Fortunen wollen es wissen

Fortunen-Coach Marco Hoffmann überwintert mit seiner jungen Elf auf dem dritten Tabellenplatz und ist somit nah an den Aufstiegsrängen. In der Hinrunde standen nur Auswärtsspiele auf dem Plan, da die eigene Platzanlage umgebaut wurde. In der Rückrunde wird somit nur auf dem heimischen Platz gespielt. Die Spiele konnten souverän gemeistert werden und man ging mit nur einer Niederlage in die Winterpause. In der Rückrunde wollen sie da weiter machen, wo sie aufgehört haben. Hoffmann kündigt eine harte Vorbereitung an.

Von Peter Piotrowski

Praktikant Peter Piotrowski fühlte Fortunen-Trainer Marco Hoffmann auf den Zahn.
Praktikant Peter Piotrowski fühlte Fortunen-Trainer Marco Hoffmann auf den Zahn.

In der Rückrunde haben die Fortunen sehr gut abgeschnitten, lediglich in drei Spielen wurden Punkte verspielt. Doch die Konkurrenz schläft nicht und ließ nichts anbrennen. Der Tabellenzweite Concordia Oberhausen weist fünf Punkte Vorsprung auf die Fortuna auf. Jedoch möchte Hoffmann mit seiner jungen Truppe den Abstand verkürzen und setzt den zweiten Tabellenplatz als Saisonziel. „Wir hoffen, dass die beiden Konkurrenten sich selber Punkte abnehmen, dann könnten wird den Abstand schon wieder ein wenig verkürzen“, verrät Hoffmann. Allerdings will der Trainer nichts dem Zufall überlassen und den Aufstiegskampf in die Hand nehmen. Auf neuem Geläuf wird die Vorbereitung hart durchgezogen, bevor es am 17. Februar im Nachholspiel gegen den Tabellenführer Schwarz-Weiss Alstaden ran geht. Die Fortunen wollen mit breiter Brust nach Alstaden fahren und dem Gegner zeigen, dass sie in dem Kampf und den Aufstieg nicht zu unterschätzen sind. „Wir fahren nach Alstaden und versuchen nicht zu verlieren, vielleicht holen wir ja sogar einen Punkt“, zeigt sich der Coach optimistisch. Doch die gute Stimmung in der Mannschaft ist für Hoffmann das Wichtigste.

Marco Hoffmann.
Marco Hoffmann.

„In der Mannschaft herrscht eine sehr gute Stimmung, bei uns gibt es keine Gelder, die Stimmung muss mit Siegen aufrecht erhalten werden“, macht er deutlich. Davon, dass die Fortunen jetzt durch die Heimspiele einen Vorteil haben, will Hoffmann nichts wissen. „Wir haben uns in den Auswärtsspielen sehr gut präsentiert, ob uns die Heimspiele gut tun müssen wir abwarten“, stellt der ehrgeizige Trainer dar. Über die neue Platzanlage freut sich Hoffmann natürlich trotzdem. „Wir freuen uns riesig auf den neuen Kunstrasen, schließlich haben wir lange auf diesen hingearbeitet. Auswärts haben wir uns immer gut auf Kunstrasen präsentiert, wir müssen abwarten wie es wird“, erklärt Hoffmann.

 

Die Winterpause nutzte der Coach nicht dazu, neue Spieler zu den Fortunen zu locken. Er ist mit seiner Mannschaft in der Hinrunde mehr als zufrieden gewesen. „Die Qualität der Mannschaft ist sehr hoch, ich hatte keinen Grund mich nach neuen Spielern umzuschauen“, kann Hoffmann stolz behaupten. Einen Neuzugang haben die Fortunen trotzdem zu vermelden, Fatih Eren kommt von Barrispor Bottrop. Zudem will der Coach mit jungen Leuten aus der A-Jugend arbeiten. Abgänge sind keine zu verschreiben. „Keiner wird uns verlassen, definitiv nicht“, freut sich der Trainer.

 

Allerdings wird die Rükrunde kein Selbstläufer und ist mit viel Arbeit verbunden. Doch die Fortunen sind ehrgeizig und investieren viel Zeit in den Aufstiegskampf. Trainer Hoffmann möchte in erster Linie die junge Truppe zusammen halten und die Stimmung beibehalten, aber über den Aufstieg würde er sich nicht beklagen. „Natürlich wollen wir, und es wäre auch einen schöne Schlagzeile für Fortuna, und die Qualität der Mannschaft reicht auch für den Aufstieg“, erklärt der Trainer.

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Kommentare: 2
  • #1

    RWWL-MAIK (Mittwoch, 09 Januar 2013 13:10)

    sauber pedder! :-)

  • #2

    prossv (Mittwoch, 09 Januar 2013 22:39)

    So kenn ich unseren ssver, immer weirer so, gute texte!