstärkste Team der Liga - werden die Gäste nämlich auch auf zahlreiches Personal verzichten müssen. „Da sind wir momentan einfach wirklich sehr arg gebeutelt. Das ist aktuell keine gute Phase bei uns“, gibt Contrino zu Protokoll. Ahnt er vielleicht schon Böses? Fakt ist, dass Ostermontag Dennis Prangenberg, Arthur Jarzombek und Marius Baensch verletzt ausfallen. Rotgesperrt fehlen zudem noch Robert Binda und auch Christian Berger, zudem wird Dominik Noack es wegen seiner Berufsschule nicht pünktlich zum Anpfiff schaffen. „Ob er allerdings überhaupt zum Kader gehört, muss ich schauen. Er war schließlich jetzt auch zwei Wochen verletzt“, so Contrino, der damit sehr wahrscheinlich auf sechs Stammspieler verzichten muss. „Diese Sechs werden auch wir nicht so einfach wegstecken können. Aber ein kleiner Kader schweißt auch zusammen.“ Und das brauchen die Gäste wohl auch, denn der Gast gibt sich tatsächlich etwas kleinlaut. „Das wird eine wirklich große Hürde. Der VfR hat eine ganz feine Truppe, die sehr spielstark ist. Das wird verdammt schwer. Aber mir reicht theoretisch auch schon ein Unentschieden. Aller sagen immer, dass wir alles jetzt gewinnen wollen. Mir ist es lieber, kein Spiel mehr zu verlieren.“

   Die Gastgeber werden alles daran setzen, das es aber genau dazu kommt. Dabei können aber Manuel Knobloch, Jörg Kneifel und Sven Dannenberg nicht helfen, die allesamt ausfallen. „Wir haben aber nichts zu verlieren und werden alles versuchen. Aber es ist uns natürlich auch bewusst, dass es gegen so eine Klasse-Mannschaft nicht einfach wird“, so Gbür abschließend. 

Anstoß: 13 Uhr


VfR Ebel (16.) - Post Oberhausen (14.)

Zwei Vereine am Scheideweg. Beide Teams verloren am Donnerstag ihre Partie und stehen nun für die anstehende Aufgabe am Ostermontag gehörig unter Druck. „Nun haben wir das, was wir haben wollten“, scherzte Post-Trainer Christoph Tapinos. Vier Punkte beträgt derzeit der Vorsprung der Oberhausener auf den VfR Ebel, die nach dem Sieg von Vorwärts 08 wieder das Schlusslicht der Liga sind.

   Für Tapinos ging die Niederlage seiner Mannschaft gegen VfR 08 Oberhausen völlig in Ordnung: „Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen und zwei Geschenke verteilt. Nach der Pause waren wir 25 bis 30 Minuten die bessere Mannschaft, haben dann auch das 1:2 erzielt, aber das war es dann auch. Eine halbe Stunde reichen eben nicht für einen Sieg. Nach dem super Spiel gegen Nord II (3:1) ist es natürlich bitter wenn du so verlierst, zumal VfR 08 keine Übermannschaft war. Sie agierten überwiegend mit langen Bällen. Aber wenn du unten stehst, dann brauchst du nun mal zwei starke Halbzeiten, denn Fussball ist ein Ergebnissport.“ Den Gastgeber kann Taspinos nur schwer sehr schwer einschätzen: „Ich weiß was da momentan los ist in Ebel. Die haben ja vorher zweimal gewonnen und jetzt die Pleite gegen SuS. Das wird kein einfaches Spiel. Wenn wir gewinnen sind es sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und das es da unten so eng zu geht, kannst du bei einem Erfolg gleich zwei bis drei Teams hinter dich lassen.“ Für die 90 Minuten am Lichtenhorst muss Tapinos auf sechs Stammkräfte verzichten und erneut selbst die Schuhe schnüren.

   Bei den Hausherren ist die Stimmung nicht so schlecht. Zwar wäre das 4:6 aus Sicht der Bottroper vermeidbar gewesen, doch Coach Herbert Nowak war nicht ganz so unzufrieden: „Wir haben es versäumt, frühzeitig die Partie für uns zu entscheiden. Aber die Mannschaft hat Moral und Kampf gezeigt. Wenn du unten stehst, dann fehlt auch das Quäntchen Glück. Nun müssen wir alles daran setzen, dass wir und auch Vorwärts 08 die Liga halten. Da drücke ich meinem Freund Ralf Höner alle Daumen, dass sie es packen. Es wäre eine super Geschichte, wenn die die beiden Bottroper Vereine die Klasse halten könnten.“ Gegen Post hat Nowak auch seine etatmäßige Innenverteidigung wieder zu Verfügung. Mario Washofer und Daniel Hooge stehen wieder zu Verfügung.

Anstoß: 15 Uhr


SV Fortuna (3.) - RSV Klosterhardt (13.)

Mit unterschiedlichen Gefühlen gehen der SV Fortuna und der RSV Klosterhardt in dieses Spiel. Während die Fortunen um Trainer Marco Hoffmann am vergangenen Donnerstag einen souveränen 5:0-Heimerfolg einfahren konnten, gingen die Rasensportler im Oberhausener Lokalduell beim SV Concordia mit 1:9 unter. "Es war ein Spiel unter der Woche, wodurch einige gefehlt haben. Wir haben mit zwei A-Jugendlichen in der Startelf gespielt, die Mannschaft ist durch die vielen Umstellungen, die jede Woche zwangsläufig getätigt werden müssen, verunsichert, Concordia hat sehr frühe Tore geschossen und wir haben keinen Zweikampf angenommen. Und wenn es bei Concordia einmal läuft, dann läuft es gut“, gab RSV-Trainer Jörg Salamon ehrlich, aber dennoch auch geknickt am späten Donnerstagabend zu. Durch diese Niederlage rückte der RSV den Abstiegsrängen näher, da der SV Vorwärts seine Partie gewinnen konnte und als Tabellenvorletzter nun nur noch vier Punkte hinter der Salamon-Elf liegt. 

   Ein Blick auf die Tabelle verrät also: Der SV Fortuna geht als klarer Favorit in diese Partie und will versuchen mit einem Dreier weiterhin dem SV Concordia auf Platz Zwei liegend auf den Fersen zu bleiben. Für den RSV hingegen ist das Thema Abstiegskampf wieder sehr akut geworden. Gerade einmal fünf Punkte beträgt der Vorsprung der Elf um Emrah Durdu auf den letzten Tabellenplatz, der aktuell vom VfR Ebel belegt wird.

   Angesichts der Tatsache, dass der RSV in diesem Jahr noch immer ohne Sieg ist, wird klar sein, dass die Gäste nicht mit Selbstvertrauen gesegnet sind.

Anstoß: 15 Uhr


Vorwärts 08 (15.) - SV Concordia (2.)

Es wird wohl das unspektakulärste Spiel am Montag werden. Für die Fachleute steht lediglich die Frage, nach der Anzahl der Tore für den Tabellenzweiten noch im Raum. Das 9:1 gegen Klosterhardt, zugleich auch der höchste Saisonsieg für die Oberhausener, hat mächtig Eindruck gemacht und nun wartet ein Gegner der noch zwei Plätze tiefer angesiedelt ist als der RSV. Doch da könnte es jemanden geben, der da nicht so ganz mitspielt. Und das wird der Vorwärts 08 sein. Die Bottroper eroberten sich am Donnerstag mit ihrem zweiten Saisonsieg den vorletzten Platz zurück und werden auch gegen die übermächtige Concordia nicht so einfach den Dreier hergeben. Dass der Tabellenfünfzehnte eine harte Nuss ist, musste vor drei Wochen der Spitzenreiter aus Alstaden feststellen, die das 08er-Bollwerk erst nach 70 Minuten knacken konnten. Vorwärts Geschäftsführer Klaus Kisters bleibt dennoch realistisch: „Concordia spielt in einer anderen Liga, da brauchen wir nicht drüber zu reden. Unsere Zielsetzung ist weiterhin, alles mitzunehmen was geht und dann wird man am Ende sehen ob es reicht. Der Sieg gegen GA Sterkrade hat Hoffnung gegeben.“
Anstoß: 15 Uhr


Die weiteren Partien in dieser Liga:

Adler Osterfeld II - Arminia Lirich

SterkradeNord II - SG Osterfeld

Barisspor - SuS 21 Oberhausen

GA Sterkrade - SC 1912 Buschhausen

Kreisliga B1

Die Partien in dieser Liga:

BW Oberhausen II - SV Concordia II 

Barisspor II - TSV Safakspor II

SC 1912 Buschhausen II - Fortuna Alstaden

Dostlukspor II - Adler Oberhausen

SV Vonderort - Arm. Lirich II

SV 1911- SG 92 Oberhausen

PSV Oberhausen - BVO

Kreisliga B - Gruppe 2

SV Rhenania II (11.) - BW Fuhlenbrock (3.)

Die Hausherren haben momentan keinen guten Lauf und mussten am Dienstagabend eine 0:3-Niederlage hinnehmen und die letzten Siege und Erfolge sind schon etwas länger her und somit haben die Platzherren was gut zu machen. Doch die Fuhlenbrocker gehen als Favorit in die Partie und sind heiß auf einen Sieg, denn der Aufstiegskampf in der B-Liga ist noch ein mal richtig spannend geworden, dadurch das der Tabellenführer gepatzt hat und die Fuhlenbrocker die Sportfreunde aus Königshardt mit 2:0 bezwingen konnten. Lediglich drei Punkte trennen die Fuhlenbrocker von dem Spitzenreiter aus Sterkrade und die Hülsmann-Elf hofft weiter darauf, dass die Konkurrenten patzen. Allerdings konzentrieren sich die Gäste auf sich selbst und wollen im Aufstiegskampf die Spannung halten und ihre gute Position weiterhin nicht aus der Hand geben, damit sie den Anschluss nicht verlieren. In den vergangenen Spielen plagte die BWF-Elf viel Pech und sie trafen das Tor nicht und vergaben zahlreiche Torchancen, doch gegen Königshardt hat es wieder geklappt mit dem Toreschießen und so soll es auch gegen die Rhenanen weiter gehen.

   Zudem haben die Fuhlenbrocker noch einen kleinen Vorteil, denn Rhenanen-Coach Ralf van Niersen plagen Personalprobleme. Der Rhenanen-Trainer war sich noch unklar, ob jetzt nun die jungen A-Jugendlichen zum Zuge kommen oder ob er auf Spieler der dritten Mannschaft zurückgreift. Doch van Niersen macht sich nichts vor: „Wir haben momentan die Scheiße am Schuh und schwächeln. Doch am Ostermontag wollen wir nicht verlieren.“

   Die Gäste blicken auf „schwere Spiele“ zurück, die enormen Druck auf einige ausgeübt haben, dies könnte sich zu einem kleinen Vorteil für die Platzherren entwickeln, wenn einige Spieler mit dem Druck nicht klar kommen oder nach den Spielen ein wenig geschwächt sind.

Anstoß: 12.45 Uhr


Sterkrade 06/07 II (16.) -  Batenbrocker Ruhrpott Kicker (8.)

Die Batenbrocker strotzen nach den vergangenen zwei Siegen gegen den FC Polonia (2:0) und den SSV 51 (9:1) vor Selbstvertrauen. Vor allem der Kantersieg am vergangenen Donnerstag gegen die Elf aus der Welheimer Mark macht Lust auf mehr.

   Am Ostermontag müssen die Pottler nun beim Tabellenschlusslicht antreten, der Sterkrade 06/07 II heißt. "Es wäre fatal den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen und zu unterschätzen", mahnt Daniele Lepori, der 1. Vorsitzende der BRK'ler. "Fakt ist aber auch, dass wir mit einem Dreier einen ganz großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können", so Lepori weiter. 

   Die 06/07-Reserve hingegen ist schon fast zum Siegen verpflichtet, wenn man nicht den Gang in die Kreisliga C antreten will. Zuletzt unterlagen die Sterkrader im Kellerduell gegen den FC Polonia mit 0:1. Zwar zieren aktuell nur sechs Punkte das Habenkonto der Oberhausener, doch bereits im Hinspiel war es eine knappe Angelegenheit für die Batenbrocker. Am Ende hieß es 3:2 für die BRK'ler.

   Trainer Michael Ceda wird gegen das Schlusslicht der Liga, wie schon gegen den SSv 51, auf seinen Toptorjäger Dominik Kröse verzichten müssen. Doch wie berichtet, hat die Mannschaft ihre Aufgabe am vergangenen Donnerstag auch ohne Kröse ganz gut erledigt.
Anstoß: 12.45 Uhr


VfB Bottrop II (5.) - GA  Sterkrade II (12.)

 Während die Bottroper noch die 0:2-Niederlage gegen die Welheimer Löwen in den Köpfen haben, blicken die Oberhausener auf einen knappen 2:1-Sieg gegen TB Oberhausen zurück und somit auf drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Jedoch trennen nur magere zwei Punkte die Oberhausener vom Tabellenzwölften FC Polonia und somit ist der Klassenerhalt noch nicht sicher und es müssen weitere Punkte her. Die Bottroper gehen dank ihres fünften Tabellenplatzes als Favorit in die Partie, doch der Trainer der Bottroper, Marek Weglecki, weiß, dass man den Gegner nicht unterschätzen darf: „Sterkrade bewegt sich in der Tabelle immer weiter nach oben, das ist kein angenehmer Gegner.“

   Außerdem stehen die Bottroper zurzeit vor Personalproblemen, die das ganze nicht einfacher machen. Bereits am Gründonnerstag musste der VfB-Coach auf Spieler zurückgreifen, denen die Spielpraxis und das Training fehlt und die somit die Ausfälle nicht kompensieren können. Am Ostermontag sieht die momentane Personallage nicht besser aus und die Vfber müssen wieder mir dem letzten Aufgebot an den Start: „Das wird eine enge Kiste, die Urlaubszeit hat auch wieder begonnen, anstatt das Spieler dazustoßen zu dem gerade kleinen Kader, springen weitere ab“, so Weglecki.

Anstoß: 12.45 Uhr

 

SV Fortuna II (7.) - FC Sterkrade 72 (1.)

Die Rheinbaben-Elf empfängt den Tabellenführer mit breiter Brust. Die Oberhausener mussten sich am Gründonnerstag trotz guter Leistung dem SC Viktoria geschlagen geben, die Chancenverwertung in dem Spiel war katastrophal und am Ostermontag wird man sich beim Abschluss wieder mehr konzentrieren müssen. Dadurch wird der Aufstiegskampf wieder spannend in der B-Liga, denn den Tabellenersten trennen vom Tabellendritten BW Fuhlenbrock lediglich drei magere Punkte. Die 72er wollen auf dem Platz an der Sonne bleiben und deshalb ist gegen Fortuna ein Sieg Pflicht.

    Allerdings haben die Fortunen ordentlich Selbstbewusstsein getankt und nach dem 3:0-Sieg gegen Rhenanania II treten die Gastgeber wieder mit breiter Brust an. Momentan belegen die Platzherren den siebten Tabellenplatz, doch nach oben hin ist noch Luft und mit konstanter guter Leistung und weiteren Punkten können die Bottroper in der Tabelle noch höher klettern. "Aktuell bin ich von dem einen oder anderen Spieler etwas enttäuscht über die gezeigten Leistungen", verbirgt 72-Trainer Ahmed Mohamad seine derzeitige Enttäuschung auch nicht. "Jeder Spieler, der das Trikot von 72 trägt, sollte es auch mit Stolz tragen und nicht einfach nur zum Warmmachen." Deutliche Worte vom Gäste-Trainer, auch zum nächsten Spiel bei der Fortuna. "Wir haben nichts mehr zu verlieren und werden in jedes Spiel gehen, als wäre es das entscheidende. Diese Einstellung sollten auch die Spieler haben, dann kommen die Siege auch von ganz alleine." Dennoch war Mohamad auch vor den restlichen Spielen und dem mittlerweile sehr spannenden Aufstiegskampf. "Durch den Sieg von Fuhlenbrock gegen Königshardt ist es oben sehr eng geworden. Ich bin mir sicher, dass alle drei Teams noch einmal Punkte liegen lassen werden, das ist Fakt. Von daher wird es bis zum Schluss noch sehr spannend werden."

Anstoß: 13 Uhr

 

SSV 51 (15.) - SuS 21 Oberhausen II (4.)

Nach der 1:9-Niederlage gegen die Batenbrocker Ruhrpott Kicker trennen die Welheimer bereits acht Punkte vor dem rettenden 14. Tabellenplatz. Die 51er-Elf um Trainer Hendrik Biegiesch wartet in der Rückrunde noch auf ihre ersten Punkte und die hohe Niederlage sitzt noch tief in den Köpfen. Doch am Ostermontag soll die Mannschaftsleistung wieder besser werden, allerdings ist der Gegner eine harte Nuss. Die Oberhausener fahren mit breiter Brust an die Klopriesstraße nach dem Kantersieg (7:0) gegen die BV Oberhausen Reserve. Wollen die Bottroper jedoch den Klassenerhalt noch schaffen und in der nächsten Saison nicht in der C-Liga spielen, dann müssen schleunigst Punkte erspielt werden und die Leistung muss sich erheblich steigern.

   Wie schon gegen die Volkspark-Elf ist noch unklar, auf welche Spieler Coach Biegiesch zurückgreifen kann, der Kader ist in letzter Zeit kleiner geworden, viele Verletzte plagen die Welheimer. Ob Biegiesch am Ostermontag aus dem Vollen schöpfen kann, ist noch unklar.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

TB Oberhausen - FC Polonia

BVO II - Viktoria 21

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Kommentare: 18
  • #1

    KL B (Samstag, 30 März 2013 10:50)

    Viel Glück an die Zweitvertretung von Fortuna!!!
    Zeigt den Kickern aus Sterkrade 72 eure neue Platzanlage auf bottroper Art...

  • #2

    Viel Erfolg (Samstag, 30 März 2013 11:35)

    Viel erfolg Fortuna 2 ! zeigt denen wo der Frosch die Locken hat und Spielt für Fuhlenbrock ! Ihr Packt das !!!

  • #3

    Bottroper (Samstag, 30 März 2013 12:56)

    Echt Arm, dass hier nicht über die Kreisliga B Gr. berichtet wird.
    Sowohl SV 1911 alsauch DSB II mischen oben mit.
    Da scheint mir ein Berichterstattung wichtig.

    Gruß Bottroper

  • #4

    Bottroper (Samstag, 30 März 2013 13:38)

    Zwei Sachen muss ich mal loswerden. ich bin mal jetzt schon gespannt auf den Kommentar zum Spiel wenn Herr gbür über die fette Niederlage sprechen muss. Wie kann man so unrealistisch und hochmütig sein! Zweitens hat die Qualität hier bei den berichten deutlich nachgelassen. Schade eigentlich. War zu Beginn sehr vielversprechend.

  • #5

    @Bottroper (Samstag, 30 März 2013 21:31)

    Die Gruppe ist entschieden ;) nur mal so ...

  • #6

    Egon K. (Sonntag, 31 März 2013 00:19)

    Auf geht's 72 Kämpfen und Siegen.
    Bärenstark die Truppe.
    Wir sind richtig gut drauf, wir freuen uns auf die " Bottroper Art ", das motiviert um so mehr. Kampf Kampf Kampf

  • #7

    GO BOTTROP (Sonntag, 31 März 2013 03:25)

    Zieht den Postlern die Leder Hoden aus Ebel... Viel Glück Jungs

  • #8

    DSB 2 (Sonntag, 31 März 2013 13:47)

    Lieber aufmplatz team
    Dostlukspor 2 spielt um aufstieg in die A-Liga
    warum wird nicht ein satz über die jungs berichtet??
    über alle anderen B-ligesten wird meistens berichtet und die meisten davon haben mit aufstieg nichts zutuhen

  • #9

    haha (Sonntag, 31 März 2013 13:48)

    Wo ist denn die KLB Gr.1 entschieden? Aber Batenbrocker Ruhrpott Kicker und SSV nicht oder was? Selbst Barisspor II hat noch bessere Karten, um den Klassenerhalt zu schaffen als SSV 51

  • #10

    Björn (Sonntag, 31 März 2013 14:59)

    Der SV Vonderort ist nach einem 0:7 Pausenrückstand nicht mehr aufs Feld gekommen,wie peinlich für den Verein.

  • #11

    latte (Sonntag, 31 März 2013 20:26)

    viel glück alle bottroper teams ,und vorwärts brauuch mehr als glück

  • #12

    Oberhausener (Sonntag, 31 März 2013 21:40)

    Zu 4:

    Was spricht denn gegen die Aussagen von Herr Gbür ?

  • #13

    Fairplay (Sonntag, 31 März 2013 22:06)


    DSB 2 hat z.B. im Spiel gegen Safakspor die fairplay Regeln gebrochen:

    Die Spieler Akin Uzal und Sercan Istek waren an diesem Spieltag nicht spielberechtigt für Doslukspor 2!

    Also, warum sollte man über die dieses Team berichten, da sie die Regeln nicht beachten und sich so die Siege "erschwindeln".

    Das Spiel von Doslukspor 2 muss eigentlich als Sieg für Safakspor gewertet werden.

  • #14

    @ viel Erfolg (Sonntag, 31 März 2013 22:38)

    Wir spielen nicht für Fuhlenbrock oder für irgendeine andere Mannschaft! Wir wollen lediglich alle unsere Spiele Posiitiv für uns bestreiten!

    Also Hör auf hier Feuer zu legen!

  • #15

    Regelkunde (Montag, 01 April 2013 01:13)

    Mir ist etwas aufgefallen, bei der Begegnung Safakspor (2) - Dostlukspor (2) ( 26.03.13 ) haben die Spieler Sercan Istek und Akin Uzal mitgespielt. Diese beiden Spieler haben aber vorher gegen GA Möllen am ( 24.03.13 ) gespielt. Eigentlich durfte die gar nicht in Safakspor mit spielen. Könnte ein Einspruch von einem Verein kommen. Das ist doch Dummheit.

  • #16

    tipper (Montag, 01 April 2013 03:55)

    VfB-wupp 2:0
    SVR-Lohberg 3:0
    DSB-Tura 1:3
    Fortuna 5:0
    Ebel 2:1
    Vor08 verliert0:3
    DSBII gewinnt2:0
    SVFortuna gewinnt 1:0

  • #17

    Björn (Montag, 01 April 2013 11:45)

    Rezulski alles klar bei dir wo ist vonderort geblieben

  • #18

    @ fairplay&regelkunde (Montag, 01 April 2013 12:20)

    Begründe was wurde denn falsch gemacht???