Stellungnahme vom Bürgermeister und Peter Breßer-Barnebeck

Der Pressesprecher der Stadt Gladbeck, Peter Breßer-Barnebeck, ist mit Vorwürfen des Herrn Ulrich Wloch konfrontiert worden, er habe diesen unter dem Pseudonym „Rolf Schlaegel“ im WAZ-Forum DerWesten „beleidigt“. Dazu bezogen nun der Bürgermeister der Stadt Gladbeck, Ulrich Roland, und Peter Breßer-Barnebeck selbst, in einer Pressemitteilung Stellung.

Die Pressemitteilung ist von der Stadt Gladbeck. Sie erreichte die Auf'm Platz-Redaktion am Mittwochnachmittag und bezog zu Vorwürfen von Ulrich Wloch Stellung, die hier auch noch einmal nachzulesen sind. Im Folgenden die Stellungnahmen von Bürgermeister Ulrich Roland und Gladbecks Pressesprecher Peter Breßer-Barnebeck:

Bürgermeister Ulrich Roland:

"Ich bin von Herrn Breßer-Barnebeck am Abend des 19. März 2013 telefonisch darüber informiert worden, dass er von der WAZ mit dem Vorwurf des Herrn Ulrich Wloch konfrontiert wurde, er habe diesen unter dem Pseudonym „Rolf Schlaegel“ in Internetforen angegangen. Er sagte mir, dass er gegenüber der WAZ bestätigt habe, in der Vergangenheit privat unter dem Pseudonym Rolf Schlaegel geschrieben zu haben. Herr Breßer-Barnebeck hat dies nicht im dienstlichen Auftrag getan. Herr Breßer-Barnebeck ist für die Stadt Gladbeck seit fast 25 Jahren als Pressesprecher unter verschiedenen Stadtdirektoren und Bürgermeistern unterschiedlicher Parteizugehörigkeit tätig. Ich kenne ihn seit seinem Dienstantritt als außerordentlich engagierten und gegenüber der Stadt loyalen Kollegen. Hieraus erklärt sich für mich, dass er sich auch privat zu kommunalpolitischen Themen äußert. Ob dies in einer zu beanstandenden Form geschehen ist, wird zurzeit geklärt. Ich habe die Personalabteilung der Stadtverwaltung gebeten, das Herrn Breßer-Barnebeck vorgeworfene Verhalten zu prüfen. Darüber hinaus habe ich einen Rechtsanwalt mit der Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft Essen beauftragt."

Pressesprecher Peter Breßer-Barnebeck:

"Ich habe mich in der Vergangenheit unter einem Pseudonym an verschiedenen Diskussionen in moderierten Internetforen wie DerWesten beteiligt. Ich habe dies, wie fast alle anderen Nutzer von DerWesten, unter einem Pseudonym getan. Daraus wird deutlich, dass es sich bei diesen Eintragungen um meine persönliche Meinung handelt. Soweit es um städtische Positionen ging, erfolgte dies stets unter Klarnamen. Meine Beiträge waren pointiert, deftig, oft humorvoll-ironisch. Wer die Diskussionen auf DerWesten verfolgt, weiß, dass dort ähnlich oder deutlich drastischer formuliert wird. Von der Staatsanwaltschaft bin ich bisher über die Vorwürfe nicht informiert worden. Daher habe ich heute einen Rechtsanwalt mit Akteneinsicht beauftragt. Schon jetzt möchte ich allerdings betonen, dass ich mit meinen Internetbeiträgen niemanden beleidigen oder persönlich verunglimpfen wollte. Sofern jemand sich doch persönlich getroffen fühlt, tut mir dies leid und ich bitte dies zu entschuldigen."

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Kommentare: 13
  • #1

    Gladbecker Bürger (Mittwoch, 20 März 2013 18:36)

    Leider hat sich mit dieser Aktion der Pressesprecher ins Abseits katapultiert. Das geht gar nicht. Er muss sich bewußt sein, dass seine Kommentare immer mit der Position im Zusammenhang gesehen wird. Dies jetzt als Privatperson abzutun ist lächerlich. Es gibt leider jetzt leider für ihn nur eine Lössung und die ist der Rücktritt als Pressesprecher der Stadt Gladbeck. Wie naiv muss der Pressesprecher sein, der denkt, man würde privat und beruflich bei ihm trennen? Er repräsentiert immer die Stadt.
    Gruß von einem Gladbecker Bürger ( kein Fan vom SVZ )

  • #2

    jannis (Mittwoch, 20 März 2013 21:06)

    Er ist seit 25 Jahren pressesprecher der Stadt gladbeck und nur weil er sich jetzt mit dem ach so großen Sv zweckel angelegt hat soll er zurück treten?!?. Er hat einen Fehler gemacht aber was zur Hölle denkt ihr zweckeler eigentlich. Ihr habt doch mit den ganzen geheule in der Öffentlichkeit angefangen und jetzt wo einer seine private Meinung öffentlich geäußert hat wird mit Anwälten gedroht. Das geht zu weit und wird aus zweckeler seite nur aus trotz gemacht weil sich Ja keiner kümmert. Am besten sollte Das ganze Geld Das nach zweckel fließt gestrichen werden geht doch eh nur in den hals der ersten, sonst würden schon längst neue Kabinen stehen. P.s. bitte jetzt keine Anwälte einschalten Herr wloch!

  • #3

    Tim J. (Mittwoch, 20 März 2013 22:41)

    Ist das ein riesen Kindergarten!
    Erwachsene Menschen, man man man...

  • #4

    Lacher Jannis (Mittwoch, 20 März 2013 23:04)

    Du bist doch bestimmt der Pressesprecher Breßer-Barnebeck. Lach

    "Private Meinung"? Hast du überhaupt gelesen worum es geht?? "Wird mit Anwälten gedroht"? Es wird mit Anwälten gedroht, weil der Herr BB mit einem falschen Namen Beleidigungen ausgesprochen hat.
    Einige Leute hier sind wirklich der Hammer :-)

  • #5

    Skandal (Mittwoch, 20 März 2013 23:28)

    @Jannis

  • #6

    Bottroper (Donnerstag, 21 März 2013 09:40)

    Aus Sicht des SV Zweckel an für sich eine falsche Vorgehensweise.
    Zur Verwirklichung der angestrebten Modernisierungen wäre es klüger gewesen die Fakten intern dem Bürgermeister zu präsentieren. Ein Gentelmans Agreement abzuschließen. Stillschweigen seitens Zweckel, Änderungen des Kritereikatalogs seitens der Stadt zu gunsten des SV Zweckels. Zweckel hätte Kunstrasen und Kabinen in 2014 bekommen.
    Nun schlägt man sich auf Seite der CDU. Die Kluft zwischen Stadt und SV Zweckel wird zu einem unüberwindbaren Canyon. Einigung ausgeschlossen. Ich sehe da keine Perspektive für den SV Zweckel auf mittlere Sicht eine Aufwertung der Infrastruktur durch die Stadt bezuschust zu bekommen. Ohne aufgewertete Infrastruktur wird es schwierig im Falle eines Aufstiegs die Lizenz für die Oberliga zu bekommen. Auch ein dauerhafter Betrieb in der Verbandsliga ist mit dieser Anlage schwierig..
    Man hätte eine win-win-Situation erzeugen können. Dies hat Hr. Wloch verpasst und findet sich in einer loose-loose-Situation wieder.

    Man gratuliert

    Der Stratege

  • #7

    MN (Donnerstag, 21 März 2013 10:59)

    Sehe das genauso wie #6
    Dem ist eigentlich nichts hinzu zufügen.

  • #8

    SVZ (Donnerstag, 21 März 2013 11:33)

    Der Uli Wloch ist wie der Uli Hoeneß.(Als er Christoph Daum entlarvte)
    Wenn er die Katze aus dem Sack lässt,dann steckt da auch was hinter.
    Er wird dies nicht unüberlegt gemacht haben.

  • #9

    Tipp (Donnerstag, 21 März 2013 12:25)

    Verklagt doch auch die Stadt.

  • #10

    Leser (Donnerstag, 21 März 2013 12:44)

    Diese Angelegenheit ist viel zu unbedeutend, als das sie es wert wäre in einer solchen Art und Weise thematisiert zu werden.

    Hier geht es um einen Provinzclub, der gerne von einer Stadt noch mehr Subventionen bekommen möchte. Einzig der soziale Auftrag eines Fußballvereines wie dem SV Zweckel ist unterstützenswert. Von Landes- oder möglicherweise Oberligafußball hat eine Kommune rein gar nichts. Warum also unnötig Geld, das faktisch nicht vorhanden ist, hineinstecken?

    Lieber SV Zweckel, liebe Fußballvereine, steigt von eurem hohen Ross herab und macht euch nicht wichtiger als ihr seid. Ihr wisst oft gar nicht wie gut es euch eigentlich geht, denn die "guten alten Zeiten" in denen Milch und Honig geflossen ist, sind vorbei.

  • #11

    DD (Donnerstag, 21 März 2013 13:17)

    Es handelt sich sicher um eine peinliche Nummer des Herrn BB. Aber auch die Art und Weise von Herrn Wloch ist peinlich.

    Das Erschreckende an der ganzen Nummer ist die Niveaulosigkeit zweier Amtsträger im öffentlichen Dienst...

  • #12

    Kenner (Donnerstag, 21 März 2013 13:57)

    Der arme SV Zweckel!!
    Soll der Stienen doch den Kunstrasen finanzieren... Dann bräuchten wir uns hier diese dummschwätzerei alle nicht antun!!!
    MfG
    Ach und der SV Zweckel ist nicht der Mittelpunkt der Erde;)!

  • #13

    curry wurst (Donnerstag, 21 März 2013 16:58)

    @10 Dazu ist nichts mehr zu sagen.
    Super Kommentar !!