Keine Überraschungen an Tag Eins

Der erste Tag der Hallen-Stadtmeisterschaft in Oberhausen ist rum – aber morgen rollt erneut der Ball in der Willy-Jürissen-Halle. Dabei blieben am Samstag die ganz großen Überraschungen in den ersten vier Gruppen, die um den direkten Einzug in die End- beziehungsweise Teilnahme an der Zwischenrunde kämpften, weitestgehend aus. Für insgesamt zwölf der heute angetretenen 18 Teams geht die HSM am kommenden Wochenende in Runde zwei.

Carsten Kemnitz.
Carsten Kemnitz.

Für Alstadens Trainer Guido Contrino, der an diesem Samstag von seinem Co-Trainer Martin Schulte vertreten wurde, besitzt die Hallen-Stadtmeisterschaft zu keiner Zeit einen großen Stellenwert. Daraus hatte der Trainer des A-Liga-Tabellenführers zu keiner Zeit einen Hehl gemacht. Und dementsprechend unaufgeregt dürfte Contrino auch die Nachricht entgegen genommen haben, dass seine Schützlinge als Tabellenletzter der Gruppe eins die Segel bei der diesjährigen Hallen-Stadtmeisterschaft streichen mussten. Umso besser lief es dagegen bei Bezirksligist Safakspor, der mit sieben Punkten und Rang eins den direkten Einzug in die Endrunde realisieren konnte. „Wir beiden Trainer, Özay und ich, können mit dem Auftritt der Jungs sehr zufrieden sein“, so einer des Safakspor Trainer-Duos, Carsten Kemnitz. „Wir haben gegen GW Holten und im entscheidenden Spiel gegen SW Alstaden gewinnen können. Das 1:1 gegen Turnerbund war absolut leistungsgerecht, TBO hat sehr gut mitgespielt“, so Kemnitz weiter. Für die jeweiligen Gruppen-Zweiten und Gruppen-Dritten steht in der kommenden Woche noch die Zwischenrunde auf dem Programm, für sich aus der Gruppe eins GW Holten sowie TBO qualifizierten.

Jörg Salamon.
Jörg Salamon.

Und auch in der Gruppe zwei sollten sich an diesem Samstag die Favoriten in der Fünfer-Gruppe keine Blöße geben. Als das Maß aller Dinge präsentierte sich hierbei Bezirksligist VfR 08 Oberhausen, der als Gruppenerster die Zwischenrunde überspringen darf. Dort kämpfen allerdings Bezirksligist Adler Osterfeld sowie A—Liga-Vertreter RSV Klosterhardt um das Ticket zur Finalrunde. Beendet ist das Turnier hingegen für Adler Oberhauen und den 1. FC Hirschkamp. „Wir sind eigentlich zufrieden mit dem, was wir hier und heute gezeigt haben“, so RSV-Trainer Jörg Salamon. „Wir haben gegen beide Bezirksligisten die Spiele lange offen gestalten können und haben jeweils erst kurz vor Schluss mit 0:1 verloren. Wir hatten drei A-Jugendliche mit dabei, zudem mussten wir im Tor improvisieren, weil uns heute kein etatmäßiger Keeper zur Verfügung gestanden hat“, so Salamon weiter, der seinen Libero Sebastian Goffloo zwischen die Pfosten beorderte.

Achim Mawick.
Achim Mawick.

Unangenehme Nebengeschichte für die Klosterhardter: Die Wadenverletzung von Emrah Durdu brach wieder auf. „Verletzungen können wir natürlich nicht gebrauchen. Dennoch freuen wir uns auf den kommenden Samstag, auch wenn es schwer werden wird“, so Salamon. Mehr als unzufrieden hingegen war Adler-Trainer Achim Mawick mit dem Auftritt seiner Schützlinge, die direkt mit einem 0:3 gegen den VfR 08 in das Turnier gestartet waren. „Wir haben einfach nicht umgesetzt, was wir noch vor zwei Wochen beim Hallenturnier gezeigt haben. Auch gegen den RSV Klosterhardt und den FC Hirschkamp haben wir uns jeweils sehr schwer getan und nur mit 1:0 gewinnen können. Ich bin ziemlich enttäuscht, dass wir den Hebel in den Spielen nicht umlegen konnten. Schwere Beine können es nicht sein, die Vorbereitung startet erst, von daher wird es wohl an mangelnder Einstellung liegen“, so die klaren Worte Mawicks.

Marc Schwan.
Marc Schwan.

In der Gruppe drei sollte an diesem Samstag kein Kraut gegen den Bezirksligisten Sportfreunde Königshardt gewachsen sein, der gleich alle vier Spiele siegreich gestalten konnte. „Unser Gruppensieg war absolut hochverdient“, befand Königshardts Sportlicher Leiter Marc Schwan nach dem Auftritt der Mannschaft von Trainer Robert Reichert. „Wir haben im Vorfeld gesagt, dass die Endrunde unser Ziel ist, das haben wir erreicht. Was jetzt kommt ist absolute Zugabe. Für uns ist allerdings von enormer Wichtigkeit, dass sich keiner unserer Spieler verletzt“, so Marc Schwan. Für die Zwischenrunde konnten in der Gruppe drei SG Osterfeld um Trainer Hartwig Jondral sowie B-Ligist BV Osterfeld die Tickets lösen. Für Hobbyliga Oberhausen 78 sowie U.D. Espanol Oberhausen blieben nur die undankbaren Plätze vier und fünf, die das Ausscheiden bedeuteten.

Lars Mühlbauer.
Lars Mühlbauer.

Kein Wahrsager musste man im Vorfeld sein, um den Ausgang in der Gruppe vier vorherzusagen. Mit Leichtigkeit dominierte Bezirksligist Sterkrade Nord die Konkurrenz und setzte sich am Ende des Tages ohne einen Gegentreffer kassiert zu haben auf Rang eins. „Ich hatte zur Mannschaft vorher gesagt, dass es unser Ziel sein muss unter die letzten acht Mannschaften zu kommen. Die Jungs hatten ganz offensichtlich Spaß an der Halle, deswegen sind wir so souverän durchgekommen. Mal sehen, wie es jetzt weitergeht, auf jeden Fall müssen wir in der Defensive weiter so konzentriert sein. Wichtig ist vor allem, dass sich niemand verletzt“, so Nord-Coach Lars Mühlbauer. Wenig zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs zeigte sich Concordias Manolo Dente. „Wir haben zwar gut angefangen, aber dann flachte es ziemlich ab. Jetzt müssen wir durch die Zwischenrunde. Aber für uns hat die Meisterschaft ohne Priorität, wir wollen eine starke Rückrunde spielen. Dabei unterstützen wird uns auch Kalle Okon, den wir von Buschhausen 1912 verpflichten konnten“, so Dente. Richtig gute Laune hatte hingegen Lirichs Trainer Thorsten Hamm, der mit seinen Jungs auf Platz zwei in die Zwischenrunde einzog, wo es für die Arminen am kommenden Samstag um zehn Uhr losgeht. "Unser Spiel gegen Nord war sehr ansehnlich, auch wenn sie unsere Fehler eiskalt bestraft und auch schlussendlich in der Höhe verdient 3:0 gewonnen haben. Dafür konnten wir gegen Concordia und Polizei gewinnen. Wobei mich allerdings etwas ärgert, dass wir gegen Polizei nicht mit letzter Entschlossenheit und Konsequenz zu Werke gegangen sind. Man muss solche Spiele ernst nehmen und konsequent zu Ende spielen, das gilt für Halle und Meisterschaft. Aber insgesamt gilt, dass wir mit dem zweiten Platz sehr zufrieden sind", so Hamm.

Zufrieden mit dem ersten von vier Tagen der Oberhausener Hallen-Stadtmeisterschaft zeigte sich auch Dietmar Henze vom Organisationsteam. „Wir können uns nicht beschweren, es ist sehr gut gelaufen, auch wenn wir uns das eine oder andere Tor mehr gewünscht hätten. Große Überraschungen hat es heute nicht gegeben, vielleicht hätten wir uns auch etwas mehr von SW Alstaden erwartet. Ab morgen sind dann richtige Kracher mit dabei. Besonders erfreulich ist, dass die Zuschauer sehr faire Spiele geboten bekommen haben. Es gab am ganzen Tag lediglich drei Zwei-Minuten-Strafen sowie eine gelbe Karte, das ist eine ganz hervorragende Bilanz. Zudem freuen wir uns sehr darüber, dass wir mehr Zuschauer besuchen durften als noch im vergangenen Jahr am ersten Turnier-Tag. Wir freuen uns auf morgen“, so Dietmar Henze. Am morgigen Sonntag greifen die Gruppen fünf bis acht ins Geschehen ein. Los geht’s um zehn Uhr mit dem Spiel RW Oberhausen gegen Sus 21.

 

=> Hier geht es zu den Ergebnissen vom Samstag!

 

=> Hier geht es zum Spielplan der Zwischenrundengruppen!


Impressionen Tag 1

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Kommentare: 11
  • #1

    Jürgen Rieke (Sonntag, 20 Januar 2013 11:24)

    Wo bleiben die Ergebnisse von der FRAUEN.Hallen Stadtmeisterschaft vom Samstag ?

  • #2

    jever (Sonntag, 20 Januar 2013 12:56)

    peinlich peinlich swa.wie schon in der halle in bottrop haben die sich richtig blamiert..

  • #3

    Ramos (Sonntag, 20 Januar 2013 13:00)

    Die Verpflegung lässt zu übrigen wünschen und hierbei ist ein erster Rückschritt der Stadtmeisterschaft 2013 zu verzeichnen.

  • #4

    Django (Sonntag, 20 Januar 2013 15:41)

    Traurig für eine solche stadtmeisterschaft. Das essen ist Mies, die Duschen sind kalt, die überfordertsten Schiedsrichter und Durchlasssperren zwischen Halle und Aufwärmraum, sodass einem viele Hindernisse in den Weg gestellt werden.

  • #5

    @Ramos (Sonntag, 20 Januar 2013 16:29)

    Gerade die Verpflegung empfand ich als positiv. Die Auswahl ist zwar kleiner, aber dafür von der Qualität her deutlich gestiegen.

    Was allerdings zu wünschen übrig lässt ist der Verstand der Herren, die auf die Idee gekommen sind, dass die Taschen im Geräteraum abgestellt werden müssen. Hier wurden ein paar Diebstähle von Jacken und anderen Kleidungsstücken verzeichnet. Traurig, traurig.

  • #6

    @Jever (Sonntag, 20 Januar 2013 17:55)

    Guck mal welchen Tabellenplatz SWA in der Liga hat und dann können wir nochmal reden ;-) ;-) ;-) ;-) ;-)

  • #7

    An #2 jever (Sonntag, 20 Januar 2013 18:21)

    Ja genau swa peinlich in Bottrop. 3 mal knapp verloren mit einem Tor Unterschied gegen Landesliga, Bezirksliga, bezirksliga und Fortuna Bottrop 7-1 geschlagen. Man bist du ein ahnungsloser Narr.

  • #8

    Hans Wurst (Sonntag, 20 Januar 2013 18:56)

    Das Catering des Stadmeisterschaft ist schlecht wie nie!!!Angefangen von den mehr als pampigen Brötchen (1,5€ für ein halbes)bis hin zu Bratwürstchen die mindestens 5 Minuten zu wenig gebraten wurden. Zudem sind die Preise viel zu hoch!!!Das Sortiment lässt für solche eine Veranstaltung zu wünschen übrig!!!

    Da sollte sich der Veranstalter bei der Vergabe des Caterings mal Gedanken machen für 2014!! Ebenso die kalten Duschen und das Durchgangsverbot!!Unfassbar was man sich dabei wohl denkt?!?!

    Danke:)

  • #9

    Ramos (Sonntag, 20 Januar 2013 19:00)

    @Django
    Die Geschmäcker sind wie immer verschieden,aber unter guter Qualität verstehe ich etwas anderes.

  • #10

    ..... (Sonntag, 20 Januar 2013)

    An die Bottroper Stadtmeisterschaft kommt Oberhausen kein bißchen heran...Rundumbande...live Übertragung ins Foyer...top Bewirtung und und und....die WJ-Halle geht auch gar nicht...die Herren in Oberhausen sollten mal nachdenken...

  • #11

    an ....... (Montag, 21 Januar 2013 17:22)

    eine live übertragung gibt es auch bei den oberhausener stadtmeisterschaften.schön,dass du ständig stänkerst,aber wohl noch nie einen schritt in die willy jürissen halle gemacht hast.die halle ist 3 mal besser als die 200 zuschauer fassende dieter renz halle.das essen kann ich nicht beurteilen und die rundumbande wäre echt mal eine idee für eine zukunft..ist wesentlich interessanter und attraktiver.