Rovers-Elf feiert kuriosen Derbysieg

Auch zahlreiche Bottroper und Oberhausener Klubs hatten heute unfreiwillig spielfrei. Die, die spielten, taten sich teilweise schwer. Der Spitzenreiter SC 20 kam nicht über ein Unentschieden beim Tabellenletzten hinaus. Immerhin: Blau-Weiß Oberhausen trotzte dem Tabellenzweiten ebenfalls einen Punkt ab, während bei Adler Osterfeld die verrücktesten fünf Minuten in dieser Saison gespielt wurden. Einen ganz wichtigen Erfolg feierte GW Holten im heutigen Heimspiel, während die Spitzenmannschaften der Kreisliga A heute allesamt ihre Muskeln spielen ließen. Ein dramatisches Keller-Duell gab es im Derby bei Post Oberhausen zu bestaunen.

Landesliga

SuS Haarzopf - VfB Bottrop Verlegt

Das Spiel wurde auf den 17. April verlegt!

SV Burgaltendorf - Arminia Klosterhardt Verlegt

Das Spiel wurde auf den 24. April verlegt!

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

FC Remscheid - TSV Ronsdorf Verlegt auf 24. April

RW Essen II - ESC Rellinghausen 0:0

ASV Wuppertal - Vogelheimer SV Verlegt auf 24. April

SSV Sudberg - Vohwinkel Wuppertal Verlegt auf 25. April

Spvg Schonnebeck - SC Velbert 0:0

Bezirksliga - Gruppe 4

TuS Essen Holsterhausen - SC 20 Oberhausen 2:2 (0:1)

Essen-Holsterhausen macht seinem Ruf alle Ehre und punktet dank der vielen Neuverpflichtungen in der Winterpause weiter fleißig gegen den Abstieg. Der Tabellenletzte knüpfte dem Tabellenersten Spielclub 20 Oberhausen ein 2:2 (0:1) ab, das in den Augen von SC 20-Trainer Thorsten Möllmann auch gerecht war. „Ich bin mit dem einen Punkt zufrieden, auch wenn wir zweimal geführt haben“, so Möllmann, der weiterhin nichts gegen eine Statistik machen kann, auch wenn es eine 100 prozentige Steigerung gab. „Bisher haben wir immer alle 11 Uhr-Spiele verloren“, so Möllmann weiter, der mit seiner Mannschaft schon am Vormittag in Essen spielen musste. „Wir haben zwar gegen den Tabellenletzten gespielt. Aber Holsterhausen spielt nicht mehr wie der Tabellenletzte. Ich habe mich mit dem 1. Vorsitzenden unterhalten. In der Winterpause sind neun neue Spieler gekommen, sechs davon haben es auf Anhieb in die erste Elf geschafft. Wir konnten uns hingegen gar nicht verstärken, da sieht man dann die Unterschiede“, gab der Gäste-Trainer zu Protokoll.

   Dabei kassierte der Spitzenreiter den Ausgleich erst fünf Minuten vor Schluss. „Wir haben zweimal geführt und hätten nach dem 2:1 auch das 3:1 machen müssen. Aber es hat nicht sollen sein, dafür stehen uns noch 14 Heimspiele bevor und die anderen Teams von oben müssen auch noch gegen Holsterhausen spielen. Das wird nicht einfach für die“, gab Möllmann zu Protokoll. 

Tore: 0:1 Thomas Krebs (6.), 1:1 (47.), 1:2 Ümit Ertural (72.), 2:2 (85.)


TuS Essen West - BW Oberhausen 0:0 (0:0)

Ein Sieg wurde es zwar nicht, doch die Oberhausener holten sich den Punkt, der ihnen gegen SC 20 verwehrt geblieben worden ist. Das große Problem der Gäste war die schlechte Chancenverwertung, doch im Gegensatz zur vorherigen Woche, hatten die Blau-Weißen dieses Mal das Glück auf ihrer Seite. Mit der Punkteteilung unterstütze BWO zugleich den Tabellenführer SC 20, der ebenfalls nur Unentschieden spielte, wodurch sich die Distanz zu Tabellenplatz Zwei zumindest nicht verkleinerte.

   Die ersten 45 Minuten waren jene von der eher unauffälligen Sorte. Beide Teams erspielten sich hüben wie drüben einige Torchancen, eine 100-prozentige gab es jedoch nur auf Seiten der Gäste. Fatih Uzun scheiterte nach einem schönen Querpass freistehend vor dem Keeper der Essener und verpasste es somit, seine Farben in Führung zu bringen.

    Mit Beginn der zweiten Hälfte musste BWO-Coach Jörg Lieg mit ansehen, wie sich seine Elf selbst dezimierte. Maik Köhnes sah nach einem Wortgefecht mit dem Unparteiischen die zweite gelbe Karte, was gleichbedeutend mit der Ampelkarte ist. "Das war unnötig. Manchmal muss man einfach den Mund halten", ärgerte sich Lieg. 35 Minuten hatten seine Männer nun in Unterzahl noch vor sich. Und es waren starke 35 Minuten. Natürlich ergaben sich jetzt Freiräume für den Tabellenzweiten, doch eine gute konzentrierte und vor allem stabile Defensivarbeit machten die Offensivbemühungen der Essener immer wieder zu Nichte. Durch die verstärkte Defensivarbeit mussten sich die Blau-Weißen immer wieder aufs Kontern beschränken. Und wie schon in Halbzeit Eins vergaben die Gäste freistehend vor dem Tor. Marcel Kielczewski kam zwar am Torwart vorbei, doch das Spielgerät rutschte ganz knapp am linken Pfosten vorbei. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff dann der Schock: Elfmeter für TuS. Doch bei Torwart Jens Dowedeit war keine Nervosität zu spüren. Er blieb lange stehen und konnte somit das Elferduell für sich entscheiden und hat damit seiner Mannschaft den Punkt gerettet.

   "Am Ende wäre es fast noch einmal schief gegangen. Natürlich ist der Punkt ein wenig glücklich, aber die Jungs haben heute ein super Spiel gemacht. Wir hatten auch selber Chancen auf den Dreier, aber besser ein Punkt als gar keiner", freute sich BWO-Trainer Jörg Lieg.

Tore: Fehlanzeige

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte Maik Köhnes (BWO/50./Meckern), Jens Dowedeit (BWO) hält Foulelfmeter (90.)


TSV Safakspor - SF Königshardt 0:3 (0:2)

Auch gegen die Sportfreunde Königshardt war für den Landesliga-Absteiger nichts zu holen. Der Tabellenvorletzte verlor gegen den Tabellenfünften mit 0:3 (0:2) und das, obwohl sogar „Mister Oberhausen“ Carsten Kemnitz sogar 90 Minuten lang heute die Fußballschuhe für den TSV schnürte. Und obwohl die Königshardter ohne Gegentor gewannen und ihre eindrucksvolle Serie ohne verlorene Spiele weiter ausbauten, war Gäste-Trainer Robert Reichert nicht ganz zufrieden. „Klar freue ich mich, dass wir gewonnen haben. Aber meine Freude hält sich insgesamt in Grenzen. Bei allem Respekt dem TSV gegenüber, aber wir haben heute nicht gut gespielt“, so Reichert, der zugab, dass auch die Gastgeber gute Chancen hatten.

   Dem konnte auch sein Gegenüber, Carsten Kemnitz zustimmen. „Wir sind alleine viermal alleine auf das gegnerische Tor zugelaufen und hatten gute Chancen. Aber der gegnerische Keeper hat mehrmals gut reagiert“, so Kemnitz. Auch Reichert bedankte sich bei seinem Schlussmann Kevin Luft, „der zweimal hervorragend die Bälle aus den Ecken gefischt hat“. Dennoch nahm alles auch seinen vermeintlich gewohnten Lauf. Nurtekin Bulut und Christian Hinz trafen bereits in Hälfte Eins für die Gäste, bevor es aber Urlaubs-Rückkehrer David Reuschenbach noch einmal spannend machte. Der Offensiv-Mann flog noch vor dem Pausentee mit der Ampelkarte vom Platz, so dass die Sportfreunde die kompletten zweiten 45 Minuten in Unterzahl agieren mussten. Dennoch vermochte der TSV nicht das Spiel noch irgendwie zu drehen. „Schade, dass wir uns um unseren Lohn gebracht haben. Im Vergleich zum Spiel letzte Woche haben wir uns um 100 Prozent gesteigert. Aber das war ja auch nicht schwierig. Heute hat die kämpferische Leistung gestimmt, das war ein ordentlich Spiel“, zeigte sich Kemnitz trotz der Niederlage nicht total unzufrieden. Einige Umstellungen hatten dem Gastgeber wohl gut getan, auch wenn Winterneuzugang Mark Skowronek nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung mit dem 3:0 alles klar machte (75.). „Danach haben wir zu umständlich gespielt und hätten trotz Unterzahl noch höher gewinnen müssen“, gab Reichert zu Protokoll.

   Kemnitz erkannte die Niederlage an. „Der Klassenerhalt ist nun nicht mehr möglich, das müssen wir einfach einsehen und akzeptieren. Es gilt dennoch sich in den letzten Spielen sich vernünftig zu verkaufen und somit vielleicht auch noch dem einen oder anderen Verein wie beispielsweise 06/07 beim Kampf um den Klassenerhalt zu helfen.“

Tore: 0:1 Nurtekin Bulut (35.), 0:2 Christian Hinz (37.), 0:3 Mark Skowronek (75.)

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rot David Reuschenbach (Königshardt/41./Wiederholtes Foulspiel)


Adler Osterfeld - Sterkrade 06/07 2:3 (1:0)

Fußballherz, was willst Du mehr? Noch nie passte diese Weisheit besser als am heutigen Tage nach dem Derby zwischen Adler Osterfeld und Sterkrade 06/07. In einem vor allem in den letzten fünf Minuten völlig verrückten Fußballspiel, setzten sich die Gäste um Trainer Dirk Rovers am Ende verdient mit 3:2 (0:1) durch. Dabei fielen in den letzten fünf Minuten drei Treffer und zudem flogen noch insgesamt drei Spieler vom Platz. 

Sterkrades Trainer Dirk Rovers war nach dem Spiel "fix und fertig".
Sterkrades Trainer Dirk Rovers war nach dem Spiel "fix und fertig".

   Adler-Trainer Achim Mawick hatte im Vorfeld noch davon gesprochen, dass es eigentlich kein Problem mit einem Heimsieg geben dürfte. Vorausgesetzt waren allerdings auch die Tugenden, die seine Mannschaft in der Vorwoche beim starken 5:0-Auswärtssieg in Essen schon gezeigt hatten. Doch davon war heute spätestens in Halbzeit Zwei nicht viel zu sehen. „Eigentlich sah es erst danach aus, dass wir alles unter Kontrolle hatten. Nach dem frühen 1:0 durch Tobi Hauner hatten wir Möglichkeiten zum 2:0“, so Mawick. Dem konnte auch sein Gegenüber, Dirk Rovers, zustimmen. „In dieser Phase hatten wir sicherlich auch Glück, dass Adler es versäumte, den nächsten oder die nächsten Treffer zu schießen.“ Es kam, wie es kommen musste und das Unheil nahm aus Sicht der Gastgeber bereits in der Halbzeitpause schon seinen Lauf. Denn Andre Badur hatte muskuläre Probleme und musste ausgewechselt werden. Badur zählte in den letzten Spielen zu stärken Akteuren auf Seiten des Adlers, er hatte sich nach seinem Kreuzbandriss wieder in die Mannschaft gekämpft. Nun zollte er wohl für die intensive Belastung der letzten Wochen den Tribut. „In der zweiten Halbzeit waren wir dann eigentlich nur noch durch Konter gefährlich, da hat 06/07 das Zepter in die Hand genommen und war spielbestimmend“, so Mawick. Und Rovers stimmte ihm voll und ganz zu. „Bis zum 1:1 habe ich bei meiner Mannschaft den Derbycharakter vermisste. Andererseits freute es mich dann, dass meine Mannschaft vor allem zum Schluss hin noch einmal zulegen konnte. Die zweite Halbzeit ging voll an uns.“ Dabei kamen insbesondere in den letzten fünf Minute „die Zuschauer voll auf ihre Kosten“, wie auch Rovers nach dem Spiel zu Protokoll gab, der nach den 90 Minuten „auch fix und fertig, aber auch glücklich“ war.

Adler-Trainer Achim Mawick vermisste bei seiner Mannschaft die Derby-Leidenschaft.
Adler-Trainer Achim Mawick vermisste bei seiner Mannschaft die Derby-Leidenschaft.

   Dabei bewies der Gäste-Trainer vor allem ein glückliches Händchen. Winterneuzugang Thomas Dziedzic, der beim B-Ligisten Sterkrade 72 vorher spielte und nun eigentlich für die Reserve von 06/07 kickt, legte zunächst das 1:1 durch Bülent Demirci auf (71.), um 14 Minuten später sogar selbst die erstmalige Führung für seine Elf zu besorgen. Mit dem 1:2 überschlugen sich ab der 85. Minute die Dinge und selbst die Trainer sprachen von kuriosen Szenen, die man selten im Fußball so gesehen habe. Zunächst senkte sich eine „Bogenlampe, für die trotz andere Zuschauermeinungen mein Keeper Denis Swiatkowski nichts konnte“ (Rovers) von Robert Trimbon zum 2:2 ins Netz. Der Ausgleich fiel im direkten Gegenzug nach dem 1:2. Zwischenzeitlich hatte Manuel Werner schon die Ampelkarte bei Adler gesehen. Nach dem 2:2 blieb keinerlei Luft zum Atmen. Denn schon wieder postwendend erzielte Sterkrade 06/07 wiederum den nächsten Führungstreffer. Torschütze war dieses Mal Sven Weinknecht. Und zudem flog Serhart Erdogan auch noch mit der Ampelkarte vom Platz, so dass nun nur noch zehn gegen zehn Spieler auf dem Feld kickten. „Danach haben wir es gleich wiederholt verpasst, das 4:2 zu erzielen, wobei der Schiedsrichter da meiner Meinung nach auch seinen Teil zu beigetragen hat“, war Rovers auf den Unparteiischen heute auch nicht all‘ zu gut zu sprechen. Den traurigen Schlusspunkt unter ein mitreißendes Derby setzte dann Danny Buttenbruch, der wegen grobem Foulspiel in der 90. Minute auch frühzeitig zum Duschen geschickt wurde.

   „Bei uns fehlte heute die Derby-Leidenschaft, dabei muss man gerade diese Derbys gewinnen“, stellte ein enttäuschter Mawick nach dem Spiel fest. „Wir hatten uns mehr versprochen, aber 06/07 hat heute verdient gewonnen.“ Darüber freute sich natürlich Dirk Rovers. „Danke für die Lorbeeren, jetzt muss ich mich erst einmal erholen.“ Und die Zuschauer wahrscheinlich auch, die sich über ein wahres Fußballfest freuen durften.

Tore: 1:0 Tobias Hauner (17.), 1:1 Bülent Demirci (71.), 1:2 Thomas Dziedzic (85.), 2:2 Robert Trimborn (86.), 2:3 Sven Weinknecht (87.)

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte Manuel Werner (Adler/85./Reklamieren), Gelb-Rote Karte Serhat Erdogan (Sterkrade/86./Unsportlichkeit), Rote Karte Danny Buttenbruch (Sterkrade/90./Grobes Foulspiel)

 

Adler Frintrop - Arminia Klosterhardt II 2:5 (1:1)

"Da muss der Trainer erst krank zu Hause bleiben, damit wir es schaffen, am Wasserturm zu gewinnen", schmunzelte Arminias-Teammanager Andreas Arold, der zusammen mit Co-Trainer Dirk Maganiec das Ruder übernahm. Und Christian Dahlbeck, mittlerweile schon seit 15 Jahren Trainer der Oberhausener, hatte ein starkes Spiel seiner Mannschaft verpasst. Hauptdarsteller des heutigen Sieges waren Jura Adolf und Nils Carstensen, die Landesliga-Coach Michael Lorenz aufgrund des spielfreien Sonntages der "Ersten", runter geschickt hatte. "Hier auch einen großen Dank an den Michael, dass er uns die Beiden zur Verfügung gestellt hat. Es macht Spaß zuzusehen, wenn so gute Spieler auflaufen", so Arold. Mit dem achten Saisonsieg geht es für die Arminia rauf auf einen einstelligen Tabellenplatz.

   Und es war ein ungefährdeter Dreier für die Elf vom Hans-Wagner-Weg. Bis auf je fünf Minuten in Halbzeit Eins und Zwei dominierten die Gäste diese Partie. Die Oberhausener kamen auch besser aus den Startlöchern als die Essener. Tore blieben jedoch trotz zwei guter Chancen aus. Diese Aufgabe übernahmenen dann die Adleraner nach einer guten Viertelstunde. Die Hausherren nutzten die Unachtsamkeit der Landesliga-Reserve für eine unbedrängte Flanke, die ihren Weg per Kopf in das Gehäuse von Kapitän und Torwart Norman Aloys-Seitz fand. Grund genug für das Trainerduo Arold/Maganiec eine geringfügige, aber doch sehr entscheidende Änderung vorzunehmen. Jura Adolf - kam zuvor über außen - war ab der 25. Spielminute die neue Schaltzentrale der Gäste. Diese Umstellung brachte nur zehn Minuten später den gewünschten Erfolg: Adolf mit einem schönem Pass auf Nils Carstenen, 1:1. Es sollte nicht seine erste Torbeteiligung am heutigen Sonntag werden. Bei dem Ausgleich blieb es dann auch bis zum Halbzeitpfiff.

   Raus aus der Kabine stach dann Adolf persönlich zu. Mit einem Doppelpack innerhalb von 14 Minuten drehte er die Partie zu Gunsten seiner Farben. Mit dem Zwei-Tore Vorsprung im Rücken plätscherte die Partie dann so vor sich hin. Adler machte auf, Arminia zog sich zurück, die Belohnung folgte auf dem Fuß: Anschlusstreffer in der 70. Minute. Das ließ sich die Armina nicht gefallen und drehte jetzt richtig auf. Auf Höhe der Mittellinie eroberte Florian Reuschenbach den Ball, hat dann das Auge für den mitlaufenden Adolf, der wiederum Nils Carstensen bediente und dieser zum 4:2 einschob. Das 5:2 und damit sein drittes Tor, besorgte Adolf mit einem Konter fünf Minuten vor Schluss dann persönlich.

   So stürmten die Oberhausener nach vier Jahren endlich den Wasserturm. Aufgrund der kämpferischen und läuferischen Leistung ging der Dreier völlig zu Recht an die Gäste. Zudem hatten die Oberhausener mit Jura Adolf (drei Tore/zwei Vorlagen) und Nils Carstensen (zwei Tore) zwei Spieler in ihren Reihen, die den Unterschied machten.

Tore: 1:0 (15.), 1:1/2:4 Nils Carstensen (35./78.), 1:2/1:3/2:5 Jura Adolf (35./46./60.), 2:2 (70.)


Die weiteren Partien in dieser Liga:

Tgd Essen West  - Union Frintrop 3:2

SC Frintrop - SC Phönix Essen 2:1

VfB Frohnhausen - DJK SG Altenessen 2:1

Sterkrade-Nord -> Spielfrei

Bezirksliga - Gruppe 9

GW Holten - Spvgg. Meiderich 3:0 (1:0)

"Wir stehen nun auf einem Nichtabstiegsplatz. Das ist natürlich für unsere in der Hinrunde geprügelte Seele", freute sich Holtens Pressesprecher nach dem klaren 3:0-Heimerfolg über die Spvgg. Meiderich, warnte aber zugleich: "Wir marschieren aktuell in die richtige Richtung, aber es wird noch ein langer und harter Weg."

   Vor dem Spiel mussten die Grün-Weißen die Ausfälle von Stammtorhüter Timo Grohmann und Ali Hazar verkraften, die der Grippevirus ausser Gefecht gesetzt hat. Doch die Mannschaft von Trainer Sladan Juko zeigte von Beginn an eine sehr engagierte Leistung und machte den Gästen von Beginn an klar, dass die Punkte in Holten bleiben würden. Es dauerte aber bis zur 43. Minute, ehe die Hausherren den erlösenden Treffer erzielen konnten: Merih Copur traf zum 1:0.

Freute sich über drei wichtige Punkte: Heiko Baxmann.
Freute sich über drei wichtige Punkte: Heiko Baxmann.

   Kurz nach dem Pausentee bekamen die Grün-Weißen einen Elfmeter zugesprochen. "Der ist berechtigt. Aber den pfeift auch nicht jeder", so Baxmann zu der Situation, als Björn Hlavaty zu weggeschoben wurde und der Unparteiische dieses Vergehen eines Meidericher-Akteurs mit Strafstoß ahndete. Mert Kilic nahm sich den Ball und traf in der 54. Minute zum 2:0. Eine Viertelstunde vor Schluss sorgte Björn Hlavaty für die endgültige Entscheidung: er traf zum verdienten 3:0 und stellte somit den Endstand her.

   "Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wider. Meiderich war zwar kampfstark, aber harmlos. Wir haben nichts zugelassen und können uns nun über drei wichtige Punkte freuen", resümierte Heiko Baxmann, der den Grund für den Sieg ausmachen konnte: "Der Teamgeist ist anders als in der Hinrunde. Über eine geschlossene Leistung, bei der jeder für den anderen kämpft, sind wir heute zu dem Sieg gekommen."

   Nun haben die Holtener allen Grund zur Freude: Nach langer Zeit kletterten die Grün-Weißen auf einen Nichtabstiegsplatz. Doch wie eingangs von Heiko Baxmann geschildert, wartet noch ein langer und harter Weg auf Holtens Mannschaft.

Tore: 1:0 Merih Copur (43.), 2:0 Mert Kilic (54., Foulelfmeter), 3:0 Björn Hlavaty (74.)


Dostlukspor - VfR 08 Oberhausen Verlegt

Die Partie wurde auf den 21. März verlegt!


Hilal Duisburg - SV Rhenania Verlegt

Die Partie wurde auf den 21. März verlegt!

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Spellen  - 08/29 Friedrichsfeld 0:1
TV Voerde - GA Möllen 0:1

SGP Oberlohberg - SF Hamborn II Verlegt auf den 21. März

TSV Bruckhausen - Genc Osman Duisburg Verlegt auf den 21. März

TuRa Duisburg - Hertha Hamborn 1:1

Kreisliga A

Post Oberhausen - Adler Osterfeld II 2:3 (1:0)

Was für ein dramatisches und spannendes Spiel an der Herderstraße bei Post Oberhausen. Fünf Tore, Führungswechsel, Platzverweise - die Zuschauer bekamen einiges geboten.

   Den besseren Start erwischten die Postler um Trainer Christoph Tapinos: Ramiz Hagjolli brachte die Hausherren in der 27. Minute mit 1:0 in Führung. "Ärgerlich, da wir vor dem Rückstand zwei 100 %-ige Chancen in Person Sven Bugla und Sven Adamski haben", so Adler-Coach Thorsten Jablonski, der trotz des Rückstandes nie das Gefühl hatte, heute mit leeren Händen nach Hause fahren zu müssen - und er sollte recht behalten.

   Nur ein paar Minuten nach dem 1:0 für Post gab es den ersten Platzverweis in diesem Spiel. Osterfelds Arne Bleckmann sah nach einem Wortgefecht mit dem Schiedsrichter die gelb-rote Karte, so dass die Adler fortan mit zehn Spielern agieren mussten.

   In Halbzeit Zwei sahen die Zuschauer weiterhin ein spannendes Spiel und die Gäste stemmten sich trotz Unterzahlsituation gegen die Niederlage - mit Erfolg: Innerhalb von nur neun Minuten drehten die Osterfelder in Person von Sven Adamski das Spiel und lagen nach 70 gespielten Minuten mit 2:1 in Führung. "Da haben wir uns absolut doof angestellt", ärgerte sich Post-Akteur Stefan Wentzel. In Minute 78 folgten dann die nächsten Platzverweise: "Dennis Roskiewicz wurde gefoult und es gab dann kleine Tumulte, woraufhin der Schiedsrichter zwei rote Karten verteilte, da Dennis und ein Post-Akteur nachgetreten haben sollen", erklärte Adlers Coach Jablonski. "Es hätte auch gereicht beiden Spielern die gelbe Karte zu geben", so Stefan Wentzel. Somit waren die Postler zwar weiterhin in Überzahl, aber es waren nur noch 19 Spieler auf dem Feld. Nun waren es die Postler die sich gegen die Niederlage stemmten. "Mit nur noch neun Spielern kamen wir natürlich ins Schwanken", so Jablonski. Zwei Minuten vor dem Ende fiel dann der Ausgleich für die Gastgeber: Erneut Ramiz Hagjolli traf zum 2:2. "Wir hatten uns dann schon mit dem Punkt abgefunden", erklärte Jablonski, der sich dann doch über eine dreifache Punktausbeute freuen durfte. Der eingewechselte Riccardo Cecala traf mit einem Schuss aus 20 Metern zum 3:2 für die Osterfelder, was auch der Endstand war. "Da war der Jubel natürlich groß. Wir sind mit der Mannschaftsleistung super zufrieden. Ein Sonderlob hat sich heute Sven Adamski verdient, der neben seinen beiden Toren auch unheimlich viel geackert hat", konstatierte Thorsten Jablonski.

   Post Oberhausen hingegen liegt nach der zwölften Niederlage auf dem 14. Tabellenplatz und hat weiterhin nur vier Punkte Vorsprung auf den Vorletzten SV Vorwärts. "Das ist kein beruhigender Vorsprung, zumal noch nicht endgültig geklärt ist, wie viele letzten Endes absteigen. Fakt ist, dass uns langsam die Spieler ausgehen", so Stefan Wentzel für Post Oberhausen. 
Tore: 1:0/2:2 Ramiz Hagjolli (27./88.), 1:1/1:2 Sven Adamski (61./70.), 2:3 Riccardo Cecalo (90.)

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte Arne Bleckmann (30./Adler), Rote Karte Dennis Roszkiewicz (78./Adler), Rote Karte Kevin Böhmfeldt (78./Post)


SW Alstaden - SC 1912 5:2 (0:0)

Schwarz-Weiß Alstaden hat auch nach 17 Saisonspielen eine blütenweiße Weste. Im Derby gegen SC 1912 Buschhausen zeigte der Spitzenreiter der Kreisliga einen Spitzenfußball, wie es beide Trainer auch nach dem Spiel offen zugaben. Insbesondere der sonst so kritische Alstadens Guido Contrino zeigte sich beinahe restlos zufrieden. „Ich muss meinem Kollegen Andre Nowak zu seinen Äußerungen für den Vorbericht am Freitag absolut Recht geben. Das war heute kein Duell auf Augenhöhe. Sonst bekommen meine Jungs ja oft was auf die Mütze, heute muss ich alle ausdrücklich loben. Wir haben das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute dominiert und Buschhausen teilweise sogar an die Wand gespielt“, sparte Contriono wirklich keineswegs mit Lob. Vor allem deswegen nicht, weil seine Mannschaft die letzten 30 Minuten sogar in Unterzahl den  Gegner dominierte.

   Bereits nach 20 Minuten hätte es 3 oder 4:0 stehen müssen. Darin waren sich beide Trainer einig. „Wir konnten von Glück reden, dass wir das Spiel so lange offen halten konnten. Alstaden hätte früh deutlich führen müssen“, so Nowak nach dem Spiel. „Ich würde was Falsches sagen, daher kann man nur gratulieren, der SWA war in allen Belangen überlegen.“ Dabei hatte es wie angesprochen lange 0:0 gestanden. Die komplette erste Hälfte überstanden die heute wirklich arg dezimierten Buschhausener ohne Gegentreffer. Doch nach dem Pausentee wurde es eine deutliche Angelegenheit. Bereits zwei Minute nach Wiederanpfiff traf Panagiotis Giotis zum 1:0. Ein paar Schreckminuten später war allerdings viel passiert. Zunächst glich Tim Coers fast postwendend für die Gäste aus, dann traf Marvin Krüger am heutigen Sonntag zum ersten Mal (55.), bevor Robert Binda mit glatt Rot den Platz in der 59. Minute verlassen musste. Nach einem harten Foulspiel gegen sich war Binda aufgestanden und hatte seinem Gegenspieler ein paar unschöne Worte zugerufen. Doch Krüger nahm die Spannung wieder raus, schnürte nach 71 Minuten seinen Doppelpack, wie allerdings auch Coers, der in der 75. Minute erneute traf. „Wenn unser Abwehrstratege heute schon zweimal trifft, sagt es doch alles aus, oder?“, fragte Nowak nachher rhetorisch. Raguse und Lettau setzten in den letzten zehn Minuten die Schlusspunkte für den Gastgeber, der „vor allem körperlich deutlich überlegen“ war, wie Contrino zu Protokoll gab. Und Nowak? „Wir hätten heute sehr viel Glück haben müssen, um hier überhaupt einen Punkt hätten mitnehmen können.“

Tore: 1:0 Panagiotis Giotis  (47.), 1:1/3:2 Tim Coers (49./75.), 2:1/3:1 Marvin Krüger (57./71.), 4:2 Robin Raguse (80.), 5:2 Marvin Lettau (85.)

Bes. Vorkommnis: Rote Karte Robert Binda (SWA/59./Beleidigung)


SV Fortuna  - GA Sterkrade 4:0 (2:0)

Im Heimspiel gegen GA Sterkrade gelang dem SV Fortuna ein deutlicher 4:0-Erfolg, wodurch man dem SV Concordia, der auf Platz Zwei liegend fünf Punkte Vorsprung hat, weiterhin auf den Fersen bleibt.

   Die Hausherren gingen schnell in Führung: Tim Strickerschmidt traf nach nur sechs Minuten zum 1:0 für den SV Fortuna. Nur knapp zehn Minuten später erhöhte Norman Hassenrück gar auf 2:0 und die Weichen auf Heimsieg waren somit gestellt. "Wir bekommen zwei dumme Gegentore, denn beide waren vermeidbar", ärgerte sich GA-Trainer Michael Buhlmann über den frühen 0:2-Rückstand. Dennoch habe sich sein Team dann ganz gut gefangen und versucht mitzuspielen. Doch zu guten Chancen kamen die Gäste in den ersten 45 Minuten nicht, so dass es mit dem 2:0 in die Pause ging. "Wir haben eine richtig klasse erste Halbzeit gespielt. Was wir taktisch und technisch gezeigt haben, war super. Das war die beste erste Halbzeit, die wir zu Hause auf Kunstrasen hingelegt haben", lobte Fortunen-Trainer Marco Hoffmann das Auftreten seiner Mannschaft.

   Nur kurz nach dem Anpfiff des zweiten Spielabschnitts hatten die Fortunen die Riesenchance zum wohl entscheidenden 3:0, doch ein GA-Spieler konnte auf der Linie klären. "Wenn da das Tor fällt, ist das Spiel gegessen. Doch mit dem Fehlschuss kam Unruhe ins Spiel und die Konzentration war nicht mehr bei 100 Prozent", so Marco Hoffmann. Die Sterkrader hatten zwar fortan mehr vom Spiel, doch klare Chancen konnten sich die Gäste nicht erspielen. "Wir hatten nach einer Umstellung in der zweiten Halbzeit ein paar Situationen, wo wir mehr hätten raus machen können. Doch wirklich 100 %-ige Chancen haben wir uns nicht erspielt", gab Michael Buhlmann unumwunden zu. Gegen Ende der Partie habe sein Team dann alles nach vorne geworfen, so dass die zwei weiteren Gegentreffer für ihn nicht richtig seien. Marcel Leidgebel traf in der 84. Minute zum entscheidenden 3:0 und nur drei Minuten später erzielte Justin Straßek ein "Bilderbuchtor", wie es Fortunen-Trainer Hoffmann nannte: "Justin rennt aus dem Mittelfeld mit Tempo in den Ball und zimmert den ihn nach Rückpass ins Tor." Somit stand am Ende ein 4:0-Erfolg für den SV Fortuna zu Buche.

   "Auch in der zweiten Halbzeit habe ich nie wirklich Gefahr verspürt, dass die Partie noch kippen könnte. Wir haben das ganze Spiel über recht gut gestanden", so das Fazit von Marco Hoffmann. "Mit der Art und Weise, wie wir uns gerade in der zweiten Halbzeit präsentiert haben, war ich zufrieden. Wir wussten natürlich auch, was uns hier für ein Brocken erwarten würde. Der Sieg für Fortune ist verdient", resümierte Sterkrades Coach Michael Buhmann.

   Bei den Fortunen blickt man nun bereits auf das nächste Spiel: "Wir haben heute unsere Hausaufgaben gemacht und freuen uns nun auf den SV Concordia. Wenn wir an die Leistung der ersten Halbzeit von heute anknüpfen bin ich guter Dinge. Die Stimmung ist gut bei uns und wir wollen den Zuschauern am nächsten Sonntag ein tolles Spiel zeigen und versuchen die drei Punkte hier zu halten", so Marco Hoffmann abschließend.

Tore: 1:0 Tim Strickerschmidt (6.), 2:0 Norman Hassenrück (17.), 3:0 Marcel Leidgebel (84.), 4:0 Justin Straßek (87.)


VfR Ebel - VfR 08 Oberhausen II Verlegt

Diese Partie wurde auf den 21. März verlegt!

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SuS 21 - Sterkrade-Nord II 2:2
SV Concordia - Barisspor 2:0
SG Osterfeld - SV Vorwärts 4:0

Arminia Lirich - RSV Klosterhardt 2:0

Kreisliga B - Gruppe 1

Dostlukspor II  - Arminia Klosterhardt III Verlegt

Das Spiel wurde verlegt!


Adler Oberhausen - SV Vonderort 5:1 (0:1)

Klare Niederlage für die Bottroper. Doch im ersten Durchgang sah es gar nicht so schlecht aus für die Wienberger Löwen. Mit einem frühen Tor von Volkan Celik gingen die Gäste in Führung und konnten diese bis zur Halbzeitpause verteidigen. Die Oberhausener konnten im ersten Durchgang nicht überzeugen und das Spiel nicht für sich entscheiden, doch nach dem Pausentee wurden die Rollen getauscht. 

   In der zweiten Halbzeit war die Ordnung bei den Vonderortern raus und nach einer Roten Karte folgten zwei Ampelkarten und so mussten die Bottroper mit acht Spielern kämpfen. Der Trainer der Bottroper, Gündüz Tubay findet zu der Schiedsrichterleistung keinen guten Worte: "Ich hab in meiner ganzen Fußballkarierre noch nie so einen schlechten Schiedsrichter gehabt. In der zweite Halbzeit wurde nur gegen uns gepfiffen."

    Die Oberhausener nutzen die Feldverweise und in der 55. Spielminute erzielten die Platzherren den Ausgleichstreffer. Eine Viertelstunde später drehten die Oberhausener dann das Spiel und in den Schlussminuten fielen die Treffer im Minutentakt.

   "Wir haben geführt, aber mit acht Mann war nichts mehr drin für uns und wir mussten uns geschlagen geben. Nächste Woche soll es wieder besser werden", ergänzte der Bottroper Trainer. 

Tore: 0:1 David Winkel (10.), 1:1 (55.), 2:1 (73.), 3:1 (82.), 4:1 (89.), 5:1(90.)

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SG Oberhausen 92 - BW Oberhausen II 5:3

TuS Buschhausen - SC 1912 Buschhausen II 2:2

SV Concordia II - Barisspor II 2:0

Fortuna Alstaden - BV Osterfeld 2:0

Arminia Lirich II - PSV Oberhausen 4:2

TSV Safakspor II - SV 1911 1:2

Kreisliga B - Gruppe 2

SV Fortuna II - VfB Bottrop II 3:3 (2:1)

Punkteteilung in Rheinbaben. Die Platzherren verlangten den VfBern alles ab und erspielten sich am Ende einen Punkt gegen die favorisierten Gäste, die nahmhafte Unterstützung aus der ersten Mannschaft erhielt. Die VfB-Reserve ging schon in der zweiten Spielminute durch ein Tor von Fabian Blanik in Führung, doch noch vor dem Pausentee drehte Marek Wycislo die Partie und die Fortunen gingen mit einer knappen, aber verdienten 2:1-Führung in die Kabine. 

   Im zweiten Durchgang kämpften die Mannschaften weiter und in der 51. Spielminute machte Marek Wycislo seinen Hattrick perfekt und baute die Führung der Rheinbaben-Elf aus. Doch diese konnte nicht über die Zeit gebracht werden und somit nutzen die Gäste einige Freiräume und erzielten in der 68. Spielminute durch Macel Knizik den Anschlusstreffer. In der 80. Spielminute setzte der Aushilfsspieler aus der ersten Mannschaft Marvin Höner noch einen drauf und erzielte den Ausgleichstreffer. Die Fortunen machten zwar weiterhin viel Druck und waren kämpferisch die bessere Mannschaft, doch sie konnten nicht mehr in Führung gehen und mussten sich mit der Punkteteilung zufrieden geben. 

  VfB-Coach Marek Weglecki war alles andere als zufrieden mit seiner Elf: "Das war eine katastrophale Leistung, wir sind das ganze Spiel lang nur den Fortunen hinterhergerannt. Die Fortunen erspielten sich verdient das Unentschieden und ich war am Ende auch darüber froh, dass wir noch den Ausgleich erzielen konnten. Es hat einfach nichts gestimmt, es kam kein Pass an, und alles was falsch laufen kann, ist falsch gelaufen."

Tore: 0:1 Fabian Blanik (2.), 1:1/2:1/3:1 Marek Wycislo (22./34./51.), 3:2 Marcel Knizik (68.), 3:3 Marvin Höner (80.)


GA Sterkrade II -  Batenbrocker Ruhrpott Kicker 1:1 (0:1)

"Wir brauchen gar nicht lamentieren. Wir haben super angefangen und sind verdient in Führung gegangen. Die ersten zwanzig Minuten haben wir agressiv und gut begonnen, so wie wir uns das vorgestellt haben. Alles andere danach war katastrophal. Am Ende muss man über den Punkt glücklich sein, obwohl wir erst spät den Gegentreffer bekommen", resümierte Batenbrocks Trainer Michael Ceda, der heute wieder Dirk Schulz an der Linie vertrat. Im Spiel zweier schwacher Mannschaften begannen die Batenbrocker stark und gingen verdient in Führung. Nach einem Zuspiel von Kroese auf Parisis, flankte dieser mustergültig auf den zweiten Pfosten, wo Alex Teichert per Kopf zur Stelle war. 1:0, besser hätte es nicht anfangen können. 

   Danach machten die Pottler weiter das Spiel, in den ersten zwanzig Minuten kam der Gastgeber kaum aus der eigenen Hälfte raus und wirkte hinten sehr unsicher. Doch man versäumte den zweiten Treffer nachzulegen. Danach ein völlig anderes Bild. Zwar erspielten sich die Sterkrader im ersten Abschnitt kaum Torchancen, doch das Spiel verlagerte sich völlig unverständlicherweise in die Batenbrocker Hälfte. Das Mittelfeld war zu löchrig, man fand keinen Zugriff mehr aufs Spiel. Stürmer Dominik Kroese konnte sich zwar einige Male gut durchsetzen, doch hing er vorne zu oft alleine in der Luft. Das gleiche Bild im zweiten Durchgang. Denis Bieniek kam zur Pause für Pierre Freier und konnte auf links offensiv einige Akzente setzen. Doch auch in Halbzeit zwei ließ man sich hinten rein drängen, zu keiner Zeit konnte man das Spiel wieder an sich ziehen. Kroese, Teichert und Parisis hatten vorne Möglichkeiten auf 2:0 zu erhöhen. Im Gegenzug musste aber Keeper Gerrit Kalinasch immer wieder Kopf und Kragen riskieren, um den Ausgleich zu verhindern. In der 81. Minute war es dann aber so weit. Aus stark abseitsverdächtiger Position schob ein GA-Stürmer den Ball ins Tor. Danach folgte ein offener Schlagabtausch, das Spiel ging Hin und Her. Nach einer Einzelaktion in der letzten Spielminute hatte Denis Bieniek die erneute Führung auf dem Fuss, doch scheiterte er am Keeper der Sterkrader. Kurz danach war Schluss. 

Tore: 0:1 Alexander Teichert (7.), 1:1 (81.)


SC Viktoria  - SF Königshardt II Verlegt

Das Spiel wurde auf den 18. April verlegt!

BW Fuhlenbrock - TB Oberhausen 0:0 (0:0)

Das Glück war nicht auf der Seite der Platzherren heute und man musste sich mit einem 0:0-Unentschieden zufrieden geben. Die Fuhlenbrocker hatten das Spiel von Beginn an in der Hand und erspielten sich sehr viele Torchancen, jedoch fand kein Schuss das Tor. Und auch im zweiten Durchgang bestimmten die Platzherren die Partie und ließen den Oberhausenern nicht viele Chancen und es waren wieder unzählige Torchancen für die Fuhlenbrocker zu beobachten, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Hatte man in den vergangenen drei Spielen noch 15 Treffer erzielt, hat es am Sonntagnachmittag einfach nicht geklappt mit dem Toreschießen. Das Glück war einfach nicht auf der Seite der Blau-Weißen. 

   "Wir hatten sechs bis sieben 1000%-Chancen und es hätte zur Halbzeit schon 3:0 stehen können, doch im Abschluss lief heute gar nichts. Wir haben guten Fußball gespielt und uns auch viele Torchancen erspielt, aber wenn man so fahrlässig mit den Chancen umgeht, dann darf man sich am Ende nicht beschweren" zeigte sich der BWF-Coach leicht enttäuscht.

Tore: Fehlanzeige


Welheimer Löwen - Sterkrade 06/07 II Verlegt 

Das Spiel wurde auf den 11. April verlegt!

 

FC Polonia - SSV Bottrop Verlegt

Das Spiel wurde auf den 20. März, 19.30 Uhr, verlegt!


BV Osterfeld II - FC Sterkrade 72 2:4 (1:1)

Der Spitzenreiter der Kreisliga B tat sich wohlmöglich schwerer, als zunächst gedacht. Doch ohne zahlreiche verletzte oder kranke Spieler, gewann Sterkrade 72 im 17. Spiele zum 13. Mal. Dabei erzielten Galed Mohamad (2), Hakan Görer und "Mukki" Öztürk die Treffer für die Gäste. "Die drei Punkte waren sehr wichtig, es war ein kampfbetontes Spiel", so Gäste-Trainer Ahmed Mohamad nach dem Spiel. "Wenn wir den Aufstieg packen wollen, müssen wir aber weiter hart an uns arbeiten."

Tore: 1:0 (35.), 1:1 Haken Gürer (58.), 2:1 (66./FE), 2:2/2:3 Galed Mohamad (75./85.), 2:4 Mukki Öztürk (90.)

 

SuS 21 Oberhausen II - SV Rhenania II 4:1 (3:0)

Kein gutes Spiel für die Bottroper, bereits zur Halbzeitpause führten die Gastgeber nach zwei Toren und einem Strafstoß verdient mit 3:0 und das Spiel war so gut wie entschieden.

   Und auch in der zweiten Halbzeit bestimmten die Oberhausener das Spiel. Durch ein Tor von Christoph Jaschke in der 75. Spielminute erspielten sich die Bottroper noch den Anschlusstreffer, aber die Oberhausener haben sich nicht mehr aus der Ruhe bringen lassen und die weiteren Torchancen der Rhenanen gut verteidigt und im Gegenzug ihre Führung weiter ausgebaut. Pünktlich mit dem Abpfiff erzielte Pascal Pleger noch den vierten Treffer für die Platzherren. 

Tore: 1:0 (14.), 2:0 (21.), 3:0 (35.), 3:1 Christoph Jaschke (75.), 4:1 (90.)

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Kommentare: 23
  • #1

    Scout (Sonntag, 17 März 2013 22:06)

    Kai-Willi Willert von BRK II bei Schalke im Gespräch?

  • #2

    EBEL (Sonntag, 17 März 2013 22:06)

    Warum war der Platz in Ebel den gesperrt ?? Der Platz war im TOP Zustand und der Rest der Liga hat auch gespielt. So ein Schwachsinn..

  • #3

    Beobachter (Sonntag, 17 März 2013 22:58)

    Wieso beschwerst du dich? Ihr hättet doch eh wieder 8 stück bekommen

  • #4

    TONI (Montag, 18 März 2013 05:25)

    Der beste bei VFB2 war der schwarze Mann mit der Pfeiffe.

  • #5

    Kai (Montag, 18 März 2013 07:47)

    Vllt teutonia schalke ;-)

  • #6

    Volksparkrentner (Montag, 18 März 2013 08:11)

    In Batenbrock auch. DSB musste auch ausfallen

  • #7

    Zu # 1 (Montag, 18 März 2013 09:20)

    liebes aufm platzteam ist es wirklich nötig derartige kommentare freizuschalten? das ist doch als hinrloser mist zu erkennen. langsam solltet ihr wirklich wieder ein gewisses niveau erreichen. das wäre sehr sympatisch.

  • #8

    Mille - Fortuna 3 (Montag, 18 März 2013 09:34)

    Congrats an Fc 72 !

    =) Können einfach nicht gewinnen gegen euch.

    Sorry nochmal No22. War bissken hartes einsteigen.

    Cheers Mille

  • #9

    Ich (Montag, 18 März 2013 10:50)

    Vielleicht sollte das aufm Platz Team ernsthaft überlegen die Kommentare zu sperren bzw so das man es nicht kommentieren kann so wie bei der Gegendarstellung von Herrn arslan!!!

  • #10

    Der Detlef (Montag, 18 März 2013 11:09)

    SV Vonderort - Horst Dieter Barteczko wurde in der 45. Min als über 70jähriger eingewechstelt - alle Achtung!

  • #11

    Klaus (Montag, 18 März 2013 12:09)

    RSV absteiger No. 2 in der Kreisliga A..
    Trainier muss weg sonst wird das nichts mehr...
    zwei drei leute nur a liga

  • #12

    Beobachter (Montag, 18 März 2013 12:24)

    Welches Spiel hat der Trainer von Fuhlenbrock gesehen? Nur lange Bälle in den gegnerischen Strafraum und darauf hoffen das einer richtig steht, weil sein Team es nicht geschafft hat, die B-Elf des Gegners spielerisch zu gefährden. Erst als der TBO 15 Minuten vor Spielende unverständlicherweise hinten aufmachte, sprangen ein paar Chancen heraus. Man sollte schon objektiv bleiben, wenn man seinen Senf an div. Portale weiter gibt.

  • #13

    zu Klaus (Montag, 18 März 2013 12:59)

    gebe dir uneingeschränkt recht.
    Aber er hat verlängert und man geht ja auch zusammen in die Tipp-Bude

  • #14

    @ Beobachter (Montag, 18 März 2013 13:26)

    Vielleicht überlegst du ein wenig genauer bevor du hier deinen Kommentar abgibst.
    Als Beispiel für ein überlegene Mannschaft wertet man z.B. erspielte Torchancen.

    Vielen Dank.

  • #15

    An Mille - Fortuna 3 (Montag, 18 März 2013 14:21)

    Hey mille, du meinst wohl mich, die 23.
    Kein Problem, hast dich ja nachm Spiel entschuldigt, das nenn ich n fairen Sportsmann.

    Eurem verletzten Spieler nochmal gute Besserung, sah ja echt böse aus.

  • #16

    Zuschauer (Montag, 18 März 2013 15:02)

    Wenn es bei den Pottlern so weiter geht,sind wohl in der neuen
    Saison drei Senior Mannschaften am Ball.
    Die Neuzugänge sind auch nicht sehr hilfreich.
    Ist aber klar,ein Kater von ca.20Leute und nur sieben zum Training.So langsam müßt ihr wach werden.

  • #17

    @Beobachter (Montag, 18 März 2013 16:00)

    Erstens: Fuhlenbrock hat das ganze Spiel auf ein Tor gespielt.
    Zweitens: Tbo hat schon mitte der ersten Halbzeit angefangen auf Zeit zuspielen, keinerlei Drang Fuhlenbrock mit Offensiv Fussball zu gefährden.
    Drittens: Tbo hat das ganze spiel ausschliesslich den Ball weggedroschen und lange Bälle gespielt.
    Viertens: Bwf hat mindestens 7 Eintausendprozentige vergeben dabei 2 mal Aluminium getroffen.
    Fünftens: Tbo war die letzten 20 minuten nicht einmal in der Hälfte der Fuhlenbrocker frage mich also wo die irgendetwas aufgemacht haben?

    Fakt ist das Bwf das Tor nicht gemacht hat und so nur einen anstatt drei Punkte geholt hat. Tbo war zu keiner Zeit gefährlich noch darauf bedacht etwas offensives zuleisten. Das hat für mich 0,0 mit Fussball zutun. Und Bwf sollte tunlichst ihren Torabschluss verbessern sonst können die sich einen eventuellen Aufstieg abschminken

  • #18

    Insider (Montag, 18 März 2013 17:10)

    Mann munkelt ,das der Jupp Tubay keine Lust mehr in Vonderort hat

  • #19

    Beobachter (Montag, 18 März 2013 19:43)

    Horst Dieter Barteczko :Wirklich "Alle Achtung"

  • #20

    Angehender Beckenbauer (Montag, 18 März 2013 20:17)

    Jura Adolf Fußballgott !!!

  • #21

    Vonderorter (Montag, 18 März 2013 20:40)

    Hallo Freunde Horst ist der Sohn von Horst Bartetzko er ist 40 Jahre alt

  • #22

    zu 21 (Dienstag, 19 März 2013 11:47)

    also einer der jüngeren in der Truppe, na ja hat aber auch nichts gebracht

  • #23

    Zu BWF (Dienstag, 19 März 2013 14:13)

    Ganz ehrlich, noch nie so überhebliche Leute erlebt, ist nur Kreisliga B, und meiner Meinung nach auch bei BWF noch lange nicht mehr.Es reicht einfach nicht.