5 Fragen an ... Pascal Pfeifer

Pascal Pfeifer ist sicherlich einer von vielen talentierten Fußballern in Bottrop und Umgebung. Nicht viele können jedoch von Einsätzen in der Oberliga berichten und schon gar nicht unter der Fittiche von Olaf Thon, Fußball-Weltmeister von 1990. So richtig durchsetzen konnte sich Pfeifer leider nicht und kehrte zu seinem Verein, dem SV Rhenania, wieder zurück, um diesmal nicht den großen Schritt zu wagen, sondern mit seinem Verein Schritt für Schritt etwas Großes zu erreichen. Grund genug um mit dem jungen Stürmer zu sprechen. Wir sprachen über seinen Verein, seine Ziele und die Stimmung innerhalb des Teams.

5 Fragen an ...

Pascal Pfeifer, Stürmer beim SV Rhenania Bottrop

Auf'm Platz: Was hat Dich dazu bewegt weiter für den SV Rhenania auch in der neuen Saison zu spielen?

Pfeifer: Ein erfolgversprechendes Team zu haben - und das haben wir. Der größte Teil hat bis jetzt zugesagt, aber ich bin mir sicher, dass alle bleiben werden - und das war mir wichtig. Ich fühle mich wohl bei Rhenania und komme mit allen im Verein gut zurecht. Zudem ist es auch von Vorteil, dass der Platz direkt bei mir in der Nähe ist. Desweiteren verfolgt die sportliche Leitung ein Ziel, welches ich auch verfolge und das hat mich überzeugt. Das wir auch nächste Saison oben mitspielen werden steht für mich schon fest, wobei wir in dieser Saison noch die Chance haben für was ganz Großes - dies kriegen wir aber auch nur hin, wenn wir Woche für Woche konstant unsere Leistung bringen. Wenn man sich dann noch punktuell verstärken kann, ist es natürlich eine tolle Sache, denn Konkurrenzkampf belebt das Geschäft wie das so schön heißt. Bei zwei bis drei neuen Spieler würden wir auch noch flexibler werden, in der Breite noch besser aufgestellt sein und zum Beispiel etliche Verletzte besser ersetzen können. Oft hatten wir durch Verletzungen eine dünne Personaldecke oder Leute haben auf ungewohnten Positionen spielen müssen, was sie aber gemeistert haben.

Auf'm Platz: Welche andere Angebote/Alternativen gab es und waren die für Dich interessant?

Pfeifer: Es gab Anfragen aus der Bezirks,- Landes,- und Oberliga. So richtig interessant war eine Anfrage aus der Landesliga, wo ich mir auch  ernsthaft  Gedanken darüber gemacht habe. Es ist auch eine gute Adresse, aber da, wo die sind, möchte ich auch mit dem SV Rhenania auch hin.

Auch an der Playstation ein erfolgreicher Schütze: Pascal Pfeifer.
Auch an der Playstation ein erfolgreicher Schütze: Pascal Pfeifer.

Auf'm Platz: Wie ist die Stimmung innerhalb des Teams und zwischen Dir und Trainer Oliver Dirr?

Pfeifer: An der Stimmung tut sich bei uns fast nie was, die ist so gut wie immer Top. Jeder kommt mit jedem klar - ob auf oder neben dem Platz. Wir haben Spaß mit dem nötigen Ehrgeiz beim Training und beim Spiel. Nach Niederlagen ist es schon mal,  dass die Stimmung eine kleine Talfahrt macht, aber unser Trainer Oliver Dirr schafft es, dann uns auch wieder aufzumuntern und uns neu zu motivieren. Ich denke, alle kommen gut mit dem Trainer zurecht - nicht nur ich. Er bringt viel Spaß in die Truppe, wann es aber wieder ernst werden muss, weiß er auch und dann werden die Zügel auch wieder etwas straffer gezogen, was auch ganz normal ist.
Sauer sehe ich den Olli öfter, wenn er im Training in die Kiste geht und ich ihm die Bälle von links nacht rechts ins Tor jage. Da kann er sich ganz lang machen - und manchmal hält der auch mal einen, wenn der Wind mitspielt. 

Auf'm Platz: Welche persönlichen und sportlichen Ziele verfolgst Du und welche mit dem SV Rhenania?

Pfeifer: Sportlich möchte ich auf jeden Fall nochmal etwas höher spielen; es hätte auch ab der kommenden Saison schon sein können. Aber vielleicht kommt es ja auch so mit ein bisschen Glück. Ich sehe erstmal die Landesliga als Ziel für mich, dies am liebsten mit dem SVR, aber allzulang möchte ich auch nicht warten. Zutrauen kann ich mir auch eine weitere Liga höher, allerdings dieses mal mit kleinen Schritten. Deshalb sehe ich mein Niveau erst einmal in der Landesliga, alles andere wird man dann sehen.

Auf'm Platz: Welche besonderen Momente hast Du bisher in Deiner noch jungen sportlichen Karriere erleben dürfen?

Pfeifer: Den Wechsel damals in die Oberliga von Rhenania nach Westfalia Herne. Ein weiterer schöner Moment war der Anruf von Olaf Thon, als ich arbeiten war, er mich anrief und mich zum Probetraining eingeladen hat und mich dann von Herne zum VfB Hüls geholt hat. Einsätze hätte ich mir bei beiden Vereinen mehr gewünscht, dennoch tolle Erlebnisse in solch einer Liga, die Zuschauer, die Fahrten, das ganze drum herum waren toll und man hat jede Menge Erfahrung mitnehmen können. Tolle Erlebnisse hatte ich auch auf Schalke, wo ich in der Jugend eine zeitlang gespielt habe und wir die Kabinen mit den Profis im Parkstadion hatten und die uns dann immer über den Weg gelaufen sind, was nichts Alltägliches ist beziehungsweise heute gar nicht mehr gibt.

 

Wir wünschen Pascal Pfeifer alles Gute für seine Zukunft und viel Erfolg bei der Umsetzung seiner Ziele.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Inspector Gadget (Donnerstag, 21 März 2013 16:25)

    Klasse Pascal! Schieß deine Jungs heute Abend an die Tabellenspitze!!!