Ertural ballert dreifach

Das Spiel des VfB Bottrop fiel heute aus, während Arminia Klosterhardt die Siegesserie ausbaute und dabei auch von den Platzverweisen des Gegners profitierte. Ertual und Hollweg sorgten im Oberhausener Derby für ein sportliches Privat-Duell und tolle Unterhaltung. Im Bottroper Derby rückte hingegen das Sportliche durch die schlimme Verletzung von Dostlukspors Schlussmann Branko Maric in den Hintergrund. Bemerkenswertes spielte sich heute bei SGO und dem SC Frintrop ab, die beide für den Fair-Play-Preis nominiert werden sollten. GA Sterkrade sorgt in der Kreisliga A für neue Spannung, während den VfR Ebel wohl nur noch ein großes Wunder helfen kann.

Landesliga

VfB Bottrop  - FC Remscheid Abg.

Der Jahnplatz und das Jahnstadion wurden von der Stadt gesperrt. Die Spiele des VfB von der Landes- bis zur Kreisliga C fielen somit aus. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.  

Arm. Klosterhardt – FSV Vohwinkel Wuppertal 3:0 (0:0)

Kurz vor Anpfiff der Partie erreichte Arminen-Trainer Michael Lorenz erneut eine Schreckensmeldung: Kapitän Marcel Kositz laborierte an einer Knieverletzung, die einen Einsatz gegen das Kellerkind aus Wuppertal unmöglich machte. Doch dafür leistete die Physio-Abteilung unter der Woche großartige Arbeit und knetete rechtzeitig Klosterhardts Philip Bauer fit, der am heutigen Sonntag zum Mann des Tages auf Oberhausener Seite avancieren sollte und entscheidenden Anteil am Sieg der Lorenz-Schützlinge haben sollte. Doch zunächst stand erst einmal zähe Kost auf dem Landesliga-Speiseplan, zumindest was die ersten 45 Minuten am Hans Wagner Weg angehen sollte. „Im ersten Abschnitt haben wir uns so ein wenig den Finger in der Nase abgebrochen“, gab Arminias Sportlicher Leiter André Stange nach der Partie zu Protokoll. Die Chance zur Führung, sie war greifbar nahe, als Danny Steinmetz in Minute 30 einen fälligen Strafstoß jedoch nicht erfolgreich verwerten konnte. Vorausgegangen war eine starke Einzelleistung Philip Bauers.

Traf zum 1:0: Thomas Vennemann.
Traf zum 1:0: Thomas Vennemann.

Im zweiten Abschnitt allerdings sollte sich der Aufwand der Platzherren endlich auch in Toren auszahlen. Thomas Vennemann fackelte nicht lange und brachte seine Farben nur wenige Minuten nach Wiederbeginn verdient mit 1:0 in Führung. Als sich die Gäste aus Vohwinkel  keine 120 Sekunden nach dem Führungstreffer selber dezimierten und eine satte rote Karte wegen Beleidigung kassierten, da schien das Fell des Bären fest in Oberhausener Hand zu liegen. Und tatsächlich ging am Sonntag nichts mehr schief, im Gegenteil. Danny Steinmetz konnte rund 30 Minuten vor dem Ende nur per Notbremse im Vohwinkler Strafraum gebremst werden. Konsequenz: die zweite rote Karte für die Gäste, den fälligen Strafstoß verwandelte Philip Bauer sicher. „Es war zwar kein spielerisches Feuerwerk, was heute gezeigt wurde, aber wir haben die drei Punkte bei uns gehalten und haben ebenso wie in der Vorwoche zu null gespielt“, war Arminias Sportlicher Leiter André Stange zufrieden mit dem Auftritt der Oberhausener. Und der durfte sogar kurz vor Schluss noch einmal die Arme zum Jubel in den bewölkten Himmel recken, als der eingewechselte Nils Carstensen mit seinem Treffer den 3:0-Endstand besorgte. Für strahlende Gesichter sorgte auch das Endergebnis der Partie zwischen Ronsdorf und Schonnebeck, welches die gastgebenden Ronsdorfer überraschend mit 3:0 für sich entscheiden konnten. Somit sind die Arminen zumindest für eine Woche wieder Tabellenführer der Landesliga Gruppe 1. Nun geht es für die Kicker von Coach Michael Lorenz in der kommenden Woche nach Burgaltendorf, wo ein Ascheplatz auf die Arminen wartet. „Von daher wird in der kompletten kommenden Woche auch bei uns auf Asche trainiert“, so André Stange. Derweil wurde auch das Nachholspiel gegen die Zweitvertretung von Rot Weiß Essen terminiert. Gespielt wird nun am Donnerstag, den 11. April um 19.30 Uhr am Hans Wagner Weg.

Tore: 1:0 Thomas Vennemann (53.), 2:0 Philip Bauer (FE / 60.), 3:0 Nils Carstensen (89.)

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte für Vohwinkel wegen Beleidigung (55.), rote Karte für Vohwinkel wegen Notbremse (60.)

Die weiteren Spiele in dieser Liga:

ESC Rellinghausen - Sportfreunde Niederwenigern 2:1

Tuspo Richrath - SuS Haarzopf 5:3

SC Velbert - SSV Sudberg 2:0

Vogelheimer SV - RW Essen II 0:1

TSV Ronsdorf - SpVg. Schonnebeck 3:0

SV Burgaltendorf - ASV Wuppertal 1:2

Bezirksliga Gruppe 4

TuS Essen Holsterhausen – Safakspor 11:0 (3:0)

Die Farben des Vereinsemblems passen traurigerweise immer besser zur Stimmung an der Dorstener Straße in Oberhausen. Der TSV Safakspor trägt spätestens nach dem heutigen Spieltag schwarz und trauert. Trauert um die bisher absolvierte Spielzeit nach dem Abstieg aus der Landesliga. Trauert vor allem nach der desaströsen Vorstellung in Essen-Holsterhausen. Mehr Abstiegskampf ging in der Bezirksliga nicht, als der Tabellenletzte den Tabellenvorletzten empfing. Dabei hatte Safakspors Co-Trainer Carsten Kemnitz schon im Vorfeld vor den Gastgebern gewarnt. "Ich sehe Holsterhausen nicht als Tabellenletzten an. Sie haben sich unter anderem mit fünf spielern vom Landesligisten Rellinghausen verstärkt. Das wird ein ganz schweres Spiel für uns." Kemnitz sollte Recht behalten. Safakspor brach vor allem in der zweiten Halbzeit völlig ein und verlor mit 0:11 (0:3). Dabei gab es keinen einzigen Platzverweis und auch keinen einzigen Elfmeter. Schlimmer noch: Kapitän Hamid Boukdir musste verletzt ausgewechselt werden und wird wohlmöglich auch länger ausfallen. Die Personaldecke wird also auch immer dünner, der TSV hat kaum noch Auswechselspieler und hilft sich mittlerweile immer öfter mit Spielern aus der A-Jugend aus.

   "Am Dienstag wird es mit der Mannschaft eine Besprechung geben, da sich einiges ändern muss und auch ändern wird. Den Klassenerhalt noch zu erreichen, wird sehr, sehr schwer, da müssen wir uns nichts vormachen. Es klingt zwar doof, aber wir wollen das Beste noch daraus machen. Wir haben zwar noch nicht aufgegeben. Aber wir werden jetzt langsam für die Kreisliga A planen", so Kemnitz, der kein Blatt vor dem Mund nahm. "Wir haben einfach nicht die Klasse für die Bezirksliga."

   Nichtsdestotrotz wollte der Gast die Leistung vom Tabellenletzten nicht schmälern. "Die spielen einen Riesenball, die sind richtig, richtig stark. Die lassen die Pille laufen, werfen sich in jeden Zweikampf, geben keinen Ball verloren und sind topfit", so Kemnitz. Es war Holsterhausens erst zweiter Saisonsieg und es waren die Punkte Fünf, Sechs und Sieben. Den vierten Punkt hatte man erst letzte Woche beim 2:2 gegen den Tabellenfünften DJK Adler Frintrop ergattert. Der Tabellenletzte bleibt auch trotz des Heimsieges das Schlusslicht der Liga, da Safakspor (noch) drei Punkte Vorsprung hat. Doch spätestens nach der heutigen Leistung dürfte es fast sicher sein, dass der TSV Safakspor nach dem Abstieg aus der Landesliga direkt durchgereicht und in der nächsten Saison in der Kreisliga A zu finden sein wird.

 

Sterkrade 06/07 – TuS Essen West 0:2 (0:2) 

Die Sterkrader verpassten es nach dem 2:2-Unentschieden beim Tabellenführer am vergangenen Sonntag innerhalb von nur einer Woche den nächsten Aufstiegsanwärter zu ärgern. Gegen den nun Tabellenzweiten TuS Essen West gab es eine 0:2-Niederlage, die bereits in Halbzeit Eins besiegelt war.

   "Wenn man beide Halbzeiten betrachtet geht die Niederlage in Ordnung", gab 06/07-Trainer Dirk Rovers nach Spielende unumwunden zu. Dabei habe sein Team bis zum ersten Gegentreffer in der 38. Spielminute gut dagegen gehalten: "Wir standen hinten gut und die Mannschaften haben sich gegenseitig neutralisiert", so Rovers, dessen Team dann durch ein Eigentor von Andreas Noll in Rückstand gerieten. Kurz vor dem Pausentee kam es noch dicker für die Gastgeber: Die Essener konnten "nach einem individiuellen Fehler von uns, den man so niemals machen darf", so Rovers, zum 2:0.

   In Halbzeit Zwei habe Rovers sein Team dann offensiver agieren lassen, um "noch etwas reißen zu können". Dadurch ergaben sich natürlich auch einige Chancen für die Gäste, die aber entweder am eigenen Unvermögen oder am Sterkrader Keeper Denis Swiatkowski sowie der Abwehr der 06/07er scheiterten. Obwohl die Hausherren offensiver agierten, konnte kein eigener Treffer erzielt werden, so dass am Ende die 0:2-Niederlage Bestand hatte, die aber durchaus hätte noch höher ausfallen können. "Wir hätten auch noch vier oder fünf Tore mehr kassieren können. Wir selbst hätten dabei noch zwei oder drei Stunden spielen können und selbst dann hätten wir kein Tor geschossen", resümierte Dirk Rovers, dessen Team mit weiterhin 16 Punkten auf Rang 16 liegt . 

Tore: 0:1 (38.), 0:2 (44.)


BW Oberhausen – SC 20 Oberhausen 2:3 (2:1)

 Das Duell der Bomber ging am Ende an Ümit Ertural. Der offensive Mittelfeldspieler des Spitzenreiters knipste am Sonntagnachmittag sage und schreibe dreimal und schoss den Spielclub 20 quasi im Alleingang zum Auswärtssieg beim starken BWO. Der 3:2 (1:2)-Siegtreffer gelang dem ehemaligen Kicker von Rot-Weiß Oberhausen in der 89. Spielminute, als alle schon mit einer Punkteteilung rechneten. Somit konnte sich Philip Hollweg wohl auch kein bisschen über seinen Doppelpack an diesem Tag freuen. Der Stürmer, der sich im Winter schon beim Ligakonkurrenten Essen-West 81 wähnte, traf bereits in Halbzeit Eins zweimal innerhalb von nur fünf Minuten, konnte die sechste Saisonniederlage aber auch nicht verhindern. Der SC 20 bleibt nach dem heutigen Tag auch im 17. Saisonspiel ohne Niederlage!

   BWO-Trainer Jörg Lieg war nach dem Spiel für die Auf’m Platz-Redaktion leider nicht zu erreichen, doch er dürfte sich im Nachgang noch mächtig geärgert haben. Denn selbst sein Gegenüber, Thorsten Möllmann, sprach von einer katastrophalen Schiedsrichterleistung - auf beiden Seiten. „BWO hätte zwei bis drei Elfmeter kriegen müssen. Der Schiedsrichter war eine Katastrophe und das muss man einfach auch jetzt mal so sagen. Er war sehr kleinlich und hat viel kaputt gepfiffen. Wir wurden letzte Woche benachteiligt und hätten zwei Elfmeter kriegen müssen. Heute traf es BWO“, so die ehrlichen Worte des Cheftrainers vom Spielclub 20. Einen Elfmeterpfiff gab es am heutigen Nachmittag und an dem war laut Möllmann auch nicht dran zu rütteln. „Das 2:2 von Ümit war ein Handelfmeter, der aber auch ganz klar war. Der gegnerische Spieler hat den Ball im Strafraum einfach mit der Hand mitgenommen, da kam der Schiedsrichter einfach nicht drum herum, da zu pfeifen.“ Das war noch gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, die wie die erste Hälfte viel Pfeffer in der Partie hatte. Nicht nur wegen der Tore, sondern weil die Gäste ab der 70. Minute auch nur noch zu zehnt waren. Mehmet Dag flog mit der glatt roten Karten vom Feld. „Er hat von der Seite gegrätscht“, berichtete Möllmann, der auch für diese Schiedsrichter-Aktion kein Verständnis hatte.

   Nachdem das Spiel eigentlich gar nicht so schlecht angefangen hatte, schenkte SC-Keeper Alexander Gbür laut Trainer Möllmann den Gastgebern zwei Dinger. „Das waren zwei Weihnachtsgeschenke im März. Einmal greift er daneben und das andere Mal klatscht er einen Schuss direkt vor die Füße von Hollweg. Aber auch einem Torwart passieren mal Fehler und wir gewinnen und verlieren als Team“, nahm der Übungsleiter seinen Schlussmann in Schutz. „Klar ist es am Ende glücklich, wenn du so spät noch triffst. Wir hatten auch die erste Halbzeit total verpennt und viele Abwehrfehler gemacht. Die zweite Halbzeit haben allerdings wir dominiert, auch, als wir dann in Unterzahl waren“, so Möllmann abschließend, der sich auch über den Patzer von Sterkrade-Nord freuen konnte.

   Jetzt hat der Spielclub vier Punkte Vorsprung auf die beiden Verfolger Sterkrade-Nord und Essen-West 81, die auch noch zweimal gegeneinander spielen müssen. Nächste Woche geht es für den SC nach Essen-Holsterhausen, zum Tabellenletzten. „Abwarten, das wird glaube ich nicht leicht. Die haben gut aufgerüstet und man schießt gegen Safakspor auch nicht mal eben schnell elf Tore.“ Blau-Weiß Oberhausen bleibt derweil im Mittelfeld der Liga kleben und steht im Niemandsland. Für die Lieg-Truppe geht es nächste Woche Sonntag nun ausgerechnet zum nächsten Hammerduell. Man reist nach Essen, zum neuen Tabellenzweiten West 81.

Tore: 0:1/2:2/2:3 Ümit Ertural (29./52. (HE)/89.), 1:1/2:1 Philip Hollweg (30./34.)

Bes. Vorkommnis: Rote Karte Mehmet Dag (SC 20/70./Grobes Foulspiel)

 

SF Königshardt – Adler Frintrop 3:2 (1:1)

Die Sportfreunde aus Königshardt konnten gegen den direkten Tabellennachbarn DJK Adler Frintrop einen späten, aber nicht unverdienten Heimsieg einfahren. Dabei avancierte quasi Nurtekin Bulut eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit zum Matchwinner, als er den 3:2 (1:1)-Endstand für seine Farben schoss. Vor den Augen seines Trainers Robert Reichert. Der konnte nach halbwegs überstandener Erkältung wieder am Seitenrand stehen und sah eine insgesamt ausgeglichene Partie.

   „Der Heimsieg ist aber allemal verdient. Wir waren zwar nicht unbedingt die bessere, aber auch nicht die schlechtere Mannschaft. Klar ist es etwas glücklich, wenn man kurz vor Schluss den Siegtreffer schießt. Aber Essen hatte im Prinzip nur drei Torchancen, von denen sie zwei genutzt haben.“ Reichert bemängelte vor allem die heutige hohe Fehlerquote. „Dennoch war die zwischenzeitliche 2:1-Führung für die Gäste schmeichelhaft“, so Reichert weiter, der dann aber in den Genuss eines wahren Traumtores kam. Nico Schmelt glich mit einem „Traumtor aus 30 Metern“ zum 2:2 aus. „Nachdem ich Christian Hinz in der Halbzeit verletzt auswechseln musste, habe ich Nico ins Mittelfeld gepackt. Es hat sich ausgezahlt“, freute sich der Cheftrainer. Und auch über den fünften Rang konnte er sich freuen, von dem man den heutigen Gegner durch den neunten Sieg im 17. Spiel verdrängen konnte. Nach dem schlechten Saisonstart ist Königshardt nun nur noch sieben Punkte von Platz Zwei entfernt.

Tore: 1:0 Yasin Meziroglu (27.), 1:1 (30.), 1:2 (55.), 2:2 Nico Schmelt (63.), 3:2 Nurtekin Bulut (89.)


Sterkrade Nord - SC Frintrop 1:1 (1:0) 
Nachdem die Nordler in der Vorwoche dank des Patzers von SC 20 Oberhausen den Rückstand auf Platz Eins auf zwei Punkte verringern konnten, wuchs der Abstand nach dem heutigen Sonntag wieder auf vier Punkte an. Denn während die Konkurrenz gewann kam Sterkrade Nord nicht über ein 1:1 im Heimspiel gegen den SC Frintrop hinaus, wodurch die Nordler in der Tabelle sogar den zweiten Platz räumen mussten.

   "Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend. Wir haben uns sicherlich mehr versprochen", gab Nord-Coach Lars Mühlbauer nach dem Spiel zu Protokoll. Dabei ging zu Beginn der Partie alles seinen vermeintlich gewohnten Gang: Sterkrade ging nach 26 Minuten durch Daniele Kowalski mit 1:0 in Führung und schien somit auf der Siegerstraße. "Doch in der Folgezeit haben wir es verpasst das 2:0 zu machen. Dazu hatten wir mitunter drei richtig dicke Chancen", erinnerte sich Mühlbauer. Doch getreu dem im Fußball bekannten Motto 'Wer die Tore vorne nicht macht, wird hinten bestraft' mussten die Hausherren in der Schlusphase noch den 1:1-Ausgleichstreffer hinnehmen. "Das ist natürlich ein Rückschlag. Doch man muss auch sagen, dass der Punkt für Frintrop verdient war, da wir einfach nicht gut gespielt haben", so Mühlbauer, der die Gäste noch einmal lobend hervorhob. In der Nachspielzeit sah Nordler Malte Wissen die rote Karte, da er von hinten gefoult haben soll. "Das war aber keine rote Karte und glücklicherweise nahm der Schiedsrichter diese auch zurück", so Mühlbauer. Doch wieso kam es dazu? "Einige Frintroper Spieler sind zum Schiedsrichter gegangenund haben ihm verdeutlicht, dass es keine rote Karte gewesen sei. Sowas habe ich selten gesehen und da ziehe ich den Hut vor", lobte Lars Mühlbauer die Gäste für deren Auslebung des Fair-Play Gedanken.

   In der Tabelle rutschten die Sterkrader zwar auf den dritten Rang ab, doch "das wird uns nicht umhauen, da wir weiter arbeiten werden", so Nord-Trainer Mühlbauer abschließend.

Tore: 1:0 Daniele Kowalski (26.), 1:1 (88.)

Die weiteren Spiele in dieser Liga:

Union Frintrop - Adler Osterfeld 0:5

Arminia Klosterhardt II  - VfB Frohnhausen 2:4

SC Phönix Essen - Tgd Essen West 6:0

DJK SG Altenessen -> Spielfrei

Bezirksliga - Gruppe 9

08/29 Friedrichsfeld – GW Holten 2:0 (0:0)

Nach dem überzeugenden 4:0-Sieg über den TV Voerde setzte es für die Grün-Weißen aus Holten bei 08/29 Friedrichsfeld eine bittere Niederlage. 

    "Wir haben die Partie ausgeglichen gestalten können und Chancen gab es auf beiden Seiten", analysierte Baxmann, dessen Team immerhin beim Tabellenfünften zu Gast war. Doch nach torlosen ersten 79 Minuten wurde es hektischer: Nach einem angeblichem Foulspiel von Holtens Schlussmann Timo Grohmann im eigenen Strafraum an einem Akteur der Gastgeber entschied der Schiedsrichter sehr zum Unmut der Gäste auf Strafstoß. "Das war eine krasse Fehlentscheidung. Timo ist klar ersichtlich eher am Ball und der Gegenspieler lässt sich dann fallen", ärgerte sich Heiko Baxmann über die Entscheidung des Unparteiischen. Zu allem Überfluss sah Grohmann im Anschluss an den Elfmeterpfiff noch die gelb-rote Karte, da er sich aufgrund der Entscheidung beim Schiedsrichter beschwerte. Den Strafstoß verwandelte Friedrichsfeld schließlich zum 1:0. "Nach dem Rückstand haben wir dann natürlich aufgemacht und wurden in der 89. Minute ausgekontert", sprach Baxmann das 0:2 kurz vor dem Abpfiff an.

   "Wir wurden für unsere couragierte Leistung nicht belohnt. Aufgrund der krassen Fehlentscheidung stehen wir nun mit leeren Händen da. Die Enttäuschung bei den Spielern ist natürlich riesengroß", war Baxmann auch lange nach dem Spiel noch sauer ob des Elfmeterpfiffes in der 80. Minute.

   Besonders bitter ist es, da die Holtener mit einem Punkt auf den 13. Tabellenplatz und mit einem Sieg gar auf den 12. Rang hätten spingen können. "Vielleicht haben wir ja in den nächsten Spielen auch mal so ein Glück wie Friedrichsfeld heute", merkte Baxmann zum Schluss süffisant an.

Tore: 1:0 (80., Strafstoß), 2:0 (89.)

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte Timo Grohmann (80.)


Rhenania – Dostlukspor 2:1 (1:0)

Der SV Rhenania hat seine Heimstärke erneut demonstriert und bleibt die zweite Macht im Bottroper Fussball. Gegen Dostlukspor war es, wie schon im Hinspiel, ein knappes Ergebnis, bei der aus Sicht von DSB-Coach Sebastian Stempel, wie auch schon im Hinspiel, die glücklichere Mannschaft gewonnen hat. Für Oliver Dirr, Trainer bei Rhenania, war zwar Glück einer der Komponenten, doch "auch die nötige Arbeit gehört dazu", sodass der Sieg für Dirr an die spielerisch bessere Mannschaft ging.

   Es war von Beginn an keine schön anzusehende Partie. Weder die Rhenanen noch Dostlukspor taten viel dafür, dass die Zuschauer Szenenapplaus gaben. Die Gäste waren überwiegend durch Standards gefällig, wodurch die Rhenanen zeigen konnten, wie stabil sie n der Defensive waren. Die Hausherren kamen dagegen nur zur einer echten Torchance, die auch prompt im Netz landete. Nach einem Eckball flankte Burak Carkci auf Pascal Pfeifer, der mit einem unhaltbaren Kopfball in der 37. Minuten Gäste-Keeper Branko Maric bezwang. Unglücklicherweise knallte Maric beim Rettungsversuch so an den Pfosten, dass er ausgewechselt werden musste. Der zuerst vermutete Schienbeinbruch stellte sich laut Aussage vom Vorsitzenden Nuh Arslan als offene Fleischwunde heraus. "Ein genaueres Ergebnis gibt es erst nach der Röntgenuntersuchung", so Stempel. Für Maric kam Ersatzkeeper Marvin Cyrus in den Kasten. Für Stempel, der selbst früh raus musste, da er unglücklich am Knie getroffen wurde, ist Maric ein weiterer Kandidat auf der langen Verletzungsliste.

   Nach der Pause hatten die Rhenanen große Probleme ins Spiel zu finden. Zwar war die Dirr-Truppe auf das Spielfeld zurück gekehrt, doch mit den Gedanken waren sie wohl noch in der Kabine. Diese Konzentrationsschwäche nutzten die Gäste aus und kamen durch Serkan Cetin wieder zurück ins Spiel. Die Schwächephase der "Blankenfelder" dauerte eine gute Viertelstunde ehe man wieder zurück ins Spiel fand. Erst mit der Einwechslung von Marc Schäffler, der gegen VfR 08 noch ausgefallen war, lief die Kugel wieder. Und nur drei Zeigerumdrehungen nach seiner Einwechslung netzte jener Marc Schäffler, nach Vorlage von Radoslaw Jankowski, zur erneuten Führung ein. In der letzten halben Stunde blieben die Höhepunkte dann aus. Ausnahme war die Rote Karte für Samet Güldü, Spielerführer von Dostlukspor, welche die Sorgen von Stempel nicht geringer werden ließ. Doch anstatt mit der Ampelkarte vom Platz gestellt zu werden, sah Güldü vom Unparteiischen glatt Rot. Für beide Seiten eine zu harte Entscheidung. Am Ende blieb es beim 2:1 für Rhenania, die mit dem achten Saisonsieg auf Platz Vier sprangen. Dostlukspor blieb Achter, wird durch die drei Punkte aus der Partie gegen Hamborn allerdings noch auf Rang Sechs vorrücken.

   "In der Hierarchie bleibt alles beim Alten. Dostlukspor war mit seinen langen hohen Bällen nicht gefährlich. Ein probates, aber ein einfallloses Mittel. Die Mannschaft hat eine gute Einstellung gezeigt. Wir leben von der gesunden Konkurrenz in der Mannschaft, das Ganze jedoch ohne Neid. Wir wollen nun auch Auswärts so konstant sein, um weiterhin oben stehen zu können. Es geht verdammt eng zu unserer Gruppe. Unser Ziel bleibt weiterhin Platz Eins bis Vier", so Oliver Dirr.

   Sebastian Stempel backt da deutlich kleinere Brötchen: "Wir wollen auf 35 Punkte kommen und dann erst den nächsten Schritt machen. Für den Aufstieg ist es noch zu früh. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die heute ein paar individuelle Fehler gemacht hat. Zudem stimmt bei einigen die Einstellung nicht. Dennoch wäre ein Punkt heute verdient gewesen."

Tore: 1:0 Pascal Pfeifer (37.), 1:1 Serkan Cetin (59.), 2:1 Marc Schäffler (62.) 

Bes. Vorkommnis: Rote Karte Same Güldü (Dostlukspor)

 

GA Möllen – VfR 08 Oberhausen Abg.

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

TV Voerde - SV Spellen 0:1

Spvgg. Meiderich - SGP Oberlohberg 2:1

Genc Osman Duisburg - TuRa Duisburg 2:2

Hertha Hamborn - Hilal Duisburg 3:0 

SF Hamborn II - TSV Bruckhausen 3:0

Kreisliga A - Niederrhein

Sterkrade-Nord II - VfR Ebel 7:2 (2:1)

Das scheint es endgültig gewesen zu sein mit dem Klassenerhalt für den VfR Ebel. Mit 7:2 gerät man zum Abschluss der englischen Woche im Kellerduell gegen Sterkrade Nord II unter die Räder. Ebel-Trainer Herbert Nowak fand kaum Worte nach dem Debakel: "Das war heute der absolute Tiefpunkt. Wir sind alle ratlos und auch glücklos. Natürlich kann man jetzt jede Menge Durchhalteparolen von sich geben, aber es müsste noch was Außergewöhnliches passieren, damit wir die Liga halten."

   Glücksgefühle herrschten dagegen bei den Oberhausenern. Sieben Punkte holte Sterkrader nun aus den letzten drei Partien und hat aufgrund des vierten Saisonsieges nun schon acht Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. "Wir haben heute gegen einen direkten Konkurrenten gewonnen. Das war ein sehr wichtiger Sieg. Es zeigt, dass wir einen großen Schritt gemacht haben im Vergleich zur Rückrunde", so ein gut gelaunter Thorsten Lamers. Für Lamers waren Stefan Zaba und Kevin Kopanke die Garanten für den Erfolg. Doch bis die Weichen auf Sieg gestellt wurden, mussten die Heimfans eine gute Stunde warten.

   Besonders in ersten Hälfte hatten es sich die Nordler das Leben "unnötig" schwer gemacht. Zwar ging man durch Fabian Roth in der 23. Minute mit 1:0 in Führung, doch durch eine fahrlässige Chancenauswertung, "wurde man zu Recht mit dem 1:1 bestraft." Dies erzielte Martin Bonnemann, der in der unter der Woche noch so schmerzlich vermisst wurde. Doch ohne mit der Wimper zu zucken, holte man sich sie die Führung zurück, jedoch unter gütiger Mithilfe von Ebels Umut Kahveci. Der Bottroper fälschte einen Volleyschluss unglücklich ab, sodass sein eigener Keeper, Marcel Poetsch, keine Chance hatte.

   Nach dem Pausentee kam Kevin Kopanka neu in die Partie und zeigte sofort, dass seine Einwechslung kein Fehler war. Denn in der 47. Spielminute bereitete der Flügelflitzer das 3:1 durch Gökhan Küplü vor. Und wie es der Gastgeber nach dem 1:1 gemacht hat, stellten die Ebeler im direkten Gegenzug den alten Abstand wieder her. Nur noch 3:2. Doch dann kam die Zeit von Stefan Zaba. Der Kapitän fiel durch einen Bandscheibenvorfall mehrere Monate aus. "Es ist heute sein zweiter Einsatz und sein erster von Beginn an. Stefan trainierte sehr lange alleine, aber mit nur mäßigem Erfolg. Erst seit vier Wochen trainiert er mit der Mannschaft und macht von Tag zu Tag Fortschritte. Deshalb freut es mich umso mehr, dass Stefan heute mit seinen Treffern entscheidend zum Sieg bei getragen hat", so Lamers. Ein Doppelschlag innerhalb von drei Minuten ließ die Gegenwehr des VfR endgültig verstummen. Die Gäste hatten nach dem 3:2 auf Angriff umgestellt und hinten offen gemacht, was den Hausherren natürlich zugutekam. "Wir sind natürlich ins offene Messer gelaufen. Und wenn du da unten stehst, kommt natürlich auch noch Pech hinzu, insofern, dass unsere Chancen am Aluminium gelandet oder knapp danebengegangen sind. Als dann das 4 und 5:2 fiel, haben sich einige auch aufgegeben", zeigt sich Nowak enttäuscht. Frei nach dem Motto "Nord schießt, Ebel kassiert", erhöhten die Sterkrade in Person von Fabian Roth und Jan Wüsten noch auf 7:2.

   Aufgrund der zweiten Hälfte ging der Sieg für die Bezirksliga-Reserve vollkommen in Ordnung. Während man Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld gefunden hat, dürfen die Bottroper schon so langsam für die Kreisliga B planen.

Tore: 1:0, 6:2 Fabian Roht (23., 71.), 1:1, 3:2 Martin Bonnemann (41., 50.), 2:1 Umut Kahveci (43., ET), 3:1 Gökhan Küplü (47.), 4:2, 5:2 Stefan Zaba (64., 67.), 7:2 Jan Wüsten (85.)


SV Fortuna - Arminia Lirich 3:0 (1:0)

Der SV Fortuna hat die Niederlage beim Spitzenreiter SW Alstaden sehr gut weggesteckt und den zwölften Dreier der Saison eingefahren. Da GA Sterkrade zu Hause gegen den Tabellenzweiten Concordia Oberhausen gewonnen hat, ist der alte Abstand von fünf Punkten wieder hergestellt worden. Die Oberhausener rutschten trotz der neunten Niederlage nicht ab, doch weitere Niederlagen darf man sich jedoch nicht mehr erlauben, da mit Adler II, Barisspor, RSV und Sterkrade Nord II vier Teams der Arminia im Nacken sitzen.

   Es war der zu erwartende Spielablauf. Die Fortunen machten das Spiel, Arminia stellte sich hinten rein und lauerte auf Konter. Und obwohl der Ball, von Fortunen-Sicht in die richtige Richtung ging, und der Ballbesitz deutlich bei den Hausherren lag, waren hochkarätige Chancen in der erste halben Stunde nicht vorhanden. Nach 35 Minuten vergab Lirichs Marjan Jetvic eine riesen Möglichkeit, als er aus sieben Metern freistehend an Fortunen-Keeper Danny Große-Beck scheiterte. "Mit der Führung im Rücken wäre es möglicherweise anders gelaufen", so Thorsten Hamm. Kurz vor dem Halbzeitpfiff nutzten die Bottroper einen Ballverlust der Gäste zum Gegenangriff, bei dem Christoph Illguth Volkan Sahin anschoss und der den Ball unhaltbar für Sven Hartmann ins Tor lenkte.

   In der Kabine heizte Hoffmann seine Jungs gehörig an, sodass sie wesentlich druckvoller in die zweite Halbzeit gestartet sind. Nach erfolglosen zwei Angriffen, verwertete Thilo Grollmann den Pass von Maurice Dignal in der 49. Spielminute zum 2:0. Auch nach dem 2:0 gaben sich die Oberhausener nicht auf, waren aber nicht zwingend genug und mussten mit ansehen, wie die Rheinbaben zwanzig Minuten vor Schluss alles klar machten. Rückkehrer Tim Strickerschmidt, der nach gut einer Stunde eingewechselt wurde, leitete den Konter, nach einer Ecke für Arminia, mit einem sehenswerten Pass auf Sebastian Schumann ein, der das anschließende Sprintduell gewann und zum 3:0 einschob. Allerdings holte sich Schumann beim Sprint eine Zerrung und musste wenige Minuten später ausgewechselt werden. In den Schlussminuten drängten die Hausherren auf das 4:0 und lieferten dem Tabellenneunten dadurch einige Freiräume, die die Liricher aber nicht nutzten. So blieb es beim verdienten 3:0 für die Hoffmann-Truppe, die sich weiterhin Hoffnung auf den Aufstieg machen darf.

   "Wichtig war, dass wir nach dem 1:2 gegen Alstaden wieder gekommen sind und auch erneut Zu-Null gespielt haben. Ich bin zufrieden mit der Art und Weise meiner Mannschaft, leider hakt es hier und da am eigenen Selbstverständnis, besonders im Spiel nach vorne. Nächste Woche geht es gegen GA Sterkrade. Das wird ein hartes Stück Arbeit", freute sich Hoffmann.

   Thorsten Hamm ist nach der Niederlage nicht geknickt: "Es hat nicht sollen sein. Nächste Woche gegen RSV wollen wir es besser machen."

Tore: 1:0 Volkan Sahin (44.), 2:0 Thilo Grollmann (49.), 3:0 Sebastian Schumann (70.)


SV Vorwärts - SW Alstaden 0:3 (0:0)

Kein überraschender, aber sehr hart umkämpfter Sieg für SW Alstaden. Klaus Kisters, Geschäftsführer des SV Vorwärts, versprach im Vorfeld, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Und das ist den Bottroper auch ganz gut gelungen. Für Guido Contrino und den SW Alstaden war es der erste Sieg nach drei Jahren an der Paßstraße. Dass es keine leichte Partie werden würde, war Contrino schon vor dem Anpfiff klar.

   Es war auch nicht überraschend, dass die Bottroper mit der Personalsituation zu kämpfen hatten und gegen den Spitzenreiter von Beginn reagierten und nicht agierten. Man sträubte sich nicht mit allen Mitteln zu kämpfen, besonders nicht, wenn man neben den eigenen Leuten, ein Mix aus A-Jugendspielern und Alten Herren mit an Bord hat. Neben der Verbissenheit der 08er, war es auch die lässige Einstellung des Spitzenreiters, die dafür sorgte, dass es torlos in die Kabine ging.

   In der Anfangsviertelstunde der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Vorwärts verteidigte und die Gäste wurden von Minute zu Minute nervöser. Man erarbeitete sich Chancen, doch im Tor landete keine. Eine Punkteteilung passte nicht in das Konzept des souveränen Tabellenführers. Nach einer guten Stunde brachte Contrino zwei Stammspieler, die er im Zuge der Rotation schonen wollte. Fortan lief es besser für Alstaden. In der 72. Minute dann die Erlösung. Robert Binder, der schon gegen Fortuna getroffen hatte, nahm einen Diagonalpass im vollen Lauf mit und bugsierte den Ball unhaltbar für Dirk Hertling im Netz. Nach und nach zeigte sich, dass die Oberhausener die bessere Fitness besaßen. Geschuldet auch durch die Tatsache, dass man, im Gegensatz zu Vorwärts, mehr Ersatzspieler zu Verfügung hatte. Als die 08er spürten, dass da möglicherweise noch was ging, stellte man auf Offensive um und ermöglichte den Schwarz-Weißen dadurch den Weg zum Sieg. Zwei misslungene Abwehrfallen nutzten die Gäste in Person von Marvin Lettau eiskalt aus und machten mit einem Doppelschlag in den letzten zehn Minuten alles klar. Durch den Dreier blieb Alstaden weiterhin ungeschlagen. Zu dem vergrößerte sich der Abstand auf Rang Zwei von drei auf fünf Punkte.

   "Es war mal wieder schwer Fuß zu fassen auf der Paßstraße. Es war zwar ein komplett ungefährdeter, aber auch hart erarbeiteter Sieg. Großes Kompliment auch an Vorwärts", so Contrino.

   Höner war trotz der Niederlage nicht schlecht gelaunt: "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Alle haben heute ihr bestes gegeben. Von der Einstellung her hätten wir das 0:0 verdient gehabt. Aber gegen so eine Mannschaft brauchst du auch 90 Minuten Glück. Und nach dem 0:1 haben wir nun mal aufgemacht. Das 0:2 und 0:3 interessieren mich nicht. Der Wille ist da. Unser Problem ist und bleibt weiterhin der fehlende Stürmer. Und wenn du zehn Verletzte hast, dann wird es erst recht nicht leicht. Wir werden nicht aufgeben."

Tore: 0:1 Robert Binder (72.), 0:2, 0:3 Marvin Lettau (80., 85.)


RSV Klosterhardt - SG Osterfeld 1:2 (1:0)

Die Zuschauer an der Harkortstraße sahen ein spannendes Lokalduell zwischen dem RSV Klosterhardt und SG Osterfeld. Drei Treffer, zwei rote Karten und ein Strafstoß wurden in diesem Spiel ausgesprochen - es war also viel los.

   Aber der Reihe nach: Es dauerte bis zur 42. Spielminute ehe der erste Treffer der Partie fiel. Die Klosterhardter bekamen nach einem angeblichen Foulspiel von SGO-Keeper Kai Kühn einen Elfmeter zugesprochen, den Sebastian Goffloo zum 1:0 für die Hausherren verwandelte. "Es war sein erstes Tor seit fünf Jahren RSV", merkte Klosterhardts Coach Jörg Salamon süffisant an. Sein Gegenüber, Hartwig Jondral, hingegen haderte ein wenig mit der Strafstoßentscheidung: "Unser Torhüter Kai Kühn meinte nach Spielende, dass er den Gegenspieler nicht getroffen hätte." Nach dem Führungstreffer traf der RSV erneut, doch der Unparteiische verwehrte dem Treffer die Gültigkeit, was Salamon ärgerte: "Emrah Durdu passt von der Grundlinie zurück und Marcel Paul schießt den Ball über die Linie. Doch der Schiedsrichter entschied da unverständlicherweise auf Abseits."

    Die Führung währte allerdings nicht lange: Innerhalb von nur fünf Minuten im zweiten Durchgang drehten die Osterfelder die Partie. Erst traf Levent Akman in der 60. Minute zum 1:1 und nur fünf Minuten später erhöhte Osterfelds Mittelfeldspieler Sebastian Schrafen durch einen satten Schuss aus knapp 22 Metern auf 2:1 für SGO. "Nach dem Rückstand haben wir natürlich alles auf eine Karte gesetzte", erklärte RSV-Trainer Salamon, der nur fünf Minuten nach dem Rückstand den nächsten Rückschlag hinnehmen musste. Marcel Paul, der erst sein zweites Spiel nach seiner viermonatigen Rotsperre absolvierte, wurde erneut mit der roten Karte vom Platz geschickt (Nachtreten): "Ich habe die Situation selbst nicht genau gesehen, aber mein Co-Trainer bestätigte, dass dieser Platzverweis berechtigt war."

    So ging es mit zehn Spielern weiter, doch viel gelingen sollte den Hausherren nicht mehr. Im Gegenteil: Drei Minuten vor dem Ende sah RSV-Keeper Lars Kuhlmann nach vermeintlicher Notbremse die rote Karte. Doch getreu dem Motto Fair-Play redeten die SGO-Spieler auf den Schiedsrichter ein und machten ihm deutlich, dass es eine keine rote Karte war, da noch ein Spieler hinter dem Keeper war. Daraufhin zog der Unparteiische die rote Karte zurück und zeigte Kuhlmann indes den gelben Karton. Eine faire Geste der Gäste - und das bei dem knappen Spielstand von 2:1 für SGO. "Es ist mir wichtig, dass meine Spieler den Fair-Play Gedanken haben und das haben sie heute bewiesen", lobte Hartwig Jondral sein Team, der sich am Ende über den knappen 2:1-Erfolg und somit drei Punkte freuen konnte. 

    "Unterm Strich sind es drei Punkte, die wir nicht unverdient mitnehmen. Wir haben gut gestanden und gespielt. Besonders gut gefallen hat mir heute unsere Viererkette und Sebastian Schrafen, der seit Wochen eine ansteigende Form hat und heute den Siegtreffer erzielt hat", so das Fazit von SGO-Trainer Jondral. Sein Trainerkollege Jörg Salamon zeigte sich indes enttäuscht: "Wie schon gegen Post haben wir es nach einer 1:0-Führung nicht geschafft drei Punkte einzufahren. Dennoch bin ich der Meinung, dass heute ein Unentschieden gerecht gewesen wäre."

Tore: 1:0 Sebastian Goffloo (42., Elfmeter), 1:1 Levent Akman (60.), 1:2 Dennis Schrafen (65.)

Bes. Vorkommnis: Rote Karte Marcel Paul (70./Nachtreten)


Barrispor - VfR 08 Oberhausen II 1:2 (1:2)

"Das war heute Not gegen Elend. Und Elend hat gewonnen", freute sich VfR-Coach Günter Gbür nach dem ersten Saisonsieg in der Rückrunde, der die 08er wieder zurück auf Platz Vier katapultiere. Die Hausherren profitierten von den Nullrunden des Schlussduos, weswegen der Abstand von sieben Zählern zwar nicht kleiner wurde, dennoch ging es ein Platz abwärts in der Tabelle.

   Mit dem Ziel, den Heimvorteil zu nutzen, starteten die Bottroper druckvoll in diese Partie und erarbeiteten sich schon früh gute Chancen heraus. Doch trotz der Feldüberlegenheit fand der Ball nicht den Weg in das Tor der Oberhausener. Auf der Gegenseite machten es die Gäste direkt mit ihrer ersten Chancen besser und gingen durch Marco Becker in Führung. Dies merkten sich die Jungs von Barisspor-Coach Mustafa Taspinar und schlugen in Person von, wer sollte es auch anderes sein, Ceyhan Karadayi zurück. Für Karadayi war es der 21. Saisontreffer. Damit erzielte er 53 Prozent aller Tore von Barisspor. Trotz der zwei Tore litt die Spielqualität deutlich unter den schlechten Platzverhältnissen, sodass Stockfehler immer wieder an der Tagesordnung waren. So war es kein Zufall, dass eine Standardsituation das Spiel entschieden hat. Es war erneut Marco Becker, der zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff, das 1:2 aus Sicht der Hausherren erzielte.

   Damit war das Duell auch schon entschieden, denn in Halbzeit Zwei gab es keine sehenswerten Spielsituationen. Für VfR-Trainer Günter Gbur und seine Mannschaft geht es in der Woche zum Schlusslicht VfR Ebel. Die Truppe aus Welheim ist beim Tabellenzweiten Concordia Oberhausen zu Gast.

Tore: 0:1, 1:2 Marco Becker (22., 35.), 1:2 Ceyhan Karadayi (23.)


SV Concordia - GA Sterkrade 1:2 (1:1)

Überraschung in der Kreisliga A und wahrscheinlich große Freude bei SW Alstaden und Fortuna Bottrop. Der SV Concordia Oberhausen verlor am Sonntagnachmittag etwas überraschend daheim gegen GA Sterkrade mit 1:2 (1:1) und hat nun fünf Punkte Rückstand auf Platz Eins. „Wir denken aber auch gar nicht an Platz Eins“, versicherte Concordias Manolo Dente, den die Auf’m Platz-Redaktion nach dem Spiel beim Essen störte. „Mir ist der Appetit heute aber vergangen“, brachte es Dente auf den Punkt.

   Ganz anders natürlich die Gemütslage beim Gegner, der an den Coup aber geglaubt hatte. „Für Außenstehende ist der Sieg vielleicht überraschend. Aber ich habe die Jungs so eingestellt, dass wir hier mindestens einen Punkt holen wollten. Wir wollten nicht den Fehler wie SGO letzte Woche machen und uns hinten reinstellen, sondern mitspielen“, so Sterkrades Trainer Michael Buhlmann nach der Partie. Und tatsächlich, die Gäste, die schon im Hinspiel trotz der klaren 1:4-Niederlage sehr gut mitgespielt hatten, gingen bereits nach sechs Minuten in Führung. Benjamin Rüddel war der glückliche Torschütze. Doch eine halbe Stunde später konnte der Tabellenzweite noch vor der Halbzeit ausgleichen. Mathias Menne sorgte dafür, dass die Partie in den zweiten 45 Minuten noch einmal spannender wurde. „Schon ab der 30. Minute hatte Concordia das Zepter in die Hand genommen und uns eingeschnürt. Bis dahin war uns vieles gut gelungen, doch dann häuften sich die individuellen Fehler“, so Buhlmann weiter.

   So war es dann auch nicht verwunderlich, dass Concordia auf das 2:1 drückte. „Das war in Halbzeit Zwei Einbahnstraßenfußball“, gab Dente zu Protokoll. „Wir waren klar besser, haben aber die Tore nicht geschossen und dann wirst du halt bestraft.“ Recht hat er, denn die Gäste gingen dann zum zweiten Mal an diesem Nachmittag in Führung. Jan Schröer besorgte das 2:1 für GA Sterkrade, da waren dann nur noch 15 Minuten zu spielen. Doch die sollten für die Gastgeber nicht mehr reichen. „Wir sollten den Kopf nicht in den Sand stecken und nach vorne schauen“, so Dente. „Wir haben heute gemerkt, dass uns das Fehlen unserer beiden Sechser einfach zu sehr schmerzte.“ Marco Schermann hat einen Innenbandriss im Knie und wird wohl auch für den Rest der Saison ausfallen. Zudem weilte Timo Kaulmann im Urlaub. „Man kann sie von der Wichtigkeit für uns mit Xavi und Iniesta bei Barcelona vergleichen. Beides sind überragende Fußballer und zählen auf ihrer Position sicherlich zu den Besten in der Liga“, ging Dente etwas auf Spurensuche wegen der Niederlage.

   Buhlmann war am Ende richtig froh, vor allem weil sein Team die letzten zehn Minuten in Unterzahl agieren musste, nachdem Dennis Kadereit nach Ballwegschlagen mit der Ampelkarte vom Platz flog. „Concordia hatte in der zweiten Halbzeit ganz klar viel mehr Spielanteile. Aber es fehlten die 1000 prozentigen Torchancen und wir haben gut gekontert, so dass der Sieg nicht unverdient ist, weil wir uns gut gewehrt haben. Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft.“

Tore: 0:1 Benjamin Rüddel (6.), 1:1 Mathias Menne (38.), 1:2 Jan Schröer (75.)

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte Dennis Kadereit (GA Sterkrade/80./Unsportlichkeit) 

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC 1912 - Post Oberhausen 2:1 (0:1)

Adler Osterfeld II - SuS 21 3:1 (2:0)

Kreisliga B1 - Niederrhein

SV 1911  - Dostlukspor II 1:3 (0:3)

Klare Angelegenheit in den Weywiesen - die Gäste aus dem Volkspark setzten sich gegen die 1911er durch und freuen sich über drei weitere Punkte. Und das Spiel war bereits in der ersten Halbzeit so gut wie entschieden. Durch Treffer von Volkan Demir, Christian Jusik und Ramazan Celik gingen die Gäste bereits mit einer 3:0-Führung in die Halbzeitpause. Der Coach der Hausherren, Ralf Quabeck,     ärgerte sich: "Zur Halbzeit war das Spiel schon entschieden. Dostlukspor hat drei Treffer erzielt und wir haben die Tore teilweise selber vorgelegt und Chancen, die wir uns erspielt haben, konnten wir nicht nutzen."

   Die Dostlukspor-Reserve ging diszipliniert und mit dem nötigen Respekt in die Partie. Auch in der zweiten Halbzeit waren sie die spielbestimmende Mannschaft, doch weitere Treffer konnten sie nicht erzielen, im Gegenteil: Durch einen Freistoß von Mike Salm erzielten die Platzherren in der 76. Minute den Anschlusstreffer, doch gefährlich werden konnten die Gastgeber den Gästen nicht mehr und der Sieg war sicher. "Das Spiel war in Ordnung und ich war mit der Mannschaft zufrieden. Wir wussten, dass die 1911er eine kompakte Mannschaft auf dem Feld haben und ich hab die Mannschaft sehr defensiv aufgestellt und wir spielten auf Konter. Wir haben drei schöne Tore erzielt und die 11er konnten unseren Abwehrblock nicht knacken", so der Trainer der Gäste, Nejdat Arslan.

Tore: 0:1 Christian Jusik (3.), 0:2 Ramazan Celik (25.), 0:3 Volkan Demir (45.), 1:3 Mike Salm (76.)


Die weiteren Partien in dieser Liga:

BW Oberhausen II - TuS Buschhausen 3:1

SC 1912 Buschhausen II - Adler Oberhausen 4:2

Barisspor II - Arminia Klosterhardt III 0:11

SV Concordia II - Fortuna Alstaden 14:0

BV Osterfeld - Arminia Lirich II 2:7

PSV Oberhausen - SG Oberhausen 92 1:10

SV Vonderort - TSV Safakspor II 1:6

Kreisliga B2 - Niederrhein

Sterkrade 06/07 II - BW Fuhlenbrock 2:5 (1:1)

Wie erwartet setzen sich die Gäste gegen das Kellerkind durch und bleiben weiter an dem Spitzenreiter Sterkrade 72 dran. Doch der Sieg war alles andere als einfach, denn die Oberhausener machten ordentlich Druck und wollten den Favoriten ärgern und sich Punkte gegen den Abstieg sichern. In der 18. Spielminute gingen die Oberhausener, mit einem Tor von Christian Ellits, sogar in Führung. Doch Björn Benninghoff erzielte noch vor der Halbzeit den Ausgleichstreffer. Schon der erste Durchgang war ein harter Kampf für die Bottroper. "Das war ein hartes Stück Arbeit, es war genauso schwer wie erwartete, es ist keine dankbare Aufgabe gegen den Abstieg zu spielen, doch die Oberhausener haben gekämpft und sich gut gewehrt gegen uns. Außerdem kamen wir sehr schwer in Spiel, teilweise mussten wir gegen körperlich größere Spieler ran, unsere eher kleineren Spieler haben es da schon schwer gehabt", verriet BWF-Coach Andre Hülsmann.

   In der zweiten Halbzeit allerdings nahmen die Fuhlenbrocker das Spiel dann in die Hand und erzielten, nach einer Standardsituation, den Führungstreffer. Von dort an ging es Berg auf. "In der zweiten Halbzeit war es dann wieder ein wenig einfacher für uns, es boten sich mehr Räume an", freute sich der Bottroper Trainer. Doch durch einen Fehler in der Vorwärtsbewegung, kassierten die Fuhlenbrocker in der 71. Spielminute durch Thomas Dziedic, den Anschlusstreffer. Dies brachte die Fuhlenbrocker zum Erwachen und sie erzielten weitere Treffer. Somit reisten sie mit drei verdienten und hart erkämpften Punkten zurück nach Bottrop und bleiben an dem Spitzenreiter dran.

Tore: 1:0 Christian Ellits (18.), 1:1 Björn Benninghof (37.), 1:2 Lars Sünderkamp (47.), 1:3 Dennis Wala (65.), 2:3 Thomas Dziedic (71.), 2:4 Lars Sünderkamp (87.), 2:5 Frederic Evers (89.)


VfB Bottrop II - SC Viktoria Abg.

Der Jahnplatz und das Jahnstadion wurden von der Stadt gesperrt. Die Spiele des VfB von der Landes- bis zur Kreisliga C fielen somit aus. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.  


Batenbrocker Ruhrpott Kicker - RW Welheimer Löwen Abg.

Der Ascheplatz im Batenbrocker Volkspark wurde von der Stadt gesperrt. Die Spiele der Batenbrocker Ruhrpott Kicker fielen somit aus. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.  

 

SSV Bottrop - FC Sterkrade 72 0:1 (0:1)

Keiner hätte so ein spannendes Spiel erwartet an der Klopriesstraße. Der Spitzenreiter konnte zwar gewinnen, allerdings nur sehr knapp und der Sieg gestaltete sich alles andere als einfach. Bis zur Führung für die Oberhausener war das Spiel sehr ausgeglichen und es waren Chancen auf beiden Seiten zu beobachten. Doch das Glück war nicht auf der Seite des Kellerkindes und in der 41. Spielminute ging der Spitzenreiter durch einen Freistoß in Führung. Auch nach dieser haben es die Welheimer den Gästen nicht einfach gemacht und verteidigten die Torchancen der Oberhausener sehr gut.

   Im zweiten Durchgang sah es nicht anders aus und die Sterkrader haben sich sehr schwer getan. Nach einer Tätlichkeit kassierte der SSVer Saglam Aydogan in der 48. Spielminute die rote Karte und die Welheimer mussten in Unterzahl weiter kämpfen, doch dies konnten die Oberhausener auch nicht nutzen, um das Spiel in die Hand zu nehmen. Denn nur zehn Minuten später bekam auch der Sterkrader Mohamed Bahhadi, nach einem groben Foul ebenfalls die Rote Karte und die Spieleranzahl war wieder ausgeglichen.

   In den Schlussminuten machten die Welheimer noch mal ordentlich Druck, verspielten allerdings zwei 100%-Chancen zum Ausgleich und die Oberhausener brachten die knappe Führung über die Zeit. Der Ausgleich für die Platzherren wäre mehr als verdient gewesen, doch dazu das die Welheimer kein Glück hatten, kam noch Pech hinzu und so musste man sich am Ende dem Tabellenersten geschlagen geben.

   Doch einfach war es nicht für die Gäste, im Gegenteil: Es war ein hart erkämpfter Arbeitssieg an dem regnerischen Sonntagnachmittag. "Wir haben hier mit dem letzten Aufgebot gekämpft und mit denen, die auf dem Platz standen war ich mehr als zufrieden. Wir haben alles gegeben und wir müssen das 1:1 machen. Doch das haben wir nicht. Aber auf dieser Leistung können wir aufbauen und wir werden bis zum Schluss kämpfen", zeigte sich der Trainer der Platzherren, Hendrik Biegiesch, leicht enttäuscht.

   Auch der Coach der Gäste, Ahmed Mohamed war nicht zufrieden: "Das war ein Drecksspiel, auch wenn wir gewonnen haben. Mit der Leistung der Mannschaft bin ich gar nicht zufrieden. Wir hätten hier höher gewinnen müssen und wir müssen uns erheblich steigern für das nächste Spiel."

Tore: 0:1 Mike Nörenberg (41.)

Bes. Vorkomnisse: Rote Karte Saglam Aydogan (48./Tätlichkeit), Rote Karte Mohammed Bahaddi (58./grobes Foul) 

 

Rhenania II - BV Osterfeld II 0:2 (0:1)

Von der guten Leistung aus dem 6:1-Sieg gegen den SSV 51 am vergangenem Donnerstagabend war bei den Rhenanen nicht mehr viel zu sehen und sie mussten heute eine Niederlage gegen die Reserve von BV Osterfeld II einstecken. Bereits in der dritten Spielminute gingen die Gäste in Führung und danach war es alles andere als ein schönes Spiel. Beide Mannschaften trauten sich nicht viel und es blieb beim 0:1 zur Halbzeit. Und auch nach der Halbzeit hielt sich die Spannung am Blankenfeld in Grenzen. Die Oberhausener übten zwar viel Druck aus, doch die Rhenanen konnten diesen gut verarbeiten und das Spiel entwickelte sich sehr ausgeglichen. Es waren Torchancen auf beiden Seiten zu beobachten, doch die Platzherren konnten keine ihrer Chance nutzen. Die Oberhausener hingegen verwandelten pünktlich mit dem Abpfiff noch einen Treffer und machten den Sieg perfekt.

   "Das war ein typisches 0:0-Spiel, nur dass der Gegner zwei Tore geschossen hat. Wir haben viele Fehler gemacht und hatten einige Probleme. Das war läuferisch und spielerisch schlecht von uns. Alles was wir uns vorgenommen haben, konnten wir nicht umsetzen", ärgerte sich der Coach der Platzherren, Ralf van Niersen.

Tore: 0:1 (3.), 0:2 (90.)

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Fortuna II - TB Oberhausen 0:0

FC Polonia - GA Sterkrade II 4:3

SF Königshardt II - SuS 21 Oberhausen II 5:0

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Kommentare: 44
  • #1

    bottroper (Sonntag, 10 März 2013 20:02)

    rhenania vlt doch der aufstieg??

  • #2

    ssver (Sonntag, 10 März 2013 20:15)

    war doch ein gutes spiel wenn wir so weiter spielen in den nächsten spielen ist der klassenerhalt drin

  • #3

    Molli (Sonntag, 10 März 2013 20:35)

    Branko junge, beste Genesungswünsche! Sieh zu, dass du schnell wieder auf die Beine kommst!

  • #4

    B Liga (Sonntag, 10 März 2013 20:39)

    Scheint wohl klar zu werden, dass Königshardt den Aufstieg schafft. Haben genug Potenzial und eine 1. bei der die Saison eh schon gelaufen ist. Fuhlenbrock und 72 scheinen momentan nicht so rund zu laufen. Finds schade um den Wettbewerb. Wäre sicher spannend die beiden Patzen zu sehen und sich gegenseitig ein Zweikampf zu gönnen. So witrd aber Königshardt durchmaschieren

  • #5

    Zuschauer (Sonntag, 10 März 2013 21:13)

    Frage, wieso wird dem aufm Platz Team die Information gegeben, dass der Pfeifer einen weitschuss ins Tor machte? Dabei war es eine Flanke und er köpfte sehr gut ein :):):)

  • #6

    @ B-Liga (Sonntag, 10 März 2013 21:35)

    Du scheinst leicht verwirrt zu sein, sterkrade und Fuhlenbrock trennt gerade mal 1 Punkt und Fuhlenbrock und Königshardt genau so. Also spannender kann es doch nun wirklich nicht sein. Und selbst wenn Königshardt die komplette Erste gegen Bwf spielen lässt müssen sie dieses erst mal gewinnen. Aber da Königshardt "nur" 7 Punkte hinter Platz 2 liegt werden sie es sich nicht erlauben können. Ich finde diese saison spannend. Ich hoffe als Bottroper das Bwf den Aufstieg schafft und als Fussball interessierter das es bis zum Schluss spannend bleibt!

  • #7

    @#4 (Sonntag, 10 März 2013 21:38)

    Hast Du Recht Du Königshardter ;-)
    BWF läuft nicht rund deswegen nur 5-2, 5-1 und 5-2 gewonnen :-/

  • #8

    SVR (Sonntag, 10 März 2013 22:14)

    Derbysieger Derbysieger Hey

  • #9

    SVR (Sonntag, 10 März 2013 22:15)

    DSB ist ein gern gesehener Gegner,der immer die 3 Punkte hinterlässt.

  • #10

    Huber2302 (Sonntag, 10 März 2013 22:23)

    Man sollte nicht überheblich werden. Das lächerliche BF Fuhlenbrock gegen Königshárdt I , dass hat auch der VFB Bottrop im Pokal versucht und da gabts ne Klatsche

  • #11

    Chris (Sonntag, 10 März 2013 22:43)

    Alle drei B-ligisten sind stark und hätten den Aufstieg verdient, meiner Meinung nach eher 72 oder BWF, ich hasse es wenn Mannschaften sich zu Top Spielen aus der 1.Mannschaft verstärken.
    Nur der SC 12

  • #12

    dietmar (Sonntag, 10 März 2013 22:46)

    hat ebel jetzt ein spanier im sturm oder heisst der nicht martin bonnemann

  • #13

    vfr auf Wiedersehen!!! (Sonntag, 10 März 2013 23:03)

    Auf Wiedersehen vfr Ebel.zwei drei Leute kann man aus dem Team gebrauchen.der Rest hört bitte mit dem Fußballspielen auf. Wasi und Bonne ab nach rhenania :-).

  • #14

    @ ebel (Sonntag, 10 März 2013 23:49)

    wie kann man H. Nowak als Alleinberantwortlichen in der Kreisliga A an die Linie stellen?

  • #15

    gf (Montag, 11 März 2013 00:03)

    ebel absturtz

  • #16

    Gehört (Montag, 11 März 2013 05:39)

    Netzer speert Platz in Batenbrock weil 5 seine Stammspiler fehlen?

  • #17

    lachnummer (Montag, 11 März 2013 08:06)

    wie kann der stempel den besten immer in der 2 spielen lassen,dsb wird jetzt nur noch zum spass spielen

  • #18

    Zuschauer (Montag, 11 März 2013 10:47)

    Echt Hut ab was Ertural und Hollweg gestern geboten haben. Die beiden Spieler waren den Einritt echt Wert. War ein richtig gutes Spiel zwischen beiden Mannschaften. Ein Remi wäre am Ende gerecht gewesen.

  • #19

    @ebel (Montag, 11 März 2013 11:52)

    Der trainer gehört genau dahin weil er genau so schlecht ist wie der Verein

  • #20

    Beobachter (Montag, 11 März 2013 12:21)

    Nowak ist gut für Kreislig B.
    Gehe zurück zum Volkspark.
    Im Sommer ist der Ceda weg,dann braucht man einen Nachfolger.
    Schulz ist nur die halbe Zeit vor Ort.

  • #21

    an 16 (Montag, 11 März 2013 12:37)

    bei dir hat der deutschlehrer gefehlt!!

  • #22

    zu 16 (Montag, 11 März 2013 13:14)

    geieieiiiiillll

  • #23

    @ 20 (Montag, 11 März 2013 13:39)

    brauchen keinen trainer wie nowak oder seinen sohn. der ceda und schulz machen gute arbeit. der nowak soll erstmal aufhören seinen sohn zu pushen und den böes sind ja soo gute fussballer oder wat weiß ich nicht was.brauchen keinen trainer der sein sohn oder andere leute vorzieht die nichtmal im training sind. so wie grade in ebel sind zwar nicht frei aber die waren auch nie beim training in ebel. also behaltet den nowak bei euch in ebel oder soll der diregt hobbyliga trainieren. da kann er sein sohn aufstellen wie er will oder pushen wie er will. so ein trainer brauchen wir nicht. der ceda wird bleiben. und falls er doch gehen sollte.. brauchen wir bestimmt keinen wie nowak!!!! komm mal bißchen klar du beobachter

  • #24

    zu ceda (Montag, 11 März 2013 14:53)

    war ein guter tw in bottrop,sollte sich doch mal ein alten freund dazu holen ,goldi oder so

  • #25

    zuschauer (Montag, 11 März 2013 15:14)

    zu ebel
    was soll ein trainer nur machen,wenn er so einen dünnen kader hat,und nur 3 bis 4 taugliche fussballer für diese klasse hat.spieler die sich angeboten haben die auch in der klasse hätten spielen können,da wurde es versäumt sie frei zu machen.
    an herberts stelle hätte ich spätestens nach der nicht freigabe aufgehört.ich glaube schon das boes und nowak die mannschaft verstärkt hätte.

  • #26

    ! (Montag, 11 März 2013 15:54)

    Forza Fortuna :-)

  • #27

    Batenbrocker (Montag, 11 März 2013 16:18)

    Warum sollte Ceda sich jemanden dazu holen, er vertritt lediglich H. Schulz, bis er wieder Fit ist, dann wird er sich wieder auschliesslich um das TW-Training kümmern !
    Obwohl er sicherlich auch in der Lage wäre eine Mannschaft zu führen,Erfahrung ist allemale da !
    Doch dazu wird es nicht kommen, er erfüllt sein Versprechen und geht am Saisonende !

  • #28

    Bottrop (Montag, 11 März 2013 17:24)

    Fortuna wird Concordia noch einholen!!!!!!!! Wer stimmt mir zu?

  • #29

    @ 23 (Montag, 11 März 2013 17:45)

    Du spielst beim BRK und weist noch nicht einmal was da abgeht.
    Traurig.

  • #30

    lachnummer (Montag, 11 März 2013 18:35)

    juhoojhvvbö

  • #31

    Stefan T. (Montag, 11 März 2013 19:30)

    Was ist dran das Herr van Üm von 72 bei Klosterhardt einsteigt ? Hat jemand genaueres ?

  • #32

    dodo (Montag, 11 März 2013 19:56)

    Henne du sollst mal traainer von Bayern werden damit die auch mal verlieren.

  • #33

    ebel (Montag, 11 März 2013 21:19)

    Nowak gehört nicht in die a liga lässt doch eh alle mannschaften im Stich

  • #34

    Beta (Dienstag, 12 März 2013 10:12)

    Wie hat Vorwärts 2 gespielt ?

  • #35

    Trainerfuchs @Bottrop #28 (Dienstag, 12 März 2013 11:14)

    Ich ! Denke das Fortuna es schafft, aus eigener Karft kann man auf zwei Punkte heran kommen das Rückspiel steht noch aus .
    Und dann wird sich zweigen wie Concordia damit umgeht.
    Pro Bottrop: sollte Rhanania in die LL aufsteigen und Fortuna in die BL würde es den Bottrop Fussball weiter nach vorne bringen .

    Also Glück auf

  • #36

    Mobby (Dienstag, 12 März 2013 11:37)

    Wer ist denn Herr Ceda, kann mich jemand mal aufklären.Immer liest man seinen Namen.Im Sommer ist er weg,hält nur sein Versprechen und wie toll er doch ist.Er ist doch nur die Vertretung von Schulz solang er Verletzt ausfällt.Oder hört der Schulz auf wie man immer liest.Ich habe das Gefühl seitdem der Schulz verletzt ist macht einer Werbung für Ceda.Interessantes Thema sollte die Redaktion mal nachhaken.

  • #37

    ... (Dienstag, 12 März 2013 11:55)

    #31
    nichts ist dran, er ist 1. Vorsitzender bei 72, was soll er dann woanders. Der Präsi von 72 hat Visionen mit dem Verein und sein Herz schlägt für 72 !!! basta

  • #38

    Bottroper (Dienstag, 12 März 2013 12:41)

    zu34 Die 2 hat nicht mehr genug Spieler.

  • #39

    @ 31 (Dienstag, 12 März 2013 13:09)

    man hört er wird oft alleine gelassen.

  • #40

    Schade (Dienstag, 12 März 2013 14:56)

    Es ist schon ein Knaller. Wenn mal wieder irgendwo Spielabbrüche a la DSB sind, dann kann man sich kaum vor Kommentaren hier wiederfinden, aber wenn Fair-Play-Aktionen wie von SC Frintrop oder SG Osterfeld statt finden, wird dies nebenbei im Artikel erwähnt. Gerade solche Geschichten sind doch die wertvollen Momente des Sports, die uns neben den ganzen Prügelattacken, Beleidigungen und Spielabbrüchen zeigen, dass Fussball auch eine andere Seite haben kann!

  • #41

    sag ich nicht (Dienstag, 12 März 2013 15:11)

    Ja visionen auf zu steigen aber daraus wird nichts hahaha

  • #42

    spieler (Dienstag, 12 März 2013 16:51)

    @beta.die 2te von vorwärts ist nicht angetreten.zu wenig spieler.punkte gehen an swa 2.

  • #43

    Ben (Mittwoch, 13 März 2013 09:17)

    # 31 kenne Andi noch von 1912 und schon damals habe ich gesagt das es ein guter Mann ist, hätten wir mal schalten sollen jetzt wird er nicht mehr zu bekommen sein, wenn das mit Klosterhardt stimmt haben die einen guten geangelt, aber ich weiß auch des er 72 liebt(was ich nicht verstehen kann)

  • #44

    zu 43 (Donnerstag, 14 März 2013 16:40)

    die Frage kann ich dir beantworten, er liebt 72 weil es ein sehr gut geführter Verein geworden ist gerade durch Andy!!!! warum sollte er den Verien jetzt verlassen....... Er hat noch grosses vor mit 72!!!