5 Fragen an ... Kevin Steuke

Kevin Steuke wechselte vor vier Jahren vom Essener Verein SV Burgaltendorf an die Landwehr. Bei Rot-Weiß Oberhausen durchlief er zuerst zwei Jahre die A-Jugend bis er im Kader der zweiten Mannschaft erste Erfahrungen im Seniorenbereich hat sammeln können. Nach nur wenigen Spielen wurde er von keinem geringeren als Mario Basler in den Kader der damaligen Drittligamannschaft berufen und debütierte beim Spiel gegen den VfL Osnabrück. Seit der aktuellen Spielzeit, leider eine Liga tiefer, ist Kevin fester Bestandteil der ersten Mannschaft. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und immer wieder auftretenden Verletzungen ist er seit Restrundenbeginn nicht mehr aus der Startelf wegzudenken.

5 Fragen an ...

Kevin Steuke, Spieler bei Rot-Weiß Oberhausen

Auf’m Platz: „Kevin, ihr habt als Team jetzt 12 Punkte aus den letzten sechs Spielen einfahren können. Jedoch gab es zuletzt leider zwei Niederlagen. Wie optimistisch bist Du, dass der Klassenerhalt in diesem Jahr auf jeden Fall geschafft wird?“

Steuke: „Klar, die Niederlage gegen die Reserve von Möchengladbach tut uns sehr weh. Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden. Nach der Winterpause konnte man aber erkennen, dass unsere Tendenz klar nach oben zeigt. Auch das Spiel gegen Wiedenbrück haben wir leider sehr unglücklich verloren. Positiv stimmt mich auch, dass wir in unserer Mannschaft erfahrene Spieler wie Benny Weigelt, Marcel Landers oder eben Mike Terranova haben. Die Jungs haben bereits in der Vergangenheit Erfahrungen im Abstiegskampf gesammelt, von denen wir als komplette Mannschaft profitieren können.“

 

Auf’m Platz: „Seit dem Beginn der Restrunde bist Du in der Startelf zu finden. Unter anderem hast Du Ralf Schneider, einen Spieler von dem man sagt, dass er im Team der „beste Fußballer“ sei, verdrängt. Hat Dich das eher unter Druck gesetzt oder hat Dich das eher beflügelt?“

Steuke: „Zuerst einmal muss ich sagen, dass auch ich finde, dass Ralf ein wirklich guter Fußballer ist. Es macht Spaß, ihm im Training zuzusehen. Ich setze mich deshalb aber nicht unter Druck und mache mir keine Gedanken darüber, wer einmal auf der Position gespielt hat, welche ich nun spiele. Am Beispiel Ralf Schneider hat man in den letzten Spielen auch gesehen, dass er eine hervorragende Arbeit auch auf anderen Positionen abliefert. Ich für meinen Teil probiere dem Trainer in jedem Spiel mit guten Leistungen für sein Vertrauen zu danken.“

Kevin Steuke ist aus dem Regionalligakader nicht mehr wegzudenken.
Kevin Steuke ist aus dem Regionalligakader nicht mehr wegzudenken.

Auf’m Platz: „Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft sammeln derzeit auch Spielpraxis in der U23. Dort können sie sich wieder für Einsätze in der Regionalliga empfehlen...“

Steuke: „Bevor ich Teil der ersten Mannschaft sein durfte, habe ich ja auch in der U23 gespielt. Diese spielt ja nur eine Liga tiefer als wir, daher ist das Niveau dort sehr ähnlich. Ich finde, es ist auch keine Bestrafung, wenn ein Spieler dort eingesetzt wird, sondern vertrete viel mehr die Meinung, dass man die U23 auch als Chance nutzen kann, sich wieder neu für die Aufgaben in der Regionalligamannschaft anzubieten. Mit guten Leistungen im Spiel aber auch in jeder Trainingseinheit versuche ich, derartige Gedanken für meine Person erst gar nicht aufkommen zu lassen.“

 

Auf’m Platz: „Wie ich weiß, schaust Du Dir auch in Deiner Freizeit gerne Fußballspiele an. Unter anderem habe ich Dich mal bei einem Spiel des SV Burgaltendorf gesehen, Deinem alten Verein. Hast Du noch guten Kontakt zu diesem Club und woraus resultiert dieser?“

Steuke: „Ich bin ein fußballverrückter Mensch. Das war so und wird auch immer so sein. Meinen alten Verein SV Burgaltendorf besuche ich des Öfteren. Denn vor meinem Wechsel zu Rot-Weiß Oberhausen, in der B-Jugend, habe ich hier gespielt und mich wohl gefühlt. Den Trainer der ersten Mannschaft und etliche Spieler aus dem Team kenne ich privat und es bringt mir Spaß, den Jungs zuzusehen. Aber ich schaue generell gerne Fußball und wenn wir mal frei haben, gucke ich gerne Spiele von Mannschaften in denen gute Freunde von mir spielen.“

 

Auf’m Platz: „Welchen Tipp würdest Du jedem Nachwuchsspieler geben, dessen Ziel es ist, im bezahlten Fußball unterzukommen?“

Steuke: „Man sollte sich auf jeden Fall sicher sein, dass man diesen Schritt wirklich gehen möchte. Denn professionell Fußball zu spielen, heißt auch verzichten können. Beispielsweise auf nächtelanges Feiern, wenn am nächsten Morgen eine Trainingseinheit ansteht. Man sollte außerdem immer an sich glauben und viel trainieren. Defizite müssen erkannt und ausgebessert werden. Dazu muss man sich auch mal was sagen lassen und lernen, Rückschläge zu akzeptieren und mit diesen richtig umzugehen. Aus jeder negativen Erfahrung muss man das Beste für sich herausziehen.“

 

Wir danken Kevin Steuke  für das Gesprüch und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft und viel Erfolg bei der Umsetzung seiner Ziele.

 

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